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Kommentare zu:
Sukzessivadoption: Regierung gewährt ein bisschen mehr Rechte


#91 str8 pride XDAnonym
  • 08.02.2015, 14:29h
  • Antwort auf #11 von m123

  • Mein lieber Freund, kannste dir evtl vorstellen, dass a) nicht jeder homo.immer automatisch weiss, wann sowas abgeht und b) es auch leute gibt, die nicht in berlin leben bzw arbeiten müssen? ;D

    Wenn ich diese argumentation schon lese, krieg ichs kotzen. "Wir sind total scheisse zu euch, und das is eure schuld, weil ihr uns nicht 24/7 dran hindert!! Alles eure schuld!!"
    Iiiist klar.
    Wenn soo wenig leute da waren, frag ich mich aber auch: wo sind n die ganzen tollen allies, dies angeblich gibt? Wollen nen eigenen buchstaben im akronym, aber engagieren is denen dann doch zu gay, huh?
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#90 ripleyAnonym
#89 stromboliProfil
  • 25.05.2014, 09:22hberlin
  • Antwort auf #88 von Dennis Schneider
  • mein auch hier geposteter einwurf wurde ebenfalls gelöscht..
    woraus ich schließe, das demokratieverständnis dieser demokratieschnepfe ist fundamental gestört. Wohl auch ergebnis der zunehmenden abgehobenheit und abwesenheit vom wahlvolk.. da fühlen sich die "erwählten" in unerreichbaren höhen.. holen wir sie zurück und wählen sie in die liga der fdp'ler

    Aber hier es ist genug, schreib in deinen eigenen facebook etwas über diese dame und lass lass uns hier keine grauen haare mehr drüber wachsen..
    indirekt kannst du sie viel eher treffen.. geh in ihre freundschaftsspalte.. schreib die an!
    Schreib andie parteileitung.. die bezirksstelle oder sowas an...
    aber auch etwas fundierter und mit präzisen hinweisen.. nur gelöscht worden sein, ist auch nicht die politische offenbarung.
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#88 Dennis SchneiderAnonym
  • 25.05.2014, 00:03h
  • Könntet ihr euch bitte auf der facebook-Seite der SPD beschwerden, dass die SPD meine Kommentare gelöscht hat? Ich habe einfach nur wiedergegeben was das Bundesverfassungsgericht gesagt hat, was die SPD im Wahlkampf versprochen hat und wie die SPD am 22.05.2014 im Bundestag gegen die Gleichstellung abgestimmt hat.

    Die SPD hat meine Kommentare gelöscht und mich vom Kommentieren auf der facebook-Seite der SPD ausgeschlossen. Bitte fragt die SPD auf facebook warum die das gemacht hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#87 parierendAnonym
#86 stromboliProfil
  • 24.05.2014, 09:35hberlin
  • Antwort auf #78 von Dennis Schneider
  • www.christine-lambrecht.de/

    Frau Lambrecht, sie sind vom Wähler beauftragt politische Zielsetzungen zu formulieren und zu gestalten.
    Sie sind aber auch dem Wähler gegenüber zur Offenlegung und Einstellung betreffs ihrem Anteil an Inhalt- Gestaltung und Formulierung dieser ziele verpflichtet!
    Wenn sie sich zudem auf öffentlichen Foren präsentieren, um so ihren Anteil an "Mitarbeit" medial zu verkaufen, ist es geschmäcklerisch und undemokratisch, unliebsame fragen einfach zu ignorieren oder schlimmer noch: zu löschen.
    Sind wir mittels Löschtaste an einer Meinungsvernichtung 2,0 angelangt, brauchen wir nicht mal mehr das Benzin, um die unliebsamen fragen und Meinungen zu zündeln...
    Sie zündeln am Grundprinzip unseres demokratischen Wesens: Meinungsbildung durch Austausch.
    Sie sollten sich deshalb in Grund und Boden schämen!
    Gerade und besonders als abgeordnete der SPD.
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#85 stromboliProfil
#84 sperlingAnonym
  • 24.05.2014, 00:38h
  • Antwort auf #80 von parierend
  • >"Was spricht gegen eine p o l i t i s c h e Demo?"

    nix. deswegen gibt es davon ja schon ziemlich viele in jedem jahr. man sie meistens csd.

    das grundproblem hier ist, dass du das wort "politisch" verwendest, wie gewisse fundamentalisten in den usa das wort "familie". nämlich nicht, um damit wirklich FÜR etwas bestimmtes einzutreten, sondern in erster linie, um etwas anderes zu diskreditieren.

    dass wir hier aneinander vorbeireden, so lange andere dein spielchen nicht mitspielen, versteht sich von selbst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#83 Mr CleverAnonym
  • 24.05.2014, 00:05h
  • Bitte helft mir dabei gegen die SPD nun hart mit allen Mitteln vorzugehen und für die Gleichstellung zu kämpfen. Dazu bitte ich jeden von euch folgendes zu tun.

    1. Schaut euch die Liste mit den SPD-Abgeordneten an und sucht euch einen oder ein paar SPD-Abgeordnete heraus, die einen facebook-Account haben und die gegen das volle Adoptionsrecht gestimmt haben.

    www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Adoption/G_18_036_02.pd
    f


    2. Stellt diesen SPD-Abgeordneten auf facebook öffentlich mit der Kommentarfunktion folgende Frage:

    'Herr/Frau ..., aus welchem Gewissensgrund haben Sie persönlich am 22.05.2014 trotz der Aussage des Bundesverfassungsgerichts "Unterschiede zwischen Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft, welche die ungleiche Ausgestaltung der Adoptionsmöglichkeiten rechtfertigen könnten, bestehen nicht" vom 19.02.2013 und trotz des Gleichheitsgrundsatzes im Grundgesetz GEGEN das volle Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartner gestimmt? Nach Artikel 38 Absatz 1 GG sind Sie bei Ihrem Abstimmverhalten weder dem Koalitionsvertrag, dem Koalitionspartner noch dem Koalitionszwang verpflichtet, sondern nur Ihrem persönlichen Gewissen unterworfen.'

    3. Macht davon und von der gesamten eventuell folgenden Konversation mit dem Abgeordneten Screenshots mit Datum und Uhrzeit als Beweisstücke, denn die SPD-Abgeordneten neigen dazu die Frage bzw. Konversation zu löschen. So ist mir das beispielsweise bei Christine Lambrecht passiert. Die hat einfach die Konversation gelöscht, als sie zugeben musste den Diskriminierungswunsch der Union über den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz gestellt zu haben.

    4. FALLS die Abgeordneten die Konversation löschen, macht ebenfalls Screenshot mit Datum und Uhrzeit um beweisen zu können, dass die Abgeordneten kritische Fragen und Meinungen einfach löschen und zensieren. Anschließend schickt ihr die Beweise für die Zensur an die lokale Presse im Wahlkreis des Abgeordneten sowie an möglichst viele bundesweite Medien und Presse. Das ist den Abgeordneten extrem unangenehm und erhöht den Druck für die Gleichstellung.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 TheDadProfil
  • 23.05.2014, 23:58hHannover
  • Antwort auf #80 von parierend
  • ""Außerdem ist meine Frage unter #32 immer noch nicht beantwortet.""..

    Doch, und zwar mehrfach..

    Nur weil Dir persönlich die Antwort nicht gefällt, bedeutet das nicht, das die Frage weiterhin als unbeantwortet gilt..

    Das ist dir auch in anderen Threads zu anderen Themen mehrfach erklärt worden, denn die gegebenen Antworten müßen nicht deinen Erwartungen entsprechen !

    Auch DAS IST Double-Bind-Kommunikation, hier aus der Sicht der Antwort..

    Deine UNTAUGLICHE Art der Kommunikation besteht unverändert fort !

    DU willst eine andere Form der Demonstration..

    Dann organisiere sie selbst !

    Denn die Frage lautet NICHT, was gegen eine politische Demonstration spräche, sondern, warum die CSD´s von Leuten wie Dir als "unpolitisch" wahrgenommen werden ?!..

