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"Verzögerung" bei Aktionsplan gegen Homophobie
Sachsen-Anhalt: Grüne kritisieren Schwarz-Rot
- 24. Februar 2014 1 Min.

In Sachsen-Anhalt haben die Grünen kritisiert, dass die Landesregierung die Umsetzung des Aktionsplans gegen Homophobie verzögere.
Der Plan war vor knapp einem Jahr vom lesben- und schwulenpolitischen Runden Tisch mit Vertretern aus der Community erarbeitet worden (queer.de berichtete). Bereits im Sommer letzten Jahres stellte die grüne Fraktion gemeinsam mit der Linksfraktion einen Antrag zur Umsetzung des Aktionsplans, allerdings bislang ohne Erfolg.
Christian Franke, Sprecher der grünen Landesfachgruppe QueerGrün Sachsen-Anhalt, bemängelte die Verzögerung durch die Landesregierung. Außerdem sei es eine Fehlentscheidung, dass Schwarz-Rot dem Gesundheitsministerium die Federführung überlassen hat. "Die Zeiten in denen Homosexualität als Krankheit betrachtet wurde, sind vorbei. Heutzutage ist ein Gleichstellungsministerium die richtige Adresse", so Franke.
Er warf der CDU "Verzögerungspolitik" vor, weil die Partei nach wie vor "die Notwendigkeit eines Aktionsplans abstreitet".
Zuletzt machten einige christdemokratische Politiker in Sachsen-Anhalt Schlagzeilen, weil sie einen Verein unterstützten, der Homosexuelle "heilen" will (queer.de berichtete). (pm)














