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Kommentare zu:
Bildungsplan unter CDU-Dauerbeschuss


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 MK1990Profil
  • 13.03.2014, 16:24hEssen
  • "dass auch andere diskriminierte Minderheiten wie geistig Behinderte ausdrücklich in den Bildungsplan aufgenommen werden müssten."

    Gegen so etwas ähnliches hätte ich nicht mal was.

    " Er warf Grün-Rot vor, Eltern zu verunsichern"

    Nur weil gewisse Eltern, zu dumm zum lesen, zu ignorant sind oder es einfach nicht gverstehen wollen, ist das nicht die Schuld des Bildungsplans.

    "CDU-Fraktionschef Peter Hauk sagte, die Grüne Jugend verlasse den "demokratischen Grundkonsens", wenn sie "Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Überzeugung und aus Sorge um ihre Kinder auf die Straßen gehen und somit ihre demokratischen Rechte wahrnehmen", so bezeichne. "Diese Äußerungen sind unerträglich. Die Landesregierung darf sich diese verbale Entgleisung nicht zu eigen machen", so Hauk."

    Darf ich mal lachen? Ihr seid doch diejenigen, die nicht heterosexxuelle Menschen als untermenschen bezeichnet und auch so behandeln wollt. Ganz ehrlich, es ist mir auch vollkommen egal ob ihr euch beleidigt fühlt. Ihr habt keinen Respekt verdient.
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#3 KompromissAnonym
  • 13.03.2014, 16:32h
  • Die Verschiebung wäre kein "Kompromiss", sondern nur Flucht vor der Verantwortung. Ein vorstellbarer Kompromiss in diesem Konflikt ist nur: den Eltern zu erlauben, am Lehrprozess ihrer Kinder teilzunehmen, den Schülern den geplanten Unterricht frei wählen zu dürfen, und somit christliche Werte von allen zu respektieren. Fair und einfach.
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#4 Cat12Ehemaliges Profil
#5 Cat12Ehemaliges Profil
#6 MK1990Profil
  • 13.03.2014, 16:57hEssen
  • Antwort auf #3 von Kompromiss
  • Genau und am besten lassen wir die Eltern und Schüler auch noch wählen, ob sie überhaubt in die Schule gehen wollen.

    "Christliche Werte"...was sind das überhaubt. Oder meinen Sie menschliche Werte, wo Christen einfach nur ihren Stempel drauf gedrückt haben und als ihre Erfindung ausgeben.
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#7 Grusswort CDUAnonym
  • 13.03.2014, 17:08h
  • "CDU-Fraktionschef Peter Hauk sagte, die Grüne Jugend verlasse den "demokratischen Grundkonsens", wenn sie "Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Überzeugung und aus Sorge um ihre Kinder auf die Straßen gehen und somit ihre demokratischen Rechte wahrnehmen", so bezeichne."

    Und hier nochmal eine wörtliche Kostprobe der Zusammenrottung auf dem Stuttgarter Schlossplatz ("breite gesellschaftliche Basis"??), die landes- und stadtbekannte Neonazis hofierte und an die CDU-Hauk sein Grußwort richtete:

    "Sie wollen ihre Krankheit als sexuelle Orientierung gesellschaftsfähig machen.

    Diese Bemühungen hat es schon oft gegeben. Doch wir waren noch nie so nah am moralischen Abgrund.

    Eltern, hier geht es um Leben und Tod!"

    www.queer.de/detail.php?article_id=20946
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#8 daVinci6667
  • 13.03.2014, 17:11h

  • Stefan Kaufmann, mal unter uns, so von schwulem Mann zu schwulem Mann:

    Such mal deinen inneren Jungen in dir. Geh mit ihm auf den nächsten Schulhof gerade dann wann Pause ist. Der Junge in dir soll sich dann vor versammelter Clique outen.

    Schaffst du es dem Jungen, der du ja selbst bist, NICHT beizustehen, im Stich zu lassen, wenn er schwule Sau geschimpft wird oder ihm Gewalt angedroht oder angetan wird? Nein?

