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Kommentare zu:
Bischof Ackermann will Ton gegenüber Homosexuellen mäßigen


#1 Timm JohannesAnonym
  • 06.02.2014, 16:01h
  • Das ist die richtige Richtung, Herr Ackermann.

    Die Katholische Kirche muss dazu übergehen, homosexuelle Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen und füreinander im Leben Verantwortung übernehmen und einander treu sind, dies ethisch und theologisch zu akzeptieren und nicht als sündhaft zu bewerten. Das wäre schon ein guter Schritt, wenn der Vatikan hier homosexuelle Paare, die füreinander in Treue und Liebe in guten und in schlechten Zeiten zueinanderstehen, akzeptiert und den Sündenbegriff diesbezüglich fallen läßt.

    Der Trierer Bischof Ackermann dürfte hier auch wohl die Unterstützung von Bischof Bode aus Osnabrück erhalten, der auch als liberal eingestuft wird.

    Wichtig ist aber erstmal, wen Franziskus auf den Stuhl in Köln beruft, das Meissner nun aufhören wird.

    ---> Aber nochmal kann man jedem schwulen Katholiken nur raten: tretet zu einer liberaleren evangelischen, anglikanischen oder altkatholischen Kirche über, wo Segnungsgottesdienste in den Kirchen erlaubt wurden und es sogar einige christliche Kirche gibt, wo es reguläre Trauungsgottesdienste gibt.
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#2 RassistensprechAnonym
  • 06.02.2014, 16:08h
  • "Er hält aber daran fest, dass heterosexuelle Ehen wertvoller sind als Lebenspartnerschaften."
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#3 FOX-NewsAnonym
#6 MiroAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.02.2014, 16:43h
  • Jetzt, wo ihnen die Mitglieder abhanden kommen, entdeckt die Katholische Kirche die Schwulen und Lesben!
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#8 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 06.02.2014, 16:48h
  • Die chronische Sexfeindlichkeit dieser Herrschaften ist so etwas von albern. Was die zu salbadern haben, darf politisch also eh nichts zur Sache tun.
    Fortschritte wurden noch nie mit der Kirche erreicht. Nur im Widerstreit mit ihren Dogmen haben sich Gesellschaften nach vorne entwickeln können, nicht durchs Kuschen.
    Deshalb ist auch die Verleihung der Kompassnadel an diesen evangelischen Kirchenpräsi aus Darmstadt ein Skandal.
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#9 TheDadProfil
  • 06.02.2014, 16:57hHannover
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Mann muß schon richtig lesen :

    ""Der 50-Jährige schränkte aber ein, dass Homosexualität nicht in Promiskuität und Triebbefriedigung ausgelebt werden dürfe. Sollte aber in einer eingetragenen Partnerschaft Treue und Verantwortung gelebt werden, "dann können wir dieses Verantwortungsbewusstsein nicht ignorieren". Ackermann dämpfte aber gleich die Aussichten auf weitreichende Reformen in dieser Frage: So sei eine Segnung von schwulen oder lesbischen Paaren wie in Teilen der evangelischen Kirche "nicht unsere Lösung".""..

    Das ist sicher NICHT die richtige Richtung !

    ""Aber nochmal kann man jedem schwulen Katholiken nur raten: tretet zu einer liberaleren evangelischen, anglikanischen oder altkatholischen Kirche über""..

    Nöö..

    Kann Mann und muss Mann nicht !

    Mann kann auch raten :
    Tretet aus !

    Und das wars dann..
    Denn Mann kann als Mensch auch ohne Religion leben..

    Und Mann kann vor allem als Christ auch völlig ohne irgendeine Amtskirche leben !

    Das geht !
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#10 kondomAnonym
#11 sperlingAnonym
  • 06.02.2014, 17:05h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • um es einmal in deiner eigenen logik zu sagen: schwule und lesben, die wild darauf sind, sich von spirituellen scharlatanen das händchen auflegen zu lassen, bilden nicht den durchschnitt der schwulen und lesben im jahr 2014. die sollte man also eigentlich doch gar nicht erwähnen, oder?

    ceterum censeo: emanzipierte homos brauchen keine voodoosprüche von überbezahlten zauberern.
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#12 Eins zu einsAnonym
  • 06.02.2014, 17:21h
  • "Bischof Ackermann will Ton gegenüber Homosexuellen mäßigen". Richtig. Das sollte aber gleichzeitig bedeuten, wenn man fair bleibt: "die Homosexuelle wollen ihren Ton gegenüber der Kirche mäßigen".
    "Wer bin ich, um die Homosexuelle zu kritisieren?"
    "Wer bin ich, um den Papst zu kritisieren?"
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#13 Harry PotterAnonym
#14 ph-wertAnonym
  • 06.02.2014, 17:33h
  • Worin unterscheiden sich in der Ultima Ratio die Position von Bischof Ackermann und Ex-Pastor Gauck?
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#15 SXMPiratAnonym
  • 06.02.2014, 18:17h
  • Es ist doch wieder so typisch fuer diesen Religiotenverein, nun durch Kreide fressen so zu tun, als ob man uns LGBTI Menschen wirklich naeher kommen will! Wer hier nun ( ausser TJ aber der ist als Konvertit sowieso rational irgendwo im Nirwana des Selbsthasses. Wieso antwortet man eigentlich diesem Troll,kopfschuettel) geglaubt hat, dass sich mit dem neuen Oberguru etwas aendert, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.

    Wie schnell man dann doch seine Glaubensgrundsaetze aendern kann, wenn es ums eigene nackte Ueberleben geht, sieht man daran, dass ganz ploetzlich das Zoelibat "kein Dogma" mehr sein soll. Nee, is klar, wenn man schon afrikanische und asiatische Voodoopriester nach Deutschland holen muss, weil man sonst den sonntaeglichen Budenzauber nicht mehr durchfuehren kann, dann kann man ploetzlich doch Priester heiraten lassen wollen, nur damit einem der Nachwuchs nicht ausgeht. Gleiches gilt fuer die Wiederverheirateten, wenn man den gravierenden Mitgliederschwund betrachtet.

    Und so funktioniert das auch fuer uns LGBTI Menschen, zur Not werden wir dann gnaedigerweise als Menschen aber bitte doch 2. Klasse angesehen, in der Hoffnung, dass wir uns weiter von diesem spirituellen Pillepalle gehirnwaschen lassen.

    Was mir bisher in meinem doch mittlerweile recht langen Leben noch keiner der schwule/lesbischen Voodooanhaenger ("Glaeubige") erklaeren konnte, ist, weshalb sie soooo erpicht darauf sind, von Hassern anerkannt zu werden. Wenn ihr denn diesen spirituellen Unsinn braucht, warum gruendet ihr dann nicht eure eigene Kirche, wie LGBTI Leute doch auch ihre eigenen Bars, Restaurants, Hotels, Saunen und was weiss ich noch gegruendet haben.

    Mir scheint, ihr sogenennten Glaeubige, besser waere wohl psychich Abhaengige (kann man uebrigens heilen!) leidet an einem sehr,sehr ungesunden Masochismus, der mit einem lust- und verantwortungsvollen aber so gar nichts zu tun hat.

