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- 10. Dezember 2004 1 Min.
London Ein konservativer Kandidat für das Unterhaus verlangt von der größten britischen Homo-Organisation Stonewall, dass sie für die Reinigung von Kondomen im Londoner Stadtpark Hamstead Heath aufkommt. Andrew Mennear, der den Sitz in Margaret Thatchers ehemaligen Wahlbezirk von Labour zurückerobern will, hat Stonewall in einem Brief aufgefordert, Reinigungskosten in Höhe von 70.000 Pfund (100.000 Euro) zu übernehmen. "Wir sollten nicht vor kontroversen Ideen zurückschrecken", so Mennear, "Wir brauchen andere Finanzierungsquellen, weil wir Geld für öffentliche Leistungen einsparen müssen, während wir jedes Jahr 70.000 Pfund für zwei Leute ausgeben, die aufräumen müssen nach den schwulen Festen, die jede Nacht im Park stattfinden." Seiner Meinung nach könne die "schwule Community" die Kraft ihres "rosa Pfund" für lokale Belange ausgeben. Stonewall nannte den Vorschlag Mennears einen "billigen politischen Trick": "Hampstead Heath steht allen Londonern offen, besonders oft wird der Park von konservativen Abgeordneten genutzt. Vielleicht sollten die mal zum Besen greifen", so Ben Summerskill von Stonewall. Die Parkverwaltung gibt jährlich 370.000 Pfund (530.000 Euro) für die Reinigung aus. Da Kondome die gewöhnlichen Reinigungsmaschinen verstopfen, müssen sie von zwei Angestellte gesondert aufgesammelt werden. (dk)
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damit bieten sich minderheiten geradezu an. gott sei dank haben die briten frau thatcher hinter sich, wir frau merkel noch vor uns !