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Kommentare zu:
Fat Up: Gegen Dickendiskriminierung auch in der Szene


#1 ginfizzAnonym
  • 20.03.2014, 08:30h

  • Uff, diese Weibchen wollen also auch eine Scheibe jenes Partikular-Opferkults ergattern, mittels dessen der Blick aufs verkorkste Ganze seit Jahrzehnten so zuverlässig verschleiert wird. Auf der Toilette im Schwulenclub stecken zu bleiben, mag eine peinliche Angelegenheit sein; anstatt sich zum "ARGEN dicken Weib" zu erklären und neologismenschmeißend gegen das Patriarchat anzuhäkeln, sollte man aber vielleicht besser seinen Adorno zur Hand nehmen und Unterdrückung und Diskriminierung sehr viel umfassender begreifen, als die eigene unansehnliche Aufgeschwemmtheit zum Konstrukt der "straight white cis-males" zu erklären.
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#2 EnyyoAnonym
  • 20.03.2014, 08:50h
  • Klar, schuld sind immer die anderen und nie man/frau selbst, die den Körper fett gestopft haben.

    Bis auf sehr wenige Ausnahmen körperlicher Fehlsteuerungen durch einen Gendefekt ist Übergewicht angefressen, fast immer aus seelischen Gründen wie Einsamkeit, Traurigkeit und Sensibilität.

    Da hilft es nichts, von der Gesellschaft breitere Sitze zu verlangen, sondern nur, sich selbst dem Auslöser der Fettsucht zu stellen und an ihm bzw. sich zu arbeiten.

    Alles andere ist Realitätsflucht und Selbstverleugnung: kein extrem Übergewichtiger kann mir weis machen, er fühle sich in einem Körper wohl, dessen Hintern er kaum noch erreichen kann. Das "Wohlfühlgewicht" kann durchaus ETWAS überdurchschnittlich sein, Adipositas ist es sicher nicht mehr.

    ..."in Verbindung mit lustvollem Schlemmen" - echt Mädels, ihr macht Euch lächerlich!

    Ja, ich darf so schreiben: habe selbst einen BMI von über 30 und gesundheitliche Probleme wegen des Gewichts, weiß also sehr gut, dass mir bspw. breitere Sitze nicht helfen würden!
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#3 MedizinerAnonym
  • 20.03.2014, 08:54h
  • Ja, viele Leute denken, dass Dicke einfach selbst schuld seien, weil sie zu faul sind, sich zu bewegen, sich beim Essen nicht beherrschen können, etc. Und das nächste Klischee ist, dass Dicke stinken, weil sie ständig schwitzen. Natürlich schwitzt ein Dicker schneller bei Bewegung, aber der wäscht sich genauso wie jeder andere auch.

    Dabei weiß die Wissenschaft mittlerweile, dass das Standardgewicht des Körpers mit der individuellen Zusammensetzung der Darmflora zu tun hat und dass man da mit Bewegung und Ernährung nur bedingt Einfluss nehmen kann.

    Und wenn ein Dicker sich runterhungert, muss er im Prinzip den Rest seines Lebens hungern. Denn wenn er danach wieder normal anfängt zu essen (normal wie jeder Schlange auch isst), dann hält er nicht sein Gewicht, sondern nimmt gleich wieder zu und ist dass noch dicker als vorher.

    Man muss nicht auf jeden Körper stehen, aber man sollte zumindest Respekt vor jedem Menschen und seinem Körper haben!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 MedizinerAnonym
  • 20.03.2014, 09:19h
  • Antwort auf #2 von Enyyo
  • Sorry, aber das ist Blödsinn.

    Natürlich fühlt sich kein Adipositas-Kranker in seinem Körper wohl, das stimmt. Aber sie können es oft nicht ändern. Bzw. ist es sehr sehr schwer.

    Und dass das in den meisten Fällen angefressen sei, ist einfach nur die Bestätigung des üblichen Gerüchts, hat aber nichts mit empirischen Fakten zu tun.

