Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20966
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Chef des Lehrerverbands: Schule ist kein "homophober Ort"


#1 LucaAnonym
  • 04.02.2014, 14:53h

  • Hier sieht man sehr deutlich, wer mit "Kulturkampf" droht: nicht wir, sondern solche Homohasser wie der, die ganz offen mit französischen Zuständen (inklusive Gewalt) drohen.

    Natürlich verpackt im Gewand des braven Bürgers. Aber jeder versteht, wie es gemeint ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FelixAnonym
  • 04.02.2014, 15:02h

  • Soso, für diesen "Herrn", der offenbar nicht die Interessen der Schüler, sondern nur seine eigene hasserfüllte Ideologie vertritt, gibt es also keine Homophobie an Schulen.

    Das ist eine zusätzliche Verhöhnung aller Schüler, die Opfer von Mobbing und Gewalt wurden und werden. Der ignoriert auch die dramatisch höhere Selbstmordrate im Vergleich zu Hetero-Schülern.

    Das ist dieselbe Qualität, wie wenn er einer vergewaltigten Frau sagen würde, sie hätte es wohl "herausgefordert".

    Einfach nur widerlich, solche zynischen Aussagen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Simon HAnonym
  • 04.02.2014, 15:14h

  • Wieso darf jemand, der so hartnäckig die Realität ignoriert und so unbelehrbar Fakten verdreht, weiterhin Präsident eines Lehrerverbands bleiben?!

    Jemand der mit seiner fanatischen Ideologie so massiv Schüler-Interessen schadet und sich verhindert, dass Schulen endlich offener und toleranter werden, sollte im Bildungsbereich nichts zu sagen haben.

    Wenn er nicht zwischen neutralen Sachentscheidungen und seiner privaten Vorurteile unterscheiden kann, ist er dort offenbar falsch.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 AlexAnonym
  • 04.02.2014, 15:21h

  • Dieser Typ ist echt an Arroganz und Ignoranz nicht mehr zu überbieten.

    Wie kann man nur Fakten und den Alltag an Schulen dermaßen ignorieren?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 goddamn liberalAnonym
  • 04.02.2014, 15:26h
  • Antwort auf #4 von Simon H
  • Der homophobe Reaktionär, der auch auf lesbische und schwule Schüler losgelassen wird: "Dass das Grundgesetz Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates und Erziehung ausdrücklich als Recht der Eltern benennt, scheint nicht mehr überall zu gelten."

    Das Bundesverfassungsgericht am 19.2. 2013: "Leben eingetragene Lebenspartner mit dem leiblichen oder angenommenen Kind eines Lebenspartners in sozial-familiärer Gemeinschaft, bilden sie mit diesem eine durch Art. 6 Abs. 1 GG geschützte Familie im Sinne des Grundgesetzes."

    Gilt für verbeamtete Verbandsfunktionäre das Grundgegesetz nicht?

    Kontakt zu ihm:

    www.lehrerverband.de/kontakte.htm
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 TimonAnonym
  • 04.02.2014, 15:27h

  • "Schwule Sau", "Schwuchtel", etc. sind die häufigsten Schimpfwörter an deutschen Schulen.

    Aber für ihn gibt es das alles nicht. Ich frage mich nur, ob der das wirklich glaubt oder ob er weiß, dass das nicht stimmt und ganz bewusst lügt.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 -hw-Anonym
#9 FelixAnonym
  • 04.02.2014, 15:36h
  • Antwort auf #7 von Timon

  • Der will, dass Mobbing und Gewalt an den Schulen weitergehen, weil er das insgeheim gut findet. Aber er ist zu raffiniert, um das zuzugeben, also tut er so, als gäbe es das nicht und versucht, das ins lächerliche zu ziehen.

    Wie so jemand noch auf diesem Posten bleiben kann, ist allerdings auch mir ein Rätsel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 LucaAnonym
  • 04.02.2014, 15:39h

  • Der Chef des Lehrerverbands behauptet, es gäbe an Schulen keine Homophobie und äußert sich gleichzeitig selbst homophob.

