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Kommentare zu:
Schwul statt bi: Tom Daley outet sich erneut


#41 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:03hOttawa
  • Antwort auf #23 von David77
  • Danke dafuer. Ich habe auch gerade einen "saftigen" Kommentar dazu geschrieben. Es ist wirklich zum kotzen, wenn sich so junge Spunde, wie m123 so "klugschei...rig" zu Wort melden. Es ist mir allerdings gaenzlich unverstaendlich, wie ein Mensch von 30 Jahren, wie Foundouki, sich derartig nachgerade aggressiv aeussern.
    Da kann man slebst mit leeren Magen noch mal kot..n!
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#42 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:13hOttawa
  • Antwort auf #26 von nix kommt nix
  • Da kann ich Dir nur das Eine sagen. Wenn diese wichtigste Person in Deinem Leben nicht zu
    Dir steht, wenn es besonders darauf ankommt, dann ist sie diese wichtige Person einfach nicht.
    Auch, wenn Du Dir das im Augenblick vielleicht nicht vorstellen kannst. Spaeter wirst Du es nachvollziehen koennen.
    Im uebrigen: Die wichtigste Person in Deinem Leben bist Du selbst. Du allein kennst Deine tiefen Geheimnisse, Wuensche, Aengste und Freuden. Und deshalb musst Du dir selbst auch am Wichtigsten sein und zu Dir stehen koennen. Deshalb ist es eine gute Pruefung fuer diese Person, welche weitere Bedeutung sie in Deinem Leben haben wird. Schafft sie die Pruefung - prima! Schafft sie sie nicht - auch gut. Dann stehen dir viele neue Wege offen.
    Einen hast Du dann auf jeden Fall schon beschritten: Den der persoenlichen Befreiung!
    Viel Glueck, Erfolg und nicht zuletzt Mut, auf allen weiteren Wegen!
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#43 Miguel53deProfil
  • 04.04.2014, 22:27hOttawa
  • Nur zur Berichtigung. Es ist die Haselnuss und nicht die Bohne, die da in Thueringen durchdreht.
    So viel Zeit muss sein!
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#44 WissenschaftAnonym
  • 04.04.2014, 23:15h
  • Antwort auf #34 von seb1983
  • Und wieder einmal stellt seb1983 Behauptungen auf, für die er nicht einen einzigen empirischen Beleg liefert. Wobei seine Spezialität ja darin besteht, solche Belege ohne jede Ahnung von empirischer Sozialforschung (und Mathematik) einfach nach seinem Belieben zu verdrehen.

    Versuchen wir es mal mit empirischen Belegen:

    GROSSMANN (2000): Prä-homosexuelle Kindheiten.

    "[Die] Jungen, die sich in der Kindheit und Jugend geschlechtsrollenkonfom verhalten, mußten mehrheitlich einen längeren Weg gehen, ehe sie sich selbst als homosexuell identifizierten und sich trauten, dieses offen zu leben.

    [...]

    Bewußt homosexuelle Kontakte gibt es
    bei ihnen erst ab der ersten Hälfte der Zwanziger. Bis zum Alter von 22 Jahren war sich die Hälfte der "harten Jungen" über ihre sexuelle Orientierung im Klaren, eine Kontaktaufnahme mit anderen und ein Coming Out gegenüber dem sozialen Umfeld erfolgte i.d.R. erst in der zweiten Hälfte der Zwanziger. Bei einzelnen wissen die Eltern bis heute nichts von ihrer Homosexualität."

    Wir warten dann mal auf einen Beleg dafür, dass sich das inzwischen anders darstellt. Als ob heteronormative Prägungen für männliche Jugendliche seither abgenommen hätten - jüngste empirische Zahlen bestätigen eher das Gegenteil. mindestens aber eine Zementierung heteronormativer Unterdrückung.

    www.queer.de/detail.php?article_id=21284

    Überhaupt muss man sich fragen: Auf welchem Planeten lebt dieser angeblich 30-Jährige?

    Wo bitte kommen in der Mainstream-Bilderflut, die in nie dagewesenem Umfang auf Kinder und Jugendliche niederprasselt und ihre Wahrnehmung von Geschlechterrollen und Sexualität ganz entscheidend prägt und normiert (und auch so früh und brutal wie nie klarmacht, was positiv und was negativ sanktioniert wird) - auch über das Internet - schwule Identifikationsfiguren überhaupt vor?? Und wenn sie vorkommen, wo bitte sind sie tatsächlich gleichberechtigt und womöglich altersmäßig nicht allzu weit entfernt???

    Ach ja, eine weitere Frage, die sich beim weitgehend sinnfreien Geschreibsel dieses Herrn aufdrängt: Warum eigentlich fällt bei jungen Frauen die von im so genannte "Phase des Ausprobierens" nicht ebenso aus, sondern erfasst - wenn er sie denn so einordnen will - zahlenmäßig immer mehr junge Frauen? Sind ihm die (eigentlich immer weiter eskalierenden) Unterschiede in der heterosexistischen Darstellung von Männern und Frauen etwa auch noch nicht aufgefallen?

    Nein, er möge uns seine "Antworten" bitte ersparen!
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#45 KathiGr
  • 04.04.2014, 23:44h
  • Antwort auf #23 von David77
  • "Ich finde es einfach zum kotzen, wenn man einem jungen menschen vorschreiben will, WIE er sich zu bezeichnen hat."

    Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen. Mit seinem falschen Coming Out zieht er MEINE sexuelle Orientierung in den Dreck.

