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Kommentare zu:
Regierung kündigt Minimallösung beim Adoptionsrecht an


#1 Timm JohannesAnonym
  • 29.01.2014, 15:36h
  • Finde ich gut von den Grünen

    Am Besten wäre, wenn Herr Beck sofort die restlichen 27 noch fehlenden Gesetze in den Gesetzentwurf der Grünen mithineinpackt, die er auf seiner Liste zur Lebenspartnerschaft stehen hat (Höfeordnung, Sprengstoffgesetz, Insolvenzordnung, Abgabenordnung, usw.)
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#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 29.01.2014, 15:42h
  • Versteht das doch, die Spd will in vier Jahren auch endlich mal wissen wie es ist unter 5% zu kommen.
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#3 m123Anonym
  • 29.01.2014, 15:52h
  • Wir werden schon sehr bald wissen ob die SPD endgültig der CDU/CSU beim Diskriminieren von Homosexuellen behilflich ist oder nicht.

    Es gibt nämlich im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

    - Die SPD blockiert den Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe in den Ausschüssen und/oder stimmt im Bundestag zusammen mit CDU/CSU nicht für die Öffnung der Ehe
    - Die SPD setzt durch, dass die Öffnung der Ehe zur Gewissensentscheidung im Bundestag gemacht wird, was mit großer Wahrscheinlichkeit zur Öffnung der Ehe führen würde
    - Die SPD stimmt überraschend gegen CDU/CSU zusammen mit Grünen und Linken für die Öffnung der Ehe und macht damit einen Überraschungscoup. Das wäre natürlich genial.

    Ich befürchte jedoch, dass es am wahrscheinlichsten ist, dass die SPD den Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe in den Ausschüssen blockiert und/oder im Bundestag nicht für die Öffnung der Ehe stimmen wird. Das wäre dann der endgültige Beweis dafür, dass die SPD genauso mies ist wie die FDP in dieser Angelenheit. Dann würden wir bis mindestens 2018 hinein diskriminiert werden. D. h. Deutschland hätte dann mehr als 16 Jahre gebraucht um nach der Einführung von eingetragenen Lebenspartnerschaften die Ehe zu öffnen, was extrem peinlich wäre.
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#4 -hw-Anonym
#5 LedErich
  • 29.01.2014, 16:44h
  • Antwort auf #2 von timpa354

  • Versteh doch:
    Ich kenne keinen befreundeten Hetero, dem die Gleichstellung meiner Beziehung so wichtig wäre, dass er deshalb seine bevorzugte Partei nicht mehr wählen würde. Die Mehrheit der Deutschen mag ja vielleicht nicht gegen oder womöglich sogar für die Gleichstellung sein, aber nicht mit Leidenschaft und tiefster Überzeugung, fürchte ich. Alle finden uns nett und süß und und und. Aber für uns kämpfen? Wenn es um Homorechte gegen Spritpreise geht, kannste mal raten, was dann plötzlich das wichtigere "Menschenrecht" ist.
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#6 HugoAnonym
  • 29.01.2014, 16:58h
  • Ja, Ja, in knapp vier Jahren wird die SPD die Ernte einfahren und die, wird ganz schön mager sein.
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#7 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 17:01hBad Oeynhausen
  • Ich wollte es mir eigentlich verkneifen... aber...

    Was hab' ich gesagt?

    Eben.
    Danke auch...
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#8 ZeitfensterAnonym
  • 29.01.2014, 17:05h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Das wäre taktisch sehr unklug, weil Beck dann seine ganze Munition auf einmal verschießen würde.

    Für die Opposition ist es besser, wenn es über die ganze Legislatur verteilt immer wieder Anträge zur Gleichstellung gibt, meinetwegen 27 insgesamt. So treibt man die Regierung beim Thema Gleichstellung vor sich her und führt dem Wähler die anti-homosexuelle Haltung stets vor Augen.

