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Einzelkommentar zu:
Justin Bieber spendet 400.000€ an Aids-Organisation


#6 82rgw33Anonym
  • 28.05.2014, 02:11h
  • Der Typ ist gerade mal 20 Jahre alt. Sorry, aber wieviel Kohle muss dieser 20-Jährige bereits haben, dass er mal eben so 400.000 spenden kann. Der Typ hat laut Schätzungen von Experten nen dreistelligen Millionenbetrag zwischen 100 Millionen und 1 Milliarde Dollar auf seinem Bankkonto. Als 20-Jähriger!

    Die Welt ist so ungerecht. Als 20-Jähriger kann man bestimmt nicht soviel Leistung erbracht haben, dass diese Leistung einen dreistelligen Millionenbetrag rechtfertigen würde. Kein Mensch kann in seinem ganzen Leben soviel Leistung erbringen, dass er gerechterweise einen dreistelligen Millionenbetrag erwirtschaftet. Jeder Junge, der von 16 bis zum Alter von 20 Jahren hart auf dem Bau geschuftet hat, hat bestimmt nicht weniger geleistet als Justin Bieber. Also irgendwo stimmt das Verhältnis zwischen Leistung und Entlohnung überhaupt nicht.

    Allein schon mit drei Millionen Dollar oder Euro hat man als 20-Jähriger bis zum Ende des Lebens ausgewirtschaft und bräuchte nicht mehr arbeiten und könnte jeden Monat mehr als 4000 Dollar oder Euro ausgeben ohne vor Ende des Lebens pleite zu gehen.

    Wenn jemand sogar ein Luxusleben haben möchte und jeden Monat mehr als 12000 Dollar oder Euro ausgeben möchte, dann genügen dafür zehn Millionen Dollar oder Euro im Alter von 20 Jahren. Er sollte sein gesamtes Vermögen, was über zehn Millionen hinausgeht für gute Zwecke einsetzen, anstatt hunderte Millionen auf dem Bankkonto schlummern zu lassen. Also ich würde das definitiv so handhaben, wahrscheinlich würde ich alles über drei Millionen weggeben, wenn ich so unfassbar reich wäre. Wer braucht soviel Geld???

    Klingt vielleicht radikal links, aber ich finde es sollte Gesetze geben, die besagen, dass niemand mehr als beispielsweise 50 Millionen Euro Privatvermögen haben darf. Also irgendwo ne Grenze setzen, dass alles darüber hinaus an den Staat abgegeben werden und dem Gemeinwohl zukommen muss. Wer ein gewisses zweistelliges Millionenvermögen hat, der hat ein unfassbares Luxusleben. Alles darüber hinaus ist einfach nur noch unethisch, wenn gleichzeitig auf dieser Welt Menschen Hunger leiden und so weiter. Zutiefst unethisch. Wenn der Staat nicht per Gesetz notwendige ethische Leitplanken setzt, dann bleibt die Welt ungerecht.

    Mit einem Teil der Privatvermögen, was über 50 Millionen pro Person hinausgeht, könnte man das Leid auf der Welt direkt mindern, und mit dem Rest könnte man in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur investieren um das Gemeinwohl nochmals anzuheben. Das führt dann auch zu deutlich weniger Unzufriedenheit bei den Menschen und zu weniger Kriegen.

    Religion und Kirche sollten strikt vom Staat getrennt werden und gar nichts mehr mit dem Staat zu tun haben.

    In allen Ländern sollte eine Sprache in der Schule vom Kindergarten an gelehrt werden, da bietet sich beispielsweise Englisch an. So würden alle Menschen gut englisch sprechen und sich gut verständigen können.

    Im Grunde sollten auch die Nationen aufgehoben werden und vielmehr sollten gleichgroße Verwaltungsbezirke und Unterverwaltungsbezirke usw. weltweit eingerichtet werden, wo dann zwei in etwa gleichgroße Verwaltungsbezirke bei demokratischen Wahlen dasselbe Stimmgewicht haben.

    Leider wollen die Menschen keine solchen sinnvollen Strukturen einführen, sondern an "Tradition und Kultur" festhalten. Und dieses Festhalten an Tradition und Kultur führt dann zu Streit zwischen den Menschen und zur gegenseitigen Entfremdung der Menschen und dann hauen die sich gegenseitig die Schädel ein und Kriege entstehen dadurch. Natürlich kann man die jetzigen Sprachen in den Gebieten, wo sie gesprochen werden, zum Beispiel deutsch in Deutschland, als Zweitsprache lehren und beibehalten, wenn einige daran Spaß haben. Sinnvoll ist es aber in jedem Fall, wenn alle eine einheitliche erste leicht erlernbare Sprache sprechen würden, zum Beispiel englisch.

    Die Menschen haben künstliche Sprachbarrieren zwischen Menschen und künstliche geographische Grenzen zwischen Menschen geschaffen, die einfach dem Wohl und dem Zusammenhalt der Menschen zuwiderlaufen. Solche künstlichen Barrieren und Grenzen sind der Nährboden für extremistisches, menschenfeindliches Gedankengut. Und diesen Nährboden muss man auslöschen, wenn man weniger Kriege und weniger Leid haben will. Auch wenn es eine radikale Umstrukturierung der Welt bedeutet, so profitiert die Menschheit langfristig enorm von dieser Umstrukturierung.
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