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Kommentare zu:
Wieso nicht mit dem Sex warten?


#1 daVinci6667
  • 15.03.2014, 09:09h

  • Viel zu viel Text, über zu viel Jäger und Beute.

    Wer eine Beziehung sucht hat meist, so oder so, nichts gewonnen nichts verloren, egal ob man gleich beim ersten Treffen im Bett landet.

    Wir alle wissen, es braucht immer eine längere Phase bis man zu einem Paar zusammengewachsen ist. Sex kann da schon ganz am Anfang stehen oder auch nicht. Ganz egal!

    Es langsam angehen, sich auf seine Gefühle, Bedürfnisse zu konzentrieren kann einem helfen herauszufinden was man selbst eigentlich will. Es schützt einem vor dem Scheisse-Gefühl nach dem Sex, wenn man feststellt dass man nicht am richtigen Ort, nicht beim richtigen Menschen liegt. Das was mir jeweils wichtig.

    Vielleicht spürt man auch, dass der andere nicht zu einem passt, ist aber so erregt und geil dass man auf der Stelle Sex haben möchte. Ist man ehrlich kannst du den meist vergessen.

    Ok, gebe es zu, war da nicht immer ehrlich. Ich hab die Erfahrung gemacht dass der andere das spürt, es zwar angenehm wird aber beidseitig nicht mehr wird.

    Meist ist man aber enttäuscht dass es wieder nicht der richtige ist und die Lust wandelt schnell in Frust.

    Es kann eben so oder so gehen. Nicht nur der Sex ist ein Abenteuer auch die Gefühle dabei können dich in ungeahnte Höhen aber auch Tiefen bringen. Lass dich überraschen! Planen kann man es nicht, auf sich achten aber schon.

    Als ich meinen Mann damals kennenlernte vergingen zwei, drei Stunden und ich lag in seinem Bett aus dem ich nie mehr raus wollte. Am nächsten Tag fühlte es sich schon so vertraut an, als kannten wir uns schon seit Jahren. Gibts auch. Dann ist man beim richtigen gelandet!

    Wenn man sich die Kennenlern-Geschichten langjähriger Beziehungen anhört wird klar, überall und aus allen Situationen heraus kann Liebe entstehen.

    Also Hoffnung nicht aufgeben!
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#2 DatedoctorAnonym
  • 15.03.2014, 09:29h
  • Auf jeden Fall sollte man gleich beim ersten Date folgenden Spruch NICHT bringen: Und wat is jetzt mit F***en?
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#3 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 10:09h
  • Antwort auf #2 von Datedoctor
  • Warum nicht? Kommt darauf an, was das Ganze werden soll. Quickie oder mehr. Immerhin gibt es 2 Meinungen. Für 99 Prozent wohl eher der schwule Quickie. Auch wenn es, für einen von beiden, die "große Liebe" ist. Es ist eben nur für einen so. Für den anderen ist es wohl danach schon langweilig, wenn er zugetextet wird. Das sind so meine Erfahrungen. Ich war auf beiden Seiten.
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#4 So WhatAnonym
  • 15.03.2014, 10:09h
  • Man stelle sich die Enttäuschung vor, da wartet man wochenlang und stellt dann fest, dass man sich gegenseitig nur passiv anfiept...

    M.E. lässt sich diese Frage nicht generalisieren, da zu einer Beziehung wesentlich mehr gehört und ich finde, man muss auch nicht jede Verhaltensweise der Heteros mitmachen.

    Allerdings darf man nicht den Fehler machen, aus einer vielleicht nicht so dollen ersten Nummer zu schließen, dass das nicht noch steigerungsfähig ist.
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#5 m123Anonym
  • 15.03.2014, 10:20h
  • "Man trifft sich zum ersten Date, das man online angeleiert hat, und, ach zugegeben, man schielt auf die Jeans, um herauszufinden, was sich da so abzeichnet."

    Oh mein Gott. Nur weil der Autor dieses Artikels schwanzgeil ist, glaubt er, dass die allermeisten Schwulen beim ersten Date sich dafür interessieren wieviel der andere in der Hose hat. Vielleicht ist es ja so in der schwulen Szene, in der sich der Autor offenbar gerne aufhält. Aber echte ernsthafte Dates laufen garantiet nicht so ab.

    "Oder man knutscht im Club herum und lenkt die Wahrnehmung kurz auf die Mitte des Körpers, um zu erfühlen, ob die Beule da unten mehr verspricht."

    Wie schön, dass der Autor seine persönlichen Erfahrungen aus der schwulen Szene mit uns teilt. Wer anderen Fremden im Club in den Schritt greift um zu "erfühlen, ob die Beule da unten mehr verspricht", der ist einfach nur oberflächlich hoch unendlich.

    "Wenn man auf jemanden trifft, der beim Kuscheln plötzlich wieder einen Gang zurückschaltet und man in einer Loop aus Rumfummeln, Rumknutschen und wieder Fummeln gefangen ist, dann verstört das."

    Den Autor verstört das vielleicht, nicht aber die meisten nicht oberflächlichen Schwulen, die nämlich bei den ersten Dates gar nicht daran denken würden rumzufummeln. Es tut mir ja wirklich leid für den Autor, dass er immer nur Sex, Sex, Sex will und es ihm offenbar nur auf die Schwanzgröße des Anderen ankommt. Jetzt verstehen wir, warum der Autor sich so gerne in der schwulen Szene aufhält und die schwule Szene sogar noch zu prüde findet.

    " 'Ich bin halt ein Sexmuffelchen', kriegt man zu hören und kratzt sich selbst verlegen am Hinterkopf. Ich eigentlich nicht. Ficken, jetzt. Oder sonst? Nie?"

    Vielleicht braucht der Autor des Artikels eine Psychotherapie, wenn er denkt, dass es normal sei, dass beim ersten Date gefickt werden muss und ansonsten nie. Peinlich.

    "Wir sind alle erwachsen, ich kann, will hier niemanden belehren und im Dr.-Sommer-Modus Tipps verteilen. Aber das Nachdenken über ein erstmal sexloses Kennenlernen lohnt sich trotzdem. Was passiert, wenn man das Körperliche aufs Zärtlich-Unverfängliche beschränkt und die Hüllen einfach nicht fallen lässt?"

    Sexloses Kennenlernen ist für mich eine Selbstverständlichkeit, da musste ich nie drüber nachdenken. Ob der Autor es glaubt oder nicht, es gibt auch Schwule, die auch nach den ersten paar Dates noch keine Zärtlichkeiten austauschen. Das scheint für den Autor aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, nicht sofort an wem anders rumzufummeln, und sagt viel über den Autor aus.

    "Die Gier des Jägers auf Beute wird nicht befriedigt, die ist nämlich nur halb erlegt. Sie liegt da, bereit, aber noch nicht willig, hält auf Distanz und neckt. Auch wenn der Jäger das nicht gerne zugibt: Ihm gefällt das. Das reizt seinen Jagdinstinkt. Und sind wir nicht alle kleine Jägerchen, im Rausch, wenn wir die Beute vor uns haben und erlegen, nicht wissend, wie es uns geht, wenn der Rausch abebbt?"

    Oh Gott. Wie arm so über andere Schwule zu denken als seien es nur Sexgeile und Sexobjekte. Kein Wunder, dass Teile der Gesellschaft uns immer noch für Menschen halten, die IMMER nur Sex wollen.

    "Und darin liegt der Reiz, mit dem Sex warten zu wollen. Anstatt sich einander sofort preiszugeben (was zumindest durch Normvorstellungen nicht verboten wäre, weil wir heterosexuelle Schranken wie: 'Wenn wir jetzt ficken, denkt er dann, ich sei eine Schlampe?' nicht in uns haben)"

    Ganz ehrlich, wenn ich den Autor so schreiben höre, dann denke ich als Schwuler, dass er eine Schlampe ist. Mir tut der Autor leid, dass er denkt kein Schwuler hätte ein Problem damit beim ersten Date Sex zu haben und er müsse nun die schwule Community belehren. Wenn ich jemanden gedatet habe, und der sofort Sex wollte, dann war ich schneller weg als der gucken konnte, weil ich nie mit einer Schlampe zusammen sein wollte.

    An den Autor: Nicht jeder Schwule ist so sex- und schwanzfokussiert wie du. Aber schön, dass du dir über deine eigene Sex- und Schwanzfokussierung Gedanken machst. Dann sprich aber auch bitte über dich und nicht über Schwule allgemein. Danke.

    Jede Hete, die diesen Artikel liest, muss denken, dass Schwule nur an Schwänze und Sex denken können. Vor allem weil der Autor Schwule allgemein als schwanzfokussierte, sexfokussierte Menschen beschreibt, die am liebsten alles vögeln würden was nicht bei drei auf dem Baum ist. Peinlich! Verzerrend und schädlich für unser Bild in der Öffentlichkeit.
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#6 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 10:30h

  • Ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er beim ersten Treffen Sex haben will oder nicht. Da gibt es kein generelles 'richtig' oder 'falsch'. - Bei mir läuft eine Beziehung normalerweise zuerst über Sex. Erst später, manchmal nach 2. 3 Wochen, diskutieren wir offen darüber, ob wir mehr voneinander wollen oder eben nur Sex. Außer es kommt zu dem eher seltenen Zufall, dass sich beide Partner in den jeweils anderen sofort verlieben. Dann ist die Sache von vorn herein klar, aber für mich trotzdem kein 'Motiv', mit dem Sex zu warten. Sex ist was wunderschönes - warum ihn also nicht gleich genießen?!
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#7 David77Anonym
  • 15.03.2014, 10:57h
  • Antwort auf #5 von m123

  • Eine hete, die das liest, wird sich denken, dass schwule in erster linie auch nur MÄNNER sind und das unterschiedliche sexualverhalten am geschlecht und nicht an der orientierung liegt. Das verhalten ist TYPISCH MÄNNLICH! Oder glaubst du ernsthaft hetero-männer würden sich zieren und das ganze brimmborium von sich aus veranstalten, wenn frauen so locker wie kerle wären?
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#8 ZeitfensterAnonym
  • 15.03.2014, 11:12h
  • Ich erinnere mich an eine jüngere Studie, die das Sexverhalten beim Online-Dating untersucht hat. Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann treffen sich die meisten Leute tatsächlich nicht sofort zum Poppen. Die Gleichung "daten-treffen-ficken" entspringt wohl eher der Fanatasie. Viele Männer chatten erst tage- oder wochenlang miteinander, tauschen Fotos und Sexfantasien aus, verhandeln das, was beim Treffen sexuell passieren soll, bringen sich gegenseitig auf "Betriebstemperatur". Dazwischen liegen Tage, manchmal auch Wochen.

    Ich kann das nicht mehr beschwören, aber der Anteil derer, die sofort zur Sache kommen und sich noch am gleichen Tag mit dem Typen treffen, den sie gerade erst bei GR kennengelernt haben, war eher gering.

    Sexualverhalten wird immer völlig übertrieben eingeschätzt. Vor allem das anderer Leute.... ;-)
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#9 RobbyEhemaliges Profil
#10 Mister_Jackpot
  • 15.03.2014, 11:20h
  • Antwort auf #5 von m123
  • Dein extrem unnötiger und viel zu langer Kommentar lässt sich eigentlich nur mit einer Feststellung begegnen: Nämlich dass der Mann ansich...egal ob Hetero oder Homo...immer zuerst an Sex denkt. Das ist biologisch so angelegt und deswegen spricht der Autor auch von "Jäger" und "Beute". Wenn du als Mann nicht so tickst dann gehörst du halt nicht zum Großteil der Männerwelt, die eben nunmal sind wie sie sind. Und grad die, die immer einen auf moralisch machen sind am Ende doch meist die schlimmsten Fremdgänger und Betrüger meiner Erfahrung nach. Das hat also nichts mit schwuler Szene zu tun, die du ja als Vorhof der Hölle siehst! LOL Und was ist "Szene" überhaupt?....ein Schwulenclub ist ersteinmal ein Treffpunkt für Schwule...nichts anderes! Gehst du nicht aus um Männer kennenzulernen? Oder fragste irgendwen auf der Strasse oder im Supermarkt ob er denn mit dir ausgehen will und riskierst damit eins auf die Fresse zu bekommen? Oder bist du einer dieser Internet Heinis, die denken man würde die große Liebe über Elitepartner.de finden? :D Na wie auch immer....wenn man direkt Sex hat zeugt das nicht von Oberflächlichkeit, da Sexbereitschaft nichts mit dem Intellekt einer Person zu tun hat. Ob ich von meinen eigenen Erfahrungen ausgehe? Vielleicht...ja ich hab auch meist Sex beim ersten Date..warum nicht? Macht den Menschen ja nicht weniger tiefgründig und ich verbitte mir auch, dass man sowas über mich schreibt, da das eigentlich dreist und unverschämt ist! Wenn du nicht direkt Sex haben willst dann ist das deine Entscheidung und ich habe das nicht zu bewerten, genauso wie du die freie Entscheidung anderer erwachsener Männer nicht auf die Art und Weise zu bewerten hast. PS: Außerdem finde ich deinen Beitrag sehr arrogant und großkotzig geschrieben. Zwei Eigenschaften, die mich beim anderen direkt abturnen würden. Ich will keinen Partner mit einem solch konservativen Moralgehabe....bin ja politisch sowieso links..das würd einfach nicht passen! :D
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#11 m123Anonym
  • 15.03.2014, 11:26h
  • Da hier sich größtenteils eh Szeneschwule rumtreiben rechne ich auch nicht mit Zustimmung zu meinem Kommentar.
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#12 Mister_Jackpot
  • 15.03.2014, 11:35h
  • Antwort auf #8 von Zeitfenster
  • Ich denke das stimmt sogar in Fragen des Online Datings....da schreibt man tatsächlich oft erst über Tage und Wochen und trifft sich dann erst...selbst wenns um ein reines Sexdate geht. Man muss nur aufpassen, dass man den richtigen zeitpunkt dann nicht verpasst, weil sich solche Online Suchen dann manchmal auch im Sande verlaufen. Wenn man sich aber direkt irgendwo persönlich kennenlernt gehts meiner Erfahrung nach um einiges "schneller"! ;-)
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#13 Mister_Jackpot
#14 RobbyEhemaliges Profil
#15 Schwul ist geilAnonym
  • 15.03.2014, 12:06h
  • Ja klar. Am besten müssen schon Vorpubertierende zwangsheterosexuelle Rituale ausführen und werden rund um die Uhr mit Heterosexismen dauerbeschallt, aber reaktionäre verbürgerlichte Schwule, die auch hier immer mehr den Ton angeben, propagieren ohne Unterlass die weitere Entsexualisierung des Schwulen.

    Reichen euch die Homo-Auslöschungsprogramme, die der bürgerlichen Gesellschaft von Anfang an und von der Basis her innewohnen und in ihrem aktuellen Stadium immer aggressiver wirken, wirklich noch nicht?

    Und warum werden hier Autoren hofiert, die eine überwältigende Mehrheit der Kommentatoren bereits mehr als einmal grauenhaft fand?

    Vielleicht sollten sich solche Leute besser bei den "Ex-Gay"-Pietisten betätigen, die von der grün geführten Landesregierung in BW ins Staatsministerium eingeladen werden!
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#16 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 12:12h
  • Antwort auf #11 von m123

  • Du würdest wesentlich MEHR Zustimmung bekommen, wenn Du mal begreifen und vor allem AKZEPTIEREN würdest, dass Du 1. kein Recht hast, über das Leben und die Lebenseinstellungen ANDERER zu urteilen und 2. Deine Aussagen immer Deine Ansichten wiedergeben und nicht die ANDERER und deshalb auch nur für DICH gelten.
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#17 spontaner SexAnonym
  • 15.03.2014, 12:16h
  • Ob es der antischwulen Anstandspolizei und den Betschwestern passt oder nicht:

    Sex und Geilheit haben etwas (sehr viel) mit Spontaneität zu tun!

    Und diese Spontaneität, wo und wann immer es möglich ist, auch auszuleben!

    Das heißt auch: Der öffentliche Raum ist auch ein Raum der sexuellen Begegnung, wo sich geile Blicke treffen, wo erotische und sexuelle Fantasien aus dem Moment heraus entstehen und spontane Handlungen folgen (können). Und das ist gut so!

    Das spontane Moment ist schon immer Teil gerade auch schwuler Geilheit gewesen - und es muss wieder stärker betont und positiv besetzt werden.

    Die klare Botschaft an männliche Jugendliche:

    Es ist geil, wenn sich Männer gegenseitig antörnen und auch spontan ihren Spaß haben!
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#18 ZeitfensterAnonym
  • 15.03.2014, 12:19h
  • Antwort auf #12 von Mister_Jackpot
  • Sicher! In einen Fickschuppen gehe ich ja auch mit fester Absicht und die Anzahl der potenziellen Sexpartner ist überschaubarer. Wenn man da so lange herumfackelt wie bei GR, dann kommt man nicht zum Abschuss. Man muss sich zügiger entscheiden, weil die Konkurrenz auch nicht schläft - und die erlebt man ja viel direkter als bei GR. Das ist jedenfalls meine Erfahrung ;-)

    Ich meine auch, dass es in solchen Läden schneller geht.

    Jetzt haben wir uns als Schlampen geoutet! Der Kollege über uns kriegt bestimmt schon Ganzkörperherpes, wenn er mitbekommt, was für "Szene-Schwule" wir sind! ;-)
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#19 der mehrheitAnonym
#20 MikeschAnonym
  • 15.03.2014, 12:27h
  • Antwort auf #11 von m123
  • Ich muss dir, mal wieder, großteils recht geben, und zwar zu Nr. 5.

