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- 04. Februar 2014 1 Min.

Laut Amnesty International ist in Europa noch viel zu tun, damit Trans-Diskriminierung der Vergangenheit angehört
Die Rechte von Menschen, die sich nicht dem ihnen bei Geburt zugeordneten Geschlecht zugehörig fühlen, werden in Europa vielfach verletzt. Das ist das Ergebnis des am Dienstag von Amnesty International veröffentlichten Berichts "The State Decides Who I Am" (Der Staat entscheidet, wer ich bin; PDF, englisch).
Dem 100-seitigen Dokument zufolge sind "Diskriminierung und Hass-Vergehen gegen Transgender" auch in Deutschland "weiterhin weit verbreitet". So wird eine Studie der Europäischen Grundrechteagentur zitiert, in der mehr als die Hälfte der Befragten in der Bundesrepublik angaben, im vergangenen Jahr diskriminiert worden zu sein.
Der Bericht wirft zudem Belgien, Dänemark, Norwegen und 20 anderen europäischen Ländern vor, Transgender zu teils schwerwiegenden medizinischen Eingriffen und entwürdigenden Behandlungen zu zwingen, bevor sie ihr amtliches Geschlecht und ihren Vornamen ändern dürfen. Die Entfernung ihrer Fortpflanzungsorgane führe dabei zwangsläufig zur Sterilisation. In Deutschland wurde die Zwangs-OP zwar im Jahr 2011 für verfassungwidrig erklärt (queer.de berichtete). Allerdings müssten Transgender hierzulande wie auch in Frankreich und Finnland vor der Namensänderung intime Details ihres Sexuallebens gegenüber Sachverständigen offenlegen.
Amnesty International schätzt, dass bis zu 1,5 Millionen Transgender in der Europäischen Union leben. (pm/dk)















Stimme ich zu, aber es gibt nicht nur Transphobie sondern auch Homophobie und Hass auf so ziemlich alles, was vom Hetero-Weltbild abweicht.