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Kommentare zu:
Luxemburg: Katholische Kirche gegen Adoptionsrecht für Homo-Paare


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.06.2014, 10:42h
  • Die Katholische Kirche probt wieder den Aufstand, doch dieses Mal kommt sie zu spät: Homoehe und Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare ist so gut wie beschlossen! Luxemburgs Regierung soll an ihrem Kurs festhalten und das durchziehen!
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#2 Oliver43Anonym
  • 17.06.2014, 11:20h
  • Es ist sehr erfreulich, das morgen Luxemburg die Eheöffnung parlamentarisch verabschieden wird.

    Damit hat dann das 11. Land in Europa die Ehe geöffnet: Portugal, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und das Vereinigte Königreich (ausser Nordirland).

    Ausserhalb Europas sind es weitere 7 Länder:Südafrika, Neuseeland, Argentinien, Uruguay, Brasilien, Kolumbien und Kanada. Hinnzukommen eine Reihe von US-amerikanischen Bundesstaaten und zwei Bundesstaaten in Mexiko.

    -----------------------------

    Was nunmehr die Katholische Kirchenleitung angeht: die sollten sich wirklich schämen, hier immer wieder gegen Regenbogenfamilien und die Rechte dieser Familien zu giften und zu polemisieren. Es ist ein Schande, wie die Katholische Kirchenführung in den verschiedensten Ländern immer wieder versucht, die Gleichstellung zu verhindern und homosexuellen Paaren, das Recht auf eine Familiengründung verwehren wollen.

    Gut das ich Lutheraner bin und in den lutherischen Kirche wie der Schwedischen Kirche oder der Dänischen Kirche homosexuelle Paare in den dortigen lutherischen Kirchen kirchliche Trauungen erhalten und Bischöfe wie Eva Brunne mit Familie im lutherischen Bischofssitz in Stockholm lebt. Auch einige andere Kirchen wie die United Church of Christ, die United Church of Canada, die Metropolitan Community Church, die Altkatholiken, die Quäker oder die Unitarier sind sehr für homosexuelle Christen zu empfehlen. Aber in der katholischen Kirche schaut es da anders aus, auch wenn ein wenig mit Franziskus dort ein anderer Ton angeschlagen wird.

    Daher RAUS aus der Katholischen Kirche und Mitglied bei den Lutheranern oder Reformierten Kirchen oder anderen liberaleren christlichen Kirchen werden.
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#4 DefragmentierungEhemaliges Profil
#5 dermarcusProfil
  • 17.06.2014, 12:16hGuldental
  • ich sage es immer wieder.....die katholische Kirche ist es die zur Zeit unser größtes Problem darstellt und deshalb sollten wir genau so scharf zurück schießen wenn nicht sogar noch schärfer. Die haben genug Dreck am Stecken und Hetze gegen Homos hat nichts mit Nächstenliebe zu tun. Bigottes Verhalten der Bischöfe und generell der katholischen Fundamentalisten gehört öffentlich angeprangert und aufgedeckt.....So lange zurück schießen bis sie aufhören gegen uns zu wettern.....
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#6 Oliver43Anonym
#7 FinnAnonym
  • 17.06.2014, 13:07h
  • War ja klar, dass die Katholen sich auch mal wieder einmischen müssen.

    Haben wohl Angst, es gibt zu viel Kinder in glücklichen Familien, die man dann nicht ungestört missbrauchen kann.

    Ich kann nur hoffen, dass die Politik sich davon nicht beeindrucken lässt und es auch das volle Adoptionsrecht gibt. Gerade des Kindeswohls wegen.
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#8 MarekAnonym
  • 17.06.2014, 13:08h
  • Die katholische Kirche kann sich einfach nicht mit Demokratie und der damit verbundenen Trennung von Staat und Kirche abfinden.

