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Kommentare zu:
Das Comeback des Rosa Winkels


#21 FinnAnonym
  • 13.05.2014, 20:43h
  • Unglaublich wichtige Aktion, denn leider blockiert die Bundesregierung nach wie vor die Rehabilitierung der Opfer, die es bis in die 1990er-Jahre gab.
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#22 RobbyEhemaliges Profil
#23 sperlingAnonym
  • 13.05.2014, 22:33h
  • Antwort auf #12 von reiserobby
  • >"Regenbogenfahne, die erinnert mich immer an Einhörner und Delfine"

    lach, danke!

    manchmal findet jemand genau die treffende formulierung für etwas, für das ich noch keine worte finden konnte...

    ich teile zwar die botschaft, für die die regenbogenfahne steht, aber irgendwie ist da doch immer ein gewisses unangenehmes kirchentags-gitarrenklimper-pieppieppiep-hippie-grundbrummen mit im spiel.
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#24 ZeitfensterAnonym
  • 13.05.2014, 23:34h
  • Antwort auf #9 von Oliver43
  • Sorry, T.J., aber Dein Kommentar ist ein echter Tiefpunkt Deiner gesammelten Werke hier im Kommentarbereich.

    Zu erklären, dass die Erinnerung an die Verfolgung der Homosexuellen nicht so wichtig ist, weil es uns ja heute allen gut geht, ist in mehrfacher Hinsicht ein unglaublicher Blödsinn.
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#25 daVinci6667
  • 14.05.2014, 00:03h
  • Antwort auf #23 von sperling

  • "ich teile zwar die botschaft, für die die regenbogenfahne steht, aber irgendwie ist da doch immer ein gewisses unangenehmes kirchentags-gitarrenklimper-pieppieppiep-hippie-grundbrummen mit im spiel."

    Ich verbinde Hippie mehr mit Flower auf dem Pippi als mit Kirchentagen....

    Kommt wohl drauf an, an was sie einen erinnert. Ich wurde von jeglichen Kirchentagen verschont. Wenigstens von etwas.... Wehen dort tatsächlich Regenbogenfahnen? Wenn, dann hat die doch bestimmt ein TJ aufgehängt... Dann solltest du schnellstens ....
    Gut so!

    Mich erinnert sie an Wind, Regen, Schnee und Vergänglichkeit.

    Fünf, höchstens sechs Jahre dann ist sie manchmal schon wieder zerfetzt. Die raue schweizer Witterung setzt ihr jeweils arg zu, dann muss eine neue her. Leider denke ich manchmal, es hätte eine tiefere Bedeutung wenn schon wieder eine kaputt ist. Hoffen wirs nicht.
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#26 stephan
  • 14.05.2014, 00:20h
  • Natürlich ist der ROSA WINKEL noch immer unser Zeichen. Ich käme mir wie ein Friedhofsschänder vor, würde ich je vergessen, was es für uns bedeutet!

    Es hat auch garnichts mit der Frage zu tun, ob wir - wie es in der Umfrage heißt - aus der Opferrolle heraus müssen! Nur zu gerne wäre ich heute in Deutschland ein Staatsbürger mit gleichen Rechten - auch das natürlich ohne jemals die Geschichte zu vergessen. Aber noch immer sind wir nicht an diesem Punkt:

    Homosexuelle wurden über die Jahrhunderte verfolgt und schließlich unter den Nazis wieder zu Tode drangsaliert. Dann in der Nachkriegszeit - aus den KZs oder der absoluten Anonymität heraus, wurden sie weiter mit dem Strafrecht verfolgt und bis heute wie die Rehabilitierung dieser Opfer mit idiotischen, menschenverachtenden Gründen abgelehnt, als ginge es um eine abstrakte Frage.

    Bis heute wird die vollständige Gleichstellung unserer Liebe von einer perversen Parteienfamilie abgelegt und man hält es auch nicht für notwendig, beim Schutz vor Diskriminierung die geschlechtliche Identität eigens im GG zu benennen.

