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Kommentare zu:
Kassel: Evangelische Gruppe will für Homo-"Heilung" werben


#1 Foxie
  • 11.04.2014, 14:23h

  • Was maßen sich diese Leute an?!
    Sie urteilen selbstherrlich mit ihren menschenverachtenden Ideologien über diejenigen, die gerade auf einen langen, oft sehr schweren Weg sind, sich selbst zu erkennen!
    Statt Hilfe gibt es da nur Haß, Verachtung und Schuldzuweisung!
    Und dies wird nicht nur geduldet, sondern mehr oder weniger offen von der Politik gefördert!
    Hier sind, auch und gerade aus der Politik klare Worte und Taten angebracht, aber bei dieser Regierung wartet man vergebens.
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#2 JadugharProfil
  • 11.04.2014, 14:24hHamburg
  • Nun, wenn diese Evangelikalen es Ernst mit dieser Therapie meinen, dann könnten sie zwecks Überprüfung ihrer kruden Thesen sich einer Behandlung unterziehen, wo aus ihnen Ex-Heteros werden. Denn logischerweise müßte dann auch Heterosexualität eine Ideologie sein und die Mensch wären dann grundsätzlich homosexuell.
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#3 myysteryAnonym
  • 11.04.2014, 14:54h
  • Antwort auf #2 von Jadughar

  • Der Landtagsabgeordnete Klose soll seine "Besorgnis" doch direkt dem eigenen Koalitionspartner mitteilen. Der ist an dieser Aktion gewiss - direkt oder indirekt - irgendwie beteiligt und kann aus erster Hand über diese "harmlosen" Pseudo-Christen aufklären.
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#4 Timm JohannesAnonym
  • 11.04.2014, 14:57h
  • Gibt es diese Christl Ruth Vonholdt von der DIJG und Herrn Hoffmann von Wüstenstrom immer noch ???

    Selbst die US-Organisation Exodus International hat sich mittlerweile selbst aufgelöst. Aber das haben anscheinend Frau Vonholdt und Herr Hoffmann nicht mitbekommen.
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#5 sperlingAnonym
  • 11.04.2014, 15:12h
  • das entspricht ungefähr einer veranstaltung, in der offener antisemitismus gepredigt und der holocaust geleugnet wird. die reaktionen in kirche, öffentlichkeit, politik und medien entsprechen dem leider nicht. wieder einmal.

    und die ekd stellt sich im zweifel immer noch vor diejenigen, die schwule und lesben auslöschen wollen als vor diejenigen, die ausgelöscht werden sollen.

    in einer besseren welt wäre das ein skandal oberster kategorie.

    in der unsrigen bleibt es bei einem lauen "homosexuelle auslöschen? nun, das kann man doch so oder so sehen. und die meinungsfreiheit blablabla..."
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 11.04.2014, 15:17h
  • Weißes Kreuz

    Weißes-Kreuz-Str. 3
    34292 Ahnatal

    Telefon 05609 8399-0

    Fax 05609 8399-22

    Dies sind die Herrschaften, die sich in einem Auslöschungsdiskurs bewegen, der eine uralte Blutspur und -schuld nach sich zieht.

    In der verlinkten Broschüre distanziert sich der fromme Verein NICHT von biblischen Mordaufrufen. Im Gegenteil:

    "Die Argumentation, dass alttestamentliche Stellen diesbezüglich veraltet und nur in der damaligen Situation anzuwenden waren, finde ich überlegenswert, aber im Endeffekt nicht gerechtfertigt."

    Diese gefährlichen Gestalten sind eine Bedrohung für Menschenwürde und Zivilisation.
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#7 MiroAnonym
  • 11.04.2014, 15:25h
  • Wenn laut Queer-Doktrin das natürliche Geschlecht zu leugnen ist, es nur ein soziales gibt und man dessen Normen über Bord werfen kann und sein Geschlecht frei wählen, nicht nur zwischen männlich und weiblich sondern die Zahl der Geschlechter nach manchen Theorien in die Tausende gehen soll, ist doch die logische Folge, dass man auch in der Sexualität switchen kann.
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#8 sperlingAnonym
#9 sola_fideAnonym
  • 11.04.2014, 15:43h
  • Antwort auf #4 von Timm Johannes
  • Ja, die gibt es noch, und bei dieser Veranstaltung kochen sie mal wider im eigenen Saft. Die Leute von Exodus werden einfach als Abtrünnige abgetan, die immer schon auf dem Holzweg waren. Den Evangelikalen ist im Prinzip nicht zu helfen, die wollen sich einfach nicht überzeugen lassen. Außerdem verdienen sie ihr Geld damit. Immerhin muss man anmerken, dass Hoffmann & Co. nur einen kleinen Teil des Seminars ausmachen. Es ghet dort auch um Portnopgraphie im allgemeinen und Sexualethik. Die trauen sich schon gar nicht mehr, sich das Thema Homo-Heilung gross auf die Fahnen zu schreiben, weil die Reaktion darauf zu heftig wäre.
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#10 audi5000Profil
  • 11.04.2014, 15:47h lindau

  • Es ist mir absolut schleierhaft wie jemand im jahr 2014 immer noch davon überzeugt sein kann das Homosexualität heilbar ist???? Kann mal irgend jemand diesen gipsköpfen klar machen das das keine Krankheit ist?! Da bekomm ich echt nen Hals wenn ich solchen Blödsinn Lese!
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#11 DefragmentierungEhemaliges Profil
#12 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 11.04.2014, 16:02h
  • Antwort auf #10 von audi5000
  • Hast Du denn nicht gelesen? Das sind Abrahamiten. Solche Leute haben mit der Realität nichts am Hut, glauben an wandelnde Tote, sprechende Schlangen und sich selbst befruchtende Gespenster. Vor wenigen Jahrzehnten noch trieben sie die Homosexuellen Europas in die Gaskammern. Christen haben damit keine Probleme, denn sie sind der festen Überzeugung, dass das Leben nur Interim und Jammer sei. So haben sie auch keine Skrupel, es zu nehmen. Das Leben. Es bedeutet ihnen nichts. Zumindest nicht das der anderen.
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 audi5000Profil
  • 11.04.2014, 16:19h lindau