    Geht doch bitte professionelle Hilfe suchen und lasst uns mit eurem Voodoo-Quatsch in Ruhe!!!
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#16 sanscapote
  • 06.02.2014, 18:28h
  • tststst Ackermann, was bei dir so alles passsiert?? Kuemmere dich zuerst darum!! Und im uebrigen, wann kommst du selbst aus dem Schrank??Bei dir schaut die Schwulitaet aus allen Knopfloechern

    Bistum Trier

    Für das Bistum Trier wurden 2010 gegen 20 Priester Vorwürfe sexuellen Missbrauchs erhoben. Sechs weitere Fälle waren dem Bistum bereits vorher bekannt und geahndet worden. Die neuen Fälle waren bekannt geworden, weil sich 35 Opfer an den Trierer Bischof Stephan Ackermann gewandt hatten.[70] Bis Januar 2011 hatte sich die Zahl der Beschuldigten auf 34 Priester und einen Laienmitarbeiter erhöht. Bei der Staatsanwaltschaft waren neun Anzeigen eingegangen, von denen noch eine gegen einen Obermessdiener aus der Eifel verfolgt wurde.[203] Die Zahl der Opfer lag im Februar 2011 bei 40 Opfern seit 1950.[204]

    Im Fall des Priesters, Theologen und ehemaligen Direktors des Katholischen Bibelwerks Stuttgart (19791989), Prof. Paul-Gerhard Müller empfahl Bischof Ackermann der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom nach positivem Ausgang des Voruntersuchungsverfahrens die Aufhebung der Verjährung.[205][206] Am 10. Juli 2012 wurde Müller auf Vorschlag des Bischofs aus dem Priesterstand entlassen.[207] Es handelt sich um den ersten kirchenrechtlich abgeschlossenen Fall im Bistum Trier, allerdings steht dem Betroffenen eine zweimonatige Frist für die Einlegung von Rechtsmitteln offen. Die nach staatlichem Recht bereits verjährten Fälle sollen aus den Jahren 1960 bis 1980 datieren.

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz stellte 2010 darüber hinaus ein Verfahren gegen einen katholischen Priester und ehemaligen Religionslehrer wegen Verjährung ein. Er hatte im Zeitraum von 1985 bis 1987 drei Schüler missbraucht.[49]

    Die Rhein-Zeitung berichtete von einem Fall von 1994 im Internat der Salesianer Don Boscos in Bendorf, bei dem der Internatsleiter den betroffenen Erzieher sofort freigestellt und die Kriminalpolizei eingeschaltet hatte.[208] Zudem wurde auch von einem 1968 wegen "Verführung Minderjähriger" zu vier Jahren verurteilten Salesianer berichtet. Ein anderer Erzieher war zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.[50]

    Weitere Vorwürfe richteten sich gegen das Internat Biesdorf der Missionare von der Heiligen Familie.[97]

    Die Aufklärungsarbeit des Bistums wird teilweise sehr unterschiedlich bewertet. So soll ein abermaliges Treffen von Bischof Stephan Ackermann mit der Hälfte der 44 im Bistum bekannten Missbrauchsopfer im April 2011 in "ruhiger und offener Atmosphäre" stattgefunden haben. Zeitgleich demonstrierten andere Missbrauchsopfer gegen die ihrer Meinung nach unzureichende Aufklärungsarbeit des Bistums.[209]

    Im Mai 2011 wurde durch den Benediktinerorden bekannt, dass ein Bruder der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier zugab, sich in den 1970er und 1980er Jahren an Jugendlichen vergangen zu haben.[210][211]

    Das Landgericht Trier verurteilte im Mai 2011 einen 26-jährigen Obermessdiener aus der Verbandsgemeinde Gerolstein zu drei Jahren Gefängnis. Er wurde des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, des sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen und des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen in elf Fällen schuldig gesprochen. Er hatte unter anderem jüngere Messdiener in der Sakristei der Kirche missbraucht und diese dafür bezahlt. Der Obermessdiener war selbst zuvor von einem Vikar der Kirche missbraucht worden und gab als Grund für seine Übergriffe Schwierigkeiten mit seiner homosexuellen Orientierung an. Der Vikar, zuletzt in der Gemeinde Dierdorf im Dekanat Rhein-Wied (Landkreis Neuwied) tätig, wurde auf eigenen Antrag aus dem Klerikerstand entlassen. Ein staatliches Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde wegen Verjährung eingestellt.[212]

    Bis Ende Juni 2011 wurden beim Bistum Trier 26 Anträge wegen sexuellen Missbrauchs durch Angehörige des Bistums gestellt. In elf Fällen war die Entschädigung bereits gezahlt worden.[115]

    Im Dezember 2011 wurden Vorwürfe gegen zwei Priester des Bistums Trier bekannt. Betroffen war ein Ruhestandsgeistlicher aus Saarbrücken und ein Pfarrer aus Lebach-Gresaubach und Schmelz-Limbach. Der Ruhestandsgeistliche hatte zugegeben, in den 1980er Jahren sexuelle Kontakte zu zwei Messdienerinnen gehabt zu haben. Dem zweiten beschuldigten Priester wurde unter anderem vorgeworfen, Anfang der 1970er Jahre einen Messdiener sexuell missbraucht zu haben. Er räumte die Tat ebenfalls ein. Zu der Zeit war der Beschuldigte als Kaplan in der Trierer Pfarrei Herz Jesu tätig. Gegen beide wurde eine kirchliche Voruntersuchung eingeleitet und außerdem die Staatsanwaltschaft informiert.[213] Bischof Stephan Ackermann wurde vor allem wegen des Ruhestandsgeistlichen aus Saarbrücken für den Umgang mit Missbrauchstätern in seinem Bistum kritisiert. So wurde das Bistum bereits Anfang 2011 über die auch bei der Polizei gegen den Geistlichen vorliegenden Anschuldigungen unterrichtet. Eine Reaktion erfolgte jedoch erst im Spätherbst 2011.[214] Bischof Ackermann räumte daraufhin in einem offenen Brief Fehler beim Umgang mit den in Rede stehenden Geistlichen ein. Er sah die römisch-katholische Kirche weiterhin in einem Lernprozess. Dazu wünschte er sich auch kritische Anregungen und lud alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bistums zu einem Austausch ins Generalvikariat ein.[215] Beide Priester wurden im Frühjahr 2013 aus dem Klerikerstand entlassen.