    Stattdessen hält uns ein halbgebildetes Geschöpf im Wahlkampf vor, sich nicht sicher zu sein, ob man uns Kinder anvertrauen könne, während andere Teile dieser Partei gerne immer noch polemisch hetzen. Als das auf dem Hintergrund dieser fürchterlichen Geschichte!

    1898 hat August Bebel im Namen der SPD-Fraktion im Reichstag die Aufhebung des §175 StGB gefordert, aber 1949 haben auch die Genossen dann wieder die vergessen, mit denen sie gemeinsam im KZ geschmachtet haben. Auch wahrlich kein Ruhmesblatt! Und man sage nicht, man habe es besser nicht wissen können. Es war ihnen einfach nur gleichgültig, weil es ja nur eine Minderheit ohne Lobby betraf.

    Ich jedenfalls werde mit 'Stolz' den ROSA WINKEL tragen und damit gerne manche an die Verbrechen erinnern, die begangen wurden bis hin zum letzten Verrat im jüngsten Koalitionsvertrag oder dem Umstand, dass man bezüglich Russland jetzt zwar aufwacht, wenn es um die Ukraine geht, dass aber die Verfolgung Homosexueller kein allzu großer Zwischenfall in den staatlichen Beziehungen darstellte.
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#27 stromboliProfil
  • 14.05.2014, 10:58hberlin
  • Antwort auf #16 von Oliver43
  • ach jottchen, DU erbärmlicher schwätzer!

    Natürlich war es die 70ziger bewegung die den rosa winkel gebrauchten, und ihn so in die erinnerung auch der letzten strunzdummen bürgerlichen homoletten holten.

    Aber es ist auch das symbol der unfähigkeit solcher leute wie du dich selbst hier bebilderst, die die komplexität gesellschaftlicher zusammenhänge auf eine steuererklärung zu reduzieren wissen.
    Du und dein selbstgeschaffenes alter ego, timm johannes, der evangelische dauerpfeifton, produzieren hier ihre widersprüche am laufenden band, nur um trotzig sich gehör verschaffen zu wollen.
    Dabei sich in den eigenen aussagen widersprechend.. "wir sind keine opfer mehr", wo du doch gerne in deinen empörungsbeiträgen das opfer tönst, wenn dir der staat steuervorteile vorenthält oder in der ferne gerade mal wieder ein muselmane einen deutschen belästigt.. , dann gehst du und deinesgleichen auf den geistigen opferfackelumzug.

    Sicher, wird durch das anstecken des winkels von politisch unbedarften wie dir, dass symbol des leidens beschädigt, ist es somit besser, du bleibst bei deinem liebreizend unverdächtigen regenbogen!
    Zudem brauchts für dich speziell keine gleichstellungsforderungen mehr, die auf die rosawinkelfrage bezug nehmen würde...

    Sicher , wir sind nicht mehr opfer im sinne jener bedauernswerten menschen , welche in den gefängnissen und KZ gequält, gedemütigt und sterbend, nun als sinnbild unserer eigenen "widerstandskraft" herhalten sollen.
    Besonders dann, wenn wir mit lauter olivers und timm johannes figuren durchsetzt sind.
    Um einen historischen vergleich heran zu ziehen:
    Ihr allenfalls als gefällig diensteifrige kalfaktoren in jenen zeiten denkbar wärt..

    Und sicher, der regenbogen ist ein optimistischeres symbol, kreiert aus einer hollywoodszenerie ( schlüsselszene >> The Wizard of Oz << Toto, I've a feeling we're not in Kansas anymore. We must be over the rainbow" ), was unser sehnen nach einer fernen wie heilen welt versinnbildlicht/e.