    Einen Artikel mit "Die Katze im Sack kaufen will niemand" zu beginnen, sagt schon alles und bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars.

    Und wenn jmd. schreibt, "bei mir läuft eine Beziehung >normalerweise< über Sex...", frage ich mich, was man eigentlich unter einer "Beziehung" versteht. Alle paar Wochen oder Monate mal was Neues...?

    Im Übrigen habe ich den Eindruck, hier prallen erneut verschiedene Welten aufeinander.

    Dass bei den einen meistens "rot" aufleuchtet, liegt vielleicht tatsächlich an der Aussage Nr. 11.

    Soll ich das jetzt überhaupt abschicken?
    Bei Nr. 16 geht's ja schon wieder los...
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#21 ZeitfensterAnonym
  • 15.03.2014, 12:33h
  • Antwort auf #11 von m123
  • Sei mir nicht böse, aber bevor ich abends vor dem Computer sitze und mir beim Porno einen schleuder, fahre ich doch lieber zur nächsten Kneipe mit Darkroom und mache das selbst, was ich ansonsten nur zu sehen kriegen würde. Da habe ich mehr von! Oder ich versuche es mit einem Dating bei GR. Ich weiss auch nicht, was daran schlimm sein soll. Ich habe einvernehmlichen Sex mit einem anderen erwachsenen Mann. Er hat seinen Spaß daran, ich habe meinen Spaß dabei - und gut ist. Und wer das nicht mag, der muss das auch nicht tun. Wird ja niemand gezwungen......
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#22 SelcesAnonym
  • 15.03.2014, 12:52h
  • Antwort auf #7 von David77

  • Dann gerate als Mann mal in einen Junggesellinnenabschied...
    Östrogengesteuerte Frauen sind kein Stück weniger sexinteressiert als testosterongesteuerte Männer.

    Es sind einfach gesellschaftliche Einstellungen die Frauen zurückhaltender wirken lassen, jeder männliche Stripper kann dir aber berichten dass Frauengruppen unter sich kein bischen anders oder weniger "sexuell aggressiv" über Männer reden als Männer über Frauen.
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#23 ganzheitlichAnonym
  • 15.03.2014, 13:04h
  • Antwort auf #22 von Selces
  • "dass Frauengruppen unter sich kein bischen anders oder weniger "sexuell aggressiv" über Männer reden als Männer über Frauen."

    Du meinst: Heteronormierte Frauengruppen. Möglicherweise.

    Auch das ist aber Ergebnis gesellschaftlicher Konditionierung und Prägung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 EnyyoAnonym
  • 15.03.2014, 13:41h
  • Meinen ersten Partner lernte ich vor vielen Jahren in einer Kneipe kennen: außer etwas streicheln und schmusen lief in der ersten Zeit nichts. Während dessen hatten wir viele Gemeinsamkeiten und Sympathien entdeckt - und ich erwartete den Sex meines jungen Lebens.

    Als es dann passierte: nun ja, der Sex war nicht sonderlich toll. Und das blieb so, wir wurden ein Paar - und daran scheiterte es letztlich.

    Wären wir gleich in die Kiste gestiegen, hätte danach es eine wunderbare platonische Freundschaft werden können. So kam es auf beiden Seiten zu Verletzungen, die nicht hätten sein müssen, denn vom Charakter her ist er wirklich prima. Aber das genügt halt leider nicht immer.

    Jahre später lernte ich (m)einen Traummann kennen: wortlos im Park. Der Sex war toll, die Wellenlänge stimmte - und es wurde die bislang intensivste Partnerschaft meines Lebens. Weil nahezu alle Bereiche passten.

    Fazit: alles kann, nichts muss. Es sollte jeder selbst festlegen, wann und wie schnell man ins Bett geht und wie wichtig einem Sex in der Partnerschaft ist.
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#25 stromboliProfil
#26 seb1983
  • 15.03.2014, 14:04h
  • Antwort auf #17 von spontaner Sex
  • Das ist EINE Seite von Sex.
    Das langsame Anbahnen, das Prickeln, das Werben, das Ungewisse, das ist für mich auch eine Seite.
    Da kommt der Jagdtrieb raus ob man es noch drauf hat, vielleicht sogar ein Urinstinkt^^

    Das man als Schwuler auch das klassische:
    "Hi. Hi. Ficken? Ok." haben kann ist doch echt nichts neues.

    Wie hat mir mal ein Freund gesagt: Wenn da ne Tussi gleich breitbeinig wie ein toter Fisch wo ist da der Reiz?
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#27 beobachterAnonym
  • 15.03.2014, 14:28h
  • und schon sind einige wieder bei heten-stories und frauen, die die beine breit machen... wie abtörnend!
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#28 m123Anonym
  • 15.03.2014, 15:19h
  • Antwort auf #21 von Zeitfenster
  • Ich hab ja auch überhaupt nichts dagegen wenn einige von euch Sexdates haben oder Darkrooms besuchen. Ihr versteht das, was ich schreibe, immer als Angriff auf euer Sexualverhalten, obwohl das überhaupt kein Angriff ist.

    Nur was der Artikel tut, ist, die Schwulen generell so darzustellen als ginge es nur darum die Schwanzlänge des anderen herauszufinden und als ginge es normalerweise bei einem Date zweier schwuler Männer sofort ins Bett. Es mag sein, dass das bei vielen, vor allem denen, die sich gerne und oft in der schwulen Szene bewegen, so ist. Aber bei allen Schwulen und vielleicht sogar bei sehr vielen Schwulen ist das nicht so. Diese Generalisierung im Artikel habe ich kritisiert und dass der Autor auf der basis dieser Generalisierung versucht alle Schwulen dahingehend zu belehren. Der Autor geht von SICH aus und verallgemeinert das auf alle Schwulen. Das habe ich kritisiert.

    Es gibt nunmal AUCH schwule Männer wie mich, die in einer monogamen beziehung leben und die auch vorher nicht mit jedem schwulen Mann, den sie gedatet haben, beim ersten oder zweiten Date ins Bett hüpfen. Dabei habe ich NIE gesagt, dass ich mein Leben generalisiere oder anderen Schwulen aufdrängen will. Das würde ich niemals tun. Aber trotzdem werft ihr mir das vor, obwohl ich das überhaupt nicht geschrieben habe. Es ist quasi wie ein Reflex, wenn man schreibt, dass es AUCH schwule Männer wie mich gibt, man sofort niedergemacht wird von denen, die eine monogame beziehung als spießig ansehen und lieber in den nächsten Darkroom hüpfen. Dabei hab ich überhaupt nichts dagegen, wenn ihr euch wie auch immer sexuell auslebt.

    Schwule Szene = alle Orte, an denen sich fast ausschließlich Schwule bzw. Homosexuelle treffen. Ein schwuler Club IST somit Teil der schwulen Szene.

    Mit meiner Lebensweise bin ich zumindest hier auf queer.de in der Minderheit. Und man spürt sehr stark, dass einem hier ein eiskalter Wind entgegenweht, wenn man erwähnt, dass nunmal nicht alle Schwulen so sexbesessen und schwanzgeil sind, wie der Autor es in seinem Artikel beschreibt.
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#29 ganz natürlichAnonym
#30 sperlingAnonym
  • 15.03.2014, 15:24h
  • Antwort auf #5 von m123
  • was ist eigentlich so schwer daran, eigene prioritätensetzungen zu beschreiben, ohne andere zu beleidigen?

    der autor beschreibt seinen eigenen weg von einer dating-routine, die ihm bisher mehr oder weniger selbstverständlich erschien, hin zu einer anderen. man kann ihm vorwerfen, dass er dabei "man" sagt, wo er "ich" meint. das kann man ihm aber auch vorwerfen, ohne ihm und vielen anderen dabei gleich eine psychische störung und unfähigkeit zu echtem zwischenmenschlichem interesse vorzuwerfen.

    dein verhalten ist sehr verletzend. merkst du das eigentlich?

    mich stört außerdem, dass du einen gegensatz aufbaust, der in der realität keiner ist. nur, weil man sich schon beim ersten kennenlernen AUCH für den schwanz des anderen interessiert, heißt das noch nicht, dass man sich NUR dafür interessiert. und nur, weil man es AUCH in ordnung findet, mit jemandem sofort sex zu haben, heißt das nicht, dass man generell komplett "oberflächlich" ist.

    ich würde dir wünschen und empfehlen, dich einmal mehr auf die vielfalt der menschen und ihrer bedürfnisse einzulassen und genauer hinzuschauen statt pauschale urteile zu fällen.

    besonders unfair finde ich, dass du wieder einmal eine schuldumkehr betreibst: das aggressiv-verletzende deines eigenen verhaltens kaschierst du hinter der behauptung, die anderen würden DIR schaden, indem sie so offen über ihre dating-routinen reden. die dir wirklich schaden, sind die menschen, die andere menschen verachten, weil sie entspannter mit sex umgehen, und nicht diejenigen, die du hier schon wieder in den großen topf "szene-schwule" rührst.

    die lösung wird nicht darin bestehen, die angst dieser menschen vor sexueller freiheit noch zu bestätigen und alle schwulen zu bitten, doch bitte genauso verkrampft zu werden. die lösung kann nur darin bestehen, die angst vor der freiheit und vor der vielfalt zu überwinden. bei denen, bei uns - und bei dir.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#31 m123Anonym
  • 15.03.2014, 15:31h
  • Antwort auf #16 von Robby
  • 1. ich habe nie über das Leben oder die Lebenseinstellungen anderer geurteilt. Soetwas liegt mir fern.

    2. Meine Kommentare geben meine Meinung wider. Das ist ja auch der Sinn von Kommentaren. ;)

    3. du dichtest dir irgendetwas zusammen, was ich gar nicht gesagt habe. Belege doch einfach mal, wo genau ich über das Leben und die Lebenseinstellung von jemandem geurteilt habe. Du wirst keine solche Stelle finden.

    Tipp: Erst den Kommentar lesen. Dann antworten, und zwar so, dass du nicht Dinge erfindest, die ich gar nicht gesagt habe. Dann klappt's auch mit mehr Akzeptanz.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#32 sperlingAnonym
  • 15.03.2014, 15:34h
  • Antwort auf #28 von m123
  • >"Ihr versteht das, was ich schreibe, immer als Angriff auf euer Sexualverhalten, obwohl das überhaupt kein Angriff ist."

    schatz, wir können lesen: "oberflächlich hoch unendlich" - "ernsthafte dates laufen nicht so ab" - "peinlich" - "arm" - "schlampe" - "alles vögeln, was nicht bei drei auf dem baum ist". du empfiehlst dem autor sogar eine psychotherapie!

    wenn das keine angriffe sind, dann möchte ich nicht erleben, wie verletzend es wird, wenn du wirklich zum angriff übergehst.

    >"Dabei habe ich NIE gesagt, dass ich mein Leben generalisiere oder anderen Schwulen aufdrängen will."

    lies deinen beitrag noch mal, und dann frag dich, wem du hier was vormachen willst. deine haltung von "ihr szene-schwulen seid alle oberflächliche, sexbesessene, arme würstchen, die nichts von ernsthaften beziehungen verstehen" trieft so sehr aus jedem satz, dass ich mich wirklich frage, wie du jetzt ernsthaft erwarten kannst, dass das keiner merkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 Mister_Jackpot
  • 15.03.2014, 15:35h
  • Antwort auf #28 von m123
  • Es geht einfach um diesen latenten Unterton in deinen Postings, indem du deine Monogamie als das Nonplusultra hinstellst. Und dann wunderst du dich ernsthaft über die Gegenreaktionen? Du hast das Glück jemanden gefunden zu haben....das find ich ja super, aber darum gings nicht. Du unterstellst eine Sexbessesenheit, die aber eigentlich vollkommen natürliches Sexualverhalten von Männern im Allgemeinen darstellt. Und noch etwas zu deinem Szenebegriff. Du hast geschrieben (Zitat): "
    Schwule Szene = alle Orte, an denen sich fast ausschließlich Schwule bzw. Homosexuelle treffen. Ein schwuler Club IST somit Teil der schwulen Szene." Dann frag ich mich nochmals ..wo hast du deinen Partner kennengelernt? Schwule lernen sich meist in Schutzräumen kennen, weil man ja sonst meist gar nicht weiss ob der andere wirklich auch schwul ist. was bitte meinst du warum es schwule Lokale und Clubs gibt? Nicht nur um Sex zu haben, sondern auch um endlich mal ungezwungen jemanden kennenlernen zu können. Manche ganz ganz wenige Schwule lernen sich vlt auch ausserhalb kennen, aber das ist sehr sehr sehr selten! Da muss man schon Glück haben. Also nochmal die Frage: Wie bist du zu deinem Partner gekommen? Denn das hast du nicht beantwortet? warst du vielleicht auch in der "Szene"? Oder in der schwulen "Online Szene"?....ich mags nicht wenn Leute denken sie könnten einem weiss machen, dass sie selbst noch nie schwule Plattformen oder Lokale genutzt haben. das ist einfach eine Lüge. Und noch etwas: Wenn das deine Definition von schwuler Szene ist..dann ist wohl alles andere "Hetero Szene"? Verstehst du was du tust? Du kategorisierst nach guten und aus deiner Sicht bösen Schwulen und scheinst es selbst nicht einmal zu merken, wenn es wirklich stimmt was du schreibst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#34 David77Anonym
  • 15.03.2014, 15:39h
  • Antwort auf #11 von m123

  • Ich bin alles anderer als ein szeneschwuler und breche mit so etlichen klischees.
    übrigens hielt meine erste beziehung fast 8 jahre, obwohl wir am ersten abend in der kiste landeten. Am morgen danach hatte ich das gefühl im eigenen bett aufzuwachen. Was es später dann auch war.
    seit 6 jahren bin ich single, da ich für privatleben fast keinen freiraum habe. Soll ich jetzt nach deiner meinung enthaltsam leben?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#35 daVinci6667
  • 15.03.2014, 15:44h
  • Antwort auf #5 von m123

  • Hallo mein lieber m123

    Mir gefällt der Artikel auch nicht. Unsensibel geschrieben auch will ich weder Jäger noch Gejagter sein, schon gar keine Beute, für niemanden.

    "Sexloses Kennenlernen ist für mich eine Selbstverständlichkeit, da musste ich nie drüber nachdenken."

    Für mich auch. Nur wenn ich spüre der andere möchte mehr und ich auch, wenn ich spüre die Gefühle stimmen und ich ihm vertraue, warum ist es dann verboten dass schon jetzt mehr passiert? Warum diese Ablehnung von Sex?

    "Ob der Autor es glaubt oder nicht, es gibt auch Schwule, die auch nach den ersten paar Dates noch keine Zärtlichkeiten austauschen."

    Verstehe ich richtig? Gar keine Zärtlichkeiten? Nicht mal über die Haare oder Hände streicheln? Ich spreche nicht von Sex aber von Zeichen von Zuneigung, von Freundschaft. Das fände ich mehr als komisch.

    Weisst du, bei meinem ersten Freund in meiner Jugend, haben wir erst wochenlang nur dutzende Briefe geschrieben. Internet gab es ja noch nicht. Als wir uns das erste Mal dann getroffen haben, gabs zur Begrüssung bereits die erste Umarmung. Wumm, Bäng! Fühlte sich das gut an!

    Dann stundenlange Gespräche. Eigentlich waren wir bereits da schon ein Paar auch wenns zum Sex erst zwei, drei Wochen später bei mir zu Hause kam. Hätte er aber sämtliche Zärtlichkeiten sofort abgeblockt hätte mich das verletzt und wir wären kaum ein Paar geworden.

    "Jede Hete, die diesen Artikel liest, muss denken, dass Schwule nur an Schwänze und Sex denken können."

    Ganz ehrlich, du machst dir viel zu viele Gedanken was andere über uns oder über dich denken könnten. Bitte befreie dich von diesen Einschränkungen.

    Und mal ganz ehrlich: AUCH DU DENKST AN SCHWÄNZE, ÄRSCHE und GEILE MÄNNERKÖRPER zum Beispiel wenn du wichst, mach dir bitte selber nichts vor. Da ist ganz normal und auch vollkommen richtig so! Dafür braucht man sich nicht schämen.

    "Ganz ehrlich, wenn ich den Autor so schreiben höre, dann denke ich als Schwuler, dass er eine Schlampe ist."

    Und da ist es wieder, deine Verurteilung. Sorry, trotz aller Sympathie, das bringt dir rote Kästchen und das zurecht!

    Bitte nicht falsch verstehen, nicht weil du der bist wer du bist, nicht weil du fühlst was du fühlst. Da ist alles vollkommen in Ordnung. Sondern weil du dich über andere erhebst und degradierst.

    Du beschimpfst mich und meinem Mann damit eben auch als Schlampen nur weil wir gleich am ersten Tag miteinander in der Kiste waren. Bist du dir das bewusst?

    Doch aus ganzem Herzen, glaube mir, es war absolut richtig schon miteinander zu schlafen. Es war geil, die Gefühle stimmten, es war bereits Liebe. Das gibts! Und seither sind wir uns treu.

