Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=21319
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Schwul statt bi: Tom Daley outet sich erneut


#1 m123Anonym
  • 03.04.2014, 13:08h
  • Und wann outet sich Hitzlsperger, dass er entweder seine Ex-Freundin belogen hat oder sie nur seine Scheinfreundin war?

    Glaubt ja kein Mensch, wenn Hitzlsperger behauptet, dass er einerseits schwul ist und andererseits mit seiner Ex-Freundin glücklich war.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 fachärztlichAnonym
#3 callmemaybeAnonym
  • 03.04.2014, 14:12h
  • Gut das er zu dem steht was er fühlt.
    Leider gehen solche "Ich oute mich erstmal als Bi und sage dann später das ich eigentlich doch nur auf Männer stehe" -Aktionen aber zu Lasten von Bisexuellen.
    Die dürfen sich dann nämlich dauernd, meistens übrigens von Schwulen, anhören das sie ja bloß zu feige sind sich als schwul zu outen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 audi5000Profil
  • 03.04.2014, 14:12h lindau

  • Naja, mit 19 kann es ja sein das er sich noch nicht ganz Sicher war? Ich wusste halt schon mit 14 das ich 100% Schwul bin!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Gay TeenAnonym
  • 03.04.2014, 14:21h
  • Hatte ich mir gleich gedacht, dass der bald so richtig auf den Geschmack kommen würde.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Mister_Jackpot
#7 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 03.04.2014, 14:39h
  • Nicht neu. Eine deutsche Fußball Torfrau ist auch erst ein bißchen bi, so kurz vor Karriereende. danach den lesbisch. Aber verwerflich finde ich das nicht. Eine Art Schutz, bei dieser "Nicht-Akzeptanz" in Deutschland. Kommt eben immer nur etwas komisch rüber.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 RobbyEhemaliges Profil
  • 03.04.2014, 14:48h
  • Antwort auf #1 von m123

  • Wenn er sagt, dass er mit ihr glücklich war, muss sich das ja nicht zwangsläufig auf das Sexuelle beziehen. Das hat er schließlich nicht explizit gesagt, soweit ich das mitbekommen habe. Er kann sich auch mit ihr einfach sehr gut verstanden haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#9 seb1983
  • 03.04.2014, 15:28h
  • Antwort auf #4 von audi5000
  • Also so wie ich es von mir und den Bekannten mit denen ich darüber geredet habe kenne:
    Eigentlich weiß es mit mit 15, 16 jeder. Die Frage ist nur ob man es sich eingesteht.

    Eine kleine Anekdote eines schwulen Freundes, 9 Jahre verheiratet, 2 (tolle) Kinder: "Der Sex war ja nicht schlecht, aber irgendwie fand ich Titten nie sonderlich geil"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#10 FennekAnonym
#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
#12 m123Anonym
#13 m123Anonym
  • 03.04.2014, 19:44h
  • Heute bin ich ein schwuler Mann. Gestern war ich bi.

    -_-

    Mit solchen Aussagen bringt man die Leute zum Glauben, dass sich die sexuelle Orientierung ändern kann. Das erschwert die rechtliche Gleichstellung.

    Manche Schwule sind halt zu feige zuzugeben, dass sie über ihre sexuelle Identität gelogen haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 MikeschAnonym
#15 audi5000Profil
  • 03.04.2014, 21:06hlindau
  • zu #9: ich kenne halt einen der sagte mit 18 auch er ist bi. jetzt mit 20 ist er schwul. er wollte eben erst mal beides probieren und sich noch nicht festlegen! jetzt weis er das es ihm mit männern besser gefällt
  • Antworten » | Direktlink »
#16 Miguel53deProfil
  • 03.04.2014, 21:35hOttawa
  • Antwort auf #1 von m123
  • Ich verstehe Dich nicht. Ein bisschen gibst Du wirklich den Tim Johannes, alias was weiss ich, mit Deinen Wiederholungen. Du merkst nicht einmal, wie Du den Lesern hier schon auf die Nerven gehst. Und das, obwohl die roten Kaestchen inzwischen doch unuebersehbar sind.
    Sei doch froh, wenn Du Dir immer ueber Deine Sexualitaet klar sein konntest und auch ein gutes Umfeld hattest, das es Dir - offenbar und hoffentlich - leicht gemacht hat. Ich freue mich wirklich mit Dir mit.
    Doch ueberlasse es dem einzelnen Menschen, wie er klar kommt und wie sein ganz persoenliches "Ding" der Oeffentlichkeit preisgibt. Angesichts der aktuellen Lage weltweit ist es doch nach wie vor so etwas, wie sich nackt auszuziehen, wenn man ueber seine "andere" Sexualitaet spricht.
    In deinem jugendlichen Alter steht Dir diese
    Rolle als Besserwisser und Lehrmeister einfach nicht zu!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#17 David77Anonym
  • 03.04.2014, 22:22h
  • Antwort auf #13 von m123

  • Sach mal, warst DU etwa niemals jung? Schon immer absolut sicher gewesen?! Warum denn finden manche erst wenn sie älter sind zu ihrer wahren natur?! Warst du mit 18 schon voll "ausgereift"? Mal überlegt, dass manche etwas länger brauchen?! Was sollen die leute denn denken?! Ganz einfach, man ist eben nicht selbstverständlich hetero, auch wenn jeder davon ausgeht. Echt armselig, wenn leute, die selber ein coming out durchlebt haben, anderen diesen prozess nicht zugestehen und vorwerfen zu lügen. Wie erbärmlich, sich da an begriffen aufzuregen. DAS wirft doch in der gesellschaft ein schlechtes licht auf uns!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#18 J-eyeAnonym
  • 03.04.2014, 23:08h
  • Antwort auf #13 von m123

  • Naja, es gibt da durchaus fließende Übergänge zwischen hetero-, bi- und homosexuell. Mag ja sein, dass es Leute gibt, die schwul sind und dann erst über ein bi-Coming out gehen, weil sie denken, das würde eher akzeptiert werden. Wenn man da einem einen Vorwurf machen möchte, dann der Gesellschaft!