    Und auch hier hast du die Antwort bereits mehrfach erhalten :

    Weil DEINE Einschätzung eine ist, die nur für Dich allein gilt, die aber offensichtlich von den Teilnehmern und Organisatoren der CSD´s nicht geteilt wird !

    Darauf stur widerrum mit Double-Bind zu antworten, und wieder zu fordern, die Teilnehmer sollten die Art der Demo in die von Dir gewünschte Form verändern, komplettiert die Haltung der Double-Bind als Ausdruck der Grundhaltung : Wasch mich, aber mach mich nicht nass !

    Wer eine andere Form der Demo will, muß sie SELBST organiseren, er kann nicht erwarten das es andere für ihn tun, und dafür ihre eigene Form der Demo aufgeben !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#81 ArbeitskraftgebeAnonym
  • 23.05.2014, 23:24h
  • Antwort auf #79 von Rogge
  • " das unsere Arbeitnehmerrechte und die Lebensgrundlagen so stark gefährdet, wie es das vorher nie in einem solch erschreckendem Ausmaß gegeben hat. "

    Erst das rot-grüne Gesetzespaket namens "Hartz IV" ging über den damals provokant wirkenden Forderungskatalog des FDP-Wirtschaftsministers hinaus: Lambsdorff dachte noch nicht daran, die Arbeitslosenhilfe gänzlich abzuschaffen und durch ein auf Sozialhilfeniveau abgesenktes Arbeitslosengeld II zu ersetzen.

    [...]

    Ein Mitverfasser des Lambsdorff-Papiers war Hans Tietmeyer, damals noch Abteilungsleiter im Bundeswirtschaftsministerium. Später machte er Karriere als Bundesbankpräsident und leitete schließlich das Kuratorium der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft". Diese Lobby-Einrichtung wurde von den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie mit 100 Millionen Euro (über zehn Jahre gestreckt) finanziert und fungierte als ideologischer Wegbereiter der rot-grünen Reformagenda.

    www.taz.de/!4287/

    320-311 ?

    www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_69341658
    /parteitag-der-linken-katja-kipping-zielt-auf-rot-rot-gruen-
    .html
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#80 parierendAnonym
  • 23.05.2014, 23:21h
  • Antwort auf #77 von TheDad
  • Warum so aufgebracht, habe ich einen wunden Punkt getroffen?

    "Untaugliche Art der Kommunikation" - das sagst grad du mit deiner geschwollenen Ausdrucksweise.

    Meine Antwort zu Sperling steht unter #60.
    Im Übrigen war das keine Einforderung, sondern eine Anregung.
    Außerdem ist meine Frage unter #32 immer noch nicht beantwortet.

    Was spricht gegen eine p o l i t i s c h e Demo?
    (Die Argumente für und gegen CSDs sind bekannt)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#79 RoggeAnonym
  • 23.05.2014, 22:24h
  • Die SPD ist unzuverlässig, wenn es um die Gleichstellung geht.
    Ist sie auch unzuverlässig, wenn es um das Freihandelsabkommen mit den USA geht?
    Vermutlich ja !
    Die SPD blinkt gerne links, um dann rechts abzubiegen.
    Kommenden Sonntag ist Europawahl und ich werde Bündnis 90/ Die Grünen wählen.
    Denn ich möchte endlich die Gleichstellung und außerdem kein solches Abkommen, das unsere Arbeitnehmerrechte und die Lebensgrundlagen so stark gefährdet, wie es das vorher nie in einem solch erschreckendem Ausmaß gegeben hat.
    Ich hoffe das jedenfalls der linke Flügel, prozentual mindestens mit den Konservativen gleichauf ist, am besten natürlich stärker. Nach der letzten Bundestagswahl bin aber skeptisch...
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#78 Dennis SchneiderAnonym
  • 23.05.2014, 22:06h
  • Frau Christine Lambrecht, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, hat gerade eine öffentliche Konversation auf facebook mit unbequemen Fragen meinerseits über ihr persönliches Abstimmungsverhalten gegen das volle Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartner einfach gelöscht. So geht man also bei der SPD mit kritischen und unbequemen Fragen und Meinungen um. Man löscht sie einfach und zensiert damit die Meinung und unbequmen Fragen von betroffenen Bürgern. Interessant. Das dürfte sicherlich die Presse interessieren.
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#77 TheDadProfil
  • 23.05.2014, 21:44hHannover
  • Antwort auf #73 von parierend
  • Deine untaugliche Art der Kommunikation wird auch unter einem anderem Nick nicht tauglicher "Mikesch" !

    Deine Double-Bind-Strategie, von Anderen zu erwarten sich anders zu verhalten, nur weil Deiner Meinung nach anderes Verhalten zielführender sein soll, ist weiterhin rein Spekulativ !

    Die Aufforderung von "Sperling" und die gestellte Frage war deutlich :

    Wieso versucht ihr CSD-Zweifler nicht eine "rein politische Demonstration" zu organisieren, anstatt sie von den Teilnehmern der CSD´s einzufordern ?

    Was hält Dich (und euch) davon ab ?

    Beweg Deinen eigenen Arsch und organisiere die Demo selbst !

    Währenddessen organisieren wir weiterhin CSD´s, und sind damit auch genügend beschäftigt und engagiert..
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#75 globally locallyAnonym
#74 TheDadProfil
  • 23.05.2014, 20:59hHannover
  • Antwort auf #32 von parierend
  • Wenn Mann vor diesem Hintergrund der von dir implizierten Frage einmal versuchen würde zu ergründen, wieso es den Leuten offensichtlich unmöglich ist, die Demonstration von der ANSCHLIESSENDEN Party zu trennen..

    Mann hätte viel zu tun..

    Die Demo beginnt mit der Aufstellung des Umzuges..
    Das ist meistens ab 11 Uhr so, denn die Formation braucht einiges an Organsation..

    In der Regel geht´s dann gegen 12.30 oder 13.00 Uhr los..
    Gegen 15.00 Uhr starten dann die politischen Reden am Zielort, unabhängig davon ob der Umzug zur Gänze eingetroffen ist..

    Das zieht sich dann bis gegen 18.00 Uhr hin, und endet meistens mit der Gedenk-Minute und den Erinnerungs-Ballon´s für die AIDS-Opfer..

    Damit ist die Demo dann offiziell beendet..

    Die anschließenden Party´s als sinnstiftend für den Umzug zu empfinden ist eine rein persönliche Ansicht, die von vielen nicht geteilt werden kann, weil sie da gar nicht hingehen..

    Ebenso erschließt sich in diesem Zusammenhang der Vorwurf nicht, auf einer Demonstration zu Tanzen und zu Lachen, sich zu umarmen oder zu küssen, von den verschiedenen Darbietungen auf und neben den Trucks einmal ganz abgesehen, die zeigen sollen, wie Vielfältig Leben in dieser Gesellschaft sein kann..

    Der Grundgedanke, es handele sich bei einem CSD um eine reine Spaß-Veranstaltung die gerade in Berlin und Köln von Hunderttausenden nur dazu genutzt würde einmal als Fußgänger eine Vierspurige Straße zu nutzen, ist ebenso absurd, wie der Gedanke, einen CSD zu organisieren, der als Schweigemarsch Tausender in Jeans und T-Shirt daherkommend, Transparente tragend in 2 Stunden vorbei sein würde, und alle gingen danach still und heimlich nach Hause..
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#73 parierendAnonym
#72 der ehrenwertenAnonym
#71 m123Anonym
  • 23.05.2014, 20:40h
  • Wenn ihr wollt, dass eure wütenden Kommentare einen Effekt haben, dann postet sie auf der facebook-Seite der SPD. Das ist weitaus effektiver als (nur) hier zu posten.

    Schreibt eurem Wahlkreisabgeordneten der SPD was ihr davon haltet.
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#70 TheDadProfil
  • 23.05.2014, 20:28hHannover
  • Antwort auf #11 von m123
  • Und ich finde Deine Argumentation anmaßend !

