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Kommentare zu:
Sex mit bleibendem Eindruck


#1 1234567890Anonym
#2 Business TodayAnonym
  • 09.06.2014, 13:26h
  • Heilung unerwünscht

    Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern

    Chronisch Kranke sind eine der stärksten finanziellen Säulen der Pharmaimperien: Immer und immer wieder benötigen sie Medikamente, über Jahre, über Jahrzehnte. In der Tat, zynisch gewendet, eine sichere Einnahmequelle für diesen Industriezweig.

    www.phoenix.de/heilung_unerwuenscht/269506.htm

    "Massive Beeinflussung

    Der Einfluss der Pharmaindustrie auf Ärzte, Forschung, Fachzeitschriften, Behandlungsleitlinien, Patientenorganisationen, die Politik und Regulierungsbehörden ist so weit fortgeschritten, dass Transparency International (TI) von einer "strukturellen Korruption", spricht, die zwar gemeinschaftsschädlich, aber gesetzeskonform sei.

    Wie ist das zu erklären?

    Ca. 35 - 40% der Kosten der Pharmaindustrie gehen ins Marketing, nur ca. 10-15% in die Forschung und Entwicklung. Bei 10 (-15) % der neu in den Markt eingeführten Wirkstoffe handelt es sich um Neuerungen mit einem nennenswerten Zusatznutzen. Die überwiegende Zahl der neuen Medikamente besteht aus sog. Scheininnovationen, ohne jeglichen oder allenfalls geringen Zusatznutzen.
    ...
    Die Pharmaindustrie, die zu den profitabelsten Industriebranchen mit einer Eigenkapitalrendite von 18-19 % nach Steuern zählt (andere Industriezweige 3-7 %), erweist sich daher im Hinblick auf die Entwicklung für die Gesundheit wirklich relevanter innovativer und preiswerter Medikamente als äußerst ineffizient. Durch die hohen Medikamentenpreise mit jährlich hohen Steigerungsraten werden systematisch die Gesundheitssysteme ausgehöhlt.
    ...
    Möglich ist das Ganze nur dadurch, dass 20.000 Pharmareferenten rund 20 Millionen Mal pro Jahr im Auftrag ihrer Firmen bei Ärztinnen und Ärzten vorsprechen und die Pharmaunternehmen sich diesen "Service" 2.5 Milliarden Euro kosten lassen: 8-13.000 Euro für jeden einzelnen Doktor, allein für Marketing. Kaum ein Kongress oder medizinische Fortbildung, die nicht von der Pharmaindustrie gesponsert wird, einschließlich horrender Honorare für "freundliche" Referenten und üppiger Buffets für die Teilnehmer." "

    www.ippnw.de/soziale-verantwortung/gesundheitspolitik/pharma
    -kampagne/artikel/8edced7f53/die-pharmaindustrie-und-ihr-ein
    fluss.html


    "Wir gehen davon aus, dass die Medizin auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Ergebnissen ordentlicher Studien basiert. In Wahrheit aber sind viele dieser Studien mangelhaft.

    Wir gehen davon aus, dass Ärzte die Forschungsergebnisse kennen. In Wahrheit halten die Pharmakonzerne etliche Erkenntnisse unter Verschluss.

    Wir gehen davon aus, dass die Regulierungsbehörden nur wirksame Arzneimittel zulassen. In Wahrheit genehmigen sie auch miserable Präparate, deren zum Teil fatale Nebenwirkungen Ärzten und Patienten verschwiegen werden. "

    www.wiwo.de/technologie/forschung/vorabdruck-die-pharma-lueg
    e-wie-die-pharma-branche-patienten-schadet/8615918.html
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FuZZZynessAnonym
#5 toxic systemAnonym
  • 09.06.2014, 13:55h
  • de.statista.com/statistik/daten/studie/153966/umfrage/progno
    se-zum-anstieg-von-zivilisationskrankheiten-bis-2050/


    "Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Parkinson und Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten. Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa.

    Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen - und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen. Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind. Der Dokumentarfilm zeigt außerdem, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt und manipuliert, um weiterhin hochgiftige Produkte vermarkten zu können."

    www.youtube.com/watch?v=q24S81w8BdY
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#6 ZeitfensterAnonym
  • 09.06.2014, 14:13h
  • "Es wird alles immer schlimmer. Man kann sich so gut wie gar nicht schützen. Tabletten helfen auch nicht mehr. Die Jugend treibt es immer wilder und ist sorglos......"