    Wie gesagt weiß man heute, dass das Gewicht ganz maßgeblich von der Darmflora beeinflusst wird. Da setzt auch die aktuelle Forschung an. Wenn es irgendwann möglich wäre, die Darmflora zu beeinflussen, so dass sie der von dünneren Menschen ähnelt, dann würden Dicke sehr schnell abnehme ohne ihr Leben ändern zu müssen. Das ist in Tierversuchen bereits gelungem, aber die menschliche Darmflora ist ungleich komplexer und schwerer zu manipulieren.

    Das zeigt aber auch, dass Dicke und Schlange durchaus gleich essen und sich bewegen können und dennoch gibt es die Unterschiede. Das hat vermutlich auch nicht nur genetische Ursachen, sondern hat auch mit der Entwicklung im Mutterleib zu tun.

    Es gibt in jeder Wissenschaft auch immer Themen, wo sich jeder berufen fühlt, mitreden zu können, weil das Gemeinplätze sind, aber man sollte das doch lieber den Leuten überlassen, die das studiert haben und sich ihr ganzes Berufsleben über mit diesen Themen beschäftigen.
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#6 Jane_Ehemaliges Profil
#8 EnyyoAnonym
  • 20.03.2014, 11:09h
  • Antwort auf #5 von Mediziner
  • Ich kenne die Studien und die Komplexität des Problems.

    Dicke sind bessere Futterverwerter, insofern ist das durchaus eine sinnvolle Eigenschaft des Körpers, zunehmen zu können.

    In freier Wildbahn wären wir deutlich im Vorteil.
    Aber nicht in einer Überflussgesellschaft, in der man sich immer weniger bewegen muss. Wie das auch hier in ein paar Jahren aussehen wird, zeigen unsere XXXXL-Freunde von jenseits des Atlantiks.

    Dem vorbeugen bzw. begegnen kann man nur mit Sport und bewusster Ernährung.
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#9 relevanzAnonym
  • 20.03.2014, 11:23h

  • Je mehr irrelevanter Unsinn hier steht (meistens kommt es aus der Linksaußen-Ecke) steht, desto weniger wird die ganze Seite ernstgenommen.

    Und mal ehrlich: Dieser Artikel ist für die Tonne
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#10 JadugharProfil
  • 20.03.2014, 11:27hHamburg
  • Für Über- bzw. auch Untergewicht gibt es etliche Ursachen, so daß man sich kein diskriminierendes Urteil erlauben sollte, weil man den anderen wegen Falschaussagen damit verletzt. Ich war einmal in der Sauna, habe mich gründlich gewaschen, abgeseift, geduscht usw. und bin in die Trockensauna gegangen. Da fing ich an zu schwitzen. Da ich eine starke Neurodermitis habe, fing wegen des Schwitzens alles heftig an zu jucken. Ich kratzte mich und schon machte einer eine üble Bemerkung: "Nicht kratzen! Wasch dich!" obwohl er hätte sehen können, wie gründlich ich mich vorher gereinigt hatte, was beim saunieren üblich ist! Das ist sehr verletzend!
    Ich persönlich finde Übergewichtige erotisch nicht besonders attraktiv und empfinde es im Bett als sehr unangenehm, wenn ein großes Gewicht auf mir lastet, mich nahezu erdrückt, da ich Untergewicht habe und nicht besonders kräftig bin, gewichtige Körper zu stemmen. So bevorzuge ich handliche und leichtere Partner.
    Das bedeutet aber nicht, Vorurteile zu haben und diskriminierend zu sein.
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#11 seb1983
  • 20.03.2014, 12:07h
  • Auf sonderlich viel Toleranz aus der Szene sollten die nicht hoffen, was ich da regelmäßig von runtergehungerten 40kg Möchtegern Desiree Nick Verschnitten in Abercrombie Tops mitbekomme ist unter aller Sau.
    (Man wird wohl soooo pöse diskriminiert in der Mehrheitsgesellschaft dass man nach vermeintlich weiter unten Stehenden tritt)