    Ich würde vermuten, dass Grüne und LINKE das auch so handhaben werden. Kurz vor der nächsten Bundestagswahl wird das dann noch einmal richtig zugespitzt, um an den Wortbruch der SPD zu erinnern. Und das wäre auch richtig so!
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#9 Stephen
  • 29.01.2014, 17:19h
  • Antwort auf #2 von timpa354
  • Nun, unter 5% werden es nicht aber unter die 15% bestimmt. Bleibt abzuwarten ob die SPD dann die Abstimmung frei gibt oder sich dem "Fraktionszwang" beugt. Ich persönlich habe da wenig Hoffnung! 4 Jahre weiterer Stillstand sind wahrscheinlich vorprogrammiert.

    Hilfe kommt wohl, wie immer, nur vom BVerfG. Dann werden Seehofer, Dobrind, Steinbach und wie Sie alle heissen mögen zusammen mit den Kirchenfürsten und selbsternannten Rettern des christlichen Abendlandes loszetern und die Abschaffung des BVerfG's fordern. Sollen Sie doch und sollen Sie doch in Stuttgart auf die Straße gehen, nützen wird es ihnen trotzdem nichts... Es ist nur mühsam und kräftezehrend.

    Verstanden hab ich diesen Wiederstand nie, das Leben ist so kurz und man macht es Mitmenschen so schwer und degradiert Sie zu Menschen 2. Klasse. Der Vorwurf wir hätten wichtigeres zu tun als uns um die Rechte von LGBTI's zu kümmern ist so absurd, bei dem Gedanken das es alles schon hätte erfolgen können und wir uns jetzt um "andere" Dinge kümmern könnten. Aber nein........
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#10 gatopardo
  • 29.01.2014, 17:27h
  • Antwort auf #9 von Stephen
  • Das verstehst Du nicht, denn es geht um christlich-abendländische Werte, die es zu verteidigen gilt. Vor allem die FAMILIE, um die es geht und die zu schützen ist. Zwei Väter oder zwei Mütter sind niemals gleichwertig und sollten unter gar keinen Umständen Kínder erziehen oder gar Familie genannt werden. Das haben sie sich "wissenschaftlich" alles schon unter den Nagel gerissen, diese Heuchler......
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#11 FinnAnonym
  • 29.01.2014, 17:41h
  • Damit ist klar, dass die SPD keinen Deut besser ist als die FDP.

    Die haben uns für ein paar Ministersessel verkauft und ihre Wahlversprechen gebrochen.

    Genau wie Union und FDP macht die SPD nur das nötigste, wozu sie von Gerichten gezwungen wird. Mal gespannt, ob die auch wie die FDP versuchen werden, das als ihren Erfolg zu verkaufen...
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#12 Burkhard KrauseAnonym
  • 29.01.2014, 18:09h
  • Ach nee, die ewig Gestrigen der CDU diktieren der SPD die Politik - so Beck -. Das haben die Grünen souverain ganz anders gemacht in Hessen. Die sexuelle Identität in der Landesverfassung hat man den Schwarzen knallhart abgefordert, andernfalls hätte man stolz auf die Landespfründe verzichtet. Na wenigstens hat man was zum Grübeln - ich neige allerdings eher zum Lachen.
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#13 gatopardo
  • 29.01.2014, 18:13h
  • Antwort auf #5 von LedErich
  • Gute Beobachtung ! Putzig kommen wir daher mit unseren Moralvorstellungen, die nicht der Norm entsprechen und die von modernen Heteros gelobt werden. Homorechte kommen da nicht vor und warum sollten sie um etwas kämpfen, was sie sowieso schon für erreicht halten ?
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#14 daVinci6667
  • 29.01.2014, 18:21h
  • Antwort auf #5 von LedErich

  • "Die Mehrheit der Deutschen mag ja vielleicht nicht gegen oder womöglich sogar für die Gleichstellung sein, aber nicht mit Leidenschaft und tiefster Überzeugung, fürchte ich. Alle finden uns nett und süß und und und. Aber für uns kämpfen? "

    Das müssen wir selber in die Hand nehmen!

    Das Problem ist nur, wir sind viel zu nett, viel zu lieb und vertreten unsere Anliegen viel zu wenig aggressiv.

