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Kommentare zu:
Schwul statt bi: Tom Daley outet sich erneut


#31 FalschzitatAnonym
  • 04.04.2014, 13:00h
  • Antwort auf #30 von Fife
  • Das weiß ich natürlich auch ;).
    Man darf aber den Gesamtzusammenhang nicht vergessen. Es wäre etwas anderes, wenn sie in der Sendung schon eine Zeit lang über sein Coming out gesprochen hätten und der Moderator ihn dann gefragt hätte 'so you're actually gay?'. Dann wäre es ja offensichtlich. Aber genau das war ja nicht der Fall.

    Erst haben sie über Toms neue Fernsehshow gesprochen und um das Thema dann zu wechseln, hat der Moderator eben 'You're a gay man now?!' gesagt.
    Es war also nicht als Frage gedacht, ob er denn nun bi oder schwul ist, sondern einfach als Themenwechsel.
    Der Ausdruck "... is a gay man now" kommt übrigens aus der Comedyshow "The Catherine Tate Show":
    www.youtube.com/watch?v=cOESpIz8Mjg

    Tom Daley hatte weder in seinem Coming-out-Video im Dezember gesagt, dass er bi ist (wie das mit dem "fancy girls" zu verstehen ist, ist wohl auch Interpretationssache) und er hat gestern auch nicht selbst gesagt, dass er schwul ist.
    Im Prinzip ist es ja auch egal, er ist mit einem Mann zusammen und glücklich und das zählt :).
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#32 unmöglichAnonym
  • 04.04.2014, 13:37h
  • Antwort auf #13 von m123
  • wieso schreiben sie herrn hitzlsperger nicht einfach und schmieren ihre denke aufs papier anstatt uns hier jedesmal mit der gleichen abgedroschenen diskussion auf die nerven zu gehen? kein mensch dieser erde ist ihnen auch nur ansatzweise eine rechenschaft schuldig!

    wie man sich derart über diese geschichte den kopf zerbrechen kann ist mir völlig schleierhaft. keine hobbys?
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#33 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.04.2014, 14:24h
  • Antwort auf #13 von m123

  • So wie es halt auch einige Klemmschwestern gibt, die zu feig sind, offen zu ihrem Schwulsein zu stehen - und deshalb alle 'offen lebenden' Schwulen verurteilen und sie zwingen wollen, ihr Schwulsein ebenfalls zu verleugnen und auf 'straight' zu machen.
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#34 seb1983
  • 04.04.2014, 16:09h
  • Antwort auf #23 von David77
  • Also mit 18 sollte man heute ja wohl definitiv wissen was Sache ist. Einmal den Computer oder das Handy an, schon kennt man genug Schwule.
    Die meisten werden das schon mit 15, 16 wissen.
    Was für Filmchen zieht man sich rein, woran denkt man bei der Handarbeit...
    Und Erfahrungen.... Kann dir ne ganze Reihe Jungs zeigen die garantiert bis 18 oder 20 noch keine Frau hatten aber bestimmt nicht unsicher waren ob sie nicht vielleicht doch schwul wären.

    Heute weiß doch jeder 16 jährige dass es Schwule gibt, leider ist es nicht gelungen das positiv zu besetzen, daher hast du wie ich finde soweit recht dass sich Jungs heute sehr früh entscheiden müssen, diese Phase des Ausprobierens, das fällt da tatsächlich oft weg.
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#35 KerouaclyAnonym
  • 04.04.2014, 17:38h
  • Zum einen wird hier immer auf die Kinsey-Skala hingewiesen, nachdem die meisten Menschen auch homosexuelle Neigungen haben. Demnach müsste man die Bisexualität ungefähr in die Mitte der Skala positionieren. Allerdings wird hier von den meisten Bisexualität so interpretiert, dass man sich nicht eingestehen möchte, schwul zu sein. Ist es also nicht ein wenig widersprüchlich die Kinsey-Skala als Argument gegen Homophobie zu verwenden, aber gleichzeitig Bisexualität als sexuelle Orientierung zu leugnen?