    Versinnbildlichend aber auch die amerikanisierung der späteren europäischen schwulenbewegung in den 80-90zigern, was zu einigen überlegungen führen müsste, will man ursprünge und weiterentwicklungen anglo-europäischer bewegungen und organisation verstehen.

    Aber in den ursprüngen suchend findet man gewöhnlich erhellendes, so nicht jede regenbogenflagge gleich die willkommensbotschaft an schwule, sondern mehrheitlich das symbol der friedensbewegung seit den mittfünfzigern, wobei die flagge farblich umgekehrt und um eine farbe weniger zu erkennen ist...

    für jemanden wie dich timm oliver, der im bürgerlich-reaktionären gedankenbrei sich wälzt und friedensbewegte ohnehin ebenso als linkes gesindel schätzt , natürlich eine überforderung deiner ohnehin politisch schwach ausgeprägten instinkte...
    du pickst dir gleich einem blinden huhn dein korn auf...

    Wir sehen deshalb: schon am motiv lassen sich vieldeutigkeiten feststellen, denkt man dann noch über die inhalte nach, kommen weitere zweifel hinzu:
    Nicht umsonst hier die einfließende bemerkung vom "einhorn & und delphin" , von der kirchentagsmäßigen lichterkettengemütlichkeit und der vieldeutigen betonung des "wir sind wie ihr" ; glücklich darüber, dass selbst c-parteilerinnen sich zur "vielfältigkeit des konzeptes regenbogen" bekennen.

    All das wirft fragen über fragen auf!
    Fragen nach der kenntlichkeit von unterschieden, von abweichenden lebenskonzepten, und passen die dann schlußendlich noch in die konzeption der konservativen wertegemeinschaft, mehr noch, wie weit ist der regenbogen dann schon konservative wertegemeinschaft geworden.

    Wenn aber das ganze symbolhafte zum flaggengedöns mutiert, ist die grenze zur fahnenschwingenden volksgemeinschaft ebenfalls gefährlich nahe gerückt, ist der reaktionäre kern berührt, der sich dann wie in deinem falle ja auch zwanghaft meldet.." ich als deutscher mann..."
    Der deutsche mann bekanntlich sich nicht mit den ausgrenzungsinsignien schmückt die seine deutschen mannes&weibes-ahnen den ausgegrenzten als schandmal angeheftet hatten..
    nein, lieber doch ein fröhliches , mehr allgemein verbindliches symbol sich aneignen, ist doch da das bedrohliche stigma entschwunden und einer kleinbürgerlichen glückseligkeit gewichen..
    Da kann man schon mal seinen stolz in der "gemeinschaft/masse zeigen..
    Womöglich mal mit fackeln wieder durchs brandenburger tor ziehend, so auch als homo sein deutschsein unter beweis stellend... natürlich mit regenbogensticker an der stolzgeschwellten heldenbrust..
    Happy gay .

    Soviel auch zum mittlerweile "traditionellen" abschluss des csd -berlin vor dem brandenburger tor.
    btw... symbolismus wohin man stolpert..
    Rund um "siegessäule hab ich ja noch verstanden, weil dort seit bestehen des tiergartens und dem standort der gold -else, dort die urninge ihren eigenen paradeplatz hatten... aber das tor als symbol des nationalistischen deutschlandes... da gefriert einem das lächeln im gesicht!

    Abgesehen zu den bedenkenloßigkeiten von dem hanswurst oliver-timm, deshalb mal zu meinen eigenen bedenken über die verwendung des rosa winkels:
    Mein bedenken ist nicht die benutzung an sich ,
    meine angst ist eine komerzialisierung des winkels für den dummen -gemeinen spießerhomo, wie wir es ja schon an der regenbogenflagge erfahren haben.

    Wird dereinst der rosa winkel als queershopping- objekt einer nach inhaltlichen zusammenhängen suchenden community missbraucht werden.. so wie wir heute uns die begriffe "stonewall" als copygeschützte inhalts-erinnerungsstütze einzuverleiben suchen.

