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Kommentare zu:
Schwul statt bi: Tom Daley outet sich erneut


#51 daVinci6667
  • 05.04.2014, 16:16h

  • Was hatte ich vor ein paar Monaten hier geschrieben? Ach ja:

    "daVinci6667
    02.12.2013, 20:18:24 Uhr:

    "aber lasst ihm einfach Zeit, sich weiter selbst zu entdecken."

    LOL

    Dachte ich auch. Zuerst ist er's nicht, dann jetzt bi. In ein paar Monaten dann endlich schwul!

    Es sei ihm aber verziehen. Ich meine er erst ist 19.

    Gratuliere trotzdem. Alles Gute ihm und seinem Boyfriend!"

    Dieses Mal gratuliere ich noch mehr. Schön hat er's endlich RiCHTIG geschafft!
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#52 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.04.2014, 18:44h
  • Antwort auf #18 von J-eye
  • Hallo J-eye!

    Ich drück Dir ganz fest die Daumen und wünsch Dir ganz viel Glück und vor allem auch sehr viel Kraft. Geh Deinen Weg, so wie DU ihn gehen möchtest. - Denn das ist das, was wirklich zählt: Wie DU fühlst und wie und wen DU liebst. - Alles andere ist nicht so wichtig. - Wenn Du der Stimme Deines Herzens folgst und Deinen Weg gehst, wirst Du auch glücklich werden.
    Deshalb mein Rat an Dich: Steh immer zu Dir selbst und Deinen Gefühlen und laß Dich nicht unterkriegen.

    Viele Grüße

    Robby
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#53 RobbyEhemaliges Profil
#54 Demi_EProfil
  • 05.04.2014, 19:41hHannover
  • Macht mal aber immer langsam damit, Bisexuelle anzuschuldigen, sie seien einfach nicht mutig genug, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Daley ist schwul, prima, aber wenn ich hier das ganze "Endlich gibt er die Wahrheit zu und deckt sich nicht mit Bisexualität!"-Kommentare lese, wird mir ein bisschen übel. Bisexualität ist eine genauso existente Sexualität, und es ist ziemlich ätzend, sich ständig anhören zu müssen, man sei nur mit einem Fuß aus dem Schrank raus. "Entweder Homo oder Hetero", was? Als bisexueller Mann ist man angeblich eigentlich schwul und als bisexuelle Frau probiert man nur mal rum, um den Männern zu gefallen.
    Oh please! Das ist Heten-Sprech und -Denke.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 TheDadProfil
  • 05.04.2014, 20:09hHannover
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • ""Es gibt nun einmal genaue Definitionen für die sexuellen Orientierungen. Mit seinem falschen Coming Out zieht er MEINE sexuelle Orientierung in den Dreck.""..

    Sexuell genaue Definitionen ?
    Gibt es die ?
    Tatsächlich gibt es die nur für Menschen die sich selbst einer bestimmten Kategorie zuordnen WOLLEN, und sich so in eine Schublade einordnen..
    Mit Vielfalt hat das wenig zu tun, und die Kategorisierung erfolgt zumeist aus heteronormativen Gründen, denen sich längst nicht alle unterwerfen..

    ""zieht er MEINE""..
    Wer eine solche Auffassung vertritt, hat ein erhebliches Problem mit sich selbst, denn das was als "rückwirkung auf das eigene Ich durch fremde handlung" empfunden wird, findet so gar nicht statt..

    Auch Deine Beschreibung
    ""Dann hätten wieder irgendwelche Leute behauptet, man könnte die Orientierung von Schwulen zum "Besseren" ändern.""
    ist an den Haaren herbei gezogen, denn aus einer Spontan-Remission zieht Mann auch in der Medizin keinerlei Rückschlüße..
    Mann nimmt sie hin und freut sich für den Betroffenen, zumal wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist..

    Das sich Coming Out´s nicht linear entwickeln. vor allem Jungs zunächst von sich annehmen, sie seien Bi, bevor sie sich das Schwul selbst eingestehen, auch und vor allem wenn sie im öffentlichem Fokus stehen (siehe David Bowie und sein Coming Out nach über 40 Jahren Bisexualität), ist doch nun wirklich nichts neues..