    Nun ist aber auch Fakt dass solch gewaltiges Übergewicht definitiv gesundheitliche Folgen hat und den Alltag erschwert.
    Natürlich ist die Energieverwertung je nach Person unterschiedlich. Wer von 2000kcal gegessenen 1900 statt 1600 verwerten kann ist tendenziell im Nachteil.
    Mit halbwegs bewusster Ernährung und etwas Sport ist das aber völlig in den Griff zu bekommen.
    Habe bei genug Freunden und Bekannten gesehen wie die sich dadurch verändert haben, fitter sind und sich besser fühlen.
    Zudem geben solche Erfolge auch mehr Selbstbewusstsein und machen stärker, gerade im Verein und der Gruppe, würde so einigen Schwulen auch gut tun...

    "Schlemmen" kann ich auch mit nem Pfund Pute, Kartoffeln mit Petersilie und nem Berg Gemüse etc... Auch ich esse gerne mal viel, es kommt eben extrem stark darauf an was.

    Wer meint "schlemmen" heißt Fertiglasagne, Pizza und vermeintliche Lightgerichte sollte das nicht auf seinen Darm schieben sondern dann eben auch bewusst zu seiner ungesunden Ernährung stehen.
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#12 Harry1972Profil
  • 20.03.2014, 12:17hBad Oeynhausen
  • Ich habe lediglich Vorbehalte gegen jene dicke Menschen, die es sich in ihrer "Opferrolle" bequem machen, die sich ein ganzes Weltbild zurechtstricken, um bloß nicht darüber nachdenken zu müssen, weshalb sie so dick sind.

    Ich sage nicht, daß jeder Dicke abnehmen soll. Er soll bloß die Gründe herausfinden, warum er dick ist. Ich bin selbst zu dick und habe erst abgenommen, als bei mir ein Diabetes festgestellt wurde. Zwar fühle ich mich mit etwas Speck auf den Rippen deutlich wohler doch musste ich mir eingestehen, mit Essen viel zu kompensieren und spätestens, wenn einem beim Zubinden der Schuhe die Luft wegbleibt, ist dieses "ich bin gerne etwas dicker" purer Selbstbetrug.

    Ich werde übrigens wegen meiner Körpergröße von knapp 2 Metern und einer kräftigen Statur regelmäßig diskriminiert. Menschen gehen bei meinem Anblick davon aus, daß ich gewalttätig bin, obwohl ich mich noch niemals im Leben geprügelt habe.
    Muss ich jetzt auch ne Gruppe gründen oder reicht es, die Bilder in meinem Kopf und die damit verbundenen Vorstellungen regelmäßig zu üerprüfen?

    Ich denke, wir haben alle Vorurteile und es geht auch nicht ohne sie. Der eigentliche Fortschritt dürfte darin bestehen, seine Vorurteile zu kennen und sie nicht zu zementieren.

    Der Auftritt dieser Fat Ups ist mir zu aggressiv und zeugt von einem in sich geschlossenen Weltbild. "Wir gegen den Rest der Welt" scheint deren Devise und damit kann man bei mir zumindest keinen Blumenpott gewinnen.
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#13 SmileyEhemaliges Profil
#14 Timm JohannesAnonym
  • 20.03.2014, 12:31h
  • Also natürlich gibt es Fälle, wo es genetische Gründe gibt, warum ein Mensch dick ist.

    In allen anderen Fällen aber ist es besser, wenn dicke Menschen dazu angehalten werden, an Körpergewicht abzunehmen. Denn ansonsten erwarten diese Menschen mit zunehmendem Alter Herzinfarkte, Schlaganfälle, Hüftoperationen und Kniegelenkoperationen.

