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Kommentare zu:
Deutsche Katholiken kritisieren "Verbotsmoral" der Kirche


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.02.2014, 17:47h
  • Da hat es die Katholische Kirche wieder Schwarz auf Weiß: die "Schäfchen" sind viel progressiver und weltoffener als der Klerus!
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#2 FreundlichAnonym
  • 03.02.2014, 18:05h
  • Es ist nicht die Aufgabe der katholischen Kirche, zu jeder beliebigen Form der Sexualität, "freundlich" zu sein oder aktiv unterstützen, sie darf das natürlich (so wie die Lutheranischen Kirchen z.B. im Moment tun), sollte aber in keinster Weise verpflichtet zu sein, in so einer Weise sich an der Sexualisierung der Gesellschaft - so der aktuelle Ansichtspunkt des Heiligen Vaters, wenn ich das richtig verstehe - indirekt zu beteiligen. Hauptsache, sie bleibt in all den Fragen, die sie für wichtig hält und wo sie wirken will, menschenfreundlich. Das reicht volkommen.
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#3 LucaAnonym
  • 03.02.2014, 18:19h

  • Wer wirklich etwas ändern will, tritt aus dieser totalitären, menschenfeindlichen, unchristlichen Organisation aus.

    Ich bin da ausgetreten, gerade weil ich Christ bin und das nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte!
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#4 sperlingAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
  • 03.02.2014, 18:31h
  • Antwort auf #2 von Freundlich
  • "Hauptsache, sie bleibt in all den Fragen, die sie für wichtig hält und wo sie wirken will, menschenfreundlich."

    Bitte recht freundlich bleiben:

    "Als treibende Kraft stand hinter der jüdischen gesetzlichen Macht die abstoßende Heuchelei und böswillige Heimtücke der Pharisäer. Sie entpuppten sich immer mehr als Christi Erz- und Todfeinde, [] ihre Augen waren durch ihre Voreingenommenheit verbunden und verblendet von ihrer jüdischen Weltherrschaftsgier. [...] Der pharisäische Geheimdienst hatte durch Lügen und Verleumdung das Tier in ihm geweckt, und sie lechzten nach schauerlichem Nervenkitzel und Blut. Zu Judas: Dieser unsägliche Wicht [] sitzt heuchlerisch beim Abendmahl [], worauf der Satan in ihn fuhr [] und ihn an die Spitze der bereitstehenden Judasknechte stellte. [] Echt jüdisch feilschte Judas mit den Hohepriestern. [] Er (Christus) wird verraten mit dem Zeichen der überschäumenden Liebe, mit einem schmatzenden Kuß der schmutzigen Judaslippen. Schließlich zur Ecce-Homo-Szene: Alles Mitgefühl der Juden ist in barbarischer Rohheit erstickt. Die Bestie hat Menschenblut gerochen und will ihren wildbrennenden Durst daran löschen. [] Über Jerusalem gellt indessen der wahnsinnige, aber wahrsagende Selbstfluch der Juden. Sein Blut komme über uns und unsere Kinder! Der Fluch hat sich furchtbar erfüllt. Bis auf den heute laufenden Tag []" Erzbischof Gröber (Freiburg) 1941 in der Karfreitagspredigt

    "...den Staat auf die Notwendigkeit hinweisen, das Phänomen in Grenzen zu halten, damit das Gewebe der öffentlichen Moral nicht in Gefahr gerät und vor allem die jungen Generationen nicht einer irrigen Auffassung über Sexualität und Ehe ausgesetzt werden, die sie des notwendigen Schutzes berauben und darüber hinaus zur Ausbreitung des Phänomens beitragen würde. Jene, die diese Toleranz gebrauchen, um bestimmte Rechte für zusammenlebende homosexuelle Personen einzufordern, müssen daran erinnert werden, dass die Toleranz des Bösen etwas ganz anderes ist als die Billigung oder Legalisierung des Bösen." Kardinal Ratzinger (2003)
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#7 SmileyEhemaliges Profil
  • 03.02.2014, 19:39h
  • Die deutschen Katholiken sind weltfremd.

    Nach ihrem eigenen Verständnis ist die katholische Amtskirche Hüterin und Bewahrerin des geoffenbarten Wortes und Willens des allmächtigen Gottes. Sie vertritt eine unfehlbare und unwandelbare Lehre. Ihre Lehre ist nicht als Angebot eines netten Gesprächs gedacht sondern als Unterweisung oder Übermittlung göttlichen Befehls.

    Diese Lehren lassen sich nicht an die moderne Welt, den Alltag, die Menschen anpassen. Ein absoluter Anspruch letzte Wahrheiten zu besitzen läßt keine Diskussion zu. Die Realität ist für die Vertreter der frohen Botschaft etwas das man nur dann zur Kenntnis nimmt wenn sie sich mit aller Gewalt nicht mehr leugnen läßt - und selbst dann fummelt man besser mit dem dialektischen Taschenmesser daran herum, in der Hoffnung daß es wieder weggeht. Oder daß man's unter den Teppich kehren kann.

    In Jahrhunderten der Aufklärung und des naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinns hat die Kirche sich stets bemüht diese nach Kräften zu bekämpfen. Sie hält daran fest noch die absurdesten Dummheiten mit Zähnen und Klauen zu verteidigen, weil sie zum System der nicht anzuzweifelnden Grundbedingungen des Glaubens gehören.

    Letzten Endes - würde man an scheinbar weniger wichtiger Stelle anfangen die hieb- und stichfest nachweisbaren Fehler zB der Bibel zu korrigieren, wo sollte man damit wieder aufhören? Wo kann man eine Grenze zwischen dem Herstellen von Übereinstimmung mit der realen Welt ziehen und dem den Glauben definierenden Übernatürlichen?

    Die Jungfrau die unbegattet ein Kind gebiert läßt zwei Optionen zu: entweder sie war keine Jungfrau - oder Jesus war eine Blattlaus. Beide Optionen zerstören den Inhalt dieser Religion.

    Es gibt dank des Anspruchs universeller Wahrheit keine Möglichkeit an Details Änderungen vorzunehmen ohne daß das ganze Dogmengebäude zerbricht.

    Die Verwalter des Gaubens wissen das und entsprechend hartnäckig und mitunter albern kindisch ist ihr Widerstand. Sie wollen nicht ihre Lehre der Realität anpassen, weil ihre Lehre die Realität nicht aushalten kann. Sie wollen die Realität zumindest des menschlichen Lebens ihrer Lehre anpassen, per Zwangsjacke, oder wenn sie etwas weniger borniert sind, die Wahrnehmung und Akzeptanz der Realität verweigern.

    Weil sonst ganz schnell nichts mehr übrigbleibt von ihrer frohen Botschaft.
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#8 Timm JohannesAnonym
  • 03.02.2014, 20:02h
  • www.faz.net/aktuell/politik/umfrage-des-vatikans-katholiken-
    hadern-mit-sexualmoral-der-kirche-12783198.html


    An der katholischen Basis in Deutschland aber auch in Österreich oder in der Schweiz hadern die Katholiken mit der im Katechismus verordneten Sexualmorallehrer. Für sie sind Kondom und Pille schon lange okay und homosexuelle Handlungen sind nicht für die katholische Basis sündhaft. Homosexuelle Paare werden in der grossen Mehrheit von deutschen Katholiken akzeptiert.

