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Kommentare zu:
Neuer Skandal um Polizei-Datenbanken


#64 giliattAnonym
  • 30.05.2014, 00:43h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • Ich berichtige mich gerne:
    Die Polizei muss nicht. Nein, sie sollte! Die Polizei sollte in einem gesetzlich klar abgesteckten Rahmen über Vorabinformationen verfügen, wenn sie zu einem Einsatz gerufen wird, obwohl sie auf Selbstschutz hin ausgebildet ist. Hier sollte der Europäische Gerichtshof in einigen Passagen nachbessern.

    Schutzhandschuhe der Mediziner dienten übrigens auch und damals vielleicht vorrangig dem Schutz des Patienten, damit der Helfer seine binokken Minilien nicht auf ihn überträgt.

    Die von Dir genannten Pastoren lassen wir mal raus aus der Risikogruppe, einverstanden?

    Sanis nicht. Die müssen - allerdings anders, als Polizisten - tagtäglich mit dem Infektionsrisiko leben, denn es gehört seit Urzeiten zum ABC ihres Berufes.

    Dass Rettungskräfte angegriffen werden, habe ich selbst mehrfach erlebt.
    Feierstunden-Besäufnis im Armeeclubhaus am Tag der NVA im März 1978. Der für Verdienste um den Sieg des Sozialismus ausgezeichnete Stabsgefreite A ist stinkbesoffen und gerät in Streit mit dem sturzbetrunkenen Major B, welcher ihn in die Bar schleudert, wo ihm zersplitterte Flaschen die Pulsader am rechten Handgelenk durchtrennen. Der Major wirft sich auf ihn und dükert ihn mit dem Gesicht in die Scherben. Zwei fast volltrunkene Unteroffiziere schleppen den tobenden Geschädigten zu mir in den Med-Punkt. Die beiden kreischen herum und sind völlig hysterisch und lassen mich nicht an den Verletzten heran. Reden hilft nicht. Ich bin allein. Ich haue also dem einen Uffz. einen gezielten Schwinger auf die Fresse. Der andere Uffz. wird darauf hin ernüchtert und hilft mir, den renitenten Patienten auf der Pritsche im Ordinationszimmer festzuhalten, damit ich die lebensgefährliche Schlagaderblutung stoppen kann. Hernach reinige und versorge ich noch das zerschnittene Gesicht. Dann kommt endlich mein Kraftfahrer vom Dienst, mein KvD, mit dem LO 1800 Sankra und wir bringen den Patienten ins Lazarett. Die zwanzig Kilometer balgen wir uns herum, denn bei jeden Halt an einer Kreuzung will er aus dem Krankenwagen springen. Bändigen kann ich ihn nur dadurch, dass ich auf seine verbundene Wunde drücke, worauf er dann jeweils zusammenbricht und sich zurück auf die Trage schleppen lässt.

    Dieser Vorfall war keine Seltenheit in meinem Dienst. Er ging gut aus. Oftmals verpackten wir Soldaten in Pizza-Form in Behältnisse aus Zink.

    Unser Vorteil war: Wir agierten auf bekanntem Feld. In der Ambulanz oder am Unfallort.

    Polizisten müssen überall in unbekanntem Gelände zugreifen. In der Dunkelheit auch. Ihr Risiko ist weitaus höher.
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#63 TheDadProfil
#62 parierendAnonym
#61 TheDadProfil
#60 TheDadProfil
  • 27.05.2014, 17:21hHannover
  • Antwort auf #58 von giliatt
  • ""Aber in einem klar abgesteckten gesetzlichen Rahmen muss die Polizei über Vorab-Informationen verfügen,""..

    Noch einmal :

    Es GIBT keinen ""klar abgesteckten gesetzlichen Rahmen"" der das erlauben könnte, denn es wird in Grundrechte ALLER Bürger eingegriffen, und nicht in einige wenige, wie z.B. das Meinungs-Äußerungsrecht für aktive Soldaten..

    Und zum Vergleich besehe Mann sich das Urteil des EuGH, das gerade die Vorratsdatenspeicherung für illegal erklärte..

    Es gibt keinen Anspruch der Ermittlungsbehörden auf "bevorratetes Wissen"..

    Und schon gar nicht aus dem höchstpersönlichem Bereich, denn Gesundheitsdaten unterliegen der Ärztlichen Schweigepflicht, die bei nicht-vorliegen der Einwilligung nicht einmal ein gerichtlich bestellter Gutachter brechen kann..

    ""Gib es zu: Du hast ein wenig überzogen. Polizisten unterliegen einem weit erhöhten Risiko.""..

    Dazu lese einmal bitte den von "Miguel53de" verlinkten Artikel der "faz", der mehr als aufschlußreich ist..

    Da ist nichts übertrieben..
    Ich kenne genug Rettungssanitäter die tatsächlich angegriffen wurden, und auch genügend Polizisten..