    Ich kann gut verstehen, wenn es sehr schwer fällt, Gewicht abzunehmen. Das ist nicht einfach, sondern es ist sehr schwer.

    Nichtsdestotrotz sollte "Dick sein" nicht zu etwas Erstrebenswerten oder zu Kultstatus erhoben werden, denn es ist nunmal extrem gesundheitsschädigend auf Dauer für den einzelnen Menschen.

    Das gilt übrigens auf für Menschen, die zu dünn sind und an Magersucht leiden, oder für Menschen, die täglich ihre Zigaretten rauchen.

    Daher halte ich von der Aktion NICHTS, weil sie die gesundheitsschädigende Wirkung von zu viel Fett im Körper verharmlost.
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#15 Ferrante
  • 20.03.2014, 12:55h

  • Vielleicht sollte dieses kollektiv erst mal mit sich selbst klar kommen, bevor es so schräg nach Aufmerksamkeit giert? Und dass in der Szene das aussehen normiert sein muss, ist ja wohl nichts neues.
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#16 daVinci6667
  • 20.03.2014, 13:05h
  • Antwort auf #2 von Enyyo

  • "Ja, ich darf so schreiben"

    Solltest du aber nicht. Gerade weil, wie du selbst schreibst, "fast immer aus seelischen Gründen wie Einsamkeit, Traurigkeit und Sensibilität" einer sich die Kilos anfrisst.

    Ich kenne keine Statistiken und Untersuchungen, vermute aber fast, dass Adipositas bei LGBTI gerade aus Gründen der immer noch vorhandenen gesellschaftlichen Ausgrenzungen häufiger vorkommt als in der Mehrheitsgesellschaft.

    Das heisst natürlich nicht das nicht auf Gesundheit, Körper und Gewicht geachtet werden soll.

    Und dann stelle ich mir ganz grundsätzlich die Frage ob eine/r nicht auch ein Recht aufs Dicksein hat! Es gibt jedenfalls solche die nur auf Dicke stehen und entsprechende Pornoseiten im Internet gibts auch.

    Es geht wiedermal ums selbe Leute: Vielfalt akzeptieren und sich daran erfreuen!

    Ich finds gut was die machen, werde für mich persönlich aber trotzdem beim Kochen auf wenig Fett und Kalorien achten, denn unsere kleinen Bauchansätze müssen ja nun meiner Meinung nach nun wirklich nicht wachsen.
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#17 VelloAnonym
  • 20.03.2014, 13:08h
  • Jetzt mal ganz erlich, die sind Schuld , dass die so fett sind. Ich habe nichts gegen Dicke, aber da ist nichts mit Genetik oder sowas, in Ländern wo Menschen hungern gibts auch keine Leute die genetisch bedingt fett werden.
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#18 RobbyEhemaliges Profil
#19 diätologeAnonym
#20 WissenschaftAnonym
#21 SilverclawEhemaliges Profil
  • 20.03.2014, 13:49h
  • Es ist so unglaublich lächerlich. Natürlich ist dick sein ungesund.....ein schlanker, gut gebauter Körper ist nunmal ein Zeichen für Gesundheit. Da können sie sich kollektiv formieren bis sie Schwarz werden....Das einzige was einem klar sein muss ist die Tatsache, das nicht jeder Adipöse selbst daran schuld ist. Sicherlich gibts auch körperliche Gründe dafür. Aber fakt ist nunmal, das eine gesunde Ernährung und Spocht nunmal nicht jedermanns Sache ist, darum wird die Gesellschaft ja auch immer fetter...<,
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#22 CapitalismAnonym
#24 AAAAAnonym
  • 20.03.2014, 14:47h

  • Früher wusste auch jeder ganz sicher, dass alles außer hetero sein unnormal und ein Ausdruck mangelnder psychischer Gesundheit war. Und dass wenn diese Mannsweiber nur mal ihre inneren Konflikte klären würden, sie sich auch wieder zu Männern hingezogen fühlen würden, wie normale, gesunde Frauen.