    Ich glaube aber, dass Tom Daley sich da erst finden musste und sich erst 100%-ig sicher sein wollte. Stellt euch vor, er hätte gesagt, er sei schwul und hätte dann gemerkt, dass er auch heterosexuelle Neigungen hat. Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte seine Neigung zum "Besseren" ändern (homophobe Heuchler)...

    P.S.: Der junge Mann ist in meinem Jahrgang, ich kann das ganze absolut nachvollziehen, hatte vor 2 Jahren mein inneres Coming out und nehme mir seit Wochen vor, es auch meinen Eltern zu erzählen. ;)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#19 KathiGr
  • 03.04.2014, 23:43h
  • Antwort auf #15 von audi5000
  • "ich kenne halt einen der sagte mit 18 auch er ist bi. jetzt mit 20 ist er schwul. er wollte eben erst mal beides probieren und sich noch nicht festlegen!"

    Wenn der Typ behauptet hat, bisexuell zu sein, dann war das bereits eine Festlegung. Bisexualität ist eine vollwertige sexuelle Orientierung. Wann schnallt ihr Homos das endlich? Wenn sich der Typ noch nicht sicher war bzw. sich seine Homosexualität noch nicht eingestehen wollte, dann hätte er einfach sagen sollen, dass er noch in der Selbstfindungsphase steckt oder dass er ganz allgemein queer ist. Er hätte NICHT behaupten sollen, dass er etwas ist, was er eigentlich gar nicht ist. Ein Schwuler, der sich als Bisexueller ausgibt, ist genauso verlogen wie ein Schwuler, der sich als Hetero ausgibt. Das hat rein gar nichts mit Coming Out zu tun.

    "jetzt weis er das es ihm mit männern besser gefällt"

    Das klingt nun wieder sehr nach bisexuell. Ein Schwuler würde nicht sagen, dass es ihm mit Männern BESSER gefällt als mit Frauen, sondern dass es ihm NUR mit Männern gefällt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#20 KathiGr
  • 03.04.2014, 23:49h
  • Antwort auf #18 von J-eye
  • "Ich glaube aber, dass Tom Daley sich da erst finden musste und sich erst 100%-ig sicher sein wollte."

    Wenn er sich erst finden musste, warum lügt er dann auf Kosten von wirklichen Bisexuellen? Er hätte sich auch einfach als queer outen können und dann später noch herausfinden können, welche Art "queer" es denn nun ist.
    Ich habe extra mit meinem Coming Out gewartet, bis ich mir ganz sicher war, was ich bin.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 sperlingAnonym
  • 04.04.2014, 00:38h
  • Antwort auf #18 von J-eye
  • >"...und nehme mir seit Wochen vor, es auch meinen Eltern zu erzählen."

    ich drücke dir die daumen. falls du vorher hier noch irgendwas bereden möchtest - nur zu. du klingst aber nicht soo besonders nervös, wenn ich das richtig einschätze...

    jedenfalls: alles gute dafür!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#22 giliattAnonym
  • 04.04.2014, 01:08h
  • Tom Daley ist ein überragender Sportler, der seine gesamte Lebenskraft in den Sport gesteckt hat. Trainiert von seinem geliebten Vater, dessen Krebstod er wohl nie verwinden wird, gab es für ihn nur das Turmspringen. Mit 18 fand er seine große Liebe, die nicht seine beste Freundin, welche unlängst Dusch-Nacktfotos von ihm ins Internet stellte, war, sondern Dustin Lance Black. Ein Mann also.

    Sein Outing als "bi oder schwul" war sehr mutig.

    Spitzensportler diesen Alters haben einen Tunnelblick, der alles Private ausblendet. Fokussiert auf Leistung, bleiben kaum Raum und Zeit für das Sammeln erster sexueller Erfahrungen, geschweige denn für irgendwelche Beziehungsanbahnungen. Was wir alles bereits mit 14 oder 16 ausprobiert haben, war Tom Daley nahezu unbekannt.

    Wir wären unfair, würden wir ihm nun das anfängliche "bi oder schwul" seines Outings um die Ohren hauen. Sicherlich mutet Einiges ein wenig inszeniert an in Richtung Salamitaktik. Das geht aber nicht anders im Zirkus geil-gieriger Medien, denen man die Wahrheit nur scheibchenweise - bei Strafe des wirtschaftlichen Unterganges (Werbeverträge etc.) - zum Fressen und Verdauen zuwerfen darf.

    Tom Daley - so mein Empfinden - ist eine ehrliche Haut. Seine schönen Augen können nicht lügen. Zwar flackerten sie ein wenig bei seinem Erst-Outing, doch das war dem Umstand geschuldet, dass der Text mehrfach geprobt werden musste, bevor er uns erreichte. Ich mag ihn.

    Tom Daley verdient unseren Respekt.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 David77Anonym
  • 04.04.2014, 03:38h
  • Antwort auf #19 von KathiGr

  • Wenn er sich noch nicht gefunden hat...wow! Was wir alles mit 18 schon wussten, und das zu 100pro!! Ich finde es einfach zum kotzen, wenn man einem jungen menschen vorschreiben will, WIE er sich zu bezeichnen hat. Das ist nicht besser als die homophoben!! Er muss ja erstmal erfahrungen sammeln und vergleichen können. Wieviele GLAUBEN denn mit 18 zu wissen was man ist um später zu merken, es ist anders?! Gehört das etwa nicht zum erwachsen werden dazu?! Ich hielt mich als teenie auch für "selbstverständlich hetero" und hatte mit 16 keine vorstellung was schwulsein bedeutet. Bis 20 kannte ich KEINE offenen schwulen. Mit 21 ging es los und ich konnte mich auch 2-3 jahre nicht richtig zuordnen und glaubte zwischendurch zu wissen, was ich bin. Hab ich in der zeit gelogen? Hab ich etwa gewusst "ahh, in 2 jahren kann ichs 100pro sagen"? Konnte ich in die zukunft schauen? Mir ging es in der zeit richtig elend. Soll man sich dafür bedanken, für den druck, sich mit 18(!!!) definieren zu MÜSSEN?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#24 FalschzitatAnonym
  • 04.04.2014, 03:41h
  • Ich hab mir die Sendung auf Youtube angeschaut und finde, dass das alles etwas überbewertet wird.