    Aber denen hätten solche "Vorab-Info´s" in keinem Fall irgendetwas geholfen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#59 parierendAnonym
  • 27.05.2014, 08:39h
  • Antwort auf #57 von Miguel53de
  • Zeitungen pflege ich zu Hause oder im Dienst, nur ausnahmsweise im Wartezimmer zu lesen.
    Der Artikel der FAZ, bei dem die Polemik bereits mit der Überschrift einsetzt, passt wohl gut zu einem bestimmten Weltbild.

    Andere, neutrale Berichte sprechen eine deutliche Sprache.
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#58 giliattAnonym
  • 27.05.2014, 00:03h
  • Antwort auf #38 von TheDad
  • TheDad, Dein Fazit ist richtig:
    In einer Demokratie gibt es Dinge, die man ertragen muss, um frei zu sein.

    Ich habe deutlich dargelegt, dass ich ein Gegner der Datensammelwut bin.

    Inzwischen wissen wir hier längst, dass Du Krankenpfleger warst. Vor mehr als den von Dir genannte 50 Jahren gehörten Schutzhandschuhe zur Grundausrüstung der Mediziner. Ich kenne das von meinen Eltern, die Ärzte waren und aus meiner Armeezeit als Bataillonfeldscher. Erst seit dem Akutwerden von AIDS vermummten sich Zahnärzte an Hand und Mund.
    Wann bekamen Polizisten Schutzhandschuhe? Frage mal Deinen Polizei-Bruder.
    Pfarrer mit Körperschutz sind mir in meinen 57 Lebensjahren bisher noch nicht begegnet.

    Gib es zu: Du hast ein wenig überzogen. Polizisten unterliegen einem weit erhöhten Risiko.

    Staatliches Datengesammele finde ich eklig und verfassungswidrig. Aber in einem klar abgesteckten gesetzlichen Rahmen muss die Polizei über Vorab-Informationen verfügen, wenn sie zu einem Einsatz gerufen wird.
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#57 Miguel53deProfil
  • 26.05.2014, 22:54hOttawa
  • Antwort auf #32 von parierend
  • Ich weiss nicht, was Ihnen der Arzt verordnet. Ich jedenfalls lese Zeitungen, die nicht in seiner Praxis ausliegen. Und habe hier einen schoenen Artikel aus einer klugen Zeitung fuer Sie. Es ist leicht, Ihren Angriff zu parieren und zu belegen, dass es das von Ihnen als "wider besseren Wissen" eingebrachte Argument zwar gibt. Es zeigt sich bei genauer Betrachtung allerdings, dass es sich vollkommen gegen Sie richtet. Auch der Satz " Du liest keine Zeitung" beweist einmal mehr, was es auf sich hat, wenn an mit dem Zeigefinger auf jemanden zielt: Mindestens drei Finger richten sich rueckwaerts auf einen selbst.
    Also denn. Das mit dem Lesen von Zeitungen ist schon richtig. Doch bevor man so eine Phrase benutzt, sollte man sie zum einen fuer sich selbst ernst genommen haben. Zum anderen macht es erst Recht Sinn, ein bisschen Wert auf die Auswahl dieser Zeitungen zu legen.
    BILD ist natuerlich gern ein laermender Begleiter der "greinenden" Polizeigewerkschaften, die Lobbyarbeit leisten. Wieso ueberhaupt. Polizeigewerkschaften? Die sind doch Beamte.
    Wie auch immer. Viel Vergnuegen bei der Lektuere der FAZ.

    www.faz.net/aktuell/politik/inland/gewalt-gegen-polizisten-h
    eule-heule-gaenschen-12092159.html
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#56 RobbyEhemaliges Profil
#55 parierendAnonym
#54 RobbyEhemaliges Profil
#53 parierendAnonym
  • 25.05.2014, 21:39h
  • Ein gewisser User ist aufgewacht und verteilt grad wieder Rundumschläge.
    Das übliche Procedere.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 RobbyEhemaliges Profil
#51 RobbyEhemaliges Profil
#50 RobbyEhemaliges Profil
#49 RobbyEhemaliges Profil
#48 RobbyEhemaliges Profil
#47 RobbyEhemaliges Profil
#46 TheDadProfil
#45 parierendAnonym
#44 Harry1972Profil
  • 25.05.2014, 12:17hBad Oeynhausen
  • Von den Befürwortern der Datensammelei möchte ich gerne folgendes wissen.
    Was genau ändert sich für einen Polizeibeamten, wenn er von einer HIV-Infektion eines Verdächtigen weiss?
  • Antworten » | Direktlink »
#43 ignorierendAnonym
#42 parierendAnonym
  • 25.05.2014, 10:53h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Du hast eine verdammt gefährliche Einstellung, nämlich alles so hinzubiegen, damit es zu deiner Weltanschauung passt.

    Falls du es tatsächlich ernst meinst: Kein Wunder, dass sich bestimmte Dinge in unserer Republik (siehe z.B. den Bericht "Schwules Paar in Berlin angegriffen") so negativ entwickeln.
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#41 Dennis
  • 25.05.2014, 10:36h
  • Die Berliner Polizei auf dem Gauweiler State of Mind von 1987 . . . . . Man faßt es nicht.