    Klar gibt es Menschen, die aufgrund von Missbrauchserfahrungen z.B. Angst vor Männern haben, oder speziell auf Männer stehen, aber lasst uns doch bitte nicht genauso pauschal über Dinge urteilen, von denen wir medizinisch genauso wenig verstehen wie Menschen für die hetero = normal ist von LGBT Ursachen.
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#25 MikeschAnonym
  • 20.03.2014, 14:47h
  • Diese Diskussion könnte noch interessant werden, zumal doch vor allem junge schwule Männer einen regelrechten Körperkult betreiben (sollen)
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#26 SmileyEhemaliges Profil
#27 seb1983
  • 20.03.2014, 15:04h
  • Antwort auf #22 von Capitalism
  • "Wer verdient eigentlich daran, dass Menschen von kleinauf ungesund essen?"

    Schlimm genug dass schlank und sportlich als attraktiv gilt, daran muss man was ändern!
    Am besten mal bei der jüdisch-kapitalistischen Weltfinanz anfragen ob die ihr Medienimperium in Gang setzen können.

    Sexy Snickers Hüften damit der angebetete erst gar nicht weg laufen kann und ne leckere Fertig Pizza damit man mehr Zeit für den emanzipierten Fick auf dem Bahnhofsklo hat, das wäre doch mal was?

    Nestle, Mars und Co. sollten diesen Verein ab jetzt am besten fleißig sponsern!
    Ich bin fett, emanzipiert und schwul dank Maggi?
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#28 SmileyEhemaliges Profil
#29 sperlingAnonym
  • 20.03.2014, 15:32h
  • mir fehlt der medizinische hintergrund, um die (vermutlich komplexen) ursachen verschiedener körperformen einzuschätzen. es freut mich, dass andere hier ihre kompetenz einbringen.

    ich erkenne aber beleidigungen und abwertungen, wenn ich sie vor mir habe. die empathiefreiheit und die offene bereitschaft zu verbalen aggressionen hier im forum sind wieder mal zum fremdschämen.
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#30 sperlingAnonym
  • 20.03.2014, 15:40h
  • Antwort auf #28 von Smiley
  • das erkenne ich sogar als medizinischer laie als zu simpel. der witz ist doch, dass nicht alles, was "oben reinkommt", von jedem menschen zu hundert prozent aufgenommen und umgewandelt wird, sondern dass es hier erhebliche unterschiede gibt. "nahrung" und "energieaufnahme" sind nun mal nicht identisch.

    davon abgesehen: ist das denn wirklich die frage, um die es hier geht? ist unsere empathie für andere menschen davon abhängig, ob sie "krank" sind? sind diskriminierungen, beleidigungen, abwertungen und aggressionen etwa okay, wenn jemand "schuldhaft dick" ist?

    wie wäre es denn damit, wenn wir uns zur abwechslung mal in die leute hineinversetzen, die dort über diskriminierungen berichten, statt darüber zu streiten, wann diese diskriminierung angeblich gerechtfertigt ist und wann nicht?

    das ist doch eine absurde diskussion hier!
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#31 MK1990Profil
  • 20.03.2014, 15:56hEssen
  • Niemand sollte jemanden diskriminieren. Vor allem nicht die Leute, die selbst mitunter Opfer von Didkriminierung und Mobbing sind. Natürlich muss man nicht auf dickere Menschen stehen bzw. sie anziehend finden, aber man sollte dennoch höflich und respektvoll mit diesen Menschen umgehen.

    Ich höre oft in dem Bezung häufig: Die sollen halt weniger essen, dann werden sie auch nicht gemobbt"

    Das ist doch Blödsinn. Wie hier schon geschrieben, gibt es unterschiedliche Gründe. Ausserdem geht es anderen rein gar nichts an, wie andere Menschen leben.
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#32 MikeschAnonym
#33 Ferrante
#34 Ferrante
#35 daVinci6667
  • 20.03.2014, 17:06h
  • Antwort auf #30 von sperling

  • "sind diskriminierungen, beleidigungen, abwertungen und aggressionen etwa okay, wenn jemand "schuldhaft dick" ist?