    Dann musst du dem Bildungsplan zustimmen oder du verrätst dich selber! So einfach ist das!
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#9 gewalttäternAnonym
#10 sanscapote
  • 13.03.2014, 17:18h
  • Stefan Kaufmann wie viele schwule Politiker...

    zuerst die Macht, das Geld und dann die Rechte seinesgleichen und besonders der schwul-lesbischen Kinder und Jugendlichen.

    Diesen Eindruck hatte ich bisher in den Talkshows in denen Kaufmann mit wachsweicher Pro-Stellungnahme aufgetreten ist. Merkel wird es gefallen (haben).
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#11 CDU HomohasserAnonym
  • 13.03.2014, 17:22h
  • " "Werteerziehung" sei ohnehin eher Aufgabe der Eltern als der Schule. "

    Geht noch mehr Menschenverachtung und Auslöschungsdenken gegenüber homosexuell empfindenden Jugendlichen??

    "90 Prozent der Fachkräfte attestieren den Schulen, dass dort ein unfreundliches soziales Klima für homosexuelle Jugendliche herrscht. Bei den Befragten aus der Schulsozialarbeit, die noch näher dran sind, teilen sogar 97 Prozent die Meinung.

    Dass sich die jungen Leute bei Gleichaltrigen problemlos outen, halten die Fachleute daher für schwierig, wenn nicht unmöglich. Deshalb würde eine klare Mehrheit der Kräfte aus der Schulsozialarbeit ihnen auch nicht dazu raten.

    82 Prozent der Befragten geben an, dass an Orten wie Schulen oder Jugend-Freizeitstätten homophobe Ereignisse verbreitet sind.

    !!!

    Und auch in den Familien, davon gehen 80 Prozent der Fachkräfte aus, wird die sexuelle Identität der jungen Leute nicht problemlos akzeptiert."

    !!!

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-studie-schwul-in-de
    r-schule.07c758bd-e8f6-458e-a1c2-b5b8c64cfbdd.html
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#12 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 13.03.2014, 17:31h
  • Antwort auf #3 von Kompromiss
  • "christliche Werte von allen zu respektieren"

    Du Gernegross, ist ja süss!

    Warum sollten Terror, Mord und Totschlag respektiert werden?

    Und was meinst Du mit "allen"? Gehst Du davon aus, dass Dein Märchenkreis "alle" sind?

    "An sogenannten Zahlsonntagen 2009/10 besuchten 3,8 Prozent der Deutschen Gesamtbevölkerung die sonntäglichen katholischen Gottesdienste und 1,1 Prozent der Gesamtbevölkerung jene der Evangelischen Kirche." (Wiki)

    Insgesamt halten also 4,9 % der Bevölkerung am von Dir vertretenen magischen Weltbild fest. Tendenz rasant fallend.
    Es wäre cool, wenn Deine Voodofraktion AUSNAHMSWEISE die Fakten sieht, dann muss man sich nicht ganz so doll fremdschämen über den debilen Grössenwahn.
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#13 LorenProfil
  • 13.03.2014, 17:34hGreifswald
  • Herr Kaufmann hat offenbar die Wahl zwischen Parteikarriere und Selbstachtung getroffen und schwenkt auf den homophoben Kurs seiner Partei ein. Herr Hauk bemüht die "Sorge um ihre Kinder", die von Russland bis Frankreich diffamierend gegen Homosexuelle ins Feld geführt wird, und verortet sich selbst bei Putin, der Front National, bei Rechtsextremisten und religiösen Fundamentalisten. Gut zu wissen, wen man unter Feindbeobachtung stellen muss.