    Das ist ja schon ein Widerspruch in sich und der beste Beweis, dass es eben sehr wohl Homophobie im Schulwesen gibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 puschelchenProfil
  • 04.02.2014, 15:55h irgendwo in nrw

  • Er ist ein Lügner. Aber wenn ich von einem Interview in der Jungen Freiheit lese, passt alles gut zusammen...
  • Antworten » | Direktlink »
#12 gewandAnonym
#13 EnyyoAnonym
  • 04.02.2014, 16:12h
  • Kann man dieser verantwortungslosen Person nicht ein Disziplinarverfahren an den Hals hängen?

    Juristen vor!

    Zum Glück geht Kraus ja bald in Pension, dass so einer über 25 Jahre die Schulpolitik massgeblich mit beeinflusst hat, macht aber schon traurig.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 Wie organisierenAnonym
  • 04.02.2014, 16:29h
  • "Die GEW hingegen unterstützte eine Online-Petition für den Bildungsplan."

    Die GEW als Teil der internationalen Arbeiter*innenbewegung unterstützt seit Jahren die Verankerung von Aufklärung, Respekt und Akzeptanz sexueller Vielfalt in den Schulen.

    www.gew.de/Vielfalt_gewinnt.html

    Die Bildungsinternationale fühlt sich neben Lehrkräften und dem Bildungspersonal auch den Schülerinnen und Schülern sowie den Studierenden verpflichtet. Eine gute und kostenlose Bildung ist aus ihrer Sicht ein fundamentales Menschenrecht, das sie durch den Ausbau, den Schutz und die Förderung öffentlich finanzierter Bildungssysteme, die gleiche Bildungschancen für alle bieten, erreicht wissen will.

    Der Gewerkschaftsdachverband möchte die Menschenrechte, das Recht auf Organisation in einer Gewerkschaft und die berufliche Freiheit ihrer Mitglieder schützen. Die Bildungsinternationale wendet sich gegen jede Art von Rassismus und Diskriminierung im Bildungsbereich und in der Gesellschaft, sei es aufgrund des Geschlechts, der Rasse, der sexuellen Orientierung, des Familienstatus, einer Behinderung, des Alters, der Religion, der politischen Orientierung oder Meinung, des sozialen oder ökonomischen Status, der Nationalität oder der ethnischen Herkunft

    de.wikipedia.org/wiki/Bildungsinternationale
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Vielfalt lebtAnonym
  • 04.02.2014, 16:32h
  • Als Elternteil zweier fast erwachsener Kinder, die beide mehrfach seit der Grundschule Sexualkunde hatten (wobei Homosexualität mit keinem Wort erwähnt wurde), kann ich nur sagen, dass es dringend notwendig ist, sowohl Homo- als auch Trans- und Intersexualität in die Lehrpläne zu bringen, und zwar kindgerecht verpackt schon in der Grundschule. Denn dies gehört zum Leben dazu, auch wenn einige verspiesserte Menschen das nicht wahrhaben wollen. Und natürlich ist Homophobie in den Schulen an der Tagesordnung. Deswegen finde ich es so wichtig, jetzt dort anzusetzen, denn da wächst die nächste Generation heran. Und die benötigt dringend mehr Toleranz und Respekt für alle Mitmenschen!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 TheDadProfil
  • 04.02.2014, 16:33hHannover
  • ""Kraus hatte bereits zuvor die Sensibilisierung von Schülern beim Thema Homosexualität als Beschneidung der Eltern-Rechte gewertet""..

    Dieses "Recht" der Eltern findet seine Grenzen im Recht der Schüler auf umfassende, nicht tendenziöse und nicht indoktrinative Bildung Hr.Kraus !

    Sechs ! Setzen !
  • Antworten » | Direktlink »
#17 SmileyEhemaliges Profil
  • 04.02.2014, 16:51h
  • Vielleicht interessant, in diesem Zusammenhang, DLF Interview von heute morgen.

    »Benz: Die Mehrheit braucht eine Minderheit von anderen, deren anders sein ihr das Gefühl gibt, der Mehrheit das Gefühl gibt, wir sind auf der richtigen Seite. Die Mehrheit verkörpert das Gute, und um das immer wieder bestätigt zu sehen, braucht sie auch das vermeintlich Böse und jede andere Erscheinungsform, sei das Hautfarbe, sei das sexuelle Orientierung, sei das nationale Herkunft, kann dazu benutzt werden, kann von der Mehrheit dazu benutzt werden, sich selbst als auf der richtigen, auf der guten Seite stehend zu definieren und die anderen auszugrenzen. Das ist der Sinn der Ausgrenzung: die Stabilisierung des Selbstbewusstseins der Mehrheit.«

    www.deutschlandfunk.de/homophobie-benz-aufklaerung-tut-immer
    -noch-not.694.de.html?dram:article_id=276557
  • Antworten » | Direktlink »
#18 goddamn liberalAnonym
  • 04.02.2014, 17:09h
  • Antwort auf #14 von Wie organisieren
  • "Die GEW hingegen unterstützte eine Online-Petition für den Bildungsplan." Die GEW als Teil der internationalen Arbeiter*innenbewegu ng unterstützt seit Jahren die Verankerung von Aufklärung, Respekt und Akzeptanz sexueller Vielfalt"