    Also bitte nehme die Schlampe zurück!
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#36 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 16:03h
  • Antwort auf #32 von sperling

  • 'm123' sollte besser mal ALLE seine Kommentare hier, die er in den letzten Monaten zum Thema 'Sex/Ausleben der Sexualität/Schwulenszene' fabriziert hat, nochmal INTENSIV DURCHLESEN. So gut wie JEDER Beitrag von ihm strotzt von Arroganz, Intoleranz, Überheblichkeit und Anmassung gegenüber anderen Usern, die offen schwul sind und ihre Sexualität offen ausleben. Ich habe selten in meinem Leben einen schwulen Mann erlebt, der dermassen intolerant ist wie die beiden User 'Mikesch' und 'm123'. Bei so viel Arroganz und Borniertheit kann man nur noch den Kopf schütteln...
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#37 daVinci6667
  • 15.03.2014, 16:18h
  • Antwort auf #28 von m123

  • Im Allgemeinen liest sich das schon bedeutend besser. Lies aber bitte nochmals Sperlings Kommentar, mit dem ich sehr übereinstimme.

    "Mit meiner Lebensweise bin ich zumindest hier auf queer.de in der Minderheit. Und man spürt sehr stark, dass einem hier ein eiskalter Wind entgegenweht, wenn man erwähnt, dass nunmal nicht alle Schwulen so sexbesessen und schwanzgeil sind, wie der Autor es in seinem Artikel beschreibt."

    Nochmals dasselbe. Auch ich bin monogam, stehe dazu und spüre diesen Gegenwind nicht so wie du. Weil ich andere respektiere und nicht so sehr verurteile wie du es leider tust.

    Ausserdem das Leben m123 ändert sich. Du und ich werden uns wünschen das es so bleibt wie es gerade ist. Du weist aber nicht, ob auch du nicht mal in eine Situation kommst in der du vielleicht Orte die du jetzt verteufelst, schwule Saunen zum Beispiel, aufsuchen wirst.

    Und sei es auch nur weil du unter unseresgleichen sein willst, oder weil es dir peinlich wäre in einer Hetensauna einen Steifen zu kriegen oder du die Blicke der Frauen auf deinem nackten Körper nicht so magst.

    Und nochmals. Auch du bist nur ein schwuler Mann und als solcher ganz sicher "schwanzgeil"! Steh endlich dazu!

    Wenn du magst folge mal dem Link in meinem Profil auf meinen tumblr Account. Viel Spass!
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#38 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 16:31h
  • Antwort auf #31 von m123

  • 1. Im Gegensatz zu Dir LESE ich die Kommentare anderer. 2. Stehe ich im Gegensatz zu Dir zu dem, was ich schreibe - Du widersprichst Dir in Deinen Kommentaren immer wieder selbst, wie jeder nachlesen kann. 3. Lügst Du uns eiskalt und verdammt dreist ins Gesicht, wenn Du behauptest, Du hättest NIE über andere geurteilt! Glaubst Du, wir sind alle wirklich so dumm, für wie Du uns hier verkaufen willst?! Wir alle KÖNNEN LESEN UND DENKEN UND TUN ES AUCH! Und darum wissen alle hier, was für ein dreister Lügner Du bist. 4. Lies mal Deine versammelten Kommentare, die sich mit Sex beschäftigen - Du scheinst ja nicht mal zu wissen, was Du alles schon von Dir gegeben hast. 5. Du bist ja bis jetzt sogar zu feig auf meinen früheren Kommentar - Thema 'Coming out bei Sportlern' - zu antworten, indem ich ich auf große Diskrepanzen bei Deinen Aussagen hingewiesen habe - denn da hättest Du ja Farbe bekennen müssen. - Kurz und knapp: Dein jetziger Kommentar ist wirklich erbärmlich und beweist einmal MEHR, wie Du wirklich bist...
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#39 probondageProfil
  • 15.03.2014, 16:37hDortmund
  • Grins, eine Welt, die mir absolut fremd ist. Ich stelle mir vor, ich fahre 500 KM zu einem geilen Ledermaster und der will mich nur kennenlernen. Ok, ich merke, ich lebe in einer ganz anderen Welt als der Autor. Wenn ich irgendwo mich mit jemanden treffe, dann bin ich seine Beute! Rollenspielsex hat auch seine Vorteile, die Fronten und Rollen sind klar verteilt. Ewiges Kennenlernen und Abtasten ist für BDSM eher abtörnend. Es geht geht sofort auf der Fußmatte los - oder gar nicht. Später dann, nach der Session, wird gequatscht und ... tja, auch davon sind Fetischkerle nicht ausgenommen ... sich vertraut. Beim zweiten oder dritten Mal kann das schon mal zu Problemen führen. Da kommt man dann an und es wird ewig über alles mögliche gequatscht und Literweise Kaffee in sich reingeschüttet. Schwierig wird es dann ins Spiel zu kommen. Tja, verkehrte Welt. Meine ist einfacherer :)
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#40 RobbyEhemaliges Profil
#41 RobbyEhemaliges Profil
#42 daVinci6667
  • 15.03.2014, 16:52h
  • Antwort auf #36 von Robby

  • Manchmal denke ich bei all seiner Ablehnung von Zärtlichkeiten, ihm könnte mal was passiert sein.

    Sorry, Vielleicht liege ich auch vollkommen daneben.

    Laut Statistik wird jeder 7. Junge sexuell missbraucht. Leider ist mir das auch passiert. Ich kann noch nicht lange offen dazu stehen.

    Fast immer haben die Betroffenen dann Probleme im Bereich Beziehungen, Liebe, Partnerschaft, Vertrauen, Nähe und Distanz und ganz besonders mit ihrer Sexualität. In meinem Fall handelte es sich um eine Täterin. Da ich schwul bin liess sich das als Erwachsener besser verleugnen und verdrängen.

    Ich denke für mich als Schwuler wäre es noch schwieriger, wäre der Täter ein Mann gewesen weil man dann leider unbewusst im Partner immer wieder den Täter erkennen könnte.
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#43 RobbyEhemaliges Profil
#44 RobbyEhemaliges Profil
#45 RobbyEhemaliges Profil
#46 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 17:29h
  • Antwort auf #42 von daVinci6667

  • Tut mir wirklich leid, was Dir passiert ist, daVinci, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es irgendwann komplett verarbeiten kannst und darüber hinwegkommst. - So etwas schlägt tiefe Wunden und möglicherweise hast Du mit 'm123' recht, auch wenn ich es ihm natürlich nicht wünsche, dass er so etwas erleben mußte. - Seine ignorante Haltung macht mich jedesmal total wütend, das gebe ich zu, aber ich bin mir nicht sicher, ob seine Einstellung von einem möglichen Mißbrauch o. ä. herrührt, oder einfach daher, dass er sich aus irgend einem anderen Grund glaubt, als 'Richter' über das Leben und die Einstellungen anderer aufspielen zu müssen.
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#47 sanscapote
  • 15.03.2014, 17:43h
  • Thema Sex. Hier scheiden sich die Geister, wie ich an Postings und Kommentaren sehe.

    Mir gefallen einige Kommentare. Andere nicht. Andere sind mir zu allgemein. Ich lese am liebsten diejenigen mit persoenlicher Erfahrung.

    Jeder hat seine Erfahrung und mancher versucht Statements ueber Sex davor, waehrend und darnach ...

    Vielleicht sollte ich gar nicht schreiben...
    Als 1969 ein Kuss zwischen volljaehrigen Maennern keine Unzucht mehr war, lernte ich meinen 2. Freund kennen. Den ersten mit 18 und wir waren 5 Jahre zusammen. Damals vollzog sich alles in Heimlichkeit - im Hotel, in der Studentenbude oder in der Wohnung des Partners. Nicht einmal eine Beruehrung war in der Oeffentlichkeit moeglich. Bei meinem ersten und zweiten Partner (nach 10 Jahren Singledasein) hatten wir ein bisschen Zeit einander kennenzulernen, da wir diese Zeit auf unser beider Urlaube verlegten. Anfangs lernten wir einander "nur so" kennen ohne Erwartungen. Dann wollte der Trieb auch das Gefuehl mit Sex verbinden und wir hatten Zeit uns aufeinander einzustellen und die Vorlieben und Abneigungen auszuloten.
    Bei meinem Traummann, mit dem ich in diesem Jahr 31 Jahre zusammen bin, stand ebenfalls nicht Sex an erster Stelle.

    Also das war meine Geschichte.
    Und jeder hat die Seinige.
    Darueber gibt es keine Diskussion.
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#48 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.03.2014, 17:52h
  • Antwort auf #39 von probondage

  • Danke für Deinen ehrlichen und sehr informativen Kommentar über BDSM. Ich selbst habe keine Erfahrung mit dieser Spielart des schwulen Sex, doch es scheint so, als gäbe es trotzdem sehr viele Parallelen zum 'gängigen' schnellen Sex - wenn ich das so nennen darf - den ich in einem Darkroom, einer Juicebar oder auf einer Klappe haben kann. Zuerst einfach ein geiler Fick - und danach kommt das Reden. Das zeigt, dass vieles eigentlich überall ähnlich läuft. Außerdem finde ich es schön. durch Dich einfach auch mal über meinen Tellerrand blicken zu können...
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#49 MikeschAnonym
#50 Stephen
  • 15.03.2014, 19:30h
  • Tja, der Tiergarten der Natur ist gross und vielfältig. Drum jedem wie er's gerne hat! Soll jeder für sich selbst entscheiden...
  • Antworten » | Direktlink »
#51 TheDadProfil
  • 15.03.2014, 19:38hHannover
  • Antwort auf #11 von m123
  • ""Da hier sich größtenteils eh Szeneschwule rumtreiben rechne ich auch nicht mit Zustimmung zu meinem Kommentar.""..

    Wie kommst du zu der Einschätzung, und was genau ist Deiner Meinung nach ein "Szene-Schwuler" ?

    Wo fängt das an ?
    Bei einmal im Monat Schwul ausgehen ?
    Oder bei wöchentlicher Jagd auf einen Bettpartner ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#52 TheDadProfil
  • 15.03.2014, 19:55hHannover
  • Antwort auf #28 von m123
  • ""Ich hab ja auch überhaupt nichts dagegen wenn einige von euch Sexdates haben oder Darkrooms besuchen. Ihr versteht das, was ich schreibe, immer als Angriff auf euer Sexualverhalten, obwohl das überhaupt kein Angriff ist.""..

    Aha..

    ""Nur was der Artikel tut, ist, die Schwulen generell so darzustellen als ginge es nur darum die Schwanzlänge des anderen herauszufinden und als ginge es normalerweise bei einem Date zweier schwuler Männer sofort ins Bett.""..

    Nöö..tut der Artikel nicht..
    Er stellt dar, das EINIGE von uns das gerne machen..

    Aber Du generalisierst in Deinen Aussagen ganz gerne, was teils Deinen Formulierungen geschuldet ist, teils Deiner persönlichen Einstellung zu Sex und Beziehung..

    Bleib bei dem Gedanken "einige", so wie der Artikel es darstellt, und empfinde es nicht automatisch als affront gegen Deine Lebensweise, denn es ist nicht so, das die "einigen" die anders leben und lieben automatisch ein schlechtes Licht auf Dich werfen würden..

    Das gilt übrigens nicht nur für Beziehung und Sex, das gilt auch für Szene und CSD´s..

    Vielfalt ist eine Bereicherung, und Deine persönliche Einstellung gehört ebenso dazu wie die andere, etwas schrillere Ausdrucksweise..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#53 probondageProfil
  • 15.03.2014, 20:58hDortmund
  • Antwort auf #48 von Robby
  • Viele, die fest verpartnert sind in der Szene trennen Sex und Beziehung. Der Sex mit meinen Kerl ist eine ganz andere Sache, als das, was ich mit Rollenspielpartnern habe. Ist doch auch logisch, unser Sex spielt sich hauptsächlich im Kopf ab. So ein Date hat seine Auswirkungen schon lange vorher. Das Kopfkino vorher ist wohl das geilste daran. Denn die Realität kann niemals die Fantasie übersteigen. Muss sie auch nicht. Es wird allerdings dann kompliziert, wenn sich mein Spielpartner warum auch immer, sich in mich verliebt. Diese Postition ist besetzt- Da bin ich der Falsche. Ich kommuniziere das aber auch so im Vorfeld, doch Menschen sind halt keine Maschinen. Im übrigen, nur zur Info - Ich muss für meine Art Sex keinen Fick haben, ich muss noch niemals kommen. Ich erlebe bei einer intensiven Session mehr als einmal einen mentalen Orgasmus. Mit den gleichen Auswirkungen, nämlich Pause oder Ruhe für eine kurze Zeit. Nur zur Info, ich bin seit 13 Jahren mit meinem Kerl zusammen und seit 8 Jahren verheiratet. SM war der Anfang unserer Beziehung, daraus wurde dann eine ganz "normale" sehr innige Beziehung. Der SM blieb aber durch Alltag und Gewohnheit auf der Strecke. Doch ich habe mich nicht geändert, er auch nicht. SM kann man genausowenig unterdrücken wie seine sexuelle Orientierung. Bleib also nur zwei Möglichkeiten - entweder bei jeder sich bietenen Gelegenheit fremdzugehen und den Partner anzulügen, oder gleich den anderen die Möglichkeit und Freiheit zu geben sich auszuleben. Wir haben uns für das zweite entschieden. Und was soll ich dir sagen, Sex ist ein Thema was seit Jahren keinen Streit verursacht hat, ganz im Gegenteil. Und, man hätte jederzeit die Möglichkeit, doch man nutzt es extrem wenig. Ich sage immer, jeder findet seinen Weg. Und ich mag es halt sofort in die Session geführt zu werden, den Schalter umgelegt zu bekommen. Dann bin ich in meiner eigenen Welt, einer Auszeit aus der Wirklichkeit, denn das ist Rollenspielsex oder BDSM. Gayle Grüße aus Dortmund. Dirk

    PS. gerne mehr, bei Themen wo ich auch wirklich was zu beitragen kann.
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#54 MikeschAnonym
  • 15.03.2014, 21:16h
  • Antwort auf #52 von TheDad
  • Das ist doch das Fiese an diesem Artikel: er schreibt nicht "ich" oder "manche", nein er schreibt durchweg "man" oder "wir".

    Aber doch: Auch die anderen, denen z.B. die Schwanzgröße nicht das Wichtigste an einem Menschen sind, werden in ein schlechtes Licht gerückt.

    Es kann j e d e r machen, w a s und w i e er's will.
    Das ist allerdings Privatsache und kann nicht verallgemeinert werden.

    Und zu behaupten, eine Klemmschwester zu sein, nur weil man nicht den ganzen Tag ans Ficken denkt, was ich mir auf eine Art auch als belastend vorstellen kann, bzw. dieses Verhalten nicht als das tollste überhaupt betrachtet, ist wohl das Letzte.
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#55 MikeschAnonym
  • 15.03.2014, 23:09h
  • Antwort auf #6 von Robby
  • Du schreibst, bei dir läuft eine Beziehung zunächst über Sex.
    Betonst du nicht immer wieder, promisk zu sein?

    Kann man denn da überhaupt Interesse an einer Beziehung/langfristen Bindung haben? Ist man dann nicht eher bindungsunfähig und führt den vermeintlichen Partner an der Nase herum?

    Irgendwie passt da etwas nicht zusammen.
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#56 KathiGr
#57 giliattAnonym
  • 16.03.2014, 00:58h
  • Ich greises Geraffel (57) blicke mal 40 Jahre zurück in die Zeit meinen Coming-Outs. Im Alter von 17 Jahren meinte ich damals - zumal norddeutscher Provinzbewohner - niemals später wieder einen Kerl abgreifen zu können. Also lautete das Motto: "Immer ran, wo Platz ist!"

    Blickkontakt! Anbaggern!! Fummeln!!! Ficken!!!!

    Das war zwar in sexueller Hinsicht kurzfristig befriedigend, aber nicht das, was ich eigentlich wollte. Ich wollte ja einen Lebenspartner finden. Nämlich den Mister Right. Den Traumprinzen. Den Mann, der mit mir zu leben bereit ist.

    Aber ich war schon immer ein Typ, der nur dem folgt, was die Natur ihm vorgibt. Ich esse Erdbeeren oder Spargel nur im Frühjahr. Zu den Zeiten also, in denen sie hier wachsen, und erhalte mir somit die Freude darauf.

    Beim Sex verfahre ich gereifte Person heute analog. Kennenlernen und Gespräche sollen vorangehen. Geschlechtsverkehr kann diese Verbindung krönen.Da kaufe ich ergo nicht die Katze im Sack, sondern packe den Kater am Sack.
    Und der Kater schnurrt dann wenigstens noch zehn Jahre lang und schickt mich nicht ins Pflegeheim....

