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Kommentare zu:
Evangelische Online-Kampagne zur Beziehungsvielfalt


#1 LucaAnonym
  • 25.02.2014, 14:51h

  • Es wäre nur schön, wenn die evangelische Kirche ihren Worten auch Taten folgen ließe und z.B. in Baden-Württemberg nicht mehr gegen den Bildungsplan hetzen würde.

    Denn ansonsten muss man davon ausgehen, dass das nur Marketing-Gelaber ist, um von der wirklichen Hetze abzulenken.
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#2 AlexAnonym
  • 25.02.2014, 15:19h

  • Wenn das glaubwürdig sein soll, genügt es nicht, nur mal ab und zu nett zu reden, sondern dann muss man auch danach handeln und z.B. als erstes mal den Widerstand gegen volle rechtliche Gleichstellung aufgeben.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 25.02.2014, 15:37h
  • Antwort auf #1 von Luca
  • Ich seh die Bibelkreise schon im Kreis hyperventilieren. Die werden sich damit viel Ärger einhandeln. Insofern ist das wohl mehr als Marketing.

    Aber ohne den harten Schnitt mit der Evangelischen Allianz gibt es ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 sperlingAnonym
  • 25.02.2014, 18:23h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • >"Aber ohne den harten Schnitt mit der Evangelischen Allianz gibt es ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem."

    man kann es nicht oft genug sagen. danke.

    es ist ja nett, dass es da einige leute vermutlich wirklich gut meinen. aber was nutzt mir das, wenn sie im zweifelsfall immer wieder meine rechte der einheit der kirche opfern? gleichheit und menschenwürde sind eben nichts, was man "so oder so sehen" kann.

    so lange sich die evangelische kirche nicht eindeutig positioniert, bleiben das alles tropfen auf den homophoben stein.
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#6 sperlingAnonym
  • 25.02.2014, 18:36h
  • auf der webseite:

    >"alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität."

    das verständnis und der respekt enden offenbar schon ganz am anfang: falls mit "frauen, die sich als männer fühlen" transmänner und mit "männer, die sich als frauen fühlen" transfrauen gemeint sein sollen, so kann man nur sagen: gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. diesen verbalen arschtritt gegen die selbstbestimmte identität der betroffenen hätte man sich sparen können. eine minimale recherche hätte die frage, wie man einigermaßen respektvoll über transsexuelle redet, klären können.

    es keimt der verdacht, es hier NICHT mit einem projekt zu tun zu haben, in dem alle betroffenengruppen wirklich selber mitarbeiten. es ist offenbar ein projekt von heteros und vielleicht ein paar quotenschwulen für die eigene ethische wellness.
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#7 sperlingAnonym
#8 Timm JohannesAnonym
  • 26.02.2014, 02:12h
  • Antwort auf #1 von Luca
  • @Luca
    "Es wäre nur schön, wenn die evangelische Kirche ihren Worten auch Taten folgen ließe und z.B. in Baden-Württemberg nicht mehr gegen den Bildungsplan hetzen würde. "

    --> Beide Landeskirchen in B-W. haben sich explizit und ausdrücklich von der Petition des Realschullehrers distanziert und wollen NICHTS mit der Petition zu schaffen haben. Aber das ignorierst du als atheistischer Blogger bekanntlich wie immer.

    -------

    Ansonsten es ist sehr erfreulich und löblich, wie sich die EKD verhält. Das bekommt von mir ein grosses Lob für die EKD:
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#9 SmileyEhemaliges Profil
  • 26.02.2014, 10:12h
  • In Vierbuchstaben gibt es ein Belegexemplar. Zum deutlichen Mißfallen einer Reihe Schäfchen nicht in Formaldehyd eingelegt. Bereits bei der Einstellung des schwulen Gottesmanns war ein Teil der "betroffenen" Gemeinde und des Pydelidadelidums* schwer untergeistert von dessen Beziehungsvielfalt, letztes Jahr hat sich der Vorbeter dann eingetragen verpartnert.

    www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-unna-kamen-bergkame
    n-holzwickede-und-boenen/segnung-einer-liebe-die-im-sonnensc
    hein-begann-id8111143.html


    Man munkelt auf einschlägigen Webseiten sei sogar die Bibel zitiert worden, mit jeder Menge """".

    agwelt.de/2013-07/unna-evangelischer-pfarrer-heiratet-mann/

    Erstaunlicherweise hat es am fraglichen Tag weder ein Erdbeben gegeben, noch ist das Kaff in den Fluten versunken, die Stadtkirche steht noch und es wurde niemand vom Blitz erschlagen.

