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Kommentare zu:
Jeremy Irvine übernimmt Hauptrolle in Emmerichs "Stonewall"


#1 Timm JohannesAnonym
  • 11.04.2014, 13:04h
  • Roland Emmerich hat schon längst einen Stern auf dem Walk of Fame in Berlin verdient. Mir ein Rätzel, warum die Berliner dort "pennen".
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#2 FaktencheckAnonym
#3 Udo aus KölnAnonym
#4 Act upAnonym
  • 11.04.2014, 13:34h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Ach, wahrscheinlich nur, weil sie Obamas Würdigung für die Stonewall-Kämpfer gelesen haben, die ja Formen der Gewalt gegen uniformierte staatliche Kräfte implizierte.

    "
    We, the people, declare today that the most evident of truths - that all of us are created equal - is the star that guides us still; just as it guided our forebears through Seneca Falls, and Selma, and Stonewall; just as it guided all those men and women, sung and unsung, who left footprints along this great Mall, to hear a preacher say that we cannot walk alone; to hear a King proclaim that our individual freedom is inextricably bound to the freedom of every soul on Earth.

    It is now our generation's task to carry on what those pioneers began."

    www.examiner.com/article/an-analysis-of-the-inaugural-addres
    s-2013
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.04.2014, 14:03h
  • Ich finde es gut, daß die Geschehnisse, die letzten Endes zum "Stonewall Riot" der LGBTI-Community geführt haben, verfilmt wird. Hoffentlich kommt der Film noch vor "Independence Gay" ins Kino!
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#6 FrankenfelsAnonym
  • 11.04.2014, 14:14h

  • Ein Film über den Aufstand und queere Leute ist eine gute Idee.

    Zusätzlich eine noch bessere Idee wären in seinen bisherigen Mainstreamfilmen schwule Helden gewesen.

    Weltuntergangsfilme in denen ein schwuler, attraktiver Mann die Welt rettet hat er als Protagonisten nie gewählt. Seine Actionhelden waren immer hetero.

    Schwule scheint es im Mainstream fast nur zu geben wenn das Schwulsein die Hauptrolle spielt: AIDS, Homophobie und die schwule Bewegung sind Themen ( wenn auch selten) in Filmen.
    Aber ein Mann als positive Identifikationsfigur der neben seinem Heldenstatus nebenbei schwul ist und in der Nebenhandlung anstelle einer Freundin einen Freund hat, ist im Kinogeschäft eine Rarität.
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#7 Timm JohannesAnonym
#8 sperlingAnonym
  • 11.04.2014, 15:04h
  • bei den stonewall riots gingen vorwiegend nicht-"weiße", in prekären verhältnissen lebende transgender, transsexuelle frauen und stricher auf die straße und riskierten ihre gesundheit und ihre soziale existenz - sofern sie da noch viel zu verlieren hatten.

    heute haben sich weiße mittelschichtsschwule diesen ursprungsmythos "ihrer" bewegung weitgehend erfolgreich einverleibt und die realen akteur_innen aus dem gedächtnis getilgt. sie haben heute nicht einmal ein problem damit, den CSD einerseits zu einer rituellen nacherzählung der stonewall riots zu stilisieren, gleichzeitig aber die legitimen nachfolger_innen der einstigen held_innen dabei für unwillkommen zu erklären.

    leistet sich ein medium heute mal den luxus eines kleinen infokastens, um die historischen hintergründe des CSD darzustellen, so gewinnt man oft den eindruck, 1969 hätten biedere mittelschichts-schwule in adretten anzügen für eheöffnung und adoptionsrecht demonstriert.

    ein film über stonewall, der die realen beteiligten in den mittelpunkt stellt statt, wie hier, einen weißen und selbstverständlich durchschnittlichen schönheitsidealen entsprechenden jungen schwulen, ist heute im mainstreamkino immer noch nicht denkbar.

    es ist zu befürchten, dass emmerichs film sich in die unselige tradition der geschichtsaneignung einreihen wird. keiner seiner bisherigen filme hat ihn übrigens als originellen erzähler qualifiziert. seine figuren sind allesamt billige abziehbildchen, der politische subtext bleibt stets konservativ bis reaktionär.

    hoffen wir, dass das drehbuch mich als unke entlarvt, immerhin schreibt emmerich es ja nicht selbst.
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#9 Timm JohannesAnonym
  • 11.04.2014, 15:04h
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • @FakeTimm Johannes
    Auch wenn du dich noch so sehr bemühst, es fällt sofort auf, wenn der falsche Timm Johannes hier postest und Nicknamemissbrauch begeht.