    Das wäre denen gegenüber, die mit diesem winkel am leibe, unsägliches leid haben erfahren müssen, eine ungeheuerliche anmaßung und zudem eine abwertung ihres schicksals.

    Das abzeichen könnte also nur als zeichen der solidarität mit heutig verfolgten ( osteuropa-afrika etc. ) verstanden werden.
    Meines erachtes sollten deshalb auf dem rosa winkel zudem die namen der staaten stehen, die heute dem geist der faschistischen endlösungen nahe stehen!

    Für eine innerdeutsche auseinandersetzung mit gesetzlicher missachtung , ausgrenzung und verachtender handlungen gegen uns, sollten wir aber auf andere symbolismen zurück greifen, die die heutigen übergrifflichkeiten ebenso deutlich karikieren, aber auch den inhaltlichen wie historischen leidensunterschied zum rosa winkel respektiert.

    Sollten wir so sprachlich wie intellektuell in der lage sein, dass treiben von homophobie-xenophobie-rassismus wieder als einheit , als ganzes des einen ausgrenzenden gedankens zu verstehen , so könnten wir auch den begriff vom faschistischen, ohne den ständigen vergleich mit der vergangenheit, in die heutige gegenwart übersetzen.
    Lassen wir uns nicht von dem "begriff der nazikeule" beirren; der ist von denen erfunden, um so von ihren wurzeln ablenken zu wollen.

    Dann bräuchten wir nicht mehr von "neo-nazis" sprechen, weil die nicht "neo sind, sondern immerwährend vorhanden waren. Deren inhalte unverändert sich nur in der sprachveränderung niederschlagen...
    man muss ja mal drüber reden könnnen und ja, die meinungsfreiheit, unser aller liebstes kind.
    So können aus tätern "betroffene" werden..

    Wir könnten deshalb einer steinbach ihren "vertriebenen" -ostaktivismus gleichstellen mit den aufmarschplänen der reichswehr um 1926-27, was hinweis gibt auf die wurzeln dieser denkweisen..
    so auch der mengle-adept winkelmann, teil der christlichen vorstellungen zur reinhaltung der volksgemeinschaft, welcher mit "medizinischer scheinwissenschaft "identitätsheilungen" zu untermauern sucht;
    die eine wie der andere faschist reinsten wassers, auch ohne parteizugehörigkeiten...

    Die kette der zu benennenden ließe sich dann auch beliebig fortführen, kuby, elssässer...
    Auch ließe sich die zugehörigkeit des bürgerlichen teils der politisch-moralischen leistungsträger hier benennen, die klamheimlich zunehmend offen ihr süppchen kochen auf dem nationalen feuerchen.. siehe hier beispielhaft afd-fdp-csu , broder, mattuzecka usw...als schenkelklopfende gedankenträger.
    Alle in ihren ausgangsmotivitationen reine funktionalisten des faschistischen gedanken, abnorme übermenschen, die eine herrschende kultur beschwören, die unter anderem vor uns geschützt werden müsse...

    Ihnen müssten wir eigentlich die papiernen hakenkreuzarmbinden zuschicken, mit der aufforderung sie doch gefälligst auch öffentlich zu tragen..
    das in facebook und twitter verkündet..
    dem/der herrn/ frau sowieso , wurde aufgrund seiner auffälligen zugehörigkeit zu inhalt und sprache, dass überparteiliche zugehörigkeitszeichen überreicht!
    Das macht die dringend notwendigen grenzziehungen deutlich!

    Also stellt euch nicht selbst an die wand als passive opfer, stellt die an die anklagewand, die mit kreide im maul, ihre herrenmenschattitüden hier "kultivieren"; stellt sie bloß!
    Und macht endlich die "kultur " kaputt, die euch kaputt macht!

