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Kommentare zu:
Deutsche Katholiken kritisieren "Verbotsmoral" der Kirche


#61 panzernashorn
  • 07.02.2014, 16:39h
  • Antwort auf #59 von Timm Johannes
  • Timmy - Du kannst oder willst es wohl einfach nicht verstehen:

    Den Allermeisten hier und in der aufgeklärten Welt geht es sonst wo vorbei, was irgendwelche religiotisch verblödete Talarträger anmaßenderweise akzeptieren, bewerten oder sich auf irgendeine Weise egal wohin schieben.

    Das Privatleben eines Bürgers geht diese verlogenen Pharisäer und Verbrecher einen Scheißdreck an!

    Und auf deren "Goodwill" oder gnädig geheucheltes Getue ist kein einziger Mensch, der auch nur halbwegs normal denken kann, in irgendeiner Weise angewiesen - aber ich weiß mittlerweile: meine Pflanzen hier im Zimmer verstehen dies besser als Du.
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#62 habemus_plemplem
#63 KommentatorAnonym
  • 08.02.2014, 21:39h
  • Laut Wikipedia ist Ideologie "die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente Summe der jeweiligen Zielvorstellungen"

    Wenn jemand eine persönliche Überzeugung hat, wird er keine dieser Überzeugung widersprechende Meinung nach außen vertreten. Und ich vermute halt, dass das einzelne Bischöfe sind (zumindest in Deutschland) und nicht die ganze Kirche.
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#64 KommentatorAnonym
  • 08.02.2014, 22:35h
  • Antwort auf #54 von David77
  • (Folgendes bezieht sich nur auf Deutschland)

    Gut vielleicht kann ich das zu wenig beurteilen, weil ich niemanden kenne, der ein kath. Weltbild hat und fast niemanden kath. Glaubenszugehörigkeit. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Kinder kath. Eltern durch deren Weltbild geprägt werden, dann mag Ihre Aussage zutreffen. Andererseits sehen Sie ja an der Realität, dass die amtskirchliche Sexualmoral nur auf dem Papier steht und die unlängst öffentlich gewordenen Misshandlungsfälle diese Scheinfrömmigkeit noch weiter offenbaren.

    Die meisten Kirchenmitglieder aus der ev. Kirche, die ich kenne sind einfach nur Kirchensteuermitglieder. Man geht eben zu Weihnachten in die Kirche und schaut sich das Grippenspiel an, weil es Brauchtum ist, gleiches gilt für Schulanfang, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigung. Pfarrer repräsentieren eben in ihrer Person oder z. B. bei Ansprachen (z. B. bei Einweihungen, vor Veranstaltungen, Kongressen) auch wegen ihrer umfassenden und vielfältigen Ausbildung Personen, die für das gute und "Versöhnende" stehen. BuPräs Gauck war ja auch Pfarrer und ist sicherlich in keiner Rede über homosexuelle Lebensweisen hergefallen (sonst wäre das schon lange in der BILD gewesen). Bei der Gelegenheit will ich nicht unerwähnt lassen, dass die Kirchen einen wesentlichen Beitrag zur Wende geleistet haben (Montagsgebete).

    Ich persönlich denke, dass man "Gott" nur noch als Verkörperung des "allmächtigen Guten" und Element der Hoffnung braucht, ohne sich tatsächlich näher mit der theologischen Lehre zu befassen oder jemals die dortigen Regeln zu beachten; nur um vielleicht einen Grund zu haben gemeinsamen Aktivitäten nachzugehen. Das sieht man deutlich bei andere Religionen, die auf ihre Regeln beharren (z. B. Juden mit Sabbat, Tora, Gebetspflichten; Islamisten mit regelmäßigen Gebeten, Schweinefleisch und was auch immer), während das Christen der Amtskirchen (mal von wenigen Fällen abgesehen), keinen derartigen Regeln folgen.

    Im Ergebnis finde ich es halt befremdlich, dass Homosexuelle diese negative Grundhaltung der ganzen Kirche gegenüber haben, obwohl Kirche in Deutschland meiner Meinung nach nur Brauchtumspflege ist, bei der nur einige Amtsräger mit ihren Aussagen von der Realität weggleiten. Das ist nur eine persönliche Vermutung, da ich die kath. Kirche nicht kenne. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein engagierter Geistlicher in einem Ort mit gut funktionierendem Ehrenamt andere Dinge in den Mittelpunkt stellt als Schwule und Sex vor der Ehe. Daher wäre es mir eben wichtig zu wissen, ob die Kath. Kirche wirklich das ständig TUT, was in queer.de steht, oder die eher negativen Aussagen nur ab und zu mal vereinzelt kommen und sonst andere Themen wichtiger sind.