    Eine der Voraussetzungen für die Ausbildung im Polizeidienst muß das nicht Vorhandensein der Fähigkeiten zum selbstständigen Denken, Reflektieren und Hinterfragen sein. Wie sonst soll man es sich erklären, das die Berliner Polizei im Rahmen von personengebundenen Hinweisen in polizeilichen Datenbanken Informationen einfach so hinnimmt, dass - welche Menschen mit HIV oder mit Hepatitis B oder C infiziert sind. Sie werden mit dem Warnhinweis ANST für Ansteckungsgefahr versehen. NAch 30 Jahren Aufklärung und Prävention ist das schon ne Leistung.

    Auf den Alltag eines Politzisten bezogen heißt das ja das z.b. bei einer PersonenKontrolle in einem solchen Fall dem die Kontrolle ausführenden Beamten oder Anwärter im besten Fall die Knie weich werden und ersie hyperventilierend nur mit Mühe die Contenance wahrt.

    Pikant finde ich in diesem Zusammenhang die NichtReaktion von Herrn Klaus" Partymeister" Wowereit: Entweder hat er nix davon gewußt oder ihm ist es Wurst. Ich tendiere zu Letzterem
  • Antworten » | Direktlink »
#40 blablablaAnonym
#38 TheDadProfil
  • 25.05.2014, 08:55hHannover
  • Antwort auf #36 von giliatt
  • ""dann reden wir wie der Blinde von der Farbe.""..

    Manche sicher..

    Aber wovon schreibst Du hier ?

    ""Quatsch mit Sauce, ihn mit Lehrern, Piloten, ........und Krankenpflegern gleichzustellen.""..

    ""Der will nicht zwangs-infiziert werden, wenn ein positiver Junkie ausrastet und ihn verletzt.""..

    ""Der findet es auch nicht prickelnd, wenn er einen Drogensüchtigen durchsuchen muss und an verfaulenden Füßen in versifften stinkenden Socken nach Drogenpäckchen suchen darf.""..

    Ach ?
    Und die gleiche Situation entsteht nicht wenn dieser Drogensüchtige auf der Straße umkippt, in die Notaufnahme kommt und behandelt werden muß ?

    Willst Du mir als Krankenpfleger, der Jahrelang mit genau Diesen Situationen konfrontiert war, nun erklären, das ich meinen Berufsalltag nur geträumt habe ?

    Mein Bruder ist auch Polizist, hat für solche "Untersuchungen" wenigstens dicke Lederhandschuhe..
    Ich nicht, denn mir standen dazu nur dünne Latex-Handschuhe zur Verfügung, und wenn der "Drogensüchtige" sich eingenässt hatte, oder sich erbrach, war ich es, der das wegputzen mußte, und nicht der Polizist..

    Wem willst du hier weißmachen, das es für Polizisten "gefährlichere Lagen" gab und gibt, die ein Pfleger in der Notaufnahme, auf der Straße im Notarztwagen nicht vorfindet ?

    Nach dem Gesetz, und das ist es was ich oben beschrieben habe, unterliegen alle diese Berufsgruppen der gleichen "Gefährdungslage"..

    Und deshalb geht es hier einzig darum, ob aus diesen Gründen in die Grundrechte aller Bürger eingegriffen werden kann, denn ein solcher Eingriff läßt sich nicht auf eine besondere Gruppe auf der Straße beschränken..

    Wenn es Listen über Infektionen bei der Polizei gibt, dann kann es auch Listen über die Besuche bestimmter Lokalitäten geben, oder über die regelmäßige Teilnahme an CSD´s, oder über die Farbe des PKW´s, der sich im Besitz einer solchen Person befindet..

    Und wie "So What" schon sehr richtig schreibt, es gibt keine legale Situation, die solche Listen möglich macht, und es ist kein taugliches Instrument um Gefährdungs-Lagen für Polizisten zu minimieren..
    Nicht einmal dann, wenn sie es immer wieder mit den gleichen Personen zu tun hätten, oder es sich um eine geplante Aktion, wie eine Razzia in einem Motorrad-Club handelte..

    ""Aber Ermittlungsbehörden sollten - in gesetzlich abgestimmten Rahmen - schon Zugriff haben auf Dateien, deren Nutzung uns Bürger schützt.""..

    Nicht allein der Zugriff auf solche Dateien ist illegal..
    Schon das Erstellen solcher Dateien ist illegal !

    Das IST Stasi 2.0 !

    Wo und wie genau schützt denn das Wissen über eine Infektion bei einem Obdachlosen auf der Straße, der zum Dreihundertsten Male vor dem Eigang des Luxushotels wegen Bettelns vertrieben wird, dem Bürger oder dem Polizisten ?

    Was ist daran anders, als an den gesammelten Geruchsproben von Bürgern in Einweckgläsern durch die Stasi ?

    Und wieso glauben eigentlich so viele, die Ermittlungsbehörden hätten ein Recht auf "Vorab-Informationen" wie die Vorratsdatenspeicherung, oder solche Listen ?

    Wer an so etwas glaubt, wer den "gemeinen Bürger" für potentiell straffällig hält, und aus diesem Grund schon einmal "Indizien und Beweise" einsammelt, ist definitiv zuviel mit den falschen Menschen zusammen, oder ist selbst Polizist, Staatsanwalt, oder Justizbeamter, und hat einen Tunnelblick auf die Menschen in seiner Umgebung entwickelt..

