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Kommentare zu:
Berlin: Kundgebung vor schwedischer Botschaft


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 RobinAnonym
  • 14.03.2014, 19:28h
  • Offenbar macht der konservative Rollback auch vor liberalen, vorbildlichen Staaten wie Schweden nicht halt.

    Ein Grund ist auch, dass wir uns nicht genug wehren. Ich glaube, manche ahnen nicht mal, wo wir hinsteuern...
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#3 TödlichAnonym
  • 14.03.2014, 20:05h
  • "Der Angriff und Mordversuch in Malmö zeigt erneut, dass Rassismus, Homophobie und andere Diskriminierungsformen nicht nur eine Meinung sind, mit der eine pluralistische Gesellschaft leben muss..."

    Nein. Grundfalsch.

    Rassismus und Homophobie sind eben keine "Meinung", mit der eine demokratische Gesellschaft, die grundlegende Menschenrechte achtet, in irgendeiner Weise leben "muss" oder kann. Sie sind ein Verbrechen und gehören endlich so behandelt!

    Dieses Anbiederungsgeschwafel (ganz im Stile von "Wir leben ja alle so frei wie nie...") in einer solchen Stunde und angesichts der tatsächlichen gesellschaftlichen Verhältnisse dort wie hier, wo Schwule im Alltag und im öffentlichen Raum weiterhin praktisch unsichtbar sind, ist wirklich zum Kotzen.
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#4 TezzAnonym
  • 14.03.2014, 22:25h
  • Liebes Queer.de-Team,
    vielen Dank, dass ihr über unsere Kundgebung berichtet!!!
    Unseres Wissens nach liegt Showan leider nach wie vor im künstlichen Koma.

    Fußballfans gegen Homophobie e.V.
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#5 AlDieAnonym
#6 NilsAnonym
  • 15.03.2014, 11:31h
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Schweden ist tatsächlich ein mehrheitlich offenes und tolerantes Land. Wer schon einmal dort war, wird verstehen was ich meine ;)

    Probleme mit Nationalisten, Rechtsextremen und "konservativen" Radikalen hat dieses Land aber nicht erst seit gestern. Mit den Schwedendemokraten sitzt sogar eine rechte Partei im Reichstag. Die rechte Szene dort ist sehr groß und sehr aktiv. Was hier leider etwas untergeht ist doch eher die Nachricht, dass ein solcher Vorfall in ganz Schweden Proteste und Kundgebungen nach sich zieht um eine solche Tat zu verurteilen. Dort wehrt sich die Bevölkerung gegen solche Tendenzen und will "ihr" Schweden verteidigen. Wer schwedische Regionalzeitungen verfolgt wird als Deutscher schon mal verwundert feststellen, wie ausführlich berichtet wird, wenn irgendwo im Supermarkt jemand rassistisch beleidgt wird. (In deutschland müssen schon Dutzende Menschen von Terrorkommandos massakriert werden, bis überhaupt eine Zeitung so etwas erwähnt).
    Insofern würde ich für Schweden nicht von einem konservativen Rollback sprechen. Dort wird solchen Taten nur eine größere und für uns ungewöhnliche Aufmerksamkeit geschenkt. Aber eben Aufmerksamkeit in dem Sinne, dass die überwiegende Mehrheit die Freiheit verteidigt sobald sie irgendwo bedroht wird.
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#7 querAnonym
#8 tennisborussiaProfil
  • 15.03.2014, 13:02hberlin
  • Antwort auf #3 von Tödlich
  • Absolut berechtigter Kritikpunkt. Auch wenn der Satz wohl eher zum Ausdruck bringen sollte, dass unterschiedlichste Diskriminierungsformen etc. in offener sowie latenter Form leider nach wie vor Teil des gesellschaftlichen status quo sind, lässt er sich so lesen, dass sowas als Teil des demokratischen "Meinung"sspektrums erlaubt sein muss, dass man "ja mal sagen dürfen wird, dass ..." usw usf. - Was natürlich überhaupt nicht geht und exakt die Haltung verkörpert, die wir als Fanszene seit vielen Jahren bekämpfen, so wirkungsvoll wir das in unserem Umfeld leisten können. Der Satz befindet sich deshalb auch nicht im gestern veröffentlichten Aufruf, siehe u.a. hier:
    www.tebe.de/artikel3174.html
    und war hier versehentlich nochmal in der allerersten Entwurfsfassung durchgerutscht.