    Es soll Menschen geben die aus guten Gründen kein Profil bei Facebook unterhalten..

    Es soll Menschen geben die an einem Donnerstag arbeiten gehen müßen, und es soll auch Menschen geben die nicht "mal eben" nach Berlin fahren können, um vor dem Kanzleramt zu demonstrieren..

    Ob das die selben sind, die Deiner unbescheidenen Meinung nach "lieber" auf einem CSD demonstrieren, den Du für untauglich hältst, und deshalb nicht auf einen CSD gehst, ist überhaupt nicht wichtig..

    Ganz sicher ist es aber, das die Menschen die diskriminiert werden, nicht deshalb daran selbst Schuld haben, diskriminiert zu werden !
    Und schon gar nicht, bloß weil sie an einem Donnerstag keine Zeit hatten !
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#69 parierendAnonym
#68 TheDadProfil
  • 23.05.2014, 20:15hHannover
  • Antwort auf #5 von Monster_Baby
  • ""Ich habe mir den Satz mehrmals durchlesen müssen um ihn inhaltlich zu verstehen und die Unverschämtheit der Argumentation zu begreifen.""..

    Ich habe den Satz auch mehrfach gelesen..
    Bloß verstanden habe ich ihn nicht..

    Warum ? Tja..
    Es ist gar keine "Argumentation"..
    Es wird als Argumentation "ausgegeben"..

    Das ist eine typische Double-Bind-Strategie..

    Faktisch versucht sich Frau Sütterlin-Waack als demokratisch zu positionieren..
    Sie würde ja gerne gleichstellen, aber das ginge nicht, weil es Diskriminierungen gäbe, und diese seien nicht zumutbar, und genau deshalb müsse Mann sie beibehalten..

    Eigentlich ist das sogar eine doppelte Double-Bind-Argumentation..

    Ein perfektes Beispiel für persönliche Verlogenheit..
    Sie wechselt innerhalb des einen Satzes Vier mal die Position, bis sie offensichtlich selbst nicht mehr weiß, wo sie eigentlich steht, um am Ende genau dort anzukommen, wo sie losgegangen ist..

    Das ist ungefähr so, als hielte Mann eine Hand auf eine rotglühende Herdplatte, und wünschte sich sie abzustellen, was unmöglich ist, weil die Hand wegen der Hitze so schmerzt, und auf der Herdplatte liegt..

    Diese Beschreibung folgt der Faszination des Ekels..
    Das innewohnende Anliegen Kinder vor Diskriminierungen zu schützen, kann sich nicht durchsetzen, weil die Diskriminierung selbst als "schützenswertes" Unikum eines Vorurteiles so tief in ihrer Sozialisation verankert ist, das es unmöglich ist, es abzulegen, und damit die Diskriminierung zu beseitigen..

    Die "unlogische" Logik in ihrer Äußerung folgt der Strategie, die Ursachen seien nicht zu beseitigen, so lange die Auswirkungen nicht beseitigt werden können..

    Bildlich gesehen schickt Mann hier einen Elefanten in einen Porzellanladen, um Mäuse zu jagen..
    Der Elefant fürchtet sich aber vor den Mäusen, und begibt sich Ballerina-gleich auf die Zehenspitzen, was den Mäusen die Flucht ermöglicht..
    Zu Bruch geht dabei nur das Porzellan, und deshalb fordert Mann mehr Elefanten..
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#67 EuromaidanAnonym
#66 PolitkowskajaAnonym
  • 23.05.2014, 19:47h
  • Antwort auf #63 von Auto Motor Sport
  • DIE ZEIT tanzt den Putin

    Leitartikler und Machteliten

    Herausgeber der ZEIT beschwert sich beim ZDF - Satire-Sendung "Die Anstalt" erhält Unterlassungserklärungen
    Leitende Redakteure der Wochenzeitung DIE ZEIT haben über Jahre deutsche Politiker zu verschwiegenen Bilderberg-Konferenzen eingeladen, darunter auch Helmut Kohl. Auch Spitzenjournalisten von anderen großen Medien sind in diversen Elitenetzwerken aktiv. Seitdem die Satire-Sendung "Die Anstalt" vor einem Millionenpublikum auf die Netzwerke deutscher "Alpha-Journalisten" aufmerksam gemacht hat, brodelt es hinter den Kulissen.

    www.heise.de/tp/artikel/41/41841/1.html
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#65 254twgAnonym
  • 23.05.2014, 19:32h
  • Ich hab dem SPD-Abgeordneten aus meinen Wahlkreis eine E-Mail geschrieben und ihm gesagt was für ein großes Arschloch er ist. Und das ist der Typ wahrlich! Ich hatte ihn nämlich vor der Bundestagswahl gefragt ob er immer für gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare stimmen wird, was er mir sogar schriftlich bejaht hatte. Daher habe ich ihm meine Erststimme gegeben. Gestern hat er aber gegen das volle Adoptionsrecht gestimmt. Ich habe ihm auch geschrieben, dass ich ihn nie wieder wählen würde und allen Menschen davon abraten würde den Typen zu wählen.

    Ich rate jedem von euch mal dem SPD-Abgeordneten in eurem Wahlkreis zu schreiben! Bei einem Abstimmungsverhalten welches einer Minderheit auf verfassungswidrige Art und Weise gleiche Rechte vorenthält darf man es beim schreiben auch mal so richtig krachen lassen!
  • Antworten » | Direktlink »
#64 m123Anonym
  • 23.05.2014, 19:02h
  • Anstatt hier euren Unmut über das verfassungswidrige Handeln der SPD rauszulassen, solltet ihr das lieber auf der facebook-Seite der SPD tun.

    Am 25. Mai ist Europawahl.
  • Antworten » | Direktlink »
#63 Auto Motor SportAnonym
#62 stromboliProfil
#61 media controlAnonym
#60 parierendAnonym
  • 23.05.2014, 13:54h
  • Antwort auf #56 von sperling
  • Du weißt ganz genau, was ich meine:
    Dass eine solche Demo nur aus dem von dir unter Nr. 47 Abs. 3 beschriebenen Personenkreis bestünde.

    Ich denke nicht, dass so was einzelne Personen, weitab der Hauptstadt, auf die Beine stellen können.
    Das wäre doch eine schöne Aufgabe für die Verbände, z.B. den LSVD.

    Bin dann mal weg...
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#59 parierendAnonym
#58 sperlingAnonym
#57 nirlemAnonym
  • 23.05.2014, 13:36h
  • die Hessische Grünen werden schon zu spüren bekommen und die andere Landesverbände werden dies verfolgen.
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#56 sperlingAnonym
  • 23.05.2014, 13:35h
  • Antwort auf #54 von parierend
  • >"entsprachen allerdings ganz und gar nicht deiner Voreingenommenheit (siehe LSVD-Bilderstrecke )."

    darf ich fragen, welche voreingenommenheit du mir hier genau unterstellst?

    und weshalb gehst du nicht auf mein argument ein, dass es vielleicht ja möglich wäre, es aber noch niemand probiert hat?

    wem so viel daran liegt, dass genau diese art von veranstaltung zustande kommt, der muss sie eben organisieren. sie entsteht nicht allein dadurch, dass man schon existierende veranstaltungen samt ihrer teilnehmer_innen permanent beschimpft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#55 parierendAnonym
#54 parierendAnonym
  • 23.05.2014, 13:01h
  • Antwort auf #47 von sperling
  • Deine "Argumentation" passt zu der vermuteten Auffassung von #46.

    Die Teilnehmer der Demo vorm Kanzleramt am 22.5.14 entsprachen allerdings ganz und gar nicht deiner Voreingenommenheit (siehe LSVD-Bilderstrecke ).
    Warum sollte so was, auch mit Fetisch, nicht in größerem Umfang möglich sei?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#53 PaternitasAnonym
  • 23.05.2014, 12:59h
  • zum internationalen Kindeswohl:

    Eine von der Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen) mitherausgegebene Broschüre attestiert Gesellschaft und Politik in der Bundesrepublik einen "historischen Schuldkomplex.