    Dieser Artikel trieft vor sexueller Moralpanik und erreicht beinahe die apokalyptische Qualität eines SPIEGEL.

    Geht es auch eine Nummer kleiner und vielleicht ein wenig sachlicher?
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#7 sowieAnonym
#8 MK1990Profil
#9 nice tryAnonym
#10 KassenmedizinAnonym
#11 MK1990Profil
  • 09.06.2014, 15:59hEssen
  • Antwort auf #9 von nice try
  • Ich habe einfach nur auf den Link geklickt und mich weiter Informiert über den Fall mit der Creme. Nicht mehr und nicht weniger. Habe nie behauptet, dass die Pharmaindustrie nicht auf Profit aussei o.ä.
    Dennoch finde ich es wichtig, wenn jemand irgendwo einen Link posted, man aber dann komplett gegenteilige Informationen findet die auch zu posten, damit die Leute sich ihre eigene Meinung machen können.
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#12 TheDadProfil
  • 09.06.2014, 16:42hHannover
  • Antwort auf #7 von sowie
  • ""noch immer die klassischen Risikogruppen wie beispielsweise homo- und bisexuelle Männer (74 Prozent) sowie Drogenkonsumenten (6 Prozent)."""..

    Noch immer das klassische Gefasel von "Risikogruppen", was dann dazu führt zu negieren, das Mann umfassende Aufklärung durchführen muß..
    Es sind ja nur die Schwulen und die Bi´s..

    ES GIBT KEINE RISIKOGRUPPEN !

    Die einzig wirklich existente Risiko-Gruppe ist der Mensch..
    Es da gibt es Menschen mit riskantem Verhalten..

    Zusätzlich unterstellen die Zahlen, so wie sie dargestellt werden,
    ""beispielsweise homo- und bisexuelle Männer (74 Prozent)""
    einen tatsächlich nicht vorhandenen "Durchseuchungsgrad" dieser "Gruppen"..

    Gesagt wird aber etwas ganz anderes, nämlich das 74 % aller neu mit Syphilis infizierten Personen, Männer sind, die mit Mänern Sex hatten..
    Mehr nicht..

    Der "unbedarfte Leser" liest aber aus einer solchen Darstellung die Information heraus, 74 % aller Schwuler und Biseueller Männer haben Syphillis !

    Solchen Darstellungen muß Mann entschieden entgegen treten, zumal sich der Anteil an MSM die NEU mit HIV infiziert sind seit Jahren reduziert und auf niedrigem stabilem Niveau liegt, während demgegenüber die Anzahl an Syphillis-Infektionen zunimmt..
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#13 RobbyEhemaliges Profil
  • 09.06.2014, 18:09h
  • Deshalb meine Aufforderung an alle - ja, auch die Bareback-Fraktion hier: FICKEN NUR MIT GUMMI! Damit schützt ihr EUCH und auch EURE SEXPARTNER!
  • Antworten » | Direktlink »
#14 RobbyEhemaliges Profil
#15 seb1983
  • 09.06.2014, 18:47h
  • Das einfachste um der pösen Pharmaindustrie ein Schnippchen zu schlagen:

    Risikoverhalten anpassen. Wer gesund bleibt an dem verdient die Industrie keinen Cent.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 FinnAnonym
  • 09.06.2014, 21:28h
  • Man darf nicht vergessen, dass auch andere Krankheiten als HIV/AIDS dramatische Folgen haben können.

    Der beste Schutz sind und bleiben Kondome!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 sperlingAnonym
#18 ZeitfensterAnonym
  • 09.06.2014, 23:36h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • Was willste denn machen, wenn die absoluten Zahlen dem dramatischen Duktus zuwider sind, weil viel zu mickrig? Ganz einfache Methode: Nenne Prozentwerte - die taugen besser zur Skandalisierung.

    Der Terminus der "Risikogruppe" hat mich auch überrascht. Dem Autor ist wohl entgangen, dass man heute von vulnerablen Bevölkerungsgruppen spricht oder allenfalls von Hauptbetroffenen-gruppen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#19 FoXXXynessEhemaliges Profil
#20 David77Anonym
  • 10.06.2014, 10:26h
  • Antwort auf #19 von FoXXXyness
  • Von ZITATEN mit Quellenangaben zum nachlesen hast du wohl noch nichts gehört???
    Die werden in der Regel mit Quelle nicht übersetzt, was auch gar nicht nötig ist, wenn es in einer Sprache ist, die man mal halbwegs gelernt haben sollte. Muss die Quelle dann für dich bitte auch noch übersetzt werden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 Oliver43Anonym
#22 TheDadProfil
  • 10.06.2014, 16:28hHannover
  • Antwort auf #18 von Zeitfenster
  • ""vulnerablen Bevölkerungsgruppen spricht oder allenfalls von Hauptbetroffenen-gruppen.""..