    Klingt hart? Nur für die, die im längst laufenden Kulturkampf meinen, mit Harmoniesucht, Appeasement und Demutsgesten einen Blumentopf gewinnen zu können. Die unterschätzen den Willen ihrer Gegner zur Ausgrenzung und Unterdrückung leider gewaltig.
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#14 klassenlehrerAnonym
#15 TimonAnonym
#16 RobbyEhemaliges Profil
#17 RobbyEhemaliges Profil
#18 Ferrante
  • 13.03.2014, 18:57h
  • Ich empfinde das Ganze Getue und den "Kampf" als hysterisch und überzogen. Lehrpläne/Curricula sind immer nur abstrakte Vorgaben auf geduldigem Papier gedruckt. Was die einzelne Schule/der einzelne Lehrer daraus macht, steht sowieso auf einem ganz anderen Blatt. Schon heute kann man als Lehrer geschickt auch in Fächern die Deutsch oder Englisch auch gleichgeschlechtliche Liebe als alltäglich einfließen lassen, und sei es nur bei einer Lektüreauswahl, und kann sich bei protestierenden Eltern usw auf den Erziehungsauftrag zur Toleranz berufen. (Wobei manche Eltern wegen *allem* protestieren können.) Es kommt auf die Schule, die Schüler, den Lehrer darauf an - aber das ist bei jedem Thema, bei dem es so verschiedene Anschauungen gibt, so. Und die Lehr-/Bildungspläne gehören sicher generell reformiert/entrümpelt. Hier entsteht bei einigen der Eindruck, es solle jetzt nur Homosexualität (und dann auch noch Transsexualität oder Sex-and-Gender-Gedöns, aber was genau?) überall hinzugefügt werden.

    Effektiver und unkontroverser wäre es wohl, die Lehrerbildung auf solche Thematiken (aber nicht nur Homosexualität) und wie man sie besser behandelt, zu überarbeiten. Die dient ja leider (zumindest in Bayern) gerne mal überhaupt nicht der charakterlichen Bildung der lieben Vorbilder von morgen... Allerdings wird gleichgeschlechtliche Liebe zB in bayerischen Religionsschulbüchern überraschend gut behandelt. Auch im Ethik-Unterricht ist sie definitiv Thema bzw. kann ohne Probleme breiter thematisiert werden.

    Eine allgemeine Verbesserung des Schulklimas steht und fällt nicht mit Bildungsplänen zu Homosexualität, sondern mit einer besseren Ausbildung, Supervision, und Förderung besserer Kommunikationskultur - allerdings nicht durch das Aufdrängen von PC-Zwang.

    Wie sieht es damit aus, dass der Unterricht bzw auch Lehrerinnen oft tendenziell männer/jungsfeindlich oder nicht männer/jungsgerecht ausgerichtet sind? Oder das männliche Lehrer oft sehr schlechte Vorbilder für Männerlichkeit sind, und dafür auch ausgebildet werden müssten?

    Dieser Bildungsplan erscheint einem zumindest in der Berichterstattung hier als ein Sturm im Wasserglas, natürlich auch für die "Gegner", die ihre Sendungsfanatik irgendwie immer irgendwo auslassen müssen. Siehe vorher Kopftuchthematik an Schulen, Kruzifixe, bla bla bla.

    Wir leben leider mehr und mehr in einer Gesellschaft dünnhäutiger/weltfremder Larmoyanz und Hysterie.

    Und es ist ein Fakt: Die Schule ist nicht das Elternhaus.
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#19 TheDadProfil
  • 13.03.2014, 18:58hHannover
  • Antwort auf #2 von MK1990
  • """dass auch andere diskriminierte Minderheiten wie geistig Behinderte ausdrücklich in den Bildungsplan aufgenommen werden müssten."""..

    Dazu ist das Kultusministerium durch die UN-Konvention zur INKLUSION (hier verbindlich seit 2009) ohnehin verpflichtet, die vorschreibt das die BRD die "Sonderschulen" die neudeutsch Förderschulen genannt werden, abgeschafft werden müssen, weil es ein Menschenrecht auf gemeinsame Bildung gibt..

    Diese Richtlinie befindet sich in verschiedenen Bundesländern in verschiedenen Stadien der Umsetzung..

