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Kommentare zu:
Arsène Wenger: Gesellschaft nicht reif genug für schwulen Fußballer


#3 m123Anonym
  • 20.04.2014, 14:53h
  • Blödsinn, die Gesellschaft IST reif genug für offen schwule aktive Fußballprofis.

    Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung unterstützen die Öffnung der Ehe. Die große Mehrheit wird sich also nicht an einem offen schwulen Fußballprofi stoßen.

    Eine Minderheit von ewiggestrigen Arschlöchern wird es immer geben.

    Je früher ein Coming Out im aktiven Fußballprofisport, desto schneller wird sich auch die Homophobie im Profifußball abbauen.

    Es muss ein trauriges Leben sein, wenn man Fußballprofi ist, und einen Teil seiner Identität in der Öffentlich künstlich versteckt oder verleugnet. Man lebt nur ein Mal.

    Wenn ich Fußballprofi wäre, dann würde ich mein Schwulsein nicht künstlich verstecken. Ich würde mich auch mit meinem Freund offen zeigen, so wie sich heterosexuelle Fußballprofis auch mit ihrer Freundin zeigen. Als prominenter schwulerFußballprofi würde ich dann auch meine Stimme für die rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Menschen erheben, d. h. insbesondere für die Öffnung der Ehe. Ich denke das würde im politischen Berlin schon einen gewaltigen Druck in Richtung Gleichstellung ausüben.
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#4 daVinci6667
  • 20.04.2014, 15:21h

  • Ich fürchte, erst wenn "gay acting" so hipp unter Heten ist wie "straight acting" unter vielen Schwulen, werden wir im Breitensport wie auch auf Schulhöfen das Problem der Homophobie endlich gelöst haben.

    Für den Fussballprofi ist wichtig zu wissen das keine Werbeverträge flöten gehen und er auf dem Rasen geschützt ist. Dann sollte er wirklich die Eier haben sich zu outen.

    Für schwule Jugendliche wäre das zweifellos von unschätzbarem Wert. Deshalb, sollte das noch sehr lange dauern, könnte man sich überlegen ob die Community der einzelnen grossen EU-Staaten dem ersten aktiven Fussballprofi der sich sauber outet und Hand in Hand mit Freund/Mann in die Kamera lächelt, ein Preisgeld von einer Million Euro zahlt. Nicht falsch verstehen, nur wenns nicht anders geht. Aber dass muss endlich kommen!

    Jetzt erst einmal überall gleiche Rechte und wirksamer Schutz vor Diskriminierung, (homophoben Schwulenhassern muss echte Strafe drohen!) über Bildungspläne nicht nur ewig schwafeln sondern umsetzen sowie "Homoheilung" verbieten.

    Denn was nützte uns Akzeptanz von schwulen Jugendlichen an den Schulen wenn Religioten-Eltern ihre Kinder anschliessend legal zu Homoheilern schicken dürfen?
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#5 TheDadProfil
  • 20.04.2014, 17:06hHannover
  • Natürlich ist die Gesellschaft "reif" genug dafür..

    Sie ist sogar überreif, wie das Outing Hitzlsperger´s eindrucksvoll bewiesen hat..

    Nicht reif sind weiterhin viele Trainer, viele Spieler, viele Vereine, die DFL, der DFB, die UEFA und die FIFA, viele Fan´s, vor allem so genannte "Ultra´s" und "Hooligan´s", die am Sport selbst ganz offensichtlich gar nicht mehr interessiert sind :

    www.handelsblatt.com/fussball-international-griechenland-kra
    walle-ueberschatten-pokal-halbfinale/9776344.html


    Und da waren die alle hübsch im Stadion..
    Einschließen, Identitäsfeststellung, Anzeige, Ausschluß aus den Stadien auf Lebenszeit, damit dieser Krawall endlich einmal ein Ende hat !

    ""Es sei einfacher, gegen Rassismus vorzugehen als gegen Homophobie, weil dieser "sichtbarer" sei, so der 64-jährige.""..

    So ein Schwachsinn..
    Als wenn der Homophobismus innerhalb der Stadien und der Mannschaften ein "unsichtbares Phänomen" darstellte..
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#6 sanscapote
  • 20.04.2014, 17:20h
  • Arsène Wenger hat Angst. Das ist sein Problem. Aber dafuer gibt es Psychotherapeuthen.

