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Kommentare zu:
Papst will Lebenspartnerschaften "evaluieren"


#11 userer
#12 TimonAnonym
  • 06.03.2014, 13:06h

  • Aha, er will also prüfen, ob man eventuell etwas tolerieren kann, was es eh schon gibt und was sich nicht mehr aufhalten lässt. Aber echte Gleichstellung will er weiterhin verhindern und mit aller Macht bekämpfen.
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#13 LucaAnonym
  • 06.03.2014, 13:11h

  • Das ist eine hat perverse Taktik.

    Der will sich als der barmherzige Gönner hinstellen, der reformiert, aber wenn wir dann statt Almosen volle Gleichstellung wollen, kann man uns als die unersättlichen Schwulen hinstellen, die die ganze Hand wollen, wenn man ihnen den Finger reicht.
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#14 RassismusAnonym
  • 06.03.2014, 13:14h
  • Ja klar. Die Minderwertigkeit von Schwulen und Lesben und deren Familien ganz offiziell von einem antidemokratischen Unrechtsstaat, der Gleichheitsprinzip und Menschenwürde missachtet, festschreiben zu lassen - das wäre ganz nach dem Geschmack des "Reformpapstes".
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#15 AlexAnonym
  • 06.03.2014, 13:19h

  • Ich übersetze mal kurz:
    Schwule sollen weiterhin Menschen zweiter Klasse bleiben und weiter diskriminiert werden dürfen.

    Die sollen froh sein, dass man ihnen überhaupt Almosen zugesteht, aber auch nur so lange, wie diese Almosen diskriminierend bleiben.
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#16 EvaluiertAnonym
#17 lionAnonym
  • 06.03.2014, 13:22h
  • "Die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau"....

    ...aus kirchlicher Sicht und da sollte man sich nicht in die Politik eines säkularen Staates einmischen.

    Da wirds einem ja übel, wenn man liest wie um die verlorenen Schäfchen gebuhlt wird.
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#18 m123Anonym
  • 06.03.2014, 13:29h
  • Papst: "Die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau"

    Das ist das typische Verwischen von scharfen Unterschieden, was dazu führt, dass religiöse Menschen gleiche weltliche Rechte ablehnen. Auch der Papst redet hier einfach von "Ehe", ohne einen Unterschied zu machen zwischen "kirchlicher Ehe" und "gesetzlicher Ehe". Dabei besteht zwischen diesen beiden Dingen ein himmelweiter Unterschied.

    Es ist auch eine Anmaßung sondergleichen, dass ein Papst, Oberhaupt einer religiösen Sekte, sich in die weltliche Gesetzgebung von Staaten einmischt. Der Papst tritt die Trennung von Kirche und Staat mit Füßen. Dann muss er sich auch nicht wundern wenn zurückgetreten wird. Was fällt diesem Kirchenoberhaupt nur ein auf Basis eines frei erfundenen Märchenbuches namens Bibel eine Gruppe von Menschen als minderwertig abzustempeln.

    Je mehr Werbung für Kirchenaustritt gemacht wird, desto besser. Treten wir zurück, überzeugen wir viele andere Menschen aus der Kirche auszutreten! Redet mit all euren Freunden und Verwandten darüber, die noch in der Kirche sind. Fragt Passanten in den Städten und Fußgängerzonen ob sie noch Kirchenmitglied sind und warum sie jährlich viele hundert Euro Kirchensteuer zahlen, wenn sie doch ohnehin nicht mehr in die Kirche gehen und man das Geld für gute Zwecke auch gezielt spenden kann, wenn man spenden will.
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#19 Timm JohannesAnonym
  • 06.03.2014, 13:29h
  • Also wenn der Vatikan diesen Schritt machen würde und Lebenspartnerschaften für homosexuelle Menschen akzeptieren würde, wäre dies für die Katholiken ein theologischer Meilenstein. Denn bisher gelten homosexuelle Paarbindungen als sündhaft. Es wäre erfreulich, wenn der Vatikan diesen Schritt zur Anerkennung von Lebenspartnerschaften gehen würde.

    Das er die Eheöffnung weiterhin ablehnt, war zu erwarten. Zwar ist dies grundlegend falsch, das er dies ablehnt, aber das er auch diese LGBT-Forderung erfüllen würde, war nicht zu erwarten.

    Es wäre schon viel gewonnen, wenn der Vatikan homosexuelle Paarbindungen ethisch und theologisch anerkennt und staatliche Lebenspartnerschaftsinstitute akzeptiert. Man darf gespannt sein, was Franziskus unternimmt bzw. was er nicht unternimmt.
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