    Sie soll letzlich garantieren JEDEM Kind die Teilhabe an Bildung in einer Regelschule zu garantieren, egal ob eine körperliche Beeinträchtigung, eine geistige Entwicklungsverzögerung, oder eine Lernstörung vorliegt..

    www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention.php

    Traurig das Herr Kaufmann davon offensichtlich nichts weiß..
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#20 TheDadProfil
  • 13.03.2014, 19:10hHannover
  • Antwort auf #3 von Kompromiss
  • ""Ein vorstellbarer Kompromiss in diesem Konflikt ist nur: den Eltern zu erlauben, am Lehrprozess ihrer Kinder teilzunehmen, den Schülern den geplanten Unterricht frei wählen zu dürfen, und somit christliche Werte von allen zu respektieren. Fair und einfach.""..

    Zum gefühlt Hundertstem Male :

    Eltern haben KEIN RECHT auf Einflußnahme auf die Bildungsinhalte, mit einer Ausnahme :

    Sie können im Rahmen der Religionsfreiheit frei entscheiden ob ihr Kind am Religionsunterricht teilnimmt, oder nicht..

    An kirchlichen Schulen wird dieses Elternrecht bereits unterlaufen, denn dort ist die Teilnahme am Religionsunterricht für jeden Schüler verpflichtend..

    Eigentlich verfassungswidrig..

    Darüberhinaus gilt aber die Schulpficht, die als Recht der Kinder gegenüber dem Willen der Eltern Vorang genießt, und damit das Elterliche Erziehungsrecht insoweit einschränkt..

    Das Recht der Kinder auf Bildung gilt auch gegen den Willen der Eltern !

    Es GIBT KEINEN Konflikt mit ALLEN Eltern, sondern nur einen mit denen, die ihren Kindern dieses Verfassungsrecht auf Bildung beschneiden oder einschränken wollen..

    Es ist auch nicht notwendig dort falsche Rücksichtnahmen auf so genante "religiöse Gefühle" zu nehmen, denn das diese dem Bildungsrecht der Kinder entgegenwirken steht durch die Petition außer Frage..

    Ein Kompromiss ist damit also unnötig, ein Verschieben des Bildungsplanes obsolet, und die Diskussion damit völlig überflüssig..
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#21 GerritAnonym
  • 13.03.2014, 19:36h

  • Die Rechtspopulisten von der Union wollen immer Hass schüren, um daraus Kapital zu schlagen.
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#22 MIZZIAnonym
  • 13.03.2014, 20:16h
  • vor jahren warnte ich schon davor, die konservativen (alle bereiche!), ohne grosse proteste unsererseits, wursteln zu lassen???
    als dann der katholiban schon vor 3-4 jahren zum kulturkampf aufrief, (was die meisten, ob ihrer unwissenheit, garnicht ernst nahmen!!!) war eigentlich klar was kommen würde!
    aber die politische seite und haltung wurde in der community immer mehr unter den teppich gekehrt, anstatt endlich wieder auf die barrikaden zu gehen???
    nun haben wir die quittung!!! das homophobe lager hatte inzwischen genügend zeit, sich zu organisieren und auch noch randgruppen zu mobilisieren!!!
    und sie sind schon soweit, erreichtes wieder abzuschaffen, was auch zu befürchten war!
    die zeiten in denen wir "guter hoffnung waren" oder wenigstens fortschritte erzielten, sind doch eh schon lange vorbei??? und alle haben wie immmer das "tumbe volk", völlig unterschätzt???
    der mob braucht lange bis er etwas gefressen hat, aber wehe er ist genügend mit vorurteilen gespickt, dann genügen seine scheuklappen und er wird gewattätig!!!
    unsere grenzenlose naivität und auch faulheit, haben uns die heutige situation beschert!
    und ich wiederhole noch mal, wäre diese leidige adoptivfrage aussen vor geblieben, bis wir wenigstens rechtlich gleichstellt gewesen wären, wären wir jetzt weiter! eine bessere munition konnten wir unseren gegnern nicht liefern!
    SEX, CRIME and LOVELY KIDS, zieht in allen bereichen???
    im grunde haben wir in den letzten 10 jahren nichts gescheites mehr erreicht, ich rede hier nicht von dem vogelfutter der regierung!!!
    wenn ich bedenke, dass die armut der bevölkerung ständig steigt, obwohl heute in den nachrichten vollmundig verkündet wurde, die BRD hat den höchsten beschäftigungsstand, seit ihrem bestehen, dann habe ich das gefühl ich bin bekloppt!!!
    diese parteischranzen, die als oktopussy die gabe haben sich immer und überall zu tarnen, werden unsere politik nicht zum positiven verändern???
    angie, unsere DORFPOMERANZE, amüsiert sich derweil, auf unsere kosten!!!
    wie auch immer, WIR HABEN DIE ZEIT VERPENNT!!!
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#23 HugoAnonym
  • 13.03.2014, 20:36h
  • "CDU-Fraktionschef Peter Hauk sagte, die Grüne Jugend verlasse den "demokratischen Grundkonsens",