    Danke Sperling, das beste hier bisher in diesem Thread. Wann gibts jemals ein Recht so etwas zu tun?

    In gewisser Weise höchstens dann, wenn jemand gegen das Gesetz verstossen hat. Und selbst dann ist die Würde unantastbar. Im Gefängnis hocken und Strafe verbüssen ja, weil Schuld beweisen wurde.

    Beleidigungen und Aggressionen bleiben trotzdem auch ihnen gegenüber unrecht. Was nicht heisst dass man Samthandschuhe anziehen muss.

    Mir ist jetzt aber nicht klar gegen welches Gesetz adipöse Menschen verstossen haben sollen?
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#36 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.03.2014, 17:50h
  • Antwort auf #30 von sperling
  • Jaja. Aber die Energiemenge die dem Körper zur Verfügung steht hängt nun einmal von der ab die in Form von Nahrungsmitteln "oben 'reinkommt". Die die im Körper gespeichert wird davon wieviel von der aufgenommenen und bereits gespeicherten verbraucht wird. Dazwischen sind viele verschiedene Faktoren und Prozesse die auf viele verschiedene Weisen einwirken. Aber netto läuft es nun einmal darauf hinaus.

    Fettleibigkeit ist neben dem ganzen anderen Zeugs auch zweifellos vom Verhalten mitbedingt und damit vom Betroffenen beeinflußbar. Bei mir selbst ist das so, und ich arbeite mit mäßiger Priorität daran das Geschwabbel loszuwerden. Ich muß mich da nicht hineinversetzen, ich stecke da drin.

    Hohes Übergewicht in Verbindung mit Bewegungsmangel ist gefährlich. Ich kenne mindestens einen Menschen den es das Leben gekostet hat. Es gibt auch so etwas wie Verantwortung für sich selbst, die Art und Weise wie man mit sich selbst umgeht, pfleglich oder vernachlässigend, vielleicht sogar selbstzerstörerisch.

    Also, Moppel, egal ob ihr dabei dünn werdet oder nicht: bewegt euch. Kostet etwas Überwindung und Mut, aber es geht. Geht besser. Mit jedem Schritt.

    Wenn ich damit jemanden beleidige, diskriminiere oder abwerte, tja. Geht mir am selbigen vorbei, wenn ich ehrlich bin.
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#37 SmileyEhemaliges Profil
#38 Paddy78Anonym
  • 20.03.2014, 18:25h

  • Toleranz in der Szene bei diesem Thema ist nicht zu erwarten. Auch wenn massiv übergewichtige Menschen mit Sicherheit aufgrund dessen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, gibt es auf der anderen Seite auch einen extremen schlankheitswahn. Ich bin mit 184 cm und 77 kg auch noch als zu fett bezeichnet worden. So sieht die andere Seite der Medaille aus.
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#39 sperlingAnonym
#40 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 20.03.2014, 18:59h
  • Antwort auf #15 von Ferrante
  • dein zitat: "Vielleicht sollte dieses kollektiv erst mal mit sich selbst klar kommen (...) Und dass in der Szene das aussehen normiert sein muss, ist ja wohl nichts neues."

    von den heteros toleranz einfordern, aber innerhalb der szene engstirniger und ablehnender zu sein, als der hinterletzte ignorant. BRAVO. selbstreflektion wohl nicht vorhanden, oder?
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#41 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#42 SmileyEhemaliges Profil
#43 schwabbelAnonym
  • 20.03.2014, 19:11h

  • Wer unvorteilhaft aussieht, wird von der Evolution bestraft. Wenn man das durch übermäßiges Fressen selbst verursacht, hat man es so gewollt.