    Und woher sollte ein 19-jähriger all die Erfahrungen haben, über die 30- oder 50-jährige verfügen ?
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#56 Miguel53deProfil
  • 05.04.2014, 22:52hOttawa
  • Antwort auf #45 von KathiGr
  • So einen Bloedsinn (von dem typischen Quatsch bekannter "Autoren" hier abgesehen) habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da spricht ein sehr bekannter, allerdings auch noch sehr junger, Mensch ganz oeffentlich ueber seine Sexualitaet. Zeigt sich dabei noch unsicher, was sowohl das Verbale, wie die entgueltige Orientierung angeht.
    Und schwupps, steht da ein erfahrener Mensch von 30 Jahren und sieht seine ganz persoenliche, sexuelle Orientierung in den Dreck gezogen!
    Sag mal, geht es eigentlich noch?
    Soll ab jetzt jeder junge Mensch erst bei Dir und bei m123 anfragen, wie er sich outen soll, um nur ja keine Fehler zu begehen, nichts auszulassen und keine sexuelle Variante in den Dreck zu ziehen?
    Warum liest Du nicht, was ich Dir schon zuvor ins Stammbuch geschrieben habe und hoerst auf einen fast 67jaehrigen, der sich noch mit ganz anderen Problemen herumschlagen musste?
    Lies meine Ratschlag noch einmal: Atme tief durch. Begebe Dich auf eine Wanderung durch den heimischen Thueringer Wald. Und wenn dann der Verstand wieder die Schnappatmung kontrolliert, dann nutze das zum Nachdenken. Es lohnt sich!
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#57 RobbyEhemaliges Profil
  • 06.04.2014, 11:39h
  • Antwort auf #54 von Demi_E
  • Ich verstehe Deine Bedenken. Aber nicht "alle" denken so, O.K.?! Ich zum Beispiel habe absolut nichts gegen Bisexuelle. Und zu Deinem besseren Verständnis: Was ich über diesen EINEN Ex geschrieben habe, bezieht sich auch nur auf diesen einen Mann. - Wie ich schon mal geschrieben habe, habe ich einen bisexuellen Onkel. Und der ist wirklich schwer in Ordnung. Das mal zum einen. - Zum anderen kenne ich auch so etliche bisexuelle Männer und hatte mit 5 von ihnen mal eine Affäre. Und diese Männer waren sich ihrer Bisexualität immer bewußt und haben das auch ausgelebt. Damit hatte ich auch während einer Beziehung keine Probleme. Ist ja schließlich was komplett anderes, ob der betreffende Mann jetzt mit MIR, oder eben mit einer Frau, einen Abend verbringen - und natürlich auch ficken - will. Ja, ich weiß, manche Schwule denken über Bisexuelle so, wie Du schreibst. Aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Manche stehen eben auf Männer - andere auf Männer UND Frauen. Ist doch O.K. Jeder, wie er mag. -
    Aber trotzdem gibt es eben auch Männer, die sich in der Hinsicht anfangs nicht trauen, zu ihrer Homosexualität zu stehen und die sich deshalb erstmal als "bi" bezeichnen, bis sie irgendwann doch noch den Mut aufbringen, zu sagen "ich bin schwul". - Und diese Tatsache solltest Du trotz allem nicht vergessen.
    Also bitte nicht uns Schwule alle über einen Kamm scheren, O.K.?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#58 Demi_EProfil
  • 06.04.2014, 18:06hHannover
  • Antwort auf #57 von Robby
  • Also außer mir ist da irgendwas entgangen, wie zum Deibel kommst du darauf, dass ich über dich rede oder hier jemanden konkret als Einzelperson anschuldige? Ich rede hier von einem gewissen Tonfall, der sich in mehreren Kommentaren niederschlägt. Das deiner drauf passt, ist reiner Zufall, schließlich hab ich nichts an dich adressiert. Wenn du mit deinem Gewissen im Reinen bist, prima, aber dass Bisexuelle das trotzdem befremdlich oder verletzend finden, habe ich mir nicht ausgedacht.
    Ja, es gibt Leute beiderlei Geschlechts, die decken sich, ob bewusst oder unbewusst, mit dem Label bisexuell. Das habe unter anderem ich lange getan. Ich war nie bisexuell. Meine bisexuelle Freundin hingegen, sich ihrer Sexualität völlig bewusst, muss sich sehr oft Anfeindungen anhören, sowohl von Hetero- als auch von Homoseite.