    Tom Daiey wird im Artikel (und anderen englischsprachigen Nachrichtenseiten) komischerweise wörtlich zitiert mit "Ich bin jetzt ein schwuler Mann". Jedoch hat er selbst das in der Sendung gar nicht gesagt!

    Nicht er hat das gesagt, sondern der Moderator fragte ihn (ohne es wirklich als Frage zu formulieren): "You're a gay man now!" und Tom antwortet einfach lachend "I am."

    Ich finde das sagt nichts darüber aus, ob er nun bi oder schwul ist. Die Aussage des Moderators war vom Sinn her einfach auf Toms Coming out bezogen (er hätte genauso gut fragen können: "Du hast dich also geoutet!") und es ist ja klar, dass Tom das bejaht. Darüber ob er bi ist oder nicht, haben sie jedenfalls gar nicht geredet.

    Lassen wir ihn doch einfach sein was er ist. Wenn er uns irgendwann genaueres sagen will, wird er es schon tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 audi5000Profil
  • 04.04.2014, 05:26h lindau

  • Zu #18: zum gluck bin ich ein Homo und keine tunte sonst müsste ich jetzt mit Wattebäuschchen werfen!
  • Antworten » | Direktlink »
#26 nix kommt nixAnonym
  • 04.04.2014, 06:34h
  • Antwort auf #18 von J-eye
  • "und nehme mir seit Wochen vor, es auch meinen Eltern zu erzählen. ;) "

    Ach du scheiße, das kenn ich zu gut. Ich hab zur Zeit auch was zu berichten und schleich mich wie auf Watte um die Leute denen ich es sagen sollte und um das ganze Thema herum. Ich weiß das eigentlich die wichtigste Person in meinem Leben so komplett ne andere Meinung hat und ich könnte so verdammt viel verlieren wenn das schief läuft. Ich bin halt auch feige.
    Das kann sich echt hinziehen. Aber du klingst wirklich nach einer relativ "stabilen" Verfassung und scheinst zu wissen was du willst.
    Ich drück dir auch die Daumen, für verständnisvolle Eltern. Viel Glück.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#27 DavidJacobEhemaliges Profil
#28 FalschzitatAnonym
#29 jarjarAnonym
  • 04.04.2014, 11:33h

  • Er ist 19 da den Mut zu haben als Sportler sich zu outen ist anerkennenswert! Und da muss man auch noch nicht zu 100% festgelegt sein. Er scheint glücklich so wie er ist, das ist die Hauptsache.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 FifeAnonym
#31 FalschzitatAnonym
  • 04.04.2014, 13:00h
  • Antwort auf #30 von Fife
  • Das weiß ich natürlich auch ;).
    Man darf aber den Gesamtzusammenhang nicht vergessen. Es wäre etwas anderes, wenn sie in der Sendung schon eine Zeit lang über sein Coming out gesprochen hätten und der Moderator ihn dann gefragt hätte 'so you're actually gay?'. Dann wäre es ja offensichtlich. Aber genau das war ja nicht der Fall.

    Erst haben sie über Toms neue Fernsehshow gesprochen und um das Thema dann zu wechseln, hat der Moderator eben 'You're a gay man now?!' gesagt.
    Es war also nicht als Frage gedacht, ob er denn nun bi oder schwul ist, sondern einfach als Themenwechsel.
    Der Ausdruck "... is a gay man now" kommt übrigens aus der Comedyshow "The Catherine Tate Show":
    www.youtube.com/watch?v=cOESpIz8Mjg

    Tom Daley hatte weder in seinem Coming-out-Video im Dezember gesagt, dass er bi ist (wie das mit dem "fancy girls" zu verstehen ist, ist wohl auch Interpretationssache) und er hat gestern auch nicht selbst gesagt, dass er schwul ist.
    Im Prinzip ist es ja auch egal, er ist mit einem Mann zusammen und glücklich und das zählt :).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 unmöglichAnonym
  • 04.04.2014, 13:37h
  • Antwort auf #13 von m123
  • wieso schreiben sie herrn hitzlsperger nicht einfach und schmieren ihre denke aufs papier anstatt uns hier jedesmal mit der gleichen abgedroschenen diskussion auf die nerven zu gehen? kein mensch dieser erde ist ihnen auch nur ansatzweise eine rechenschaft schuldig!

    wie man sich derart über diese geschichte den kopf zerbrechen kann ist mir völlig schleierhaft. keine hobbys?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#33 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.04.2014, 14:24h
  • Antwort auf #13 von m123

  • So wie es halt auch einige Klemmschwestern gibt, die zu feig sind, offen zu ihrem Schwulsein zu stehen - und deshalb alle 'offen lebenden' Schwulen verurteilen und sie zwingen wollen, ihr Schwulsein ebenfalls zu verleugnen und auf 'straight' zu machen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#34 seb1983
  • 04.04.2014, 16:09h
  • Antwort auf #23 von David77
  • Also mit 18 sollte man heute ja wohl definitiv wissen was Sache ist. Einmal den Computer oder das Handy an, schon kennt man genug Schwule.
    Die meisten werden das schon mit 15, 16 wissen.
    Was für Filmchen zieht man sich rein, woran denkt man bei der Handarbeit...
    Und Erfahrungen.... Kann dir ne ganze Reihe Jungs zeigen die garantiert bis 18 oder 20 noch keine Frau hatten aber bestimmt nicht unsicher waren ob sie nicht vielleicht doch schwul wären.

    Heute weiß doch jeder 16 jährige dass es Schwule gibt, leider ist es nicht gelungen das positiv zu besetzen, daher hast du wie ich finde soweit recht dass sich Jungs heute sehr früh entscheiden müssen, diese Phase des Ausprobierens, das fällt da tatsächlich oft weg.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#35 KerouaclyAnonym
  • 04.04.2014, 17:38h
  • Zum einen wird hier immer auf die Kinsey-Skala hingewiesen, nachdem die meisten Menschen auch homosexuelle Neigungen haben. Demnach müsste man die Bisexualität ungefähr in die Mitte der Skala positionieren. Allerdings wird hier von den meisten Bisexualität so interpretiert, dass man sich nicht eingestehen möchte, schwul zu sein. Ist es also nicht ein wenig widersprüchlich die Kinsey-Skala als Argument gegen Homophobie zu verwenden, aber gleichzeitig Bisexualität als sexuelle Orientierung zu leugnen?

