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  • 07. Juni 2014 4 1 Min.

Marcel de Groot, Geschäftsführer der Schwulen­beratung Berlin, und sein Team hoffen, dass es 2015 wieder einen gemeinsamen CSD in der Hauptstadt geben wird (Bild: Schwulen­beratung Berlin)

Der Stonewall-Streit in der Hauptstadt habe zu "Verwirrung und Ratlosigkeit" geführt, heißt es in einem Offenen Brief an die Berliner Community.

Teilnehmer und Besucher des Berliner CSDs haben in diesem Jahr die Qual der Wahl: Am 21. Juni gibt es zwei parallele, konkurrierende Demonstrationen (queer.de berichtete). Während sich andere Gruppen aufteilen wollen oder sich bereits auf eine der Paraden festgelegt haben, kündigte nun die Berliner Schwulenberatung an, weder am ehemaligen Stonewall-Marsch des CSD e.V. noch an der Demo des Aktionsbündnisses mit einem eigenen Wagen teilnehmen zu wollen.

Der Dauerstreit um den Hauptstadt-CSD habe "zu mehr Verwirrung und Ratlosigkeit als zur Geschlossenheit geführt", heißt es in einem Offenen Brief der Schwulenberatung an die queere Szene Berlins. "Selbstverständlich ist die Community nicht einheitlich. Trotzdem ist es schade, dass es uns nicht gelingt, die Diversität und Unterschiede in einer Veranstaltung zu zeigen."

Weiter heißt es in dem Offenen Brief: "Wir möchten durch die Teilnahme eines Schwulenberatung-Berlin-Wagens an einer der CSD-Paraden nicht signalisieren, dass eine der Veranstaltungen nun die 'richtige' oder 'bessere' sei. Gleichwohl möchten wir alle ermuntern, an einem, zwei oder an allen CSDs teilzunehmen." (cw)

-w-

#1 tescoAnonym
  • 07.06.2014, 21:21h
  • die Absage ist unnötig und wirft ein schlechtes Licht auf die politische Ernsthaftigkeit der Einrichtung. Die Beratungsstelle hätte ihre Mitarbeiter ohne weiteres in zwei Gruppen aufteilen können, dann wäre die Teilnahme an beiden Zügen leicht möglich gewesen.
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#2 einmischen
  • 09.06.2014, 11:18hBerlin
  • das ist so wischi-waschi, luschi-laschi wie die ganze schwulenberatung. erst einmal monatelang den streit unkommentiert abwarten (man könnte sich ja auf die 'falsche' seite stellen), und dann sich besser nicht positionieren, natürlich ohne begründung.
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#3 SvenAnonym
  • 09.06.2014, 13:15h
  • Finde ich eine sehr gute Entscheidung! Die Abspaltung in 3 CSDs ist ein Desaster. Da sollte die Vernünftigen wie Marcel Groot nicht festlegen. Man kann bereits in den Foren nachlesen, wie sich die verschiedenen Anhänger angiften, bis hin zu absurden "Homophobie" - Vorwürfen. Was früher die Nazikeule ist heute die Homophobiekeule.
    Nächstes Jahr hat sich das ausgewachsen...Ich finde, man sollte sich fragen, ob das Latschkonzept überhaupt noch Sinn macht oder etwas ganz Neues her muss, aber das ist ein anderes Thema...
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