    Wenger kennt die "Gesellschaft" nicht. Er kenne nur seine Fussballgesellschaft. Und diese auch niche genug. Jedenfalls hat er so seine Vorstellungen, was waere wenn.

    Ein Armutszeugnis ist das!

    Besonders fuer die schwulen Fussballer, den schwulen Nachwuchs und die schwulen Fans des Fussballs bis hin zu den Kindern-Jugendlichen in den Schulen, denen durch Aussagen wie die von Wenger das Verstaendnis, das Coming-out und die Beseitigung von Mobbing erschwert wird.

    Herr Wenger, was sie sagen ist la merde (Sch**ss*)
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#7 HugoAnonym
  • 20.04.2014, 17:30h
  • "Vielleicht ist unsere Gesellschaft noch nicht entwickelt genug"

    Wann dann?
    Ich weiß nicht, aber manchmal glaub ich, das die Spieler in ihrem Vertrag stehen haben, das Sie sich nicht outen dürfen, falls sie schwul sein sollten.
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#8 RobbyEhemaliges Profil
  • 20.04.2014, 17:32h
  • Antwort auf #4 von daVinci6667
  • Da gebe ich Dir vollkommen Recht, 'daVinci'. Um allerdings die Bildungspläne in Deutschland wirklich zügig umsetzen zu können und die 'Homo-Heilungen' zu verbieten, müßte meiner Meinung nach in sämtlichen Bundesländern die homophoben CDU/CSU erstmal in der Opposition verschwinden und außerdem den beiden "Amtskirchen" der komplette Einfluss - finanziell und gesellschaftlich - entzogen werden. Denn solange die CSU/CDU und die Kirchen irgendeine Macht in diesem Land haben, kann sich nicht wirklich was für uns zum Besseren hin ändern. - Und ich denke, dass es sicher auch kein ZUFALL ist, dass ausgerechnet im CSU-regierten Bayern die nächste große Welle der Hass-Demos nach denen in BW starten soll. - Ich habe mich ja schon bei Thomas Niederbühl von der 'Rosa Liste' erkundigt, ob es am 10. Mai eine Gegendemo geben soll, aber da ist keine geplant. Ich schätze, dass sie diese wegen der großen CSU-Fraktion im Stadtrat nicht mehr durchgebracht haben, denn VOR der Kommunalwahl hat es eigentlich schon immer wieder mit Genehmigungen der Protest-Aktionen geklappt (z.B. das Kiss-In 'To Russia with Love' im letzten September, den Gergiev-Prosteten etc.). - Da muß man erst mal abwarten, ob hier in Bayern nicht noch ein weiterer ziemlicher Rückschritt in Bezug auf die LBGTI-Gleichstellung eintritt, denn ich denke, dass sich die vielen konservativen, homophoben CSU-Wähler leider sehr leicht für diese Hass-Aktionen der Religioten begeistern lassen werden. -
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Homo-Hasser ohne ein genaues Kalkül zuerst BW und dann das CSU-regierte Bayern auswählen. Wahrscheinlich wissen sie, dass sie es in einem Bundesland, indem die homophobe CDU in der Opposition sitzt, wesentlich schwerer hätten, weil die CDU ihnen ja immer Rückendeckung bei ihren homophoben Aktionen gibt. - Anders kann ich mir diese Vorgehensweise nicht erklären. -
    Ich glaube, wenn die CDU und die Kirchen keinen so großen Einfluss mehr auf die Politik und dadurch auch auf die Bevölkerung mehr hätten, dann könnte wirklich ein "Umdenken" in der Gesellschaft stattfinden und dann würden sich auch sehr viel MEHR Menschen trauen, sich zu outen und zu ihrer Homosexualität zu stehen, weil dann Homosexualität einfach als etwas ganz Normales akzeptiert werden würde.

    Frohe Ostern!

    Robby
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#9 HugoAnonym
#10 FinnAnonym
  • 20.04.2014, 18:40h
  • Wieso müssen immer Leute, die sich gar nicht mit dem Thema beschäftigen, ihre dummen Thesen, die durch nichts begründet werden, sondern einfach so aus ihrer Phantasie entspringen, so laut in die Welt rausschreien.
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#11 daVinci6667
  • 20.04.2014, 19:08h
  • Antwort auf #8 von Robby

  • @Robby und Hugo

    Mir sind progressive, linke und grüne Parteien zwar auch lieber...