    Die wollen eine Kirchendiktatur wie im Mittelalter zurück haben...
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#10 userer
#11 userer
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 TheDadProfil
#14 Bad HomburgAnonym
  • 17.06.2014, 17:43h
  • Auch ein Ja zur eingetragenen Partnerschaft ist ein großer Schritt für katholische Kirche, in Luxemburg oder anderswo, ganz egal, mit welchem Ergebnis die dem Thema Sexualmoral gewidmete Tagung im Vatikan im Oktober sich enden wird. Ausserdem ist das "immediate" Erzbistum von Luxemburg direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt, hat insofern noch viel kleineren Spielraum für eigene Interpretationen als andere katholische Diozäsen und muss strickt den Anweisungen aus Rom folgen - umso bemerkenswerter, daß sie bereits im Jahre 2000 anlässlich des großen Jubiläums des Christentums aus eigener Initiative gehandelt hat und u.a. erklärt hat: "Eine gesonderte Betrachtung auf dem Feld der Sexualmoral mit gleichgeschlechtlicher Orientierung: Ihnen gegenüber wollen sich Kirche und Christen heute verstärkt um eine differenzierte Einschätzung bemühen".
    Zudem ist Jean-Claude Hollerich, der aktuelle Erzbischof von Luxemburg, eine sehr tolerante und menschenfreundliche Person, die übrigens auch mit dem Ministerpräsidenten Xavier Bettel im guten Kontakt steht, insofern würde ich diese Erklärung eher als eine Formalität betrachten, sonst hätte er und die ganze katholische Kirche Luxemburgs damit fast bis zum letzten Tag bestimmt nicht gewartet, sondern viel früher in die Debatte sich eingeschaltet - wenn nicht im Sommer 2010, als der erste Gesetzesentwurf zur Homoehe im luxemburgischen Parlament vorgestellt wurde, dann spätestens im vergangenen Spätherbst, als die neue linksliberale Koalition feststand und ihre Pläne für die nächste Legislaturperiode bekanntmachte. Nur zum Vergleich: die Bischofskonferenz von Frankreich hat bereits im August 2012, nur zwei Monate nach den Parlamentswahlen, während der Versammlung in Lourdes ihre Opposition gegen das ganze geplante Homoehegesetz nochmals bestätigt und die Regierung ums Überdenken gefordert - sowohl was die Adoption als auch die Ehe als solche betrifft; sogar die wichtigsten Auszüge aus dem geplanten Gesetz waren zum ersten Mal in einer katholischen Zeitschrift "La Croix" publiziert worden, was nur zeigt, welch aktive Rolle die Kirche von Frankreich damals in der ganzen Debatte von Anfang an spielen wollte - diesmal in Luxemburg kann davon gar keine Rede sein.
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#15 timpa354Ehemaliges Profil
  • 17.06.2014, 17:47h
  • Die Kirche speziell die katholische hat sich überhaupt nicht zum Wohl von Kindern zu äußern, erstmal sollen die Dreckspatze ihre Pfoten von Messdienern lassen und zweitens haben sie selbst keine Kinder und damit jedes Recht verspielt sich über die Erziehung von Kindern zu äußern.
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#16 GeorgGAnonym
  • 17.06.2014, 18:18h
  • Antwort auf #14 von Bad Homburg
  • "Auch ein Ja zur eingetragenen Partnerschaft ist ein großer Schritt für katholische Kirche in Luxemburg"

    Wo hat die katholische Kirche von Luxemburg dieses Ja ausgesprochen? Ich sehe nur, dass in diesem Schreiben die tatsächliche rechtliche Sitution in dem Staat Luxemburg wie folgt beschrieben wird (PACS):

    "Ihr (gemeint ist die Hetero-Ehe) besonderer rechtlicher Stand und Schutz sollten unangetastet bleiben, unbeschadet dessen, dass der Staat auch gleichgeschlechtliche Paare, die dauerhaft füreinander liebende Verantwortung übernehmen wollen, unterstützen, eingliedern und schützen soll. Das ermöglicht die vor dem Standesbeamten geschlossene Lebenspartnerschaft (PACS)."
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#17 FelixAnonym
  • 17.06.2014, 19:34h
  • Will die Kinderschänder-Sekte wieder mal von ihren Verbrechen ablenken oder was bilden die sich ein, der Politik Vorschriften machen zu können?!
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#18 mx5972Profil
  • 17.06.2014, 19:35hKerpen
  • Mit welcher Berechtigung mischen sich die schwarzen Krähen da wieder ein??? Furchtbar diese Sekte!!!
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#19 Bad HomburgAnonym
  • 17.06.2014, 19:45h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • "unterstützen, eingliedern und schützen soll."

    Im Papier der Glaubenskongregation hieß es im Juni 2003 dagegen noch:
    "Wird der gesetzesgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegende unsittlicche Handlung.
    Wenn ein Gesetz zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, muss der katholische Parlamentarier auf die ihm mögliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand öffentlich kundtun: Es handelt sich hier um die Pflicht, für die Wahrheit Zeugnis zu geben".
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#20 puschelchenProfil
#21 HugoAnonym
  • 17.06.2014, 21:29h
  • "Zwar erkenne man "die echte Sorge homosexueller Menschen für das Wohl der Kinder" an und stelle "ihre erzieherischen Fähigkeiten nicht in Frage", ....

    Was soll der schwachsinnige Schwachsin?
    Will sich jetzt die katholische kirche mit sollchen Aussagen moderner zeigen? Die Idioten können sagen was sie wollen, menschenfeindlich bleibt die katholische kirche so oder so.
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#22 timpa354Ehemaliges Profil
#23 Oliver43Anonym
#24 AntiFantiProfil
  • 18.06.2014, 11:22hBerlin
  • ...die kirche hat sich nicht in die politik einzumischen, wir leben nicht mehr im 18. jahrhundert, die sollten viel mehr an der aufarbeitung der missbrauchsfälle aus bzw. in den eigenen reihen arbeiten.
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#25 FredchenhausenAnonym

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