    Wer sich für Gesund hält, ist nur noch nicht ausreichend diagnostiziert..

    Wer sich für unschuldig hält, von dem ist nur noch nicht genug Belastendes zusammen getragen..

    Wann kommt ihr eigentlich endlich einmal damit klar, das es in einer Demokratie Dinge gibt, die Mann ertragen muß, um frei zu sein ?
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#37 TheDadProfil
  • 25.05.2014, 08:19hHannover
  • Antwort auf #32 von parierend
  • ""Du liest keine Zeitungen, hörst keine Nachrichten""..

    Sicher mehr als andere..

    Und ganz sicher habe ich dabei erkannt, das ein AUSWEITUNG von Berichterstattung nicht bedeutet, das mehr Gewalt stattfindet, sondern nur, das mehr berichtet wird !

    Sich von einer ausgeweiteten Berichterstattung blenden zu lassen ist genau der Effekt, den tendenziöser Journalismus erzielen will !

    Hier Fakten von angeblichem Anstieg von Gewalt gegen Polizisten mit den statistisch belegten Tatsachen zu verwechseln, nur weil etwas in der Zeitung steht, ist vollkommen untauglich..
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#36 giliattAnonym
  • 25.05.2014, 01:02h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • Nein, Miro schwafelt nicht. Wenn wir uns hier austauschen über den Polizeialltag, dann reden wir wie der Blinde von der Farbe.

    Ob Polizisten heutzutage zunehmend mehr Gewaltattacken ausgesetzt sind, sei dahingestellt. Fakt ist, dass es einen Verlust an Respekt gibt den Ordnungshütern gegenüber, der sich alltäglich sehr deutlich zeigt. Vor 50 Jahren sah das deutlich anders aus, wie auch vor 20 Jahren, seit die Polizei entpolitisiert auf De-Eskalierung setzt und den damaligen Kurs seit 10 Jahren weiter fährt.

    Der Beruf des Polizisten unterliegt unzweifelhaft erhöhter Gefahr. Das Kriterium ist aber nicht, dass er "für und mit anderen Menschen arbeitet". Quatsch mit Sauce, ihn mit Lehrern, Piloten, ........und Krankenpflegern gleichzustellen. Oder mit Pfarrern.

    Ein guter Freund von mir ist seit 30 Jahren Polizist in Hamburg. Polizist mit Leib und Seele, hat eine nette Frau und drei prächtige Kinder. Der will nicht zwangs-infiziert werden, wenn ein positiver Junkie ausrastet und ihn verletzt.

    Der findet es auch nicht prickelnd, wenn er einen Drogensüchtigen durchsuchen muss und an verfaulenden Füßen in versifften stinkenden Socken nach Drogenpäckchen suchen darf. Da wäre es besser, dass er sich vor dem Nähern an die Zielperson im Klaren ist, welches Risiko er eingeht.

    Ist er infektiös? Ist er gewaltbereit? Nur in dieser Kombination der Daten macht die Datensammlung einen Sinn.
    Ob er schwul ist, oder Linkshänder, wird dem Polizisten egal sein.

    Überflüssiges Beiwerk sind vorab erlangte Informationen keineswegs, wenn die Polizei zu einem Einsatz gerufen wird.

    Obwohl wir BUNDES-DATENSCHUTZBEAUFTRAGTE haben, ist Datenschutz noch immer eine Gummiband-Sache., oder?
    Die Kardinalfrage ist: Wer erlangt Zugriff auf unsere Daten, die wir Dussels sooo freizügig bei gay romeo, twitter, facebook etc. pp. ins Netz stellen?

    Dafür gibt es Gesetze. Wir wollen die DDR-Stasi-Datensammelwut nicht zum Vergleich bemühen.

    Aber Ermittlungsbehörden sollten - in gesetzlich abgestimmten Rahmen - schon Zugriff haben auf Dateien, deren Nutzung uns Bürger schützt.
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#35 Dennis SchneiderAnonym
  • 25.05.2014, 00:01h
  • Könntet ihr euch bitte auf der facebook-Seite der SPD beschwerden, dass die SPD meine Kommentare gelöscht hat? Ich habe einfach nur wiedergegeben was das Bundesverfassungsgericht gesagt hat, was die SPD im Wahlkampf versprochen hat und wie die SPD am 22.05.2014 im Bundestag gegen die Gleichstellung abgestimmt hat.

    Die SPD hat meine Kommentare gelöscht und mich vom Kommentieren auf der facebook-Seite der SPD ausgeschlossen. Bitte fragt die SPD auf facebook warum die das gemacht hat.
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#34 So WhatAnonym
  • 24.05.2014, 23:41h
  • Antwort auf #29 von Dont_talk_about

  • Bitte ein konkretes Beispiel, wie ein solcher Datenbankeintrag einen Polizisten konkret schützen könnte, bzw. wo sich ein Polizist Schutzmaßnahmen sparen könnte, sollte es einen derartigen Eintrag nicht geben.