    Im März 2012 berichtete Der Spiegel, dass Ackermann in seinem Bistum mindestens sieben pädophile und zum Teil vorbestrafte Priester als Seelsorger beschäftige, was von Kirchenmitarbeitern und Opfern als unhaltbar kritisiert wurde.[216] Das Bistum Trier widersprach dieser Darstellung und gab an, dass das Handeln von Bischof Ackermann in voller Übereinstimmung mit den Leitlinien erfolge. Diese sehen vor, dass ein verurteilter Täter, wenn er im kirchlichen Dienst verbleibt, nicht mehr in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden kann. Stattdessen wird ein forensisches Gutachten eingeholt, das klärt, inwieweit ein verurteilter Täter gefahrlos in einem eingeschränkten Dienst unter Auflagen in anderen Bereichen tätig bleiben kann. Etwaige Dienstvorgesetzte werden über die jeweilige Person und die gegen sie erlassenen Auflagen vollumfänglich informiert. In einem Fall, über den der Trierer Volksfreund ausführlicher berichtete, sei dies auch so geschehen. Dabei ging es um einen Priester, der Mitte der 1990er Jahre wegen sexuellen Missbrauchs von 15 Mädchen vom Landgericht Trier zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Er wurde nach dem Urteil in der Krankenhaus- und Seniorenseelsorge sowie seit 2010 aushilfsweise auch in der Pfarrseelsorge eingesetzt.[217] Das Bistum Trier gab an, die Lösung eines eingeschränkten Dienstes auch unter präventiven Gesichtspunkten einer Totalentlassung insgesamt vorzuziehen.[218] Bischof Ackermann bekräftigte diese Position in einem Interview, in dem er die Kirche insgesamt auch noch einmal mit der Frage konfrontiert sah, wie jemand, der Täter geworden ist, weiterhin glaubwürdig Priester sein könne.[219] Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, äußerte, ein Täter dürfe unter keinen Umständen wieder Zugang zu Kindern oder Jugendlichen bekommen, auch nicht über den Umweg der Seelsorge.[220]

    Am 29. März 2012 bestätigte das Bistum, dass ein bereits 1995 wegen sexueller Übergriffe gegen Mädchen vorbestrafter Priester zweieinhalb Wochen zuvor einen Gottesdienst gehalten hatte, in dem sich auch die diesjährigen Kommunionskinder vorstellten.[221] Stephan Kronenburg, Sprecher des Bistums Trier, erklärte in einer Stellungnahme, dass man gemäß den Leitlinien verfahre, die, in Absprache mit Sachverständigen und Opferschutzverbänden, ein Verbleiben auffällig gewordener Priester im Sinne eines kontrollierten Dienstes mit Auflagen ermöglichen. Gefahren für Kinder und Jugendliche sollen dabei definitiv ausgeschlossen werden. Im konkret vorliegenden Fall sah Kronenburg keine Gefährdung der Kinder, da alle Handlungen in der Öffentlichkeit stattfanden. Er hatte allerdings auch Verständnis für besorgte Eltern und verwies darauf, dass Fälle wie dieser und die vorgebrachte Kritik in die im nächsten Jahr anstehende Evaluierung der Leitlinien einfließen würden. Man stehe weiter vor der Frage: "Kann jemand, der Missbrauchstäter war wirklich noch glaubwürdig als Priester arbeiten?"[222][223] (Quelle Wikipedia)

    Empfehlung: www.kirchenaustritt.de
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#17 userer
  • 06.02.2014, 18:29h
  • Antwort auf #12 von Eins zu eins
  • Sie sagen richtig:
    Homosexuelle kritisieren den Papst.

    Sie sagen falsch:
    Der Papst kritisiert Homosexuelle.
    Nein, er kritisiert sie nicht, sondern versucht, ihnen das Menschrecht der Gleichbehandlung vor dem weltlichen Gesetz zu verwehren.

    Sie versuchen also wieder einmal plump, Täter und Opfer zu verkehren.
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#18 sperlingAnonym
  • 06.02.2014, 18:38h
  • Antwort auf #12 von Eins zu eins
  • fair? lächerlich.

    das ist doch keine debatte auf augenhöhe!

    wo sind die verunsicherten katholik_innen, die sich wegen der kritik von homo-seite das leben nehmen? wo fordern homos gesetze, um christ_innen zu diskriminieren oder einzusperren? wo haben homos die macht, andersdenkende zu indoktrinieren, zu schikanieren, zu entlassen? umgekehrt ist das alles fakt!

    es gibt einen ganzen haufen rationale gründe, die rkk-funktionäre mit berechtigter empörung aber so was von anzupissen. diese leute tragen ganz massiv dazu bei, menschenleben zu ruinieren.

    wo sind auf der gegenseite die rationalen gründe, "homosexualität zu kritisieren"? wo ist ein einziger stichhaltiger grund zur kritik?
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#19 schöner stöhnenAnonym
#20 small
  • 06.02.2014, 20:18h
  • Im Grunde nichts Neues: Wir sind nach wie vor Menschen zweiter oder dritter Klasse....
    Dann kann er sich sein Gelaber gleich ganz sparen...
    Ach ja, das mit dem "Wertvoller"... den Sprachgebrauch kenne ich eigentlich aus der Zeit 1933 bis 1945.....
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#21 OxisAnonym
  • 06.02.2014, 20:30h
  • Eigentlich klingt diese Aussage aus der Mund eines Bischofs so selbstverständlich, wie nur
    "ich trete heute zurück" aus der von Wowi klingen sollte.

    Auf diese letzte warten wir aber immer noch.
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#22 BellaDonna
  • 06.02.2014, 21:11h
  • Man tausche mal ein paar Begriffe aus, etwa so :

    Der Trierer Bischof empfiehlt, Dunkelhäutigkeit nicht als "widernatürlich" zu bezeichnen. Er hält aber daran fest, dass weiße Ehen wertvoller sind als die von Farbigen.

    Sowas würde der einmal sagen und es gäbe mächtig Aufruhr - aber bei Homosexuellen darf munter diskriminiert werden.
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#23 Alexander59Anonym
#24 YannickAnonym
  • 06.02.2014, 21:14h
  • "Der Trierer Bischof empfiehlt, Homosexualität nicht als "widernatürlich" zu bezeichnen. Er hält aber daran fest, dass heterosexuelle Ehen wertvoller sind als Lebenspartnerschaften."

    Aha, also nicht mehr widernatürlich, aber nach wie vor minderwertig.

    Sollen wir jetzt auch noch dankbar sein?
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#25 alexander
  • 06.02.2014, 21:16h
  • nach der verurteilung durch die UN, wird jetzt wieder mal mit kreide geflötet!!!
    [Der Trierer Bischof empfiehlt, Homosexualität nicht als "widernatürlich" zu bezeichnen. Er hält aber daran fest, dass heterosexuelle Ehen wertvoller sind als Lebenspartnerschaften.]
    MEINT ER??? wenn es jetzt seine persönliche meinung wäre, nun gut! ist es aber nicht !!! sondern wieder einmal glaubt diese sekte, dass sie den lauf der welt bestimmt und ALLE HABEN SICH NACH IHREN VORSCHRIFTEN ZU RICHTEN???
    MIR IST ES WURSCHT, WAS DIE SÄCKE "MEINEN, DENKEN UND BEWERTEN!!!" dafür haben sie IHRE KIRCHE, da können sie schalten und walten, wie sie wollen, aber ausserhalb ihres BETRIEBSHOFES, haben sie die klappe zu halten!!!
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#26 FinnAnonym
  • 06.02.2014, 21:17h
  • Ton mäßigen, aber weiter munter diskriminieren.

    Und das "Ton mäßigen" ist whl auch nur der Tatsache geschuldet, dass man hierzulande mit Homophobie immer mehr Leute vertreibt. Wo das anders ist, hetzt die Kirche ja munter weiter.

    Wir wollen nicht nur gemäßigten Tonfall, sondern eine komplette Aufgabe der homophoben Ideologie.