    Auch die Wiederheirat Geschiedener wird akzeptiert.

    Nicht nur die katholischen Theologen an den deutschen, schweizerischen und österreichischen Universitäten forderten 2011 in einem Kirchenmemorandum "Kirche 2011- Notwendige Reformen" eine Änderung der Sexualmorallehre in Rom: auch die Katholische Basis fordert dies ganz klar, wie die vorliegende aktuelle Umfrage zeigt.

    Nun darf man in der weiteren Amtszeit von Franziskus gespannt sein, ob er all diese Reformrufe ignoriert und aussitzt oder ob er tatsächlich den Katechismus ändert und neue Lehrschreiben mit einer geänderten Sexualmorallehre verfasst. Wir werden sehen, was Franziskus macht oder halt nicht macht...
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#10 sanscapote
#11 goddamn liberalAnonym
  • 03.02.2014, 20:40h
  • Antwort auf #7 von Smiley
  • "Ihre Lehre ist nicht als Angebot eines netten Gesprächs gedacht sondern als Unterweisung oder Übermittlung göttlichen Befehls."

    Joo. Na und?

    "...und dann legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um Makkaroni, Melonen und Feigen, um musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine kommode Religion!" (Georg Büchner)
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#12 TheDadProfil
  • 03.02.2014, 20:49hHannover
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes
  • Und was sagt uns Dein Diskurs darüber was die Theologen und die Gläubigen von der Führungsriege des Klerus trennt ?

    Nichts..

    ""ob er all diese Reformrufe ignoriert und aussitzt oder ob er tatsächlich den Katechismus ändert""..

    Das ist die entscheidende Frage..

    Und ich glaube ja, der Klerus hat die "Umfrage" durchgeführt damit sowohl er als auch der Pontifex Maximus zukünftig wissen worauf sie verbal einschlagen müssen um die Schäfchen zielgerecht zu disziplinieren, denn im Grunde genommen interessiert es den Klerus einen Dreck was die doofen Gläubigen wollen, oder sich wünschen, es wird gemacht was sie sagen, und sonst gar nix..
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#13 SmileyEhemaliges Profil
  • 03.02.2014, 21:02h
  • Antwort auf #9 von Marienkäferin
  • Auf die Schnelle: Nein.

    Was ich zu Teichläufer oder Teichwasserläufer oder Wasserstelzwanzen habe finden können erwähnt keine Parthenogenese.

    Es müßte eine Spezies sein die zu Arrhenotokie fähig ist. Biene oder Ameise. Oder eben Blattlaus.

    Komodowaran ginge zur Not auch. Der ist aber ziemlich streng geschützt, da ginge das mit der Kreuzigung dann nicht.

    ..

    »Hydrometridae
    Teichwasserläufer, Wasserstelzwanzen;
    Fam. der Wanzen, Gerromorpha
    in M-Eur 2 Arten: Hydrometra gracilenta Horv. (8-9 mm; seltener) und H. stagnorum (L.) (9-12 mm; häufig);
    M: außerordentlich schlank; Beine lang und dünn Vorderbeine nicht zum Beutefang benutzt; Unterseiten von Körper und Beinen fein wasserabstoßend behaart; i.d.R. kurzflügelig, selten langflügelig; Kurzflügeligkeit soll erblich dominant über Langflügeligkeit sein;
    Vo: laufen langsam nach Art von Landinsekten (alternierende Beinbewegung) am Ufer stehender Gewässer, auf Wasserpflanzen und auf der freien Wasserfläche; Aktivität zu Beginn der Abenddämmerung besonders groß; Ausruhen meist auf fester Unterlage; bei Störung häufig Starrezustand (Sichtotstellen): die beiden vorderen Beinpaare nach vorn, die Hinterbeine nach hinten gestreckt;
    Na: fressen verschiedenste, oft bereits geschwächte Insekten, aber auch z.B. Mückenlarven, die zum Atmen aus der Tiefe aufsteigen; für das Finden der Beute anscheinend der Geruchssinn (und Lichtsinn?) von großer, der Erschütterungssinn von geringer Bedeutung; die Beute wird meist auf fester Unterlage ausgesogen;
    F: Paarung im Frühling; die ziemlich langen spindelförmigen Eier (ca. 1,7 mm bei H. stagnorum) einzeln mit Haftscheibe und kurzem Stielchen am einen Ende an Pflanzen geklebt, meist an Landpflanzen nahe dem Ufer;
    Lz: Überwinterung an Land als Imago; 5 Larvenstadien; meist wohl nur eine Generation im Jahr.«
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#14 SmileyEhemaliges Profil
#15 timpa354Ehemaliges Profil
  • 03.02.2014, 21:16h
  • Mensch Leute, tretet doch endlich aus diesem Hinterwäldelerverein aus, schämt ihr euch denn gar nicht, so einer hasserfüllten Organisation anzugehören und sie auch noch finanziell zu unterstützen?
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#16 timpa354Ehemaliges Profil
#17 Timm JohannesAnonym
  • 03.02.2014, 23:00h
  • Antwort auf #15 von timpa354
  • @timpa354
    "Mensch Leute, tretet doch endlich aus diesem Hinterwäldelerverein aus, schämt ihr euch denn gar nicht, so einer hasserfüllten Organisation anzugehören und sie auch noch finanziell zu unterstützen?"

    ---> Also ich bin zu den liberaleren Landeskirchen der EKD übergetreten, aber das hatte ich bereits öfters erwähnt. Bei Altkatholiken, landeskirchlichen reformierten, unierten und lutherischen Kirchen der EKD, bei den Anglikanern (Nordamerika/Vereinigtes Königreich) und einer Reihe weiterer protestantischer mainline Kirchen in Nordamerika sowie den lutherischen Kirchen Nordeuropas wird bekanntlich eine gegensätzliche Lehrhaltung zum Vatikan im Bereich der Sexualmorallehre gepredigt.

    DU solltest daher deinen Aufruf an SPD-Bürgermeister Wowereit in Berlin oder den Grünen-Bundestagspolitiker Gerhard Schick stellen.

    Schick und Wowereit sind beide offen homosexuelle Politiker und sind immer noch Mitglied in der Katholischen Kirche.
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#18 chybrainProfil
  • 03.02.2014, 23:27hMünchen
  • Antwort auf #2 von Freundlich
  • Es ist nicht Aufgabe des Menschen, jeder beliebigen Religion oder Kirche gegenüber "freundlich" zu sein oder sie aktiv zu unterstützen.... Hauptsache, man bleibt in allen Fragen, die man für wichtig hält menschenfreundlich. Humanismus reicht dafür vollkommen.
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#19 panzernashorn
  • 04.02.2014, 01:50h
  • katholische Kirche? >>>

    erzreaktionäre, kriminelle SEKTE passt da schon viel besser!

    Eine andere Bezeichnung kann ich für diesen Verbrecherverein nicht akzeptieren.

    Und auch wenn Tinnitus jetzt sicher gleich einen Hörsturz bekommen wird, wiederhole ich den Grundbegriff gerne nochmals:

    SEKTE! Ekelerregende Riesen-SEKTE!

    Bei diesem elenden, menschenverachtenden Drecksverein kann man gar nicht so viel essen, wie man kotzen muss.