    Abschließend sollte man auch immer sehen, dass ein geordneter Glaube in Amtskirchenform eine Kanalisation der Meinungen und eine oftmals zwar verhasste, aber auch vorteilhafte Bindung an den Staat ermöglicht. Anders als evangelikale Christen, die ihre Kinder nicht zur Schule lassen oder von einer Evolutionstheorie ausgehen, binden sich die Amtskirchen mit ihrem Körperschaftsstatus an den Staat und an das Grundgesetz und begeben sich damit in ein bürokratisches gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis, das eine gewisse (!) Zurückhaltung bei der Lehre fordert.
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#65 David77Anonym
  • 08.02.2014, 23:24h
  • Antwort auf #64 von Kommentator
  • "Im Ergebnis finde ich es halt befremdlich, dass Homosexuelle diese negative Grundhaltung der ganzen Kirche gegenüber haben,"

    Worüber habe ich denn eigentlich geschrieben?WARUM ist das denn so? Negative Grundhaltung? Das ist das was zurückhallt!

    "Die meisten Kirchenmitglieder aus der ev. Kirche, die ich kenne sind einfach nur Kirchensteuermitglie der. Man geht eben zu Weihnachten in die Kirche..."

    Zur Verdeutlichung: Ich MUSSTE JEDEN Sonntag in die Kirche und kannte es nicht anders. Fiel das mal aus, gab es direkt ein schlechtes Gewissen. Das manche nicht hingehen wusste ich als KInd nicht und war entsprechend verwirrt als ich das erfuhr. Ich kannte keine Evangelen, in kannte auch keine Ungetauften. Umso verblüffter war ich, als ich nach der Wende die ersten "Heiden" traf.

    Und um den Einfluss noch deutlicher zu machen:
    Meine Elterngeneration musste J E D E N T A G !!!!!! in die Kirche!
    Das ist so tief verwurzelt, da kann man nicht mal so eben raus.
    Ich bin ein uneheliches/voreheliches Kind. Was glaubst du, was da abging?

    Von meiner inneren COming-Out-Phase brauche ich erst gar nicht zu reden.
    Und dann noch die große Überraschung, wenn man schlecht drauf zu sprechen ist?
    Soll ich mich für die verschwendete und ruinierte Jugend mit Folgen für das ganze Leben auch noch bedanken?
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#66 KommentatorAnonym
  • 09.02.2014, 18:37h
  • Antwort auf #65 von David77
  • Das mit der negativen Grundhaltung bezog sich nicht auf Sie, sondern allgemein auf die schwule Gemeinde, die hoffentlich nicht alle solchen negativen Erfahrungen machen mussten wie Sie.

    Ich verstehe jetzt ihre persönliche Haltung. Ich hätte nicht gedacht, dass das so ernst genommen wird.

    Bei uns war es halt so, dass man in zwei Jahren ca. 30 Mal in die Kirchen gehen musste, damit man zur Konfirmation zugelassen wurde; das habe ich gerade so geschafft; der Pfarrer war lustig, als Kinder hatten wir dort viel Spaß. Konfirmation hat man halt gemacht, weil das im Ort so üblich war (die meisten sind danach dann kaum noch in die Kirche gegangen). Ich könnte mir das gar nicht vorstellen, dass in einer Schulklasse nur getaufte Kinder sind. Religion und Ethik war bei uns etwa jeweils zu jeweils 50 % in der Schule verteilt. Ob hier jemandes Eltern verheiratet sind oder nicht interessiert hier auch niemanden.
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#67 TheDadProfil
  • 09.02.2014, 19:47hHannover
  • Antwort auf #66 von Kommentator
  • "" Religion und Ethik war bei uns etwa jeweils zu jeweils 50 % in der Schule verteilt. Ob hier jemandes Eltern verheiratet sind oder nicht interessiert hier auch niemanden.""..

    Lustig..

    Unterstellt dann die Eine Seite der Anderen, das es sich dabei um gegensätzliche Grundfragen handelt, oder das religiöse Kinder gar keine Ethik brauchen ?

    Religion hat in Schulen nichts zu suchen !

    Höchstens im Ethik-Unterricht um davor zu warnen, wie vor einem Tripper..
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#68 David77Anonym
  • 10.02.2014, 00:46h
  • Antwort auf #66 von Kommentator

  • Es interessiert keinen? Das ist präsens. Achte auf meinen nick. Im jahr 77 war das in einem katholischen umfeld von belang. Die gleichen fuzzis, die heute gegen abtreibung wettern, haben damals alleinstehenden müttern, die sich FÜR (!!) das kind entschieden, das leben zur hölle gemacht. In demselben katholischen umfeld väterlicherseits werde ich auch heute noch verschwiegen.
    wer mit dem kinderbuch-jesus und einem einzigen kindergottesdienstbesuch im jahr erzogen wird hat von der christlichen denkweise und dem MASSIVEN einfluss auf den lebensalltag und die identität kaum ahnung.
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