  • Zu #12: das hab ich schon gelesen, aber das wollen doch gebildete Menschen sein? Naja nach ihrer Auffassung halt. Und das mit der Gaskammer vor 70 Jahren ist mir nur allzu geläufig. Hab eine Mutter bei der dieser Dreck auch nach so langer Zeit noch Früchte trägt. Und die war bei Kriegsende erst 9, aber die Gehirnwäsche hatte erfolg!
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#15 bengtAnonym
#16 goddam liberalAnonym
  • 11.04.2014, 16:58h
  • Antwort auf #15 von bengt
  • "Ist das so üblich unter euch "Christenmenschen"?"

    Da die evangelikalen Homo-Heiler medizingeschichtlich in der Tradition von KZ-Ärzten stehen würde ich sagen: Unter Christenmenschen ist jede Unmenschlichkeit möglich, weil sie eben Menschen sind.

    Und wenn Menschen sich für moralisch überlegen halten wie dieser Herr Trauernicht, dann sich sie auch unfähig über die Opfer ihrer zerstörerischen Ideologie zu trauern.
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#17 HugoAnonym
  • 11.04.2014, 17:07h
  • Hab gerade eine Mail an "Seelsorge Weißes Kreuz e. V. " losgeschickt mit dem Inhalt:
    Ihr seit eine gemein gefährliche Häuchlerbande, die verboten werden muß
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#18 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.04.2014, 17:09h
  • Homoheiler und Organisationen, welche für solche Scharlatane die Werbetrommel rühren, haben hier in Deutschland keinen Platz!
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#19 die leserAnonym
  • 11.04.2014, 17:16h
  • Diese Menschen scheinen beim Interpretieren der Worte Christi aus dem Matthäus-Evangelium "nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken" keine Kompromisse zu haben.

    Sind "evangelische Christen" eben.
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#20 panzernashorn
  • 11.04.2014, 17:17h
  • Die einzige wirkliche Störung haben doch diese religiösen Vollidioten!

    Würde Dummheit klein machen, könnte man sie selbst mit dem Elektronenmiskroskop kaum mehr finden.
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#21 panzernashorn
  • 11.04.2014, 17:28h
  • Diesen ganzen verblödeten Homoheilern etc. und Religionsfetischisten sollte man täglich kräftig den Arsch versohlen - vielleicht würde sodann die Durchblutung endlich gefördert, um den Pfropf im eventuell noch vorhandenen Resthirn zu beseitigen, auf dass sie sogar endlich mal denken könnten..............
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#22 anomeProfil
  • 11.04.2014, 17:40hKassel
  • Traurig, dass sowas in meiner wunderschönen Heimatstadt stattfindet. Trotzdem ist Kassel immer noch großartig: Wir haben die wichtigste Ausstellung zeitgenösischer Kunst weltweit und ein Weltkulturerbe. Und die Kasseler/Nordhessen sind eigentlich auch sehr tolerante Menschen.
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#23 AnomalieAnonym
#24 KrokodilstränenAnonym
  • 11.04.2014, 17:55h
  • Ist die Einladung von Herrn Kretschmann und Grünen zum "Austausch" über den Bildungsplan schon raus?

    queer.de hat jede Glaubwürdigkeit verloren, sich hier noch in irgendeiner Weise zu empören, nachdem über die skandalöse Hofierung von Homo-Auslöschern im grünen Staatsministerium in Baden-Württemberg der Mantel des Schweigens gelegt worden ist.

    Mehr offizielle Anerkennung solcher Faschisten und Menschenfeinde geht nicht!
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#25 WerbungAnonym
  • 11.04.2014, 17:58h
  • Postet mal jemand ein Bild, wie der grüne Ministerpräsident "Homo-Heilern" im Staatsministerium die Hände schüttelte?
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#26 FinnAnonym
#27 dittfurth-leserAnonym
  • 11.04.2014, 18:13h
  • warum lassen die verlogenen grünen in hessen dann eigentlich weiterhin "homo-heiler"-organisationen ein freiwilliges soziales jahr anbieten?

    das ist wirklich der gipfel der perversion.

    zitat queer.de vom 22.10.2013:

    "Evangelische Homo-Heiler [in Hessen] dürfen weiterhin ein Freiwilliges Soziales Jahr anbieten, sofern sie den Freiwilligen nicht direkt ihre homsosexuellenfeindlichen Thesen vermitteln."

    jutta dittfurth:

    "die grünen sind die partei der verrohenden mittelschicht...
    die grünen sind meister in der kunst des verrats."
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#28 ditfurth-leserAnonym
#29 vielfaltAnonym
  • 11.04.2014, 18:33h
  • Umso wichtiger zu wissen, daß es Menschen im Christentum gibt, die das Gotteswort gegen die Schwulenrechte nicht instrumentalisieren: so z.B., während auf Malta der evangelische Pastor Gordon-John Manche gegen von der Regierung geplante Homoadoption kämpft und 10.000 Unterschriften für ein Referendum gesammelt hat, distanziert sich die katholische Kirche Maltas klar von dieser Initiative, so der Sprecher der Kurie in Valetta vorgestern.
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#30 goddamn liberalAnonym
#31 goddamn liberalAnonym
#32 Miguel53deProfil
  • 11.04.2014, 22:15hOttawa
  • Antwort auf #7 von Miro
  • Halt doch einfach die ahnungslose Klappe und hoere auf, noch Oel ins Feuer zu giessen, das diese widerwaertigen und scheinheiligen Idioten unentwegt zuendeln.
    Ist ja ekelhaft, dass man daran nicht nur verzweifeln koennte, sondern hier auch noch derartige Provkation lesen muss!
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#33 Totus tuusAnonym
  • 11.04.2014, 22:17h
  • Antwort auf #31 von goddamn liberal
  • Ich vermute mal, in der Frage Antisemitismus ist für polnische Bischofskonferenz nicht die "Dame aus Stuttgart", sondern nur ein gewisser Karol Wojtyla, wie zufällig geboren in der Nähe von Auschwitz, die einzige Autorität. Derselbe, der für die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und den Juden sehr vieles geleistet - und einigen von ihnen während des Krieges sogar das Leben gerettet hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 Miguel53deProfil
  • 11.04.2014, 22:28hOttawa
  • Antwort auf #22 von anome
  • Das, was Du da beschreibst, ist mir sehr vertraut. U.a. auch deshalb, weil mir der gerade verabschiedete und langjaehrig Verantwortliche fuer die Documenta seit langem ein guter Freund ist.
    Doch ich schwoere, er und seine Familie wuerden auf so manchen Deiner Beitraege nur mit Kopfschuetteln reagieren!
    Dabei sollte Dir doch gerade die zeitgenoessische Kunst gezeigt haben, dass Denken grenzenlos ist. Und dass jede Eingrenzung, wie sie von Religionen und der Politik immer wieder gesetzt werden, Unfreiheit und Unterdrueckung bedeutet.
    Dann mach Dich doch mal frei!
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#35 TheDadProfil
  • 11.04.2014, 23:41hHannover
  • Antwort auf #7 von Miro
  • Zwischen einer "Erkenntnis" der eigenen Sexuellen Identität, und dem "Erkennen" des eigenen Geschlechtes, verbunden mit dem "Auffinden" desselben im vorhandenem Körper, nötigenfalls mit einer Anpassung, und dem offensichtlich "beliebigem" hin-un-her-switchen liegt ein eklatanter Unterschied !

    Es funktioniert nicht !

    Mann "könnte" diese Leute vielleicht sogar gewähren lassen, wenn sie ihr Angebot auf die Hetero-Heilung erweitern, und damit "unzufriedenen" Hetero´s die Möglichkeit des "Umswitchens" auf Schwul anböten..

    So lange sich das "Angebot" aber auf Homo-Heilung beschränkt, und dieses sich zuvorderst an Eltern wendet die mit der Sexuellen Identität ihres Nachwuchses unzufrieden sind, ist es nicht nur zu verurteilen, es gehört definitiv verboten, denn Kinder haben nach unserem GG die gleichen Rechte auf körperliche Unversehrtheit und Entfaltung ihrer Persönlichkeit, wie alle anderen Menschen in diesem Land auch !
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#36 LiddlProfil
  • 12.04.2014, 01:16hBraunschweig
  • Hallo Timm Johannes.

    Die in den USA haben sich aufgelöst????

    Dann kann ich eigentlich nur noch darauf schließen, dass die beiden von dir genannten Personen wahrscheinlich nichts anderes als clevere Geschäftsleute sind. Was sollten die denn machen, wenn es eines Tages keine "veränderungswilligen" (ich könnt kotzen) Homos mehr gibt?
    Hartz4? Ein bescheidenes Leben mit Häkeln und Stricken in einer evangelikalen Kommunität? Ach ja ich habs vergessen, natürlich beten, beten, beten. Worauf die Evangelikalen ja so schwören. Also egal was man da betet Hauptsache beten, beten, beten.
    Nicht dass ich etwas gegen Menschen hätte, die beten. Aber dieses beten, beten, beten und man weiß am Ende gar nicht wofür kanns doch auch nicht sein. Ach so stimmt, für die Befreiung von der pösen Homosexualität, und allein, weil man dieses schreckliche Wort in den Mund nimmt, muss man schon wieder beten, beten, beten... Was für ein Chaos muss das erst bei denen anrichten, die sich freiwillig in die Hände solcher "Heiler" begeben oder schlimmstenfalls noch von ihren Eltern dazu gezwungen werden?

    Hört mir auf, da geht es doch (auch) um Geld, wogegen ich sonst gar nicht immer was habe. Bei den Homo- Heilern aber schon. Und leider scheinen die in Deutschland immer noch genügend "Kundschaft" zu finden...
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#37 goddamn liberalAnonym
  • 12.04.2014, 08:37h
  • Antwort auf #33 von Totus tuus
  • 'Beziehungen' ist gut. Das Judenbild der polnisch-katholischen Presse war in den 30ern ähnlich dem der deutsch-evangelischen.

    hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2004-2-099

    Kuby kämpft mit dem Hinweis auf Auschwitz gegen Gender und unsere Menschenrechte. In Auschwitz wurden auch Homosexuelle ermordet.

    Der fanatisch homophobe Wojtyla lebt nicht mehr. Und Kuby ist sein Fan.

    Der hat einen 'philosemtischen' Schwenk gemacht, obwohl die späteren KZs in Chile ihm dann auch egal waren.

    Das könnte mit dem Primas Hlond zu tun haben, dessen Herzlichkeit Wojtyla später lobte:

    "Als 1946 der Mob in Kielce auf das Gerücht "Die Juden ermorden unsere Kinder" 42 Überlebende des Holocaust tötete, entschuldigte der Primas Polens, Kardinal Hlond, den Haß der Katholiken: "Mehr als ein Jude verdankt den Polen und den polnischen Priestern ihr Leben. Daß dieses gute Verhältnis nun kaputtgeht, haben die Juden selbst zu verantworten, da sie den Polen eine Staatsform aufzwingen wollen, die diese ablehnen". Juden waren für Hlond keine Polen." (hagalil)

    www.hagalil.com/archiv/98/08/polen.htm
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#38 herve64Ehemaliges Profil
  • 12.04.2014, 09:33h
  • Tja, der Kapitalismus in religiotischen Kreisen ist nichts Neues: gescheiterte Psychopathen, äh: -logen, verkorkste Krämerseelen und sonstige Geschäftemacher, die von ehrlicher Arbeit nichts halten, schicken sich an, Homosexuellen einen Schuldkomplex ob ihres Liebeslebens einzureden und bieten ihnen dann "Heilungsseminare" und ähnlichen unnützen Quatsch an, um sich selbst hemmungslos an ihnen zu bereichern.