    Mit dem Sex warten?
    Jeder schwule Mann wird das für sich selbst entscheiden, ob er nach dem ersten Beschnüffeln sofort ins Bett geht mit seiner Beute.
    Ich finde, dass eine Wartetaktik weitaus
    reizvoller
    ist und zudem auch irgendwie "anständiger", weil normaler, wenn man ernsthafte ehrliche Absichten hat in der Partnerwahl.
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#58 Miguel53deProfil
  • 16.03.2014, 05:49hOttawa
  • Antwort auf #11 von m123
  • Komm mal runter von Deinem Ross und setze Dich mit der Wirklichkeit auseinander. Hier ist sicher nicht der Disney-Club, aber auch kein Sex-Club. Dafuer wird viel zu ernsthaft diskutiert. Wenn auch auf sehr unterschiedlichem Niveau.
    Zum Artikel faellt mir sofort wieder ein, was ich schon vor Jahren oft mit Freunden diskutiert habe. Und das gibt dem Artikel durchaus Recht. Der schnelle und aufgeregte F... beim ersten Treffen macht nach meinen Erfahrungen so manche Freundschaft unmoeglich.
    Und das ist einfach so: Wenn es einmal zum Sex gekommen ist, es aber nicht zusammenpasst, entsteht in vielen Faellen eine unsichtbare Mauer zwischen den beiden Beteiligten. Waere es nicht zum Sex gekommen, waere eine enge Freundschaft durchaus moeglich gewesen. Diese Mauer aber laesst die Beiden nie wieder richtig nahe kommen.
    Von daher stimme ich dem Gedanken des Abwartens durchaus zu. Weiss aber eben auch aus eigener Erfahrung, dass das ueber den Gedanken meistens nicht hinausgeht. Der Mann ist, wie Viele hier eben richtig beschreiben, ein Jaeger und triebgesteuert. Und das hat nichts mit den Vorwuerfen von unserem 123 zu tun. Es ist einfach so, wie es ist. Und das wird sich wohl nie aendern.
    Aber gut, dass wir mal drueber diskutiert haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#59 Miguel53deProfil
  • 16.03.2014, 06:16hOttawa
  • Antwort auf #28 von m123
  • Es ist Deine Ausdrucksweise, die so generalisierend daher kommt. Die loest - zu Recht - diese Entgegnungen aus. Denn in der Tat stellst Du Dich grundsaetzlich als das Gute, "Euch", also alle Anderen, hingegen immer als die "Schlampen" dar. Wenn Du etwas anderes sagen willst, dann arbeite einfach mal an Deinen Formulierungen.
    Ich erinnere nur mal an unsere Kontroverse zum Thema Alt und Jung, bei dem Deine Anmerkungen gegenueber aeltern Schwulen schon fast etwas pathologisch, hysterisches hatten und immer wieder mal haben.
    Gerade so klingt es auch hier bei Dir.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#60 TheDadProfil
  • 16.03.2014, 09:23hHannover
  • Antwort auf #56 von KathiGr
  • Homophobisten und Rassisten gehören für Dich unter dem Begriff Vielfalt einsortiert ?

    Wie kommt Frau dazu ?

    Hier ging es um die vielfältigen Ausprägungen von eigenen Sexuellen Identitäten, und nicht um die Ausprägungen poltischer oder gesellschaftlicher Ansichten, die sich bei Extremisten in Rassismus und Homophobismus äußern !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#61 MikeschAnonym
#62 KerouaclyAnonym
  • 16.03.2014, 09:47h
  • Man sollte hier mal eine Sozialstudie zu Shitstorms und Mobbing im Internet machen.

    Mein Gott, lasst den doch in Ruhe. Er lebt so wie er will, ihr lebt so wie ihr wollt...wo liegt das Problem?

    Mit der Toleranz gegenüber anderen Lebensformen ist es hier auch nicht sehr weit.
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#63 RobbyEhemaliges Profil
  • 16.03.2014, 10:01h
  • Antwort auf #55 von Mikesch

  • Anscheinend LIEST Du meine Kommentare entweder nur teilweise, oder ÜBERHAUPT NICHT - was eher anzunehmen ist - bevor Du sie negativ bewertest und einen blödsinnigen Antwortkommentar zusammenfantasierst. Anders ist dieser Kommentar von Dir nicht zu erklären. Wenn Du meine bisherigen Kommentare GELESEN UND AUCH VERSTANDEN hättest, dann würdest Du auch wissen, dass ich nur offene Beziehungen habe. Das heißt, dass sich Sex IN und AUSSERHALB der jeweiligen Beziehung absolut NICHT ausschließen müssen. Alle anderen User außer DIR und 'm123' wissen das auch. Du solltest Dir lieber mal die Kommentare von anderen DURCHLESEN, bevor Du jemandenm irgendwelchen Blödsinn unterstellst.
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#64 seb1983
#65 RobbyEhemaliges Profil
  • 16.03.2014, 11:00h
  • Antwort auf #53 von probondage

  • Danke für Deinen netten Kommentar. - Wie Du vielleich aus meinen früheren Postings weißt, sind mein Lover und ich seit 15 Jahren zusammen und haben ebenfalls eine offene Partnerschaft. Bei uns ist es ähnlich wie bei euch - Sex mit dem festen Partner ist eine Sache - schneller Sex mit anderen Männern eine komplett andere. Ich denke, das ist ein großer Vorteil von 'offenen Beziehungen' gegenüber Beziehungen, bei denen einer der Partner nur widerwillig monogam ist, denn bei einer 'offenen' Partnerschaft gibt es wegen Sex keine Eifersuchtsdramen. - Beim Sex mit meinem Partner zählt vor allem die Liebe und Vertrautheit - bei der schnellen Nummer einfach der schnelle Kick, der Reiz des Unbekannten.
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#66 RobbyEhemaliges Profil
#67 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 11:32h
  • Antwort auf #63 von Robby
  • Heute bleiben wir alle sachlich.

    Wie kann man behaupten, - "offene" - Beziehungen (Plural), sozusagen eine nach der anderen, zu haben, wenn promisk lebende Menschen, die ja notorisch untreu sind, gar nicht zu einer Beziehung fähig sind?

    Jedenfalls ist unter einer Beziehung/langfristigen Bindung doch etwas ganz anderes zu verstehen, nämlich etwas Wertvolles und Schützenswertes.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#68 sanscapote
#69 FoXXXynessEhemaliges Profil
#70 Dr SommerAnonym
  • 16.03.2014, 12:55h
  • Antwort auf #55 von Mikesch
  • "Kann man denn da überhaupt Interesse an einer Beziehung/langfristen Bindung haben?"

    Ja.

    "Ist man dann nicht eher bindungsunfähig und führt den vermeintlichen Partner an der Nase herum?"

    Nein.

    Schau dir doch einfach mal mit offenen Augen deine Umwelt an statt nur deine Vorurteile zu pflegen. Dann musst du keine Fragen mehr stellen, die in ihrer Naivität für einen Erwachsenen Mann schon etwas peinlich wirken, sondern kannst es selber herausfinden.

    Gern geschehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#71 MikeschAnonym
#72 Mister_Jackpot
  • 16.03.2014, 13:50h
  • Antwort auf #55 von Mikesch
  • Was hat denn sexuelle Treue mit Bindungsfähigkeit zu tun? Man bindet sich im Kopf und eine Beziehung ist mehr als Sex! Deswegen sind für mich Sex und Liebe voneinander trennbar. Ich finde eine ehrliche offene Beziehung, in der man über alles reden kann und bestimmte fetse Regeln für Sex ausserhalb der Beziehung hat viel besser als diese gluckenhaften beengten Beziehungen, in denen der andere schon eifersüchtig wird, wenn der andere angeblich zuviel mit seinen Freunden unternimmt. Dieser Eifersuchtspsychoterror der da in vielen monogamen Beziehungen stattfindet kann man also als genauso beziehungsschädigend sehen wie die angebliche Promiskuität in offenen Beziehungen. Ich bin dafür, dass jeder seine Beziehung ehrlich verhandelt. Und zwar direkt von vorne herein. Wenn mein Partner mit anderen auch noch Sex hat heisst das ja nicht automatisch, dass ich nicht trotzdem die Nr.1 bin, da wir ja auch eine emotionale Bindung haben. Das eine schliesst das andere nicht aus. Natürlich ist man immer etwas eifersüchtig, aber das muss man im Zaum halten, denn man hat ja nunmal keine Besitzansprüche auf den Partner..der bleibt immer noch ein eigenständiger freier Mensch. Für mich wäre in einer Beziehung wichtig, wenn der andere mir erzählt was er fühlt, was er denkt und wonach er sich sehnt...und wenn das auch sexuelle Fantasien mit anderen sind dann kann man darüber reden sich austauschen, Regelungen finden und vor allem IMMMER Verständnis aufbringen für den anderen. Ehrlichkeit ist das A und O....ist die vorhanden klappt jede Beziehung. Egal ob offen oder monogam oder ab und zu mal mit Dritten. Schubladendenken ist hier eher hinderlich....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#73 daVinci6667
  • 16.03.2014, 14:04h
  • Antwort auf #46 von Robby

  • Zuerst Danke Robby für deine lieben Worte guten Wünsche. Die kann ich immer noch gut gebrauchen.

    Ich finde es richtig schön wenn wir User auf queer.de langsam dazu übergehen unvoreingenommen und vorurteilsfrei sich über die Lebensentwürfe anderer, die ja immer auch von den Umständen mitbestimmt werden, und deren Erfahrungen auszutauschen.

    Ich hoffe das geht weiter so, denn ok, ich geb's zu, ich bin ein eher neugieriger und wissbegieriger Mensch. Aber dadurch auch offen für andere Ideen und Sichtweisen auch wenn ich sie selber vielleicht nicht unbedingt übernehmen möchte.

    Eine Bereicherung sind die persönlichen Berichte anderer auf jeden Fall. Auch gerade deine Robby.

    Danke @alle die einen daran teilhaben. Dafür gehört jedem Respekt und Achtung.
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#74 ZeitfensterAnonym
  • 16.03.2014, 15:19h
  • Antwort auf #67 von Mikesch
  • Also ich kenne Paare, die seit 20 Jahren zusammen sind und eine offene Beziehung führen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum das eine das andere ausschließen soll. Sex mit unterschiedlichen Partnern zu haben bedeutet doch nicht automatisch Bindungsunfähigkeit.
    Deine Vorstellungen von Beziehung orientieren sich stark an der Heteronormativität. Das kannst Du ja auch so leben, wenn Du das willst. Für mich bedeutete Schwulsein aber auch immer, dass man andere Modelle vom Beziehungs- und Liebesleben ausprobieren kann und Raum für alternative Lebensweisen findet. Und das ist ja auch gelungen. Ich würde sagen, dass schwule Paare sehr erfolgreich die offene Beziehung kultiviert haben. Das schließt von Fall zu Fall auch ein Scheitern nicht aus. Aber umgekehrt ist auch die Monogamie kein Garant für eine lebenslange Partnerschaft.

    Ich habe mich einfach irgendwann gefragt, was es mit diesem Gebot der sexuellen Exklusivität auf sich hat. Zumal wir ja auch alle wissen, wie viele langjährige Beziehungen sich im Laufe der Jahre entsexualisieren. Komischerweise verlangen ja oftmals diejenigen Monogamie, bei denen sich im Bett seit Jahren so gut wie nichts mehr abspielt. Das ist dann vielleicht auch gar nicht mehr so wichtig, weil andere Dinge in den Vordergrund treten: Verlässlichkeit, Vertrauen, Zusammenhalt usw. Aber das würde ich doch nicht von sexueller Treue abhängig machen.
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#75 sperlingAnonym
  • 16.03.2014, 15:41h
  • Antwort auf #42 von daVinci6667
  • es tut mir sehr leid, das von dir zu hören.

    ich bin durch einen missbrauchsfall in meiner familie indirekt mitbetroffen und kann bestätigen, dass das sehr ernste folgen für die beziehungsfähigkeit und die sexualität haben kann, und leider auch für das ganz grundsätzliche vertrauen in die menschen, in sich selbst und in die welt.

    ich freue mich, dass du offenbar gute unterstützung dabei hast, deine erfahrung zu bewältigen und wünsche dir noch viele heilsame momente.
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#76 RobbyEhemaliges Profil
  • 16.03.2014, 16:14h
  • Antwort auf #68 von sanscapote

  • Da hast Du recht. Und viele User hier sind anderen gegenüber tolerant - wie Du zum Beispiel, was ich wie gesagt sehr schätze. Leider gibt es aber auch manche User, denen genau diese Toleranz anderen gegenüber total fehlt, was ich sehr schade finde, da nur durch gegenseitigen Respekt und Toleranz gute und vor allem sachliche Diskussionen möglich sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#77 MarkusHAnonym
  • 16.03.2014, 16:28h
  • Antwort auf #72 von Mister_Jackpot
  • "Deswegen sind für mich Sex und Liebe voneinander trennbar."

    Spannende Diskussion mit unnötigen Anfeindungen. Ich mische mich jetzt auch mal ein.

    Ich glaube einige die Liebe und Sex nicht trennen können habe mühe dieser Diskussion zu folgen weil sie schlicht konträr FÜHLEN.

    Es ist ein Vorurteil nur Frauen könnten das nicht trennen. Auch viele Männer können schlicht nicht ohne Liebe!

    Leider verbietet das gängige Machomännerbild vom Mann der immer kann ohne Rücksicht wie er sich dabei fühlt ihnen das zuzugeben.

    Ich sag's jetzt mal, ich bin so einer! Mit mir stimmt körperlich alles und ich verliebe mich leicht, nur ohne dieses Gefühl für den anderen regt "er" sich nicht. Ist einfach so. Jeder ist eben anders und das ist auch gut so.

    Gruss
    MarkusH
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#78 TheoAnonym
#79 RobbyEhemaliges Profil
  • 16.03.2014, 16:40h
  • Antwort auf #67 von Mikesch

  • Ich glaube nicht, dass Du über Promiskuität wirklich urteien kannst, denn das würde ja voraussetzen, dass Du in DER Hinsicht SELBST Erfahrungen hättest. Die kannst Du aber kaum haben, weil Du offen ausgelebten Sex mit unterschiedlichen Partnern ja für Dich selbst ablehnst.- Und woher willst Du dann wissen, ob jemand, der offene Beziehungen hat beziehungsfähig ist oder nicht?! Und noch was: Wenn Du allen Männern mit offenen Beziehungen - und damit ja auch mir - unterstellst, beziehungsunfähig zu sein - wie erklärst Du Dir dann die Tatsache, dass ich mit meinem jetzigen Partner und Lover schon 15 Jahre lang zusammen bin? Spricht nicht gerade für die Glaubwürdigkeit Deiner Behauptung...
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#80 AndreasAnonym
  • 16.03.2014, 16:42h
  • Antwort auf #73 von daVinci6667
  • Lieber DaVinci, ich finde es mutig, dass du deine persönlichen Erfahrungen so offen beschrieben hast. Danke dafür! Ich freue mich sehr für dich, dass du trotz deiner Geschichte heute in einer glücklichen Partnerschaft lebst.
    Ich habe ähnliches erlebt wie du. Nur war der Täter ein Mann. Ich habe es trotz professioneller Unterstützung bis heute nicht geschafft, mich auf eine Partnerschaft einzulassen. Ich bekomme immer noch Panik, wenn mich ein Mann anfasst. Es ist zu viel zerstört worden. Freundschaften geniesse ich sehr, aber Sex geht (noch) nicht. Da ich noch relativ jung bin, habe ich die Hoffnung aber nicht aufgegeben, dass es irgendwann doch noch klappt.

    Ich habe aber überhaupt kein Problem damit, wenn andere Männer schnell miteinander ins Bett gehen oder eine offene Beziehung führen. Wenn es für beide stimmt und beiden Spass macht, ist das wunderbar. Für mich selber wird das kaum je in Frage kommen, diese Wahlmöglichkeit habe ich nicht mehr. Ich wünsche mir, irgendwann einmal eine monogame Beziehung mit einem geduldigen und verständnisvollen Mann zu haben. Das wäre für mich die Erfüllung eines grossen Traumes.
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#81 RobbyEhemaliges Profil
#82 probondageProfil
  • 16.03.2014, 17:54hDortmund
  • Antwort auf #67 von Mikesch
  • Lieber Mikesch, ich habe keine Ahnung wie alt du bist. Aber Beziehung ist viel mehr als nur Sex. Ich bin keinen einzigen Tag meines Erwachsenden Leben Single gewesen. Erst heterosexuell verheiratet und direkt aus dieser Beziehung zu meinem jetzigen Mann. Für mich bedeutet Beziehung in erster Linie, die Erkenntnis dass es Menschen gibt die wichtiger als man selber sind. Beziehung bedeutet Kompromisse. Beziehung bedeutet zurückstecken. Aber für all dieses gibt es als Lohn einen Menschen, mit dem man sein Leben TEILT! Die Sorgen, Nöte, Freude, Erfolge ... Einen Menschen, der auf dich wartet, bei dem du dich Zuhause fühlst, bei dem du alle Masken ablegen kannst und einfach nur du selber sein kann. Kennst du das: Der Arm, der unerwartet um dich in der Nacht gelegt wird, dessen Wärme dich durch und durch mit Glück überflutet? Dieses Gefühl ohne ersichtlichen Grund seinen Partner in die Arme zu nehmen wollen und zu sagen: "Ich liebe dich"? Komisch, hat alles nix mit Sex zu tun. Nein, sondern mit Bindungsfähigkeit. Beziehung ist nämlich alles andere als einfach. Ganz am Anfang, die Zeit der Schmetterlinge, was nichts anderes ist als Geilheit - da ist man blind für die Fehler und Macken des Anderen. Später erwacht man und prüft, ob man damit leben kann. Niemand kann das. Auch der Partner nicht. So findet man Kompromisse (z.B. offene Beziehung) und lernt den anderen WIRKLICH kennen. Diesen Menschen, mit all seinen Fehlern lernt man zu lieben. Erst dann, wenn diese Phase vorbei ist, bildet sich eine Einheit, ein Gespann - Aus zwei Menschen werden einer. Persönlich kann ich sagen, die Zeit der Stürme und Streitigkeiten (Kompromissfindungen) liegen lange hinter uns. Mein Mann wird mir von Tag zu Tag vertrauter und ich genieße einfach an seiner Seite das Leben zu genießen und alt zu werden. Daher bitte ich dich, mit leichtfertigen Vorverurteilen ein wenig vorsichtiger zu sein. Schützenswert ist vor allem der Partner. Vielleicht erdrückst du diesen ja auch mit deiner Einstellung, hast du ihn mal danach gefragt? Wir alle müssen unsere Wege finden. Ich will deinen überhaupt nicht in Abrede stellen. Und bitte, tu dieses auch nicht mit unseren.
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#83 herve64Ehemaliges Profil
  • 16.03.2014, 18:08h
  • Antwort auf #67 von Mikesch
  • Erstens mal lebt nicht jeder hier "promisk", zweitens mal geht es dich einen feuchten Kehricht an, wenn er es tut, und drittens und Entscheidendes: woher nimmst du dir eigentlich die Arroganz heraus, "langfristige" Beziehungen als besonders "wertvoll und schützenswert" zu bezeichnen? Und notorische Untreue gibt es auch und BESONDERS in deinen Kreuzotterkreisen, nur dass man dann eben den/die Geliebte/n in aller Stille und Heimlichkeit begattet bzw. sich von ihm begatten lässt. Also tu mal nicht so, als wären langfristige Bindungen etwas Schützenswertes.