    Manchmal würde ich mir von manchen Schwulen wünschen, dass sie das machen, was sie von anderen ausüben, nämlich Toleranz.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.04.2014, 19:11h
  • Antwort auf #12 von m123
  • Wenn er sagt, dass er seine sexuelle Orientierung geändert habe, dann kann das aber auch bedeuten, dass er sich selbst zuerst als bisexuell gesehen hat, weil er sich nicht eingestehen wollte, dass er eigentlich schwul ist. Du vergißt anscheinend, dass er im Rampenlicht steht und dass im Profisport die Homophobie sehr weit verbreitet ist. Das macht es für ihn auch nicht so einfach, sich hinzustellen und zu sagen "Hey, ich bin schwul." -
    Außerdem kann ich seine Argumentation trotz der scheinbaren Widersprüche ganz gut nachvollziehen, da ich mal mit einem Mann zusammen war, der eine ähnliche Entwicklung durchgemacht hat (allerdings ist er kein Profi-Sportler, sondern Mechaniker, aber das nur nebenbei). Weißt Du, dieser Mann hat sich anfangs nicht getraut, sich selbst einzugestehen, dass er schwul ist. Er hatte nur DESHALB eine Freundin, weil er von seinen Bekannten und seiner Familie akzeptiert werden und dazu gehören wollte. Er hat diese Freundin damals sogar geheiratet, ohne dass er sie je geliebt hat. Sie haben sich blendend verstanden und er hat versucht, beim Sex auszublenden, dass er eine Frau fickt, und hat sich einen Typen vorgestellt.
    Erst mit 30 hatte er dann den Mut, zu seiner Homosexualität zu stehen und zu sagen "Ja, ich bin schwul". Er hat sich scheiden lassen und ein komplett neues Leben angefangen und er ist immer noch verdammt glücklich, dass er damals den entscheidenden Schritt getan und sich als "schwul" geoutet hat. - Ich habe damals seine Entwicklung mitbekommen, weil wir zusammen waren, und weiß daher, wie schwer die innere Zerissenheit für ihn war. "Offiziell" mit einer Frau zusammenzusein, wenn er doch eigentlich einen Typen wollte. Dieser Freund hat auch zuerst zu seiner Frau gesagt, dass er "bi" sei - weil er gedacht hat, dann würde sie es leichter verkraften. Nach der Scheidung hat er es aber dann geschafft, zu seinem Schwulsein zu stehen. Verstehst Du, seine sexuelle Orientierung
    hatte sich eigentlich nicht "geändert". Aber nach außen hin sah es doch so aus, weil er den Umweg über "bi" gegangen ist und es zuerst auch so deklariert hat. - Könnte es nicht sein, dass es bei Hitzelsperger vielleicht auch so ist? Denk mal darüber nach.
    Wir kennen ihn schließlich beide nicht und wissen nicht, was in ihm - in seinem Innersten - vorgegangen ist.
    Und wir haben auch kein Recht, über ihn und seine "Vorgehensweise" - wenn man das mal flapsig so nennen kann - zu urteilen oder sie zu VERURTEILEN. Ein Urteil darüber steht nur ihm selbst zu. Vergiß das bitte nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#37 TheDadProfil
  • 04.04.2014, 19:54hHannover
  • Antwort auf #20 von KathiGr
  • Sowohl Du als auch m123 haben meiner Meinung nach ein erhebliches Problem, wenn ihr "behauptet" er habe "gelogen"..

    Fakt ist, Mann wacht nicht Montags Morgens auf nachdem sich Nachts ein Schalter umgelegt hat, und hat dann die Erkenntnis, Mann ist Schwul..

    Das ist für viele ein schleichender Prozess der Erkenntnis, und in dieser Zeit gibt Mann auch Statements ab, von denen Mann glaubt, das sie am ehesten auf Verständis treffen würden..

    Scheint bei Euch beiden nicht funktiniert zu haben mit dem Verständnis..

    Ebenso wie viele Eltern quasi hoffnungsvoll von einer Phase sprechen wenn sie die Sprößlinge bei ersten Doktorspielchen mit ihren Freunden erwischen, oder beim Porbelauf in den Manolo Blahnik´s von Mutti..

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen das Kommunikation auch ein fließendes Geschehen ist, und das solche Äußerungen von jungen Menschen wie Tom Daley auch unter dem Einfluß von Außen stehen, die ihn und seine Statements auch beeinflußen ?

    Das ist kein bewußtes Lügen..
    Er weiß es in dem Moment einfach nicht besser..
    Und nun korrigiert er es..

    Genauso wie ich es im September bereits geschrieben haben :
    Es ist ein Prozess der Erkenntnis der am Ende zum Coming Out führt..