    Wichtig dabei ist im Auge zu behalten, dass diese zwielichtigen Gestalten von unserer Bundesmutti und ihren Hofnarren hofiert, gefördert und ausgezeichnet werden anstelle sie gezielt zu bekämpfen. Das ist die eigentliche Schande dabei.
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#39 MikeschAnonym
  • 12.04.2014, 09:59h
  • Antwort auf #10 von audi5000
  • Ich würde da mal einen großen Unterschied machen zwischen den einfachen Menschen und solchen, die diese Veranstaltungen durchführen oder unterstützen.

    So mancher hier kann vielleicht aus eigener Erfahrung sprechen.
    Bei mir war es z.B. so, dass ein Teil der ansonsten recht aufgeschlossenen Verwandtschaft, allerdings wohl zum ersten Mal in ihrem Leben mit solch einem "Problem" konfrontiert, glaubte (i.S. von meinen), diese Angelegenheit entsprechend lösen zu können.
    Und ich muss zugeben, auch selbst völlig verunsichert gewesen zu sein.
    Nachdem ich dann allerdings recht schnell meinen jetzigen Partner kennengelernt und in die Szene gefunden hatte, waren die Zweifel rasch verflogen. Gehört aber vielleicht gar nicht hierher.
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#40 LorenProfil
#41 nix kommt nixAnonym
  • 12.04.2014, 12:09h
  • Also zur Nummer 7 hier erst mal: dieses Switchen wie du es nennst, das impliziert den Vorsatz "Hin und Her", und deine Formulierung klingt irgendwie abwertend.

    Ich glaube jeder, der damit konfrontiert ist, das sein Körper nicht der gefühlten Identität entspricht, also, Transleute, die "Switchen" nicht mal eben so, weil man es ja kann, und weil es ja so leicht und bequem ist und so viel Spaß macht. Genau so wenig wie die Mehrheit der Homosexuellen sich sagt: hey, ich glaub ich lebe lieber schwul, weil das ist doch viel toller. Es besteht immer mehr oder weniger ein Druck, ein authentisches Leben zu führen und sich nicht verstecken bzw verbiegen zu müssen. Es ist nicht so, das es täglich neu ausgewählt wird, wie ein paar Schuhe oder Unterhosen.

    Man kann den Eindruck gewinnen, das du es genau so siehst, und damit spielst du diesen evangelikalen Drecksäcken in die Hände.

    Statt dass die alle endlich mal akzeptieren das ihr Weltbild so was von Vorgestern ist, und das ein Fortbestehen der Gesellschaft grade auch nur möglich ist, wenn sie sich nicht gegen jede (im ersten Moment vielleicht unmöglich und beängstigend wirkende) Veränderung sträuben.

    Vielleicht ist das binäre Rollensystem aus Mann und Frau ja tatsächlich veraltet? Vielleicht gibt es tatsächlich mehr als nur zwei Geschlechter? Vielleicht ist das sogar nichts Neues mehr?

    de.wikipedia.org/wiki/Two-Spirit

    de.wikipedia.org/wiki/Papageifische

    de.wikipedia.org/wiki/Drittes_Geschlecht

    Und vielleicht ist Homosexuellsein eines der Puzzelteile, die die Identität eines Menschen verkomplettieren? Das eigene Geschlecht ist schon ein Konstrukt aus vorgeburtlichen Chromosomen, Sozialisation und Erziehung, und wenn ein Mensch dann feststellt, das er nur von einer bestimmten Art von Menschen mit einem bestimmten Geschlecht angezogen wird, dann ist das ebenso Teil von ihm. Das alles sind Dinge die die Identität, die Persönlichkeit und die Individualität eines Menschen ausmachen.

    Wer sich nicht schwul fühhlt, wer mit sich und seinem körperlichen Geschlecht zufrieden ist, wer eine Frau findet, die er an den Herd fesseln kann bzw einen Mann der die Glühbirnen wechselt und wer damit zufrieden ist, die Augen zu verschließen vor den ganzen tollen und bunten Möglichkeiten die dieser Prozess namens Leben, namens Evolution zu bieten hat, bitteschön. Aber man muss die Anderen, die sich weiter entwickeln wollen bzw sich selbst besser reflektieren und kennen lernen wollen nicht daran hindern.
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#42 herve64Ehemaliges Profil
#43 goddamn liberalAnonym
  • 12.04.2014, 15:33h
  • Antwort auf #40 von Loren
  • Ich wundere mich darüber nicht. Vielleicht liegt es ja an einer intakten Mutterbindung, dass ich keine 'Bundesmutti' brauche, die für uns doch eher die böse Stiefmutter ist.

    Über die 'intensiven' Evangelen, sollte man die Internationale der 'intensiven' Katholen nicht vergessen, die sich gerne in Verschwörungstheorien ergehen, die jedem historisch Versierten irgendwie bekannt vorkommen:

    www.youtube.com/watch?v=o_ho3H3vzyg
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#44 HugoAnonym
  • 12.04.2014, 16:16h
  • Antwort auf #38 von herve64
  • Du schreibst aus meinem Herzen vor allem aus meinem Verstand:
    " Wichtig dabei ist im Auge zu behalten, dass diese zwielichtigen Gestalten von unserer Bundesmutti und ihren Hofnarren hofiert, gefördert und ausgezeichnet werden anstelle sie gezielt zu bekämpfen. Das ist die eigentliche Schande dabei."
    Und gerade die wollen uns vorwerfen das wir radikale sind und was sind die vorgestrigen, was nicht begreifen wollen, das die Menschheit nur dann eine Chnance hat, wenn sie fortschrittlich denkt und handelt.
    Die Machthaber, egal welche, brauchen Minderheiten, die sie "bekämpfen" können, um die übrige Bevölkerung dum zu verkaufen.