    Das ist genau der gleiche Scheiß..

    Es gibt keine Gruppen BEVOR sich die Menschen selbst in einer zusammenfassen, nämlich der "Gruppe der Infizierten"..

    Davor gibt es Menschen mir riskantem Verhalten, was erst einmal alles mögliche bedeuten kann, so zum Beispiel das Fahren in einer vollbesetzten Straßenbahn in der Grippe-Saison..

    Solche Wort-Konstrukte werden erfunden um Menschen die sich infiziert haben "wenig wertschätzend" zu benennen, sprich :
    Mann WILL sie abwerten um die Masse
    "wach zu rütteln", und andererseits dieser Masse auch zu erklären
    "keine Sorge, du gehörst ja nicht dazu",
    was in sich das völlig falsche Siganl ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#23 TheDadProfil
  • 10.06.2014, 16:37hHannover
  • Antwort auf #21 von Oliver43
  • Wie immer nur die Überschrift gelesen ?

    ""Bei dieser Fülle und Streuung, deren Darstellung hier nur exemplarisch sein soll, stellt sich doch die Frage, wie diese sagenhaften Zahlen zustande kommen.""..(?)

    Ganz einfach :

    ""Wie Dietrich von Hase schreibt, werden Klick-Netzwerke weltweit organisiert, über die quasi jedermann Klicks kaufen kann. Preise bewegen sich um 1 US-Dollar für 1.000 Klicks. Teurer sind Klicks aus europäischen Ländern, da bekommt man für 40 5.000 Klicks, die auch noch nach Region, Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt werden können.""..

    ""Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber wie anders als durch gekaufte Klicks könnte man sich die tiefe Einblicke in die Werbestrategie der Kanzlerin gebende Vorgehensweise des Kanzleramtes - dort muss man mal wohl den Ursprung solcher Art von Publicity vermuten - sonst erklären?""..

    Netter Artikel..
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#24 sperlingAnonym
  • 10.06.2014, 16:55h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • ich habe es schon mehrfach an anderer stelle betont und bitte die wiederholung zu entschuldigen:

    ohne diesen angeblichen "scheiß", nämlich die tatsache, dass real existierende hauptbetroffenengruppen recht früh identifiziert wurden, hätte es keinerlei zielgruppenspezifische präventionsmaßnahmen mit entsprechender finanzierung gegeben - denn die wären ja gar nicht sinnvoll, wenn wir davon ausgingen, dass hiv wirklich alle bevölkerungsgruppen gleichermaßen beträfe.

    diesen gezielten maßnahmen verdanken wir aber den relativ guten erfolg der prävention und die relativ niedrigen neuinfektionszahlen in mitteleuropa.

    ich möchte mir nicht vorstellen, mit welchen infektionszahlen wir es heute zu tun hätten, wenn unsere präventionsstrategien unter leugung der realität von hauptbetroffenengruppen erarbeitet worden wären.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 RobbyEhemaliges Profil
  • 10.06.2014, 17:14h
  • Antwort auf #21 von Oliver43
  • Bei so Typen wie DIR ist Merkel natürlich hoch im Kurs. - Du hast sie und ihre homo-hassende Unterdrückerpartei uns ja schon als die einzige wählbare und akzeptable Partei für die Europawahl angepriesen. - Daher meine Frage an Dich: Wie wäre es mit einer speicheltriefenden Bewerbung als ihr persönlicher Praktikant in Fragen der weitergehenden Diskriminierung von LGBTIs? Wäre das nicht ein Traumjob für Dich? So ganz nah an Deiner bejubelten Diktatorin Merkel...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#26 TheDadProfil
  • 10.06.2014, 17:22hHannover
  • Antwort auf #24 von sperling
  • ""denn die wären ja gar nicht sinnvoll, wenn wir davon ausgingen, dass hiv wirklich alle bevölkerungsgruppen gleichermaßen beträfe.""..

    Ich verstehe völlig was Du meinst mein Lieber..

