https://queer.de/?21164
Vor Gericht
Johnny Weir beißt Ehemann
- 07. März 2014 2 Min.

Victor und Johnny haben offenbar manchmal handfeste Auseinandersetzungen (Bild: Instagram Johnny Weir)
Der frühere Eiskunstläufer musste wegen häuslicher Gewalt vor einem Gericht in New Jersey erscheinen.
Johnny Weir musste sich am Dienstag vor einem Gericht in der Kleinstadt Lyndhurst (US-Bundesstaat New Jersey) verantworten, weil er bei einem handgreiflichen Streit seinen Ehemann gebissen haben soll. Der Vorfall soll sich Medienberichten zufolge im Januar abgespielt haben, weitere Details sind nicht bekannt. Der Richter soll einem Antrag Weirs auf Einstellung des Verfahrens zugestimmt haben.
Während der Verhandlung war auch das angebliche Opfer Victor Weir-Voronov anwesend, der nach dem Streit die Polizei alarmiert hatte. Inzwischen sind die beiden Männer offenbar wieder ein Herz und eine Seele: Beim Verfahren sollen sie nah beieinander gesessen haben, dabei soll Weir-Voronov seine Hand auf das Knie seines Ehemanns gelegt und ihm zärtlich ins Ohr geflüstert haben. Außerdem hat Weir-Voronov der Einstellung des Verfahrens zugestimmt.
Weir und Voronov hatten am Silvestertag 2011 in New York City geheiratet (queer.de berichtete) – erst ein Jahr, nachdem der extravagangte Eiskunstläufer sein öffentlich Coming-out als Schwuler erklärt hatte (queer.de berichtete). Sein Ehemann ist ein Rechtsanwalt russischer Abstammung, der in den Südstaaten der USA aufgewachsen ist.
Viel "bumm, bumm, bumm"
Erst vergangenen Monat hatte Weir über seine Ehe gesprochen und sie als äußerst lebhaft bezeichnet: "Eine Ehe zwischen zwei Typen ist anders, als ich mir eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vorstelle", so Weir gegenüber "Access Hollywood". "Ich meine, wir kämpfen andauern darüber, wer die Hosen in der Beziehung anhat". Es herrsche "ständiges Feuerwerk" und viel "bumm, bumm, bumm", so Weir weiter.
Während der Olympischen Winterspiele in Sotschi war der WM-Dritte von 2008 mit LGBT-Aktivisten aneinandergeraten, die ihn aufgefordert hatten, wegen der homophoben Politik Russlands nicht als TV-Kommentator zu dem Sportevent zu reisen. Weir nannte daraufhin seine Kritiker "Idioten" und erklärte, als Besucher müsse man eben die Kultur des gastgebenden Landes respektieren. In Russland habe er zudem nie Angst verspürt. Während der Spiele sagte er: "Ich bin stolz, hier zu sein. Ich trage meine Ketten und Klamotten, und keiner sagt etwas, die Leute gucken nicht einmal komisch. Es gibt Ecken in Manhattan, wo ich mich unsicherer fühle". (dk)















Sucht es Euch aus!
Er hat sich bei Olympia wohl gefühlt!Niemand hat ihm was getan!Na dann soll er nach den Paralympics aufget(d)a(c)kelt hinfahren!