    Einige Massendemonstrationen in den grossen Städten mit klaren Forderungen und man würde endlich mehr Notiz von uns nehmen.
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#15 timpa354Ehemaliges Profil
#16 MiroAnonym
  • 29.01.2014, 18:23h
  • Wieso hat Rot-Grün nicht zwischen 1998 und 2005 die Homo-Ehe eingeführt? Die haben doch den verlogenen Weg gewählt, eine Partnerschaft einzuführen, mit dem Wissen, dass die dann planmäßig von der Justiz der Ehe angeglichen werden wird.
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#17 maaaartinAnonym
  • 29.01.2014, 18:25h
  • ich habe ehrlich gesagt nichts anderes erwartet aber ärgenr tuts mich trotzdem

    "darauf hinzuwirken"... blahblahblah

    "....diskriminierung zu beenden" klar und im selben atemzug die gesetzliche diskriminierung beibehalten
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#18 maaaartinAnonym
#19 sperlingAnonym
#20 SchritteAnonym
  • 29.01.2014, 19:04h
  • "Minimallösung"??? Nur weil etwas ein "kleiner" Schritt für Mittelink- oder exkommunistische Parteien ist, heißt noch bei weitem nicht, daß das auch von einer klassischen Mitte-Rechtspartei so wahrgenommen werden muss. Ganz im Gegenteil.

    Mag sein, daß auch in Karlsruhe so jemand ähnlich immer noch denkt: sonst hätte das Bundesverfassungsgericht schon längst eine volle Homoadoption "legalisiert". Genau das hat es aber bis jetzt nicht geschafft. Warum sollte denn ausgerechnet eine christlich-bürgerliche Partei etwas wagen, was nicht mal linksliberale Richter des BVG bis jetzt nicht gewagt hatten ?
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#21 David77Anonym
  • 29.01.2014, 19:28h
  • Antwort auf #16 von Miro

  • Ja und? Der plan geht doch auf!
    wieso hat die cdu das nicht gemacht? Wieso sähst du absichtlich zwietracht? Wieso bleibst du nicht bei einem usernamen? Wieso hast du nicht vor 10 jahren hier protestiert? Wieso unterstüzt du nicht die kämpfer dafür? Wieso weshalb warum??!
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#22 Torsten_Ilg
  • 29.01.2014, 19:30h
  • Ein längst überfälliger Schritt. Das Grundgesetz ist die Messlatte für Recht und Ordnung in diesem Land. Frau Merkel konnte offenbar ihre Verzögerungspolitik nicht länger durchhalten. Wollen wir mal abwarten ob den Ankündigungen auch Taten folgen ....
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#23 MiroAnonym
#24 stephan
  • 29.01.2014, 20:17h
  • Ob der Herr Justizministers auch eine Minimallösung vertreten könnte, wenn die Unionsdiskriminierer darauf beständen, dass jüdische Paare oder Deutsche mit anderer Hautfarbe nicht adoptieren dürften?

    Die SPD kann sich in Zukunft schon einmal warm anziehen und wird ebenso hart rangenommen wie ehemals die FDP!
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#25 TheDadProfil
#26 goddamn liberalAnonym
  • 29.01.2014, 23:07h
  • Antwort auf #16 von Miro
  • "Die haben doch den verlogenen Weg gewählt, eine Partnerschaft einzuführen, mit dem Wissen, dass die dann planmäßig von der Justiz der Ehe angeglichen werden wird."

    Wahrsagen konnten die nicht.

    Und was an der Gleichheit vor dem Gesetz verlogen sein soll, ist mir schleierhaft. Sie ist ein Grundwert der zivilisierten Welt, die in der Amerikanischen und der Französischen Revolution geboren wurde.

    Schlau muss man allerdings sein, wenn man der schwarzen Reaktion ein Schnippchen schlagen will.

    So what?
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#27 David77Anonym
  • 29.01.2014, 23:09h
  • Antwort auf #23 von Miro

  • Wie hättest DU es denn gemacht? DU hättest bei einer tatsächlichen eheöffnung doch was von angriff auf christen fantastiert. Hat sich die union etwa NICHT hinterlistig verhalten? Wo bleibt da deine kritik? Stockholm-syndrom??. Ach, jetzt versteh ich, du bist gegen jegliche anerkennung, und das man es geschafft hat sie stückweise juristisch durchzuboxen und vor allem abzusichern, fandest du hinterhältig. Ja, wie konnten die es wagen den widerstand auszutrichsen?
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#28 m123Anonym
  • 29.01.2014, 23:10h
  • Antwort auf #5 von LedErich
  • Ja, und darin steckt Homophobie.