    Wenn wir so laut schreien würden wie die ewig vorvorgestrigen bei Demonstrationen, dann würde ich zu gerne wissen was diejenigen vorgestrige uns nachschreien würden.
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#45 birnenbaumAnonym
  • 12.04.2014, 17:58h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Jetzt dachte ich schon, ich bekomme die erste sachliche Antwort auf Miros Anmerkung zu lesen und muss doch wieder enttäuscht fragen, woher nimmt man so einen starken Glauben und wie kommt man zu so wackligen Argumenten?

    Wie bringt man es mit dem Verstand zusammen, dass sexuelle Identität fest ist und nicht verändert werden darf, der menschliche Körper allerdings falsch sein kann? Wieso soll die "Natur" sich auf keinen Fall bei der Ausstattung unseres Geistes irren können, aber bei der Ausstattung unseres Körpers durchaus? Dieser Glaube ist nicht mehr oder weniger religiös, wie ein muslimischer, christlicher, buddhistischer, usw.

    Was die Argumentation, dass man die Leute vielleicht sogar gewähren lassen soll, wenn sie auch Konversionstherapien in die andere Richtung anbieten, bedeutet, will ich an ein paar Beispielen klar machen.
    LSBTTIQ-Gruppen kann man nur gewähren lassen, wenn sie sich in gleichem Maße für und gegen LSBTTIQ-Rechte stark machen.
    Wenn die christlichen Kirchen nicht ebenso, den Koran als Grundlage ihres Glaubens anerkennen, müssen sie ihren Betrieb einstellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#46 birnbaumAnonym
  • 12.04.2014, 18:07h
  • Antwort auf #41 von nix kommt nix
  • Dein vorletzter Satz lässt dein ganzes Argumentationsgebäude in sich zusammenfallen.
    Wenn du dich auf die Evolution berufst, darfst du weder das weiße Kreuz, noch Vonholdt, noch irgendjemand mehr kritisieren. Denn alles ist ein Produkt der Evolution! Wenn du es dennoch tust, musst du Logik und Verstand aufgeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#47 daVinci6667
  • 12.04.2014, 18:25h
  • Antwort auf #7 von Miro

  • Jeder Mensch sollte seine eigene männliche, weibliche oder Intersexuelle individuelle Identität und seine wie auch immer ausgerichtete sexuelle Orientierung erkennen und ausleben.

    Es gibt keine tausenden von Geschlechtern. Sondern, wenn du willst, so viele wie es eben Menschen auf diesem Planeten gibt!

    Nicht verwechseln. "switchen" kann niemand. Da würde man irre dabei.
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#48 TheDadProfil
  • 12.04.2014, 19:30hHannover
  • Antwort auf #45 von birnenbaum
  • Wie kommst Du zu der kruden Auffassung ein anderer als MIRO selber könnte Dir die seltsamen Gedanken in seinem Hirn erklären ?

    ""Wie bringt man es mit dem Verstand zusammen, dass sexuelle Identität fest ist und nicht verändert werden darf, der menschliche Körper allerdings falsch sein kann?""..

    Weil es sich dabei um völlig unterschiedliche Dinge handelt !

    Warum kann Mann nicht einfach "hinnehmen" das es andere Menschen gibt, die sich selbst anders definieren, als sie von ihrer Umwelt definiert, kategorisiert, und damit in Schubladen gesteckt werden ?

    Und wieso sollte ausgerechnet ich diese Schubladen auflösen, und neue entwickeln ?

    Ich gebe hier nur "mein Verständnis" der Dinge preis..
    Will Mann etwas zu den Vörgängen der Menschen "in ihnen" erfahren, sollte Mann sie fragen..

    Was definitv nicht geht ist, Religionen zu erlauben Kategorisierungen festzulegen, nach denen Mann sich "zu verhalten" hätte, zumal Sexuelle Identität keine "Verhaltensweise" ist, die erlernt werden kann, sondern mindestens genetisch bedingtes "Sozialverhalten", so, wie der Fortpflanzungstrieb in der Natur allgemein..

    Und der Absatz zur Hetero-Heilung war nichts weiter als Real-Satire..

    ""Wieso soll die "Natur" sich auf keinen Fall bei der Ausstattung unseres Geistes irren können, aber bei der Ausstattung unseres Körpers durchaus?""..

    Weil Natur das Ergebnis "aussterben" läßt, wenn es seinen Irrtum erkannt hat..

    Damit liegt einerseits klar auf der Hand das es sich nicht um einen Irrtum der Natur handelt, andererseits sich gerade Religionen, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, der Natur, bzw ihrem Gott nicht in´s Handwerk zu pfuschen, selbiges tunlichst zu unterlassen haben..

    Wer sind sie denn, das sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten, um zu erkennen das ihr Gott einen Fehler begangen hätte, indem er für die Vielfalt der Sexuellen Identitäten gesorgt habe ?
    Und was maßen sie sich an, diesen Fehler dann auch noch korigieren zu wollen ?
    Wenn die Plage oder die Sintflut ausbleibt, ist ihr Gott mit seinem Werk ganz offenbar zufrieden..

    ""Dieser Glaube ist nicht mehr oder weniger religiös, wie ein muslimischer, christlicher, buddhistischer, usw.""..

    Ich finde es ziemlich unverschämt eine Spekulation über Vorgänge in der Natur als "Glaube" zu bezeichnen, vor allem dann, wenn es im Widerspruch zu einem anderem Glauben steht..

    Dies ist kein Theologisches Seminar, und wir befinden uns nicht im Bannkreis von These, Antithese und Synthese, denn die Synthese würde einen Kompromiss bedeuten, den Mann mit solchen Auslöschungs-Versuchen und Praktiken nicht schließen kann !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 TheDadProfil
  • 12.04.2014, 19:38hHannover
  • Antwort auf #46 von birnbaum
  • ""Denn alles ist ein Produkt der Evolution!""..