    Gottes Zorn ist eine durch und durch enttäuschende Angelegenheit. Eher ein Zörnchen. Mancher könnte sagen: tuntig.

    Trotzdem fand protestmäßig eher eine Seitwärtsbewegung statt, zu anderen Gemeinden hin, anstelle das sichtbare zornbezügliche Desinteresse des lieben Herrgotts mit Liebesentzug qua Austritt zu quittieren.

    (* der gemeindliche vom lieben Herrgott eingesetzte Hallelujaleitungsausschuß)
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#10 sperlingAnonym
#11 userer
  • 26.02.2014, 15:08h
  • Es sollte EGAL sein, was diese religiösen Psychopathen mit- oder untereinander machen.

    Es sollte EGAL sein, was diese Leute wovon denken oder halten.

    Es sollte EGAL sein, weil ihre bronzezeitlichen Regeln und Ansichten nur für Mitlgieder ihrer diversen Klubs oder religiotischen Selbsthilfgruppen gelten sollten.

    Es sollte EGAL sein, weil ihre mittelalterliche Weltsicht für den normalen Teil der Gesellschaft keine Bedeutung haben sollte.
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#12 sperlingAnonym
#13 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2014, 17:03h
  • Antwort auf #11 von userer
  • Sollte, sollte, sollte.

    Egal? Ist es nicht.

    Alle Bundesminister sind im neuen Kabinett auf Gott vereidigt, obwohl Jesus selbst das verboten hat. Religion ist hierzulande keine Privatsache, obwohl ich mein Verhältnis zu Gott so sehe. Und auch nicht anders sehen will.

    Religion ist eine soziale Tatsache. Und eine Machtfrage.

    Deswegen ist das eine gute und mutige Initiative.
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#14 SelfmadereimAnonym
#15 userer
  • 26.02.2014, 19:52h
  • Antwort auf #12 von sperling
  • Ich habe halt mal von einer idealen Welt geträumt, ich kleiner Romantiker.

    Aber mit den Kindern hast du natürlich recht. Der Ansatz, sie sogenannten "Gläubigen" routinemäßig wegzunehmen, um den frühkindlichen Intellekt zu schützen, wäre vielleicht wünschenswert, ist aber wohl nicht durchsetzbar.
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#16 TheDadProfil
  • 26.02.2014, 20:48hHannover
  • Antwort auf #15 von userer
  • Versuch macht kluch..

    Nach dem Verbot des Verkaufes von Alkopop-Getränken an Jugendliche unter 18, und der Anhebung der "Raucher-Erlaubnis" auf 18, müßte Mann zumindest ein Tauf-und Religions-Ausübungsverbot für alle Minderjährigen unter 18 andenken..

    Das könnt helfen..
    Vielleicht..
    Wenn die dann nicht wieder in die Katakomben ausweichen, um konspirativ zu handeln..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 Klaus001Anonym
  • 26.02.2014, 23:19h
  • So stimmt das nicht ganz. Die evangelischen Landeskirchen Baden-Würtemberg vertreten durch Ihren Bischoffsrat möchte erst einmal abwarten, was "wissenschaftliche" "Experten" meinen. Von einer "Distanzierung" habe ich noch nichts und nirgendwo gelesen. Wie kommen Sie darauf?
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#18 Klaus001Anonym
#19 goddamn liberalAnonym
#20 userer
  • 27.02.2014, 11:33h
  • Antwort auf #19 von goddamn liberal
  • Wenn jemand das Richtige aus einem falschen Grundgedanken heraus tut, ist es noch immer falsch, weil fragil.

