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- 14. Dezember 2004 1 Min.
Kairo "Keuschheit und Treue" werden von Religionsführern aus der arabischen Welt als bestes Mittel gegen die Ausbreitung von HIV und Aids angesehen. Das ist das Haupt-Ergebnis einer von 80 Vertretern von christlichen und moslemischen Organisation unterzeichneten Erklärung. Das sei die erste derartige Erklärung in der Region, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Neben der Keuschheit solle jedoch jedes Mittel genutzt werden, das die Ausbreitung der Krankheit verhindern könne. Obwohl die religiösen Führer das Wort Kondom nicht nannten, gingen sie damit weiter als Papst Johannes Paul II, der die Nutzung von Kondomen ablehnt. In dem Papier erklärten sich die Unterzeichner ferner solidarisch mit Positiven und "ermutigen sie zu beten und Gottes Hilfe zu erlangen." Zu den Vertretern gehören unter anderem Ali Gomaa, der Mufti Ägyptens, der populäre Scheich Jussif al-Karadawi und ein Vertreter der ägyptischen koptischen Kirche. Die gemeinsame Erklärung war auf Initiative des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zu Stande gekommen. (pm/dk)















Wieso haben religiöse Führer immer Angst davor, durch ein "Ja" zur Sexualität könnten ihnen ihre Felle davon schwimmen?