    Die müssen nicht meinen, dass sie sich mit solchen halbgaren Ankündigungen aus der Affäre ziehen können.
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#27 timpa354Ehemaliges Profil
  • 06.02.2014, 23:00h
  • Katholische Bischöfe interessieren mich nicht. Sind sie überhaupt gleichwertig mit der hart arbeitenden Bevölkerung?
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#28 stephan
  • 07.02.2014, 00:30h
  • Upps, bisher die ewige Wahrheit und nun gilt, "dass die Kirche ihre Sexualethik behutsam ändern müsse" und dass bestimmte Teile der Verblödungsideologie "nicht mehr zeitgemäß" seien: Der Zölibat kein Dogma, Eheschließung nach der Scheidung keine Todsünde mehr, Vorurteil der Leibfeindlichkeit abbauen, ...

    Aber damit die Menschen nicht allzu plötzlich frei werden von den Märchen aus der Vorgeschichte, gilt nun, dass man Treue und Verantwortung nicht ganz ignorieren könne. Zur Beschwichtigung der Massen ein paar mögliche Zugeständnisse, aber keine Segnung für Homosexuelle schon gar keine Ehe und gut sind die freien Entscheidungen zur eigenen Lebensgestaltung der einzelnen Menschen immer noch nicht. Nun sollen nur noch die Menschen, die nicht in einer festen Partnerschaft leben die Bösen sein.

    Zwar bin ich wirklich glücklich über meine nun fast 23-jährige Partnerschaft, habe aber kein Bedürfnis auf andere Lebensentwürfe herab zu blicken, widerspreche diesem halbherzigen Kurs von Ackermann deshalb ganz entschieden, als Ex-Katholik und als Ex-Benediktiner-Mönch!

    Da bettelt einer darum, weiter doch irgendeine Rolle spielen zu dürfen!

    Mir fallen dazu zwei Zitate ein: "Wer zu spät kommt, ... " (von Gorbi) und "Dein Ja sei ein Ja, dein Nein ein Nein. Alles andere stammt vom Bösen!" (von Jesus v. N.)

    So jedenfalls geht Reform ganz sicher nicht! Man kann nicht mit halber Kraft für die Vernunft und für die Menschenrechte stehen ...
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#29 PravaAnonym
  • 07.02.2014, 01:08h
  • "Als Reaktion auf Ergebnisse einer Umfrage"

    Entschuldigung, aber für mich als Außenstehenden ist das einfach lächerlich.
    Die Kirche macht eine Umfrage, was die Leute glauben wollen, und das glaubt sie dann. Daran sieht man doch, dass die Kirche ein Unternehmen ist, das jetzt vermehrt seine Kundenwünsche in Deutschland berücksichtigen will und keinesfalls mehr die Hüterin einer Wahrheit ist (die es meiner Meinung nach eh nicht gibt). Es geht nur darum, möglichst viele Kirchensteuerzahlende bei der Stange zu halten. Also lullt man sie deswegen ein.

    Hat Moses eine Umfrage durchgeführt, als er vom Sinai mit den 10 Geboten kam? Die Tatsache, dass Papst Franz und Bischof Ackermann das jetzt nachholen wollen, zeigt doch, dass die selbst ihren Glauben flexibel anpassen können. Das heißt, wenn der deutsche Kirchensteuerzahler heute zufällig Homosexuelle toleriert, springt man auf diesen Zug als Amtskirche auf. Werden morgen alle Deutschen homophob und antisemitisch, springt man auch auf diesen Zug auf. Das ist schon seit Jahrhunderten die Strategie der deutschen evangelischen Kirchen. Die sind heute nicht liberal aus tiefer Überzeugung, sondern aus Pragmatismus.

    Einem Glauben aber, der flexibel ist, kann keine Wahrheit zugrunde liegen. Das heißt: die Regale im Kirchenshop sind leer. Glauben, was ich will, kann ich auch allein ohne Kirche. Ackermann beweist selbst, wie überflüssig er und seine Institution sind.
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#30 kuesschen11Profil
  • 07.02.2014, 09:23hFrankfurt
  • Gleichgeschlechtliche Liebe ist nach Ackermann nicht mehr als "widernatürlich" zu bezeichnen, aber die heterosexuelle Ehe ist wertvoller. Allein in diesem Satz liegt doch schon die ganze Menschenverachtung und Diskriminierung dieser Sekte. Hier zeigt sich wieder mal eine Pseudo-Toleranz gegenüber Menschengruppen.

    Sieht er die kinderlose heterosexuelle Ehe denn auch als weniger wertvoll an? Und wie wertvoll oder wertlos sind denn die kinderlosen Bischöfe?

    Dieses ganze Herrschafts-Geschwurbel hat mit demokratischen und liberalen Grundwerten nichts gemeinsam.

    Hauptsache, die Kirche zockt den Staat mit Kirchensteuern und Subventionen ab.
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#31 NA so wasAnonym
  • 07.02.2014, 10:45h
  • Herr Ackermann, Was soll das heißen, Sie wollen den Ton gegenüber Homosexuellen mäßigen? Gemäßigter Menschenhaß und gemäßigte Homophobie ist immer noch Menschenhaß und Homophobie. Und das kommt alles aus einer Sekte, die so maßlos viel Dreck am Stecken hat. Kindesmißhandlung und Mißbrauch, uneheliche Kinder haben die Herren Geistlichen, die anderen Herren Geistlichen, und sogar sehr viele, sind homosexuell (in meinen Augen nicht schlimm, aber in Ihren), Geldwäsche, Bigotterie, Prunksucht, Völlerei und so manches mehr. Ihre merkwürdigen Kameraden der katholischen Kirche in Nigeria begrüßen gerade die Homo-Verfolgung. Und da sagt keiner etwas? Schön, daß sich die UN dem Thema jetzt mal annimmt.
    Herr Ackermann, Sie und Ihr Verein sind all das, was Jesus nicht war und nicht gepredigt hat. Sie sähen Haß und Zwietracht; Sie handeln menschenverachtend und homophob; Sie vergehen sich an unschuldigen Kindern; die Liste Ihrer Verbrechen ist unglaublich lang; Sie sind nur eines nicht christlich.
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#32 Timm JohannesAnonym
  • 07.02.2014, 11:12h
  • Es ist erfreulich, wenn nunmehr katholische Bischöfe wie Ackermann aus Trier oder zuvor schon Bode aus Osnabrück für die Aufhebung des Sündenbegriffs bei homosexuellen Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen und in Treue und Verantwortung zueinander im Leben stehen, sich ausspricht.

    Damit plädieren zumindest die ersten katholischen Bischöfe für das Ende der sündhaften Bewertung homosexueller Handlungen zwischen homosexuellen Paaren.

    Dies erbrachte auch die Umfrage als Ergebnis unter den katholischen Laien, wo sich eine grosse Mehrheit für die ethische und theologische Akzeptanz homosexueller Paare, die zum Standesamt gehen, aussprach.

    Aber ob dies tatsächlich auch in Rom bei Franziskus ankommt und der Katechismus geändert wird und diesbezüglich endlich homosexuelle Paare, die in Lieben und Treue füreinander im Leben einsteht, anerkennt, wird sich erst noch zeigen müssen.