    In Deutschland werde "die Rolle eines 'wohlwollenden Hegemons'" immer noch nicht akzeptiert, heißt es in dem "Europa-Atlas", den die Böll-Stiftung gemeinsam mit drei weiteren Organisationen publiziert hat, darunter die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
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#52 WissenschaftAnonym
  • 23.05.2014, 12:51h
  • Antwort auf #35 von Marc
  • "Und welchen wissenschaftlichen Beleg hat die Union dafür?"

    Die interessieren sich nicht für Belege.

    Wissenschaftliche Untersuchungen belegen ohne Ausnahme, dass die sexuelle Orientierung der Erziehenden keine Rolle spielt, und deuten sogar immer wieder darauf hin, dass es Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oftmals besser geht als im Konstrukt der traditionellen bürgerlichen Familie, da schwule und lesbische Paare zum Beispiel (ähnlich wie Alleinerziehende) ganz besonders auf breite Netzwerke an Bezugspersonen achten.

    Das beschränkte und beschränkende Familienkonstrukt der selbsternannten Herrenmenschen basiert nicht auf der Frage des Kindeswohls, sondern ist ein Produkt der bürgerlichen Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse und der damit einhergehenden Abhängigkeiten.

    Die Union handelt mit ihrer gezielten Herabwürdigung und Diskriminierung von Familien, die von ihrer reaktionären, bürgerlichen Ideologie abweichen, in jeder Hinsicht gegen das Kindeswohl.

    Sie erweist sich einmal mehr als menschen-, wissenschafts-, demokratie- und verfassungsfeindlich. Und das muss auch endlich in aller Klarheit und überall so benannt werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#51 ErörterungAnonym
#50 FoXXXynessEhemaliges Profil
#49 parierendAnonym
#48 EuropawählerAnonym
#47 sperlingAnonym
  • 23.05.2014, 12:24h
  • Antwort auf #32 von parierend
  • >"... aus welchen konkreten Gründen dort nicht auch für eine 'rein politische Demonstration für volle Gleichstellung' an einem Wochenende die Massen mobilisiert werden können."

    vielleicht könnten sie ja, wer weiß?

    es hat nur meines wissens von all den biedermeier_innen, die sich so gern in selbstgefälliger bitterkeit, 50er-jahre-moral und drag-abscheu suhlen, noch niemand jemals versucht, so eine demo auf die beine zu stellen.

    also bittesehr, niemand verbietet den versuch. ich würde schon allein aus neugier teilnehmen.

    ich würde mir allerdings sehr genau anschauen, wie der aufruf formuliert wird. wenn da, wie es hier im forum so oft der fall ist, "rein politisch" nichts anderes bedeutet als "drag und fetisch sind scheiße" und "volle gleichstellung" nichts anderes als "es geht nur noch um paarprivilegien und alles andere ist unwichtig" - dann geht ruhig ohne mich.

    ich schaue mir dann die nichtberichterstattung über die langweiligste demo der republik in den medien an.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#46 RobbyEhemaliges Profil
#45 rmmm rmmmAnonym
#44 nirlemAnonym
#42 ZeitfensterAnonym
#41 nirlemAnonym
  • 23.05.2014, 11:57h
  • Wenn ihr jetzt Veränderungen haben wollt, dann wählt doch in Zukunft nicht mehr die SPD/CDU/CSU/FDP!

    Mit diesen vier verlogenen Parteien, wird keine echte Veränderung geben. Sie machen keine Poiltik für das Volk, sondern gegen das Volk!

    Wenn die Faschistenparteien CDU/CSU die absolute Mehrheit bekommen, dann würde Sie die Rechte wieder wegnehmen und homosexuellen wie Kinderschänder behandeln.

    Dann hat der Kauder freie Hand und die Einführung der Anstalten zur Internierung der Homosexuellen in den Weg zu leiten.

    Wählt die Grünen und die Linken! Wenn wir sie stärken, dann bekommen wir die langersehnten Rechte, die wir schon lange kämpfen müssen!

    Ich weiss, dass die Grünen in BW mit der "Toleranz und Vielfalt in der Schule" bissle vermurkst haben.

    Aber der Übeltäter ist der Kultusminister Andreas Stoch! Der inkompetente Dumpfbacke ist von der SPD!!

    Am Sonntag ist der erste Gelegenheit, die Chance zu nutzen! Lassen wir die SPD stürzen. Wenn sie gewaltig auf die Schnauze fliegen, dann merken Sie hoffentlich, dass die Wähler nicht dumm sind!
  • Antworten » | Direktlink »
#40 parierendAnonym
#39 frageAnonym
#38 pürierendAnonym
  • 23.05.2014, 11:42h
  • Antwort auf #37 von parierend
  • das fiel ihm außerhalb der afd auch noch auf:

    "Jedes misshandelte oder missbrauchte Kind ist eines zuviel."

    Studie: Neun von zehn Schülern schreiben "Rentner" verkehrt herum.
    Betroffen seien alle Schulformen.
    Die Folgen sind bislang noch unklar, jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass wir alle sterben müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#37 parierendAnonym
  • 23.05.2014, 11:26h
  • Zu #30:

    Ich habe mir diesen Text mehrere Male Satz für Satz kritisch durchgelesen.

    Wenn man nicht wüsste, dass er von einem Politiker (der AfD) stammt, was gibt es da konkret zu bemängeln?

    Es stechen insbesondere folgende Punkte hervor:

    -ideologische Schützengräben (etablierter) Parteien

    -innerhalb der Gesellschaft immer noch Vorbehalte gegenüber Homosexuellen, die es abzubauen gilt

    -Akzeptanz kann man nicht verordnen

    -Das Kindeswohl muss immer im Mittelpunkt stehen

    -Abgeordnete der CDU/CSU sollen zunächst mal vor der eigenen Tür kehren

    -Behördliche Auflagen usw. sind stärker am Kindeswohl auszurichten.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 ollinaieProfil
#35 MarcAnonym
  • 23.05.2014, 11:05h
  • "Die Union argumentiert weiter, dass Homosexuelle gefährlich für Kinder sein können"

    Und welchen wissenschaftlichen Beleg hat die Union dafür?

    Übrigens:
    dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien aufwachsen ist Fakt. Ob es den CDU-CSU-Faschos passt oder nicht...

    Jetzt geht es vor allem um Rechtssicherheit für die Kinder, also gerade ums Kindeswohl.