    Mir fällt da nix ein, was sich im Rahmen der derzeit gültigen Gesetze bewegt.
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#33 parierendAnonym
#32 parierendAnonym
  • 24.05.2014, 23:33h
  • "Polizisten sind heutzutage nicht mehr Gewalt ausgesetzt als vor 10, 20 oder 50 Jahren."

    Du liest keine Zeitungen, hörst keine Nachrichten oder willst es wider besseres Wissen einfach abstreiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 TheDadProfil
  • 24.05.2014, 23:15hHannover
  • Antwort auf #29 von Dont_talk_about
  • Was für eine unverschämt front wird hier installiert ?

    Massen von HIV-und HEP-Infizierten Pöbel des Prekariates werfen sich in einem Ansturm von Wahnsinn und mangels anderer Waffen, beißend und um sich tretend auf friedliebende Polizisten ?

    DU bist diesen Menschen im täglichem Leben ebenso hilf-und wehrlos ausgesetzt wie die Polizisten, die ihnen begegnen !

    Und DA leigt der Kasus Kanktus :
    Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es aus ihm heraus..

    Anstatt Listen zu führen in denen irgendwelche untauglichen Informationen über Menschen gesammelt werden, mit denen Mann aus welchen Gründen auch immer, regelmäßig zu tun hat, sollten Polizisten in DEESKALATIONS-Strategien geschult werden !

    Die Statistiken zu Waffeneinsätzen von Polizisten in NRW sprechen Bände, wie leicht sich Beamte provozieren lassen, und wie locker inzwischen der Teaser sitzt !

    Und zum Glück nur der Teaser, der keineswegs ungefährlich ist, aber immerhin nicht in jedem Fall tödlich für den Überwältigten..

    www.youtube.com/watch?v=evIhyiEv7Rw
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#30 TheDadProfil
  • 24.05.2014, 22:35hHannover
  • Antwort auf #27 von Miro
  • Geschwafel !

    Polizisten sind heutzutage nicht mehr Gewalt ausgesetzt als vor 10, oder 20 oder 50 Jahren..

    Mann kann für vieles "Verständnis" haben, sogar dafür das Polizisten nicht in Gefahr geraten..

    Sie über aber einen Beruf aus, der einer so genannten "erhöhten Gefahr" unterliegt..
    Der Definition nach ist diese erhöhte Gefahr überall dort gegeben, wo Menschen für und mit anderen Menschen arbeiten, und so unterliegen Polizisten qua Definition der gleichen Gefahrenlage wie Feuerwehrleute, Pflegepersonal und LEHRERN, wie Pfarrer und die Verkäuferin an der Tankstelle, Busfahrer, Taxifahrer und Kioskverkäufer, Piloten und sogar Finanzbeamte..

    Daraus läßt sich klar ableiten das die "geforderten" Informationen überflüssiges "Beiwerk" einer Behörde sind, die der gesteigerten Datensammelwut entsammen, und sonst nichts..

    Hier einen Eingriff ins Grundgesetz und damit in die Grundrechte aller Bürger zu erlauben ist definitiv overdressed, und keinesfalls legitim !
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#29 Dont_talk_aboutProfil
  • 24.05.2014, 22:18hFrankfurt
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • @The Dad

    Wenn sich Polizisten anstecken, dann kann der Schaden bestenfalls monetär ausgeglichen werden. Außerdem ist der Beamtenstatus, den viele andere Berufsgruppen, die sich überhaupt nicht in Gefahr begeben, ja auch genießen, ein Ausgleich für das schlechte Gehalt. Natürlich kann man sich immer benachteiligt fühlen, aber irgendjemand muss sich mit den vielen problematischen Personen auf der Straße ja auch tagtäglich auseinandersetzen. Die Aids-Hilfe ist in der Frage natürlich auch keine neutrale Instanz, da sollte man unabhängige Ärzte fragen
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#28 tanzmausAnonym
  • 24.05.2014, 21:44h
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about
  • Lieber Dont_talk_about,

    bevor Du solchen Stuss von Dich gibst, informiere Dich bitte. Es ist seit Auftauchen von HIV weltweit nicht ein einziger Fall dokumentiert, daß eine Infektion durch einen Biß verursacht wurde.

    Schau lieber Dschungelcamp oder mach was sinnvolles, aber verbreite hier nicht solchen Unsinn!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#27 MiroAnonym
  • 24.05.2014, 21:42h
  • Die Polizisten sind heute auf den Straßen einer in Deutschland nie gekannten Gewaltorgie ausgesetzt. Sie werden beschimpft, bespuckt, bedroht und angegriffen.

    Ich habe Verständnis dafür, dass die Polizei ihre Mitarbeiter so gute wie möglich schützen will. Die Unterstützung der Politik haben sie ja leider nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 daVinci6667
  • 24.05.2014, 21:35h
  • Antwort auf #21 von Robby

  • Danke euch lieber Robby und lieber TheDad.