    Alter internationalistischer Hut. Wo echte Liberale hierzulande (so ungefähr) hingehören, ist schon seit über 100 Jahren klar:

    "Eine auf dieser Argumentation aufbauende Petition des Arztes und Wissenschaftlich-humanitäres Komitee-Vorsitzenden Magnus Hirschfeld zur Streichung des § 175 schaffte es 1897, 6.000 Unterschriften hinter sich zu versammeln. Ein Jahr später brachte sie der SPD-Vorsitzende August Bebel in den Reichstag ein." (wiki)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#20 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 04.02.2014, 18:27h
  • Ich mus gestehen, dass ich von diesem Herrn noch nie im Leben gehört habe, von der Rechtsaußen Vereinigung "Deutscher Lehrerverband" (DL) natürlich schon, wie wohl jeder Antifaschist.
    Die dominierende Kultur innerhalb des DL wird von der "Katholische Erziehergemeinschaft" (KEG) vorgegeben, also von denjenigen Kräften, die aktuell in afrikanischen Staaten für das institutionalisierte Töten von Homosexuellen kämpfen. Dass eine solche entmenschte Kreatur, überhaupt im deutschen Fernsehen seinen pathologischen Hass wie Eiter in die Köpfe der Zuschauer spritzen darf, zeigt erneut auf, dass die momentan wuchernde Homophobie kein Zufall ist. Der Schoss der Kirche ist immer noch fruchtbar und wir dürfen nicht vergessen, dass es diesen Kräften schon einmal gelang, Deutschland in eine Diktatur des Todes zu verwandeln. Geschichte wiederholt sich!
  • Antworten » | Direktlink »
#21 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.02.2014, 18:54h
  • Dieser Vollpfosten lügt wie gedruckt! Hat der je eine Schule - aus Schülersicht von innen gesehen? Ich bezweifle es angesichts seiner schwachsinnigen Argumentation wirklich.
    Wenn ich daran denke, wie ich - und mit mir massenweise andere schwule Schüler damals in der Schule von unseren 'lieben' heterosexuellen Mitschülern schikaniert wurden...
    Und heute ist es auch nicht besser. Da braucht man nur mal mit einem jüngeren Schwulen reden. - Die gleiche Scheisse wie damals!
  • Antworten » | Direktlink »
#22 HugoAnonym
#24 Reinhard MoysichAnonym
  • 04.02.2014, 23:32h
  • Mittelalterliche Unterstellungen der Reformgegner.

    Die Gegner der neuzeitlichen Bildungsreform erinnern mich stark an die Zeit im Mittelalter, als die katholische Kirche es nicht zulassen wollte, dass das Volk die Wahrheit erfährt, nämlich dass nicht die Sonne um die Erde kreist, sondern die Erde um die Sonne.
    Heute wie damals wird bzw. wurde befürchtet, dass sich wahrheitsgemäße Informationen schädlich für die dann mehr wissenden Menschen auswirken würden. Bekanntlich hat sich die frühere Wissenserweiterung nicht negativ, sondern vielfältig positiv ausgewirkt.
    Sicher wird es bei der jetzigen Informationsvermehrung bezüglich sexueller Vielfalt in der Realität ähnlich sein, zumal sie sich nicht nur positiv für die eigene Person auswirken wird (z.B. gegebenenfalls Wegfall von unrealistischen Schuldgefühlen), sondern auch sehr hilfreich sein kann, die vielen abscheulichen menschheitswidrigen Diskriminierungen oder gar kriminelles Mobbing auf diesem Gebiet zu verhindern.