    Franziskus und der Vatikan sind nunmehr an der Reihe, denn die katholische Basis hat ihr Urteil bereits zugunsten homosexueller Paare gesprochen.
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#33 rollenspielAnonym
  • 07.02.2014, 11:24h
  • Antwort auf #4 von Feldschütze
  • Nach immer neuen Berichten über Missbrauchsfälle in katholischen Kircheneinrichtungen in den USA fürchtet der Vatikan nun offenbar, dass der Papst vor Gericht zitiert wird. Derzeit bereiten Anwälte eine Verteidigungsstrategie vor, um Benedikt XVI. vor der Justiz zu schützen, geht aus US-Justizdokumenten hervor. Auslöser ist eine 2004 in Kentucky eingereichte und US-weit einzigartige Klage, die jetzt in eine entscheidende Phase kommt.

    www.krone.at/Gesund-Fit/Muss_der_Papst_jetzt_vor_US-Gericht_
    aussagen-Missbrauchs-Causa-Story-192656


    "Bishops have a policy of never going to trial when a priest is accused of child molestation and always paying off the accuser outside of the courts. For this reason, many dioceses are on the verge of bankruptcy.
    [Ratzinger könnte geladen werden!]
    If the present statute of limitations were changed, the Catholic Church in America - and thus in the world - could go bust. Obama may face some pressure here. But for a pope preaching for a poor church, being bankrupted by a US president could be a blessing: he would be the hero of the anti-Obama opposition in the US and those with anti-American feelings worldwide."

    "The old problem between these two branches of Christianity was the role of the czar and of the pope in the Church. But without a czar, after 70 years of persecution and isolation and with a pope keener on collegiality, the main problem for reconciliation may be the political position of Putin, who relies heavily on the church for his popular support and may be unwilling to give his Russian Orthodox back to Rome."
    [...]
    The correspondent thanks Wang Xiangsui* for his thoughts and Lu Xiang** and Gianni Valente*** for their conversations on this subject. Responsibility for this article lies entirely with the author.

    www.atimes.com/atimes/World/WOR-01-050214.html

    *

    en.wikipedia.org/wiki/Wang_Xiangsui

    **
    Im Mai 2006 besuchte ihn Bundeskanzlerin Angela Merkel

    de.wikipedia.org/wiki/Aloysius_Jin_Luxian

    ***

    vaticaninsider.lastampa.it/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#34 userer
#35 Wie bitteAnonym
#36 wertvollerAnonym
#37 RobinAnonym
  • 07.02.2014, 12:04h
  • Er will also (aus PR-Gründen) "den Ton mäßigen", aber in der Sache hart bleiben.

    Mit anderen Worten:
    es bleibt beim Hass und bei der Hetze. Nur wird es jetzt etwas anders verpackt, damit es bei den Massen besser ankommt und die sich auch wirklich auf die Diskriminierung einlassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 sperlingAnonym
#39 Timm JohannesAnonym
  • 07.02.2014, 14:12h
  • Antwort auf #34 von userer
  • @userer
    Wir werden nunmehr sehen, ob der Trierer Bischof Ackermann, die Mehrheit an der katholischen Basis, die Unterzeichner des Theologenmemorandum 2011, die Organisation "Kirche von unten", die Organisation "HuK" oder der Osnabrücker Bischof Bode sich durchsetzen oder um die ewig Gestrigen um Meissner, Müller und Ex-Papst Ratzinger sich weiter durchsetzen.

    Hier einmal eine kleine interne Aufstellung, wie es bei den katholischen deutschen Bischöfen ausschaut (Auswahl).

    Reformorientiert:
    * Bischof Bode aus Osnabrück
    * Bischof Ackermann aus Trier

    Entschiedende Gegner von Reformen:
    * Bischof Müller aus Regensburg (nun im Vatikan)
    *Ex-Papst Benedikt
    * In den Ruhestand gehender Bischof Meissner in Köln
    * "Protzbischof" Tebbartz-van-Elst in Limburg

    Unentschieden/Unentschlossen:
    * Bischof Overbeck in Essen
    * Bischof Mussinghoff in Aachen
    * Bischof Marx in Freiburg
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#40 AustritteAnonym
  • 07.02.2014, 14:20h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • "Aber nochmal kann man jedem schwulen Katholiken nur raten: tretet zu einer liberaleren evangelischen, anglikanischen oder altkatholischen Kirche über".
    Der Austritt ist keine Lösung. Hätten alle Ostdeutschen so einst gemacht, anstatt zu einer Kirche wie die Berliner Gethsemanekirche zu gehen (wo übrigens seit 1983 sich auch der "Arbeitskreis Homosexuelle Selbsthilfe" befand),- hätten wir solche kleine Wunder wie der durch den Brandenburger Tor gehende Johannes Paul II. oder eine päpstliche Messe auf dem Erfurter Domplatz je erlebt ?
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#41 Timm JohannesAnonym
  • 07.02.2014, 14:31h
  • Antwort auf #38 von sperling
  • @atheistischer SPD-Sperling
    ">"für die Aufhebung des Sündenbegriffs bei homosexuellen Handlungen unter homosexuellen Paaren"

    "wo genau liest du das heraus?"

    ------------------
    -->

    *
    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2
    * 014-02/katholische-kirche-sexualmoral-Ackermann

    "Das christliche Menschenbild geht von der Polarität der Geschlechter aus, aber wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich", sagte er.

    Daraus entnehme ich, dass er homosexuelle Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen, nicht mehr als sündhaft ansieht. Denn immer schon war die Position des Vatikans, das kein einzelner homosexueller Mensch diskriminiert werden darf. NUN aber geht es dem Bischof und auch in der Umfrage nicht nur um den einzelnen Menschen, sondern es geht um das HOMOSEXUELLE PAAR. Und der Trierer Bischof Ackermann akzeptiert ethisch und theologisch das homosexuelle Paar und sieht es nicht als sündenbehaftet an.

    Wenn sich Ackermann, Bode, die katholische Basis, das Theologenmemorandum und die HuK durchsetzen, dann sind zukünfig auch homosexuelle Paare ethisch anerkannt, die im Leben füreinander sorgen und füreinander einstehen und zum Standesamt gehen.

    Weiterhin aber dürfte auch nach der Ansicht vom Trier Bischof Ackermann das "Bäumchen-wechse-ldich-Spiel" in den Darkrooms verurteilt bleiben, das der Vatikan weiterhin als triebbehaftet ablehnen wird.

    Falls die Reform durckommt, dann ist der Vatikan noch lange nicht am Ziel, aber zumindest das homosexuelle Paar, das zum Standesamt geht und füreinander im Leben Verantwortung trägt, ist dann ethisch dort akzeptiert.

    Da ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es sicherlich Dich und den Teil der schwulen Singles, die duch die Darkrooms in Berlin sich vögeln, nicht zufrieden stellen dürfte.

    Aber es ist gleichwohl schonmal ein Schritt, wenn der Vatikan das bürgerlich auf Treue und Verantwortung setzende Paar, das monogam sich verhält und keinen Treuebruch begeht, ethisch und theologisch akzeptiert.

    Für den Vatikan wäre dies ein Meilenstein in seiner Geschichte.

    Für die schwulen Grosstadtsingles mit ständigen wechselnden Sexpartnern hingegen wäre es noch längst kein Fortschritt.

    Der Vatikan würde bei dieser Reform, das bürgerlich schwule Paar innerhalb der LGBT-Szene stärken und das würde ich sehr begrüßen.

