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Einzelkommentar zu:
Transsexuellen droht häufiger Arbeitslosigkeit


#5 Katrin
  • 12.05.2014, 17:45h
  • Die Harz IV Quote liegt bei Transgendern also rund doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung und im Beitrag wird das als rundweg negativ dargestellt. Nicht berücksichtigt wird die Altersverteilung von Transgendern. Zwar werden Transgender im Mittel immer jünger, aber dieses Mittel liegt immer noch über dem Durchschnitt. Und Ältere tun sich nun mal schwerer einen Job zu bekommen. Natürlich ist es traurig, wenn Transgender nicht im Landesdurchschnitt liegen, aber man muss auch mal bedenken, das Deutschland insgesamt ein rückständiges Land ist. Die Hälfte der arbeitenden Menschen, nämlich Frauen, bekommt weniger als die männlichen Kollegen für die Arbeit bezahlt und ein erheblicher Anteil der Bevölkerung bekommt nicht den Mindestlohn bezahlt. Da ist es erfreulich, dass es den Minderheitenhassern nicht gelingt ein viel größeres Elend unter Transgendern zu verursachen. Immerhin wählen mehr als 40% der Deutschen die christlichen und die noch weiter Rechts orientierten Parteien und mehr als die Hälfte der Deutschen gehören Kirchen an, die sie permanent gottgewollte Diskriminierung lehren. Ganz klar müssen die zu viel Prozent an Harz IV abgebaut werden. Dazu ist Aufklärung notwendig und es müssen die politischen Rahmenbedingungen geändert werden. Transgender müssen sich, entgegen den Vorgaben des Europäischen Parlamentes, in Deutschland immer noch als mental gestört outen um überhaupt in den Genuss von Leistungen der gesetzlichen Kassen zu kommen. Transgender haben immer noch keinen Anspruch auf Leistungen, sondern müssen sich Fall für Fall die Leistungen genehmigen lassen. Es gibt noch nicht einmal Medikamente für Transgender, sondern es werden Medikamente aus dem Humanbereich adaptiert, so wie es der Tierarzt fürs liebe Vieh tut. Das bei dieser Ungerechtigkeit und Verhetzung die Armutsquote bei 20% und nicht bei 50% oder mehr liegt ist doch eigentlich erfreulich. Dies gilt es zu verbessern und deshalb müssen wir bei Wahlen unser Kreuz machen.
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