    Spätere Generationen werden sich wohl ein weiteres Mal wundern, wie wenig Menschen bereit sein können, aus früheren Erfahrungen der Menschheitsgeschichte zu lernen.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 GerhardBlessProfil
  • 04.02.2014, 23:59hGaukönigshofen
  • Als Vorsitzender des Unterfränkischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (ULLV) und Mitglied des Landesvorstandes des BLLV (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) distanziere ich mich ausdrücklich von diesen Äußerungen des Herrn Kraus.

    Zur weiteren Klarstellung: Weder der ULLV noch seine Dachverbände BLLV und VBE (Verband Bildung und Erziehung) sind Mitglied im Deutschen Lehrerverband.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 timpa354Ehemaliges Profil
  • 05.02.2014, 00:23h
  • Nun, dann hat er sich ja geoutet, man weiß jetzt welcher Gesinnung er ist. Ich finde er ist im Ruhestandsalter und man sollte über eine Neubesetzung mit jemandem nachdenken, der noch junge frische Ideen hat und vor allem nicht die Augen religiös verblendet vor der Realität verschließt, denn das kostet Menschenleben von betroffenen Schülern, wobei ich das Gefühl nicht los werde, dass das Menschen dieses Kaliber´s insgeheim gut in den Kram passt.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 sanscapote
  • 05.02.2014, 07:07h
  • Antwort auf #25 von GerhardBless
  • @GerhardBless, dann hoffe ich dass sie in ihrer Taetigkeit als Vorsitzender des ULLV und Mitglied des BLLV die Bezirksregierungen in den unterfraenkischen Schulen - namentlich auch gegenueber den privaten Traegern beispielsweise dem Caritas-Verband - eine Atmosphaere von Akzeptanz und Aufklaerung fuer saemtliche schwule und lesbische LehrerInnen und SchuelerInnen schaffen.

    Hier ist der richtige Ort fuer ein solches Statement, dem natuerlich Taten zu folgen haben.

    Es wird meinen Mann und mich und sicherlich auch andere sehr freuen, wenn sie darueber berichten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 Fred i BKKAnonym
  • 05.02.2014, 08:02h
  • was nuetzt es wenn man einen dicken Kopf hat...das Gehirn aber vom
    "Staphylococcus Religiosa " zerfressen ist.....

    haette er vor cirka 80 Jahren gelebt ..waere er nicht "nur" in der CDU gewesen vermut ich mal...
    und einen brauen Lehrerverbund haette es sicher auch nicht bekaempft....

    aus der eitrigen Vagina der Religions-Aberglaeubige ..fliesst continuierlich ein widerliches ,infektioeses Sekret....
  • Antworten » | Direktlink »
#29 sanscapote
  • 05.02.2014, 08:08h
  • Antwort auf #17 von Smiley
  • Danke fúr das Interview mit Herrn Benz.

    In Polizeiakten der Hamburger Polizei, hier S. 20-22 koennen sich alle Schwulen ein Bild machen, wie in den Grossstaedten die Forsetzung des § 175 mit der Umsetzung gehandhabt wurde.

    www.hamburg.de/contentblob/4110172/data/hpj


    Wenn ich als damalig Betroffener die jüngere Geschichte der BRD betrachte, so waere es niemals moeglich gewesen, sich offen als Schwuler zu zeigen. Das ging nur innerhalb einer intakten Familie. Bei mir war es die Zeit, als ich Gymnasiast war.

    Seit der ersten Reform des § 175 StGB (September 1969) mit den Rechten fuer Schwule stellte sich eine nie zuvor gekannte Freiheitsgefuehl ein, als wir Schwulen an einem Septembertag im Rundfunk die Meldung hoerten. Es war als kaemen alle volljaehrigen Schwulen "aus ihren Loechern". Bars wurden gegruendet und Schwule Zeitschriften entstanden (z.B. Du & Ich) und wurden (noch lange Zeit unter dem Ladentisch) verkauft.

    Die Aufbruchstimmung war spuerbar, die z.T. auch aufgeschlossene Behoerdenleiter erfasste (die es auch heute gibt).

    Ich weiss von zwei schwulen Maennern in unserem Freundeskreis, die sich gemeinsam in einen bayerischen Landkreis versetzen liessen. Der Behoerdenvorgesetzte meinte: "Wir lassen sie gemeinsam in unserem Amt arbeiten, schliesslich wollen wir die beiden nicht trennen." Die beiden machten nie ein Hehl daraus, dass zusammen gehoerten. Von Kollegen wurden sie anerkennend "homosexuelles Gespann" genannt und sie erfuhren niemals eine Diskrimination weder innerhalb des Arbeitsplatzes noch in der Bevoelkerung.