    Wir sind der heterosexuellen Mehrheit größtenteils egal. Genauso wie andere Minderheiten der Mehrheit egal sind. Deswegen ist es besonders perfide einer Minderheit das Grundrecht auf Gleichbehandlung vorzuenthalten. Deswegen gibt es doch die Verfassung und insbesondere den darin enthaltenden Gleichheitsgrundsatz, weil in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet und dies ohne den Gleichheitsgrundsatz zu Diskriminierung gegenüber Minderheiten führen würde. Vorurteilen würde freien Lauf gelassen werden. Und deswegen gehört eine Verfassung mit einem Gleichheitsgrundsatz zu einer Demokratie.

    Je länger die Gleichstellung dauert, desto peinlicher ist es eigentlich vor allem für das Verfassungsgericht. Denn das ist ja dafür da, dass der Gleichheitsgrundsatz und auch der Rest der Verfassung eingehalten wird. Eigentlich hätte das Bundesverfassungsgericht sofort bei Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft der Regierung die Ungleichbehandlung um die Ohren hauen müssen. Das war 2001. Aus einer vom Verfassungsgericht bekanntgegebenen MÖGLICHKEIT völlig gleichzustellen wurde dann nach und nach sukzessive der ZWANG gleichzustellen. Aber halt nur sukzessive, in Minischritten. Und über einen Zeitraum von mittlerweile 13 Jahren. Das muss man sich mal zu Gemüte führen. Es ist auch ein Armutszeugnis für das Bundesverfassungsgericht. Vor allem angesichts der deutschen Geschichte, innerhalb der es ja auch den Massenmord an Homosexuellen gab sowie danach sogar immer noch harte Verfolgung und Einsperrung von Homosexuellen, ist das eigentlich sogar mehr als nur ein Armutszeugnis. Es ist ein Versagen.

    Man muss eine Gleichstellungsanordnung bzw. -maßnahme auch immer in Relation setzen zur Zeitachse. Da wir mittlerweile im Jahr 2014 leben fällt es mir angesichts der Tatsache, dass dem Bundesverfassungsgericht seit nunmehr 13 Jahren die Ungleichbehandlung bekannt ist, schwer, Gleichstellungsanordnungen des Bundesverfassungsgerichts noch als großen Erfolg zu sehen. Dafür ist einfach schon zuviel Zeit verstrichen, und das vergessen viele. In 13 Jahren sterben viele Menschen in Deutschland. Auch einige Homosexuelle, die gerne vor ihrem Tod noch mit hrem Partner die Ehe schließen wollen. Vor allem deswegen, aber nicht nur deswegen ist es ein Armutszeugnis, dass das Bundesverfassungsgericht nicht schneller urteilt. Wofür braucht man denn solange? Es ist doch keine komplizierte Angelegenheit. Die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist so glasklar und es gibt so offensichtlich keine Sachgründe dagegen, dass mir am Ende nur die Erkenntnis bleibt, dass auch im Bundesverfassungsgericht Homophobie existiert. Die Richter sind Menschen und somit Teil der Gesellschaft. Beispielsweise ist Richter Landau sehr homophob. Ihm ist es beispielsweise zu "verdanken", dass die Gleichstellung beim Ehegattensplitting mehr als sechs Jahre (!) nach einreichen der Klage gedauert hat. Sechs Jahre. Mir kann niemand erzählen, dass das kein eindeutiges Zeichen für Homophobie ist.

    In Indien hat das höchste Gericht Homosexualität wieder kriminalisiert. Auch dort sitzen Richter, die Menschen und somit ein Teil der Gesellschaft sind. Deshalb ist es auch so wichtig für mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu sorgen. Weil letzteres auch zu mehr rechtlicher Gleichstellung führt.