    Wie J-eye (#18) bereits geschrieben hat: Stell dir vor, die Situation wäre umgekehrt und Tom Daley hätte gesagt, er sei schwul und hätte dann gemerkt, dass er eigentlich bisexuell ist. Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern. Du kannst mir nicht erzählen, dass du dich dann nicht auch aufregen würdest.
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#46 So WhatAnonym
  • 05.04.2014, 07:04h
  • Antwort auf #45 von KathiGr

  • Also sollte jeder in Zukunft, wenn er eine Art von Coming Out hat, vorher auf den Bestimmungsbogen schauen, welcher Buchstabe von LSBTTIQ denn jetzt genau auf ihn/sie zutrifft, und dabei darf man bloß keine Fehler machen?

    Dinge entwickeln sich und sind nicht binär. Wer allerdings jetzt daraus schließt, dass diese Entwicklung beeinflusst werden kann, hat's auch nicht kapiert.
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#47 David77Anonym
#48 David77Anonym
  • 05.04.2014, 09:52h
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • Du verstehst es nicht, oder?? WANN hast du dich denn geoutet?? Wie schön für DICH, wenn du dir von Geburt an zu 100% sicher warst, was bei dir angesagt ist und du dich im zarten Alter von 12 geoutet hast. Tool für dich, wenn du keine quälende Coming-Out-Phase druchmachsen musstest! Nicht jeder hat ein passendes Umfeld, eine weltoffene Erziehung erfahren und das "Privileg" das so unkompliziert zu erleben.

    Auch wenn man mit 18 volljährig ist, heißt das nicht, dass jemand "voll augereift" ist. Nicht umsonst darf man manches erst ab einem späteren Alter, weil einem auch mit 18 noch für manches die Reife fehlt.
    Wir reden von einem JUNGEN Menschen und nicht einem lebenserfahreneren 30-Jährigen.

    "Stell dir vor, die Situation wäre umgekehrt und Tom Daley hätte gesagt, er sei schwul und hätte dann gemerkt, dass er eigentlich bisexuell ist. "

    Was? werden wir alle bis 18 völlig asexuell wie ein unbeschriebenes weisses Blatt erzogen und haben dann plötzlich die Wahl "welches Label verpasse ich mir jetzt"
    Stell dir mal vor, dass JEDEM Menschen von Geburt an das Label "heterosexuell" verpasst wird und man entesprechend "selbstverständlich" davon ausgeht, dass man es ist.
    Stell dir mal vor, wie es einem geht, er ist nicht das, was einem 18 Jahre lang eingebleut wurde...Das kann ein verdammt langer Prozess sein!

    Von daher ist die umghekehrte Situation eher unwahrscheinlich!

    "Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern."

    Nö... wie wahrscheinlich ist dass denn? Genau umgekehrt, die Leute müssten - wenn sie ihr Gehirn mal anstrengen - auf den Trichter kommen, dass viele nicht mal so eben von hetero auf gay umswitchen, sondern dass dies eben ein längerer Prozess ist, bis man sich selbst erkannt hat... dazu gehört auch die Überlegung und die Erfahrung, ob man nicht erstmal bi ist...

    Da noch ein "falsches Coming Out" zu unterstellen ist ziemlich dreist. Das letzte was man in dem Alter braucht sind irgendwelche Besserwisser, die einem in eine Schublade drängen wollen... das ist ganz bestimmt nicht das Vorbild, was manche benötigen.

    Ich selber war in der Phase oft ganz auf mich allein gestellt. Vorbilder? Null... Und dann soll man mit 18 sofort wissen, wie es läuft??


    " Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen."

    Aha. Und das weiß man sofort ohne jegliche LEBENSERFAHRUNG?!?

    Es gibt nun einmal den genau genormten Menschen DIN 08/15...
    und der weiß von Geburt an, wie er sich zu 100% definiert...
    das sind aber die wenigsten.
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#49 seb1983
#50 IngoAnonym
  • 05.04.2014, 14:16h
  • Antwort auf #45 von KathiGr

  • Deine Träumerei was wäre wenn bringt keinen weiter.
    Gesellschaftlich wird man heterosexuell erzogen. Man wird als Junge früh gefragt ob man denn schon eine Freundin habe und Eltern sagen wenn du mal groß bist und mit deiner Ehefrau eine Familie gründest usw.
    Irgendwann merkt man das einen Jungs interessieren und viele Schwule outen sich aus verschiedenen Gründen erst als bi dann als schwul.
    Denn als Junge auf Mädchen zu stehen gilt als normal. Das ist dann der leichtere Weg, das Coming Out als bi. Irgendwann, manche sofort manche später, wird einem bewusst das es nur die Jungs sind die einen anziehen, endlich bröckelt die innere, gesellschaftlich projizierte Übernahme.

    Andersrum läuft es wesentlich seltener, Bisexuelle sind ja wie Homosexuelle auch von Geburt an gesellschaftlich auf das andere Geschlecht geimpft. Schon im Kindergarten lernt man das sich Mann und Frau lieben.
    Bisexuelle entdecken in den allermeisten Fällen ihre Anziehung zum anderen Geschlecht sehr früh, weil es ihnen die Gesellschaft einfach macht.
    Deine Utopie das Bisexuelle erst denken das sie homosexuell sind und dann merken sie sind bi, dürfte ( wegen der gesellschaftlichen frühkindlichen Konditionierung auf das andere Geschlecht) nur in Ausnahmefällen möglich sein.
    Die allermeisten Bisexuellen denken erst sie sind Hetero und merken im Laufe der Pubertät oder früher oder später das sie bi sind. Kaum ein Bisexueller denkt von Kindheit/ Jugend an er wäre Homo und merkt erst danach das er bi ist.
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