    Der echte Timm Johannes schreibt mit weniger Ausrufezeichen und setzt keine Ausrufezeichen hinter einem einzigen Wort. Und Links zu Bildern hat er auch noch nie verwandt. Du musst halt bisserl mehr üben, um den Schreibstil des echten Timm Johannes zu erreichen. Und der ist halt glanzvoll und unerreicht hier im Forum und hat die Statements und Recherchen von dem echten Timm Johannes sind mittlerweile Grimme-Preis verdächtig.

    Im übrigen klar hat Roland Emmerich längst einen Stern auf dem Walk of Fame in Berlin verdient.

    Und gut das er nunmehr Stonewall verfilmt.
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#10 GrimmeAnonym
#11 FinnAnonym
  • 11.04.2014, 18:12h
  • Wenn der einen Blockbuster macht, der dieses Thema auch mal breiten Massen näher bringt, kann das nur gut sein.
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#12 AmselAnonym
  • 11.04.2014, 18:13h
  • Antwort auf #8 von sperling

  • Vielleicht liegt es auch daran dass Homosexualität und Transsexualität zwei verschiedene Paar Schuhe sind?
    Gemeinsam gegen Missstände kämpfen ist wichtig, aber was haben Schwule und transsexuelle Frauen sonst gemeinsam? Nichts.

    Für mich gibt es wenig Unterschiede zwischen "echten" Frauen und transsexuellen Frauen, sie unterscheiden sich beide durch ihr gefühltes Geschlecht von Männern, schwulen wie heterosexuellen.
    Warum sollte ich mich mit Transsexuellen mehr verbunden fühlen als mit anderen Menschen?

    So wie du es schreibst hört es sich an als würden Schwule automatisch effeminiert sein, als wären nur die Transsexuellen und frauenaffinen Tunten damals die "wahren" Schwulen gewesen.
    Warum wird nicht endlich akzeptiert dass es auch Schwule gibt die nicht halbe Frauen sind und sich eben nicht weiblich fühlen?

    Das man sich jetzt zu sehr ausruht und wenig gegen noch vorhandene Misstände unternimmt gebe ich die recht.
    Man sollte gemeinsam "kämpfen", aber das queer nur ein Dachbegriff für viele Untergruppen ist muss dabei betont werden.
    Homosexualität und Transsexualität sind so unterschiedlich wie Heterosexualität und Transsexualität.
    ( Es gibt heterosexuelle, bisexuelle und homosexuelle Transleute).

    Die gemeinsame Bewegung der Homos und Transleuten ergibt sich aus der teilgemeinsamen Diskriminierungserfahrung. Nicht mehr und nicht weniger.
    Früher wurde das klischeegetränkt vermischt und heute weiß man das die sexuelle Orientierung nichts pauschal über das weibliche oder männliche Verhalten eines Menschen aussagt.
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#13 mittelbarAnonym
  • 11.04.2014, 19:04h
  • Antwort auf #8 von sperling
  • die heftigste opposition gegen die islamisierung kam in istanbul nicht von den "weißen türken" (urban, gebildet), sondern von den "schwarzen türken". aus den subproletarischen vierteln, wo sich viele alevitische immigranten aus dem südosten der türkei eingefunden haben. von dort kam auch berkin elvan, der 269 tage im koma lag -nachdem er beim brotkauf von der polizei angeschossen wurde- bevor er starb.
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#14 herve64Ehemaliges Profil
  • 11.04.2014, 19:27h
  • Antwort auf #11 von Finn
  • Das kann man so pauschal nicht sagen. Es wird davon abhängen, wie der Stoff verarbeitet wird, und dabei kann einiges daneben gehen und/oder verfälscht werden, gerade, wenn es um LGBTIs geht. Also erst mal abwarten, bis der Streifen zu sehen sein wird.
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#15 jarjarAnonym
  • 11.04.2014, 20:20h

