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Einzelkommentar zu:
Wieso nicht mit dem Sex warten?


#87 TheDadProfil
  • 16.03.2014, 20:03hHannover
  • Antwort auf #85 von Mikesch
  • """Bindungsunfähigkeit" - ein Merkmal der Promiskuität.""..

    Allein hier sind unter den Usern mindestens 10 Menschen anwesend, die diese Küchentisch-psychologische Bewertung widerlegen..

    ""Bei der Promiskuität dürfte es sich um eine Art Sucht handeln. Und wir wissen ja, was das bedeutet.""..

    Nee..
    Wissen "wir" nicht..
    Belehre uns..
    Erkläre einmal zu was das führen kann..

    Ich bin seit meiner Kindheit hochgradig Coffeinabhängig..
    Ein Tag ohne meinen zunächst frisch gemahlenen mindestens 2 Liter frisch aufgebrühten Kaffee´s machen mich unerträglich für andere Menschen..
    Bevor ich nicht Morgens eine Tasse hinter mir habe, spreche ich mit NIEMANDEM !

    Kann mich ein Coffein-Entzug zu einem wertvolleren Menschen machen, oder macht mich das nicht eher zu einem sozialem Wrack, weil ich hernach gar keine Kontakte mehr pflegte ?

    Promiskuitivität ist keine Sucht !
    Es ist eine persönliche Einstellung zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse..

    Daraus eine Sucht zu konstruieren, die es zu "bekämpfen gilt", ist aus der gleichen heteronormativen und religiösen Sozialisation entstanden wie die Einstellung, die Arroganz ""langfristige Beziehungen als besonders wertvoll und schützenswert"" zu bezeichnen..

    Das kann Mann als persönliche Einstellung einer Person durchaus gelten lassen..
    Aber eine Regel daraus zu schmieden, ein Dogma derer sich alle Menschen einer Gesellschaft zu unterwerfen hätten, genau da erreichen wir den Punkt an dem der Kampf um gleiche Rechte für Alle einsetzt, und geführt werden muß..

    Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein Grundrecht..
    Dazu gehört es eben auch, allein oder neben einer bestehenden Beziehung promisk zu Leben, um seine Sexualität auszuleben, und dies übrigens völlig unabhängig von der Sexuellen Identität, denn auch große Gruppen von Heten leben durchaus promiskuitiv..
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