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#20 TheDadProfil
  • 04.02.2014, 06:20hHannover
  • Antwort auf #17 von Timm Johannes
  • Keiner der neuen MinisterInnen sparte sich bei der Eidesformel die Gottesbezeugung, auch Fr.Hendricks nicht..

    Auch sie ist, ebenso wie Volker Beck, Katholisch..

    Das ändert allerdings nichts an der Tatsache das Deine Reklame doch bitte zu irgendeiner angeblich minder homophoben evangelischen Sekte überzutreten überhaupt nicht zielführend, und damit irrelevant ist..

    Allein die Tatsache das alle Religionen ihre im mindesten "Vorbehalte", im äußersten Fall ihre offenen Lügen verbreiten wie im Fall vieler Katholischer Bischöfe und Kardinäle, die offen Homo-hassend, bis wie zuletzt Meissner sogar, offen rassistisch sogar gegenüber anderen Religionen bzw. deren Angehörigen auftreten, ist ein entscheidendes Kriterium den Amtskirchen endgültig den Rücken zu kehren..

    Da nutzt es überhaupt nichts wenn die eine oder andere Splitter-Kirche, die zudem in Deutschland gar nicht oder nicht überall ansässig ist, ein kleines bisschen weniger homophob, und damit ein kleines bisschen weniger menschenfeindlich auftritt..
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#21 Timm JohannesAnonym
  • 04.02.2014, 09:43h
  • @atheistischer SPD-Dad

    Du willst es einfach nicht wahrhaben, dass es eine Reihe liberalerer christlicher Kirchen gibt, wo homosexuelle Paare zu 100 Prozent akzeptiert werden, kirchliche Trauungen oder zumindest Segnungsgottesdienste erhalten und homosexuelle Handlungen als nicht sündhaft bewerten. Schon öfters hatte ich diese Liste hier aufgezählt. Aber du scheinst einfach diese Fakten zu ignorieren.

    -------------------------

    Was die Katholische Kirch angeht. Ja du hast Recht, dass diese Kirche eine zutiefst homophobe Vergangenheit hat und maßgeblichen Anteil an der Homophobie in der Welt hatte. Selbst der letzte Papst aus Bayern hat dies nochmal verschärft. Nicht ohne Grund bin ich von der Katholischen Kirche zu den liberaleren lutherischen, unierten und reformierten Landeskirchen der EKD gewechselt, wo es in der Mehrheit der Landeskirchen Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare gibt und homosexuelle Handlungen nicht als sündhaft bewertet werden.

    ABER wie die Umfage an der Basis unter den Katholiken in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz zeigt: die katholische Basis denkt in grossen Teilen anders als der Katechismus in Rom, wenn es um die Sexualmorallehre geht. Auch das Theologieprofessorenmemorandum von 2011 hatte dies bereits offenbart.

    Und es wird sich nunmehr zeigen, ob Franziskus weiter am homophoben Kurs der Kirchenleitung festhalten will und homosexuelle Handlungen und Paare als sündhaft bewertet, oder ob Rom hier einen anderen Kurs einschlägt.
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#22 Schon wiederAnonym
#23 FoXXXynessEhemaliges Profil
#24 TheDadProfil
  • 04.02.2014, 16:12hHannover
  • Antwort auf #21 von Timm Johannes
  • ""Du willst es einfach nicht wahrhaben, dass es eine Reihe liberalerer christlicher Kirchen gibt""..

    Nee, Du willst es einfach nicht wahrhaben das mir und vielen anderen das vollständig am Arsch vorbei geht..

    Du willst es nicht wahrhaben das diese angeblich ach so liberalen Kirchen sich seit den Anfängen eigentlich überhaupt nicht bewegt haben..

    Du willst nicht wahrhaben das es genau diese angeblich ach so liberaken Kirchen sind wie die EKHN z.B., deren Präses nun vollständig zu Unrecht mit der Kompassnadel ausgezeichnet wurde, die bis weit in die 80´er Jahre hinein, und wahrscheinlich noch viel länger, Kinder in den von ihnen geführten Schulen missbraucht, verachtet, geschlagen und geschändet haben..

    Les Dir dazu mal die persönlichen Berichte von "Alexander" und "Sanscapote" durch die die beiden hier dazu veröffentlicht haben, da kommt einem noch Heute das kalte Grausen hoch, wenn Mann lesen muß mit welcher Gewalt da über Kinder geherrscht wurde, die ihnen von den Eltern zur Bildung und Erziehung anvertraut wurden..

    Von den Skandalen in der Odenwaldschule und ähnlichen Einrichtungen will ich gar nicht erst anfangen, das kann Mann alles inzwischen ausführlich im Netz lesen..

    Es gibt keine Alternative (um mal mit der Lieblingsfloskel der Mutti zu agieren) zum vollständigen Austritt aus den Kirchen !

    Christ sein und als Christ handeln und leben kann Mann nämlich ohne die Amtskirche auch, und sehr wohl viel besser !
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#25 Katrin
  • 04.02.2014, 19:23h
  • Vor 2000 Jahren hat Paulus die Figur des Jesus als Prophet der Apokalypse erfunden und Markus hat die Figur mit ein paar Anekdoten ausgemalt. Da war noch keiner heilig oder göttlich und es gab keine Krippengeschichte oder Mutter Gottes. Alles weitere wurde im Laufe der Zeit dazu erfunden. Also alles Humbug. Gott und Jesus und all die Heiligen und das Paradies gibt es nicht. Aber es gibt die Hölle auf Erden und die Christen haben einen sehr erheblichen Anteil dran gehabt. Der Papst und seine tapferen Mannen haben die Aufgabe die liberalen Europäer, die verklemmten Asiaten, die ultrakonservativen Afrikaner und die unberechenbaren Amerikaner unter einen Hut auf die alte Lehre ein zuschwören. Hat man es in der Vergangenheit mit Ignoranz und dann wieder auch mit totaler Idiologie versucht, macht man es jetzt mit einer Umfrage. Weltweit werden die meißten Katholiban gegen Schwule und Transen sein. Gegen Verhütung und gegen eine Öffnung der Kirche. Und somit kann der Greis in Rom so weiter wurschteln wie seine Vorgänger.
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#26 HugoAnonym
  • 04.02.2014, 20:24h
  • "Die katholische Kirche weigert sich derzeit noch, die detaillierten Ergebnisse zu veröffentlichen."

    Tja, die katholische kirche war, ist und wird eine Diktatur bleiben.
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#27 userer
#28 hypathiaProfil
  • 04.02.2014, 21:57hBaden
  • Christentum in Kurzformel:

    Ich erschaffe einen Mann und eine Frau mit Ursünde. Dann schwängere ich eine Jungfrau mit mir selbst als Kind, sodass ich geboren werden kann. Dann opfere ich mich selbst für eure Ursünden, die ich euch zu Beginn auferlegt habe.



