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Einzelkommentar zu:
New York: Bürgermeister nicht bei homofeindlicher St.-Patrick's-Day-Parade


#5 MessweinAnonym
  • 05.02.2014, 16:58h
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • Zusätzlich brannte Kennedy noch illegal Spirituosen. Den hierfür erforderlichen Zucker bezog er von Diamond Joe Esposito, dem Chef des Chicago Outfit und seinerzeit wohl mächtigsten Gangsterboss der Vereinigten Staaten. Esposito kontrollierte die Distribution des aus Kuba importierten Zuckers im Nordosten der USA.[13]
    Die Mafia hatte ihren Alkoholschmuggel gleich zu Beginn der Prohibition präsidial abgesichert: Nachdem Präsident Warren G. Harding (19211923), selbst ein Alkoholiker, aufgrund seiner unzähligen außerehelichen Affären erpresst wurde,[3] sicherte sein Nachfolger Calvin Coolidge (19231929) Esposito und allen von ihm mit Zucker belieferten Abnehmern darunter Joe Kennedy, Lewis Rosenstiel und Joe Reinfeld Protektion zu, als Gegenleistung für deren politische Unterstützung.[13] Espositos Zuckerlieferungen an Kennedy erfolgten meist über einen gewissen Sam Giancana, der damals noch für Esposito als Fahrer und sog. Enforcer arbeitete[14] und später einmal zum Acting Boss der Chicagoer Mafia avancieren sollte. Nachdem Kennedy einmal eine Ladung Alkohols durch das Gebiet der in Detroit operierenden, jüdischen Purple Gang transportieren ließ, forderte diese seinen Kopf und hatte bereits einen Killer auf ihn angesetzt.[15] Seine Rettung hatte er der Intervention von Joe Esposito, Paul Ricca und Murray Humphreys zu verdanken. Von da an stand Kennedy in der Schuld der Chicagoer Mafia.[3][15] Auch beim Verkauf seiner Spirituosen war Kennedy auf die Kooperation mit der Mafia angewiesen, da praktisch alle der illegalen Bars, die sog. speakeasies, von dieser kontrolliert wurden. Hierzu gründete er Allianzen mit Gangstern aus Boston, Chicago, New Orleans und vor allem mit Frank Costello in New York,[16] der im Jahr 1973 seine Kooperation mit Kennedy bestätigte[17][18] und deshalb immer behauptete: Ich half Joe Kennedy, reich zu werden.[12] 1923 stieg er bei Hayden und Stone aus und gründete ein eigenes Büro. Bereits während er noch bei Hayden und Stone arbeitete, begann Kennedy, seine eigene Bank in New York zu gründen,[4] welche er schlicht unter seinem eigenen Namen führte: Joseph P. Kennedy Bankier.[3]

    de.wikipedia.org/wiki/Joseph_P._Kennedy
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