    Und zu was hat die Zielgruppenspezifische Aufklärung geführt ?
    Zu einem Rückgang der Infektionen in der Community, und einem Anstieg über lange Zeit bei Hetero-Jugendlichen..

    Aber der Unterschied ist und bleibt :

    Die Masse der Bevölkerung versteht unter solchen Begriffen nur, das es ihn nicht betrifft, und ich bezweifle nach wie vor das es sinnvoll ist durch die Schaffung einer Begrifflichkeit von der "gleichermaßen" Betroffenheit aller Menschen mit riskantem Verhalten abzulenken, indem Mann den Fokus weiterhin auf RISIKOGRUPPEN verlegt..

    Die Sprache der BzGA und der DAH haben sich hier IMMER NOCH NICHT verändert, und es wird in keiner aktuellen Broschüre darauf verwiesen, das es sich bei den Zahlen um bereits Infizierte Menschen handelt, die diagnostiziert sind und behandelt werden..

    Natürlich weiß das jeder, der sich damit beschäftigt, aber bei denen, wo es ankommen sollte, bleibt bloß hängen :
    74 % aller Infektionen sind Schwule und MSM..

    Wobei ich mich immer sofort als erstes frage,
    wo genau der Unterschied zwischen einem Schwulem und einem MSM liegt ?

    Und Du entschuldigst da auch meine Wiederholung, und erlaubst die Frage ob es nach 35 Jahren AIDS nicht endlich an der Zeit ist, das immer noch nur unterschwellige
    "AIDS geht uns alle an"
    etwas größer zu schreiben, und die Strategien einer veränderten Zeit anzupassen ?

    Es könnte nicht schaden..
    Aber dazu gehört zunächst auch hier eine Gender-Neutrale und Diskriminierungsfreie Sprache, zu der viele immer noch nicht in der Lage zu sein scheinen..
    Leider auch die DAH und die BzGA..
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#27 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.06.2014, 17:42h
  • Antwort auf #1 von 1234567890
  • Hier die nachgereichte Übersetzung des ersten Postings:

    Etwa 110 Millionen Amerikaner - mehr als ein Drittel der gesamten US-Bevölkerung - wurden mit einer sexuell übertragbaren Krankheit (STD) ab 2008 infiziert (der letzte Termin für die Zahlen verfügbar sind), bestätigt die CDC-Sprecherin. Das beinhaltet mehr als eine Million Amerikaner mit HIV.

    Die USA haben die höchste Rate an Geschlechtskrankheiten einer Nation in der industrialisierten Welt, mit rund 110 Millionen Gesamtfälle von Infektionen im Jahr 2008. Behandlung alle diese Infektionen kostete das Land geschätzt rund 16 Milliarden US-Dollar, so die CDC. Und das Dauerthema trifft junge Erwachsene am härtesten: Amerikaner im Alter zwischen 15 und 24 Jahre alt (nur 25 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung), aber so viel wie die Hälfte aller sexuell übertragbaren Infektionen.

    Warum nicht gleich so?
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#28 ZeitfensterAnonym
#29 TheDadProfil
  • 10.06.2014, 22:05hHannover
  • Antwort auf #28 von Zeitfenster
  • Noch schreibe ich hier, und rede nicht..

    Außerdem hat Sperling damit vollkommen Recht..

    Aber darf uns die Situation daran hindern die Sprache der Aufklärungs-Broschüren zu ent-diskriminieren, und vor allem davon abhalten neue Aufklärungs-Strategien zu entwickeln ?

    Ich glaube nicht, denn diejenigen die am Besten über das Wissen darüber verfügen, wie Mann diskriminierungsfrei aufklärt, und wie Mann Strategien entwickelt um Aufklärung zu betreiben, sind nun einmal wir LGBT´s..

    Mann kann im Jahr 2014 nicht mehr mit Rezepten der 80´er arbeiten, wenn Mann erreichen will, das die jungen Leute sich schützen..

    Weder HIV-Prävention noch Syphillis-Aufklärung funktionieren wirklich, wenn zwar die Funktion eines Kondomes erklärt, aber gleichzeitig die Information transportiert wird, das beträfe nur Schwule und MSM, weil diese sich am meisten infizieren würden..
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#30 David77Anonym
#31 sperlingAnonym
  • 11.06.2014, 00:59h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • >"das immer noch nur unterschwellige "AIDS geht uns alle an" etwas größer zu schreiben"

    das habe ich ehrlich gesagt schon seit sehr langer zeit als einen sehr zentralen satz der präventionsarbeit wahrgenommen. ich sehe keinen anlass, es noch stärker zu betonen als bisher.