    Noch Fragen???
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#29 KommentatorAnonym
  • 04.02.2014, 22:12h
  • Hier kommt wieder das zum Tragen, was ich schon immer vertreten habe: Die Amtskirchen sind im Wesentlichen nur Brauchtumspflege. An Gott glaubt vermutlich nur ein Teil, ein Teil denkt dass es irgendwas mit "Gott" gibt ohne sich damit näher auseinanderzusetzen und der Rest ist dort, weil es schon immer so war oder weil man das eben so macht oder das regional üblich ist oder auch weil Kirchen einen großen Teil ehrenamtlicher Arbeit anbieten und Mitglieder dann nicht so allein sind oder eine Aufgabe haben. Religiöse Regeln, wie sie oftmals im Islam gibt (ich darf kein Schweinefleisch essen usw.) und dort streng befolgt werden, die es an sich im christlichen Bereich auch gibt, interessieren bis auf ein paar Spinner bei uns auch niemanden.

    Daher würde ich die Äußerungen, die manche Bischöfe so von sich geben, als Einzelmeinungen sehen, die eben in ihrer Lehre gefangen sind (ein überzeugter Vegetarier wird auch nie von Fleisch predigen).

    Die meisten (Kirchenmitglieder) verbinden mit Kirchen das verkörperte "Gute" (Nächstenliebe von Amts wegen) ohne sich näher damit zu befassen.
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#30 antosProfil
  • 05.02.2014, 07:15hBonn
  • Antwort auf #14 von Smiley
  • Es könnte allerdings auch sein - formuliere ich mal scheinheilig im Konjunktiv, glaube aber selbstredend, eine Wahrheit rauszuhauen ['Ich ist ein anderer'? Quatsch. Ich trinkt gerade den dritten Kaffee, ist Papst und wäscht anderen die Füße, um in der wohl inszenierten Selbstverkleinerung umso überzeugender von der eigenen Größe angestrahlt zu werden; für die Strahlen sorgen die bewundernden Blicke der anderen, Kleineren, aber hallo!] - dass die Mehrheit aus den in deinem Kommentar ausgeschlossenen Dritten besteht, den Mittleren: zwischen Glaube und Vernunft. Die meisten, die sich so irgendwie als gläubig bezeichnen, kennen doch weder Geschichte, Struktur, Organisationsform noch die genauen Inhalte des Kults, dem sie sich an Feiertagen, bei Gesang und dem Klingklang moralisierender Reden zugehörig fühlen. Den Unfug der vorgeschriebenen Glaubensinhalte blenden sie aus, wirklich gelesen haben sie den Scheiß eh nie, den Glamour und diese letzte Versicherung [Jesus wartet am Tor, wenn wir im letzten Stündlein durch den hellen Trichter geflutscht sind, den wir alle aus den hochkreativen, immer gleichen Nahtodschilderungen oder Kinderbibeln kennen], die nehmen sie mit. Ähnlich dem chronisch kranken Naturwissenschaftler, der sich, wenn gar nix mehr geht, homöopathisch behandeln lässt. Was wollte ich mitteilen? Ach ja: Nein, halt ein, Smiley! Es gibt auch noch eine dritte Möglichkeit.
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#31 SmileyEhemaliges Profil
  • 05.02.2014, 11:51h
  • Antwort auf #30 von antos
  • >Klingklang<

    www.youtube.com/watch?v=vMw2sXAkkng

    Die Attraktion die das Angebot eines vermeintlichen jenseitigen Geheimwissens ausübt auf alle die von tatsächlichem Herrschaftswissen ausgeschlossen sind. Ein Geheimwissen von dem die Hüter dieses Herrschaftswissens ausgeschlossen sind, weil nach der geoffenbarten Geheimlehre die diesseitige Welt nur ein verzerrter Abglanz, Katzengold, der jenseitigen ist. Dort aber gilt das diesseitige Wissen nichts, dort werden jene erhöht die hier erniedrigt sind .. viel mehr noch: die sich im Diesseits erniedrigen werden dort Herrscher sein.

    Niemand muß dafür Lasten bewältigen, sich Erkenntnis erarbeiten, seine Situation analysieren und Wege zu deren Verbesserung zu finden versuchen, diese Wege gehen. Es genügt die Geheimlehre anzunehmen und sich ihr gehorsam zu unterwerfen, ein jeder wo der Herrgott ihn hingestellt hat - die Belohnung wird schon kommen, das ist die Gewißheit des allmächtigen Versprechens.

    Allerdings hängt das Geschick in der jenseitigen Welt von dem Ausmaß der Treue des Anhängers zur Lehre ab.

    Aufgabe des Hirten ist die Kohärenz der Schafe. Ist die Gewalt des Hirten gering, machen sich Schafe Raum. Sie pflegen der eigenen Interpretation dessen was eine Herde ist.

    Wenn wir hundert Jahre lang über Michelangelos David sprechen, über jedes nur denkbare Detail der Statue, von der Struktur des Materials über die Anatomie, Symbolik, kulturelle Bezüge, Möglichkeiten der Interpretation, physikalische und chemische Eigenschaften des Marmors, wir werden uns vielleicht in der Beschreibung langsam bis zu einem sichtbar identischen Text einigen. Wenn wir begeistert und guten Willens einander so genau wie möglich unsere Gedanken und Sinneseindrücke und Wahrnehmungen und Empfindungen schildern. Trotzdem werden wir jeder seinen eigenen David sehen und erfahren.

    Ich verüble niemandem Hoffnung. Ratio ist ein eisiger Liebhaber. Der andere Mensch, die zweite Hälfte des Ganzen, der Eigene, mit dem man sich zusammenlebt, in dessen Vertrautheit man sich ergibt, das unrasiert zerschlafene Gesicht halb im Kopfkissen steckend das Dir morgens das erste Lächeln abringt, kann, nein: darf das einfach nur ein paar elektrische Impulse und chemische Reaktionen in einem Klumpen Materie sein?

    Das Wissen endlich zu sein und der Fluch sich darüber sprachlich austauschen zu können, das ist ziemlich hart. Daß mein eigener Weg ein Ende hat, naja, so sehr bekümmert mich das nicht. Der Verlust den ich erleide, die Verwundung am Ende des Wegs des anderen, das ist das wirklich unerträgliche Moment. Der Verlust eines Menschen, der Schmerz den ich nicht ertragen will, das Ende eines gemeinsamen Wegs, das wird ohne Ausweg kommen.

    Es gibt ein paar Menschen die ich unendlich gern wiedersehen würde. Ein paar Menschen denen ich wünschen würde daß ihre Hoffnung auf ein Jenseits .. ein wenig Opium, die Kälte weniger schmerzhaft zu machen.

    Aber nur weil ich mir etwas wünsche muß es das ja nicht tatsächlich geben, nicht wahr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 userer
#34 sanktionenAnonym
  • 05.02.2014, 12:43h
  • "Deutsche Katholiken kritisieren "Verbotsmoral" der Kirche"

    Die UNO kritisiert scharf die "Moral" des Vatikans

    Die Uno hat dem Vatikan erneut vorgeworfen, nicht mit aller Kraft gegen den Missbrauch von Kindern durch Geistliche vorzugehen. Der Ruf der katholischen Kirche sei von dieser systematisch über das Wohl von Kindern gestellt worden, heißt es in einem Bericht des Uno-Komitees für die Rechte des Kindes, der in Genf vorgestellt wurde. Der Vatikan habe eine Politik gepflegt, die es Priestern erlaubt habe, sich an Kindern zu vergehen.[...]In dem vernichtenden Bericht kritisierte das Komitee zudem die Einstellungen der Kirche zu Homosexualität, Empfängnisverhütung und Abtreibung scharf. Der Vatikan solle seine Politik diesbezüglich überdenken, um die Rechte der Kinder zu gewährleisten und ihnen Zugang zur medizinischen Versorgung zu garantieren.

    www.spiegel.de/panorama/uno-auschuss-fordert-vom-vatikan-auf
    klaerung-von-missbrauchsfaellen-a-951620.html
  • Antworten » | Direktlink »
#36 FranziskusAnonym
#37 MarienkäferinAnonym
#38 stromboliProfil
  • 05.02.2014, 14:18hberlin
  • Antwort auf #2 von Freundlich
  • na hallo, da wird der belzebub noch zum heiligen erklärt.