    Was für ein Schwachsinn.
    Wer die Gegner der Demokratie sind, wissen wir, nämlich die konservativen.
    Immer mehr zeigen Sie ihr wahres Gesicht.
    Und in dem Konservativen gesicht kann ich keine Demokratische Züge entdecken.
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#24 timpa354Ehemaliges Profil
  • 13.03.2014, 20:59h
  • Politiker die so agieren wie Hauk, Stefan Kaufmann und Sandra Boser hätten sicher die NSDAP und Hitler mit ihrem verzagten hin- und hergeschwimme hingenommen, nun Hitler hätte sich sehr gefreut über sowenig Widerstand. Nennt Ross und Reiter, wer hinter dem Schlossplatz Mob steckt und macht endlich den Rücken gerade. Jedes Signal der Schwäche ist für diesen Pöbel, der das Kindeswohl nur vorschiebt, damit der normale Bürger nicht merkt ,das hier rechtsradikale Volksverhetzer am Werk sind, ein gefundenes Fressen. Wer keine Steherqualitäten hat, hat in der Politik nichts verloren.
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#25 goddamn liberalAnonym
  • 13.03.2014, 21:44h
  • Ja, was gilt denn nun?

    CDU Stuttgart: "Außerdem stehe fest, "dass für uns auch weiterhin die Familie das Leitbild für die Erziehung von Kindern ist"."

    BVG: "Leben eingetragene Lebenspartner mit dem leiblichen oder angenommenen Kind eines Lebenspartners in sozial-familiärer Gemeinschaft, bilden sie mit diesem eine durch Art. 6 Abs. 1 GG geschützte Familie im Sinne des Grundgesetzes."

    Kein Wunder, dass der Mob jetzt gen Karlsruhe ziehen will: Hier sind VERFASSUNGSFEINDLICHE Kräfte am Werk. Dass da einzelne Vertreter privat schwul sind, ist auch nicht ohne historisches Vorbild. Nur die Uniformen fehlen noch.

    CDU-Kreisverband Stuttgart
    Leuschnerstraße 12
    70174 Stuttgart

    vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Stefan Kaufmann.

    Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 7 TMG ist Thomas Hugendubel, Internetbeauftragter.

    Sie erreichen uns wie folgt:

    Telefon: 0711 / 23873-0
    Fax: 0711 / 23873-50
    E-Mail: info(at)cdu-stuttgart.de
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#26 ich-duAnonym
#27 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.03.2014, 22:11hFrankfurt
  • Bitte, bitte, wir sollten die Bedenken ernst nehmen und nicht überziehen. Sonst spielen wir nur der geplanten Propaganda in Putins Staatsfernsehen in die Hände
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#28 m123Anonym
  • 13.03.2014, 22:16h
  • Stefan Kaufmann ist halt ein Weichei, der zuwenig Selbstachtung vor sich selbst hat und sich lieber diskriminieren lässt als ein unbequemer Stachel im Fleisch der homophoben Diskriminierungslust zu sein.