    Es ist nunmal die Realität, dass Minderheiten wegen ihres Minderheitenstatus die Arschkarte gezogen haben. GUTE politische Parteien zeichnen sich vor allem dadurch aus wie sie mit Minderheiten umgehen. Denn gute politische Parteien müssen an ALLE Menschen denken.
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#29 userer
  • 30.01.2014, 04:21h
  • Sollen wir nun bei allem, was so vor sich geht, beruhigt und froh sein, dass die SPD zumindest noch dem Anschein nach Verfassungsorgane wie das Bundesverfassungsgericht respektiert?

    Diese Bundesrepublik ist eine einzige Lachnummer und die SPD ist das Kasperletheater!
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#30 LedErich
  • 30.01.2014, 07:52h
  • Antwort auf #28 von m123

  • Ja m123, als Kind in der 70ern hatte ich sogar im spießigen Lipperland das Gefühl, dass Toleranz, Gleichberechtigung - ganz allgemein Aufgeklärtheit - unaufhaltsam fortschreiten. Ein transsexueller Nachbar wurde zwar schief beäugt, konnte aber schon ohne gewalttätige Angriffe mit seiner Handtasche durch das Dorf gehen. Ein paar Jahre später konnte ich kaum fassen, dass noch nach meiner Geburt Homosexualität per Nazi-Paragraph verboten gewesen sein soll. Ich war mi meinem Mann schon 14 Jahre zusammen, bevor wir sowas ähnliches wie eine Ehe eingehen durften. Jetzt sind wir schon seit 26 Jahren ein Paar und das Finanzamt kann nicht sagen, wann die Software das mit den Steuerklassen auch fur zwei Männer bewältigen kann. Wenn diese Regierung zuende gewurschtelt haben wird, werden wir wohl 30 Jahre ein gedultetes, irgendwie akzeptables Paar sein. Mein Mann wird dann 70 sein....
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#31 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.01.2014, 08:42h
  • Antwort auf #11 von Finn
  • Da ist einer schon wieder in Hetzerlaune! Wenn es um Hetze gegen FDP und SPD geht, dann bist Du ja immer ganz weit vorne mit dabei!

    Zurück zum Thema: lieber Herr Bundesmaaß, wir fordern nicht nur die totale Sukzesssivadoption, sondern auch die totale Volladoption, und zwar in diesem Jahr noch!
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#32 patrick1204
#33 herve64Ehemaliges Profil
  • 30.01.2014, 09:32h
  • Tja, das Ganze wäre vermeidbar gewesen, wenn sich SPD, Grüne und Linke zu einer Dreierkoalition zusammen geschlossen hätten. Die notwendige Mehrheit hätte es nach der Bundestagswahl rechnerisch gegeben. Aber nein: die liebe SPD scheint sich eher in der Rolle des Anhängsels bei den Schwarzen wohler zu fühlen.

    Es ist wirklich zum Kotzen mit den gesamten "Links"-Parteien, dass sie nichts aus ihrer Geschichte zu lernen scheinen und statt dessen wieder einen auf Lösungslotterie machen.
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#34 Timm JohannesAnonym
  • 30.01.2014, 09:33h
  • Antwort auf #8 von Zeitfenster
  • @Zeitfenster
    "Das wäre taktisch sehr unklug, weil Beck dann seine ganze Munition auf einmal verschießen würde."

    --> Also da es sich bei den 27 Gesetzen um wirkliche Peanuts handelt, lassen sich dafür keine 27 Gesetzentwürfe schreiben, das wäre an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Es handelt sich überwiegend um formale Rechtsanpassungen, die eigentlich nebenbei abgearbeitet gehören und in einem Gesetzentwurf zum Adpptionsrecht mithineingehören oder wo ein einzelner Gesetzentwurf geschrieben wird (Höfeordnung, Sprengstoffgesetz, Abgabenordnung, Insolvenzordnung, Altersvorsorge-Zertifizierungsgesetz, ...).

    In diesem Jahr kommt nach Angaben der WAZ auch noch ein weiteres Urteil dann aus Karlsruhe zum gemeinschaftlichen Adoptionsrecht nichtleiblicher Kinder. Die Berliner Richtervorlage wird dann entschieden.

