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Diskriminierung
Kanada: Schwuler Zwölftklässler verklagt katholische Schule
- 22. April 2014 2 Min.

Über den Fall Christopher Karas wird in kanadischen Medien heftig diskutiert
Ein 18-jähriger Schwuler sorgt in Kanada für Aufsehen, weil er seine katholische Schule wegen homosexuellenfeindlicher Diskriminierung vor den Kadi zerrt.
Die frankofone Schule "École Secondaire Catholique Sainte-Famille" in der Großstadt Mississauga nahe Toronto muss sich vor dem Menschenrechtsgerichtshof der Provinz Ontario verantworten. Wie die kanadische Zeitung "The Globe and Mail" berichtet, hatte der Schüler Christopher Karas die katholische Bildungseinrichtung verklagt, weil er als schwuler Schüler diskriminiert worden sei. Er wirft der Schule mehr als 35 Verstöße gegen kanadische Gleichbehandlungsgesetze vor.
Karas beschuldigt die Schule unter anderem, nicht gegen homophobes Mobbing im Klassenzimmer vorgegangen zu sein. Außerdem hätten Lehrer Schwule und Lesben im Unterricht als nicht gleichwertig mit Heterosexuellen bezeichnet. Er verklagte die Schule deshalb auf 25.000 Dollar (16.500 Euro). Außerdem müsse sich die katholische Einrichtung schriftlich bei ihm entschuldigen. Zu den weiteren Forderungen gehören Sensibilisierungskurse für Lehrer und Schüler sowie die Einrichtung geschlechtsneutraler Toiletten.
Die Schule weist alle Vorwürfe zurück. "Es gab bei uns keine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung", hieß es in einer ersten Pressemitteilung.
Das Thema Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben führt in Kanada immer wieder zu Kontroversen, insbesondere seit das Land 2005 die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet hat. So kam es etwa vor zwei Wochen zu einer Auseinandersetzung, als der evangelikalen "Trinity Western University" in der Provinz British Columbia die Einrichtung einer juristischen Fakultät genehmigt wurde. Mehrere Anwälte und Aktivisten erklärten, dass die Hochschule Antidiskriminierungsgesetze breche, weil sie von ihren Studenten verlangt, keinen vorehelichen oder gleichgeschlechtlichen Sex zu haben. Studenten müssen ein Papier unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, "die Heiligkeit der christlichen Ehe" zu achten. (dk)















Die Welt braucht mehr von solchen mutigen Menschen die sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen !
Aber :
""zwei Wochen zu einer Auseinandersetzung, als die evangelikale "Trinity Western University" in der Provinz British Columbia die Einrichtung einer juristischen Fakultät genehmigt wurde. Mehrere Anwälte und Aktivisten erklärten, dass die Hochschule Antidiskriminierungsgesetze breche, weil sie von ihren Studenten verlangt, keinen vorehelichen oder gleichgeschlechtlichen Sex zu haben. Studenten müssen ein Papier unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, "die Heiligkeit der christlichen Ehe" zu achten. (dk)""..
Wurde über diese Uni nicht schon vor etwa einem Jahr schon einmal berichtet ?
Diese "Verpflichtungen" sind doch nichts neues ?