    So einen Politiker würde ich nie wählen.
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#30 alexander
  • 13.03.2014, 22:29h
  • im grunde machen wir uns schon lächerlich, wenn wir immer wieder und wieder auf die gleichen dummen anschuldigungen reagieren??? das kommt ja inzwischen einem schuldeingeständnis gleich!!! wir sollten endlich den spiess umdrehen und diese pharisäer öffentlich entlarven!!!
    wenn wir uns jedesmal auf diese schimpfkanonaden und lügen einlassen, kostet uns das nur kraft, denn die idioten fühlen sich sicher und am längeren hebel!!!
    wir müssen es schaffen sie mit ihren lügen an die öffentliche wand zu nageln, damit auch der dümmste bauer begreift, dass diese geier lügen und betrügen, in eigenem interesse!!!
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#31 Vater
  • 13.03.2014, 22:51h
  • Antwort auf #25 von goddamn liberal
  • Homophobe schimpfen ja immer gerne herum, dass der Begriff "Homophobie" völlig falsch sei.
    Dieser deute ja auf eine Angststörung hin, die keinesfalls vorliegt...

    Hier wird allerdings ziemlich deutlich, dass unzählige Leute panische Angst vor Homosexualität haben.

    Die Angst, diesem "Leitbild Familie" den Rücken zuzuwenden und die Angst um die Kinder hat doch lediglich einen einzigen Grund:

    Die Leute haben Angst, dass sich die Kinder gegen Familien und für das Schwulsein entscheiden.

    "Wird Homosexualität heute erstmal als normal dargestellt, dann könnte auch Ihr Kind morgen schon homosexuell sein. Wer jetzt nichts tut, verliert unsere ganze Zivilisation an verkommene pädophilie und AIDS-Kranke Elemente, die nur Sex und ihr Lotterleben im Kopf haben."

    Dass sich niemand zum Schwulsein "entscheidet", der nicht bereits schwul ist, geht in die Köpfe offenbar nicht rein.

    Ich vermute aber, dass nur deshalb immer wieder so getan wird, als könne man sich gegen die Homosexualität entscheiden, weil entsprechende Personen genau das getan haben und ihre eigenen homosexuellen Anteile unterdrücken.

    Dass hier nun immer darauf verwiesen wird, dass andere Randgruppen wie Behinderte etc. auch geschützt werden sollen, ist wirklich ein Hohn. Niemandem geht es wirklich darum.
    Nebenbei sind Behinderte nicht die in Schulen am meisten gemobbte und verachtete Gruppe.
    Ironischerweise zeigt allein die Anzahl dieser ganzen homophoben Arschlöcher ("Homo-Kritiker" - als gäbe es da etwas zu kritisieren), wie unendlich wichtig ein solcher Bildungsplan ist.
    "Schwul" ist auf Schulhöfen das meistbenutzte Schimpfwort. Homosexuelle leben unerkannt überall in einem feindlichen Umfeld und trauen sich (berechtigterweise) nicht, zu sich zu stehen.
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#32 goddamn liberalAnonym
#34 Jürgen WenkeAnonym
  • 14.03.2014, 08:50h
  • Unabhängig von der aktuellen Debatte:
    Herr Ministerpräsident und die grün/rote Landesregierung werden die CDU weiterhin auch nach den nächsten Landtagswahlen in die Opposition verweisen, die CDU ist in die Falle gelaufen, denn auch im Ländle laufen die Uhren nicht rückwärts. Ein Zurückdrehen gesellschaftlicher Fortschritte ist zwar bei konservativ-reaktionären Menschen populär, aber für den Wählerdurchschnitt nicht attraktiv.
    Die Landesregierung kann beruhigt der nächsten Wahl entgegensehen.
    Glückwunsch!
  • Antworten » | Direktlink »
#35 goddamn liberalAnonym
  • 14.03.2014, 10:03h
  • Antwort auf #34 von Jürgen Wenke
  • Da bin ich mir nicht so sicher.