    Würden uns morgen jedenfalls über breite Unterstützung auch über den Fußballkontext hinaus freuen. Kämpa Showan!
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#9 HugoAnonym
  • 15.03.2014, 17:52h
  • Antwort auf #6 von Nils
  • "Aber eben Aufmerksamkeit in dem Sinne, dass die überwiegende Mehrheit die Freiheit verteidigt sobald sie irgendwo bedroht wird."

    Du sprichst mir aus dem Herzen, deshalb wettere ich hier gegen konservative und extremisten.
    In der Tat die nördlicheren Menschen sind viel offener als die südlichen und östlichen, da würde sich vielleicht lohnen Forschung zu betrteiben, warum das so ist, vielleicht kann was daraus lernen.
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#10 HugoAnonym
#11 JarheadAnonym
  • 16.03.2014, 08:33h
  • Antwort auf #9 von Hugo
  • "In der Tat die nördlicheren Menschen sind viel offener als die südlichen und östlichen, da würde sich vielleicht lohnen Forschung zu betrteiben, warum das so ist, vielleicht kann was daraus lernen."

    Man hat nicht geschaut und nichts gelernt.

    "Ohnehin ist "Bernie" der 1968 nach Vermont kam, als die Blumenkinder das Leben in Landkommunen entdeckten und Vermont zu einem ihrer Hauptsiedlungsgebiete erkoren kein Sozialist im dogmatischen Sinne; eher ein klassischer Populist in der Tradition der amerikanischen "Progressives" mit einem guten Schuss Sozialdemokratie nordeuropäischer Prägung. Unermüdlich hält Sanders den US-Bürgern vor, dass der "American Way of Life" nicht gottgegeben sei, sondern eine politische Entscheidung: "Wir haben uns nicht genug umgeschaut, was es an anderen sozialökonomischen Modellen in der Welt gibt", klagt er dann; in Skandinavien etwa seien alle Bürger krankenversichert und die Armutsquote liege bei "einem Bruchteil" der amerikanischen: "Ich finde, man sollte sich das ansehen", wird Sanders nicht müde zu sagen."

    www.spiegel.de/politik/ausland/us-sozialist-sanders-roter-st
    ern-ueberm-kapitol-a-447251.html


    Im Jahr 2011 hatten laut United States Census Bureau rund 48,6 Millionen US-Bürger keine Krankenversicherung.

    "Das "Supplemental Nutrition Assistance Program" (SNAP), das das alte Modell der Lebensmittelmarken ersetzt hat, versorgte Ende 2012 47,8 Millionen Amerikaner 70 Prozent mehr als im Jahr 2008. "
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#12 RobbyEhemaliges Profil
#13 HugoAnonym
#14 RobbyEhemaliges Profil
#15 SmileyEhemaliges Profil
  • 17.03.2014, 08:14h
  • "Unterwandert"

    --= ??? =--

    Wenn eine Regierung durch aktives Ignorieren in Tateinheit mit wohlwollend neutraler Öffnung von Freiräumen Gelegenheiten zum "Unterwandern" schafft? Die CSU regiert mit 101/180 Sitzen.

    Wollen wir das nicht lieber "überwandern" nennen?

    Banner mit "Kämpa Showan" waren gestern in der 2. Liga bei St. Pauli Fans zu sehen. Bei dem 0:2 Erfolg gegen diesen Verein, wie heißt er doch gleich, aus diesem kleinen Städtchen in der Nähe von Viersen.
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#16 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 17.03.2014, 16:02h
  • Textpassage: '...Der Angriff und Mordversuch in Malmö zeigt erneut, dass Rassismus, Homophobie und andere Diskriminierungsformen nicht nur eine Meinung sind, mit der eine pluralistische Gesellschaft leben muss, sondern eine konkrete und oft lebensbedrohliche Gefahr...'.

    Genau, das ist der springende Punkt. Die 'Das-wird-man-wohl-sagen-dürfen' Bewegung ist zum einen herzlos und doof, zum anderen stiftet sie zu Aggressionen gegen Minderheiten an - nicht vergessen, wir LGBT*s sind eine Minderheit. Wir sollten beginnen, uns auf mehreren Ebenen zu wehren. Juristisch, publizistisch und wenn es sein muss auch mal physisch. Ich lehne Gewalt ab, aber wenn Freunde/innen oder ich selbst angegriffen werden, ist ein effektiver Einsatz von Gewalt unvermeidbar.
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