    Doch der Korrektheit halber sei erwähnt, dass es eigentlich nur darauf ankommt, ob konservative Parteien gleichzeitig religiös sind, wie z.B. in Deutschland.

    Religiöses Zeugs egal welchen Genres muss verschwinden! Denn mit ihnen droht permanenter Rückschritt. Mit ihnen weiss man nie ob nicht doch wieder irgendwo Scheiterhaufen angezündet oder Baukräne aufgestellt werden an denen Unsereiner dann einmal baumeln muss..

    Vor nicht religiösen Konservativen wie in UK, Kanada den Niederlanden, Skandinavien usw. brauchen wir uns nicht mehr zu fürchten. Mitunter führen diese sogar die gleichgeschlechtliche Ehe ein oder unterstützen Bildungspläne.

    Soweit ist in Deutschland nicht einmal die SPD weil die aus purer Machtgeilheit wie eine billige Hure alle Prinzipien aufgibt und unbedingt mit einer Religioten-Partei koitieren, äh koalieren muss.

    Sorry, diese Wut musste noch raus.

    Euch beiden herzlich auch noch fröhliches Eiersuchen und vor allem finden.

    Wir vernaschen dieses Jahr zum Dessert statt eines Schoggi-Osterhasen einen Schoggi-Penis. Die Eier sollen ne feine Nougatfüllung drin haben...
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#12 HugoAnonym
#13 Klaus001Anonym
#14 PeerAnonym
  • 20.04.2014, 21:00h
  • Wenn nicht irgendwann mal Fußballer vorangehen, wird die Zeit nie dafür reif sein.

    Dass die Zeit in anderen Bereichen reif für Outings ist, liegt auch nur daran, dass andere vorangegangen sind statt sich weiterhin wie Kakerlaken zu verstecken... Es gibt nichts, wofür sich schwule Fußballer schämen müssen...
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#15 Thom_ass1973
  • 20.04.2014, 21:40h
  • Wer regelmäßig auch bei 2., 3. Liga Kreisklasse usw. auf bzw, an dem Platz ist, weiß das der Mann recht hat !!

    Es gibt im Fußball noch einiges zu tun, um die "Fangesellschaft" an die "normale Gesellschaft" anzugleichen, geschweige denn an eine liberale, weltoffene, tolerante, homofreundliche Welt!!

    Das was sich da "Fan" nennt und schon nen Affen nachmacht ( bei dunkler Hautfarbe des Spielers) oder ein Schwein bei nem türkischen Spieler,
    WAS GLAUBT IHR WOHL WAS DIE bei nem Homo machen ?!

    Mann, Mann, Mann wacht endlich auf, kommt aus den Ghettos raus und lebt mal unter Heten - dann ist echt schnell Schluss mit euren "Wolkenschlössern"
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#16 HugoAnonym
  • 20.04.2014, 22:16h
  • Antwort auf #15 von Thom_ass1973
  • "Es gibt im Fußball noch einiges zu tun"

    Nicht nur im Fußball, hab gerade bei Sat1Gold "All you need is love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann" gesehen, ist zwar "nur" eine Komödie mit vielen Klischees, was allerdings den Spiegel der gesamten Gesellschaft vorhalten.
    Deshalb ist es wichtig, das sich Persönlichkeiten, egal was für ein Berreich, sich outen und der gesamten Gesellschaft zeigen das es uns gibt und nicht länger uns verstecken wollen.
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#17 myysteryAnonym
  • 20.04.2014, 22:54h
  • Antwort auf #15 von Thom_ass1973
  • Man muss Fehlverhalten eben sanktionieren.

    Mit lachhaften Geldstrafen im Promillebereich und noch lächerlicheren "Blocksperren" (wie z.B. beim Bayernspiel, als die 10-"Telekom"-Plätze leer blieben) erreicht man nichts.

    Wenn jedoch bei jedwedem, sei es noch so "leichten", Fehlverhalten (sei es homophob, rassistisch oder was auch immer) konsequent Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit angeordnet werden, dann werden die "Problemtäter" schnell konditioniert. Schließlich entbehren sie sich dann selbst ihrer Plattform.

    So funktioniert das auch. Doch dazu bräuchte es einen echten Willen.

    Arnse Wengers Aussage macht auch keinen Sinn. Schwule sollen sich zwar nicht outen, aber es braucht "Sichtbarkeit" (wie bei den Spielern, die rassistisch beleidigt wurden/werden), um gegen Ausgrenzung und Hass vorgehen zu können. Hä?
    Also brauchen wir ja doch ein Outing, oder nicht?