    >"und die Strategien einer veränderten Zeit anzupassen?"

    was heißt das konkret?

    >"Aber dazu gehört zunächst auch hier eine Gender-Neutrale und Diskriminierungsfreie Sprache, zu der viele immer noch nicht in der Lage zu sein scheinen.."

    welche diskriminierungen meinst du?

    was hat eine genderneutrale sprache in einem kontext zu suchen, in dem es nicht zuletzt um konkrete sexualpraktiken geht? mit genderneutralität kommt man in diesem kontext nicht besonders weit...

    und was ich schon immer mal fragen wollte: was soll eigentlich deine angewohnheit mit dem "Mann" statt "man? für mich sieht das ehrlich gesagt auch nicht gerade nach einem leuchtenden vorbild in sachen diskriminierungsbewusstsein aus. was steckt dahinter?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#32 TheDadProfil
  • 11.06.2014, 19:13hHannover
  • Antwort auf #31 von sperling
  • Les mal hier :

    www.queer.de/detail.php?article_id=21741&antwort_zeigen=
    ja#c7


    Es sind nicht in jedem Land in Europa die Infektionszahlen alle gleich, und nicht überall die gleichen "Gruppen" die "Hauptbetroffenen"..

    "">"und die Strategien einer veränderten Zeit anzupassen?"

    ""was heißt das konkret?""..

    Zunächst vor allem damit aufzuhören von "Hauptbetroffenen" zu schreiben, wenn die Statistiken diese Zahlen gar nicht hergeben, wie z.B in Österreich..

    ""welche diskriminierungen meinst du?""..

    Männer..
    Immer und überall wird HIV und jetzt auch Syphillis nur mit Männern in Verbindung gebracht..
    Frauen kommen als Betroffene Infizierte gar nicht vor, und dieses Verschweigen führt auch dazu, das Frauen-Projekte gegen HIV und STI´s noch weniger Geld bekommen..

    ""mit genderneutralität kommt man in diesem kontext nicht besonders weit""..

    Hm.. Mal sehen..
    Bei einer durchschnittlichen Grippe-Epidemie gibt es durchschnittlich 10.000 Todesopfer, dadurch bis zu 200 an Impf-Zwischenfällen..
    In Deutschland !
    Haupt-Betroffene : Ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen und Kinder, aber auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem..
    Das klingt zunächst Gender-neutral..

    Effekte :
    Altere Menschen lassen sich impfen..
    Kinder eher weniger..
    Aber in Pflegeeinrichtungen gibt es signifikant mehr weibliche Bewohner als männliche..
    Damit wäre die "Haupt-Betroffenen-Gruppe eigentlich : Ältere Frauen oder auch Seniorinnen..

    Ungetestete HIV-Positive sterben an Grippe..
    Das verändert in hohem Maße Statistiken UND Infektionsquellen für HIV, und verändert so z.B. die Zahlen von Neu-Infektionen von Jahr zu Jahr, je nachdem wie die Grippe-Welle wütet..
    Das kann Man tatsächlich an den Schwankungen in den Statistiken ablesen..

    Mit Prozenten zu wuchern scheint hier also nicht Zielführend zu sein..
    Trotzdem wird in allen Statistiken immer die Zahl der MSM besonders herausgestellt..
    Warum ?

    Vergleicht Mann die Zahlen zwischen der deutschen und der österreichischen Studie ergeben sich signifikante Unterschiede, trotzdem die Lebensumstände nicht so unbedingt voneinander abweichen..

    Und da fragt sich :
    Was machen die anders, so das sich die Zahlen der Neuinfektionen in etwa gleich hoch zwischen den MSM und den Hetero-Kontakten verteilen ?

    Könnte das daran liegen das in der deutschen Studie in die Gruppe der MSM auch Hetero´s eingerechnet werden die zwar Sex mit Männern haben, sich selbst aber nicht als Schwul oder Bi empfinden ?
    Und ist dies in Österreich dann anders ?

    Und warum läßt sich bei uns durch die Aufklärungsarbeit dieser "Ausgleich" nicht erreichen ?

    Zum Vergleich :
    Österreich hat ein Zehntel der Bevölkerung, ein Zehntel der Infektionen, und ein Zehntel der Neuinfektionen wie Deutschland, aber die sind "ausgeglichen" zwischen den MSM und den Hetero´s, und das muß doch zu Denken geben ?