    Wat ne überflüssige Aufregung..
    Freut Euch einfach FÜR den Jungen, und gut ist´s..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#38 TheDadProfil
#39 ichbinsAnonym
#40 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 21:57hOttawa
  • Antwort auf #19 von KathiGr
  • Jetzt dreht auch noch ein Boehnchen im schon reiferen Alter durch und will anderen Menschen Vorschriften machen.
    Es ist doch schon kompliziert genug, wenn man als junger Mensch entdeckt, dass man anders ist. Auch in der heutigen Zeit hat sich daran nichts geaendert. Die Geschichten von Mobbing, die bis in den Suizid fuehren, sind doch hinreichend bekannt.
    Und wenn man dann auch noch in der Oeffentlichkeit steht. Du meine Guete. In der Rolle moechte ich dann nicht stecken.
    Verflixt und zugenaeht. Warum koennen Menschen, vor allem diejenigen, die schon eigene Erfahrungen gemacht haben, nicht einfach sagen "toll". Sich nicht einfach fuer den anderen Menschen freuen, der es schafft, sich zu befreien? Ist doch verdammt noch mal egal, wie die Wege sind. Und ist doch nicht unser Bier. Wir stecken doch nicht in deren Umfeld!
    Warum muessen Menschen immer wieder versuchen, sich den Kopf eines Anderen zu zerbrechen, statt einfach die Klappe zu halten?
    Nun nun mach mal ne Runde durch den Thueringer Wald, atme tief durch und melde Dich wieder, wenn es was Positives zu sagen gibt.
    Vielen herzlichen Dank!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#41 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:03hOttawa
  • Antwort auf #23 von David77
  • Danke dafuer. Ich habe auch gerade einen "saftigen" Kommentar dazu geschrieben. Es ist wirklich zum kotzen, wenn sich so junge Spunde, wie m123 so "klugschei...rig" zu Wort melden. Es ist mir allerdings gaenzlich unverstaendlich, wie ein Mensch von 30 Jahren, wie Foundouki, sich derartig nachgerade aggressiv aeussern.
    Da kann man slebst mit leeren Magen noch mal kot..n!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#42 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:13hOttawa
  • Antwort auf #26 von nix kommt nix
  • Da kann ich Dir nur das Eine sagen. Wenn diese wichtigste Person in Deinem Leben nicht zu
    Dir steht, wenn es besonders darauf ankommt, dann ist sie diese wichtige Person einfach nicht.
    Auch, wenn Du Dir das im Augenblick vielleicht nicht vorstellen kannst. Spaeter wirst Du es nachvollziehen koennen.
    Im uebrigen: Die wichtigste Person in Deinem Leben bist Du selbst. Du allein kennst Deine tiefen Geheimnisse, Wuensche, Aengste und Freuden. Und deshalb musst Du dir selbst auch am Wichtigsten sein und zu Dir stehen koennen. Deshalb ist es eine gute Pruefung fuer diese Person, welche weitere Bedeutung sie in Deinem Leben haben wird. Schafft sie die Pruefung - prima! Schafft sie sie nicht - auch gut. Dann stehen dir viele neue Wege offen.
    Einen hast Du dann auf jeden Fall schon beschritten: Den der persoenlichen Befreiung!
    Viel Glueck, Erfolg und nicht zuletzt Mut, auf allen weiteren Wegen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#43 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:27hOttawa
  • Nur zur Berichtigung. Es ist die Haselnuss und nicht die Bohne, die da in Thueringen durchdreht.
    So viel Zeit muss sein!
  • Antworten » | Direktlink »
#44 WissenschaftAnonym
  • 04.04.2014, 23:15h
  • Antwort auf #34 von seb1983
  • Und wieder einmal stellt seb1983 Behauptungen auf, für die er nicht einen einzigen empirischen Beleg liefert. Wobei seine Spezialität ja darin besteht, solche Belege ohne jede Ahnung von empirischer Sozialforschung (und Mathematik) einfach nach seinem Belieben zu verdrehen.

    Versuchen wir es mal mit empirischen Belegen:

    GROSSMANN (2000): Prä-homosexuelle Kindheiten.

    "[Die] Jungen, die sich in der Kindheit und Jugend geschlechtsrollenkonfom verhalten, mußten mehrheitlich einen längeren Weg gehen, ehe sie sich selbst als homosexuell identifizierten und sich trauten, dieses offen zu leben.

    [...]

    Bewußt homosexuelle Kontakte gibt es
    bei ihnen erst ab der ersten Hälfte der Zwanziger. Bis zum Alter von 22 Jahren war sich die Hälfte der "harten Jungen" über ihre sexuelle Orientierung im Klaren, eine Kontaktaufnahme mit anderen und ein Coming Out gegenüber dem sozialen Umfeld erfolgte i.d.R. erst in der zweiten Hälfte der Zwanziger. Bei einzelnen wissen die Eltern bis heute nichts von ihrer Homosexualität."

    Wir warten dann mal auf einen Beleg dafür, dass sich das inzwischen anders darstellt. Als ob heteronormative Prägungen für männliche Jugendliche seither abgenommen hätten - jüngste empirische Zahlen bestätigen eher das Gegenteil. mindestens aber eine Zementierung heteronormativer Unterdrückung.

    www.queer.de/detail.php?article_id=21284

    Überhaupt muss man sich fragen: Auf welchem Planeten lebt dieser angeblich 30-Jährige?

    Wo bitte kommen in der Mainstream-Bilderflut, die in nie dagewesenem Umfang auf Kinder und Jugendliche niederprasselt und ihre Wahrnehmung von Geschlechterrollen und Sexualität ganz entscheidend prägt und normiert (und auch so früh und brutal wie nie klarmacht, was positiv und was negativ sanktioniert wird) - auch über das Internet - schwule Identifikationsfiguren überhaupt vor?? Und wenn sie vorkommen, wo bitte sind sie tatsächlich gleichberechtigt und womöglich altersmäßig nicht allzu weit entfernt???

    Ach ja, eine weitere Frage, die sich beim weitgehend sinnfreien Geschreibsel dieses Herrn aufdrängt: Warum eigentlich fällt bei jungen Frauen die von im so genannte "Phase des Ausprobierens" nicht ebenso aus, sondern erfasst - wenn er sie denn so einordnen will - zahlenmäßig immer mehr junge Frauen? Sind ihm die (eigentlich immer weiter eskalierenden) Unterschiede in der heterosexistischen Darstellung von Männern und Frauen etwa auch noch nicht aufgefallen?

    Nein, er möge uns seine "Antworten" bitte ersparen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#45 KathiGr
  • 04.04.2014, 23:44h
  • Antwort auf #23 von David77
  • "Ich finde es einfach zum kotzen, wenn man einem jungen menschen vorschreiben will, WIE er sich zu bezeichnen hat."

    Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen. Mit seinem falschen Coming Out zieht er MEINE sexuelle Orientierung in den Dreck.

    Wie J-eye (#18) bereits geschrieben hat: Stell dir vor, die Situation wäre umgekehrt und Tom Daley hätte gesagt, er sei schwul und hätte dann gemerkt, dass er eigentlich bisexuell ist. Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern. Du kannst mir nicht erzählen, dass du dich dann nicht auch aufregen würdest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#46 So WhatAnonym
  • 05.04.2014, 07:04h
  • Antwort auf #45 von KathiGr

  • Also sollte jeder in Zukunft, wenn er eine Art von Coming Out hat, vorher auf den Bestimmungsbogen schauen, welcher Buchstabe von LSBTTIQ denn jetzt genau auf ihn/sie zutrifft, und dabei darf man bloß keine Fehler machen?