    Seitdem sind 40 Jahre vergangen. Die beiden sind in diesem Jahr 40 Jahre zusammen.

    Rueckwaerts betrachtet ging es mit den Gesetzen in kleinen und mittleren Schritten stets aufwaerts, und auch die noch vorhandene Huerde gegen Gleichstellung und Adoptionsmoeglichkeit wird beseitigt werden, da bin ich ganz sicher.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#30 FacebookHomohassAnonym
  • 05.02.2014, 09:57h
  • Im Zusammenhang mit der Mobilisierung gegen die inzwischen klar belegte Zusammenkunft von Extremisten der "Mitte", offenen Faschisten und christlichen Fundamentalisten, die am Samstag auf einem zentralen Platz ihre Hasspropaganda gegen Schwule und Lesben verbreiten durften (bis mutige Gegendemonstrant*innen sie ausbremsten) zeigt übrigens auch Facebook mal wieder sein wahres Gesicht.

    Einige der Homo-Hasser forderten bereits direkt dazu auf, folgende Seite

    www.facebook.com/events/212985145571456/?source=1

    zu melden, damit sie von Facebook gelöscht wird.

    Die betreffenden Beiträge stehen immer noch völlig unbehelligt dort.

    Die Seite wurde zwar (bisher?) nicht gelöscht, dafür aber User, die den homophoben und menschenverachtenden Geist zahlreicher Beiträge so genannter "Gegner des Bildungsplans" - sie könnten vom Stil her auch alle von ein und derselben Person stammen - mit entsprechenden historischen und faktenbezogenen Verweisen offenlegten und bloßstellten.

    Die betreffenden "Gegner" dürfen dagegen weiterhin ungehindert und seitenlang ihre raffiniert verpackten, aber deswegen nicht weniger menschenfeindlichen Kommentare von wegen "Unverhältnismäßigkeit" und "falschem Ausmaß" der "Thematisierung" und Sichtbarkeit von Homosexualität und Schwulen und Lesben in den Schulen verbreiten. Eine Rhetorik, die als Grundlage nur die Vorstellung von Minderwertigkeit von Homosexualität und Schwulen und Lesben haben kann! Würde man ihnen das auch gestatten, wenn sie immer wieder fragen würden, welches Ausmaß denn das richtige für die Sichtbarkeit von Juden oder Schwarzen ist? Bei Facebook muss man offensichtlich auf alles gefasst sein!

    Also, bitte auf die Seite gehen und die widerlichen Beiträge der rechten U-Boote massenhaft melden!
  • Antworten » | Direktlink »
#31 Rechts-StaatAnonym
  • 05.02.2014, 12:06h
  • Die völlig gewaltfreie Hetze und Hassverbreitung unter dem Titel "Gegen die Indoktrination unserer Kinder Stoppt den Bildungsplan 2015 mit polizeilichem und ordnungsamtlichem Geleitschutz auf einem zentralen Platz in einer der größten Städte:

    "Schützt unsere Kinder!"

    "Gegen Pädos!"

    "Gegen die Indoktrination unserer Kinder"

    "Sie wollen ihre Krankheit als sexuelle Orientierung gesellschaftsfähig machen"

    "Diese Bemühungen hat es schon oft gegeben. Doch wir waren noch nie so nah am moralischen Abgrund."

    "Eltern, hier geht es um Leben und Tod!"

    Bekannte Neonazis in den Reihen der "Bildungsplan-Gegner", die von diesen verteidigt werden.

    usw. usw.

    ____________________________________

    Der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Nils Schmid (SPD) hat die massiven Störungen kritisiert, denen sich Demonstranten gegen den Bildungsplan seiner Regierung am Wochenende ausgesetzt sahen.

