https://queer.de/?20959
- 03. Februar 2014 1 Min.

Das Gericht verurteilte die Männer wegen Mordes
Nach Ansicht des Gerichts hatten drei junge Männer den Leiter eines Regionalflughafens wegen desser Homosexualität ermordet.
Wegen der Ermordung eines schwulen Mannes sind am Montag auf der russischen Halbinsel Kamtschatka drei Männer zu Lagerhaftstrafen zwischen neun und zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden. Die Männer, heute 18, 22 und 26 Jahre alt, hatten im letzten Mai den 39-jährigen Vizedirektor eines Regionalflughafens mit Tritten und Messerstichen in Brust, Gesicht und Nacken getötet und dann ein Auto mit der Leiche angezündet, um die Tat zu verschleiern.
Ermittler nannten dabei die "nicht-traditionelle sexuelle Orientierung" als Motiv für die Tat (queer.de berichtete), was in der russischen Justizpraxis selten vorkommt. Auch der Richter sprach von diesem Motiv, verurteilte die Männer aber wegen Mordes und nicht wegen eines Hassverbrechens.
Wenige Wochen zuvor hatte bereits ein weiterer Mord die russische Szene erschüttert, als zwei junge Männer einen 23-Jährigen brutal ermordeten, nachdem er diesen ihre Homosexualität gestanden haben soll (queer.de berichtete). Auch hier sahen Ermittler Homophobie als Motiv, ein Prozess steht noch aus. Russische Aktivisten hatten die Morde auf das durch die Politik geschürte homosexuellenfeindliche Klima zurückgeführt. (nb)















Absolut unglaubwürdig.
Zuerst schüren sie Hass und wenn das dann die logischen Folgen hat, tun sie angesichts des Image-Schadens vor Olympia so, als würden die Täter bestraft. Man will halt solche tickenden Zeitbomben nicht bei Olympia rumlaufen haben, wo die womöglich noch Ausländer angreifen, was ein PR-GAU wäre.
Aber nach Olympia sind die dann alle wieder auf freien Fuß und können weitermachen wie zuvor.