    Dass die CDU/CSU Kindern schadet und dann auch noch so tut, als würde sie das alles nur für die Kinder machen, ist der Beweis, dass das nicht nur Homohasser sind, sondern dass die für ihren Hass über Leichen gehen und sogar Kinder instrumentalisieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 Karl LAnonym
#33 GrossvaterAnonym
#32 parierendAnonym
  • 23.05.2014, 10:11h
  • Antwort auf #22 von sperling
  • Wenn beim Berliner CSD Hunderttausende auf die Straße gehen, bleibt dennoch die Frage unbeantwortet, aus welchen konkreten Gründen dort nicht auch für eine 'rein politische Demonstration für volle Gleichstellung' an einem Wochenende die Massen mobilisiert werden können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#31 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.05.2014, 10:07h
  • Antwort auf #10 von myystery
  • Bis auf einige Ausnahmen, wird das Kindeswohl - besonders im Wahlkampf - lediglich dazu genutzt um den Eindruck zu erwecken, dass die C-Parteien besonders an dem Wohl der schutzwürdigen kleinen Wesen interessiert sind. Aber gerade in Bayern, dem CSU-Land mit dem lautesten Kindeswohl-Marktschreiern, haben Kinder aus ärmeren Familien die schlechtesten Chancen in Deutschland, aus ihrer prekären Schicht herauszukommen, da ihnen die adäquate Förderung verweigert wird. Es werden auch dort Kinder in den eigenen Familien seelisch und körperlich missbraucht und misshandelt, was aber nicht öffentlich wirksam benannt wird (außer bei Extremfällen), weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Als Analogie dazu fällt mir Helen Lovejoy, die Frau des Reverend Lovejoy aus Springfield ein (Die Simpsons). Also die Pfarrersfrau, eine tratschsüchtige, bigotte und bösartige Person, die - egal bei welchem Thema - aus der Menge heraus kreischt: '...und wer denkt an die Kinder...'. Vielleicht ist noch zu bemerken, dass die Tochter der Lovejoys wegen Klingelbeuteldiebstahls und ua. Rohrbombenbaus mehrfach der Schule verwiesen wurde - also ein Kind der Scheinheiligkeit.
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#30 Torsten_Ilg
  • 23.05.2014, 09:36h
  • Diese Debatte im Deutschen Bundestag hat wieder einmal verdeutlicht, dass sich die etablierten Parteien in Deutschland in ihren "ideologischen Schützengräben" verschanzen. Fakt ist: Es gibt innerhalb der Gesellschaft immer noch Vorbehalte gegen Homosexuelle. Hier gilt es weiterhin aufzuklären und mit gutem Beispiel voran zu gehen und solche Vorurteile abzubauen. Die von unserem BVerfG geforderte Regelung, die eine Volladoption - mit bürokratischen Hürden zwar - aber letztlich dennoch ermöglicht, gilt es zu nutzen und weiter daran zu arbeiten, dass die Gesellschaft hoffentlich bald dazu bereit sein wird, auch diese letzte Hürde zu beseitigen. Mit "Hetz-Attacken" auf beiden Seiten trägt man jedenfalls nicht dazu bei, mehr Toleranz zu wecken. Akzeptanz kann man nicht verordnen, Akzeptanz muss man sich erarbeiten. Das Kindeswohl muss immer im Mittelpunkt der Debatte stehen. Abgeordnete der CDU/CSU sollten mit ihrer "unredlichen" Forderung nach einem "Ausschluss aller denkbaren Risikofaktoren" für Adoptivkinder, zunächst einmal vor der "eigenen Türe" kehren. Gerade in den klassischen Familien gibt es die meisten Missbrauchs- und Misshandlungsfälle von Kindern. Ich würde es im Sinne aller Kinder begrüßen, wenn man generell die behördlichen Auflagen, Kontrollen, sowie die Begleitung von Familien stärker am Kindeswohl ausrichten würde. Jedes misshandelte oder missbrauchte Kind ist eines zuviel.
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#28 PetterAnonym
  • 23.05.2014, 09:10h

  • Schwarz-Rot setzt also nur genau das um, wozu sie vom höchsten deutschen Gericht gezwungen werden.

    Und selbst das haben sie bis zum letzten möglichen Termin hinausgezögert.

    Pfui CDU-CSU.
    Pfui SPD.
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#27 WählerinAnonym
  • 23.05.2014, 08:51h
  • Krass ist einfach, dass auch Frau Hendricks sich noch nicht einmal zu einer Enthaltung hat hinreißen lassen. Selbst dafür zu stimmen, Bürger 2. Klasse zu sein, ist heftig.
    Wenn die SPD die Koalition dafür nicht riskieren möchte, kann man nachvollziehen, aber zumindest symbolisch hätte sie zeigen können, dass sie inhaltlich da nicht mitgeht, z.B. indem die Minister sich geschlossen enthalten bzw. mit der Opposition stimmen oder das Ergebnis möglichst knapp gehalten wird. Naja, weiß man, wen man am So nicht wählt.
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#26 NesolaProfil
  • 23.05.2014, 07:50h Kaiserslautern

  • "Es sei auch nicht ungefährlich, "Kinder in eine für sie unbekannte homosexuelle Partnerschaft zu geben", weil Homosexuelle immer noch diskriminiert werden würden und das könne man Kindern nicht zumuten."

    Gemischtrassige Paare werden auch diskriminiert, mein dunkelhäutiges Kind ist aber mein biologisches und dann geht's? Oder wie?
    Die spinnen doch!
    Natürlich ist das Homophobie!
    Kinder brauchen Liebe, Respekt und Fürsorge. Ich weigere mich zu glauben dies kann nur von hetero Elternpaaren gewährleistet werden.
    Kinder werden vernachlässigt, geschlagen, erleben viel zu viel Leid auf dieser Welt. Werden aus Familien genommen um sie zu schützen etc....
    Wenn ein Kind jemanden findet der sich kümmert, hilft, geduldig für es sorgt trotz aller Probleme die auftreten können je nach Hintergrund einer Adoption oder Pflegestelle, dann ist es völlig egal ob die Bezugspersonen SINGLE, HOMOSEXUELL oder HETERO sind.
    Eltern und Elternteile die ihr Kind, das ihnen anvertraute Leben lieben und umsorgen, für es kämpfen und mit allem was sie haben einstehen, nehmen ihr Kind nie mit ins Schlafzimmer zum zugucken. Die sexuelle Orientierung der Elternteile schadet dem Kind nicht.
    Diskriminierung kann es überall geben. Es werden aber nicht alle die gemobbt, diskriminiert oder schlecht gemacht werden von Elternsein ausgeschlossen.
    Mögliche Diskriminierung als Grund Elternschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren zu verhindern ist nur eine von vielen homophoben Ausreden. Was vorschieben um irgendwie weiter zu verhindern das die so genannte traditionelle Familie ausstirbt. Schwachsinn! Weder werden je alle Menschen das gleiche Lieben, oder auf die gleiche Weise, noch alle Kinder geschädigt die mit gleichgeschlechtlichen Paaren als Eltern aufwachsen. Mit ihrer Homophobie unterstützen die das doch bloß, dass Menschen denken "das ist falsch". Wenn ich mir ansehe wie begeistert mein Sohn von seinem Erzieher ist, der offen homosexuell lebt, oder wie liebevoll seine ehemalige Babysitterin mit ihrer Frau umgeht, finde ich es mehr als Schade, wenn sie alle auf Grund von Homophobie keine Kinder haben sollten. Wogegen ich die Drogenabhängige deren beide Kinder vom Amt entzogen wurden gerade schwanger gesehen habe... Fair oder gut für Kinder ist echt was anderes!
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#25 m123Anonym
#24 m123Anonym
  • 23.05.2014, 02:13h
  • Antwort auf #19 von Oliver43
  • Machen wir es kurz. Gleichstellung haben wir nur erreicht, wenn gleichgeschlechtliche Paare auch die Ehe schließen dürfen.

    Da die SPD nun gegen das volle Adoptionsrecht gestimmt hat, ist auch klar, dass die SPD insbesondere gegen die Öffnung der Ehe stimmen würde. Die Öffnung der Ehe beinhaltet nämlich das volle Adoptionsrecht und damit wäre der Widerstand der Union gegen die Öffnung der Ehe mindestens genauso groß wie der Widerstand der Union gegen das volle Adoptionsrecht. In dieser Legislaturperiode wird es vom Gesetzgeber keine Öffnung der Ehe geben.

    Das Bundesverfassungsgericht kann per Urteil eine Öffnung der Ehe nur herbeiführen, wenn dem Bundesverfassungsgericht eine entsprechende Klage vorliegt. In all den Jahren hat es bis heute niemand gewagt sich bis zum Bundesverfassungsgericht damit durchzuklagen. Ich persönlich kann schwer nachvollziehen warum das niemand bisher getan hat, denn ich persönlich denke, dass das Bundesverfassungsgericht durchaus für die Öffnung der Ehe urteilen würde, genau wie das Oberste Gericht in den USA im Jahr 2015 die Öffnung der Ehe in den USA herbeiführen wird. Viele Verfassungsgrechtler sehen das jedoch anders und da ich ein Rechtslaie bin wird die Wahrheit wohl etwas anders liegen als wie ich es denke. Demnach würde das Bundesverfassungsgericht den Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare vom Recht auf Eheschließung als verfassungsgemäß feststellen, sofern eingetragene Lebenspartnerschaften mit gleichen Rechten wie Ehen ausgestattet sind. Zumindest in dieser Legislaturperiode. Langfristig bin ich mir 100%ig sicher, dass das Bundesverfassungsgericht irgendwann den Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare vom Recht auf Eheschließung als verfassungswidrig ansehen wird. Ich glaube auch, dass selbst wenn dem Bundesverfassungsgericht bereits heute eine Klage auf Eheöffnung vorläge, eine Entscheidung frühestens 2017 zu erwarten wäre, wahrscheinlich sogar später. D. h. das Bundesverfassungsgericht würde sich voraussichtlich sehr viel Zeit mit einer solchen Entscheidung lassen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass bis Ende 2017 auch keine Eheöffnung durch das Bundesverfassungsgericht stattfindet.