    Dinge entwickeln sich und sind nicht binär. Wer allerdings jetzt daraus schließt, dass diese Entwicklung beeinflusst werden kann, hat's auch nicht kapiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#47 David77Anonym
#48 David77Anonym
  • 05.04.2014, 09:52h
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • Du verstehst es nicht, oder?? WANN hast du dich denn geoutet?? Wie schön für DICH, wenn du dir von Geburt an zu 100% sicher warst, was bei dir angesagt ist und du dich im zarten Alter von 12 geoutet hast. Tool für dich, wenn du keine quälende Coming-Out-Phase druchmachsen musstest! Nicht jeder hat ein passendes Umfeld, eine weltoffene Erziehung erfahren und das "Privileg" das so unkompliziert zu erleben.

    Auch wenn man mit 18 volljährig ist, heißt das nicht, dass jemand "voll augereift" ist. Nicht umsonst darf man manches erst ab einem späteren Alter, weil einem auch mit 18 noch für manches die Reife fehlt.
    Wir reden von einem JUNGEN Menschen und nicht einem lebenserfahreneren 30-Jährigen.

    "Stell dir vor, die Situation wäre umgekehrt und Tom Daley hätte gesagt, er sei schwul und hätte dann gemerkt, dass er eigentlich bisexuell ist. "

    Was? werden wir alle bis 18 völlig asexuell wie ein unbeschriebenes weisses Blatt erzogen und haben dann plötzlich die Wahl "welches Label verpasse ich mir jetzt"
    Stell dir mal vor, dass JEDEM Menschen von Geburt an das Label "heterosexuell" verpasst wird und man entesprechend "selbstverständlich" davon ausgeht, dass man es ist.
    Stell dir mal vor, wie es einem geht, er ist nicht das, was einem 18 Jahre lang eingebleut wurde...Das kann ein verdammt langer Prozess sein!

    Von daher ist die umghekehrte Situation eher unwahrscheinlich!

    "Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern."

    Nö... wie wahrscheinlich ist dass denn? Genau umgekehrt, die Leute müssten - wenn sie ihr Gehirn mal anstrengen - auf den Trichter kommen, dass viele nicht mal so eben von hetero auf gay umswitchen, sondern dass dies eben ein längerer Prozess ist, bis man sich selbst erkannt hat... dazu gehört auch die Überlegung und die Erfahrung, ob man nicht erstmal bi ist...

    Da noch ein "falsches Coming Out" zu unterstellen ist ziemlich dreist. Das letzte was man in dem Alter braucht sind irgendwelche Besserwisser, die einem in eine Schublade drängen wollen... das ist ganz bestimmt nicht das Vorbild, was manche benötigen.

    Ich selber war in der Phase oft ganz auf mich allein gestellt. Vorbilder? Null... Und dann soll man mit 18 sofort wissen, wie es läuft??


    " Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen."

    Aha. Und das weiß man sofort ohne jegliche LEBENSERFAHRUNG?!?

    Es gibt nun einmal den genau genormten Menschen DIN 08/15...
    und der weiß von Geburt an, wie er sich zu 100% definiert...
    das sind aber die wenigsten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 seb1983
#50 IngoAnonym
  • 05.04.2014, 14:16h
  • Antwort auf #45 von KathiGr

  • Deine Träumerei was wäre wenn bringt keinen weiter.
    Gesellschaftlich wird man heterosexuell erzogen. Man wird als Junge früh gefragt ob man denn schon eine Freundin habe und Eltern sagen wenn du mal groß bist und mit deiner Ehefrau eine Familie gründest usw.
    Irgendwann merkt man das einen Jungs interessieren und viele Schwule outen sich aus verschiedenen Gründen erst als bi dann als schwul.
    Denn als Junge auf Mädchen zu stehen gilt als normal. Das ist dann der leichtere Weg, das Coming Out als bi. Irgendwann, manche sofort manche später, wird einem bewusst das es nur die Jungs sind die einen anziehen, endlich bröckelt die innere, gesellschaftlich projizierte Übernahme.

    Andersrum läuft es wesentlich seltener, Bisexuelle sind ja wie Homosexuelle auch von Geburt an gesellschaftlich auf das andere Geschlecht geimpft. Schon im Kindergarten lernt man das sich Mann und Frau lieben.
    Bisexuelle entdecken in den allermeisten Fällen ihre Anziehung zum anderen Geschlecht sehr früh, weil es ihnen die Gesellschaft einfach macht.
    Deine Utopie das Bisexuelle erst denken das sie homosexuell sind und dann merken sie sind bi, dürfte ( wegen der gesellschaftlichen frühkindlichen Konditionierung auf das andere Geschlecht) nur in Ausnahmefällen möglich sein.
    Die allermeisten Bisexuellen denken erst sie sind Hetero und merken im Laufe der Pubertät oder früher oder später das sie bi sind. Kaum ein Bisexueller denkt von Kindheit/ Jugend an er wäre Homo und merkt erst danach das er bi ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#51 daVinci6667
  • 05.04.2014, 16:16h

  • Was hatte ich vor ein paar Monaten hier geschrieben? Ach ja:

    "daVinci6667
    02.12.2013, 20:18:24 Uhr:

    "aber lasst ihm einfach Zeit, sich weiter selbst zu entdecken."

    LOL

    Dachte ich auch. Zuerst ist er's nicht, dann jetzt bi. In ein paar Monaten dann endlich schwul!

    Es sei ihm aber verziehen. Ich meine er erst ist 19.

    Gratuliere trotzdem. Alles Gute ihm und seinem Boyfriend!"

    Dieses Mal gratuliere ich noch mehr. Schön hat er's endlich RiCHTIG geschafft!
  • Antworten » | Direktlink »
#52 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.04.2014, 18:44h
  • Antwort auf #18 von J-eye
  • Hallo J-eye!