  • Warum nicht? Und der Hauptdarsteller sieht gut aus.
    Milk fand ich ziemlich zäh, vielleicht schafft Emmerich es hier nen schönen Film zu drehen der schwule Geschichte zeigt.
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#16 LiddlProfil
  • 12.04.2014, 01:22hBraunschweig
  • Eben@herve64.
    Das kann auch nach hinten losgehen so wie beim Film "Rückenwind" von Jan Krüger. Total schnuckelige Hauptdarsteller, aber eine langweilige Story, so langweilig wie Brandenburg, wo der Film ja spielt. Bin in der Vorstellung glatt eingepennt!

    Na mal sehen ob Roland Emmerich aus dem knuffigen Kuschelhäschen Jeremy Irvine inen kämpferischen Aktivisten zaubert
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#17 Harry1972Profil
  • 12.04.2014, 08:29hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #12 von Amsel
  • Es waren aber nunmal die "schrägen Vögel", die sich zuerst gewehrt haben.
    Auch ist es doch so, daß diese nicht angepassten Gestalten heute gerne ausgeklammert werden und es sogar so weit geht, daß Rufe laut werden, sie mögen sich auf den CSDs weniger auffällig zeigen.

    Im Anpassungswahn werden dann nur noch Bilder vom Durchschnittshomo produziert und Panik breitet sich aus, man könne als Schwuler mit Transen in einen Topf geworfen werden, was dann zu solchen Absurditäten wie "Straight Acting" führt.

    Vielleicht sollten erstmal alle damit aufhören, sich ständig für sich selbst rechtfertigen zu wollen. Dann kommt auch niemand auf die Idee, daß der eine besser oder schlechter als der andere ist.
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#18 sperlingAnonym
#19 AndreAnonym
  • 12.04.2014, 17:06h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Weil die Filme wo er selbst das Drehbuch und Geschichte schreibt alle gleich sind, vor Stereotypen nur so platzen, vor Löchern in der Handlung nur so strotzen und den Amerikanern schon das Arschloch lecken, deswegen.

    Wenn dieser Film hier was wird dann nur deswegen, weil die Geschichte nicht von ihm stammt.
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#20 RobbyEhemaliges Profil
  • 12.04.2014, 20:33h
  • Super, dass über die "Stonewall riots" ein Film gedreht wird! -
    Und der Hauptdarsteller sieht wirklich zum Anbeissen aus!
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#21 Ikaiko
  • 13.04.2014, 11:00h
  • In der "Brothers & Sisters"-Fernsehserie, die ich auf SIXX verfolgt habe, spielt die Schauspielerin Courteney Cox nicht mit.

    Meint ihr ggf. Oscar-Preisträgerin Sally Field, "Ally McBeal"-Star Calista Flockhart, "Six Feet Under"-Darstellerin Rachel Griffiths oder "Thirtysomething"-Schauspielerin Patricia Wettig?
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#22 la_passanteAnonym
  • 14.04.2014, 22:17h
  • Ich weiß ja nicht ob ihr' schon wißt (Emmerich weiß das bestimmt, tut aber umgekehrt...): Es gibt bereits seit 1995 einen durchaus sehenswerten Film zu den Stonewall Riots:
    en.wikipedia.org/wiki/Stonewall_(film)
    . Und ohne mehr oder weniger offen transphobes Gaywashing noch dazu. Schaut ihn euch mal an. Und dazu gibt es auch noch zwei Dokumentarfilme namens "Before Stonewall" (1984) und "After Stonewall" (1999).

    Wozu brauchen wir da noch Roland Emmerichs Hollywoodbrimborium?

    Übrigens waren die Stonewall Riots durchaus nicht der erst queere Aufstand, schaut euch mal "Sereaming Queens" an:
    www.imdb.com/title/tt0464189/
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