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Kommentare zu:
Bryan Singer: Coming-out als Bisexueller


#1 BisexIstRealAnonym
  • 15.05.2014, 17:25h
  • Jetzt werden wieder die intoleranten Vollidioten kommen und behaupten, dass es Bisexualität überhaupt nicht gäbe und Bisexuelle nur verkappte Homos seien, die sich nicht trauen zu ihrer Neigung zu stehen...
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#2 JadugharProfil
  • 15.05.2014, 17:31hHamburg
  • In solchen Fällen wird auch ein Coming Out schwierig, weil das Schubladendenken doch zu stark verbreitet ist. Bisexuelle haben in der Beziehung anfangs enorme Schwierigkeiten, sich selbst in irgendeine Schublade zu stecken.

    Ich kann davon auc ein Lied singen, da ich als Kind transident war. Ich hatte Schwierigkeiten, als männlich mich zu kategorisieren. Ich war unter den Mädchen, weil ich mich als eines von ihnen fühlte. Als die Pupertät kam, war ich entsetzt, wieso ich mich nun zu einem Mann entwickle. Jedoch passierte noch etwas anderes! Durch die Hormonumstellung während der Pupertät verschwand meine Transidentität!
    Doch ich empfand mich immer noch als weiblich, ja sogar in meinen Träumen war ich mit weiblichen Organen ausgestattet und hatte erotische Träume die einer Frau entsprechen. Doch andrerseits fing ich an, mein biologisches Geschlecht zu akzeptieren, ja es gefiel mir sogar. Doch die Sexualität blieb. Ich fühle mich weiterhin zum männlichen Geschlecht sexuell hingezogen so daß ich äußerlich nun schwul erscheine. Am liebsten würde ich zwei Körper haben, nämlich einen männlichen und einen weiblichen. Der männliche wäre schwul und der weibliche hetero!
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#3 stromboliProfil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 spassAnonym
  • 15.05.2014, 18:02h
  • hauptsache, dieser schönling hat mit seiner sexualität ganz offensichtlich viel spass, egal was für eine das ist!
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#6 myysteryAnonym
#7 schwul ist geilAnonym
#8 Bravo TVAnonym
  • 15.05.2014, 18:35h
  • "In den letzten fünf Jahren hatte ich zwei Freundinnen mit einer war ich zwei Jahre zusammen, mit der anderen acht Monate".

    Na, da kann er ja mächtig stolz auf sich sein.

    Und endlich bekommen wir hier auch immer mehr das zu lesen, was sowieso immer und überall rauf- und runtergebetet wird.

    Ein Raum ohne Heteronormativität, das wäre ja auch ganz furchtbar.
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#9 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.05.2014, 18:43h
  • Schön, dass er sich geoutet hat! Hoffentlich tun das noch viel mehr! Je mehr sich outen - ob nun als schwul, bisexuell, transsexuell, intersexuell - desto besser! Der heterosexuelle Anteil der Bevölkerung soll ruhig sehen, dass es uns gibt - und vor allem auch, wie viele wir eigentlich sind!
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#10 sperlingAnonym
  • 15.05.2014, 19:46h
  • Antwort auf #8 von Bravo TV
  • ich erkenne in den aussagen singers nichts heteronormatives. er sagt nicht, wie du unterstellst, dass er auf seine heterobeziehungen "stolz" sei, und er sagt nicht, dass seine heterobeziehungen besser gewesen seien als seine homo-beziehungen.

    kannst du vielleicht konkretisieren, was du meinst?
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#11 KathiGr
  • 15.05.2014, 20:15h
  • "Coming-out als Bisexueller"
    -> Diese Überschrift stört mich doch ein wenig. Würdet ihr denn bei einem Schwulen "Coming-out als Homosexueller/Schwuler" schreiben oder vielleicht doch "Coming-out als schwul"? Adjektiv klingt deutlich besser als Substantiv.

    "Auf der Kinsey-Skala würde er sich als vier einstufen, so Singer weiter."
    -> Das habe ich von ein paar Jahren auch. Mittlerweile stufe ich mich eher als drei ein. Sowohl Männer als auch Frauen haben ihre Vorzüge und Nachteile. Da kann ich pauschal nicht sagen, welches Geschlecht ich lieber mag. Das kommt auf den individuellen Menschen an.