    Ich drück Dir ganz fest die Daumen und wünsch Dir ganz viel Glück und vor allem auch sehr viel Kraft. Geh Deinen Weg, so wie DU ihn gehen möchtest. - Denn das ist das, was wirklich zählt: Wie DU fühlst und wie und wen DU liebst. - Alles andere ist nicht so wichtig. - Wenn Du der Stimme Deines Herzens folgst und Deinen Weg gehst, wirst Du auch glücklich werden.
    Deshalb mein Rat an Dich: Steh immer zu Dir selbst und Deinen Gefühlen und laß Dich nicht unterkriegen.

    Viele Grüße

    Robby
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#53 RobbyEhemaliges Profil
#54 Demi_EProfil
  • 05.04.2014, 19:41hHannover
  • Macht mal aber immer langsam damit, Bisexuelle anzuschuldigen, sie seien einfach nicht mutig genug, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Daley ist schwul, prima, aber wenn ich hier das ganze "Endlich gibt er die Wahrheit zu und deckt sich nicht mit Bisexualität!"-Kommentare lese, wird mir ein bisschen übel. Bisexualität ist eine genauso existente Sexualität, und es ist ziemlich ätzend, sich ständig anhören zu müssen, man sei nur mit einem Fuß aus dem Schrank raus. "Entweder Homo oder Hetero", was? Als bisexueller Mann ist man angeblich eigentlich schwul und als bisexuelle Frau probiert man nur mal rum, um den Männern zu gefallen.
    Oh please! Das ist Heten-Sprech und -Denke.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 TheDadProfil
  • 05.04.2014, 20:09hHannover
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • ""Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen. Mit seinem falschen Coming Out zieht er MEINE sexuelle Orientierung in den Dreck.""..

    Sexuell genaue Definitionen ?
    Gibt es die ?
    Tatsächlich gibt es die nur für Menschen die sich selbst einer bestimmten Kategorie zuordnen WOLLEN, und sich so in eine Schublade einordnen..
    Mit Vielfalt hat das wenig zu tun, und die Kategorisierung erfolgt zumeist aus heteronormativen Gründen, denen sich längst nicht alle unterwerfen..

    ""zieht er MEINE""..
    Wer eine solche Auffassung vertritt, hat ein erhebliches Problem mit sich selbst, denn das was als "rückwirkung auf das eigene Ich durch fremde handlung" empfunden wird, findet so gar nicht statt..

    Auch Deine Beschreibung
    ""Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern.""
    ist an den Haaren herbei gezogen, denn aus einer Spontan-Remission zieht Mann auch in der Medizin keinerlei Rückschlüße..
    Mann nimmt sie hin und freut sich für den Betroffenen, zumal wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist..

    Das sich Coming Out´s nicht linear entwickeln. vor allem Jungs zunächst von sich annehmen, sie seien Bi, bevor sie sich das Schwul selbst eingestehen, auch und vor allem wenn sie im öffentlichem Fokus stehen (siehe David Bowie und sein Coming Out nach über 40 Jahren Bisexualität), ist doch nun wirklich nichts neues..