    Mit Verlaub..

    Die Reduktion aller Vorgänge auf den Begriff der Evolution begrenzt die Wirkung ihrer Taten auf die Vorsehung..

    Diese Vorsehung steht im krassen Widerstreit zum "freiem Willen", auf den sich immer alle Kreationisten berufen, um das Böse in der Welt zu beschreiben, den sie aber für sich selbst vereinnahmen, indem sie ihren Absolutheitsanspruch behaupten..

    Menschen und Gruppen wie Frau Vonhold und das Weiße Kreuz zu kritisieren und zu bekämpfen, hat nichts evolutionäres an sich, eher etwas revolutionäres..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#50 RobbyEhemaliges Profil
  • 12.04.2014, 20:09h
  • Eine SCHWEINEREI, dass DIE überhaupt noch frei rumlaufen! - Solche sollten mal "professionell" in einer Klappse betreut werden... Da könnten sie wenigstens keine Menschenleben mehr gefährden und keine unschuldigen Homosexuellen psychisch und physisch fertig machen. Dass solche Perversen jetzt auch noch "werben" wollen, ist ja wohl das Allerletzte!
  • Antworten » | Direktlink »
#51 RobbyEhemaliges Profil
  • 12.04.2014, 20:12h
  • Antwort auf #7 von Miro
  • An diesem Pamphlet von Dir merkt man echt, dass Du KEINE Ahnung hast, um was es hier überhaupt geht! Wenn Du schon nicht weißt, was schwul oder lesbisch etc. ist, dann misch Dich wenigstens in unsere Diskussionen nicht mehr ein! SO viel Rücksichtnahme auf LGBTIs kann man schließlich auch von jemandem wie DIR erwarten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#52 sperlingAnonym
  • 12.04.2014, 20:13h
  • Antwort auf #45 von birnenbaum
  • >"Jetzt dachte ich schon, ich bekomme die erste sachliche Antwort auf Miros Anmerkung zu lesen"

    wieso? schon meine antwort in #8 war sachlich.

    die thesen der queer theory völlig verdreht wiederzugeben, um damit scheinbar das zu widerlegen, was queer theory WIRKLICH sagt, ist nur ein perfider trick. weshalb sollten wir jemandem ein theoriegebäude sachlich erklären, wenn sich schon beim ersten kommentar abzeichnet, dass er nur an provokation und polemik interessiert ist?

    vor allem geht es hier gar nicht um queer theory, sondern um die "pray away the gay"-scharlatane, die in unverantwortlicher weise zentrale therapiestandards missachten, um ihre ideologischen kämpfe auf dem rücken von labilen menschen in krisensituationen auszutragen.
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#53 RobbyEhemaliges Profil
#54 RobbyEhemaliges Profil
#55 RobbyEhemaliges Profil
#56 nix kommt nixAnonym
  • 12.04.2014, 21:10h
  • Antwort auf #46 von birnbaum
  • Ja, ich tu es dennoch! Und dann? Kommt die Logikpolizei? Ich finde jedenfalls nicht das der Begriff Evolution (im Sinne von Vielfalt) meine anderen Aussagen untergräbt.

    Aber weil ich nett bin versuch ich es noch mal anders:

    Lieber Poster Nr. 7, liebe Evangelikale, es gibt eben nicht nur schwarz und weiß. Von eurer Norm abweichende Lebensformen, Identitäten und Lebensentwürfe sind kein (neuer) Trend, es gibt sie, die Vielfalt, also auch die Homosexualität und die Transsexualität schon immer, wozu als Beweis einige Beispiele zu finden sind in der gesamten Flora und Fauna, welche die Evolution hervorgebracht hat.

    Ich kritisiere diese sogenannten Christen dafür, das sie die Augen vor der Vielfalt der Evolution verschließen, weil vor mehr als 2000 Jahren irgendeiner sagte, das die Erde in einer Sechstagewoche entstanden ist. Das ist meiner Meinung nach Quatsch (den ich aber tolerieren kann weil das Ganze ja schon Kreativitätspunkte verdient), genauso wie sein Geschlecht und seine Orientierung zu switchen Quatsch ist. Da sieht man mal, auf welchem Stand die sind. Und nicht genug dass die dann auch noch irgendwelche Treffen und Kongresse ab, wo sie sich in ihrer Dummheit gegenseitig bestärken, sie vergreifen sich an der Unsicherheit anderer und spannen die vor ihren Karren.

    Das musste jetzt auch noch raus.

    Oder wie ich in einem späteren Post sinngemäß las: wenn Gott ein Problem mit mir hätte, würde er es klären kommen.
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#57 timpa354Ehemaliges Profil
#59 timpa354Ehemaliges Profil
#60 nix kommt nixAnonym
  • 12.04.2014, 22:01h
  • Antwort auf #45 von birnenbaum
  • "Wie bringt man es mit dem Verstand zusammen, dass sexuelle Identität fest ist und nicht verändert werden darf, der menschliche Körper allerdings falsch sein kann?
    Wieso soll die "Natur" sich auf keinen Fall bei der Ausstattung unseres Geistes irren können, aber bei der Ausstattung unseres Körpers durchaus? "

    Warum immer alles mit dem Verstand zusammen bringen wollen? Ich weiß schon, so wie hier mit hochtrabenden Formulierungen rumgeschmissen wird, das ich glaub ich grad ein bisschen der nervige Krümel bin der versucht mitzureden, aber wie schon mal gesagt: ich tu`s dennoch: (oder mir ist heute einfach nur langweilig und es kommt nix im TV...)

    Die Ausstattung unseres Geistes ist ein Konstrukt, das meiner (nicht studierten aber aus eigenem Erleben und Beobachtungen gefilterten) Meinung nach während des Aufwachsens immer weiter gebildet bzw verändert bzw weiterentwickelt wird durch allerlei Einflüsse.
    Der Geist ist zwar vorhanden aber nicht ganz so "fertig", wie es der Körper bei der Geburt ist...denke ich.