    Die EKD und anglikanisch/altkatholische Kirchen sowie eine Reihe von mainline Proestantenkirchen sind diesen Weg schon bereits gegangen und es wäre gut, wenn der Vatikan auch das bürgerlich in Treue und Verantwortung für sich einstehende Paar ehtisch und theologisch akzeptiert und fördert.
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#42 sperlingAnonym
#43 Timm JohannesAnonym
  • 07.02.2014, 14:42h
  • Antwort auf #40 von Austritte
  • @Austritte
    "Der Austritt ist keine Lösung."

    ---> Nicht der Austritt ist die Lösung, wie es hier einige Forenschreiber propagieren, ist die Lösung, sondern der ÜBERTRITT zu einer besseren christlichen Kirche.

    Bürgerlich denkende homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, und in Treue und Liebe zueinander ein Leben lang einstehen wollen, erhalten in den liberaleren christlichen Kirche am Altar den Segen Gottes und können dort einen Gottesdienst mit Freunden, Kollegen und Verwandten feiern.

    Bei der katholischen Kirche haben Sie NICHTS bisher erhalten und wurden sogar als sündhaftes Paar bewertet.

    Daher klar ist der Übertritt die bessere Wahl, als jarhzehntelang darauf zu warten, dass endlich einmal im Vatikan etwas passiert.

    Ich kenne einige schwule Katholiken, mich eingeschlossen, die alle zu einer liberaleren protestantischen Kirche übergetreten sind. Und ich kenne auch zwei ehemaligen schwule Katholiken, die heute Buddhisten sind, weil sie sich dort im Buddhismus mit ihrer Beziehung angenommen fühlen.

    Daher ich kann jedem schwulen Katholiken nur raten, tretet zu einer liberaleren christlichen Kirche über (Lutheraner, Reformierte, Unierte, Anglikaner, Altkatholiken, Quäker, Presbyterianer).

    Auch wenn mich die Äußerungen von Ackermann oder Bode freuen: ich würde nicht darauf wetten wollen, dass Reformen hinsichtlich homosexueller Paare im Vatikan auch wirklich kommen. Da gibt es auch mächtige erzkonservative Gegenspieler in Rom, die absolut überhaupt keine Veränderungen wollen.

    Und wenn sich hier einige wundern, warum ich dies Thema so eng beleuchte, so sei nur nochmals kurz erwähnt: in meinem Freundeskreis gibt es auch versteckt lebende schwule katholische Priester, der eine hat sogar auch einen Freund und der andere lebt zölibatär.
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#44 sperlingAnonym
  • 07.02.2014, 14:44h
  • Antwort auf #41 von Timm Johannes
  • ich halte das für eine überinterpretation.

    die formulierungen sind alle verneinend: "wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich", "wir können dieses Verantwortungsbewusstsein nicht ignorieren".

    das ist ja doch recht vage. vor allem: gibt keine einzige positiv formulierte aussage dazu, was man denn sonst "einfach sagen" könne. allein das sollte stutzig machen.

    dass "nicht widernatürlich" oder "nicht verantwortungsbewusstsein" wirklich "nicht sündig" und "ethisch akzeptiert" bedeutet, das glaube ich erst, wenn das AUCH SO GESAGT wird.

    es ist ja schließlich nicht das erste mal, dass von der rkk wortwolken gebildet werden, die nur verschleiern, dass sich in der offizielle sexualmoral selbstverständlich nichts grundsätzliches ändert.
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#45 sperlingAnonym
  • 07.02.2014, 14:48h
  • Antwort auf #32 von Timm Johannes
  • @christen-afd-timmjohannes:

    >"denn die katholische Basis hat ihr Urteil bereits zugunsten homosexueller Paare gesprochen."

    die paar millionen deutschen katholik_innen sind nicht "die katholische basis". bergoglio hat noch ein paar andere "basen" auf dem schirm, die das ganz anders sehen.
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#46 Thomas BethgeAnonym
#47 Paul CianiAnonym
  • 07.02.2014, 15:16h
  • Bischof Ackermann verpennt (seit 4 Jahren!!!) sich als >Missbrauchsbauftragter< mit den Kindersauereien der katholischen Geistlichkeit aufzuräumen und um die Opfer zu kümmern. Um jeden anderen Stuss kümmert sich dieser Gottesanbeter. Jetzt z.B. versucht er den Schwulen Puderzucker in den Arsch zu blasen.

    "Christenverfolgung! Katholophobie! und Pädophobie!!!!!!" wirft Bischof Dr. Stephan Ackermann, Aufklärungsbeauftragter für den katholischen Kinderficker-Club, der UNO vor.

    satirischundschwul.blogspot.de/2014/02/christenverfolgung-ka
    tholophobie-und.html
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#48 David77Anonym
  • 07.02.2014, 15:42h
  • Antwort auf #43 von Timm Johannes
  • Ich würde mit dem Jubel erstmal warten und nicht drauf wetten. Lese mal auf kath.net wie die erzkatholische Basis Gift und Galle spuckt...
    Für manche ist es mit einem Übertritt nicht getan, sondern heisst es "entweder katholisch ODER schwul"...da hat man dann auch kein Interesse mehr wieder unter einer anderen Richtung wieder einzutreten.
    Man könnte loben, dass die Kirche es anerkennt, dass die Schäfchen anders leben (unabhängig davon, wie sie es wertet) und daher ein Wandel der Denkweise stattfindet.
    Aber nach der Umfrage so zu tun als sei man vollkommen überrascht, dass sich 80% nicht mit der Sexualmoral der Kirche identifizieren können, was man seit dem Pillenknick vor fast einem halben Jahrhundert längst WEIß, was seit langen kein Geheimnis mehr ist, dass ist dann doch ein Armutszeugnis. Aber ein verdammt gewaltiges. Die Zahl der Kinder ist 2 Generation drastisch zurückgegangen, und dann gibt man sich erstaunt, dass die meisten sich nicht an die Sexualmoral halten, weil man das offensichtliche nicht sehen will?!?
    Ein Gutes hat die Sache, man kann jederzeit mit dem Finger auf den zeigen, der seine Homophobie christlich begründet.
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#49 sanscapote
  • 07.02.2014, 16:32h
  • Antwort auf #20 von small
  • Bedenke deine Wortwahl: "Wir sind nach wie vor Menschen zweiter oder dritter Klasse...." Jammerjammer. Ich lese hier immer wieder einen solchen Bloedsinn. Wollen wir Amboss sein oder Hammer?

    Ich bin fuer Hammer und daher.....
    Richtig ist: Wir sind Menschen erster Klasse. Willst du dich denjenigen unterordnen, die uns so behandlen, dass mann meinen koennte, wir waeren 2.,3. oder was auch immer fuer eine KIasse.

    Wir sind Klasse anstatt Masse und wir sind ERSTE KLASSE, wir Schwule !!
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#50 sanscapote
#51 TheDadProfil
  • 07.02.2014, 16:47hHannover
  • Antwort auf #32 von Timm Johannes
  • ""für die Aufhebung des Sündenbegriffs bei homosexuellen Handlungen unter homosexuellen Paaren, die zum Standesamt gehen und in Treue und Verantwortung zueinander im Leben stehen, sich ausspricht.""..