    Konsequenz und Wille. Mehr braucht es nicht.
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#18 KokolemleProfil
  • 21.04.2014, 05:57hHerschweiler
  • Doch die Gesellschaft ist reif für einen schwulen Fußballstar. Nur weil es hier so viele ewiggestrige Arschlöcher von Politikern (siehe in den Unionsparteien besonders zahlreich aber vereinzelt auch in anderen Parteien) haben wir heute immer noch gewaltige Defizite. Die könnten durch die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben endlich abgebaut werden, da die Aktzeptanz dann weiter wachsen würde. Aber was passiert? Da schwafeln Politiker von den Unionsparteien, das würde die Heteroehe gefährden und das Schoßhündchen SPD tut nicht dagegen wegen des Machterhaltes. Konsequent wäre, wenn sich die Union nicht bewegt, die Androhung der Aufkündigung der Großkotzalition.
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#19 FoXXXynessEhemaliges Profil
#20 stephan
#21 JörgAnonym
#22 paren57Ehemaliges Profil
  • 21.04.2014, 23:04h
  • Antwort auf #3 von m123
  • "Blödsinn, die Gesellschaft IST reif genug für offen schwule aktive Fußballprofis."

    Die Gesellschaft vielleicht schon, aber die Fußballgemeinde ist keine repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung. Wer sich an Ersatzkriegsspielen delektiert (sorry, aber hört mal die Fußballkommentare im TV an), soll eine Akzeptanz für Tunten entwickeln? Ich habe den Eindruck, da sind eher Kerle gefragt, die sich prügeln und nicht nachdenken. Die Fans ja nicht nur eines Vereins machen es uns ja nach fast jedem Spiel vor.
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#23 timpa354Ehemaliges Profil
  • 22.04.2014, 01:44h
  • Antwort auf #11 von daVinci6667
  • Vorsicht , die Grünen wollten eine Kultursteuer nach italienischem Vorbild bei uns einführen, weil der katholischen Kirche nach dem publik werden des Kindesmissbrauchs, so viele Kirchensteuerzahler abhanden kamen. Solche Leute wollen damit praktisch alle Deutschen zwangsverpflichten für die Kinderficker zu zahlen, daher sind mir die Grünen sehr suspekt, wenn sie mit solchen widerwärtigen Ideen um die Ecke kommen. ( Sind auch nicht mehr was sie mal waren).
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#24 Foxie
  • 22.04.2014, 22:39h
  • Mr. Wenger macht es sich einfach. Die Gesellschaft ist mehr als bereit für schwule Fußballer.

    Die "Fans" aus der Pöbel- und Prügelecke sind das Problem. Mit denen will er es sich nicht verderben, sind immerhin auch zahlende Kundschaft. Und oft genug auch für die übrige Herde tonangebend.
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#25 TheDadProfil
  • 22.04.2014, 22:54hHannover
  • Und wieder ein wunderbares Beispiel für den vorhandenen Homophobismus im Fußball :

    ""In ländlichen Gegenden habe man ihm gesagt, das Problem Schwulsein gebe es dort nicht, sondern nur in der Stadt,""..

    ""Von einem Funktionär in einer ländlichen Sektion des Landesfußballverbandes habe er sich anhören müssen: Bei uns gibt es keine Schwulen. Einer muss doch die Heteros schützen und das bin ich.""..

    ""Ein Vorstandsmitglied eines Vereins ließ ausrichten, dieses Thema kommt in meinem Bewusstsein nicht vor und hat keinen Platz im Fußball. Er würde seinem Sohn nicht sagen, dass es schwule Männer gibt. ""..

    Das sind dann sicher auch die Typen die mit einer Petition gegen Bildungspläne stimmen..

    ""Er würde seinem Sohn nicht sagen, dass es schwule Männer gibt.""..

    Da kann Mann nur hoffen das der Sohn andere Quellen hat, aus der er etwas über das wahre Leben erfährt, und falls er selbst Schwul sein sollte, das er Menschen findet, die ihm helfen, bei was auch immer, und sei es ein Coming Out gegenüber dem Homophibistischem Vater..

    Der ganze Artikel :

    m.taz.de/Theaterprojekt-gegen-Homophobie/!137137;m/
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