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Einzelkommentar zu:
Meck-Pomm verbietet Pride-Flaggen an Rathäusern


#32 giliattAnonym
  • 18.06.2014, 00:39h
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • Die Regenbogenflagge zu dissen, anstatt sie zu hissen, ist mehr als ein überaus kleinlicher Akt.

    Offenbar hat die Oberbürgermeisterin von SN nicht genug Gesäß im Schlüpfer, um zu entscheiden, womit sie ihre Amtsgebäude schmückt. Die Haltung von MP Sellering gibt Rätsel auf, wie auch die Entscheidung des Innenministers.

    Natürlich muss geregelt sein, wen oder was man an öffentlichen Masten aufhängt. Sonst knattern da bald die Lappen von Aldi bis Zalando im Winde und selbst die Neonazis würden dann ein Recht geltend machen können, aufgebammelt zu werden.

    Die Regenbogenfahne ist kein wirtschaftliches oder politisches Symbol. Sie kündet von einer normalen Lebensform, die in allen sozialen und politischen Schichten der Bevölkerung Realität ist. Sie muss wehen. Nichts spricht dagegen.

    Allerdings, lieber daVinci, ist Deine Theorie, von derSchnauz-Barttracht des Innenministers auf eine faschistoide Gesinnung zu schließen, mehr als bedenklich. Ihm gefällt die Rotzbremse. Geschmackssache.
    Lorenz Caffier ist kein verkappter Brauner. Im Gegenteil: Er hat sich stets konsequent gegen Rechtsextremismus eingesetzt. Ein kleiner Erfolg, an welchem er mitwirkte, war sicherlich, dass das südwestdeutsche Nazinest mit Laden, Bibliothek und Versammlungssaal aus unserer Kreisstadt verschwunden ist. Das gebe ich zu bedenken, obwohl ich nicht sein Wähler bin.

    Abschließend noch ein Hinweis an den Verfasser des Artikels:
    Unser schönes Bundesland heisst MECKLENBURG-VORPOMMERN, oder M-V. Die dümmliche Bezeichnung "Meck-Pomm" muss Hirnen der BILD-Zeitung entsprungen sein, die ein so schönes Wortspiel darin fanden, das Assoziationen wecken sollte zu Mc Donalds und pommes frites (*sprich: "Mäckdohnaltz und Pommfritz"). Dieser Blödzeitungsterminologie sollte queer.de nicht folgen. Das wünscht sich

    Giliatt aus Mecklenburg
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