    Der Körper kommt durch vorgeburtliche Einflüsse zusammengebastelt so auf die Welt, wie er dann weitgehend immer bleiben wird. Jedenfalls die Grundform, das biologische Geschlecht. Es sei denn es wird eben dann nach der Geburt operativ verändert, aber das ist ein anderes Thema.

    Heißt, der Geist ist weniger statisch als der Körper. Fehler kann die Natur bei beiden wohl machen. Allerdings, für alle die es gerne sachlich mögen: Es heißt nicht Fehler, sondern Mutation. (und nein, ich habe Mutation nicht negativ besetzt, es ist der sachlich korrekte Begriff für alles, was die Natur so bastelt.) Ich bin ungern ein "Fehler" der Natur!

    Jedenfalls sitzt im Geist doch auch irgendwie unser Bewußtsein, das uns doch erst unserer eigenen Identität bewußt werden lässt. Da ist es doch wesentlich "leichter" den Körper zu verändern, anzupassen. Kein Transgender wird je sagen: In meinem Körper wohnt ein falscher Geist, so lustig das auch ist diesen Ansatz mal weiterzuspinnen.

    Und klar kann sich die Natur auch bei der Ausstattung unseres Geistes irren. Ich denke da an erbliche Geisteskrankheiten...? Kenn ich mich nicht so aus mit...

    Aber man kann keinem das Bewußsein rausnehmen, und es in ein anderes ändern, damit es zum Körper besser passt. Das ist ja im Prinzip genau das, was diese Heiler die ganze Zeit meinen zu können,, ein Bewußtsein, eine Identität bzw identitätsbildende Merkmale der Persönlichkeit ändern zu können.

    Damit hält der Krümel dann wohl mal besser wieder die Klappe.
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#61 MeineFresseAnonym
#62 LorenProfil
#63 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2014, 08:47h
  • Antwort auf #61 von MeineFresse
  • "Gender existiert, selbst Gendergegner müssen das zugeben. einmal googeln genügt"

    Dass Gender existiert, beweisen vor allem die fanatischen Gender-Gegner.

    Neoklerikale Amazonen wie Kuby.

    Oder nicht eben maskuline Verteidiger 'traditioneller Männlichkeit' wie der:

    www.youtube.com/watch?v=MUEgJvbB3xs

    Oder der:

    www.youtube.com/watch?v=mqfdhOnhz3o

    Mich hat der hysterisierte Protest in Frankreich und anderswo darin bestätigt, dass bei vielen (nicht bei allen!) Familie und Heterosexualität kein 'natürliches' und inneres Anliegen sind, sondern ein zerbrechliches Zwangskonstrukt, dass man krampfhaft 'verteidigt', indem man andere entrechtet und erniedrigt.

    Und das ist dann Gender.
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#64 Constance OhmsAnonym
  • 13.04.2014, 11:09h
  • Eine ebenfalls klerikale Organisation aus den USA, EXODUS, hat sich bereits im vergangenen Jahr für ihr "zerstörerisches Verhalten" öffentlich ENTSCHULDIGT! Homosexualität ist KEINE KRANKHEIT, es ist ein natürliches Begehren und Leben.
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#65 stromboliProfil
  • 13.04.2014, 11:17hberlin
  • Antwort auf #29 von vielfalt
  • "Umso wichtiger zu wissen, daß es Menschen im Christentum gibt, die das Gotteswort gegen die Schwulenrechte nicht instrumentalisieren"

    echt.. irgendwie nicht kapiert; wer ist denn nun gegen was..
    die rkk für die homoadoption und der evg-pastor gegen.. oder umgekehr, wie ich mal annehmen will...
    wie auch immer: gäbe es die einen nicht, bräuchte es der anderen ebenso wenig.
    Beides ergibt sich aus dem selben übel.
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#66 RobbyEhemaliges Profil
#67 Gaius
  • 13.04.2014, 16:58h
  • Antwort auf #31 von goddamn liberal
  • Danke für den Link, hab mir das Video, begleitet von einem anhaltenden Brechreiz, angetan.

    Es ist faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit diese "Dame" ihre giftigen Lügen verspritzt. Sie scheint zu vergessen, dass ihr großer unsichtbarer Freund auch dies als Sünde deklarieren lässt.
    Die Homoheilung begeht Mord, denn ein Opfer dieses Wahnsinns ist kein Selbstmörder, wenn er sich tötet. Er wurde ermordet.

    Als kleine Randnotiz:
    Wie üblich habe ich das Video mit Frau Kuby gemeldet, nicht ohne eine grob-ironisch-sarkastische Anmerkung in Richtung youtube, da diese bei solchen Videos niemals einen Verstoß gegen die Richtlinien sehen:

    "Frau Kuby ruft erneut dazu auf, Homosexualität zu verteufeln, was mittelfristig zu weiteren Gewalt führt. Diese Meldung ist pro Forma, youtube fühlte sich bisher ja nicht in der Verantwortung, solche Inhalte zu entfernen. Jeder Mensch hat das Recht, im 'Lichte der Meinungsfreiheit', Lügen zu verbreiten. Vielen Dank für die Unterstützung der Homohasser. "
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#68 biologischAnonym
#69 -Anonym
#70 NewsletterAnonym
  • 14.04.2014, 12:43h
  • Die Ausgabe

    "Homo-Heiler treffen sich im grünen Staatsministerium in Baden-Württemberg"

    muss ich wohl verpasst werden.