    Kretschmann und der Kultusminister Stoch, dem sogar Steinigung angedroht wurde (Matussek aufgepasst!), haben mich durch ihre Widerständigkeit positiv überrascht, obwohl der Bildungsplan sicherlich noch entsexualisiert und verfassungsrechtlich aufgebürstet werden wird.

    Ich fürchte aber angesichts der erdenschweren reaktionär-frömmelnden Mentalität von vielen Schwaben und Badensern (oder wie die auch heißen mögen), dass die derzeitige Regierung im Ländle eine Anomalie ist wie das Zwischenspiel von Opus-Dei-Rüttgers in NRW.

    Ich lass mich aber auch gerne da positiv überraschen.
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#36 TheDadProfil
  • 14.03.2014, 20:23hHannover
  • Antwort auf #27 von Dont_talk_about
  • Dein eilfertiges :

    ""Bitte, bitte, wir sollten die Bedenken ernst nehmen und nicht überziehen""

    spielt nur den Bildungsplangegnern in die Hände !

    Wir brauchen keine Diskussion um Bedenken, und es darf kein Einknicken vor diesen Bedenkenträgern geben, denn sonst dauert es noch bis mindestens 2050 bis das Wort "homosexuell" im Aufklärungsunterricht in BW überhaupt erwähnt werden darf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#37 Schwul ist geilAnonym
  • 14.03.2014, 20:34h
  • Irgendwann gehen Schwule und Lesben neben der (notwendigen!) Abwehr des reaktionären Dauerfeuers dann hoffentlich auch mal wieder selbst in die Offensive!

    Keine Illusionen in "Bildungspläne" des bürgerlichen Staates, wenn wir - eigenständig und ohne um Erlaubnis betteln zu müssen - der immer aggressiveren Konditionierung durch allgegenwärtige Heterosexismen in den Massenmedien, durch die kapitalistisch produzierten "Vorbilder", Leistungs- und Konformitätszwänge, immer früher und massiver durchgesetzt durch soziale Kontrollinstrumente wie Facebook etc. (wo eine ständige Sanktionierung jeder Abweichung von der Norm schon im vorpubertären Alter stattfindet) irgend etwas Wirkungsvolles entgegensetzen wollen.

    Schwule müssen endlich selbst Bildungspläne um- und durchsetzen, wenn sie bei der empirisch messbaren Zerstörung schwuler Freiräume unter männlichen Jugendlichen nicht weiterhin tatenlos zusehen wollen.

    Ein wichtiger Ansatzpunkt für Schwule:

    Bildet Visibility-Gruppen in euren Städten (zwei "Aktive" und zwei "Beobachter", die bei Beleidigungen usw. eingreifen und z. B. per Handykamera Aufnahmen machen, reichen für den Anfang schon aus), mit denen ihr mehrmals pro Woche an zentralen Orten (am besten dort, wo möglichst viele Menschen vorbeikommen, z. B. Fußgängerzone in Innenstädten, Zugänge zu öffentlichen Verkehrsmitteln etc.) schwule Zärtlichkeit sichtbar macht und ganz konkret zeigt: Schwul sein ist geil! Verweilen an einem zentralen, sichtbaren Ort, Stadtspaziergänge usw. - lasst eurer Fantasie freien Lauf!