    Im Internet hab ich rausgefunden dass diese Regeln von Staat zu Staat verschieden sind. 45 Grad gilt für Deutschland. Leider hab ich keine Liste von unterschiedlich erlaubten "Höchstgraden" gefunden. Wäre auch zu lustig gewesen.

    So wie ich die überaus föderalistische Schweiz kenne, müsste es bestimmt noch kantonal unterschiedlich erlaubte Winkel geben. LOL :)))

    Dass man Pornographie Kindern nicht zugänglich Macht versteht sich von selbst. Warum jedoch das natürlichste der Welt, nämlich eine simple Erektion, zum Beispiel auf einem gemalten Aktbild schon Pornografie sein und vor allem was daran nun so wahnsinnig gefährlich sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#25 RobbyEhemaliges Profil
#24 seb1983
#23 TheDadProfil
  • 24.05.2014, 20:11hHannover
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about
  • Die Schwachsinnigkeit Deiner Argumentation erkennt Mann im letztem Satz :

    ""Eine Person, von der aktenkundig ist, dass sie geisteskrank oder bewaffnet ist, könnte man genauso als sigmatisiert bezeichnen""..

    Es ist in diesem Land durchaus verboten eine Waffe mit sich zu führen, wenn Mann nicht über eine besondere Erlaubnis dafür verfügt..

    Es ist aber nicht verboten Geisteskrank zu sein, oder infektiös..

    Das Wort Stigmatisierung findet hier Verwendung im Bereich der Soziologie, und bezieht sich darauf, das hier die Information transportiert werden soll, der Betroffene verhielte sich "in gesellschaftlich nicht gewünschter Weise", aber außerhalb einer Sanktionsfähigkeit..

    Das aber Wiederrum unterliegt eben dem höchstpersönlichem Selbstbestimmungsrecht über seine eigenen Daten, die niemanden etwas angehen, außer ihn selbst !

    Beamte allgemein und Polizisten im speziellem unterliegen durch ihren Status einer besonderen Gesundheitsfürsorge durch den Arbeitgeber, sei es nun das Land oder der Bund, und so wird der "Nachteil" aufgewogen sich zeitweise in so genannter "exponierter Position" bewegen zu müssen..

    Mit genau der gleichen Argumentation die Du hier vorbringst, und auch dieser ominöse "Medman", könnte Mann übrigens auch verlangen aus allen Wohnungstüren die Schlösser zu entfernen, oder die Polizisten mit Generalschlüsseln auszustatten, weil es ihnen im Zweifel nicht zuzumuten sei, an der Tür zu klingeln, und die Gefahr bestünde, der Wohnungsinhaber ließe sie nicht herein..

    Es ist unfaßbar wie wenig die Leute doch über ihre Grundrechte wissen, wie wie bereitwillig sie sie offensichtlich über den Haufen werfen würden, um sich einem Polizeistaat in die Arme zu werfen..

    Gestern wurde unser Grundgesetz 65 Jahre alt..
    Bei einigen ist es damit offenbar schon in Rente gegangen..
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#22 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.05.2014, 20:01h
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about

  • Das ist totaler Quatsch! Wenn Du SO argumentierst, dann müßten nach Deiner 'Logik' auch alle Leute mit Mumps, Lungenentzündung, Röteln, Keuchhusten, TBC, Windpocken, Feigwarzen, Tripper usw. namentlich in diesen Polizei-Akten geführt werden. Werden sie aber nicht. Begreifst Du JETZT - wie unlogisch Deine Argumentationsversuche zugunsten der polizeilichen Sammelwut sind?!
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#21 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.05.2014, 19:48h
  • Antwort auf #16 von daVinci6667

  • Bei Akt-Bildern haben die früher mit einem Geodreieck nachgemessen. Das weiß ich von einem Akt-Maler, mit dem ich mal zusammen war. Der hat 1995 mal Probleme mit der Ausstellung seiner Bilder bekommen, weil der Ständer eines Aktmodells bei 47 Grad war. Total crazy, diese Bürokratie, wenn Du mich fragst. Ich denke, jetzt ist so ein 'Nachmessen' wahrscheinlich schon mit Computerprogrammen möglich. Ich finde solche Vorschrifen allerdings nach wie vor schwachsinnig. Was soll denn an einem Ständer so schlimm sein?! Ist doch eigentlich das genaue Gegenteil davon - nämlich geil. Grins...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#20 RobbyEhemaliges Profil
#19 Dont_talk_aboutProfil
  • 24.05.2014, 19:32hFrankfurt
  • Der Innensenator hat eine Fürsorgepflicht für seine Polizisten. Eine Infektionsgefahr bei Bissen, gewaltsamen Auseinandersetzung etc. ist durchaus gegeben. Es ist ja ein Unterschied, ob man sich etwas beim Sex einfängt (dann ist es eine individuelle Risiko/Spaß-Abwägung, die jeder für sich selber treffen kann) oder ob es im Dienst passiert. Das Argument mit der Stigmatisierung halte ich dagegen für etwas schwächer. Eine Person, von der aktenkundig ist, dass sie geisteskrank oder bewaffnet ist, könnte man genauso als sigmatisiert bezeichnen
  • Antworten » | Direktlink »
#18 TheDadProfil
#17 TheDadProfil
  • 24.05.2014, 19:20hHannover
  • Antwort auf #2 von Medman
  • ""auf internen Stationslisten mit solchen Attributen geführt""..