    Auch hier noch einmal :

    Es ist schwachsinnig sich auf eine solche "Diskussion" einzulassen und sich dabei von den Pfaffen in "gute" und "schlechte" Schwule spalten zu lassen, so wie es die Kirche seit Jahrhunderten mit den Heten und dem Sex vor der Ehe macht..

    Ackermann will eine "neubewertung" des Sex vor der Ehe für die Heten, "vorsichtige Änderungen der nicht mehr zeitgemäßen Sexualmoral", aber Du fabulierst hier von Schwulen die in Treue zueinander stehen..

    Was soll das ?

    Danach sind alle die in einer ELP lebenden die gerade noch erträglichen, und die ohne ELP lebenden (inklusive derer die keine eingehen weil sie auf die Ehe-Öffnung warten), dann die sündigen die Mann weiter verurteilen und verunglimpfen kann ?

    Was ist das für eine Terminus Technikus der hier Anwendug finden soll ?

    SCHWACHSINN !
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#52 WichtigAnonym
  • 07.02.2014, 16:59h
  • Antwort auf #43 von Timm Johannes
  • In meinen Augen ist die Position der Kirche zur Sexualität gar kein Grund, um seine eigene Kirche einfach so zu verlassen. Auch generell wird die Wichtigkeit von allem, was nur mit dem Geschlechtsverkehr zu tun hat, im und für das Leben eines einzelnen Menschen oder für die ganze Gesellschaft gewaltig überschätzt: einfach nicht wichtig genug, damit daraus eine ganze Identität entstehen könnte. Aus der Religion schon.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#53 TheDadProfil
  • 07.02.2014, 17:50hHannover
  • Antwort auf #52 von Wichtig
  • ""einfach nicht wichtig genug, damit daraus eine ganze Identität entstehen könnte. Aus der Religion schon.""..

    Aus Religion allein entsteht gar nichts, und ganz sicher keine Identität..
    Aus religiöser Indoktrination dagegen ensteht sehr viel, vor allem sehr viele sozial-kompetenz-freie Leute..
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#54 WIRKLICH wichtigAnonym
  • 07.02.2014, 18:39h
  • Antwort auf #52 von Wichtig
  • Na Bad Humbug, wieder im Weihrauch-Weihwasser-Delirium? Oder haste wieder Ausgang in der Klapse?

    "In meinen Augen ist die Position der Kirche zur Sexualität gar kein Grund, um seine eigene Kirche einfach so zu verlassen."

    EIn schönes Eigentor - erzähl das mal den von der Kirche gefeuerten schwul/lesbischen Angestellten!!!!!
    Sie haben die Kirche nicht verlassen, sie WURDEN verlassen.
    Und wie steht es mit quälenden Schuldgefühlen bis hin zu Depressionen oder gar Suizid, nur weil man eingebleut bekommt, man sei ganz schlimm sündig wie ein Schwerverbrecher oder gar ein Mörder?
    Auch kein Grund?

    "Auch generell wird die Wichtigkeit von allem, was nur mit dem Geschlechtsverkehr zu tun hat, im und für das Leben eines einzelnen Menschen oder für die ganze Gesellschaft gewaltig überschätzt:"

    Ja, klar, deshalb greift Religion auch besonders dieses Thema heraus und unterscheidet die Menschen danach!!! Nicht zu vergessen die juristischen Sanktionen, in der die Kirche mitgemischt hat...
    Wieso überschätzt die Kirche denn das selber??
    Warum hält sie es denn selber für so wichtig?!?

    "einfach nicht wichtig genug, damit daraus eine ganze Identität entstehen könnte"

    Ganz im Gegenteil: Wenn Menschen aufgrund eines Merkmals benachteiligt, drangsaliert und verfolgt werden, dann entsteht erst recht eine Identität, sodass sich die Betroffenen zusammen
    tun und sich zurecht ehren!
    Will man das nicht, dann soll man Menschen auch nicht danach beurteilen!
    Das war bei Frauen so, bei Farbigen so, bei uns so.
    Umgekehrt werden Menschen z.B. nicht nach ihrer Augenfarbe beurteilt und verfolgt, insofern ensteht da eben keine "ganze Identität".

    " Aus der Religion schon."
    ja klar, DEINE verdrehte gestörte religiöse Identität.
    Welche Identität soll da entstehen, wenn ALLE gehirngewaschen nicht selber denken, sondern alles mit "das steht so" begründen?
    Eher wenn sie merken, dass es nicht so ist...
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#55 FreundlichAnonym
  • 08.02.2014, 14:29h
  • Ein heiliger Mann reicht freundlich seine Hand - und das einzige, was einigen dabei einfällt, ist: Mahnung zum Austritt aus der Kirche, der sie selbst weder zugehören noch je zugehört hatten ? Übrigens war der Bischof von Trier, der bereits vor einigen Jahren, also noch während der Herrschaft von Benedikt XVI., das Schwulenzentrum in Trier besucht hatte.
  • Antworten » | Direktlink »
#56 PfadfinderAnonym
  • 08.02.2014, 14:47h
  • Sie hatten Glück!
    Ihnen ist der Heilige Geist erschienen in einer geistlosen Zeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 TheDadProfil
  • 08.02.2014, 14:51hHannover
  • Antwort auf #55 von Freundlich
  • ""Ein heiliger Mann reicht freundlich seine Hand""..

    Heilige Männer leben in der Indischen Hindhuistischen Gesellschaft, verbingen ihr Leben dort in Askese, und erbetteln sich ihren Lebensunterhalt von den Mitmenschen auf der Straße, teils gänzlich nackt lebend..

    In der RKK gibt es keine "heiligen Männer", auch wenn Du dir das noch so sehr herbeisehnst..
    Da ist immer noch ein vorgeschriebener Verwaltungsakt verantwotlich dafür, wer als Heiliger zu gelten hat..

    Von "handreichung" kann auch in keiner Weise ausgegangen werden, denn die Sprache dieser Herren verrät den Sinn der hinter dieser ganzen Sache steckt !

    Daran ändert auch Dein neuerlicher Hang unter verschiedenen tagesaktuellen Nick´s zu posten rein gar nichts, Du Schrankschwester !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#58 PravaAnonym
  • 08.02.2014, 15:28h
  • Antwort auf #52 von Wichtig
  • @Wichtig

    " einfach nicht wichtig genug"

    Du irrst. Wenn jemand sich als gläubigen Katholiken bezeichnet und also an Gott, Jesus Christus und an den Himmel glaubt, dann muss er in der Konsequenz doch auch einsehen, dass es 2000 Jahre alte von Gott offenbarte (so der Glaube) Regeln gibt, wie man in diesen Himmel kommen kann.

    Und schaut man in den Katechismus, dann liest man von "schweren Sünden", die vom Himmelreich ausschließen und rate mal, was neben Mord und Totschlag noch dazu gehört? Jede Form von sexueller Aktivität außerhalb des katholischen Ehebettes, inklusive Selbstbefriedigung.

    Ein gläubiger Katholik müsste also glauben, dass wenn er auch nur onaniert, nicht mehr in den Himmel kommen kann, es sei denn er beichtet rechtzeitig. Wenn ich aber sage: "Das ist doch alles nicht so wichtig", dann lebe ich riskant, denn ich will zwar in den Himmel, tue aber nichts dafür. Und auf dem Boden der katholischen Lehre bewege ich mich dann auch nicht mehr. Das gilt auch für Bischof Ackermann, der seine Verkündigung an Umfragewerten ausrichten will. Katholisch ist das nicht.