    Das dürfte dann auch weitere Wellen schlagen.
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#35 ChristineAnonym
  • 30.01.2014, 09:46h
  • Antwort auf #30 von LedErich
  • An LedErich: Ich wollte gerade -wie du- beschreiben, dass es mich als Flower-Power-Apo-Rock-Pop-Bürgerrechts-und Umweltbewegungs-Kind aus bürgerlich-sozial-liberalen Hause auch fassungslos macht, wohin wir nach 16 Jahren Kohl und 8 Jahren Merkel gedriftet sind. Da habe ich deinen Kommentar gelesen, der allein durch die Beschreibung der alten und jetzigen Zustände fassungslos und wütend zugleich macht. Ja - die jetzige politische Elite praktiziert lähmenden Stillstand in Bezug auf Freiheit, Gleichheit- und Brüderlichkeits-Grundsätze.
    Minderheiten (nicht nur sexuelle) können froh sein, wenn sie geduldet (CDU/CSU-Sprech "toleriert" ) werden.
    Die SPD ist zum Zünglein an der Waage ohne eigenes politisches Gewicht wie einst die inzwischen untergegangene FDP verkommen, die Grünen und Linken haben vielen Wählern Angst gemacht als reine Steuererhöhungs-Parteien, dürfen seitdem die Rolle der unbedeutenden Mini-Opposition spielen.
    Was geblieben ist: Bürgerrechtspolitischer Stillstand auf Kohl-Merkel-Niveau.
    Merkels Position ist dabei näher am Vatikan, evangelikalem Fundamentalismus und aus dem neuen Osten drohendem Putinismus als an der Equality-Bewegung und der Gesetzgebung Kanadas, der USA-, Nord-, West- und zu großen Teilen auch Südeuropas, Südafrikas und Südamerikas.
    Wir sind zwischen die Blöcke (dieses Mal in Bürgerrechtsfragen) geraten und Merkel und ihre Regierung sind auf dem "deutschen Sonderweg".
    Das macht mich nicht nur wütend, sondern ich empfinde es auch als bedrohlich, wenn sich nicht bald etwas ändert hier im Land. Offenbar kann das -wie schon einmal aber unter gänzlich anderen Bedingungen- nur von außen kommen. Gerne durch die EU - aber auch dort machen sich schon die Homophoben aus verschiedenen Ländern stark.
    In Bezug auf die Würde und die Rechte ihrer queeren Minderheiten hat Deutschlands und Österreichs Politik seit Adolf Hitler bis heute beschämend versagt. Es sind Leute an der Macht, die sich immer noch unwohl fühlen, wenn sie an Schwule und Kinder denken. Nichts anderes sagt auch Putin und lässt seinem unguten Gefühl direkt Gesetze und Taten folgen.
    Deutschland besteht aber aus in großer Mehrheit aufgeklärten und seinen Minderheiten gegenüber wohlwollenden Menschen. Ich bin mir sicher, dass die ganz große Mehrheit der unter 60-Jährigen für die völlige rechtliche Gleichstellung von sexuellen Minderheiten steht. Wenn die gewählten Politiker aber nur Entscheidungen im Sinne rückwärtsgewandter Gerontokraten und pseudoreligiöser Fundamentalisten treffen, brauchen wir eine starke außerparlamentarische Opposition, um unser Land voranzubringen. Ich hoffe auf die Menschen draußen im Land, die Medien und die Justiz, die allmählich merkt, in welche Richtung die Politik abdriftet und sie behutsam wieder auf den rechten Pfad setzt. It get's better - wenn wir uns alle -jeder an seinem Platz und alle gemeinsam- engagieren.
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#36 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.01.2014, 10:09h
  • Antwort auf #29 von userer
  • Userer empfiehlt sich für die Heuteshow im ZDF:

    "Diese Bundesrepublik ist eine einzige Lachnummer und die SPD ist das Kasperletheater!"

    Das Gleiche kann man auch über Hamburg sagen, denn die Elbphilharmonie ist nämlich immer noch nicht fertig!