    Was für einen Schwachsinn willst du hier verbreiten ?

    Es GIBT KEINE ""internen Stationslisten"" in Krankenhäusern und Kliniken, die mit solchen überflüssigen Eintragungen gefüllt wären !

    Auf einer Station in einer Klinik, einem Krankenhaus, oder auch in Pflegeeinrichtungen WEISS eine Pflegekraft anhand der Krankengeschichte ob ein Patient in irgendeiner Weise als ansteckend gilt, oder nicht..

    Im Gegensatz zu einem Polizisten unterliegt aber jede Pflegekraft ebenfalls der Schweigepflicht, ebenso wie ein Arzt oder Pfaffe !

    Solche Informationen in Listen zu erfassen ist allein schon aus rein organisatorischen Gründen nicht möglich, und darüber hinaus aus Gründen des Datenschutzes und der Schweigepflicht illegal !

    ""dient sie doch dem Schutz der Polizisten.""..

    Dient es nicht !

    Alleine Menschen deren Sero-Status über HIV und HEP, aus welchen Gründen auch immer bekannt ist, zu erfassen, ändert an der exponierten Stellung eines Beamten rein gar nichts, da es genügend Menschen gibt, die ihren eigenen Sero-Status gar nicht kennen, und so ansteckend sein können, ohne es selbst zu wissen..

    Als "schützenswerte Gruppe" wären hier darüber hinaus ALLE Nothelfer zu nennen, also auch Notärzte, Sanitäter, Ersthelfer, Feuerwehrleute, das BGS, der Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk, DRK, Johanniter, Arbeiter Samariter Bund, Notfall-Seelsorger..

    Doch diesen Menschen wird diese Information ebenso wenig zur Verfügung gestellt, wie den Justiz-Beamten in den Untersuchungshaftanstalten, den Staatsanwälten und Richtern, was das "Argument" es würden doch damit nur Polizisten geschützt, als das entlarvt, was es ist :
    Eine Lüge !

    Der Sero-Status ist Teil der Gesundheits-Daten eines Menschen, und unterliegt dem Datenschutz und der Entscheidung der Informationellen Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen..
    Es ist ein Grundrecht aus dem Grundgesetz über das sich die Polizei nicht hinweg setzen kann, und darf !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#16 daVinci6667
  • 24.05.2014, 18:45h
  • Antwort auf #14 von So What

  • "Würde mich wundern, wenn das in Deutschland nicht geregelt wäre. Also, googeln bringt zu Tage: Zumindest bei Pornographie liegt die Grenze in der Rechtsprechung bei 45 Grad..."

    Hahaha! Geil, wusste ich nicht.

    Wie das auf Bildern und Filmen wohl festgestellt wird? Augenmass? Computerprogramme?

    Auf der Klappe kann natürlich solange "gemessen" werden bis jeder gesunde Mann diese 45 Grad erreicht. Da wäre Willkür Tür und Tor geöffnet.

    Warum so kompliziert wenn man doch einfach und ohne jegliche Nachteile auf solche unglaublich dumme und stumpfsinnige Vermerke verzichten könnte?

    Die Dummheit der Obrigkeit scheint so unendlich wie das All zu sein...
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 So WhatAnonym
#13 Oliver43Anonym
#12 ThorinAnonym
  • 24.05.2014, 17:08h
  • Dazu ist auch ganz praktisch der jahresbericht von Amnesty International über Deutschlad 2013

    Folter und andere Misshandlungen

    Die Behörden versäumten es weiterhin, Hindernisse für wirksame Untersuchungen von Misshandlungsvorwürfen gegen die Polizei zu beseitigen. In allen Bundesländern fehlten nach wie vor unabhängige Beschwerdestellen zur Untersuchung von Vorwürfen über schwere Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei. Außer in Berlin und Brandenburg bestand in keinem Bundesland eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte durch Namens- oder Nummernschilder. In Brandenburg werden Polizeibeamte ab Januar 2013 zum Tragen von Namens- oder Nummernschildern verpflichtet.

    Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter, Deutschlands nationaler Präventionsmechanismus gemäß dem Fakultativprotokoll zum UN-Übereinkommen gegen Folter, verfügt nach wie vor nur über unzureichende finanzielle Mittel und ist nicht in der Lage, ihren Aufgaben nachzukommen. Dazu gehört u.a. die regelmäßige Inspektion von Hafteinrichtungen. Der Vorsitzende sowie ein weiteres Mitglied der Länderkommission der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter traten im August aufgrund der mangelnden finanziellen Ausstattung zurück.

    www.amnesty.de/jahresbericht/2013/deutschland?destination=su
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    e%3Dai_annual_report%26from_month%3D3%26from_year%3D2013%26t
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#11 seb1983
  • 24.05.2014, 16:54h
  • Die Polizei leidet wie alle Behörden unter einer Informationssammelwut, vielleicht kann man das ja irgendwann mal gebrauchen, erstmal alles erfassen...