    Eigentlich ganz einfach, oder?
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#44 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 20.03.2014, 19:11h
  • Antwort auf #31 von MK1990
  • dein zitat: "Niemand sollte jemanden diskriminieren. Vor allem nicht die Leute, die selbst mitunter Opfer von Didkriminierung und Mobbing sind. ..."

    STIMMT

    mich entsetzt es sehr, was für schranken einige user hier im kopf haben. folgende schwule sollten sich also ab sofort aus der szene fernhalten: dicke; häßliche; alte (je nachdem: mal ab 30,mal ab 40 als NOGO); leute ohne kohle; kerle, die sich nicht wie alle anderen anziehen ... was vergessen???
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#45 Sabelmann
  • 20.03.2014, 19:49h
  • Jaja....in punkto Diskriminierung ist die Gaycommunity um nix besser als anere auch!
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#46 seb1983
  • 20.03.2014, 20:02h
  • Antwort auf #44 von schwarzerkater
  • Jap, bin für strenge Kontrollen, dann bleibt man unter sich, kann sich in der Szene wohl fühlen und endlich so benehmen wie man wirklich ist: Oberflächlich, gehässig, intolerant und heuchlerisch.
    Welcome to the family

    Ich muss aber zugeben: Wenn mal kein Dschungekcamp oder DSDS läuft hat das Treiben in der schwulen Schutzzone echten Unterhaltungswert
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#47 Ferrante
  • 20.03.2014, 21:46h
  • Antwort auf #40 von schwarzerkater
  • Äh, ne, da hast du was nicht ganz verstanden.

    Deinen Kommentar und die darauffolgenden über die oberflächliche Interolanz innerhalb der Szene fand ich nämlich sehr gut.

    Mich würden diese Frauen, die sich da als Kollektiv inszenieren und gegen ein angebliches Patriarchat kämpfen (in aller Öffentlichkeit, natürlich, und mit Plakaten), und das, weil sie selbst ein Problem mit ihrer Figur haben (schon mal was gehört von "Echte Frauen haben Kurven"? Viele Hetero-Männer mögen angeblich Frauen, wo was dran ist. Ich mag auch lieber etwas stämmigere Kerle, und damit meine ich nicht muskulös, ich finde das männlich und da bricht man sich ja nix beim Angreifen ;o)), auch genauso nerven, wenn sie Hetero wären.