    "Singer wehrt sich derzeit gegen Vorwürfe, wonach er zwei Männer sexuell missbraucht haben soll"
    -> So schön ich es auch finde, dass sich ein weiterer Promi als bisexuell geoutet hat, aber muss es ausgerechnet jemand sein, der unter Missbrauchsverdacht steht? Das wirft kein gutes Licht auf uns. Da fühlen sich wieder bestimmte Leute in ihren Vorurteilen bestätigt, dass Bisexuelle nur auf Sex aus sind.
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#12 KathiGr
  • 15.05.2014, 20:24h
  • Antwort auf #10 von sperling
  • "ich erkenne in den aussagen singers nichts heteronormatives."

    Ich auch nicht. Bravo TV ist offensichtlich nicht willens oder in der Lage, den Unterschied zwischen Heteronormativität und einer verschiedengeschlechtlichen Beziehung zu verstehen.

    Mann-Frau-Beziehung ist nicht gleich Heterosexualität.
    Bisexualität ist nicht gleich Heterosexualität.
    Heterosexualität ist nicht gleich Heteronormativität.
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#13 DavidJacobEhemaliges Profil
#14 traurigAnonym
#15 sperlingAnonym
  • 15.05.2014, 21:56h
  • Antwort auf #14 von traurig
  • es fällt mir schwer, das sprechen über konkrete bisexualität als eine heterosexuelle, ja gar heteronormative "inszenierung" zu erkennen.

    was stellst du dir denn stattdessen vor? dürfen bisexuelle hier nur über ihre homosexuellen beziehungen reden und müssen ihre anderen beziehungen verschweigen, oder was?

    oder darf es bisexuelle hier überhaupt nicht geben?
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#16 AnnaLuiseAnonym
#17 ProfAnonym
  • 15.05.2014, 22:19h
  • jauuuu, der sagt das doch jetzt nur, eben weil er unter homomissbrauchverdacth steht. der hat doch ganz klar dieses usa-gay-glänzen.
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#18 LalalandAnonym
  • 16.05.2014, 11:17h
  • Antwort auf #1 von BisexIstReal

  • Wow...jetzt freuen sich die Bisexuellen schon, dass sich ein mutmaßlich übergriffig gewordener Mann als bi bezeichnet.
    Stellt sich die Frage, warum ihn ausschließlich Männer angezeigt haben.
    Denn wenn ihn Mädels angeblich glücklich machen, warum macht er sich dann an Jungs ran und riskiert sogar Anzeigen wegen sexueller Nötigung.
    Der Drang nach Jungs und Männern war dann wohl doch wesentlich größer als er es jetzt zugibt.
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#19 stromboliProfil
#20 NajaAnonym
  • 16.05.2014, 12:11h
  • Antwort auf #2 von Jadughar

  • Ich frage mich immer was so toll an weiblichen Körpern sein soll, dass selbst ein Schwuler sagt dass er früher sexuelle Träume von weiblichen Organen an sich hatte und das er sich jetzt neben seinem männlichen noch einen weiblichen Körper wünscht? Wenn du dich als schwul bezeichnest (?), warum reicht dir dann dein männlicher Körper nicht?

    Das ganze Weiblichkeitsgelaber geht einem auf die Nerven.
    Die einen, hetero- und bi Männer, schwärmen für Frauenkörper und manche anderen Männer, sogar einige Schwule, hätten gerne einen weiblichen Körper für Sex...was ist nur so toll an weiblichen Körpern dass sich sexuell so viel darum dreht?

    Ist es die Heteronormativität, die Schwule welche sich selber ausnahmslos gerne im männlichen Körper befinden und die ausnahmslos auf männliche Körper stehen, zahlenmäßig immer weniger erscheinen lässt?

    Es fällt auf dass zunehmend schwule Männer hier davon berichten dass sie entweder doch bi wären, oder aber dass sie transident fühlen.
    Das gibt den heterozentrierten Eindruck, dass die Hingezogenheit zum weiblichen Körper so oder so prägnant sei.

    So toll ich es auch finde dass zb die wirklich sympathische Person Chonchita Wurst den ESC gewann, frage ich mich ob die Begeisterung in den schwulen Medien und anderswo die selbe wäre, wenn er als schwuler Mann ohne seine weibliche Kunstfigur aufgetreten wäre und zb schön bekleidet und/ oder oder einen Mann geküsst hätte.