    Und woher sollte ein 19-jähriger all die Erfahrungen haben, über die 30- oder 50-jährige verfügen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#56 Miguel53deProfil
  • 05.04.2014, 22:52hOttawa
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • So einen Bloedsinn (von dem typischen Quatsch bekannter "Autoren" hier abgesehen) habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da spricht ein sehr bekannter, allerdings auch noch sehr junger, Mensch ganz oeffentlich ueber seine Sexualitaet. Zeigt sich dabei noch unsicher, was sowohl das Verbale, wie die entgueltige Orientierung angeht.
    Und schwupps, steht da ein erfahrener Mensch von 30 Jahren und sieht seine ganz persoenliche, sexuelle Orientierung in den Dreck gezogen!
    Sag mal, geht es eigentlich noch?
    Soll ab jetzt jeder junge Mensch erst bei Dir und bei m123 anfragen, wie er sich outen soll, um nur ja keine Fehler zu begehen, nichts auszulassen und keine sexuelle Variante in den Dreck zu ziehen?
    Warum liest Du nicht, was ich Dir schon zuvor ins Stammbuch geschrieben habe und hoerst auf einen fast 67jaehrigen, der sich noch mit ganz anderen Problemen herumschlagen musste?
    Lies meine Ratschlag noch einmal: Atme tief durch. Begebe Dich auf eine Wanderung durch den heimischen Thueringer Wald. Und wenn dann der Verstand wieder die Schnappatmung kontrolliert, dann nutze das zum Nachdenken. Es lohnt sich!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#57 RobbyEhemaliges Profil
  • 06.04.2014, 11:39h
  • Antwort auf #54 von Demi_E
  • Ich verstehe Deine Bedenken. Aber nicht "alle" denken so, O.K.?! Ich zum Beispiel habe absolut nichts gegen Bisexuelle. Und zu Deinem besseren Verständnis: Was ich über diesen EINEN Ex geschrieben habe, bezieht sich auch nur auf diesen einen Mann. - Wie ich schon mal geschrieben habe, habe ich einen bisexuellen Onkel. Und der ist wirklich schwer in Ordnung. Das mal zum einen. - Zum anderen kenne ich auch so etliche bisexuelle Männer und hatte mit 5 von ihnen mal eine Affäre. Und diese Männer waren sich ihrer Bisexualität immer bewußt und haben das auch ausgelebt. Damit hatte ich auch während einer Beziehung keine Probleme. Ist ja schließlich was komplett anderes, ob der betreffende Mann jetzt mit MIR, oder eben mit einer Frau, einen Abend verbringen - und natürlich auch ficken - will. Ja, ich weiß, manche Schwule denken über Bisexuelle so, wie Du schreibst. Aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Manche stehen eben auf Männer - andere auf Männer UND Frauen. Ist doch O.K. Jeder, wie er mag. -
    Aber trotzdem gibt es eben auch Männer, die sich in der Hinsicht anfangs nicht trauen, zu ihrer Homosexualität zu stehen und die sich deshalb erstmal als "bi" bezeichnen, bis sie irgendwann doch noch den Mut aufbringen, zu sagen "ich bin schwul". - Und diese Tatsache solltest Du trotz allem nicht vergessen.
    Also bitte nicht uns Schwule alle über einen Kamm scheren, O.K.?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#58 Demi_EProfil
  • 06.04.2014, 18:06hHannover
  • Antwort auf #57 von Robby
  • Also außer mir ist da irgendwas entgangen, wie zum Deibel kommst du darauf, dass ich über dich rede oder hier jemanden konkret als Einzelperson anschuldige? Ich rede hier von einem gewissen Tonfall, der sich in mehreren Kommentaren niederschlägt. Das deiner drauf passt, ist reiner Zufall, schließlich hab ich nichts an dich adressiert. Wenn du mit deinem Gewissen im Reinen bist, prima, aber dass Bisexuelle das trotzdem befremdlich oder verletzend finden, habe ich mir nicht ausgedacht.
    Ja, es gibt Leute beiderlei Geschlechts, die decken sich, ob bewusst oder unbewusst, mit dem Label bisexuell. Das habe unter anderem ich lange getan. Ich war nie bisexuell. Meine bisexuelle Freundin hingegen, sich ihrer Sexualität völlig bewusst, muss sich sehr oft Anfeindungen anhören, sowohl von Hetero- als auch von Homoseite.
    Was soll eigentlich dieses "Über einen Kamm scheren"? Ich weise auf ein konkretes Problem hin, das macht mich ja wohl kaum irgendwie homophob. Ich kann nicht rauslesen, wie viele Bimenschen ihr kennt/mögt/mit ihren eine Beziehung hattet, übrig bleibt der Tonfall, der übers unpersönliche Internet rüberkommt, und der ist mir hier zu häufig: "Na endlich muss er sich nicht mehr hinter Bisexualität verstecken!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#59 RobbyEhemaliges Profil
  • 06.04.2014, 19:00h
  • Antwort auf #58 von Demi_E
  • Wenn Dir jemand einfach und sachlich seine Meinung und seine Sicht der Dinge schreibt, ist das noch lange kein Grund, derart pampig zu werden! Das zeugt nicht gerade von wahnsinnig großer TOLERANZ gegenüber anderen Usern. Ob und schwul, bi, lesbisch, transsexuell oder intersexuell. - Das mal zum einen. -
    2. Du bezichtigst Schwule generell, biphob zu sein. Das ist total falsch. Und genau DARAUF habe ich Dich freundlich hingewiesen.
    Und wenn Du meinen Kommentar GELESEN hättest, dann wüßtest Du das auch.
    3. Du bezogst Dich auf SCHWULE - ich bin ein schwuler Mann. - Deshalb habe ich auf Deinen Kommentar geantwortet und geschrieben, was Sache ist. Nicht mehr - nicht weniger.
    4. Deine Unterstellungen und Vorurteile gegenüber Schwulen werden auch nicht wahrer, wenn Du sie immer wieder wiederholst und wiederholst und wiederholst.
    Du wirst Dich mit den FAKTEN auseinandersetzen müssen - und DIE sind nun mal anders, als Du es Dir zusammenreimst. Es sind eben nicht ALLE Schwulen biphob. Auch wenn Du es Dir noch so sehr in Deiner eingebildeten "Realität" herbeiredest. - Und irgendwann wirst Du diese Fakten auch realisieren und AKZEPTIEREN müssen - wenn Du nicht auf Dauer in Deiner eigenen versponnenen "Welt" der Vorurteile und bodenlosen Unterstellungen leben willst. -
    Wenn Du es DOCH tust - bitte, Deine Entscheidung. - Aber dann brauchst Du Dich auch nicht zu wundern, wenn ANDERE Menschen nichts mit einem derart intoleranten, verbiesterten Menschen was zu tun haben wollen.
    Wie gesagt: Du mußt wissen, was Du tust... Und auch, welchen Preis Du dafür zahlen wirst, wenn Du grundsätzlich von allen anderen immer nur das Schlechteste annehmen willst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 giliattAnonym
  • 06.04.2014, 23:53h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • Sexuell genaue Definitionen - klipp und klar - gibt es schon. Wir dürfen diese nur nicht damit verwechseln, welcher Richtung sich ein Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt im Voranschreiten des persönlichen Selbsterkennungsprozesses zugehörig fühlt, was mit VIELFALT nun absolut nix zu tun hat, denn da würden die ( hier oft von Dir geforderten) Vielfalts-Wünsche implizieren, dass man die WAHL hat. Die hat man mitnichten. Man ist so, wie man ist. Und muss dieses im Coming-Out-Prozess Schritt für Schritt erkennen. Hast Du auch gemacht und bist - sorry - mit selbstunkritischer Erkenntnisfreude in eine der der jüngeren Jugend zugewandten Schubladen gehüpft, deren Aufschrift wir hier kennen.

    Ich stimme Dir zu, dass "schrittweises Outing" nicht unsere sexuelle Orientierung in den Dreck zieht.Dieser Lernprozess ist jungen Menschen eigen und das Beispiel des Turmspringers sollte uns Respekt abnötigen. In meinem Beitrag *22 habe ich meine Meinung dazu umfassend geäussert.

    Aber es ist Unsinn, Tom Daley mit David Bowie zu vergleichen. Showbiz und Sportszene trennen Mega-Welten-Lebensweisen.

    Wir sind also auf der Seite von Tom Daley.

    Er hat alles richtig gemacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#61 TheDadProfil
  • 07.04.2014, 12:39hHannover
  • Antwort auf #60 von giliatt
  • Ich stimme Dir im Großem und Ganzem zu..
    Aber..

    ""Sexuell genaue Definitionen - klipp und klar - gibt es schon""..

    Es gab und gibt schon immer weit mehr Sexuelle Identitäten, als es Definitionen und wortrecihe Beschreibungen dafür gibt..
    Daraus ergiben sich auch viele Probleme in der Abgrenzung, die dann zu Streit, und vor allem un Unmut führen..

    Das sich eine ganze Menge von Menschen in den vorhandenen Schubladen durchaus wohl fühlen, halte ich für einen "glücklichen Zufall"..

    Ob Mann den Sport mit dem Show-Bizz vergleichen kann ?
    Ich denke schon..
    Und Bowie´s Coming Out vom Bisexuellen zum Schwulem Mann zog sich über annähernd 4 Jahrzehnte hin..
    Insofern ist die Vergleichbarkeit zwischen ihm und Daley sehr wohl gegeben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »

» zurück zum Artikel