    Einen Sinn sehe ich dahinter nicht, die Gefahr ist theoretischer Natur und grundsätzlich sollte der Eigenschutz bei der Polizeiarbeit immer vorgehen.
    Bei Personen etwa aus Subsaharaländern geht bei medizinischem und polizeilichem Personal ohnehin mal ne gelbe Warnleuchte an.
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#10 AlfiAnonym
  • 24.05.2014, 16:49h
  • Polizisten sind keinem direkten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Medizinisches Personal hingegen schon wonach eine Speicherung unzulässig is. Es besteht noch nicht einmal Informationspflicht. Ein Friseur beispielsweise hat ein viel höheres Ansteckungsrisiko als ein Polizist und dem Friseur bis du keine Information schuldig ! Der HIV Status eines Patienten untersteht der Würde eines Menschen und des Datenschutzes. Jeder Eingriff ist eine Verletzung des GG (ohne Notwendigkeit)
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#9 daVinci6667
  • 24.05.2014, 16:41h
  • Antwort auf #3 von Robby

  • Nun wenn dich ein Polizist auf der Klappen erwischt, müsste bei diesem ja derselbe schwachsinnige Eintrag gemacht werden. Alle Bürger sind nun mal gleich. Oder bekommen etwa nur welche mit einem Steifen auf der Klappe diesen Vermerk?

    Falls ja, müsste es dazu irgendwo auch eine Verordnung geben ab welchem Grad Versteifung offiziell von einer Erektion gesprochen wird. Dazu müsste man nachmessen. Der Polizist auf der Klappe darf dann wählen wer misst. Du oder sein Kollege, nücht :))))
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#8 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.05.2014, 16:32h
  • Antwort auf #2 von Medman

  • Sag mal, hast Du Dein Hirn an der Garderobe abgegeben?! Verdammt noch mal, LIES den Artikel mal genau! Es geht eben NICHT um den angeblichen 'Schutz' der Bullen - sondern dieser Schwachsinn wird bloß vorgeschoben. BEWUSSTE STIGMATISIERUNG IST NIEMALS LEGAL UND IN ORDNUNG! Das sollte Dich die Geschichte dieses Landes eigentlich gelehrt haben! Und noch eine provokante, da sehr direkte Frage: Wie würdest DU Dich fühlen, wenn sich ein Bulle weigern würde, eine Anzeige von Dir - wegen was auch immer - aufzunehmen, mit der lapidaren Begründung, dass Du schwul bist? Ich glaube nicht, dass Du da 'toll, richtig so' schreien würdest...
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#7 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 24.05.2014, 16:30h
  • Bleibt zu wünschen, dass sich LSVD, Linke, Grüne und Piratenpartei bewusst sind, welches Signal sie mit ihrer Teilnahmeentscheidung an einem Aktionsbündnis-Regierungs-CSD in Richtung #SPD und #CDU und ihrer menschenfeindlichen Senatspolitik senden. #hiv #stigma #isv #abschiebung #refugees #Berlin
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#5 Ach jaAnonym
  • 24.05.2014, 16:16h
  • Antwort auf #2 von Medman

  • Und die Speicherung dieser Daten dient jetzt wie genau dem Schutz eines Polizisten?

    Schaut er vor einer Prügelei nach und versucht dann offen blutende Wunden beim Gegenüber zu vermeiden?

    Wenn er blutig gebissen werden sollte, ist auf jeden Fall von einer Gefährdung auszugehen, da ein nicht vorliegender Eintrag keine Sicherheit gibt. Also kann man es auch gleich bleiben lassen.
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#4 MichaelTh
#3 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.05.2014, 16:02h

  • Mich erinnert das ganze an die von Gauweiler in den 80ern angeordnete Auflistung aller Schwulen und Bisexuellen in Bayern. Und zumindest hier in Bayern werden von den Bullen immer noch bei einer Festnahme Vermerke in Bezug auf das Schwulsein des Festgenommenen gemacht, wenn sie die Personalien aufnehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, wenn's mich mal auf einer Klappe erwischt. Grins... Ich glaube nicht, dass so ein Eintrag 'legal' ist, aber das interessiert die Bullen auch nicht. Die machens einfach.
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#2 MedmanAnonym
  • 24.05.2014, 15:49h

  • Ich kann diese Aufregung nicht wirklich verstehen, dient sie doch dem Schutz der Polizisten. In jedem Krankenhaus wird ein HIV, Hep b oder C Patient auf internen Stationslisten mit solchen Attributen geführt. Manchmal kann man es mit dem "stigmatisieren" auch übertreiben - dürfen sich jetzt gesunde Menschen nicht mehr vor Infektionen schützen ? Auch wenn HIV vielleicht durch Bisse nicht übertragen wird, Hep C ist dafür virulent genug - und was manche Menschen machen, wenn sie von der Polizei angeführt werden sollen, kann man sich kaum vorstellen.
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#1 homopolAnonym
  • 24.05.2014, 15:30h
  • ...WAS müssen wir uns eigentlich noch alles gefallen lassen? sowas scheint die Medien nicht zu interessieren.
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