    #Aufschrei

    #Verlogenheit

    #Weichspül-Ökos

    #MeisterdesVerrats
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#71 KMBonnProfil
  • 14.04.2014, 13:31hBonn
  • Es ist ein mühseliger Weg, bis wir eine aufgeklärte und "entkatholibanisierte" Gesellschaft haben. Religion gehört maximal in den Brauchtumssektor, wie die Karnevalsumzüge und sollten dem privaten "Spaß" vorbehalten bleiben.
    Und bis wir soweit sind, heißt es eben, dafür einzutreten, daß den Religioten soviel Boden wie möglich entzogen wird.
    Also einsetzen für konfessionslose KiTas und Schulen, Religionsunterricht erst ab einem gewissen Alter. Oder dafür sorgen, daß kirchliche Veranstaltungen teurer werden. Wenn in den Innenstädten wegen Lärmbelästigung erfolgreich geklagt werden kann gegen Festivitäten und der Ruf des Muezzin von der Moschee nicht erschallen darf, sollte man sich dafür stark machen, dass auch das nervige Gebimmel der Glocken eingeschränkt wird.
    Kinder mit deutlichen Worten wegschicken, wenn sie für kirchliche Organisationen sammeln.
    Man muß Stück für Stück, Schritt für Schritt den Raum kirchlicher Aktivitäten durch aktiven wie passiven Widerstand einengen.
    Bis die fanatischen Fans der Pfaffen mal merken, dass ihrem Aberglauben Grenzen gesetzt sind.
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#72 timpa354Ehemaliges Profil
#73 Gaius
  • 15.04.2014, 19:44h
  • Antwort auf #71 von KMBonn
  • "Und bis wir soweit sind, heißt es eben, dafür einzutreten, daß den Religioten soviel Boden wie möglich entzogen wird."

    Der Witz an der Sache ist, dass die Religioten solche Aussagen mittlerweile als Religiophob, Katholiphob und Scheissdiewandanphob bezeichnen und deswegen meinen, auch sie können die Opferkeule schwingen.

    Kurz gesagt: sie waschen mittlerweile nicht nur ihre Hände in Unschuld, sondern auch ihre Hirne in Batteriesäure.
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#74 Miguel53deProfil
  • 16.04.2014, 23:35hOttawa
  • Antwort auf #72 von timpa354
  • In einem Umfeld, in dem Gayrights wirklich komplett erreicht sind, lebt es sich wirklich erstaunlich gut. Hier ist es selbstverstaendlich, dass man auf den Hinweis man sei verheiratet, automatisch und ohne Vorbehalt gefragt wird: "Mann oder Frau?"
    Und es ist ueberhaupt kein Problem, das alljaehrlich Sommerfest der Militaereinheit meines Mannes in unserem Garten zu begehen.
    Es tut gut, so etwas zu erleben!
    Und es tut ebenso gut, so etwas zu lesen! Kanada ist in dieser Hinsicht absolut vorbildlich.
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#75 FredAnonym
  • 11.05.2014, 17:00h
  • Es ist kein Kommentar über Religion oder Kirche. Nichts über die machtpolitischen Interessen, die Menschen im Namen dieser gegen andere verbrochen haben. Keine versklavende Doktrin menschlicher Versuche, sich doch wieder über andere Mitmenschen zu erheben. Sondern über Gründe, weswegen menschliche Umpolungsversuche, unter oft vorgeschobenem christlichen Mantel und ohne die Tiefe erkannt zu haben, grober Unsinn sind.

    Es ist also ein Kommentar über das, was nach alledem im Evangelium freigelegt bleibt: Über das totale "Verknallt-sein" Gottes in Dich und mich. Nur Deine Person ist an erster Stelle wichtig, nicht was an vielleicht Trennendem existiert. s. Joh.3,16 Der seinen Sohn Jesus Christus all das Leid der Welt, auch Deines, handfest erleben lies, und durch seinen Tod und Auferstehung anbietet, in der Annahme dieser Tat, vom egozentrischen zum christuszentrierten Menschen der geschenkten echten Nächstenliebe zu gelangen. Und dabei in die Gemeinschaft mit der unfassbar grossen Liebe Gottes versetzt zu werden, die man sonst nicht wahrnehmen kann, als in der Annahme der Tat Jesu. Sie ist ein Angebot für jeden von uns, aus dem Tod der häufigen Kälte und Ignoranz dieser Welt ins echte Leben 'nach Hause' zu kommen. Es kostet nur ein inneres 'Ja', sich über diese Brücke Jesu' mit Gott versöhnen zu lassen und Ewiges Leben und volle Freude im Hier und Jetzt als neuem Lebensstil zu leben.

    Vor mancherorts existierender Macht- und Profilierungslust draussen, wird dieser stille Kern heute übersehen.

    Kein Mensch ist in der Lage oder hat das Recht, aus sich heraus die Bestimmung oder Ausrichtung eines Menschen festzulegen, erst recht nicht in institutionellem -oder den Mensch vergessenden- missionarischem Eifer. Denn das Zentrum des heute relevanten Evangeliums hat nichts inne, das auch nur im Ansatz auf Gewalt oder Druck setzt.

    Das ist in dieser Debatte zu Differenzieren: Gerade im Leben jener, die Christsein propagieren, wird die Liebe Gottes im höchsten Gebot der Nächstenliebe und Empathie (Philia) sichtbar sein. 1.Kor,13ff. und Joh.13,35 - Auf Gegenseitigkeit angelegte Toleranz und Respekt sind darin grundlegende Merkmale, weil sie von Gott erkannt sind und sie seine Liebe für andere draussen gesehen haben.
    Sie möchten, dass jeder seinen Weg unabhängig von menschgemachten Ideologien oder Doktrinen in dieser Liebe Gottes in Jesus Christus findet. Da biblisch gesehen freie Entscheidung und Liebe Gottes auch ein "Nein" akzeptiert, wird dieses auch hingenommen werden, da der in Röm. 1ff beschriebene alte Mensch im neuen Menschen gerecht gemacht wurde und eitles Streben oder Selbstbehauptung nicht mehr notwendig sind. "Denn wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit." 2.Kor.3,17

    Der Autor ist "Hete", seit 25 Jahren bekennender Christ und Bildjournalist.
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