    Mal ganz abgesehen davon, dass ein vernünftiger Mensch freiheitsliebend ist und jegliche Form der Unterjochung auch und GERADE im privaten Lebensbereich ablehnen MUSS.

    Und ob man jetzt mit dem Sex warten soll oder nicht, dürfte immer noch die Sache der jeweiligen Menschen sein, die sich begegnen. Da hat keine dritte Person etwas mitzuschmatzen, wie man in Bayern so schön sagt, zu deutsch: reinzureden.
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#85 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 19:19h
  • Antwort auf #70 von Dr Sommer
  • 1. Pkt.
    Ich vermute, eine gewisse Sehnsucht nach einer festen Bindung und Treue hat jeder.
    Bei der Promiskuität dürfte es sich um eine Art Sucht handeln. Und wir wissen ja, was das bedeutet.

    2. Pkt.
    Wenn beide so sind, dürfte dies wohl kein Problem sein. Wohlgemerkt, es geht um Promiskuität, nicht um gelegentliche Untreue.
    "Bindungsunfähigkeit" - ein Merkmal der Promiskuität.

    Im Übrigen kann ich da nicht so mitreden, da meine erste Beziehung auch die einzige war bzw. ist.
    Vorurteile pflege ich keine (anscheinend kommt es aber so rüber), ich stelle nur fest, was in meiner/unserer näheren "Umgebung" so passiert.
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#86 TheDadProfil
  • 16.03.2014, 19:36hHannover
  • Antwort auf #80 von Andreas
  • Vielen Dank für Deine offene Schilderung..

    Such Dir BITTE jemanden dem Du vertrauen kannst, und arbeite an Deiner Panik gegen Berührung..

    Berührung zulassen können ist ein immens wichtiger Indikatior für die Eigenwahrnehmung, damit für das Selbstbewußtsein und das Selbstwertgefühl..

    Jeder Versuch einer Therapie der dies nicht mit einschließt ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, weil Du dich nicht "in vertrauensvolle Hände" begeben kannst, nicht einmal im übertragnem Sinne, wenn Du dich jeglicher Berührung "entziehst"..

    Gleichzeitig ist Berührung auch wichtig für Dein Immunsystem, Deine hormonelle Aufstellung, und für Deine Tagesform..

    ""Für mich selber wird das kaum je in Frage kommen, diese Wahlmöglichkeit habe ich nicht mehr.""..

    Schließe nie etwas für die Zukunft aus..

    Du weißt noch gar nicht wie Du dich verändern kannst, und wirst..

    Bleib neugierig auf Dich und das Leben..

    Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute auf dem Weg zu Dir..
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#87 TheDadProfil
  • 16.03.2014, 20:03hHannover
  • Antwort auf #85 von Mikesch
  • """Bindungsunfähigkeit" - ein Merkmal der Promiskuität.""..

    Allein hier sind unter den Usern mindestens 10 Menschen anwesend, die diese Küchentisch-psychologische Bewertung widerlegen..

    ""Bei der Promiskuität dürfte es sich um eine Art Sucht handeln. Und wir wissen ja, was das bedeutet.""..

    Nee..
    Wissen "wir" nicht..
    Belehre uns..
    Erkläre einmal zu was das führen kann..

    Ich bin seit meiner Kindheit hochgradig Coffeinabhängig..
    Ein Tag ohne meinen zunächst frisch gemahlenen mindestens 2 Liter frisch aufgebrühten Kaffee´s machen mich unerträglich für andere Menschen..
    Bevor ich nicht Morgens eine Tasse hinter mir habe, spreche ich mit NIEMANDEM !

    Kann mich ein Coffein-Entzug zu einem wertvolleren Menschen machen, oder macht mich das nicht eher zu einem sozialem Wrack, weil ich hernach gar keine Kontakte mehr pflegte ?

    Promiskuitivität ist keine Sucht !
    Es ist eine persönliche Einstellung zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse..

    Daraus eine Sucht zu konstruieren, die es zu "bekämpfen gilt", ist aus der gleichen heteronormativen und religiösen Sozialisation entstanden wie die Einstellung, die Arroganz ""langfristige Beziehungen als besonders wertvoll und schützenswert"" zu bezeichnen..

    Das kann Mann als persönliche Einstellung einer Person durchaus gelten lassen..
    Aber eine Regel daraus zu schmieden, ein Dogma derer sich alle Menschen einer Gesellschaft zu unterwerfen hätten, genau da erreichen wir den Punkt an dem der Kampf um gleiche Rechte für Alle einsetzt, und geführt werden muß..

    Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein Grundrecht..
    Dazu gehört es eben auch, allein oder neben einer bestehenden Beziehung promisk zu Leben, um seine Sexualität auszuleben, und dies übrigens völlig unabhängig von der Sexuellen Identität, denn auch große Gruppen von Heten leben durchaus promiskuitiv..
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#88 AndreasAnonym
#89 AndreasAnonym
#90 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 20:45h
  • Antwort auf #72 von Mister_Jackpot
  • "Sexuelle Treue - Bindungsfähigkeit."
    Wie schon geschrieben, ist Bindungsunfähigkeit ein Merkmal der Promiskuität. Promiskuität ist sozusagen eine gesteigerte Untreue.

    "Sex und Liebe trennbar" - Liebe und Treue m.E. aber nicht.

    "Eifersuchtspsychoterror in monogamen Beziehungen so beziehungsschädigend wie Promiskuität" - na ja.
    Immerhin "ist man etwas eifersüchtig."

    "Verständnis, Ehrlichkeit ist das A und O" - das stimmt.
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#91 Miguel53deProfil
  • 16.03.2014, 21:00hOttawa
  • Antwort auf #80 von Andreas
  • Ich hoffe doch sehr, Du bist in professionellen Haenden. Falls nicht, sofort jemanden finden.
    Allerdings koennen auch gute Freunde helfen. Manchmal sogar besser, als Profis, wenn sie Dich mit ihren Lebensrealitaeten begleiten und eventuell "oeffnen". Dich aus Deinen Problemen auf den Boden des Alltags bringen. Nicht allein verstaendnisvoll sind, sondern auch Dein Handeln fordern.
    Denn gerade das ist es, was man oft vergisst. Dass man Dinge, Probleme, Depressionen oder Psychosen nur dann ueberwinden kann, wenn man sie direkt angreift.
    Als ich vor vielen Jahren unter einer Depression litt, war es ein guter Therapeut, der mich mit diesen Worten konfrontiert hat: "Du musst entscheiden, was Du willst. Weiter Pillen nehmen und mit diesen Kruecken gehen. Oder Gesundwerden und ohne Kruecken auch wieder laufen zu koennen!" Zudem gab er mir den Rat, genau das Gegenteil dessen zu tun, was die Depression will. Also eher Menschen und Kontakte suchen, statt zuhause zu bleiben und zu trauern.
    Nicht, dass das bei Dir gleich wirkt. Oder das wir ueberhaupt vergleichbar sind. Was ich sagen will ist nur, dass aktives Handeln fuer seelische Krankheiten extrem wichtig ist. Das Leben in die eigenen Haende nehmen und damit positiv zu veraendern.
    Alles Gute auf jeden Fall!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#92 RobbyEhemaliges Profil
#93 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 21:12h
  • Antwort auf #79 von Robby
  • "...Tatsache, dass ich mit meinem jetzigen Partner und Lover schon 15 Jahre lang zusammen bin..."
    Das liest sich unter Nr. 63 aber ganz anders ("...dass ich nur offene Beziehungen >Plural< habe...".

    Im Übrigen wird eine Beziehungsunfähigkeit als ein Merkmal der Promiskuität beschrieben, und eine stabile Partnerschaft erfordert ähnliche Einstellungen zur Sexualität. Somit müssen beide fremdvögeln. Na gut, jeder hat so seine Freizeitbeschäftigung. Ob das auf Dauer "befriedigt", muss dahingestellt bleiben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#94 Miguel53deProfil
  • 16.03.2014, 21:18hOttawa
  • Antwort auf #73 von daVinci6667
  • Sei froh, dass Du Dein Leben in den Griff bekommen hast - meistens. Ich freue mich auf jeden Fall fuer Dich.
    Ich kenne das andere Beispiel eines Bruders, sieben Jahre aelter, der von einem "guten" Onkel missbraucht wurde. Und der sich meiner Mutter gegenueber nie haette oeffnen koennen, weil sie ihm nicht geglaubt haette. Im Gegenteil. Sie haette von ihm verlangt, sich bei ihm zu entschuldigen. Von den Pruegeln fuer die Luege abgesehen. (So geschehen bei meiner Schwester, die von ihrem "Lehrherren" belaestigt wurde und sich wehrte.)
    Sein ganzes Leben ist ein Chaos, ein schlechter Film. Mit 18 als Jugendfuehrer in unsere katholischen Kirchengemeinde in einen Missbrauchskandal verwickelt. Sehr schnell verheiratet und vier Kinder (als Beweis fuer die Heterosexualitaet). Obwohl fuer alle inzwischen, die eigene Familie eingeschlossen, offensichtlich schwul.
    Ein immerwaehrendes Luegengebilde um sich herum. Unfaehig je ueber sein wahres Ich zu reden. Unfaehig, je wirklich Liebe zu geben. Staendig Krankheiten erfinden, um die Aufmerksamkeit auf ein anderes Ich, weg von irgendwelchen Spekulationen und Konfrontationen, zu lenken.
    Seelisch gestoerte Kinder und Ehefrau sind, neben seinen eigenen Stoerungen, die Folge.
    Ich wuensche Dir viel Glueck. Moege es immer ein Stueck aufwaerts gehen. Das Wesentliche ist, dass Du offen damit umgehen kannst. Das Geschehen sich nicht in Deinem Kopf festsetzt und Dich blockiert.
    Alles Gute!
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#95 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 21:27h
  • Antwort auf #82 von probondage
  • Komisch, immer wenn du eine Nachricht an mich richtest, hört sich das so schlüssig, einfühlsam und nachvollziehbar an.

    Ich will niemanden vorverurteilen.
    Irgendwie hat sich das Thema "Wieso nicht mit dem Sex warten?" wie so oft verselbständigt.
    Wichtig war mir zunächst, dass der Autor nur für einen Teil der Schwulen sprechen kann; siehe Nr. 54.
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#96 MikeschAnonym
  • 16.03.2014, 21:46h
  • Antwort auf #83 von herve64
  • Da wir hier in Zusammenhang mit dem Artikel um Sexualität diskutieren und sich Promiskuität wie ein roter Faden da durchzieht, gehört das hier dazu. Dass jeder hier so lebt, das soll ich behauptet haben? Es geht doch hauptsächlich um e i n e Person.

    Ich empfinde meine Beziehung als wertvoll, die es zu bewahren und zu schützen gilt. Was ist daran arrogant? Aber auch allgemein würde ich langfristige, gefestigte Bindungen als wertvoll und schützenswert bezeichnen. Was soll daran verwerflich sein?

    Zu deinen weiteren Vorwürfen (notorische Untreue in Kreuzotterkreisen usw.) erübrigt sich ein Kommentar.
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#97 daVinci6667
  • 16.03.2014, 22:05h
  • Antwort auf #80 von Andreas

  • Lieber Andreas
    Du bist genauso mutig wie ich! :)))

    Ich bin froh hast du dich gemeldet, danke dir dafür! Mir hilft es sehr zu wissen dass ich nicht alleine bin. Ich weiss da sind noch mehr, auch hier im Forum, denn jeder 7. Junge, das sind leider ganz schön viele!

    Noch vor einem halben Jahr hätte ich weit von mir gewiesen dass mir das angetan wurde. Die Psyche ist zu ihrem Schutz in der Lage das komplett zu vergessen. Doch das Damoklesschwert der plötzlichen Flashbacks schwebt ständig über einem.

    Nach so vielen Jahren brach in einer Meditation ein Tsunami über mich herein. Plötzlich sah ich glasklare Bilder, ich war wieder Kind und spürte den Schmerz, auch physisch. Das will keiner im ersten Moment wahrhaben. Doch es war einfach zu eindeutig und nicht mehr zu verdrängen.

    Du bist noch jung und hast dadurch noch jede Menge Chancen dich zu heilen. Mir wäre es sehr viel wert, hätte ich das früher gewusst! Nutze diese Chance bitte! Vor allem hätte ich nicht so lange darüber grübeln müssen warum ich so schwer jemandem vertrauen kann und über alles Kontrolle haben muss.

    Ich habe gelernt das nur ich mich heilen kann. Mit Liebe zu mir selbst und professioneller Hilfe bei einem schwulen Therapeuten. Bei mir darfs halt bloss keine Frau sein. Bei dir ist's vermutlich genau umgekehrt.

    Ich hab viele Bücher gelesen und intellektuell viel verarbeitet. Die Gefühlswelt ist da aber noch längst nicht mitgekommen.

    So bin ich nachts manchmal plötzlich nicht mehr sicher wie alt ich bin und ob nicht wieder meine Mutter neben mir liegt. Nach einem Kontrolltasten bei meinem Mann bin ich jeweils sehr erleichtert und schmiege mich noch mehr an ihn an. Bei ihm bin ich sicher. Ich brauche seine Nähe sehr und weiss wie sehr er mir damit hilft.

    Deshalb hat TheDad schon recht. Du brauchst Berührungen, viel Liebe aber wohl noch kein Sex. Lass dir Zeit, Zeit, Zeit und setze dich nicht unter Druck. Früher oder später wird's auch damit klappen! Gib einfach nie auf!

    Gestalte deine Heilung in deinem Tempo und bestimme wer dich berühren darf. Erstmal vielleicht nur unverfängliches Händeschütteln?

    Wenn du magst gehe mal auf mein Profil. Kannst mich jederzeit kontaktieren. Von ganzem Herzen alles Gute!
    Dani
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#98 daVinci6667
  • 16.03.2014, 22:48h
  • Antwort auf #75 von sperling

  • Viele heilsamen Momente zu wünschen ist das passendste überhaupt obwohl Worte immer unzureichend sind. Herzlichen Dank mein lieber Sperling!

    Dem schliesse ich mich gerne an und wünsche das deinem Familienmitglied, Andreas und allen Betroffenen die das jetzt gerade lesen.
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#99 sperlingAnonym
  • 16.03.2014, 23:28h
  • Antwort auf #74 von Zeitfenster
  • >"Für mich bedeutete Schwulsein aber auch immer, dass man andere Modelle vom Beziehungs- und Liebesleben ausprobieren kann und Raum für alternative Lebensweisen findet."

    schön, dass du das so ansprichst, und ich möchte das noch einmal bekräftigen.

    die frühere nichtzulassung zu heteronormen beziehungsmodellen hatte für die schwule subkultur auch eine befreiende wirkung, die experimente ermöglichte - oder, wenn man es negativ ausdrücken will - erzwang.

    für mich bleibt es eine positive kulturelle errungenschaft, dass es mir als schwulem mann heute möglich ist, selber - in absprache natürlich - zu wählen, welche art von beziehung ich eingehen möchte. in meinem privaten umfeld erlebe ich keine anfeindungen, weil ich oder jemand anders sich so oder anders entscheidet. das ist einfach eine frage der vorlieben und der absprachen, und damit haben sich jegliche rechtfertigungen auch schon erledigt.

    dass, wie sich hier zeigt, diese errungenschaft nicht von allen gleichermaßen wertgeschätzt wird, schmälert für mich nicht deren bedeutung und wirkung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#100 herve64Ehemaliges Profil
  • 17.03.2014, 07:44h
  • Antwort auf #96 von Mikesch
  • Ich wiederhole noch mal meine Frage: WOHER NIMMST DU DIR DIE ARROGANZ, LÄNGERFRISTIGE BEZIEHUNG "ALLGEMEIN" ALS "WERTVOLL UND SCHÜTZENSWERT" HERVORZUHEBEN? Anders gefragt: wie kommst du dazu, Menschen, die keine feste Beziehung führen wollen und ein anderes Lebenskonzept haben, mit dieser Aussage zu dissen? Was bildest du dir eigentlich ein, wer du bist?
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#101 probondageProfil
  • 17.03.2014, 08:02hDortmund
  • Antwort auf #95 von Mikesch
  • Mikesch, hast du das Gefühl, wir wollen dir hier was? Woran könnte das liegen?

    Vielleicht hier dran:
    "
    Das ist doch das Fiese an diesem Artikel: er schreibt nicht "ich" oder "manche", nein er schreibt durchweg "man" oder "wir".
    "
    Von dir, richtig?

    Dann:
    "
    Wie kann man behaupten, - "offene" - Beziehungen (Plural), sozusagen eine nach der anderen, zu haben, wenn promisk lebende Menschen, die ja notorisch untreu sind, gar nicht zu einer Beziehung fähig sind?