    Auch die Schweizer Zahlen sehen anders aus..
    Die Briten sind ebenfalls "ausgegleichen", aber viel höher als unsere, ähnliches in anderen Ländern..

    ""und was ich schon immer mal fragen wollte""..

    Das hab ich schon einmal erklärt..
    Es ist eine "Macke" von mir, übrig geblieben aus der "Aufregung" über die "Verweiblichung" der Schriftsprache durch voran setzen der weiblichen Form und Ergänzung der männlichen Form in Verbindung mit einem Unterstrich oder Slash..
    Als Konterkarierung schreibe ich seitdem das "Mann"..
    Wer meine Texte aufmerksam liest wird merken das ich versuche relativ "neutral" zu schreiben, aber dort wo ich mich an Männer wende eben dieses "Mann" einsetze..

    Lilo Wanders hatte vor langer Zeit einmal ein Bühnenprogramm in der sie eine Kindergärtnerin darstellte, die Morgens ihre Gruppe mit den Worten begrüßte :
    "Liebe KinderInnen und Kinder"..
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#33 sperlingAnonym
  • 11.06.2014, 22:12h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • das mit den unterschiedlichen gewichtungen in österreich war mir ehrlich gesagt neu. es ändert nichts an dem, was in deutschland gilt.

    warum die situation in österreich eine andere ist, kann ich nicht beantworten. möglicherweise gab es hier zu beginn der infektionen eine andere verteilung als in deutschland, wo von vornherein die schwule subkultur besonders stark betroffen war. möglicherweise gab es dort mehr infektionen durch blutkonserven oder iv drogengebrauch - keine ahnung. entscheidend ist aber: wie auch immer dort die risiken gelagert sind, man sollte nicht so tun, als sei es diskriminierend, epidemiologische fakten zu benennen.

    >"Frauen kommen als Betroffene Infizierte gar nicht vor"

    das kommt darauf an, welche statistiken man wie liest. du hebst ja gern darauf ab, dass statistiken oft falsch wiedergegeben oder falsch interpretiert werden, und das ist, wie ich schon des öfteren zugegeben habe, in der tat ein problem. wir können aber nicht fakten verschweigen, nur weil die gefahr besteht, dass sie missverstanden werden. die infektionsgefahr für MSM ist nun einmal erheblich höher als für MSF.

    wohin das beispiel mit der grippe zielt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. ältere frauen werden deshalb nicht als "hauptbetroffenengruppe" benannt, weil es mit der gripppeinfektion rein gar nichts zu tun hat, dass sie frauen sind. bei MSM und MSF und hiv sieht das eben völlig anders aus: hier wird ein für das infektionsgeschehen sehr wesentlicher fakt benannt.

    >"Als Konterkarierung schreibe ich seitdem das "Mann".."

    danke für die erklärung. also nur aus trotz... na, wem's gefällt.
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#34 ZeitfensterAnonym
  • 11.06.2014, 22:54h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • Wenn man die Erklärungen der Statistik aus Österreich genauer liest, dann ist dort erklärt, dass bei den Heteros etwa 25 Prozent auf Menschen aus Hochprävalenzgebieten zurückzuführen sind, die schon HIV+ nach Österreich gekommen sind.

    Gleiches gilt für die Gesundheitsbehörde in Großbritannien. Die reden von schwulen und bisexuellen Männern als Hauptbetroffenengruppe und männliche Schwarze aus Hochprävalenzländern.

    Der user "Kolip" interpretiert diese Statistiken, die er als Quelle anführt, etwas eigentümlich - um es mal vorsichtig zu formulieren. Sein Wunsch, dass Schwule nicht die Hauptbetroffenen sein mögen, ist wohl sehr groß. Irgendwie auch verständlich. Beim wissenschaftlichen Arbeiten sollte man aber eigentlich gelernt haben, dass eine angegebene Quelle auch das hergeben sollte, worauf man sich bezieht.