    Wie liberal diese Christen sein können, wenn man sie nur frei gewähren lässt, sehe wir alle grad im Schwabenländle. Und auch bei unserem bekennenden Liberalen TJ müssen wir ja immer wieder erleben, wie schnell seine Liberalität endet, wenn die Realität sich auch nur einen Zentimeter außerhalb seines beengten Weltbildes bewegt.

    Ne, ne, ne. Wer sich als "gläubig" bezeichnet, ist und bleibt unzuverlässig und fragwürdig, weil er oder sie Glaube über Wissenscahft, Irrationalität über Realität, psychische Störung über klares Denken stellt.
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#21 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2014, 12:23h
  • Antwort auf #20 von userer
  • Entschuldigung, aber die FDP ist keine liberale Partei. Und unser TJ tut illiberal, wie er ist, ja auch immer so als sei Atheismus das schwerste Verbrechen überhaupt. Auch nicht gerade liberal. Aufgeklärt schon gar nicht.

    Auch Atheisten waren es nicht immer:

    "Das Strafrecht der Sowjetunion bestrafte ab 1933 nach Artikel 121 sexuelle Handlungen zwischen Männern (muscheloschstwo wörtlich: Beischlaf mit Männern) mit bis zu fünf Jahren Gefängnis oder Zwangsarbeit. Zudem wurden homosexuelle Personen anstelle von Gefängnisstrafen oft und auf unbestimmte Zeit in psychiatrischen Kliniken untergebracht und zu einer Behandlung gezwungen. Dieses Gesetz galt bis 1993. Oft wurde es auch gegen bloße Regimegegner eingesetzt. Zwischen 1934 und 1991 wurden 60.000 bis 250.000 Männer aufgrund von Artikel 121 verurteilt.[1] Unter anderen wurden auch der Chef des NKWD Nikolai Jeschow, der Gelehrte Lew Klein und der Filmregisseur Sergei Paradschanow nach dem Artikel 121 verurteilt. Die sowjetische Bevölkerung konnte kaum Informationen über Homosexualität aus öffentlichen Quellen erfahren" (wiki)

    Fazit: Es ist immer schwierig, Andersdenkenden, Andersgläubigen und Anderslebenden eine 'psychische Störung' zuzuschreiben.
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#22 userer
  • 27.02.2014, 13:03h
  • Antwort auf #21 von goddamn liberal
  • Och bitte nicht schon wieder die olle Kamelle Sowjetunion! Auch dort entstammte Homophobie kulturell der orthodoxen Kirche.

    Und findest du es nicht ein bisschen zu einfach, die einzige Partei, die sich in Deutschland als liberal bezeichnet, mal eben so als nicht liberal zu bezeichnen, da es sonst deiner Argumentation zuwiderläuft?

    Weder das Attribut "liberal" noch das Attribut "atheistisch" ist Garant für klares Denken oder die ABwesenheit von Homophobie. Wenn Christen nachweislich homophob sind, heißt das doch nicht, dass Nicht-Christen oder Atheisten es NICHT wären.

    Schließlich: Wenn jemand Weisungen von seinem unsichtbaren Freund erhält, ist das m. E. objektiv eine massive psychische Störung.
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#23 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2014, 17:40h
  • Antwort auf #22 von userer
  • "Auch dort entstammte Homophobie kulturell der orthodoxen Kirche."

    Dafür gibt die ja jetzt auch einen Stalin-Kalender heraus. Obwohl der auch viele Pfaffen ermordete.

    "Und findest du es nicht ein bisschen zu einfach, die einzige Partei, die sich in Deutschland als liberal bezeichnet, mal eben so als nicht liberal zu bezeichnen, da es sonst deiner Argumentation zuwiderläuft?"

    Das stimmt nicht. Gabriel und Lafontaine halten ihre Truppen auch für liberal. Im Vergleich zur FDP in ihrem Thomas Dehler [!]-Haus sind sie es sogar.
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