    Ja die trennung des sexuellen vom "anderen", das mögen die "modernisten" so propagieren, weil ihnen sonst auch noch der rest der dummen schafe davon laufen...; aber es ist die rechnung ohne den metzger gemacht:
    die information über sexualität ist nur ein singuläres beiwerk mit jedoch universaler wirkung: man kontaktiert über die kontrolle der libido auch die soziale kontrolle alltäglicher handlungen, verknüpft so die schuldauffassung zu einer undurchschaubaren gemengenlage.

    Eine lässliche sünde wie ein im affekt ausgeübter todschlag, ist lässlich-sprich verzeihbar, ihm wird nur eine entsprechend auferlegte buße abgetragen. Sie berührt nicht das eigentliche sündhafte die "bewusst " gegen das "göttliche gebot " begangen wird.
    Man könnte auch sagen: der sünder ist unschuldig weil die begangene sünde ohne vorsatz gegen das gebot geschah. Man den nachbarn erschlagen kann ist nur ein zipfel von notwehr nachweisbar...
    den schwanz des nachbarn zu lutschen hingegen ist eindeutig das verbot missachten, dass uns von gott auferlegt ist..

    Masturbation, weil trotz "verbots-gebot von gott" ausgeöbt nur um das eigene ich zu befreiden konnte so zur erbsünde werden.
    Heute sucht man die (erb-)sünde im sexuell-alltäglichen..
    abtreibung, gleichgeschlechtlichem,promiskutität...uam.
    Die lässlichen sünden wie steuer- betrug, erschleichen von vorteilen gegenüber anderen,
    sicherung von absatzmärkten und rohstoffen um den preis kollateraler zievielschäden sind lässliche sünden. Nicht die anzahl der "schuldig-unschuldig" getöteten zählt hierbei , sondern wer vorteilhaft die meinung der restwelt hinter sich gebracht hat.
    Das wirkt menschenfreundlich, gerade auch wenn der pöpel sich vom vatikanbalkon herab die mitmenschlichkeit erklären lässt die da heißt, sich freundlich zueinander zu verhalten.

    Wenn da mal in dieser moral die interessen des einen, unter die des anderen geraten, heben wir pastoral den finger und tadeln.
    Im zweifelsfalle treffen wir uns auf sicherheitskonkreßen und verkünden die mitmenschliche bereitschaft, mehr militär bereit zu stellen um die bösen dieser welt zu bestrafen.

    Menschlich auch die aufforderung durch unsere pfaffen, nunmehr mehr verantwortung zu übernehmen wenn wir als eingreifende staaten da ordnung schaffen , wo zuvor durch unsere eigene wirtschaftsinteressen eben jene unordnung entstanden ist , die wir nun mitmenschlich bereit sind, aufzuräumen.

    Wir sehen: die moral - unsere menschenfreundlichkeit hat ein vielseitiges antlitz und gleich einem camälion wechselt es die ansicht...
    Die religiösen konflikte dieser welt sind auf gegenseitigkeit von den "weltreligionen " inzeniert und gefördert. Die betroffenheit hierüber ist von den beteiligten konfliktauslösenden umgedeutet in opferschaft... verfolgt durch den anderen.
    Über diese fragen wird keine "umfrage gestartet, wird kein nachweis geführt/gefordert ob bestehender zweifel.

    Nein, man wählt den punkt, der im intimen jene reaktionen freisetzt die weiterhin als verschlußsache gehandelt werden.. auch wenn wie bei der masturbation, die erbsünde abgeschafft wurde.
    Eben weil sexuelles aber ein angelpunkt im implantierten sündenbewusstsein ist, man bereits hier im kindesalter "bewusstsein" schult in lässliches verfehlen und "gott" schmähnedes ablehnen, ist die behauptung selbstverlogen, es gäbe zu trennende wichtigkeiten an fragen .

    Wenn wir uns also mit der kirche-religion als sinngebendes beschäftigen, dürfen wir diese zusammenhänge nicht aus den augen lassen.
    Gerade um über diese die möglichkeiten der manipulationen zu erkennen, die ständig an uns vorgenommen werden.

    Btw...
    der höflichkeit in solchen diskussionen sei vorangestellt: es gibt keinen "heiligigen vater"
    schon gar keinen lebenden. Auch nicht, wenn es dir als freundliche anrede wichtig erscheint...
    Allein hier sollte man jede weitere unterhaltung abbrechen, weil mit dieser "vorgabe" ein status eingeräumt wird, der nicht anzukennen ist!
    Auch hier wieder die in die welt gesetzte grundhaltung, man könne ein "religionssytem" in einem gehobenen zustand erklären.

    Grundsätzlich sind die unter dem kreuz oder anderen symbolen sich sammelnden, eine gruppe ideologieabhängiger, ohne einen wirklichen anspruch auf besondere rechte. "Rechte", die sie in einer vielzahl von ungerechtigkeiten und anmaßungen sich angeeignet haben.

    Und "menschenfreundlichkeit" misst sich auch nicht an deren gutwillen oder toleranz.
    Der verzicht auf einen universellen anspruch auf kontrolle...
    Dies müsste der kern- inhalt der umfrage sein.
    Hier wäre für "gläubige" der erste test ihres "toleranzvermögens...
    An dem sie bekannter weise ständig versagen.

    So bleibt das ganze nur ein spiel mit der "menschenfreundlichkeit" in eurem sinne.
    Und das reicht nicht mal, um unvollkommen daherkommen zu wollen!

    als kleiner anhang:
    taz.de/John-Cornwells-Studie-Die-Beichte/!132332/
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#39 Aus Bad HomburgAnonym
  • 05.02.2014, 21:37h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • Ich glaube, der grösste Fehler von Ratzinger war, daß er von Beginn an diverse Kritiker seiner Kirche viel zu ernst nahm und sich ins ihr Spiel, mit von ihnen schon im voraus geschaffenen Regeln, hineinliess: der Standpunkt dieser (meistens säkularen und überhaupt nicht gläubigen) Kritiker war, daß die sogenannte "Sexualmoral" (was für ein überflüssiges Wort) eine der zentralen Fragen, ja vielleicht sogar die zentrale Frage der ganzen katholischen Theologie ist - gerade das hat er hat mit seiner Teilnahme an dieser Diskussion indirekt auch bestätigt; ein Zurück gab es somit für ihn nicht mehr. Was für ein fataler Fehler. Auch den hat er vor einem Jahr mit seinem Rücktritt bezahlt.
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#40 zentrale fragenAnonym
#41 David77Anonym
#42 David77Anonym
  • 05.02.2014, 22:41h
  • Antwort auf #39 von Aus Bad Homburg

  • Du bist wohl nicht nur bei der taufe ins becken gefallen, du scheinst wohl dauernd im weihwasser fast zu ertrinken, anders ist dein delirium nicht zu erklären. Werd mal nüchtern und bleibt dem hochprozentig geweihtem wasser fern! Demnächst gibt es weihwasser erst ab 99 jahren und nur unter begleitung der eltern!!
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#43 panzernashorn
  • 05.02.2014, 22:58h
  • Antwort auf #41 von David77
  • Was soll das denn schon sein, was Humbug von sich gibt: dummes, hirnloses Katholibangeschwätz ohne Sinn und Zweck, ein Buchstabenmüllhaufen, für dessen kostenpflichtige Entsorgung man ihm eine gesalzene Rechnung schicken sollte........