    Was soll eigentlich dieses "Über einen Kamm scheren"? Ich weise auf ein konkretes Problem hin, das macht mich ja wohl kaum irgendwie homophob. Ich kann nicht rauslesen, wie viele Bimenschen ihr kennt/mögt/mit ihren eine Beziehung hattet, übrig bleibt der Tonfall, der übers unpersönliche Internet rüberkommt, und der ist mir hier zu häufig: "Na endlich muss er sich nicht mehr hinter Bisexualität verstecken!"
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#59 RobbyEhemaliges Profil
  • 06.04.2014, 19:00h
  • Antwort auf #58 von Demi_E
  • Wenn Dir jemand einfach und sachlich seine Meinung und seine Sicht der Dinge schreibt, ist das noch lange kein Grund, derart pampig zu werden! Das zeugt nicht gerade von wahnsinnig großer TOLERANZ gegenüber anderen Usern. Ob und schwul, bi, lesbisch, transsexuell oder intersexuell. - Das mal zum einen. -
    2. Du bezichtigst Schwule generell, biphob zu sein. Das ist total falsch. Und genau DARAUF habe ich Dich freundlich hingewiesen.
    Und wenn Du meinen Kommentar GELESEN hättest, dann wüßtest Du das auch.
    3. Du bezogst Dich auf SCHWULE - ich bin ein schwuler Mann. - Deshalb habe ich auf Deinen Kommentar geantwortet und geschrieben, was Sache ist. Nicht mehr - nicht weniger.
    4. Deine Unterstellungen und Vorurteile gegenüber Schwulen werden auch nicht wahrer, wenn Du sie immer wieder wiederholst und wiederholst und wiederholst.
    Du wirst Dich mit den FAKTEN auseinandersetzen müssen - und DIE sind nun mal anders, als Du es Dir zusammenreimst. Es sind eben nicht ALLE Schwulen biphob. Auch wenn Du es Dir noch so sehr in Deiner eingebildeten "Realität" herbeiredest. - Und irgendwann wirst Du diese Fakten auch realisieren und AKZEPTIEREN müssen - wenn Du nicht auf Dauer in Deiner eigenen versponnenen "Welt" der Vorurteile und bodenlosen Unterstellungen leben willst. -
    Wenn Du es DOCH tust - bitte, Deine Entscheidung. - Aber dann brauchst Du Dich auch nicht zu wundern, wenn ANDERE Menschen nichts mit einem derart intoleranten, verbiesterten Menschen was zu tun haben wollen.
    Wie gesagt: Du mußt wissen, was Du tust... Und auch, welchen Preis Du dafür zahlen wirst, wenn Du grundsätzlich von allen anderen immer nur das Schlechteste annehmen willst.
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#60 giliattAnonym
  • 06.04.2014, 23:53h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • Sexuell genaue Definitionen - klipp und klar - gibt es schon. Wir dürfen diese nur nicht damit verwechseln, welcher Richtung sich ein Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt im Voranschreiten des persönlichen Selbsterkennungsprozesses zugehörig fühlt, was mit VIELFALT nun absolut nix zu tun hat, denn da würden die ( hier oft von Dir geforderten) Vielfalts-Wünsche implizieren, dass man die WAHL hat. Die hat man mitnichten. Man ist so, wie man ist. Und muss dieses im Coming-Out-Prozess Schritt für Schritt erkennen. Hast Du auch gemacht und bist - sorry - mit selbstunkritischer Erkenntnisfreude in eine der der jüngeren Jugend zugewandten Schubladen gehüpft, deren Aufschrift wir hier kennen.

    Ich stimme Dir zu, dass "schrittweises Outing" nicht unsere sexuelle Orientierung in den Dreck zieht.Dieser Lernprozess ist jungen Menschen eigen und das Beispiel des Turmspringers sollte uns Respekt abnötigen. In meinem Beitrag *22 habe ich meine Meinung dazu umfassend geäussert.

    Aber es ist Unsinn, Tom Daley mit David Bowie zu vergleichen. Showbiz und Sportszene trennen Mega-Welten-Lebensweisen.

    Wir sind also auf der Seite von Tom Daley.

    Er hat alles richtig gemacht.
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