    Dann soll man doch so konsequent und ehrlich zu sich selber sein, dass, wenn man das alles für "nicht mehr so wichtig" hält, dann auch aus der Kirche austritt, die man gedanklich ja eh schon längst verlassen hat, anstatt da als Karteikartenkatholik brav seine Steuer zu bezahlen für einen Verein, nach dessen Regeln ich mit meinem Lebensstil in die Hölle kommen würde - was ja von theologischen Hütchenspielern wie Stephan Ackermann auch noch verschwiegen wird, um den Schwulen, den Geschieden-wiederverheirateten, den nicht getrauten Pärchen etc. das Geld aus der Tasche ziehen zu können, die bei Klartext schreiend weglaufen würden.
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#59 sanscapote
  • 08.02.2014, 15:52h
  • Antwort auf #55 von Freundlich
  • Du irrst, jedoch kannst du deinen Irrtum selbst aufklaeren. Jedenfalls ist es eine sehr gute Entscheidung, aus jedweder Kirche auszutreten.

    Ihr Bub'n und Dearndl'n andernfalls finanziert ihr den Pfaffen das Wohnen, den warmen Hintern, die Koechin oder den Koch, die Wohnungseinrichtung und Straffreiheit im Falle des Missbrauchs Minderjaehriger. Wollt ihr das?

    Ich denke NEIN und da gibt es nur eins: Kirchenaustritt jetzt.

    www.kirchenaustritt.de/
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#60 timpa354Ehemaliges Profil
#61 Timm JohannesAnonym
  • 12.02.2014, 13:45h
  • Übrigens nicht nur Bischof Bode oder Bischof Ackermann nehmen nunmehr die Umfrage zur Reform der Sexualmorallehre zur Kenntnis auch einige andere katholische Bischöfe in anderen Ländern fordern Reformen.

    So meldet sich nunmer der irische Erzbischof zu Wort und fordert ein Ende der Homophobie in der Römisch-Katholischen Kirche und in der irischen Gesellschaft.

    Zwar wendet er sich gegen das 2015 geplante Referendum zur Eheöffnung aber er befürwortete Lebenspartnerschaften für homosexuelle Paare. Er erklärte das Personen, die homosexuelle Personen nicht akzeptieren, nicht nur homophob sondern gottesfeindlich seien.

    Das ist schon ein sehr guter Fortschritt bei einem katholischen Erzbischof. Auch wenn er die Eheöffnung in Irland nicht will, sind seine weiteren Worte schon ein grosser Schritt in die richtige Richtung, insbesondere wenn diese Worte mit Herrn Meissner in Köln oder Herr Huonder in Chur verglichen werden.

    *
    www.advocate.com/politics/religion/2014/02/11/irish-archbish
    op-stop-homophobia-church
  • Antworten » | Direktlink »
#62 Timm JohannesAnonym
  • 13.02.2014, 05:20h
  • Und auch einmal kurz nur erwähnt: seit einigen Jahren schon akzeptiert der schweizerische Bischof Felix Gmür die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Bistum Basel.

    Ackermann in Trier, Bode in Osnabrück, Gmür in Basel oder auch der irische Erzbischof Martin in Dublin gehören zu den Reformbischöfen.

    Demgegenüber sind Huonder in Chur, Schönborn in Wien, Schick in Bamberg, Meissner in Köln oder Müller in Rom Hardliner, die Reformen behindern wollen.
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#63 Timm JohannesAnonym
  • 14.02.2014, 14:15h
  • Und weiter geht es "munter" derzeit bei den katholischen Bischöfen in Deutschland zu.

    Nachdem nunmehr die Umfrageergebnisse bekannt wurden, wonach ein grosser Teil der katholischen Gläubigen an der Basis Reformen bei der Sexualmorallehre wünschen, hat sich nach Bischof Ackermann aus dem Bistum Trier nunmehr auch der Bischof Feige aus dem Bistum Magdeburg solidarisch hinter die Forderungen von Ackermann gestellt.

    *
    www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2014-02-13/bischof-fe
    ige-kritisiert-debatte-um-ackermann-aeusserungen


    Feige erklärte, "es sei "endlich an der Zeit, sich offen der ungeschminkten Wirklichkeit zu stellen und im Geiste Jesu Christi sensibel und fair um verantwortbare und lebensdienliche Lösungen zu ringen".

    Ackermann war zuvor von den deutschen Bischöfen Konrad Zdarsa aus Augsburg, Heinz Josef Algermissen aus Fulda und Wolfgang Ipolt aus Görlitz sowie die Pressesprecher der Bistümer Eichstätt und Regensburg, offenbar im Namen ihrer Bischöfe, angegriffen worden. Diese distanzierten sich über das Internetportal "kath.net" von den Aussagen des Trierer Bischofs.

    Hier meine Aufstellung in den Reihen der deutschen Bischöfe (7 Erzbischöfs- und 20 Bischofssitze) zur Reform der Sexualmorallehre:

    Reformbefürworter:
    * Bischof Ackermann aus dem Bistum Trier
    * Bischof Feige aus dem Bistum Magdeburg
    * Bischof Bode aus dem Bistum Osnabrück
    * Bischof Lettmann aus dem Bistum Mainz
    * Erzbischof Marx aus dem Erbistum München
    * Bischof Genn aus dem Bistum Münster
    * Bischof Mussinghoff aus dem Bistum Aachen

    Reformgegner:
    * Erzbischof Schick aus dem Erzbistum Bamberg
    * Erzbischof Meisner aus dem Erzbistum Köln ("der geht aber bald nunmehr in den Ruhestand")
    * Bischof Ipolt aus dem Bistum Görlitz
    * Bischof Algermissen aus dem Bistum Fulda
    * Bischof Zdarsa aus dem Bistum Augsburg
    * Bischof Overbeck aus dem Bistum Essen
    * Bischof Tebbartz-van-Elst aus dem Bistum Limburg ("Protzbischof")
    * Bischof Voderholzer aus dem Bistum Regensburg
    * Bischof Hofmann aus dem Bistum Würzburg

    Dann gibt es noch die Erzbischöfe Woelki in Berlin, Becker in Paderborn und Thissen in Hamburg sowie die Bischöfe Trelle aus Hildesheim, Fürst aus Stuttgart, Wiesemann aus Speyer und Koch aus Dresden, die ich nicht ganz einschätzen kann, was das Thema Reform der Sexualmorallehre angeht.

    Die Bistümer Erfurt, Passau und das Erzbistum Freiburg und bald auch das Erbistum Köln sind derzeit sedisvakant und es dürfte interessant werden, wen der neue Papst Franziskus in diese Bistümer beruft.

    --> Fazit: Zwischen den katholischen deutschen Bischöfen finden derzeit Grabenkämpfe statt. Es gibt Reformbefürworter und Reformgegner.

    In anderen Staaten sieht es ähnlich aus, beispielsweise die Schweiz: dort gehen Felix Genn als Reformbefürworter aus Basel und Huonder aus Chur sehr getrennte Wege.
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