    Unter dem Strich ist es also sehr wahrscheinlich, dass Deutschland frühestens 2018 die Ehe öffnen wird.

    Das Einzige was eine frühere Eheöffnung bewirken könnte, wäre massiver öffentlicher und medialer Druck auf die Politik, vor allem durch große rein politische Massendemonstrationen. Wenn hunderttausende oder sogar mehr als eine Million Menschen in Berlin für die Öffnung der Ehe rein politisch mit Plakaten und hoher Lautstärke demonstrieren würden, dann könnte das durchaus was bewegen. Wenn ich mir aber ansehe, dass heute wieder weniger als 50 Demonstranten vor dem Kanzleramt für die Gleichstellung im Adoptionsrecht demonstriert haben, dann ist ein solches Denken utopisch. Die LGBT-Community ist einfach zu doof dafür um eine rein politischen Massendemo mit hunderttausenden oder mehr als einer Million Teilnehmern zu organisieren bzw. zustandezubringen. Stattdessen werden auch die nächsten Jahre nur CSDs stattfinden, bei denen zwar formal und offiziell auch ein Protest für gleiche Rechte stattfinden soll, aber faktisch nur Karneval, Saufen, Tanzen, Feiern und Musik stattfinden wird, wobei dann weiterhin ein Mal im Jahr kurz in der Tagesschau über den CSD berichtet wird, wobei dann natürlich wieder die schrillsten Drag-Queens im Fernsehen gezeigt werden. Natürlich ist ein auf diese Weise begangener CSD absolut legitim, aber er ist auf diese Weise unklug und ineffizient, möglicherweise sogar kontraproduktiv um Druck auf die Politik für die Öffnung der Ehe auszuüben. Klug und effizient wäre eine rein politische Massendemo mit mehreren hunderttausenden Teilnehmener oder mehr als einer Million Teilnehmern, wo sowohl Schwule und Lesben als auch deren heterosexuelle Freunde in Alltagskleidung erscheinen, nicht feiern und nicht saufen, sondern lautstark ihren Protest gegen die verfassungsgwidrige Diskriminierung im Eherecht zum Ausdruck bringen, sowohl mit Plakaten als auch mit Lautstärke erzeugendenen Mitteln wie etwa Trillerpfeifen etc.. Was wäre das wohl für ein Bild, wenn sich mehr als eine Million Menschen vor dem Kanzleramt versammeln und mit Schildern und Trillerpfeifen für die Öffnung der Ehe demonstrieren würden? Von so einer Demo träume ich. Aber wenn ich dann an die heutige Demo vor dem Kanzleramt denke, dann ist mir klar, dass das NIEMALS stattfinden wird, weil die LGBT-Community zu doof dafür ist sowas zustandezubringen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß dabei weiterhin zu saufen, zu tanzen und sich schrill zu verkleiden. Aber bitte nervt mich und andere nicht mit eurem andauernden Geheule diskriminiert zu werden. Ihr seid selbst daran schuld!
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#23 sperlingAnonym
#22 sperlingAnonym
  • 23.05.2014, 01:39h
  • Antwort auf #11 von m123
  • >"diejenigen von euch, die nicht mitprotestiert haben, sondern nur hier auf queer.de rumheulen, sind selbst schuld daran, dass sie diskriminiert werden. SELBST SCHULD!!!"

    kannst du dir möglicherweise vorstellen, dass einige menschen zu weit von berlin entfernt wohnen, um da mal locker an einem donnerstag nachmittag hinzurauschen?

    dass es viele gute gründe gibt, kein facebook-profil anzulegen?

    kannst du dir vielleicht sogar vorstellen, dass sich einige von uns durchaus auf anderen gebieten oder ebenen engagieren als denen, die dir als der homopolitische stein der weisen erscheinen?

    ich habe mir z.b. vorgenommen, morgen nach kassel zu fahren, obwohl das für mich auch eine ziemlich weite tour ist.

    ich habe hier unlängst eine lanze dafür gebrochen, dass deine spezielle art von engagement respektiert werden möge. ich wäre erfreut, wenn du diesen respekt umgekehrt auch anderen zuteil werden ließest. geht das?
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#21 stromboliProfil
  • 23.05.2014, 00:22hberlin
  • Antwort auf #4 von Europa
  • eigentlich hätte der abgeordnete Petzold den abgeordneten kauder auffordern sollen, sich den schaum vorm maul abzuwischen.. bei soviel tollwut muss man wenigstens die etikette der hohen hauses wahren...

    nun gut, altbekanntes mit den altbekannten absonderungen...
    haut dem kauder mal aufs dreckige faschomaul!
    Fascho deswegen, weil er die lingua faschista perfekt beherrscht..
    bei reklamation und nachfrage kann ich dies anhand von beispielen belegen , "herr kauder"
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#20 Vater
  • 23.05.2014, 00:20h
  • Ich kann allerdings auch vor den Grünen nur warnen.
    Die Grünen haben mit der SPD die Agenda 2010, Hartz IV etc. ins Rollen gebracht, sind ebenfalls nicht an der Beendigung der Kriegshandlungen im nahen Osten und an einer echten Trennung von Staat und Kirche interessiert.

    Schaut euch mal auf Youtube einige Reden von Gysi und Wagenknecht an - ungeachtet irgendwelcher bisherigen Meinungen oder Vorurteile.

    Sehr viel von diesem "unrealistische-linke-Spinne"-Gerede ist schlichtweg Propaganda der Konservativen.

    Die Politik der Linken hat tatsächlich Hand und Fuß - zumindest auf Bundesebene.
    Hohle Phrasen und Worthülsen kommen in den sehr faktenbezogenen Reden praktisch nicht vor.

    Ich habe einige Reden gefunden, in denen Gysi der Bundesregierung ziemlich klipp und klar eine Demokratie- und Verfassungsfeindlichkeit vorwirft und diese immer wieder daran erinnert, dass zahlreiche verfassungswidrige Gesetze bereits lange vor dem Einschreiten von Karlsruhe stark von den Linken kritisiert wurden.

    Die FDP spielt ja zumindest im Bundestag im Augenblick keine Rolle. Von den übrigen vier (mit der CSU: fünf) Parteien übernimmt aber zumeist nur die Linke die Rolle einer echten Opposition.
    Auch von den Grünen sind wir mehrfach übelst verkauft worden - auch wenn diese noch die am wenigsten schlimme Partei dieses Blockes ist, zu der eben die Linkspartei nicht gehört.

    Jetzt steht die Europawahl vor der Tür - ohne eine 5-Prozent-Hürde.
    Wir brauchen dort wirklich linke Kräfte, keine "neolinken" oder "neoliberalen".

    Ich weiß, dass sich das Parteiwerbung anhört - und irgendwie stimmt das ja auch. Auch wenn ich selber kein Parteimitglied bin und sogar von der linken Lokalpolitik meiner Heimatstadt fast nur Gruselgeschichten kenne (Westdeutschland).