    Jedenfalls ist unter einer Beziehung/langfristigen Bindung doch etwas ganz anderes zu verstehen, nämlich etwas Wertvolles und Schützenswertes.
    "
    Du tust doch genau das, was du beklagst. Du verallgemeinerst alles. Damit machst du dich angreifbar und ehrlich, zum roten Tuch!

    Wie wäre es, wenn du in Zukunft solche Sätze wie den letzten einfach ein wenig umschreibst, nämlich so.

    Also, ICH jedenfalls verstehe unter einer Beziehung doch etwas anderes, nämlich etwas Wertvolles und Schützenswertes.

    Damit ist es deine eigene Meinung und Einstellung, und die kann dir niemand nehmen, aber auch niemand wird sich angegriffen fühlen. Denk mal darüber nach.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#102 sanscapote
  • 17.03.2014, 08:03h
  • Antwort auf #80 von Andreas
  • Ich kann mich in dich sehr einfuehlen. Ich wuchs durch die Umstaende (Kindheit und Jugendzeit im und nach dem Krieg) nicht behuetet auf. Das Leben und Ueberleben war ein staendiger taeglicher Kampf. Ich habe viel Unsicherheit und Angst sowie staendigen Hunger erlebt. Meine Familie lebte damals in einem Gebiet in Deutschland, auf das naechtens Bombenangriffe geflogen wurden. Die Naechte verbrachte ich mit Mutter und Geschwistern meistens im Luftschutzkeller, bis unsere Mutter sich entschied uns Kinder nicht mehr aufzuwecken, sondern zu vertrauen dass alles gut geht. Als 1945 die Arbeitslager fuer auslaendische Kriegsgefangene aufgeloest wurden und die ehemaligen Gefangen nachts durch die Gegend streiften wurden wir Kinder versteckt.

    Ich habe vieles verarbeitet, aber noch einen Weg vor mir.... ob ein Leben ausreicht, um alles zu verarbeiten?

    Jeden Tag wahrnehmen, einfuehlen und entscheiden ist meine morgendliche Uebung geworden. Und ich bin dankbar fuer alles, was mir begegnet - alles.
    Dass mein Papa im Krieg getoetet wurde und nicht mehr nach Hause zu uns kam, hat viele Jahre mein Gefuehl vergraben.

    Meine Ausbildung lief parallel mit einer mehrjaehrigen Therapie. Sie hat vieles aufgeloest.
    Heute helfe ich anderen Menschen (keine Angst Andreas, dies ist keine Werbung ! und ich nehme hier auch keine Klienten an !).

    Da eine Therapie nur fuer Themen sinnvoll ist, die der Therapeut selbst erfolgreich bei sich bearbeitet hat, wird es auch einen/r fuer dich geben. Wenn du den Wunsch hast, denjenigen Bereich in deinem Leben zu veraendern, der dich so schmerzt, so stelle dich darauf ein, einen Menschen zu finden die-der dir die Hilfe geben wird, die fuer dich lebenswichtig ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#103 AndreasAnonym
  • 17.03.2014, 09:07h
  • @Miguel, daVinci, sanscapote: vielen herzlichen Dank für eure lieben persönlichen Worte! Sie bedeuten mir sehr viel und tun mir sehr gut. Ich werde sehr gut begleitet und es geht Schritt für Schritt vorwärts. Ich brauche einfach viel Zeit und nehme sie mir auch. Ich bin guter Dinge, dass ich einmal wieder vertrauen kann und eines Tages einen Partner haben werde. Bis dahin geniesse ich meine freundschaftlichen Kontakte und gehe alles langsam an.
    Euch auch von Herzen alles Liebe und Gute!
  • Antworten » | Direktlink »
#104 MikeschAnonym
#105 TheoAnonym
#106 daVinci6667
  • 17.03.2014, 11:16h
  • Antwort auf #103 von Andreas

  • ". Bis dahin geniesse ich meine freundschaftlichen Kontakte und gehe alles langsam an."

    Du machst das genau richtig davon bin ich überzeugt. Jeder ist anders, jede erfolgreiche Heilung auch.

    Falls du mit mir in E-Mail Kontakt treten willst darfst du das jederzeit tun. Auch wenns erst in ein paar Wochen oder Monaten sein sollte. Fühl dich einfach frei!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#107 5 gegen 1Anonym
  • 17.03.2014, 11:28h
  • Antwort auf #104 von Mikesch
  • "Da ich im Moment grad den Eindruck habe "alle gegen einen," muss ich erstmal alles setzen lassen."

    Du kennst ja den Ausdruck fünf gegen einen! LOL

    Da wird nichts sitzen gelassen, da muss alles raus! Viel Spass!

    Und nimm's nicht zu ernst, sei einfach etwas aufgeschlossener und lebe nach dem Motto leben und Leben lassen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#108 AndreasAnonym
  • 17.03.2014, 13:35h
  • Antwort auf #106 von daVinci6667
  • Danke für dein liebes Angebot, Dani! Ich merke es mir Ich bin überzeugt davon, dass wir es beide hinkriegen, unsere Trauer und unsere seelischen Schmerzen nach und nach hinter uns zu lassen und ein glückliches, erfülltes und freies Leben zu führen! Wunderbar, dass du einen lieben Mann an deiner Seite hast. Die Liebe ist das Allerwichtigste und Schönste im Leben.
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#109 sperlingAnonym
  • 17.03.2014, 15:10h
  • Antwort auf #85 von Mikesch
  • du definierst nicht, was promiskuität für dich eigentlich ist und wie/ob du sie von einer offenen beziehung abgrenzt. es wär hilfreich für die diskussion, wenn du das nachholen könntest.

    du behauptest ganz pauschal, promisk lebende menschen seien beziehungsunfähig. begründung: das sei nun mal so. belege dafür? null. bloße wiederholungen machen eine behauptung nicht glaubhafter.

    du behauptest, keine vorurteile zu pflegen, sondern erfahrungen aus deinem umfeld auszuwerten. gleichzeitig igorierst du all jene hier im forum, die von der sozialen treue und der dauerhaftigkeit ihrer offenen beziehungen berichten. das macht deine behauptung sehr unglaubwürdig.

    du beschreibst promiskes verhalten als eine sucht. belege oder auch nur argumente dafür: null. stattdessen die worthülse: "wir wissen ja,..." nö, wissen "wir" eben nicht.

    wenn du wirklich glaubhaft machen willst, hier nicht nur aus vorurteilen heraus zu sprechen, dann musst du deutlich besser argumentieren.
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#110 sperlingAnonym
#111 VelloAnonym
  • 17.03.2014, 16:06h
  • Dieser Beitrag sprüht ja nur so von Klischees und mir ist klar, dass manche so drauf sind, jedoch will ich mit niemandem überhaupt mal Sex haben, der sich andauernd online F*ckdates besorgt und für den es etwas besonderes ist jemanden kennenzulernen ohne direkt irgendetwas in den Mund oder Arsch zu bekommen.
    Ob dieser Beitrag nicht eventuell noch weter negative Vorurteile von den angeblich so promisken Schwulen verstärkt?
    Well played queer.de
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#112 Moritz MundAnonym
#113 RobbyEhemaliges Profil
#114 FoXXXynessEhemaliges Profil
#115 RobbyEhemaliges Profil
  • 17.03.2014, 18:21h
  • Antwort auf #93 von Mikesch

  • DENKEN - DANN POSTEN! Bevor Du hier weiter Ammenmärchen erzählst, lies lieber meine bisherigen Kommentare zu Saunen/Darkrooms etc.! Da habe ich bereits alles ausführlich geschrieben. LESEN wirst Du ja wohl alleine können, oder?! Im Gegensatz zu DIR habe ich (fast 38) nicht erst EINEN Freund gehabt, sondern hatte vor meinem jetzigen Partner bereits einige andere Beziehungen. Das nur nebenbei... Ach ja: Wie willst Du eigentlich über Beziehungen so wahnsinnig viel Ahnung haben - wenn Du gerade mal DEINEN ERSTEN Freund hast? Da kannst Du ja garnicht beurteilen, wie andere Männer sind oder ticken, weil Dir ganz einfach die Erfahrung fehlt... Akzeptier diese Tatsache einfach - durch Dein Geschwurbel ändern sich die Fakten auch nicht...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#116 RobbyEhemaliges Profil
  • 17.03.2014, 18:33h
  • Antwort auf #109 von sperling

  • Kann er nicht, weil er weder irgendwelche Belege für seine abstrusen Behauptungen hat, noch groß Erfahrungen was Beziehungen an sich betrifft. Laut seinem Kommentar an den User 'Dr. Sommer' zu diesem Artikel hat er gerade mal seinen ERSTEN Freund. Ich denke, das sagt alles...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #109 springen »
#117 RobbyEhemaliges Profil
  • 17.03.2014, 18:47h
  • Antwort auf #111 von Vello

  • So ein Quatsch! Klischees werden höchstens von intoleranten Klemmschwestern und/oder homophoben Heteros geschürt - aber bestimmt nicht von schwulen Männern, die offen zu ihrer Homosexualität stehen und ihre Sexualität auch offen ausleben! - Im übrigen steht es Dir ja frei, zu entscheiden, mit WEM Du Sex haben willst und mit wem nicht. Genau wie uns anderen auch. Ich steh zum Beispiel auf schnellen Sex. Na und?! Ist schließlich Mmeine Sache. Jeder wie er mag.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#118 RobbyEhemaliges Profil
#119 TheDadProfil
  • 17.03.2014, 19:22hHannover
  • Antwort auf #89 von Andreas
  • Daran kannst Du aber arbeiten..

    Such Dir jemanden dem Du wirklich vertrauen kannst, dem Du zutraust das er Dich nicht "überfordert"..

    Es braucht Zeit..viel Zeit..

    Aber Du bist jung und hast diese Zeit..

    Nimm sie Dir..
    Und rede darüber..

    Du bist hier genauso mutig gewesen wie "daVinci"..
    Du kannst lernen das auch mit Deinen Freundinnen und Freunden zu besprechen, und sie werden Dir zuhören und Dir beistehen..
    Das macht Dich stark..
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#120 TheDadProfil
  • 17.03.2014, 19:37hHannover
  • Antwort auf #95 von Mikesch
  • ""Wichtig war mir zunächst, dass der Autor nur für einen Teil der Schwulen sprechen kann;""..

    Eigenartigerweise kriegst Du das aber in Deinen Kommentaren nicht hin, denn immer wieder reitest Du auf der Formel Promiskuitivität = Bindungsunfähigkeit, und nur langfristig angelegte Beziehungen seien gut und förderungsfähig herum..

    Nicht jeder will heiraten, nicht jeder die traute Zweisamkeit gemeinsamen Wohnens, nicht jeder will Silberhochzeit und jedes Jahr Urlaub am gleichem Strand..

    Und so mancher braucht neben dem Kerl, zu dem er jeden Abend in´s Bett zurückkehrt, den Sex zwischendurch mit dem Mann den Mann nicht kennt, aber geil findet..

    Wenn endlich damit aufgehört würde aus den eigenen Wünschen Normen für andere zu basteln wäre das Leben viel entspannter..

    Btw..
    Eifersucht entsteht aus einem Besitzanspruch heraus..
    MEIN MANN..
    MEIN AUTO..
    MEIN GARTEN..
    Auto und Garten kannst Du besitzen..
    Dein Mann gehört nur sich selbst..

    Wer bin ich, dem anderem vorzuschreiben nur noch mit mir zu vögeln ?
    Wenn er das nicht kann, oder nicht will, muß Mann eben eine andere Form der Beziehung entwickeln, und nicht versuchen krampfhaft ein Abziehbild anderer, zumal heteronormativer Beziehungen zu leben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#121 Miguel53deProfil
  • 17.03.2014, 20:40hOttawa
  • Warum man auf solche Postings Negativstimmen bekommt, das muss mal einer derjenigen, die so "disliken", erklaeren. Man darf gespannt sein.
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#122 Miguel53deProfil
  • 17.03.2014, 20:42hOttawa
  • Auch hier drauf Negativstimmen. Was ist los hier? Kann mich jemand grundsaetzlich nicht leiden und sind wir jetzt bei "Du kannst mich mal" angelangt?
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#123 sperlingAnonym
#124 MikeschAnonym
  • 17.03.2014, 21:15h
  • Antwort auf #101 von probondage
  • Ich versuche jetzt mal so nach und nach, zu einigen Kommentaren mehr oder weniger ausführlich Stellung zu nehmen.

    Ich fang' mal mit deiner an.

    Also das mit der Aussage, dass promisk lebende Menschen nicht zu einer Beziehung fähig sind bzw., jetzt schwäche ich mal ab, sein sollen, habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen, sondern in diversen Unterlagen nachgeschlagen (u.a. von Psychologen).

    Obwohl ich unter Nr. 96 Abs. 2 die Aussagen zu den wertvollen und schützenswerten Beziehungen klar als meine Meinung zum Ausdruck gebracht habe, werde ich dennoch scharf angegangen (s. Nr. 100). Somit bringt das auch nichts. Es ist nun mal meine Meinung, die man in einem solchen Forum wohl auch äußern darf. Wenn alle einer Meinung sind, braucht man nicht zu diskutieren.
    Merkwürdig ist auch, dass die, die andere am meisten herabsetzen (Klemmschwester und so weiter) sich am meisten empören, wenn man dann selbst mal etwas deutlicher (aber nicht beleidigend) wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#125 MikeschAnonym
  • 17.03.2014, 21:36h
  • Antwort auf #109 von sperling
  • s. zunächst die Antwort an probondage, Nr. 101.

    Dass promiskes Verhalten eine Sucht ist bzw. sein soll, ergibt sich ebenfalls aus diversen -ärztlichen- Unterlagen (Unterfall der Sexsucht).

    "Soziale Treue" - was ist denn das für ein verharmlosender Begriff?
    "Dauerhaftigkeit offener Beziehungen" - gibt es anscheinend. Meine persönliche (!) Meinung und im Bekanntenkreis erlebt: einer muss in solchen Beziehungen immer zurückstecken und nachgeben, sonst geht's schnell auseinander.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #109 springen »
#126 MikeschAnonym
#127 MikeschAnonym
  • 17.03.2014, 22:06h
  • Antwort auf #115 von Robby
  • Lies mal Nr. 63, eindeutig ist das nicht, außerdem lese ich hier nicht sämtliche Kommentare zu anderen Artikeln bzw. kann mir die alle merken.

    Ich weiß nicht, kann man da gratulieren? Das kann man auch anders sehen: Wie viele (Beziehungen) hattest du denn schon?

    "Mir fehle die Erfahrung" - Du musst es ja wissen mit 38.
    Allerdings, das muss ich jetzt noch loswerden, sollte man sich in diesem Alter doch schon "zurück"nehmen bzw. "be"nehmen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#128 MikeschAnonym
  • 17.03.2014, 22:43h
  • Antwort auf #118 von Robby
  • Das hat einen einfachen Grund und steht in Zusammenhang mit dem letzten Satz meines an dich gerichteten Kommentars zu #115 (zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht; es geht um das "zurück"nehmen bzw. "be"nehmen im Alter von nahezu 38 Jahren). Stattdessen ziehst du es noch ins Lächerliche.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #118 springen »
#129 MikeschAnonym
#130 herve64Ehemaliges Profil
  • 18.03.2014, 07:53h
  • Antwort auf #124 von Mikesch
  • Trägt eine der Psychologen, die du anführst, zufällig den Namen Christa Meves, oder wie sehe ich das? Alles, was du anführst, klingt nämlich so frappierend nach den Aussagen und Vorhaltungen des gesamten Kreuzotterngezüchts. Dumm, dass Sprache verräterisch ist, gell?

    So, und noch einmal zum Mitschreiben: Du hast nicht das Recht dazu, andere Leute abzuqualifizieren und zu diskreditieren, die nicht dein Lebens- und Beziehungsmodell leben. Das Leben der anderen geht dich schlicht und ergreifend nichts an, also hast du da nichts rein zu reden und ERST RECHT STEHT ES DIR NICHT ZU, DICH UND DEIN LEBENSMODELL ZU GLORIFIZIEREN UND DAS DER ANDEREN ZU DISKREDITIEREN.

    MERKE: WER SICH SELBST ERHÖHT, WIRD ERNIEDRIGT WERDEN.

    Also steig gefälligst mal herunter von deinem hohen Roß!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#131 RobbyEhemaliges Profil
#132 probondageProfil
  • 18.03.2014, 08:51hDortmund
  • Antwort auf #124 von Mikesch
  • Du es ist mir scheißegal, was irgendwelche Seelenklempner so von sich geben. Die meinen ja auch, da meiner einer auf BDSM und Fetisch abfahre, ich wäre krank. Ja, und? Dann hab ich halt die geilste Krankheit der Welt!

    Mach dich einfach mal ein wenig locker, die Welt ist nicht nur schwarz/ weiß sondern kunterbunt. Das wichtigste ist nur, dass man mit seinem Weg glücklich und zufrieden ist und niemanden verletzt.

    Wenn du und dein Freund mit Monogamie zufrieden seid und das für euch der richtige Weg ist, dann freut euch doch. Meiner einer wird aber weiterhin nach geilen Lederkerlen Ausschau halten, und vielleicht ne geile Session erleben. Dann nach Hause kommen und mit meinem Mann schmusen und ihm die Füße kraulen. Sei einfach nur ehrlich mit dir und mit denen die du liebst.