    Der Link zur Schweizer Gesundheitsbehörde ist besonders lustig. Da sticht mir gleich ein blaues Textfeld ins Auge, in dem erklärt wird, dass MSM in der Schweiz die Hauptbetroffenengruppe bilden. *lol*

    Ich klinke mich an dieser Stelle aus und wünsche Dad und Kolip weiterhin viel Spaß mit der Hobby-Epidemiologie und der Neuerfindung der Präventionswissenschaft. Rosenbrock und Dannecker können einpacken!
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#35 sperlingAnonym
  • 11.06.2014, 23:28h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • ich hab jetzt noch mal konkret über österreich nachgelesen:

    >"Im Jahr 2009 entfielen 42 Prozent der neu diagnostizierten HIV-Fälle auf homosexuelle Kontakte, 43 Prozent auf heterosexuelle Kontakte, neun Prozent auf Drogenkonsum und sechs Prozent auf andere Übertragungswege. Rund 25 Prozent der Fälle wurden bei Frauen festgestellt."

    das problem, das du dich bizarrer weise immer wieder weigerst zu sehen, besteht darin, dass ähnliche prozentzahlen in der gesamtmenge der infizierten trotzdem einen riesigen prozentualen unterschied INNERHALB der gruppen ergeben, wenn die gesamtzahlen der beiden verglichenen gruppen extrem unterschiedlich sind. wenn konkret tausend von insgesamt zehntausend menschen betroffen sind, ist das nun mal was völlig anderes, als wenn konkret tausend von insgesamt zehn millionen betroffen sind (um zur verdeutlichung mal willkürliche zahlen zu nehmen).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#36 TheDadProfil
  • 12.06.2014, 20:56hHannover
  • Antwort auf #33 von sperling
  • ""warum die situation in österreich eine andere ist, kann ich nicht beantworten. möglicherweise gab es hier zu beginn der infektionen eine andere verteilung als in deutschland,""..

    Vielleicht..
    Durchaus vorstellbar..
    Aber auch realistisch ?
    In der österreichischen Studie wird angegeben das fast die Hälfte (45 %) der Neu-infektionen Zuwanderer sind, bei denen nicht klar ist ob sie sich bereits in den Herkunftsländern infiziert haben..

    Wenn ich mich recht erinnere war das in der deutschen Studie aus 2013 ebenso ?

    So unterschiedlich sind die Zahlen insgesamt also nicht, auch was die Vergangenheit angeht, aber vor allem was die aktuelle Lage angeht..
    Wie erwähnt, ein Zehntel der Bevölkerung, ein Zehntel der Infizierten und ein Zehntel der Neu-Infektionen gegenüber der BRD bei anderer Gender-Gewichtung..
    Das läßt aufhorchen, und ich bin dafür die bisherigen Strategien mindestens zu überdenken, was ich an den laufenden Kampagnien allerdings nicht entdecken kann..

    ""ältere frauen werden deshalb nicht als "hauptbetroffenengruppe" benannt, weil es mit der gripppeinfektion rein gar nichts zu tun hat""..

    Aha..
    Aber eine höhere Prävalenz bei MSM besteht dann weil ?
    Es mehr Menschen davon gibt, ebenso wie es mehr ältere Frauen gibt, die aber nicht als Haupt-Betroffenen-Gruppe benannt werden, weil ?

    Da haben wir wieder die Sache mit der Referenz-Größe..
    Mehr Hetero´s, sprich mehr ältere Frauen als Grippe-Opfer werden nicht als Haupt-Betroffenen-Gruppe bezeichnet, aber eine eigentlich gleich große Infizierten-Gruppe aus MSM und Hetero´s sind die MSM dann plötzlich die "gefährdeteren"..
    Das erschließt sich mir mal wieder nicht..

    ""dass statistiken oft falsch wiedergegeben oder falsch interpretiert werden, und das ist, wie ich schon des öfteren zugegeben habe""..

    Ich mahne nur erneut zur Vorsicht..
    Zumal im Angesicht der österreichischen Studie, die so was von vergleichbar ist, aber die Gruppen völlig anders gewichtet benennt..

    Wie schrieb der User "kolip" in seinem Post :

    ""Homosexuelle und Drogennutzer,wisssen über Ihren HIV-Status eher Bescheid und kommen , deutlich früher zum Testen,als heterosexuelle Menschen.""..

    Das haben wir schon einmal hier besprochen, und ich meine, wir waren letztlich darin einig, das die Test-Bereitschaft dazu führen kann, das es eine "Über-Gewichtung" der MSM in den Studien gibt..

    Ob sich daraus dann auch wirklich eine höhere Prävalenz ergäbe, ist doch immer noch eine andere Sache..