    Da ich aber absolut davon überzeugt bin, dass wir von rot-grün (beiden Parteien) nicht das zu erwarten haben was immer wieder versprochen wird und von den Grünen immer wieder zweifelhafte Entscheidungen erlebe, halte ich die Linke nicht nur in Gleichstellungsfragen für extrem wichtig. Ohne diese Partei gibt es nämlich im Parlament oftmals keine richtigen Gegenstimmen.

    Auch die Grünen haben schon mitregiert - und wir alle können uns durchaus auch ein Bild von deren Korrumpierbarkeit machen.

    Von daher rate ich wirklich dazu: beschäftigt euch mal mit den Linken und deren Bundespolitik (z.B. Youtube-Reden und dem Lesen von Hintergründen).
    Dieses Bild sollte man nicht durch die Diskreditierungsversuche der anderen Parteien beeinflussen lassen.
    Was nämlich Union und (auch) SPD wirtschaftspolitisch verzapfen, geht auch auf keine Kuhhaut und deutet bei näherer Betrachtung auf völlige Inkompetenz.
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#19 Oliver43Anonym
  • 23.05.2014, 00:19h
  • @m123
    "Es ist derzeit keine Klage zum vollen Adoptionsrecht beim Bundesverfassungsgericht anhängig."

    ---> Das ist so nicht ganz richtig.

    Das BVerfG hatte vor paar Monaten eine entsprechende Klage aus Berlin an das zuständige Gericht wieder zuürückverwiesen, weil die Begründung des Berliner Gerichts zu unvollständig in der Richtervorlage war.

    Das Berliner Gericht ist vom BVerfG aufgefordert worden, eine gründlichere Richtervorlage zu verfassen, die auch die aktuelle Rechtsprechung des BVerfG berücksichtigt.

    Und nunmehr liegt der Ball derzeit wieder beim Berliner Gericht, dass dann den Fall erneut wieder Karlsruhe vorlegen dürfte ("diesmal dann mit einer besseren und aktuelleren Vorlage an das BVerfG")...das ist jedenfalls mein letzter Stand. Das BVerfG hat dadurch das Verfahren erstmal verzögert und es dürfte daher dann erst 2015 diesbezüglich urteilen. Auf jeden Fall kommt nach meiner Einschätzung das Urteil aus Karlruhe zur Berliner Richtervorlage noch in dieser (!!) Legislaturperiode und CDU und SPD in der GroKo werden dann erneut mit Karlsruhe konfrontiert werden.
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#18 FinnAnonym
  • 22.05.2014, 23:42h
  • Und wieder einmal unterstützt die SPD voll die homophobe Haltung ihres Masters CDU/CSU.
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#17 m123Anonym
  • 22.05.2014, 23:28h
  • Es ist derzeit keine Klage zum vollen Adoptionsrecht beim Bundesverfassungsgericht anhängig.

    Da es mehrere Jahre braucht bis ein gleichgeschlechtliches Paar zum Bundesverfassungsgericht hochklagt, wird es, wenn sich die SPD weiterhin so verhält, KEINE vollständige Gleichstellung im Adoptionsrecht bis Ende 2017 geben.

    Mit anderen Worten: Nicht nur wird Deutschland bis Ende 2017 die Ehe NICHT öffnen, sondern eingetragene Lebenspartnerschaften werden auch voraussichtlich bis Ende 2017 NICHT die gleichen Rechte haben wie Ehen, trotz gleicher Pflichten.

    Die SPD ist daran genauso mitschuldig wie die Union, denn die SPD trägt den verfassungswidrigen Kurs der Union mit. Die SPD hat die Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare vor der Wahl als verfassungswidrig bezeichnet. Genau diese Verfassungswidrigkeit hält die SPD nun vorsätzlich aufrecht.

    Bis Ende 2017 werden auch Luxemburg, Irland, Nordirland, Finnland, Andorra und (je nach Ausgang der Nationalratswahlen) auch Österreich die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen. Dann steht Deutschland als Land, welches nicht nur nicht die Ehe geöffnet hat, sondern sogar eingetragene Partnerschaften diskriminiert, in Mittel-, Nord- und Westeuropa ganz allein da.

    Die SPD orientiert sich nicht am Grundgesetz, sondern daran, was ihr die Macht sichert. CDU, CSU, FDP und SPD sind Parteien, die für homosexuelle Menschen und all diejenigen Menschen, denen die Einhaltung des Grundgesetzes wichtig ist, eigentlich unwählbar. Auch AfD und andere rechte und/oder christliche Parteien sind unwählbar.

    Die einzigen "größeren" Parteien, die die Rechte von homosexuellen Menschen nicht mal eben so wegverhandeln würden sind wohl die Linke und die Grünen. Diese Parteien schwächeln jedoch.

    Es ist eine extrem bittere Bestandsaufnahme der aktuellen Rechtssituation und der voraussichtlichen Rechtssitution in Deutschland bis Ende 2017. Ich hätte mir im Jahr 2005 niemals vorstellen können, dass in Deutschland frühestens im Jahr 2018 homosexuelle Menschen gleiche Rechte erhalten. Es ist so bitter zu sehen wie es den Deutschen so egal ist ob wir rechtlich diskriminiert werden oder nicht. Sogar von denen, die eigentlich für die volle Gleichstellung sind hört man Aussagen wie "Ist doch nicht so schlimm, ihr habt doch schon fast alle Rechte".

    Und aufgrund der Unfähigkeit der homosexuellen Commuity in Deutschland eine rein politische Demo für volle Gleichstellung zu machen ist auch kein wesentlicher Druck von Homosexuellen selbst auf die Politik zu erwarten.

    Das Einzige was bis Ende 2017 ein wenig Druck ausüben könnte, ist, wenn größere Länder wie die USA die Ehe öffnen. Aber so wie ich es einschätze, werden Merkel und Co hart bleiben und die SPD wird Merkel weiter die Füße lecken.

    Ich möchte gar nicht daran denken was passiert, wenn im September 2017 bei der nächten Bundestagswahl wieder die Union eine Regierung anführt. Dann wird es wohl auch bis 2021 keine Öffnung der Ehe geben. Ich könnte mir vorstellen, dass das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2018 das Adoptionsrecht gleichstellt. Aber mehr auch nicht. Überlegt euch das mal, wie das wäre, wenn wir bis 2021 noch diskriminiert würden, während die Niederlande bereits im Jahr 2001 die Ehe geöffnet haben... Das is schon extrem krass.
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#16 KathiGr
#15 Oliver43Anonym
  • 22.05.2014, 23:06h
  • Ein Skandal wie sich heute die SPD in dieser Abstimmung im Bundestag verhalten hat.

    Das wird dauerhaft in Erinnerung bei homosexuellen Wählern bleiben.

    Aber das BVerfG wird sowieso auch hier dann 2015 zuschlagen und SPD sowie der CDU ihr homophobes Verhalten um die Ohren schlagen.
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#14 stephan
#13 ACTINIUMAnonym
  • 22.05.2014, 22:34h
  • Ihr hättet noch erwähnen sollen, dass Herr Kahrs dann auch FÜR den Antrag der Grünen gestimmt hat. Konsequenterweise.
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#12 stephan
  • 22.05.2014, 22:33h
  • "Es sei auch nicht ungefährlich, "Kinder in eine für sie unbekannte homosexuelle Partnerschaft zu geben", weil Homosexuelle immer noch diskriminiert werden würden und das könne man Kindern nicht zumuten."

    Es wäre wohl das Heilsamste für dieses Gesocks, den rechten Abschaum endlich zu einer diskriminierten Minderheit zu machen. Dann wäre es Kindern nicht zumutbar, von dergleichen adoptiert und Deutschen nicht zumutbar von Abschaum regiert zu werden.

    Ich hab keine Lust zu recherchieren, aber die fortgesetzte Diskriminierung mit der noch vorhandenen Diskriminierung zu begründen, diese Diskussion haben wir schon x Jahren geführt. Keinen Bock!

    Aber es ist genau dieses intellektuelle Niveau, das zur Union passt!