    Wer diesen schwachsinnigen Sektenverein und dessen mental verblödete Anhänger noch irgendwie ernst nimmt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Lasst Euch aufklären, Leute, und schaltet - verdammt nochmal - endlich Euren Verstand ein, sofern Ihr ihn nicht schön längst dem Sektenwahn geopfert habt!
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#44 SmileyEhemaliges Profil
  • 05.02.2014, 23:42h
  • Antwort auf #30 von antos
  • >Mehrheit [..] Dritten<

    Ach was soll das ganze beschissene verlogene Verständnisgesäusel: ob von Geburt oder durch eigene Entscheidung, ein Mensch muß sich auch Verantwortung zurechnen lassen dafür in was für einem Verein er Mitglied ist.

    Auch ein Kathole der nichts von den Inhalten seiner Scheißreligion weiß - wobei denen mittlerweile das Lesen ihrer heiligen Schrift ja nicht mehr kirchlicherseits verboten ist - bleibt ein Körnchen im Fundament dieser Verbrecherbande. Unterstützt deren Handeln und Wirken. Das ist nicht nur eine kirchensteuerliche Frage, das ist viel wichtiger: eine moralische Frage. Geht das? Ein wenig Mafiamitglied sein?

    Diese Dritten das sind die denen ich die Filzläuse an den Sack wünsche.
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#45 sanscapote
  • 06.02.2014, 05:59h
  • Antwort auf #43 von panzernashorn
  • "Oftmals wird nach vielen Jahren Ihr Kirchenaustritt angezweifelt. Nach derzeitiger Rechtslage sind Sie in der Beweispflicht, Ihren Austritt nachzuweisen. Einige Religionsgemeinschaften spekulieren darauf, dass ihre ehemaligen Mitglieder diese Bescheinung nicht aufbewahren und fordern dann oftmals Jahre nach dem Austritt einen Beweis dafür. Ihnen drohen dann Kirchensteuernachzahlung für 6 Jahre. Gerade in Bundesländern mit großen Mitgliederverlusten, wie z.B. Berlin, wird versucht, so an Geld zu kommen."

    Daher ist es sinnvoll, die beglaubigte Bescheinigung bei den persoenlichn Akten aufzubewahren.
    Andernfalls ist es hilfreich, diese nochmals bei jenem Standesamt anzufordern, bei dem der Kirchenaustritt erklaert wurde.

    Wer noch Mitglied ist: Kirchenaustritt JETZT

    www.kirchenaustritt.de

    Wer es aus Angst nicht wagt, weil er dann in der ewigen Hoeller schmoren wird, ist auf dem Holzweg. Es gibt keine ewige Hoelle und wenn doch, so sind Cathos und Evangos gerade jetzt drin.
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#46 panzernashorn
  • 06.02.2014, 10:38h
  • Antwort auf #45 von sanscapote
  • Zitat: "Wer es aus Angst nicht wagt, weil er dann in der ewigen Hoeller schmoren wird, ist auf dem Holzweg. Es gibt keine ewige Hoelle und wenn doch, so sind Cathos und Evangos gerade jetzt drin."

    Ergänzend würde ich dazu gerne verdeutlichen:

    Cathos und Evangos BEREITEN den Menschen die HÖLLE auf ERDEN !

    Mit ihrem sinn- und haltlosen Schwachsinn vergällen sie den Menschen, die lediglich ungestört von deren Wahnvorstellungen leben wollen, ihre Zeit auf unserem Planeten.

    Weg mit dieser Bagage - für immer auf den Müllhaufen der Geschichte als warnendes Beispiel für kommende Generationen!
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#47 AusgenutztAnonym
  • 06.02.2014, 16:16h
  • Antwort auf #40 von zentrale fragen
  • Nicht die Kirchenlehre war hier Problem, sondern daß nicht alle und nicht immer sich daran hielten. Ja, diese Priester haben ihr Gelübde gebrochen, die Kinder ausgenutzt - und jetzt nutzen diverse Kirchenkritiker das alles in ihrer eigenen Weise aus, um der ganzen Kirche möglichst viel zu schaden, also auch den Menschen, die mit diesen Verbrechen gar nichts zu tun haben,- und die bilden dort eine überwältigende Mehrheit. Aber das ist eine Art von Erfahrung, die weder in der Kirchen- noch in der Allgemeingeschichte etwas neues ist.
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#48 TheDadProfil
#49 sperlingAnonym
  • 06.02.2014, 18:48h
  • Antwort auf #47 von Ausgenutzt
  • >"Nicht die Kirchenlehre war hier Problem"

    selbstverständlich ist die kirchenlehre ein problem.

    wer blinden glauben an irrationale dogmen fordert, wer strukturen pflegt, die auf der gedankenlosen unterwerfung unter männliche autoritäten beruhen, wer damit kindern und erwachsenen jedes selbstbewusstsein, jede ethische eigenverantwortung und jeden widerstandsgeist gezielt abtrainiert, der fördert haargenau das klima, das missbrauch ermöglicht und aufklärung erschwert.

    es ist KEIN zufall, dass die rkk ein spezielles missbrauchsproblem hat.
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#50 KommentatorAnonym
  • 06.02.2014, 23:16h
  • Antwort auf #32 von userer
  • Ja und? Wenn jemand eine Ideologie hat, wird er sich davon nicht abbringen lassen; egal welche Ideologie. Das Vegetarierbeispiel diente nur zur plastischen Verdeutlichung.

    Da ich die Kath. Kirche an sich nicht kenne, wäre es mal interessant, was denn die eigentlichen Gottesdienstthemen sind. Bei uns in der Ev. Kirche, waren "sexuelle Sachen" nicht einmal Gegenstand einer Predigt. In den Medien (zumindest hier) werden ja nur diese "Problemfälle" behandelt; die meisten Homosexuelle, so habe ich unten den Kommentaren den Eindruck gewonnen, verbinden mit der Kath. Kirche eine sehr negative Grundhaltung. Daher wäre es auch mal interessant, wenn man mal eine Statistik zu den Predigt-Themen präsentieren würde. Damit könnte man die tatsächliche Bedeutung der oftmals an der Kath. Kirche kritisierten Gesichtspunkte erkennen (reden die tatsächlich jeden Sonntag über Sex oder geht es vorrangig um Nächstenliebe, Zuversicht, Vertrauen, Unterstützung Armer oder was auch immer).
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#51 sanscapote
#54 David77Anonym
  • 07.02.2014, 00:37h
  • Antwort auf #50 von Kommentator

  • Es geht nicht um das, was im gottesdienst gesagt wird, sondern was die institution TUT und wo sie sich einmischt. Die Taten sprechen eine andere sprache als die ach-so-vielgepredigte nächstenliebe. Da sind auch menschen betroffen, die auch nicht mitglied sind. Und als kind wirst du nicht gefragt, ob du das kath. Weltbild überhaupt aufgestülpt bekommen willst. Da ist es auch nicht mit einem austritt getan um sich davon zu lösen.
    Aber das weißt du wohl genau weshalb man auf kathos schlecht zu sprechen ist, zwischen deinen zeilen gelesen willst du doch was anderes aussagen.
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#55 sanscapote
  • 07.02.2014, 08:12h
  • Antwort auf #52 von Marienkäferin
  • "Ferner gibt der Verein unter dem Namen Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe katholische Bücher und Kleinschriften heraus[11] und vertreibt katholische Devotionalien wie den Rosenkranz[12] und die Wundertätige Medaille.[13] Leiter dieser Aktion ist Carlos (Carl) Schaffer."