    ROFL LMFAO
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#37 PfuiAnonym
  • 30.01.2014, 10:47h
  • Pfui SPD!

    Die sollten sich was schämen.

    Aber dafür bräuchte man Anstand und Rückgrat...
  • Antworten » | Direktlink »
#38 WahlenAnonym
  • 30.01.2014, 13:27h

  • Bei Wahlkampagne haben alle SPD, Grünen, Linke incl. möglicher Kanzler Homoehen befürwortet. Das allerwichtigste ist wenn kinderlose Angie weg geht. Falsche Frau in falscher Partei. Durch Egoismus und heuchlerische Art hat sie gewonnen. Schon lange genießen westliche Nationen Homoehen nur nicht in Ömchen Land, wie auch immer nicht jede ist Oma. SPD stärken. Kein Schmeißeln an Angela. Westen mag sie überhaupt nicht.
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#39 WahlkonsequenzenAnonym
#40 StevenAnonym
  • 30.01.2014, 18:06h
  • gar nicht so unsexy. ohne brille sieht er aber besser aus. hoffentlich ist er wenigstens ein wenig bi. triathleten sind eh sehr oft sehr sexy.
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#41 RobbyEhemaliges Profil
#42 MariposaAnonym
  • 30.01.2014, 18:47h
  • Freut Euch lieber nicht zu früh - denn dann droht eine absolute Mehrheit der Union und erst recht keine Fortschritte in Sachen Homorechte...
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#43 DasistperversAnonym
  • 30.01.2014, 20:39h
  • Antwort auf #40 von Steven
  • Das ist doch jetzt wohl nicht dein ernst, oder?

    Dieser Gentleman, den du "gar nicht mal so unsexy" findest, erzählt uns, dass für ihn die Umsetzung eines Verfassungsgerichtsurteils der große Wurf für die Gleichstellung ist - lügt uns also dreist ins Gesicht und sich selbst an; hat seine angebliche Befürwortung der vollständigen Gleichstellung offenbar über Bord geworfen, denn ansonsten wäre er jetzt nicht Minister, sondern aus der Partei ausgetreten.

    UND DU HOFFST AUCH NOCH, ER SEI "WENIGSTENS EIN BISSCHEN BI", WEIL DU MIT IHM EINE KOALITION DER UNGLEICHHEIT IN DER FALLE EINGEHEN WILLST????!!!

    Kannst du mir helfen, das zu verstehen?
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#44 StevenAnonym
#45 FoXXXynessEhemaliges Profil
#46 Harry1972Profil
#47 gatopardo
#48 Harry1972Profil
#49 gatopardo
#50 StevenAnonym
  • 31.01.2014, 19:38h
  • im bett kann man die noch umerziehen. triathleten sind schmal gebaut btw..*phantasier*
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#51 ghlopAnonym
#52 Alte TunteAnonym
  • 01.02.2014, 06:02h
  • Eine Partei bleibt sich treu. Seit nunmehr hundert Jahren gibt es eine richtige Antwort auf die Frage: "Wer hat uns verraten?"
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#53 Burkhard KrauseAnonym
  • 01.02.2014, 08:35h
  • Eigentlich warte ich ja noch darauf, daß mir jemand den signifikanten Unterschied im Verhalten der SPD in der Berliner großen Koalition zum Verhalten der Grünen in der Hessischen Koalition erklärt. Bin nur gespannt wie man eines Tages im Bundesrat stimmen wird, sollten die bisher nur angekündigten Initiativen zu unseren Gunsten es bis dorthin schaffen.
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#54 LedErich
#55 sperlingAnonym
  • 01.02.2014, 15:08h
  • Antwort auf #51 von ghlop
  • genau genommen müsste die frage lauten: "sind Sie dafür, dass der gleichheitsgrundsatz unseres grundgesetzes nun endlich auch für schwule und lesben umgesetzt werden soll?"

    ich habe immer ein problem damit, wenn da wieder mal suggeriert wird, die umsetzung von grundrechten sei lediglich eine frage von mehrheitsmenungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#56 Timm JohannesAnonym
#57 userer

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