    Entscheidend ist: Unsere Sichtbarkeit muss selbstverständlicher Teil des Alltags werden. Und kein homophober Erziehungsberechtigter soll und wird verhindern können, dass Kinder und Jugendliche das regelmäßig so wahrnehmen!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 jhgkAnonym
  • 15.03.2014, 12:14h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Ich finde es unfair, dass heterosexuelle mit Pseudo -Wissenschaften zu Homosexualität rumprahlen dürfen wie z.B. Homosexualität ensteht durch Ablehnung des Vaters , Lesben haben eien gestörte Mutter-Kind -Verhältnis oder zu hoher Erwartungsdruck, zu viel Übersorge durch die Mutter , oder zu wenig Fürsorge, kapputtes Verhältnis in der Familie, Eiferuscht auf den Vater/Mutter/Bruder würden Homosexualität verursachen usw.. und dann drehen LGBT's den Spieß rum und wollen ebenfalls aus Sarkasmus diese Theorien auf Heteros anwenden , wie im Bildungsplan beschrieben mit der Frageliste für Heteros , indem gefragt wird, wie man sich erklärt , dass man hetero ist und schwups muss der Bildungsplan überarbeitet werden. Dürfen in diesem beschissenen Land , nur Heteros oder Erzkonservative Christen Ihre Meinung rumlabern . Auf Seiten wie DIJG &der katholischen Kirche wird doch nur mit solchen absurden Theorien gegen Homosexuelle Stimmung gemacht . Aber wen ich als bisexueller behaupte , dass ich denke bei heteros ist in der Kindheit was schief gelaufen , dann darf ich das nicht rumprahlen ? Viele heterosexuelle jungs , sind in der Pubertät unaustelich zur Ihrer Mutter. Da nennt man die Mutter auch gerne mal Loch, Alte, Fotze und viele heterosexuelle Männer sehen durch die Fehlentwicklung in der Pubertät , durch das gestörte Verhältnis zu Mutter , andere Frauen nur noch als Loch und als Wesen zum dominieren, zum prostituieren. Sarkasmus aus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#39 GayPropagandaNOWAnonym
#40 AusprobierenAnonym
  • 15.03.2014, 14:40h
  • Antwort auf #39 von GayPropagandaNOW
  • Ständig wird nur über SchülerInnen und Jugendliche geredet, anstatt sie selbst zu Wort kommen zu lassen.

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen:

    "Die Pubertät ist die Zeit zum Ausprobieren, und da ist es doch befreiend zu wissen, dass alle Richtungen okay sind."

    (Christian Stärk, Vorsitzender des Landesschülerbeirates Baden-Württemberg und im Vorstand der Bundesschülerkonferenz Deutschland.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 sanscapote
#42 GayPropagandaNOWAnonym
#43 Ferrante
#44 TheDadProfil
  • 30.03.2014, 15:41hHannover
  • Antwort auf #43 von Ferrante
  • Was soll an einem Kommentar gut sein, dessen Quintessenz lautet :

    Wir müssen in der Schule nicht über Transidentität und Intersexualität reden, weil wir auch nicht über "Zigeuner" und Down-Syndrom reden, und weil´s so schön simpel ist, rechnen wir alle "Abweichungen" wieder in die Schwul-Lesbische Gruppe zurück..

    Der Kommentar enthält mindestens 10 "aber´s", ohne den Begriff ein einziges Mal zu verwenden..

    Das ist rethorisch clever, semantisch nah an der Manipulation, und kommt am Ende beim offensichtlich schlecht informierten Leser gut an, geht aber am Kern des Problemes weit vorbei, wenn das Fazit des Kommentares lautet :

    ""Deshalb meine Unterschrift. Weil eine richtige Forderung gegen die richtigen Leute auch dann unterstützt werden muss, wenn die Begründung falsch ist.""..

    Denn was ganz offensichtlich alle Bildungsplangegner immer noch nicht begriffen haben :
    Ihr "nein" zum Bildungsplan richtet sich nicht gegen die Politik, ja nicht einmal gegen die LGBT´s..

    Es richtet sich gegen die Kinder, gegen die Schüler, denen damit die Chance genommen wird durch Wissen ohne die selben Vorurteile, die den Eltern noch vermittelt wurden, aufzuwachsen..

    Und damit ist und bleibt die Petition eine, die sich mit den falschen Argumenten gegen die falschen Menschen richtet, weil es keine gute Begründung gegen Bildung geben kann !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »

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