    Gruß. Dirk
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#133 FoXXXynessEhemaliges Profil
#134 AndreasAnonym
#135 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 09:15h
  • Antwort auf #127 von Mikesch

  • Ach Du 'ARMER' Kerl, wenn Du natürlich ZU FAUL zum Lesen meiner bzw. auch anderer Kommentare bist und auch noch zugibst, Dir nichts von 'gelesenen' Kommentaren merken zu können, dann ist Dein hirnloses Argumentieren kein Wunder! Ein normaler, toleranter Mensch informiert sich halt mal über die Einstellungen anderer und LIEST dazu auch deren Postings, BEVOR er diesen Usern antwortet. Das sollte für einen ach so intelligenten Menschen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. - Was Deine letzte Anmassung in Deinem Kommentar betrifft: Du hast ABSOLUT KEIN RECHT, MIR VORZUSCHREIBEN, WIE ICH LEBEN SOLL ODER OB ICH IN DER GEGEND HERUMFICKEN DARF ODER NICHT! Diese Entscheidung musst Du schon mir überlassen! Wer bildest Du Dir eigentlich ein, wer Du bist! - Ich denke, das war deutlich genug für so einen intoleranten Menschen wie Dich... Im übrigen geht Dich die Anzahl meiner bisherigen Beziehungen genauso wenig an wie die Anzahl meiner bisherigen Lover. Darüber unterhalte ich mich grundsätzlich nur mit Männern, die anderen Schwulen gegenüber tolerant sind und dadurch auch fähig, sachlich zu diskutieren und nicht nur wie Du geistigen Dünnpfiff zu posten.
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#136 MikeschAnonym
#138 herve64Ehemaliges Profil
  • 18.03.2014, 09:40h
  • Antwort auf #136 von Mikesch
  • Wozu? Deine Geisteshaltung hast du bereits sattsam bekannt gemacht. Da hilft es dir auch nicht, dich hinter Formulierungen zu verstecken, die man aus dem Behördenalltag kennt. Im Gegenteil: solche Formulierungen implizieren eher den Urheber eine schwache Person, die an sich unzufrieden mit ihrem eigenen Leben ist und sich nach dem Motto "wenn ich nicht glücklich bin, haben es auch die anderen nicht zu sein" einbildet, sie könnte sich anmaßen, ihre eigenen Ansichten quasi als "Gesetz" oder "Vorschrift" zu deklarieren. Dumm nur, dass dir das nichts hilft: du hast nichts zu melden, und du wirst wohl oder übel damit leben müssen, dass dich a) das Leben anderer nichts angeht, und b) dir diese Impertinenz, andere Lebensmodelle zu diskreditieren, nicht zusteht.

    Und damit Basta!
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#139 MikeschAnonym
  • 18.03.2014, 09:41h
  • Interessant sind ja die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten der grad laufenden Abstimmung 'Voting' zum Thema "Beim ersten Treffen 'Date' gleich ins Bett?", insbes. Antwort B).
    Diese sind natürlich überspitzt dargestellt.
  • Antworten » | Direktlink »
#140 herve64Ehemaliges Profil
#141 MikeschAnonym
#142 MikeschAnonym
#143 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 09:54h
  • Antwort auf #128 von Mikesch

  • Da braucht man garnichts 'ins Lächerliche zu ziehen' - Deine Anmaßungen und durchgeknallten Unterstellungen mir und andern Schwulen gegenüber SIND lächerlich. Das ist nun mal Fakt. Wie wäre es, wenn Du es in Zukunft mal mit sachlicher Argumentation und der Wahrheit versuchst?! Würde nicht schaden und käme bei uns anderen WESENTLICH besser an als Deine Ammenmärchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #128 springen »
#144 herve64Ehemaliges Profil
#145 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 10:49h
  • Antwort auf #124 von Mikesch

  • Exakt um DAS geht es uns anderen hier: Dass das, was Du von Dir gibst nur DEINE ANSICHTEN zu einem bestimmten Thema sind - und nicht die ALLER - und dass wir von Dir erwarten, dass Du Dir nicht anmaßt, permanent über andere User und deren Einstellungen und Lebensweisen zu URTEILEN, WEIL DIR EIN URTEIL DARÜBER NICH ZUSTEHT! Und da nützen auch keine zusammenfantasierten Unterstellungen von Dir was... Das ist nun mal Fakt. Nicht mehr, nicht weniger. Wir schreiben DIR ja auch nicht vor, wie Du zu leben hast. UND GENAU DIE GLEICHE TOLERANZ ERWARTEN WIR VERDAMMT NOCH MAL VON DIR!
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#146 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 12:11h
  • Antwort auf #122 von Miguel53de
  • Denk Dir nichts 'Miguel'. Das geht mir bei gewissen Usern ähnlich. Wenn ich zum Beispiel einen Kommentar poste - und der ist innerhalb von wenigen Minuten negativ gewertet, dann kann ich davon ausgehen, dass entweder Rose - meistens - 'Mikesch' - ebenfalls meistens' - 'Ferrante/Anome' oder 'm123' - jeweils öfters - am Computer sitzen und gerade auf queer.de surfen. - Woher und von wem die Negativ-Bewertungen kommen kannst Du zum Beispiel daran sehen, wenn sie immer DANN auftauchen, wenn Du ganz bestimmten Usern antwortest - bei mir eben die vier aufgeführten. Wobei es bei 'Mikesch' und Rose meistens nicht mal 1 Minute dauert, seit mein Kommentar ONLINE ist - bis er schon negativ bewertet wird; unabhängig davon, WAS ich überhaupt schreibe. - Daran kannst Du sehen, dass es nicht unbedingt mit dem Inhalt Deines Kommentars zusammenhängen muß. - Also, nimm's nicht so schwer, 'Miguel' - das ist es wirklich nicht wert. Denk Dir einfach 'Was soll's - da steh' ich drüber'. Das ist meiner Meinung nach die beste Reaktion auf solche 'Rotstiftaktionen' von Usern, die einen halt nicht so sympathisch finden - oder denen Deine Einstellung nicht paßt. -
    Ganz nebenbei: Ich bewerte Deine Kommentare positiv, weil ich erstens Deine Art zu argumentieren und Deine Argumente sehr gut finde - und zweitens, weil ich denke, dass Du ein verdammt netter Kerl bist. -

    Also, wie gesagt: Kopf hoch! Und laß Dir von solchen schlechten Bewertungen nicht den Tag verderben. -Und eines solltest Du nicht vergessen: Wer andere Ansichten hat als Du und wirklich ernsthaft und sachlich mit Dir diskutieren will, wird es auch tun - und sich nicht nur auf 'rot' bewerten beschränken.

    In diesem Sinne
    einen schönen Tag noch, 'Miguel'

    Robby
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#147 sperlingAnonym
  • 18.03.2014, 12:40h
  • Antwort auf #125 von Mikesch
  • >"Dass promiskes Verhalten eine Sucht ist bzw. sein soll, ergibt sich ebenfalls aus diversen -ärztlichen- Unterlagen (Unterfall der Sexsucht)."

    es gibt auch eine ess-sucht. arbeiten kann zur sucht werden, oder sport. das alles wird von ärzten beschrieben. trotzdem würden auch diese ärzte nicht sagen, essen, arbeiten und sport seien immer suchtartig. ärzte bekommen mit verhaltensweisen immer nur dann zu tun, wenn sie problematisch werden, die selben verhaltensweisen in "gesunder" form interessieren sie nicht. du pauschalisierst hier also wieder einmal in unzulässiger weise.

    >""Soziale Treue" - was ist denn das für ein verharmlosender Begriff?"

    den einwurf verstehe ich nicht. soll ich nochmal erklären, was soziale treue bedeutet, oder willst du erklären, weshalb du das "verharmlosend" findest?
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#148 sperlingAnonym
  • 18.03.2014, 13:00h
  • Antwort auf #129 von Mikesch
  • >""Schwule Paare haben sehr erfolgreich die offene Beziehung kultiviert."
    Über diese Aussage kann man allerdings streiten, werden doch "Klischees" untermauert."

    der erste satz ist kein klischee, sondern ein teil der kulturellen realität. wenn du jetzt schon dagegen anrennst, dass jemand nur die realität benennt, weil die vielleicht nicht mit dem anita-bryant-gütesiegel für christliche werte geadelt wird, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen.

    das paradoxe ist ja: all die schwulen, die heute vom unauffälligen eheleben mit weißem gartenzaun träumen, könnten diese träume nicht einmal ansatzweise verwirklichen, wenn sich alle schwulen immer weggeduckt hätten, denen jene heute das wegducken so innig ans herz legen.

    nein, ich erwarte dafür nicht unbedingt dankbarkeit. aber ich erwarte zumindest eine reflexion darüber, dass der aktuelle schwule biedermeier historisch auf all dem BERUHT, was heute so regelmäßig verteufelt wird.
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#149 RobbyEhemaliges Profil
#150 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 17:26h
  • Antwort auf #127 von Mikesch
  • Dir fehlt auch die Erfahrung, wenn Du - wie Du dem User 'Dr. Sommer' gegenüber ja geschrieben hast - erst Deinen ERSTEN Freund hast. - Das ist nun mal Fakt. - Willst Du diesen Kommentar - an 'Dr. Sommer' - beziehungsweise den betreffenden, für alle User nachlesbaren Satz etwa auch wieder mal leugnen, weil Du ihn vielleicht "vergessen" hast?! -
    Würde mich bei DIR nicht wundern. - Immerhin hast Du ja auch schon mal behauptet, Du hättest angeblich nichts gegen Gay-Saunen - OBWOHL Du genau gegen DIESE in mehreren Deiner Kommentare hergezogen bist. -
    Dein Gehirn scheint aber bei bestimmten Dingen immer auffällig viele und wahnsinnig große Probleme in Bezug auf Deine Erinnerungsfähigkeit zu haben...
    Wirklich SEHR SELTSAM, findest Du nicht?!
    Grins...
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#151 MikeschAnonym
  • 18.03.2014, 18:22h
  • Antwort auf #150 von Robby
  • Soll ich jetzt meinen Mann "abschießen", nur um auf zwei, drei oder wie viele Beziehungen auch immer zu kommen? Immerhin bin ich mit diesem ja nicht nur ein paar Jahre zusammen.

    Ich empfehle dir, die Kommentare zu den schwulen Saunen noch mal durchzulesen (insbes. #228).
    Daraus geht klar hervor, dass ich nichts gegen diese habe, zumal ich auch schon in solchen war.
    Ich sehe es dir nach, da, wie bereits geschrieben, ich mich auch nicht an sämtliche Kommentare der einzelnen 'User' erinnern kann.

    Noch eine Anmerkung zu #145 (neg. Bewertungen):
    Das, was du schreibst, kann zumindest bei mir nicht stimmen, da ich hier -noch- nicht registriert bin und somit auch nicht grün oder rot bewerten kann.
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#152 MikeschAnonym
#153 SmileyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 19:46h
  • Antwort auf #147 von sperling
  • Zu "Sexsucht":

    Der Medizinisch-Industrielle Komplex lebt heute auch von passend herbeidefinierten "Krankheiten". Irgendein Zustand wird pathologisiert, ein neues Krankheitsbild erfunden, schon kann man den Leuten Pillen, Kuren, Gesundheits- und Pflegeprodukte verkaufen. Und mit den Krankenversicherungen .. "Gesundheitskassen" .. Rechnungen verfassen.

    Noch dazu ist "Sexsucht" ganz was Feines für amerikanische Politiker, Fernsehprediger wenn sie ihre Sekretärin gefickt haben und für Schauspieler wenn sie außerhalb der Ehehölle, weit weg von der Silikonmarie die sie mal zu Werbezwecken geheiratet haben, ihren armen Lümmelmann in irgendwelche anderen weiblichen .. Du weißt schon .. gesteckt haben.

    Das war ja nicht ich, das war die "Sexsucht". Ich bin nicht der doofe Fickpräsident der statt seiner Botoxdeponie die Putzfrau gefickt hat, ich bin ein armer kranker Mann mit dem man Mitleid haben soll. Pillen für alle.
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#154 RobbyEhemaliges Profil
  • 18.03.2014, 20:00h
  • Antwort auf #151 von Mikesch

  • Für wie blöd hältst Du uns eigentlich?! Wenn Du angeblich hier nicht registriert sein willst, Du LÜGNER, dann könntest Du auch nicht unter dem Nickname 'Mikesch' posten! Deine Hetze gegen Gaysaunen, offen schwul leben, Homosexualität ausleben etc. kann jeder hier nachlesen - da nützt auch Dein Verleugnen und Weiterlügen nichts. Dein Verhalten ist wirklich mehr als erbärmlich! Du solltest Dich schämen, SO EINEN HAUFEN LÜGEN ÜBER LÜGEN uns anderen allen Ernstes zuzumuten!
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#155 David77Anonym
  • 18.03.2014, 21:29h
  • Antwort auf #151 von Mikesch
  • Aber das erwartet doch keiner, seine Beziehung aufzugeben, um soviele Kerle wie möglich zu haben.

    Aber umgekehrt darf man auch nicht erwarten, dass man krampfhaft eine Beziehung auf Biegen und Brechen eingeht, bloss um eine zu haben.
    Oder das man in der Single-Zeit enthaltsam lebt... warum denn auch?
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#156 herve64Ehemaliges Profil
#157 sperlingAnonym
  • 18.03.2014, 23:39h
  • Antwort auf #153 von Smiley
  • schon wegen deiner wieder einmal höchst vergnüglichen formulierungen muss ich zustimmen.

    ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es wirklich menschen gibt, die sex suchtartig betreiben, um damit irgendwelche psychischen probleme zu kompensieren. das "ungesunde" daran ist dann allerdings nicht die promiskuität an sich, wie mikesch unterstellt, sondern das, was dahinter steht.
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#158 MikeschAnonym
  • 19.03.2014, 08:48h
  • Antwort auf #155 von David77
  • Endlich mal wieder ein sachlicher Beitrag.

    Ist mir schon klar, dass das keiner erwartet.
    Es ist doch Robby, der sich u.a. mit seinen vielen "Beziehungen" brüstet. Er unterstellt mir, siehe u.a. Nr. 150, nicht mitreden zu können bzw. es fehle mir die Erfahrung, da ich "erst meinen ERSTEN Freund hätte..." Eine schon etwas merkwürdige Auffassung.

    In der Single-Zeit enthaltsam zu leben, verlangt doch niemand. Bei einer bestehenden Beziehung kann man da allerdings unterschiedlicher Meinung sein.

    Und krampfhaft eine Beziehung auf Biegen und Brechen einzugehen, bloß um eine zu haben, ist ja auch Quatsch. Viele wollen allerdings eine stabile Bindung haben "fester Freund", finden allerdings in unseren Kreisen schwer einen entsprechenden Partner.
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#159 ZeitfensterAnonym
  • 19.03.2014, 09:00h
  • Antwort auf #157 von sperling
  • Ich finde, dass wir ganz schön aufpassen müssen mit der Pathologisierung von sozial unerwünschtem Verhalten. Das wird mir zu inflationär und nach meinem Eindruck immer dann eingesetzt, wenn moralische Appelle nicht mehr fruchten. Immer dann, wenn man mit der bürgerlichen Moral die Leute nicht mehr erreicht, dann wird ihr Verhalten plötzlich krankhaft.
    Wer nicht in einer monogamen Beziehung lebt, wird dann schnell als sexsüchtig abgestempelt. Wer zu oft online ist, wird internetsüchtig. Wer sein Smartphone Tag und Nacht eingeschaltet hat, wird smartphonesüchtig. Wer stets bei Facebook aktiv ist, wird facebooksüchtig. In früheren Zeiten sprach man auch gerne von der Fernsehsucht, wenn jemand zu viel vor der Glotze saß. Darüber spricht heute keiner mehr. Die neuen Medien bergen scheinbar das größere Gefahrenpotenzial, da kann man das TV vernachlässigen. Ich kann mich aber an ellenlange Debatten erinnern, wie das Fernsehen uns alle negativ beeinflussen wird: Vereinsamung zu Hause vor der Glotze, keine sozialen Kontakte mehr, Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden können, Verrohung und Verwahrlosung usw. Im Prinzip waren das die gleichen Befürchtungen wie jetzt beim Thema Internet.

    Beim Sex bin ich immer sehr überrascht, wie schnell man bei der Pathologisierung ist, anstatt anzuerkennen, dass Menschen unterschiedlich ticken und die vermeintliche Sexsucht vielleicht einfach der Ausdruck einer vitalen Sexualität ist.
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#160 MikeschAnonym
#161 sperlingAnonym
  • 19.03.2014, 11:36h
  • Antwort auf #159 von Zeitfenster
  • prinzipiell stimme ich dir in allem zu.

    andererseits hatte ich wohl deutlich gemacht, dass auch ich eben NICHT der meinung bin, dass irgendein verhalten (sex, essen, arbeit, sport) VON SICH AUS eine tendenz zur sucht habe. dass es falsch ist, etwas generell und PER SE als krankhaft oder gefährlich zu bezeichnen, muss doch aber nicht heißen, dass es nicht doch im einzelfall formen annehmen kann, die tatsächlich für den betroffenen zusammen mit anderen faktoren (!) in einen selbstschädigenden konplex eingebunden sind. ob das der fall ist, kann man auch nur im einzelfall beurteilen. nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.

    der ausgangspunkt war ja die behauptung, es gäbe ärztliche aussagen, die promiskes verhalten als "sucht" beschrieben. ich wollte das körnchen wahrheit, das in dieser behauptung stecken könnte, in einen relativierenden kontext stellen.
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#162 ZeitfensterAnonym
#163 RobbyEhemaliges Profil
  • 19.03.2014, 13:15h
  • Antwort auf #158 von Mikesch

  • Oh, oh, 'Mikesch' will mal wieder uns anderen suggerieren, er hätte Beziehungserfahrung - und 'vergißt' dabei absichtlich, was er über seinen ersten und einzigen Freund dem User !Dr. Sommer' geschrieben hat. Tja. deshalb werden Mikesch Märchen auch nicht wahrer... Was für ein Pech aber auch für ihn... Grins...
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#164 daVinci6667
  • 19.03.2014, 14:10h
  • Antwort auf #158 von Mikesch

  • "Viele wollen allerdings eine stabile Bindung haben "fester Freund", finden allerdings in unseren Kreisen schwer einen entsprechenden Partner."