    Und: Heute ist für mich der letzte Schlussstrich mit der SPD gezogen, der ich mich seit meinem sechzehnten Lebensjahr als Mitglied und Wähler verbunden fühlte! Aus und vorbei ... da hilft auch kein beredtes 'Rumlavieren'. Ich hoffe, dass schon die Europawahl und Kommunalwahl in NRW ein Desaster werden!

    Trotz vieler freundlicher Briefe von Thomas Oppermann, Manuela Schwesig, Hannelore Kraft und anderen berufe ich mich mal auf zwei Sprüche der Bibel: "Dein Ja sei ein Ja, dein Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen!" Und "Was sie reden das tut, was sie tun, das tut nicht!"

    Wer z.B. den aktuellen Film über Elisabeth Selbert in der ard anschaut, erkennt (auf unterhaltsamen Niveau sehr klar ) wie deutlich die SPD ihre Ideale geraten hat!
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#11 m123Anonym
  • 22.05.2014, 22:22h
  • Die mickrige Beteiligung von euch am Protest vor dem Kanzleramt heute, sowie die mickrige Beteiligung am Protest auf facebook ist ein weiterer Beleg dafür, dass die meisten von euch lieber auf dem CSD herumtanzen als ernsthaft politisch für rechtliche Gleichstellung zu kämpfen.

    Die SPD hat leichtes Spiel, wenn ihr keinen politischen Widerstand leistet.

    Ich finde diejenigen von euch, die nicht mitprotestiert haben, sondern nur hier auf queer.de rumheulen, sind selbst schuld daran, dass sie diskriminiert werden.

    SELBST SCHULD!!!
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#10 myysteryAnonym
  • 22.05.2014, 22:07h
  • Antwort auf #5 von Monster_Baby
  • Das ist die typische Verblödungsargumentation, bei der das eigene Handeln (Diskrimmierung von Homsexuellen) und dessen Folgen (Hass/Abneigung/Vorbehalte/Vorurteile gegenüber Homosexuellen) selbiges Handeln (rück-)legitimieren sollen.
    In einem unbeabsichtigen Fall spräche man von Teufelskreis, in einem solch bewussten Fall wie hier spricht man von "christlichem" Teufelswerk.

    Völlig hirnverbrannt. Nach der Logik dürfte man auch keine Medikamente erfinden, schließlich gibt es ja Krankheit. Ach ja, der Kopf eines "Konservativen" ist schon ein Fall für sich...

    Kinderrechte stärken...frecher geht es kaum, wenn man bedenkt, wie oft die CDU schon für alles gestimmt hat, nur eben NICHT für Kinderrechte.

    Die SPD ist auch eine einzige Enttäuschung. Bedenkt man, wie die CDU im Bezug auf die Rente auf 63 einen lächerlichen Eiertanz aufführen darf, so hätte man zumindest ein bisschen Gegenwehr erwartet - allein schon, um sich selbst in die Augen schauen zu können.
    Aber nein: überwältigende Zustimmung, kaum Enthaltungen, alles spitze.

    Die deutsche Parteienlandschaft ist einfach nur widerlich.
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#9 MinkAnonym
  • 22.05.2014, 21:56h
  • SPD - enttäuschend wie so oft!
    CDUCSU - fürchterlich (auch wenn wenige - das Ritchen z.B. - schon weiter sind).

    Am Sonntag ist Wahltag! Wahltag ist Zahltag!!!
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#7 ChristineAnonym
  • 22.05.2014, 21:46h
  • Das war eine armselige Vorstellung der überwältigenden Mehrheit der Großen Koalition.
    Wenn es nach der CDU-Rednerin ginge, dürften Kinder wohl auch nicht von dunkelhäutigen, körperlich beeinträchtigten oder rot- und kraushaarigen Menschen adoptiert werden, da diese ja auch manchmal diskriminiert werden. Gratulation zu dieser selten dämlichen Argumentation, Frau Sütterlin-Waack! Da muss man erst mal drauf kommen.
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#6 progressivAnonym
  • 22.05.2014, 21:34h
  • Weder eine Revolution noch eine freie parlamentarische Entscheidung - und doch ein wohl noch grösserer Schritt für eine christlich-konservative Partei wie die CDU als eine schlichte Homoehe für die Sozialisten in Frankreich je war. Dort ist zwar "loi Taubira" schon seit rund einem Jahr gültig - und die haben bis jetzt nicht mal geschafft, die Ausnahmeregelung, die die Homo-Paare aus 11 Ländern nach wie vor verhindert in Frankreich zu heiraten, abzuschaffen, ganz zu schweigen von künstlicher Befruchtung für lesbische Paare, die ist spätestens seitdem Manuel Vals Ministerpräsident wurde endgültig begraben.
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#5 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 22.05.2014, 21:10h
  • Zitat Sütterlin-Waack: '...Es sei auch nicht ungefährlich, "Kinder in eine für sie unbekannte homosexuelle Partnerschaft zu geben", weil Homosexuelle immer noch diskriminiert werden würden und das könne man Kindern nicht zumuten...'.

    Ich habe mir den Satz mehrmals durchlesen müssen um ihn inhaltlich zu verstehen und die Unverschämtheit der Argumentation zu begreifen. Für adoptierte Kinder ist es grundsätzlich schwierig in ein neues Umfeld zu kommen, egal ob hetero oder homo. Die Kunst der Adoptiveltern ist es immer, Vertrauen aufzubauen, Sicherheit und Zuneigung zu gegen - auch egal ob homo oder hetero.

    Besonders dreist ist die Logik von Sabine Sütterlin-Waack, die homosexuelle Paare offen diskriminiert um im gleichen Satz anzumerken, dass man Kindern die Diskriminierung ihrer Adoptiv-Eltern nicht zumuten kann. Damit schafft sie eine - zwar unlogische - aber in sich geschlossene Argumentation, Homosexuellen die Adoption zumindest solange zu verweigern, solange es Menschen mit ihrem Gedankengut gibt. Hoffentlich wächst jetzt eine Generation von weniger verbohrten jungen Menschen nach, die es nicht nötig hat, ihren Selbstwert aus der Herabwürdigung anderer zu ziehen. Sütterlin-Waack ist eine von den Personen, die sich kaum vorstellen können, dass es eine Alternative zum eigenen Lebensentwurf geben kann und schon gar nicht, dass dieser Lebensweg gleichwertig sein könnte.
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#4 EuropaAnonym
#3 daVinci6667
  • 22.05.2014, 20:22h
  • Antwort auf #1 von m123

  • Hast recht. Was ist der Unterschied zwischen FDP und SPD in einer Koalition mit Angela?

    Es gibt keinen! Bloss betont die eine Partei einen angeblichen Fortschritt von LGBTI-Rechten die man herbeigeführt habe, die andere soziale Gerechtigkeit. Gemacht haben sie beide nichts ausser Angie zur Macht zu verhelfen und uns weiter zu diskriminieren.
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#2 jungwolfAnonym
  • 22.05.2014, 20:16h
  • Genau deshalb habe ich nicht SPD gewählt. Sie opfert uns, ohne mit der Wimper zu zucken. War voraussehbar!!!
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#1 m123Anonym
  • 22.05.2014, 20:06h
  • Die SPD hat heute im Bundestag gegen das volle Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartner abgestimmt, obwohl das Bundesverfassungsgericht am 19.02.2013 gesagt hat "Unterschiede zwischen Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft, welche die ungleiche Ausgestaltung der Adoptionsmöglichkeiten rechtfertigen könnten, bestehen nicht" und obwohl die SPD vor der Bundestagswahl "100% Gleichstellung nur mit uns" versprochen hat und obwohl im Koalitionsvertrag vereinbart wurde ""Rechtliche Regelungen,
    die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften schlechter stellen, werden wir
    beseitigen." Der SPD ist der Diskriminierungswunsch der Union wichtiger als der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz. Um den Koalitionspartner Union zufrieden zu stellen stimmte die SPD heute im Bundestag für die Aufrechterhaltung eines verfassungswidrigen Zustandes.
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