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  • 15. Februar 2014 32 3 Min.

Ein gefährliches Spiel: Flaschenöffnungen können sich an der Darminnenwand festsaugen

Was tun, wenn der Penis blutet oder ihn der zu enge Cockring in ein blau-violettes Monster verwandelt? Ein paar Tipps aus dem schwulen Erste-Hilfe-Koffer.

Schon mal verunglückt beim Sex? Also, jetzt nicht so harmlose Sachen wie die leicht verätzte Poppersnase oder den Wundbrand an den Gelenken, das ist alles schnell verheilt und vergessen.

Nein, so ein derbes Missgeschick mit ernsteren Folgen. Kommt schon mal vor. Es wird nur selten drüber geredet. Weil es besonders peinlich erscheint, wenn einem beim Matratzensport ein Malheur geschieht. Allen, die gerade mit Scham an ihren letzten Sexunfall denken, sei beruhigend entgegnet: Ihr seid nicht allein.

Es gibt keine offiziellen Statistiken, da die Versicherungen üblicherweise nur nach Freizeit-, Haushalts- und Berufsunfällen sortieren. Doch die Ärzte in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser kriegen am ehesten mit, was alles in deutschen Betten schief läuft. "In großen Kliniken wird man so ein- bis zweimal die Woche mit den Folgen eines Sexunfalls konfrontiert, meistens nachts" verriet die Urologin Kornelia Hackl dem Magazin "Fit for fun". Die Dunkelziffer dürfte hoch sein.

Auch ohne Knochen kann ein Penis brechen


Mr. Mojo weiß aus eigener Erfahrung: Mit eiskaltem Wasser und Salatöl wird man den zu engen Cockring wieder los

Doch wie kann man bösen Unfällen aus dem Weg gehen und was tun, wenn es dann doch mal schief geht? Ein paar Tipps aus Mr Mojos Erste Hilfe-Koffer.

Cockringe sind geil, doch sie haben einen großen Nachteil: Sind sie zu eng, kriegt man sie nicht mehr los. Vor allem, wenn sie aus einem festen Material bestehen wie Edelstahl. Genau solch ein Ring hatte Mr. Mojos Gerät einmal in ein blau-violett geschwollenes Monster verwandelt. In meiner Panik hatte ich jedoch instinktiv das Richtige getan: eiskaltes Wasser auf den roten Riesen und Salatöl zum mühevollen Abstreifen. Wer seine passende Ringgröße noch nicht kennt, sollte deshalb erst mal zu den Modellen aus Gummi oder Leder greifen. Am besten die mit Druckknöpfen, die sind schnell wieder ab.

Der Penisbruch ist kein klassischer Bruch wie beim Arm oder Bein. Denn es gibt keine Knochen im Schwanz. Wenn es "knack" macht, ist das feste Bindegewebe, das die Schwellkörper umschließt, eingerissen. Überdehnungen oder feste Stöße gegen Wände und Bettkanten während einer Erektion können dazu führen. Der Riss im Gewebe ist sehr schmerzhaft, ein dunkelroter Bluterguss sorgt für eine ordentliche Schwellung. Auch hier hilft zunächst Kühlen. Anschließend ab zum Arzt, der in schlimmeren Fällen per Operation bleibende Schäden verhindert.

Es tut nicht so weh, aber es blutet stark. Wenn es besonders heftig abgeht, kann das kleine Bändchen zwischen Vorhaut und Eichel für Stress sorgen. Im Frenulum verläuft eine Ader, die für die blutende "Sauerei" verantwortlich ist. Auch hier sollte man besser den Arzt aufsuchen, der die Blutung schnell stillen und eine mögliche Entzündung verhindern kann. Beste Vorbeugung gegen diesen Unfall: Gleitgel, Gleitgel, Gleitgel…

Gegenstände in Körperöffnungen? Geil, aber Vorsicht, erhöhte Unfallgefahr. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte möglichst auf Sextoys setzen, denn die sind in der Regel für den Sexeinsatz optimiert. Dildos, Vibratoren oder Plugs für den Hintern, Dilatoren oder Massager für den Schwanz. Scharfkantiges gehört nicht in die Harnröhre, Flaschen nicht in den Hintern. Glas oder Kunststoff können brechen, die Flaschenöffnungen können sich an der Darminnenwand festsaugen.

Mr. Mojo*

"Mojo", so hieß ursprünglich eine Sammlung magischer Zauberrituale. Heute ist es englischer Slang, der für Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Sex Appeal steht.
01.06.14 | Mr. Mojo, Teil 13
Gut bestückt heißt nicht gut beglückt
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23.02.14 | Mr. Mojo, Teil 9
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Sex mit Vierzig, Fünfzig, Sechzig,...?
-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.02.2014, 09:40h
  • Ebenso schmerzhaft ist der Priapismus (es handelt sich hierbei um eine Dauererrektion)!
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#2 m123Anonym
  • 15.02.2014, 12:11h
  • Was für ein dämlicher Artikel.

    Dieser Artikel strotzt nur so vor für Schwule schädlichen Klischees. Wenn man als queeres Magazin sowas schreibt, dann sollte man auch wissen wieviele Vorurteile das bei heterosexuellen Menschen produziert, die versehentlich über diese Seite stolpern.

    "Nicht so harmlose Sachen wie die leicht verätzte Poppersnase". Entschuldigung, aber nur weil eine winzige Minderheit der Schwulen die Gehirn schädigende Schnüffeldroge Poppers konsumiert, kann man doch nicht so schreiben als sei das bei schwulem Sex normal.

    "der zu enge Cockring in ein blau-violettes Monster verwandelt". Nur weil eine winzige Minderheit der Schwulen wegen Potenzproblemen hässliche Cockringe benutzt, muss man hier nicht so schreiben als sei das die Regel.

    "Scharfkantiges gehört nicht in die Harnröhre, Flaschen nicht in den Hintern." Für wie dumm hält queer.de die Schwulen?

    Dieser Artikel stellt Schwule als dumm und schwulen Sex mit den in den Köpfen der anderen Menschen vorhandenen negativen Klischees über Schwule und schwulen Sex dar. Für diesen Artikel sollte sich der Autor schämen.
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#3 SilverclawEhemaliges Profil
  • 15.02.2014, 12:22h
  • Wenn man bei solchen fragwürdigen Praktiken den Löffel abgibt, nenne ich das "natürliche Auslese". Hätt ich kein Mitleid mit. Idiotie gehört bestraft.
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