    Quatsch! In meinem ganzen Leben von 20 bis heute lebte ich mit Ausnahme weniger an einer Hand abzählbaren Jahren immer in festen, monogamen Beziehungen.

    Und auch in diesen Single-Zeiten hatte ich "Beziehungen" angefangen die allerdings nur wenige Wochen oder Monate dauerten, deshalb rechne ich sie den Single-Zeiten an.

    Von uns gibt es viele. Mann findet sich auch, selbst wenn Mann kein Adonis ist, keine Sorge!
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#165 Miguel53deProfil
  • 19.03.2014, 14:31hOttawa
  • Antwort auf #146 von Robby
  • Nein, den Tag lasse ich mir sicher nicht davon verderben. Ich wundere mich nur. Es zeigt mir allerdings auch, dass so einige Leute hier nicht wirklich lesen, was da geschrieben wird. Dass sie es auch gar nicht lesen WOLLEN, weil es ihnen nicht wirklich um die Sache geht. Und das ist verflixt traurig, weil damit diese interessante Seite zu den ueblichen Basher-Seiten verkommt, die das Internet sonst zu bieten hat.
    Es gibt einige Kommentatoren hier, da lohnt es sich gar nicht erst, sie zu lesen. Doch wenn ernsthaft und kontrovers diskutiert wird, ist das doch genau das, was es sein soll. Insofern finde ich die Angriffe auf Mikesch manchmal als zu harsch. Denn auch, wenn ich nicht immer seiner Meinung bin, gehoert er doch zu denjenigen, die sehr genau ueberlegen, was sie schreiben und sehr dezidiert erklaeren, was sie denken. Und ich denke nicht, dass er Anderen seine Auffassungen als Allgemeingueltig aufdraengen will.
    Wie gesagt, man muss nicht seiner Meinung sein. Es lohnt sich aber immer, ganz im Gegensatz z.B. zu einem gewissen TJ, sich mit ihm ebenso dezidiert auseinanderzusetzen. Sich mit ihm zu streiten, aber nicht zu fetzen.
    Nicht zuletzt gebe ich immer wieder zu bedenken, dass das hier eine Seite ist, auf der WIR UNSERE Meinung ausdruecken koennen. Dabei interessiert das diejenigen, die wir eigentlich ansprechen wollen, also die Politiker oder die religioesen Fuehrer, mit Sicherheit nicht die Bohne. Da mache ich mir keinerlei Illusionen.
    Danke auf jeden Fall fuer Deine Nachricht und fuer Dich gilt es gleichermassen: Reg Dich nicht auf, wenn mal jemand dummes Zeug schreibt. Entweder Du lachst darueber oder Du sagst das, was Du davon haeltst. Sich Aergern macht Falten. :-) Wobei ich es eben auch schaetze, wie Du Dich leidenschaftlich gegen Dummheit und Ignoranz wehrst!
    Schoene Gruesse aus dem immer noch kalten und verschneiten Kanada.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #146 springen »
#166 sperlingAnonym
#167 sperlingAnonym
  • 19.03.2014, 15:06h
  • Antwort auf #122 von Miguel53de
  • bitte auch nicht vergessen, dass es viele mitdiskutant_innen gibt, die niemals punkte verteilen - wie mich z.b.

    hier mal ausgleichend zur info: ich lese deine differenzierten und von lebenserfahrung geprägten beiträge immer gern und mit gewinn. du kannst dir also jedesmal einen imaginären grünen punkt dazu denken.
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#168 Miguel53deProfil
  • 19.03.2014, 15:58hOttawa
  • Antwort auf #167 von sperling
  • Herzlichen Dank. Mir geht es umgekehrt bei Dir auch so. Ich schaetze Deine Beitraege, weil sie immer gut formuliert sind und selbst mir, als Aelterem, oft noch voellig Neues und neue Gedanken bringen. Nur, dass ich tatsaechlich Gruen oder Rot verteile.
    Mir ist es im Allgemeinen klar und im Prinzip auch egal, ob man meine Beitraege abwertet oder nicht. Mir war es nur einfach nicht nachvollziehbar, wie man einen Beitrag abqualifiziert, der sich ausschliesslich damit beschaeftigt, jemanden Mut zuzusprechen, der seine Probleme schildert. Das mit Rot zu bewerten ist ja schon fast abartig und auch schockierend irgendwie.
    Auf jeden Fall auch dir herzliche Gruesse aus dem noch so winterlichen Kanada.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #167 springen »
#169 RobbyEhemaliges Profil
  • 19.03.2014, 17:56h
  • Antwort auf #165 von Miguel53de
  • Danke für Deinen netten Kommentar, Miguel!

    Was 'Mikesch' betrifft habe ich allerdings gewaltige Zweifel, dass er sich wirklich überlegt, was er da von sich gibt. - Wenn ich mir da so seine Kommentare ansehe... Da gibt er teilweise mir gegenüber ja sogar zu, dass er nicht bereit ist, sich die Postings anderer User durchzulesen, um sich über deren Ansichten und Lebensweise zu informieren; das zu einen. Zum anderen hat er mir auch schon mitgeteilt, dass er die Kommentare garnicht lesen WILL - beziehungsweise, wenn er welche gelesen hat, dann nicht mehr weiß, was denn da drin stand. - Und SO argumentiert beziehungsweise schadroniert und unterstellt er allen möglichen Usern totalen Blödsinn - einfach WEIL er keinen Dunst hat wie wir anderen ticken. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung zu diesem User. -

    Was die andere Sache betrifft: Wenn mich jemand verbal angreift, dann reagiere ich zwar ziemlich sauer - aber ich nehme mir diese Dinge nicht zu Herzen, keine Sorge. - Angenommen Rose bezeichnet mich - wie schon geschehen - als Klappentunte. Dann geht mir das am A... vorbei. Ich weiß, dass ich nicht so bin - und das ist das, was zählt. Was Rose von mir hält, ist mir egal. ER braucht ja nicht mit mir zusammensein - oder persönlichen Kontakt zu haben. - Mit Mikesch usw. ist es ähnlich. Von mir aus kann er auch in Hundertjahren noch behaupten, ich wäre 'bindungsunfähig' oder 'sexsüchtig' oder würde mich mit meinen Sexkontakten 'brüsten'. Ich weiß, dass das Quatsch ist - also 'fuck off'.

    Wenn jemand allerdings sachlich kontrovers mit mir diskutieren will, weil er andere Ansichten hat als ich - jederzeit gern. Das ist ja das, für was eine Seite wie queer.de eigentlich da sein sollte. Sich auszutauschen und sachlich zu diskutieren.

    Viele Grüße

    Robby
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#170 daVinci6667
  • 19.03.2014, 18:33h
  • Antwort auf #168 von Miguel53de

  • "Ich schaetze Deine Beitraege, weil sie immer gut formuliert sind und selbst mir, als Aelterem, oft noch voellig Neues und neue Gedanken bringen."

    Ich schliesse mich deiner und eurer Meinung gerne an!

    Danke auch für deinen lieben Kommentar #94 Miguel!

    Eine liebe, warme Gruppenumarmung kannst du sicher auch im kalten aber schönen Kanada gut gebrauchen. Wir drücken dich.

    Gruss
    daVinci
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#171 MikeschAnonym
  • 19.03.2014, 18:43h
  • Antwort auf #164 von daVinci6667
  • Ich bleibe bei meiner Aussage.

    "Von uns gibt es viele, man findet sich auch."

    Es kommt wohl auch drauf an, wen bzw. was man sucht.

    Auch In unserem Bekanntenkreis wird das nämlich nicht so optimistisch gesehen, zumal einige regelrecht "krampfhaft" auf der Suche sind. Manche beneiden uns regelrecht. Wir hatten Glück, uns gefunden zu haben.

    Es ist verdammt schwierig, in unseren Kreisen einen Partner zu finden, auf den man sich 100%ig verlassen und der vielleicht auch noch treu sein kann.
    "Zuverlässigkeit" scheint nämlich, vorsichtig ausgedrückt, nicht unbedingt eine herausragende Eigenschaft von Schwulen zu sein.

    Hierzu passt die Aussage zu einem anderen Artikel vor einigen Wochen/Monaten, der es aber ganz gut trifft:
    "Drei Wochen? - das ist ja eine schwule Ewigkeit."

    Jetzt werde ich wohl wieder zerpflückt, obwohl doch jeder weiß, dass es so ist.
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#172 Miguel53deProfil
  • 19.03.2014, 22:06hOttawa
  • Antwort auf #171 von Mikesch
  • Was in Deinen Beitraegen fehlt, ist die Ueberlegung, warum schwule Menschen vielleicht andere Lebens- und Liebesmodelle haben. Und auch, warum es schwierig sein mag, einen passenden Partner zu finden.
    Allein deshalb vermittelst Du den Eindruck, dass Du Deine Beitraege oft zu schnell "in die Tasten" haust. Nicht immer natuerlich. Und Du liegst auch - meine Meinung - nicht grundsaetzlich und immer falsch. Wie schon gesagt. Ich sehe schon die Differenzierungen in Deinen Anmerkungen. Verstehe aber auch, warum der Eine oder Andere hier sich schon mal aergert.
    Du kannst Dich natuerlich gluecklich schaetzen, dass es mit Deinem Partner gleich funktioniert hat. Doch die Lebenswege der Menschen sind nun mal verschieden. Im Laufe einer Beziehung veraendern sich die Charaktere und Interessen der Menschen und nicht immer geht das in die selbe Richtung.
    Warum sollte man sich dann aneinander klammern, wenn es doch keinen Sinn mehr macht? Und warum sollte es nicht Befriedigung ausserhalb einer Beziehung geben, wenn es gemeinsam nicht mehr funktioniert, aber die Beziehung trotzdem noch?
    Zuverlaessigkeit ist doch nicht allein damit verbunden, dass man auch dann noch Sex hat, wenn es keine Befriedigung bringt.
    Hier koennte man stundenlang diskutieren. Es wuerde nicht zu einem Ende kommen. Und gerade deshalb ist es so wichtig - und ganz speziell unter schwulen Menschen, all die vielen Farben des menschlichen, familiaeren, partnerschaftlichen und sexuellen Umgangs miteinander zu respektieren.
    Nirgendwo wird so viel gelogen, wie im Leben heterosexueller Menschen. Eines der besten Beispiele dafuer ist fuer mich Horst Seehofer. Konservativ. Katholisch. Homophobe. Ehebrecher, der ein Kind ohne den Vater aufwachsen laesst.
    Und die Filme a la Hollywood. Immer geht es, egal ob Horrorstory, Erduntergang uns sonstige Katastrophen, um Mann trifft Frau und kriegt sie am Ende. Hedwig Courths-Mahler vom Feinsten und regelmaessig. Dabei weiss man doch, dass weit mehr als 66% der Ehen in den USA geschieden werden. Alles ein einziges Luegengebaeude. Sind da die Schwulen nicht viel ehrlicher und auch besser dran, weil eben nicht konventionell und angepasst?
    Leben und Leben lassen! Warum ist das so schwer zu akzeptieren?
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#173 sanscapote
  • 20.03.2014, 07:51h
  • Antwort auf #171 von Mikesch
  • Dass du hier bei einigen staendig aneckst hat damit zu tun, dass du deine Meinung und deine Erfahrungen als die einzig gueltige Meinung propagierst. Es ist DEINE MEINUNG UND DEINE ERFAHRUNG und nicht diejenige aller Schwulen !

    Frage dich einmal, wieso in deinem Bekanntenkreis dieselben Ansichten herrschen.
    Dazu kann ich dir nur sagen: GLEICH UND GLEICH sowie bei denselben Ansichten eckt man nicht an. Wie schoen: Friede - Freude - Eierkuchen.

    Im uebrigen, ihr hattet nicht Glueck, dass ihr einander gefunden habt, sondern ihr fandet aneinander die gleichen unsichtbaren und sichtbaren sowie erkennbaren Ergaenzungsmuster. "Liebe" ist naemlich ganz einfach zu definieren.

    Und dass "Zuverlaessigsein" nicht unbedingt eine herausragende Eigenschaft von Schwulen sei...... hier liegt du voellig falsch !!

    ZUVERLAESSIGKEIT IST CHARAKTERSACHE und hat nichts damit zu tun, ob jemand schwul, hete oder lesbisch ist !!

    Zu deinem letzten Absatz: "...obwohl jeder weiss...."

    WUERDEST DU BITTE MIT DEINEN VERALLGEMEINERUNGEN AUFHOEREN UND ANFANGEN DARZUSTELLEN, DASS ES DEINE MEINUNGEN UND ANSICHTEN SIND !! DAS MACHT SICH AUCH IN DER WORTWAHL BEMERKBAR !! Das waere ein guter Anfang !

    Indemdu deine Ansichten als fuer alle gueltig erklaerst, damit wirst du hier immer wieder anecken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #171 springen »
#174 herve64Ehemaliges Profil
#175 MikeschAnonym
  • 20.03.2014, 09:42h
  • Antwort auf #173 von sanscapote
  • Manche Aussagen hier prägen sich ja richtig ein.

    So wie die, dass eine Beziehung von drei Wochen doch eine schwule Ewigkeit sei.
    Bei welchem Artikel das war, kann ich nicht mehr sagen. Vielleicht erinnert sich jemand.

    Dass diese Aussage - vordergründig lustig, dennoch ins Schwarze bzw. ins Mark treffend - in der anschließenden Diskussion nicht(!) auseinandergenommen, sondern auch noch mit drei dicken grünen Kästchen bewertet wurde, sagt doch schon einiges aus und lässt den Schluss zu(!), dass an dem 'Vorurteil' einer Bindungsunfähigkeit schwuler Menschen doch was dran sein könnte(!).

    Es ist im Grunde eine sehr ernste Sache und für eine Schlammschlacht wenig geeignet.
    Vor einiger Zeit wollte ich hierzu, unter Berücksichtigung der genannten Aussage, schon einmal eine Diskussion anstoßen. Leider wurde es sofort wieder ins Lächerliche gezogen und verlief dann im Sande.
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#176 MikeschAnonym
#177 RobbyEhemaliges Profil
#178 MikeschAnonym
#179 RobbyEhemaliges Profil
  • 20.03.2014, 14:59h
  • Antwort auf #178 von Mikesch

  • Nein. Wie soll man denn Deine Anwandlungen der Intoleranz und der Ammenmärchen denn nennen, wenn nicht durchgeknallt?! Außerdem könnte man mit Dir ja auch sachlich diskutieren, wenn Du akzeptieren würdest, dass Deine Ansichten eben DEINE Ansichten sind - und deshalb auch nicht allgemeingültig. Denk mal darüber nach.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #178 springen »
#180 MikeschAnonym
#181 MikeschAnonym
#182 herve64Ehemaliges Profil
#183 herve64Ehemaliges Profil
  • 20.03.2014, 23:18h
  • Antwort auf #181 von Mikesch
  • Ja und? Du legst es ja auch darauf an, in ein Wespennest zu stechen. Also darfst du dich auch nicht wundern, dass du etliche Stiche abkriegst.

    Noch mal zum Mitschreiben: WIE ANDERE LEBEN, GEHT DICH EINEN FEUCHTEN DRECK AN!!! ALSO HALT EINFACH DIE KLAPPE UND TROLL DICH, DU TROLL!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #181 springen »
#184 MikeschAnonym
  • 21.03.2014, 08:54h
  • Antwort auf #182 von herve64
  • zu #182:
    "..., der sich nicht untersteht,..."

    Genau, ich maße mir nichts an.

    zu #183:
    Wenn ich es drauf anlege, in ein Wespennest zu stechen, wie du scheibst, muss ja auch eins da sein. Und das bedeutet?

    Ansonsten:
    >>> Nr. 141 S. 1 und Nr. 160

    Ich betrachte die "Diskussion", so kann man dies mit euch ja gar nicht nennen, nunmehr als abgeschlossen.
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#185 herve64Ehemaliges Profil
#186 sperlingAnonym
  • 21.03.2014, 14:21h
  • Antwort auf #184 von Mikesch
  • >"Wenn ich es drauf anlege, in ein Wespennest zu stechen, wie du scheibst, muss ja auch eins da sein. Und das bedeutet?"

    nach dieser kruden logik könnte jemand, der mit einem rassistischen witz in ein migrant_innenfest platzt, stolz darauf sein, dass er einen "wunden punkt getroffen" hat.

    du hast immer noch nicht verstanden, dass deine beiträge zum teil verletzend waren. was du jetzt hier abziehst ist zynisch.
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#187 MikeschAnonym
#188 MikeschAnonym
  • 21.03.2014, 20:14h
  • Auf #175 ist bisher niemand eingegangen, außer natürlich rot zu verteilen.

    Manchmal halten sich auch die zurück, die sonst immer 'ne große Klappe haben.
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#189 RobbyEhemaliges Profil

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