    Ich bin nach wie vor der Meinung das mit der Bezeichnung der Gruppen eine Politik verfolgt wird, die zu "verfolgung" führt, zu Unterdrückung, mit der negative Stimmung gegen Schwule und Bi´s, also MSM, gegen LGBT´s allgemein und HIV-Positive speziell erzeugt werden soll..

    Ich weiß immer noch nicht genau warum das so sein soll, aber ich bin davon überzeugt das dieses "Stimmung erzeugen" nicht zufällig passiert..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#37 TheDadProfil
  • 12.06.2014, 21:16hHannover
  • Antwort auf #35 von sperling
  • ""das problem, das du dich bizarrer weise""..

    Damit sind wir dann wieder bei der Diskussion die wir schon einmal geführt haben..

    Und ich bin nach wie vor der Meinung das Mann die Anzahl der Neu-Infektionen unter Hetero´s nicht damit "verharmlosen" darf und kann, bloß weil die Gruppe insgesamt die Größere ist..

    Denn was passiert wenn von den 1.000 je 500 zur einen und je zur anderen Gruppe gehören, die einen aber Stigmatisiert, und die anderen als "vernachlässigbar" bezeichnet werden ?

    Mann macht die falsche Politik..

    Bestes Beispiel dazu :
    Groß Britanien..
    "Nur" 53 Millionen Einwohner, aber in den Infektionszahlen mit über 6.300 deutlich über denen von unseren liegend..
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#38 sperlingAnonym
  • 12.06.2014, 23:43h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • >"Denn was passiert wenn von den 1.000 je 500 zur einen und je zur anderen Gruppe gehören, die einen aber Stigmatisiert, und die anderen als "vernachlässigbar" bezeichnet werden ?"

    dann passiert das, was passiert ist: man schaut sich an, was die infektionswege sind (wozu man u.a. das geschlecht und die sexuellen praktiken benennen muss), konzipiert spezielle präventionsstrategien für alle betroffenen gruppen, steckt aber mehr geld in die prävention bei den gruppen, wo man am meisten erreichen kann. mit stigmatisierung versus vernachlässigen hat das nichts zu tun, es ist einfach die rationalste weise, mit den verfügbaren mitteln das meiste zu erreichen.

    >"Aber eine höhere Prävalenz bei MSM besteht dann weil?"

    ach, mein lieber, das haben wir doch alles schon mal durch. ich habe keine lust, diese diskussion immer wieder zu führen, zumal hier vermutlich eh schon kaum jemand mehr mitliest.

    >"Ich bin nach wie vor der Meinung das mit der Bezeichnung der Gruppen eine Politik verfolgt wird, die zu "verfolgung" führt"

    was ist deine alternative?
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#39 TheDadProfil
  • 13.06.2014, 21:59hHannover
  • Antwort auf #38 von sperling
  • ""was ist deine alternative?""..

    Gender-Neutralität in der Aufklärung und Sprache..
    Keine Aufteilung der Infizierten in "Gruppen" die dann zur Stigmatisierung "freigegeben" sind, was ja nicht automatisch verunmöglicht, die Ergebnisse dazu zu verwenden, Infektionsweg-spezifische Aufklärung zu betreiben und zu verstärken..

    Ich habe vor kurzem einmal ein paar alte Broschüren der BzGa in die Finger bekommen, und dort wurde beschrieben das Mann sich über ungeschützen Anal-Verkehr infizieren kann..
    Als Schwuler..
    Für Heten wurde dieser Infektionsweg nicht beschrieben..

    Und genau so wird Aufklärung dann auch wahrgenommen..
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#40 sperlingAnonym
  • 14.06.2014, 12:53h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • was das mit der gender-neutralität nützen soll, kapier ich immer noch nicht.

    es ist zwar richtig, dass es z.b. für die hiv-infektion rein medizinisch keinen unterschied macht, ob ein mann einen anderen mann in den hintern fickt oder eine frau, für die epidemiologische einordnung bleibt es aber trotzdem ein riesiger unterschied, so lange wesentlich mehr männer und darunter vor allem MSM hiv-infiziert sind (in deutschland).

    soll darüber nicht gesprochen werden?

    "Für Heten wurde dieser Infektionsweg nicht beschrieben."

    wenn das so ist, dann war das selbstverständlich ein fehler.

    >"Keine Aufteilung der Infizierten in "Gruppen""

    wie willst du gezielte prävention betreiben ohne diese einteilung? wie willst du präventionspolitische prioritäten setzen ohne diese einteilung?
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