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  • 27. Mai 2014 23 2 Min.

Sir Ian McKellen schlüpft als Magneto in lustige Kostüme und sagt gemeine Sachen

Die Mutanten in der Filmreihe "X-Men" müssten wie Homosexuelle gegen Vorurteile der Mehrheitsgesellschaft ankämpfen, sagte der britische Schauspieler.

Den Kampf der "X-Men"-Mutanten sieht der 74-jährige Ian McKellen als Allegorie auf die Herausforderungen, mit denen Schwule konfrontiert werden. In einem vergangene Woche ausgestrahlten Interview mit dem britischen Sender Channel Four erklärte McKellen: "Als [Regisseur] Bryan Singer mich gefragt hat, ob ich in diesen Filmen mitspielen will, hat er mich mit nur einem Punkt überzeugt: Als schwuler Mann kann ich mich mit den Mutanten identifizieren – das sind Menschen, die besondere Talente haben, aber von der Gesellschaft verachtet werden, weil sie anders sind". McKellen erklärte weiter, dass in vielen Teilen der Welt Homosexualität als schlechte Mutation angesehen werde. "Aber nicht in diesem Land – wir haben uns weiterentwickelt", so McKellen mit Blick auf Großbritannien.

McKellen wirkt im Blockbuster "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" mit, der am vergangenen Donnerstag in Deutschland angelaufen ist und es mit über 260.000 Besuchern am Wochenende sofort auf Platz eins der Kino-Charts geschafft hat. Neben McKellen sind auch Altmeister Patrick Stewart sowie Hugh Jackman, Jennifer Lawrence, James McAvoy und Michael Fassbender mit von der Partie.

Youtube | Deutscher Trailer für den neuen "X-Men"-Film

Die Filme basieren auf einer Comicreihe. Die "X-Men" sind demnach Mutanten, die dank eines besonderen Gencodes übermenschliche Fähigkeiten besitzen. Von "normalen" Menschen werden diese "X-Men" oft gehasst – teilweise aus Fanatismus, teilweise aus der Angst, dass sie die Menschen unterwerfen können. Diese Angst wird von verschiedenen Mutanten genährt, die ihre Kräfte für ihre eigenen Ziele nutzen oder die Menschen hassen. Um die menschliche Umwelt vor diesen böswilligen Mutanten zu schützen, gründete Charles Francis Xavier (dargestellt von Patrick Stewart) die X-Men-Gruppe. Der Erzfeind dieser X-Men ist der Superschurke Magneto, den Ian McKellen seit 2000 in insgesamt fünf Filmen darstellte.

McKellen ist auch durch andere Filmserien bekannt geworden: So spielte er in den ersten drei "Herr der Ringe"-Filmen Gandalf. Die Rolle hat er für das dreiteilige Prequel "Der Hobbit" wieder übernommen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Brite, der 1988 sein Coming-out in der Öffentlichkeit hatte, immer wieder als Aktivist für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben engagiert. So forderte er homosexuelle Prominente auf, sich zu outen, um Vorurteile abzubauen (queer.de berichtete). (dk)

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 so trueAnonym
  • 27.05.2014, 13:27h
  • "Ian McKellen: Schwule können sich mit Mutanten identifizieren"

    Am vergangenen Samstag erklärte der britische Paradeatheist, der Evolutionstheoretiker Richard Dawkins, auf dem Hay Festival, er sei ein "säkularer Christ". Dawkins stellte den ersten Band seiner Ende des letzten Jahres erschienenen Biographie vor und sagte, er glaube nicht an das Übernatürliche, aber schätze die religiösen Zeremonien.

    "Ian McKellen: Schwule können sich mit Mutanten identifizieren"

    www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00321/PapstBundestag_321
    94818.jpg


    www.heise.de/tp/artikel/41/41869/1.html
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#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 27.05.2014, 13:52h

  • "Ian McKellen: Schwule können sich mit Mutanten identifizieren"

    Etwas zweideutige Aussage. Natürlich weiss ich wie er das meint und er hat recht!

    Wir sind zwar keine Mutanten sondern Menschen wie alle anderen auch, nur werden wir leider oft zu solchen gemacht.

    Vor allem in jungen Jahren fühlte ich mich eindeutig als ein solcher. Nur leider fehlten mir die Superkräfte...

    Hätte ich die gehabt gäbe es ganz sicher einige homophobe und auch gewalttätige Arschlöcher weniger auf diesem Planeten...

    Habe gestern abend eine Doku auf WDR über die Situation von Schwulen und Lesben in Russland gesehen. Diese Sendung ging mir ganz schon nahe und macht mich immer noch sehr wütend.

    Dort werden wir gejagt wie Tiere! Wenn es einen verdammten Gott gäbe TJ, dann wäre es nur gerecht, wenn unsere LGBTI-Freunde dort solche Superkräfte hätten. Also gibt es keinen oder es ist das grösste Arschloch im gesamten Universum dem ich bestimmt nie Respekt zollen werde, geschweige denn anbete!
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