    "Demonstrationen haben gewaltfrei stattzufinden das gilt für alle", sagte Schmid gestern in Stuttgart. Die Veranstaltung hatte abgebrochen werden müssen, weil sich über 60 Gegendemonstranten mit Baustellenabsperrungen dem Demonstrationszug in den Weg gestellt hatten.

    www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/themensk/Ge
    gen-Stoerer-wird-ermittelt;art417921,6671181
  • Antworten » | Direktlink »
#32 danke antifaAnonym
  • 05.02.2014, 12:59h
  • Antwort auf #31 von Rechts-Staat
  • gefällt es bürgerlichen politikern nicht, dass aufrechte demokrat*innen hass und gewalt verbreitende mobilisierungen gegen menschenwürde und gleichheitsgrundsatz (grundgesetz) friedlich blockieren und ausbremsen, also genau das tun, was der bürgerliche staat nicht tut?

    warum wollen diese leute, dass menschenverachtende gewalt- und hassparolen eines mobs von neonazis, christlichen fundamentalisten und ihren bürgerlichen homophobie-gesinnungsbrüdern unbehelligt durch die stadt posaunt werden? wie ernst nehmen diese politiker das grundgesetz?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 Reto77
  • 05.02.2014, 14:56h
  • Von einem Lehrerverband erwarte ich Sachlichkeit und die Beachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Homosexualität, aber sicher nicht solch ein poltern am rechten Rand der CSU. Das Kleinreden des Problems und das Märchen, wir seien eine verschwindend kleine aber schrille Minderheit, fördert die Diskriminierung. Ich bin sehr enttäuscht vom Lehrerverband, dass er sich in dieser sensiblen Frage (es kann ja bis zum Suizid gemobbter Schüler und Schülerinnen gehen) an die "christlichen Retter der Moral des Abendlands" anbiedert.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 olfwobAnonym
  • 05.02.2014, 15:04h
  • Diese ignoranten Ärsche kotzen mich echt nur noch an... das Problem ist nur, dass keinerlei Argumente fruchten, es ist also ein Kampf gegen Windmühlen...
    Mir tun nur die Schüler leid, ich dachte echt, dass sich seit meiner Schulzeit in der Denke dieser Vögel was geändert hat...
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Ferrante
  • 05.02.2014, 20:23h
  • Vorbehalte gegen "das repressive Toleranzverständnis und die Deutungshoheit der Protagonisten der Gender-Theorie" verstehe ich durchaus. Aber ansonsten redet dieser Herr Kraus ziemlichen Müll daher.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 sperlingAnonym
  • 06.02.2014, 01:07h
  • Antwort auf #36 von Ferrante
  • meine erfahrung ist, dass kaum jemand, der_die gegen "die gender theorie" oder "gender mainstreaming" anpöbelt, überhaupt weiß, wovon sie_er spricht.

    "die gender theorie" gibt es nämlich gar nicht. es gibt eine vielzahl von ansätzen in verschiedenen kultur- und sozialwissenschaften und der medizin, radikalere und (meist) weniger radikale.

    DASS das soziale geschlecht etwas anderes ist als das biologische, ist in den sozialwissenschaften heute weitgehend unstrittig und hat mit ideologie nichts zu tun. im gegenteil, diese wissenschaften haben sich hier von der alten ideologie (!), das soziale geschlecht gehe automatisch aus dem biologischen hervor, endlich verabschiedet (bzw.: sie sind endlich dabei, das zu tun).

    was meinst DU also überhaupt, wenn du von "gender theorie" redest?

    und wen hältst du für ihre "protagonisten"?

    sicherlich kannst du deine kritik etwas konkreter formulieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 FoXXXynessEhemaliges Profil
#40 BellaDonna
  • 06.02.2014, 21:12h
  • Komisch, ich bekomme im Bus und unterwegs regelmäßig mit, wie "Schwuchelt" "Schwuli/er" (das sind noch die "netten" Formulierungen) benutzt werden, um etwas als schlecht, mies, richtig scheiße zu kennzeichnen.

    Also kein bisschen homophob, ach iwo
  • Antworten » | Direktlink »
#41 timpa354Ehemaliges Profil
  • 09.02.2014, 02:34h
  • Antwort auf #7 von Timon
  • Schau dir doch das listig verlogene Gesicht an, dann ist alles klar, wahrscheinlich geht er jeden Sonntag beichten, um sein menschenverachtendes Verhalten beibehalten zu können, drei Ave Maria und schon kann man wieder den nächsten Schüler in seiner Not im Stich lassen. Dieses widerliche scheinheilige Pack kotzt mich nur noch an, ich frage mich wer solche Menschen in solche Positionen spült. Auf jeden Fall nicht Leute, denen Kinder und Jugendliche etwas bedeuten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#42 Ferrante

» zurück zum Artikel