    "weltpolitischer" ( kicher..) nachtrag:
    Das man gegen putin sein darf und trotzdem die eu-natopolitik des westens kritisiert als konflikttreibendes element, ist in diesen undurchsichtigen betriebsamkeiten reaktionärer machenschaften geradezu bürgerpflicht eines jeden, des denkens noch mächtigen , ausgenommen solcher hanswurste , wie du sie hier in eigener doppelperson regelmäßig uns vorführst.
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#28 gayos
  • 14.05.2014, 15:59h
  • Werde mir ebenfalls den ROSA WINKEL bestellen und Ihn mit "Stolz und Würde" tragen.

    Wir dürfen nicht vergessen was homophobie für krankhafte Wahnvorstellungen und menschliches Leid hervorgerufen hat.

    Auch heute noch sind wir noch immer "Bürger 2. oder auch 3. Klasse". Wir werden von einer Bundesregierung diskriminiert, beleidigt und ich glaube wenn Sie könnte würde Sie uns auch heute noch das Recht auf unsere Liebe nehmen.

    Es ist wichtig die Erinnerung an die Opfer im Gedächtnis zu behalten gleichzeitig aber auch das bereits erreichte zu verteidigen.

    Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle sind KEINE Bürger 2. oder 3. Klasse. Es ist an der Zeit dass sich die Bundesregierung an das GG hält. Aus diesem Grunde bite ich um Unterstützung für diese Petition:
    www.change.org/de/Petitionen/bundesregierung-der-bundesrepub
    lik-deutschland-stoppt-die-diskriminierung-von-homosexuellen
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#29 antosProfil
  • 14.05.2014, 20:25hBonn
  • Antwort auf #27 von stromboli
  • "Also stellt euch nicht selbst an die wand als passive opfer, stellt die an die anklagewand, die mit kreide im maul, ihre herrenmenschattitüden hier "kultivieren"; stellt sie bloß!
    Und macht endlich die "kultur " kaputt, die euch kaputt macht!"

    Das unterschreibe ich sofort! Nachdem ich für mich, ohne es hier eigens zu erwähnen, ein paar Newton von der Kraft abgezogen habe, die dich offenbar zu diesem sowohl bedenkens- wie eruptiven Kommentar angestoßen hat, Du Vulkan ;)

    Wo bitte ist die nazihaft [nix "Neo-", natürlich hast Du Recht] beschworene Homolobby, die irgendwann die Homokalypse eröffnen wird?

    Wo ist unsere Lobby?
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#30 No LogoAnonym
  • 15.05.2014, 04:55h
  • Ich kann in dieser kalkulierten Fixierung auf eine Opferrolle nichts Positives mehr erkennen. Kennt irgendjemand einen jüdischen Menschen, der auf die Idee käme, sich einen mit Phrasen verzierten gelben Davidstern anzustecken? Oder einen Kommunisten, der passiv aggressiv mit einem roten Winkel rumrennt? Oder vielleicht Hartz IV Empfänger, die sich schwarze Winkel anstecken?
    Hey, Asozial und Spaß dabei!
    Davon abgesehen, dass es mir angesichts des Leids, dass die Menschen in den Konzentrationslagern damals erfahren mussten, wie ein Spucken auf ihr Grab vorkommen würde, mich heutzutage mit einem Zeichen zu dekorieren, dass die unterste Rangstufe im perfiden Lagersystem symbolisierte.
    Wir Homos in Deutschland sind mittlerweile sehr weit davon entfernt, die unterste gesellschaftliche Rangstufe einzunehmen. Und für Historie, Gedenken oder Erinnerung brauche ich als Letztes ein modisches Accessoire, verziert mit einem hippen englischen Slogan. KZ Schicksal als Werbeprojektion. In den USA mag das vielleicht noch durchgehen, dort dekoriert sich Kelly Bundy auch mit einem eisernen Kreuz, hier zeugt es für mich bloß von merkbefreiter Kaltschnäuzigkeit oder offensichtlicher Pubertät.
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