    Das habe ich aus deinem Link kopiert. Wer ist Maria?
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#56 sanscapote
  • 07.02.2014, 08:33h
  • Antwort auf #50 von Kommentator
  • Was verstehst du unter einer "Ideologie"? Erst dann koennen wir weiter diskutieren!

    Bezueglich Vegetarismus irrst du: Sich vegetarisch oder vegan zu ernaehren ist keine Ideologie (obwohl es falsch verstanden kaempferisch zu einer solchen erhoben werden kann). Allein von der Wortbedeutung haben wir hier einen -ismus, dagegen weiter oben eine -logie.
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#57 David77Anonym
#58 sanscapote
  • 07.02.2014, 11:36h
  • Antwort auf #57 von David77
  • Ach so sie war Leihmutter à la PMA, jedoch ohne Arzt, also à la PA. Wenn auch ohne Assistance, dann war es eine P.

    Wer Maria ist, ist weniger von Bedeutung als das, was eine frauenfeindliche Sekte mit ihr macht. Die Anspreisung von "Deutschland braucht Mariens Hilfe" z.B. in Buechern, ist ein Anachronismus.

    Wie kann es dort heissen, "Deutschland brauche..." deren Hilfe, wenn jene und ihre Geschlechtsgenossinnen in der Cathowelt nichts gelten

    In der ganzen Persoenlichkeit abgelehnt kann nur bedeuten, dass es jene Dame nicht gegeben hat, nicht existent war - es sei denn man malte sich aus, wie man ueber den Mutterinstikt der Menschen Gehirnwaesche betreiben koenne.

    Die Sekte versucht also diese nicht existente Mutterinstanz, also diese Maerchenfigur - gleichsam wie die Brueder Grimm - in die Koepfe der Menschen einzupflanzen bzw. als Gute-Nacht-Geschichte per Sandmaennchen oder Hoer-CD zu verkaufen "mit Mutter schlaeft es sich leichter ein, aber wer liest heutzutage noch Maerchen vor????

    Ich lobe mir Maria H. Sie baeckt wunderbare galettes, und sie ist eine Frau mit dem richtigen Mundwerk, die keinem Catho eine Antwort schuldig bleibt. Das ist "meine Maria". Eine andere kenne ich nicht.

    Oder baeckt die o.g. Maria auch galettes?
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#59 Timm JohannesAnonym
  • 07.02.2014, 12:56h
  • Es ist doch ein erster Hoffnungsschimmer, dass sich nun Bischof Ackermann in Trier oder zuvor Bischof Bode in Osnabrück gemeldet haben und homosexuelle Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen, ehtisch akzeptieren und nicht mehr als sündhaft bewerten.

    Mögen weitere katholische Bischöfe sich öffentlich dazu äußern und sich Ackermann und Bode anschliessen.
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#60 TheDadProfil
  • 07.02.2014, 16:20hHannover
  • Antwort auf #59 von Timm Johannes
  • ""und homosexuelle Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen, ehtisch akzeptieren und nicht mehr als sündhaft bewerten.""..

    Wen willst du hier eigentlich verarschen indem Du so tust als verständest Du deine eigene Muttersprache nicht ?

    Was ist daran ein "Hoffnungschimmer" wenn die Pfaffen nun anfangen Schwule und Lesben semantisch in "gute", weil verpartnert, und "schlechte" Menschen, weil nicht verpartnert einzuteilen ?

    Soll das etwa der Beginn einer neuerlichen Diskussion über Sex vor der Ehe werden, oder was ?

    Woher zum Teufel nehmen sich die Pfaffen das Recht über die Beziehungen anderer Menschen ein moralisches Urteil zu fällen ?

    Das geht sie einen feuchten Dreck an, wer mit wem schläft !

    Was folgt als nächstes ?
    Analsex in ELP´s ist gerade noch hinnehmbar, aber wenn, dann nur ohne Kondom wegen der Empfängnis, und Oralsex ist gleichsam der Onanie als Verschwendung des Samens eine Sünde ?

    Die Pfaffen sollten sich aus Angelegenheiten von denen sie absolut nichts verstehen einfach heraushalten..

    Und das sie nichts vom Leben der LGBT´s verstehen, gleich aus deren ganzem Leben !
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#61 panzernashorn
  • 07.02.2014, 16:39h
  • Antwort auf #59 von Timm Johannes
  • Timmy - Du kannst oder willst es wohl einfach nicht verstehen:

    Den Allermeisten hier und in der aufgeklärten Welt geht es sonst wo vorbei, was irgendwelche religiotisch verblödete Talarträger anmaßenderweise akzeptieren, bewerten oder sich auf irgendeine Weise egal wohin schieben.

    Das Privatleben eines Bürgers geht diese verlogenen Pharisäer und Verbrecher einen Scheißdreck an!

    Und auf deren "Goodwill" oder gnädig geheucheltes Getue ist kein einziger Mensch, der auch nur halbwegs normal denken kann, in irgendeiner Weise angewiesen - aber ich weiß mittlerweile: meine Pflanzen hier im Zimmer verstehen dies besser als Du.
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#62 habemus_plemplem
#63 KommentatorAnonym
  • 08.02.2014, 21:39h
  • Laut Wikipedia ist Ideologie "die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente Summe der jeweiligen Zielvorstellungen"

    Wenn jemand eine persönliche Überzeugung hat, wird er keine dieser Überzeugung widersprechende Meinung nach außen vertreten. Und ich vermute halt, dass das einzelne Bischöfe sind (zumindest in Deutschland) und nicht die ganze Kirche.
  • Antworten » | Direktlink »
#64 KommentatorAnonym
  • 08.02.2014, 22:35h
  • Antwort auf #54 von David77
  • (Folgendes bezieht sich nur auf Deutschland)

    Gut vielleicht kann ich das zu wenig beurteilen, weil ich niemanden kenne, der ein kath. Weltbild hat und fast niemanden kath. Glaubenszugehörigkeit. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Kinder kath. Eltern durch deren Weltbild geprägt werden, dann mag Ihre Aussage zutreffen. Andererseits sehen Sie ja an der Realität, dass die amtskirchliche Sexualmoral nur auf dem Papier steht und die unlängst öffentlich gewordenen Misshandlungsfälle diese Scheinfrömmigkeit noch weiter offenbaren.