    Und überhaupt, werden nur Homo-Frauen wegen ihrer Figur diskriminiert????
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#48 Mister_Jackpot
  • 21.03.2014, 12:25h
  • Also ich finde hier ist doch eine Wunde angesprochen worden, die ziemlich tief sitzt, vor allem unter Schwulen. Ich kenne das selbst....in meinen schlimmsten Zeiten habe ich bis an die 110 Kg gewogen....hab dann zwar einmal stark abegnommen, aber bis vor einem Jahr hatte ich immer noch 89 Kg bei nur 1,73 m Größe....Jahrelang hab ich des Öfteren zu spüren bekommen dass ich nicht dem schwulen Körperideal entspreche. Selbst wenn man selbst dafür verantwortlich ist, so haben auch die anderen eine Pflicht sich trotzdem anständig gegenüber dem vermeintlich dickeren zu verhalten. Es gab sogar Leute, die mir direkt gesagt haben, dass ich zu "fett" für sie sei....und NICHT nur einmal. Letztes Jahr hats mir dann gereicht und nun wiege ich seit nem halben Jahr nur noch ca. 68 Kg nach Ernährungsumstellung (KEINE Diät, denn die bringen NICHTS!!!!)....das Schlimme ist ich habs zuerst nicht für mich sondern für die Schwuppen getan...ich wollte endlich auch mal was geiles abbekommen und siehe da....schon kurz nach der Abnahme hatte ich plötzlich sehr viel mehr Verehrer...teils auch Leute die mich davor abgelehnt haben. Irgendwann hab ich dann zu mir gesagt: Nö Jungs...JETZT will ich auch nicht mehr! Und seitdem gehts mir besser....und jetzt ist es immer mehr auch "für mich" dass ich abgenommen habe vom Gefühl her. Ich bin einfach vitaler...aber ich verstehe jeden Dickeren grad in der Szene...ich sehe die Blicke der anderen immer noch...diese abschätzigen Blicke nach dem Motto: "Mann bist du hässlich, du Tonne"! Und dann denk ich immer: Was für scheiss Arschlöcher! Wegen solchen Typen war mein Selbstbewusstsein so viele Jahre lang im Keller....das Problem ist, dass ich jetzt auch emotional kalt bin manchmal, da ich nicht weiss, ob der andere jetzt wirklich wegen meiner Person auf mich steht oder nur weil ich geile Klamotten anhab und Normalgewicht! Eins muss ich aber noch zu bedenken geben: Auch jetzt noch reichts den Typen oft immer noch nicht...die meisten wollen nicht nur nen Typen mit Normalgewicht, sondern möglichst auch noch Muskeln dazu...sportlich soll er sein, ein Machotyp, aber trotzdem sensibel und gutes Geld soll er verdienen...JaJa....nie zufrieden halt. Ich lass mich aber nicht mehr verunsichern, sondern mach mein Ding für mich allein. Und ja auch ich gucke aufs Äußere...das tut jeder...nur muss man einen offensichtlich Übergewichtigen noch extra demütigen indem man ihm einen blöden Kommentar gibt oder ihn arrogant behandelt? Jeder sollte den Anstand haben andere Menschen mit Höflichkeit und Respekt zu behandeln. Der Körperkult bei Schwulen ist jedenfalls extremst und wird meiner Ansicht nach sogar noch schlimmer. Das waren so meine Dinge, die ich zu dem Thema zu sagen habe....
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#49 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 21.03.2014, 13:00h
  • Antwort auf #44 von schwarzerkater
  • Bin am Rätseln, ob Deine Beiträge Satire sind oder nicht. Wenn es Satire ist, alle Achtung. Wenn nicht, brauchst Du gelegentlich mal einen guten Psychologen, denn Dein Selbstbewußtsein ist im A....Das Gejammer ist ja unerträglich. Dritte Möglichkeit, Du wirst verarscht und merkst es nur nicht.
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#50 seufzAnonym
  • 21.03.2014, 13:32h
  • Zu fett, zu alt, zu tuntig, zu hässlich, zu szenig, zu dumm. Jetzt machen wir doch bitte alle mal gemeinsam das Empathieexperiment der GEW für Siebtklässler.
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#52 SusiAnonym
  • 21.03.2014, 16:30h
  • Nein, Dicke schwitzen nicht schneller, das ist ein Vorurteil. ich bin richtig dick und friere eigentlich immer ( bis ca. 25 Grad Außentemperatur)
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#53 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#54 Harry1972Profil
#55 daVinci6667
#56 daVinci6667
#57 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 22.03.2014, 08:11h
  • Früher galt eine Rubens-Figur mal als ein Zeichen von Wohlstand. Dann kam Jane Fonda und Weight-Watchers
    Was mir etwas fehlt, in den Workshops dieser Gruppe, neben Schlemmen, Parties und Festivals, sind Gesundheitsthemen. Immerhin kann Fettsucht lebensgefährlich sein. Oder haben die sich schon aufgegeben? Das kann ja kein Leben sein, wenn selbst Treppensteigen irgendwann zur Belastung wird. Oder ist das Thema hier vergessen? Ich finde jedenfalls nichts Witziges daran und eine witzige Aktion schon überhaupt nicht.
    Ausser, daß die Dame, die sich da den Hintern auf dem Klo verbrannt hat, in den USA so richtig reich geworden wäre. Das wäre witzig, sonst nichts.
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#58 Ferrante

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