    Manchmal würde ich mir von manchen Schwulen wünschen, dass sie das machen, was sie von anderen ausüben, nämlich Toleranz.
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#36 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.04.2014, 19:11h
  • Antwort auf #12 von m123
  • Wenn er sagt, dass er seine sexuelle Orientierung geändert habe, dann kann das aber auch bedeuten, dass er sich selbst zuerst als bisexuell gesehen hat, weil er sich nicht eingestehen wollte, dass er eigentlich schwul ist. Du vergißt anscheinend, dass er im Rampenlicht steht und dass im Profisport die Homophobie sehr weit verbreitet ist. Das macht es für ihn auch nicht so einfach, sich hinzustellen und zu sagen "Hey, ich bin schwul." -
    Außerdem kann ich seine Argumentation trotz der scheinbaren Widersprüche ganz gut nachvollziehen, da ich mal mit einem Mann zusammen war, der eine ähnliche Entwicklung durchgemacht hat (allerdings ist er kein Profi-Sportler, sondern Mechaniker, aber das nur nebenbei). Weißt Du, dieser Mann hat sich anfangs nicht getraut, sich selbst einzugestehen, dass er schwul ist. Er hatte nur DESHALB eine Freundin, weil er von seinen Bekannten und seiner Familie akzeptiert werden und dazu gehören wollte. Er hat diese Freundin damals sogar geheiratet, ohne dass er sie je geliebt hat. Sie haben sich blendend verstanden und er hat versucht, beim Sex auszublenden, dass er eine Frau fickt, und hat sich einen Typen vorgestellt.
    Erst mit 30 hatte er dann den Mut, zu seiner Homosexualität zu stehen und zu sagen "Ja, ich bin schwul". Er hat sich scheiden lassen und ein komplett neues Leben angefangen und er ist immer noch verdammt glücklich, dass er damals den entscheidenden Schritt getan und sich als "schwul" geoutet hat. - Ich habe damals seine Entwicklung mitbekommen, weil wir zusammen waren, und weiß daher, wie schwer die innere Zerissenheit für ihn war. "Offiziell" mit einer Frau zusammenzusein, wenn er doch eigentlich einen Typen wollte. Dieser Freund hat auch zuerst zu seiner Frau gesagt, dass er "bi" sei - weil er gedacht hat, dann würde sie es leichter verkraften. Nach der Scheidung hat er es aber dann geschafft, zu seinem Schwulsein zu stehen. Verstehst Du, seine sexuelle Orientierung
    hatte sich eigentlich nicht "geändert". Aber nach außen hin sah es doch so aus, weil er den Umweg über "bi" gegangen ist und es zuerst auch so deklariert hat. - Könnte es nicht sein, dass es bei Hitzelsperger vielleicht auch so ist? Denk mal darüber nach.
    Wir kennen ihn schließlich beide nicht und wissen nicht, was in ihm - in seinem Innersten - vorgegangen ist.
    Und wir haben auch kein Recht, über ihn und seine "Vorgehensweise" - wenn man das mal flapsig so nennen kann - zu urteilen oder sie zu VERURTEILEN. Ein Urteil darüber steht nur ihm selbst zu. Vergiß das bitte nicht.
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#37 TheDadProfil
  • 04.04.2014, 19:54hHannover
  • Antwort auf #20 von KathiGr
  • Sowohl Du als auch m123 haben meiner Meinung nach ein erhebliches Problem, wenn ihr "behauptet" er habe "gelogen"..

    Fakt ist, Mann wacht nicht Montags Morgens auf nachdem sich Nachts ein Schalter umgelegt hat, und hat dann die Erkenntnis, Mann ist Schwul..

    Das ist für viele ein schleichender Prozess der Erkenntnis, und in dieser Zeit gibt Mann auch Statements ab, von denen Mann glaubt, das sie am ehesten auf Verständis treffen würden..

    Scheint bei Euch beiden nicht funktiniert zu haben mit dem Verständnis..

    Ebenso wie viele Eltern quasi hoffnungsvoll von einer Phase sprechen wenn sie die Sprößlinge bei ersten Doktorspielchen mit ihren Freunden erwischen, oder beim Porbelauf in den Manolo Blahnik´s von Mutti..

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen das Kommunikation auch ein fließendes Geschehen ist, und das solche Äußerungen von jungen Menschen wie Tom Daley auch unter dem Einfluß von Außen stehen, die ihn und seine Statements auch beeinflußen ?

    Das ist kein bewußtes Lügen..
    Er weiß es in dem Moment einfach nicht besser..
    Und nun korrigiert er es..

    Genauso wie ich es im September bereits geschrieben haben :
    Es ist ein Prozess der Erkenntnis der am Ende zum Coming Out führt..

    Wat ne überflüssige Aufregung..
    Freut Euch einfach FÜR den Jungen, und gut ist´s..
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#38 TheDadProfil
#39 ichbinsAnonym
#40 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 21:57hOttawa
  • Antwort auf #19 von KathiGr
  • Jetzt dreht auch noch ein Boehnchen im schon reiferen Alter durch und will anderen Menschen Vorschriften machen.
    Es ist doch schon kompliziert genug, wenn man als junger Mensch entdeckt, dass man anders ist. Auch in der heutigen Zeit hat sich daran nichts geaendert. Die Geschichten von Mobbing, die bis in den Suizid fuehren, sind doch hinreichend bekannt.
    Und wenn man dann auch noch in der Oeffentlichkeit steht. Du meine Guete. In der Rolle moechte ich dann nicht stecken.
    Verflixt und zugenaeht. Warum koennen Menschen, vor allem diejenigen, die schon eigene Erfahrungen gemacht haben, nicht einfach sagen "toll". Sich nicht einfach fuer den anderen Menschen freuen, der es schafft, sich zu befreien? Ist doch verdammt noch mal egal, wie die Wege sind. Und ist doch nicht unser Bier. Wir stecken doch nicht in deren Umfeld!
    Warum muessen Menschen immer wieder versuchen, sich den Kopf eines Anderen zu zerbrechen, statt einfach die Klappe zu halten?
    Nun nun mach mal ne Runde durch den Thueringer Wald, atme tief durch und melde Dich wieder, wenn es was Positives zu sagen gibt.
    Vielen herzlichen Dank!
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