    Die meisten Kirchenmitglieder aus der ev. Kirche, die ich kenne sind einfach nur Kirchensteuermitglieder. Man geht eben zu Weihnachten in die Kirche und schaut sich das Grippenspiel an, weil es Brauchtum ist, gleiches gilt für Schulanfang, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigung. Pfarrer repräsentieren eben in ihrer Person oder z. B. bei Ansprachen (z. B. bei Einweihungen, vor Veranstaltungen, Kongressen) auch wegen ihrer umfassenden und vielfältigen Ausbildung Personen, die für das gute und "Versöhnende" stehen. BuPräs Gauck war ja auch Pfarrer und ist sicherlich in keiner Rede über homosexuelle Lebensweisen hergefallen (sonst wäre das schon lange in der BILD gewesen). Bei der Gelegenheit will ich nicht unerwähnt lassen, dass die Kirchen einen wesentlichen Beitrag zur Wende geleistet haben (Montagsgebete).

    Ich persönlich denke, dass man "Gott" nur noch als Verkörperung des "allmächtigen Guten" und Element der Hoffnung braucht, ohne sich tatsächlich näher mit der theologischen Lehre zu befassen oder jemals die dortigen Regeln zu beachten; nur um vielleicht einen Grund zu haben gemeinsamen Aktivitäten nachzugehen. Das sieht man deutlich bei andere Religionen, die auf ihre Regeln beharren (z. B. Juden mit Sabbat, Tora, Gebetspflichten; Islamisten mit regelmäßigen Gebeten, Schweinefleisch und was auch immer), während das Christen der Amtskirchen (mal von wenigen Fällen abgesehen), keinen derartigen Regeln folgen.

    Im Ergebnis finde ich es halt befremdlich, dass Homosexuelle diese negative Grundhaltung der ganzen Kirche gegenüber haben, obwohl Kirche in Deutschland meiner Meinung nach nur Brauchtumspflege ist, bei der nur einige Amtsräger mit ihren Aussagen von der Realität weggleiten. Das ist nur eine persönliche Vermutung, da ich die kath. Kirche nicht kenne. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein engagierter Geistlicher in einem Ort mit gut funktionierendem Ehrenamt andere Dinge in den Mittelpunkt stellt als Schwule und Sex vor der Ehe. Daher wäre es mir eben wichtig zu wissen, ob die Kath. Kirche wirklich das ständig TUT, was in queer.de steht, oder die eher negativen Aussagen nur ab und zu mal vereinzelt kommen und sonst andere Themen wichtiger sind.

    Abschließend sollte man auch immer sehen, dass ein geordneter Glaube in Amtskirchenform eine Kanalisation der Meinungen und eine oftmals zwar verhasste, aber auch vorteilhafte Bindung an den Staat ermöglicht. Anders als evangelikale Christen, die ihre Kinder nicht zur Schule lassen oder von einer Evolutionstheorie ausgehen, binden sich die Amtskirchen mit ihrem Körperschaftsstatus an den Staat und an das Grundgesetz und begeben sich damit in ein bürokratisches gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis, das eine gewisse (!) Zurückhaltung bei der Lehre fordert.
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#65 David77Anonym
  • 08.02.2014, 23:24h
  • Antwort auf #64 von Kommentator
  • "Im Ergebnis finde ich es halt befremdlich, dass Homosexuelle diese negative Grundhaltung der ganzen Kirche gegenüber haben,"

    Worüber habe ich denn eigentlich geschrieben?WARUM ist das denn so? Negative Grundhaltung? Das ist das was zurückhallt!

    "Die meisten Kirchenmitglieder aus der ev. Kirche, die ich kenne sind einfach nur Kirchensteuermitglie der. Man geht eben zu Weihnachten in die Kirche..."

    Zur Verdeutlichung: Ich MUSSTE JEDEN Sonntag in die Kirche und kannte es nicht anders. Fiel das mal aus, gab es direkt ein schlechtes Gewissen. Das manche nicht hingehen wusste ich als KInd nicht und war entsprechend verwirrt als ich das erfuhr. Ich kannte keine Evangelen, in kannte auch keine Ungetauften. Umso verblüffter war ich, als ich nach der Wende die ersten "Heiden" traf.

    Und um den Einfluss noch deutlicher zu machen:
    Meine Elterngeneration musste J E D E N T A G !!!!!! in die Kirche!
    Das ist so tief verwurzelt, da kann man nicht mal so eben raus.
    Ich bin ein uneheliches/voreheliches Kind. Was glaubst du, was da abging?

    Von meiner inneren COming-Out-Phase brauche ich erst gar nicht zu reden.
    Und dann noch die große Überraschung, wenn man schlecht drauf zu sprechen ist?
    Soll ich mich für die verschwendete und ruinierte Jugend mit Folgen für das ganze Leben auch noch bedanken?
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#66 KommentatorAnonym
  • 09.02.2014, 18:37h
  • Antwort auf #65 von David77
  • Das mit der negativen Grundhaltung bezog sich nicht auf Sie, sondern allgemein auf die schwule Gemeinde, die hoffentlich nicht alle solchen negativen Erfahrungen machen mussten wie Sie.

    Ich verstehe jetzt ihre persönliche Haltung. Ich hätte nicht gedacht, dass das so ernst genommen wird.

    Bei uns war es halt so, dass man in zwei Jahren ca. 30 Mal in die Kirchen gehen musste, damit man zur Konfirmation zugelassen wurde; das habe ich gerade so geschafft; der Pfarrer war lustig, als Kinder hatten wir dort viel Spaß. Konfirmation hat man halt gemacht, weil das im Ort so üblich war (die meisten sind danach dann kaum noch in die Kirche gegangen). Ich könnte mir das gar nicht vorstellen, dass in einer Schulklasse nur getaufte Kinder sind. Religion und Ethik war bei uns etwa jeweils zu jeweils 50 % in der Schule verteilt. Ob hier jemandes Eltern verheiratet sind oder nicht interessiert hier auch niemanden.
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#67 TheDadProfil
  • 09.02.2014, 19:47hHannover
  • Antwort auf #66 von Kommentator
  • "" Religion und Ethik war bei uns etwa jeweils zu jeweils 50 % in der Schule verteilt. Ob hier jemandes Eltern verheiratet sind oder nicht interessiert hier auch niemanden.""..

    Lustig..

    Unterstellt dann die Eine Seite der Anderen, das es sich dabei um gegensätzliche Grundfragen handelt, oder das religiöse Kinder gar keine Ethik brauchen ?

    Religion hat in Schulen nichts zu suchen !

    Höchstens im Ethik-Unterricht um davor zu warnen, wie vor einem Tripper..
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#68 David77Anonym
  • 10.02.2014, 00:46h
  • Antwort auf #66 von Kommentator

  • Es interessiert keinen? Das ist präsens. Achte auf meinen nick. Im jahr 77 war das in einem katholischen umfeld von belang. Die gleichen fuzzis, die heute gegen abtreibung wettern, haben damals alleinstehenden müttern, die sich FÜR (!!) das kind entschieden, das leben zur hölle gemacht. In demselben katholischen umfeld väterlicherseits werde ich auch heute noch verschwiegen.
    wer mit dem kinderbuch-jesus und einem einzigen kindergottesdienstbesuch im jahr erzogen wird hat von der christlichen denkweise und dem MASSIVEN einfluss auf den lebensalltag und die identität kaum ahnung.
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