    Die Welt ist bunt...nur während die klar Heterosexuellen in großer Mehrheit weiter als rein heterosexuell anerkannt sind, müssen sich die vergleichsweise wenig geouteten Schwulen noch in bi oder transgender aufteilen, so das an auschließlich Schwulen wenige übrig bleiben...so die Außenwirkung.
    Und trotzdem heißt es ernsthaft unsere Gesellschaft wäre tolerant?
    Warum wird Homoerotik dann so stark unterdrückt? Warum trauen sich weniger als vor 10 Jahren noch Männer als durchgängig schwul zu outen, sondern bezeichnen sich als bi oder transgender?
    Warum ist es zb undenkbar das auf dem Schulhof ein schwules Pärchen auch nur Händchen hält usw?
    Sichtbare Liebe und Erotik ohne Frauen oder Frauenimitationen sind so marginal präsent, im Gegensatz zum medial präsentierten weiblichen Körper, das es kaum noch wundert dass sich das auf die Einstellungen der Menschen auswirkt.
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#21 StefanRaabAnonym
#22 sperlingAnonym
  • 16.05.2014, 15:39h
  • Antwort auf #20 von Naja
  • >"Es fällt auf dass zunehmend schwule Männer hier davon berichten dass sie entweder doch bi wären, oder aber dass sie transident fühlen."

    man könnte es als ein positives signal sehen, dass sich neben den "normal" schwulen auch menschen mit einer identität zu wort melden, die nicht nur von der heterosexuellen norm abweicht, sondern die auch nicht hunderprozentig in die schwule normalität hineinpasst. für mich gehört das hier ebenso selbstverständlich dazu wie die "reine" homosexualität.

    es gibt nun mal bisexuelle. es gibt schwule mit bisexuellen tendenzen. und es gibt selbstverständlich transidente schwule. sollen die etwa in einem queeren forum unsichtbar bleiben? was zum teufel ist dein problem?

    dass du dir allen ernstes anmaßt, einem dir unbekannten menschen zu erklären, dass er eigentlich gar nicht wirklich transident sei, sondern sich nur als ein opfer der heteronormativität irgendwas transidentes einbilde, das finde ich nicht nur wirklich geschmacklos, arrogant und übergriffig diesem menschen gegenüber, ich finde es auch strategiepolitisch absurd.

    die alternative zur heteronormativität besteht sicherlich nicht in einem schwulen reinheitsgebot.
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#23 seb1983
  • 16.05.2014, 15:49h
  • Antwort auf #8 von Bravo TV
  • also zu LGBTI etc. gehört Bi nun auch dazu.

    Was nun grade an bisexuellen MÄNNERN "heteronoarmativ" sein soll erschließt sich mir nicht.
    Bei Lesben und bisexuellen Frauen mag das was anderes sein, da bekommen Kerle feuchte Träume, aber bei Männern?
    Gibts die überhaupt? Wer einmal zugibt n Schwanz geblasen zu haben zählt als schwul da wird nicht unterschieden.
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#24 TelegesaursAnonym
  • 16.05.2014, 18:19h
  • Antwort auf #20 von Naja
  • Ich bin mir sicher, dass auch ein Teil der selbsternannt Heterosexuellen in gewissem Grad bisexuell ist und ein weiterer Teil in gewissem Grad transident.

    Ich stimme dir aber zu, dass die Vielfalt fast nur in der homosexuellen Community sichtbar wird, während sich die heterosexuelle "Norm"gesellschaft schwer tut Vielfalt zuzulassen.
    Das führt dazu das Schwule für die Gesellschaft nicht gefestigt in ihrer Orientierung zu Männern oder in ihrer Geschlechtszugehörigkeit wirken...das ist aber ein einseitiges Bild; denn es gibt es genauso Heteros die nicht rein heterosexuell sind und genauso gibt es viele Schwule die nur auf das männliche Geschlecht stehen und sich in ihrer Haut als Mann wohl fühlen.
    Du hast auch Recht, das die Vielfalt seitens der Medien immer noch ungenügend gesamtgesellschaftlich transportiert wird und sich das dementsprechend auswirkt.
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#25 AndreasAnonym
#26 sperlingAnonym
  • 17.05.2014, 14:25h
  • Antwort auf #25 von Andreas
  • das musst du mir erklären. inwiefern ist dieses coming-out nur ein "vermeintliches"? gibt es irgendeinenn anlass zu der annahme, dass singer lügt? und inwiefern ist bisexualität ein "rückschritt" gegenüber homosexualität? ist das eine besser als das andere?
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#27 AndreasAnonym
#28 sperlingAnonym

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