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  • 20. Februar 2014 8 2 Min.


Patrick Stewart wurde insbesondere durch seine Darstellung von Captain Jean-Luc Picard bekannt – er spielte den französischen Raumschiffkapitän mit britischem Akzent in 178 TV-Folgen und vier Kinofilmen

Der "Star Trek"-Schauspieler findet sein Outing in einer großen englischen Tageszeitung amüsant.

Erst im vergangenen Jahr zeichnete die amerikanische Homo-Gruppe "Eltern, Familien und Freunde von Lesben und Schwulen" (PFLAG) den britischen Schauspieler Partrick Stewart als "Straight Ally", also als heterosexuellen Verbündeten aus. Begründung: Stewart hatte nie ein Problem mit schwulen Rollen, wie er wunderbar im Film "Jeffrey" aus dem Jahr 1995 zeigte, und engagiert sich seit Jahrzehnten für Bürgerrechte.

Umso größer war die Überraschung, als die linksliberale Tageszeitung "Guardian" den 73-Jährigen am Dienstag als schwul outete – obwohl Stewart erst im September letzten Jahres seine dritte Ehefrau geheiratet hatte. In der inzwischen korrigierten Kolumne über das Coming-out von Ellen Page schrieb Autorin Jane Czyzselska:

Manche Homosexuelle, wie Sir Patrick Stewart, denken, dass Pages Rede zum Coming-out eine Nachricht wert ist, weil eine prominente und überraschenderweise politisch gebildete Schauspielerin sich entschieden hat, nicht mehr die Regeln zu beachten, nach der so viele versteckt lebende Hollywood-Schauspieler leben, um Erfolg zu haben.

Über seinen Twitter-Account @SirPatStew amüsiert sich der Darsteller des Captain Picard köstlich über das vermeintliche Outing. So bediente er sich in einem ersten Eintrag typischen Klischees: "Ich habe sogar SIEBEN Hetero-Freunde und wir trinken voll Bier miteinander und essen Hähnchenflügel". Später merkte er in einem an den "Guardian" adressierten Tweet an: "Das ist mal eine schöne Abwechslung… Immerhin hat mir das Internet nach dem Aufwachen dieses Mal nicht wieder offenbart, dass ich tot bin".

Danach sah es Sir Patrick bei allem Spaß noch an der Zeit, ein wenig Aufklärung zu betreiben. Sein letzter Eintrag zum Thema lautete: "Man kann sich Homosexualität nicht einfangen, wenn man mit LGBT-Menschen abhängt". (dk)

Als Schmankerl noch eine paar kurze Szenen aus "Jeffrey" mit dem schwulen Patrick Stewart:

Bild: Paramount Pictures

-w-

#1 der HebieAnonym
  • 20.02.2014, 16:24h
  • Dieser Mann ist einfach großartig.

    Talent, gutaussehend und humorvoll.

    Und dann als Hete noch für LGBT Rights eintreten.

    Gott was ein Verlust für die Männerwelt.

    Danke Sir Patrick!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 20.02.2014, 16:57h

  • Alles schön und gut mein lieber Captain, nur wann endlich fliegt die Enterprise endlich auf einen schwulen Planeten?

    Darauf warte ich seit ich 14 bin. Bitte beame meinen Mann und mich dorthin.

    Auf der Erde ist es mir viel zu unterentwickelt und primitiv. Es hat sich seit ich 14 bin soooviel leider nicht geändert.

    Man muss hier auf queer.de nur die letzten Artikel lesen...
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