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Kommentare zu:
Neuer homophober Überfall in Berlin


#31 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 25.02.2014, 12:28h
  • Antwort auf #28 von LoreleyTV
  • Ich glaube, Sie und ich haben völlig unterschiedliche Auffassungen von 'homosexuellem' Leben. Ihre Äußerungen interpretiere ich so, dass Sie sich als einen Mann sehen, der mit Männern vögelt und das eher im abgeschlossenen Umfeld wie z.B. auf Klappen. Ich definiere mich als schwulen Mann, der auch wenn er gerade keinen Partner hat oder sonst niemand zum ficken, offen schwul lebt und das auch gegen Widerstände. Ich definiere mich nicht ausschließlich über Sex. Auch wenn Sie mehr direkte Erfahrung mit Russland haben, glaube ich trotzdem, dass dort unter den offen lebenden Schwulen, Lesben oder Transmenschen Angst herrscht, da sie denunziert werden können und von Neonazis gejagt werden ohne, dass die Gesellschaft groß Notiz davon nimmt oder es insgeheim sogar befürwortet. Sie romantisieren die aktuellen Zustände in Russland, weil Sie Ihre erotischen Erfahrungen als junger Mann mit Russen gemacht haben. Ist ja auch schön so. Wieso haben/mussten viele schwule Männer in der DDR heiraten (übrigens kenne ich einige davon, von wegen Wahrheit und so...). Unsichtbarkeit ist ein Muss um in totalitären Systemen als nicht 'Normale/r' zu überleben - Arbeit, Wohnung usw. Obwohl die DDR gegenüber Schwulen wahrscheinlich toleranter war als Russland unter Zar Putin.
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#32 LoreleyTVAnonym
  • 25.02.2014, 16:02h
  • Antwort auf #31 von Monster_Baby
  • Lieber User "MonsterBaby",ich glaube,bei Ihnen haben Haßgefühle Freigang..Ich nehme an,daß Sie sich noch nie in Rußland im schwulen Umfeld aufgehalten haben.Ich würde empfehlen,sich die russische Internet Seite
    RuLove.net anzusehen,dort können Sie etwas über schwule Aktivitäten in Rußland kennen lernen.An den schwulen Treffpunkten der Strände von Kaliningrad,Sochi,Vladivostok,treffen sich Schwule und machen ein Lagerfeuer und unterhalten sich,essen und trinken gemeinsam,sie sind gelöster und öffentlicher als an den Stränden von Sylt und Gran Canaria.Zu Ihrer Beruhigung,ich habe auch heute als alte Frau noch sehr erlebnisreiche Sexbekanntschaften mit Russen.Auf Toiletten habe ich noch nie Sexkontakte gesucht.Meine bevorzugten Männerfanggebiete sind BAB Parkplätze,(LKW Fahrer haben das Bett direkt hinter dem Führersitz und die Autobahnpolizei ist so süß)und in Hetero Swingerclubs,auch in Moskau,Vladivostok.Sochi und Kaliningrad.Von Schwulen in der DDR brauchen Sie mir nichts zu erzählen,die Zeiten sind vorbei.Es kommt nicht mehr,die Tuntenbälle bei Charlotte in Mahlsdorf und die Sexorgien in den Offizierskasinos von Zossen,Bernau,Karlshorst und Beelitz.
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#33 LoreleyTVAnonym
  • 25.02.2014, 19:10h
  • Charlotte von Mahlsdorf wurde nach der sogenannten Wende in ihrem Haus mehrfach überfallen,ausgeraubt und körperlich mißhandelt.Zu DDR Zeiten lebte sie ohne Schwierigkeiten,ohne überfallen zu werden und ohne beleidigt zu werden.Sie war eine Schwulenikone und spielte in mehreren Filmen mit.Damenimitator war ein anerkannter Künstlerberuf in der DDR und sie hatten alle ihre Auftritte in den Kulturclubs und ihr Einkommen.Heute leben die meisten dieser Personen von Hartz IV und werden von den meisten Schwulen verachtet und beleidigt. Das ist die Wahrheit,die reine Wahrheit, auch wenn es manche anders sehen.
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#34 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 25.02.2014, 21:13h
  • Antwort auf #33 von LoreleyTV
  • Das Thema war ursprünglich nicht Charlotte von Mahlsdorf, aber ich lasse mich mal darauf ein, weil sie ein toller Mensch war. 1991 wurde sie mit anderen Gästen auf dem Gutshof während einer Feier von Neonazis überfallen. 4 Täter wurden gefasst und waren geständig - sie kamen aus Biesdorf (Marzahn, übrigens Ost-Berlin). Auch auf Grund des Überfalls erwog sie nach Schweden zu gehen. 1992 - also nach dem Mauerfall - erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und im gleichen Jahr wurde von Rosa von Praunheim der biographische Film 'Ich bin meine eigene Frau' u.a. mit der göttlichen Ichgola Andrgyn über Charlotte v. Mahlsdorf gedreht - nur nebenbei, das war auch nach der Wende. Doug Wright erhielt 2004 den Pulitzer-Preis für sein szenische Erzählung 'I'm my own wife' über Charlotte. Sie baute das Gründerzeitmuseum zu DDR-Zeiten auf, das 1972 verstaatlicht werden sollte, aber nachdem sie von 1971-76 als inoffizieller Mitarbeiter(in) vom MfS verpflichtet wurde, wurde von der Verstaatlichung abgesehen. Aber wie ich bei einem vorigen Kommentar schon anmerkte, wir werden in unserer Meinung nicht zusammen kommen können, auch weil sie mir Haßgefühle unterstellten ohne auf meine Sicht einzugehen. Also eigentlich ein vergebliches Unterfangen...
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#35 userer
#36 banausenbasherAnonym
  • 27.02.2014, 19:39h
  • Antwort auf #14 von LoreleyTV
  • dann ist russland für dich ja das ideale urlaubsland. und was meinst du, was für geilen rape-sex du erst im russischen knast bekommen wirst! davon musst du nicht nur träumen ... einfach mal mit einem mann hand in hand durch moskau schlendern und ihn auf dem roten platz knutschen - und schon bist du mittendrin in deinem sex-paradies mit authentischer lageratmosphäre.
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