Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=21799
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Westerwelle an Blutkrebs erkrankt


#1 OLiver43Anonym
  • 20.06.2014, 16:57h
  • Das ist eine traurige Nachricht und sehr bedauerlich.

    Eventuell wurde er von ausländischen Geheimdienste vergiftet, wo wie dies bei Arafat oder Chavez geschehen ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Udo aus KölnAnonym
#3 FOX-NewsAnonym
#4 feynsinnAnonym
#5 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 20.06.2014, 18:19h
  • von herzen gute besserung!
    im krankenhaus liegt nun in erster linie der mensch guido und nicht der politiker westerwelle.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 timpa354Ehemaliges Profil
  • 20.06.2014, 18:34h
  • Antwort auf #4 von feynsinn
  • Das würde ich nicht so sehen, bei Autoimmunerkrankungen greift das eigene Immunsystem gesunde Zellen an. Bei der Leukämie ist der Sachverhalt anders, hinzu kommt, dass es viele Arten von Leukämie gibt. Die schlimmste ist meines Erachtens die akute myeloische Leukämie, alt werden kann man mit der chronisch lymphatischen Leukämie, deshalb kann man bei Westerwelle die Krankheit nur beurteilen, wenn man die Art der Leukämie weiß.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 daVinci6667
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 goddamn liberalAnonym
#10 Oliver43Anonym
  • 20.06.2014, 21:27h
  • Wahrscheinlich wurde er vom russischen KGB mit Plutonium vergiftet oder hoher Strahlung ausgesetzt.

    Putin hat Westerwelle bekanntlich immer "gehasst".
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Oliver43Anonym
  • 20.06.2014, 21:30h
  • Und wenn es nicht der russische Geheimdienst war, dann waren es die Amerikaner und dessen NSA...damit wir Europäer denken, es waren die Russen und damit wir dann noch mehr Schiss vor den Russen haben...egal wie auch immer: es war irgendein ausländischer Geheimdienst, der Westerwelle verstrahlt/vergiftet hat.

    Bei Arafat konnte das auch nie ganz ausgeschlossen werden, ob der israelische Geheimdienst ihn vergiftet hatte.

    Und bei Hugo Chavez war es wohl der US-amerikanische Geheimdienst.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 TheDadProfil
  • 20.06.2014, 21:56hHannover
  • Antwort auf #1 von OLiver43
  • Nach dem erstem Satz hättest Du deinen Kommentar noch sauber abschließen können..

    Aber hier offenbahrt sich Oliver49/TimmJohannes/Brunne als Verschwörungstheoretiker für Arme..

    Abgesehen davon das eine "Vergiftung durch ausländische Geheimdienste" weder im Fall Chavez, noch im Fall Arafat nachgewiesen werden konnte..
    So wichtig ist und war Herr Westerwelle nie, das ihm jemand so etwas antun würde..
    Da überschaätzt Du die gespielte Rolle dieses Herren..

    Allerdings läßt diese Theorie tief blicken..
    In Deine Denke..
    Hier könnten sich Psychologen eine langanhaltende Geldquelle erschließen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#13 So WhatAnonym
  • 20.06.2014, 22:04h

  • Ich drücke ihm die Daumen, dass er die Sache gut übersteht.

    Man mag über ihn als Politiker denken was man will, aber im Angesicht einer solchen Erkrankung stehen jetzt die Genesungswünsche im Vordergrund.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 RifondazioneAnonym
#15 Thom_ass1973
  • 20.06.2014, 22:30h
  • Jetzt wird er alle Kraft und persönliche Stärke die er aufbringen kann sehr gut brauchen können.

    Von mir alles Gute *daumendrück* und gute Besserung !

    PS.: und immer noch fehlt mir HIER ein Nachruf aud Drako ! ! !
  • Antworten » | Direktlink »
#16 ArslanAnonym
  • 20.06.2014, 23:24h
  • Nunja, Karma!

    Er hat nix für Homos getan. Typisieren dürfen wir uns ja nicht. Da fehlen jetzt ein paar Potenzielle Spender. Karma halt:)))
  • Antworten » | Direktlink »
#17 giliattAnonym
  • 21.06.2014, 02:04h
  • Antwort auf #16 von Arslan
  • Typisierenlassen durften und dürfen wir Schwule uns sehr wohl!!!

    Anno 1991 gab es einen Bericht in der Hamburger Morgenpost über die Leukämieerkrankung eines kleinen Jungen (7) und man suchte Knochenmarkspender weltweit. Zwecks Blutentnahme und Typisierung sollte man sich am Jungfernstieg einfinden. Ich tat das sofort. Gleich nach der Arbeit fuhr ich dorthin und nahm an, dass dort ein kleines Zelt vom DRK steht, wo man sich abzapfen lassen konnte. Weit gefehlt! Der untere Teil des Jungfernstieges an der Binnenalster war übersät von Riesenzelten. Mehrere zehntausend Leute drängten in die Zelte, um Blutproben zwecks Typisierung abzugeben. Ob die Spender hetero oder gay waren, war völlig uninteressant. Ich war überwältigt von der Anteilnahme der Hanseaten. Damals war die Typisierung noch kostenlos. Heute muss ein Typisierungswilliger dafür zahlen...

    Westerwelle hat seine Partei - die hier im Forum sehr ungeliebte FDP - zu erstaunlichen Wahlergebnissen geführt mit seinem Guido-Spaß-Mobil. Er ist zwar sehr spät aus dem Schrank gekommen, hat aber alleine durch den Fakt, schwuler deutscher Aussenminister zu sein, für Schwule weltweit zur Akzeptanz beigetragen, wenn man sich mal vor Augen hält, dass er in Ländern mit Regierungschefs verhandelte, in denen Homosexualität mit extremsten Strafen belegt wird.
    Seine Partei hat ihm die Beine weggehauen und den unsäglichen Rösler installiert und damit den Untergang der Partei eingeleitet.

    Die Unternehmerpartei FDP ist selbst in Unternehmerkreisen stark umstritten. Mal nur als Beispiel: Ihr Mövenpick-Gesetz, das den Hoteliers für Einnahmen aus Zimmervermietung den Mehrwehrtssteuersatz von 19 auf 7 Prozent senkte, ist nämlich eine gesetzlich verankerte Wettbewerbsverzerrung den generell mit 19% agierenden Nur-Restaurantbetreibern gegenüber, deren Wirkungen beim Bundesverfassungsgericht einklagbar wären.

    Dennoch hätte im damaligen Kabinett Westerwelle einen besseren Posten gefunden als Wirtschaftsminister.

    Der Anstand gebietet, dass man angesichts einer lebensbedrohlichen Erkrankung nicht dümmlich herumspottet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 vulkansturmAnonym
  • 21.06.2014, 02:22h
  • Antwort auf #7 von daVinci6667
  • Kann man bei so einer schrecklichen Krankheit nicht einmal von derartig zynischen bösartigen Kommentaren lassen. Ich war nie ein Westerwelle-Fan und politisch bin ganz anders orientiert. Trotzdem hätte ich ihm ein befreites unbeschwertes Leben nach der Politik gegönnt.
    Zuletzt in einer Lanz-Talkshow schien er ja auch viel entspannter zu sein. Gar nicht mehr der verkrampfte Polit-Westerwelle.
    Was die Heilungschancen angeht, da ist queer.de ja doch viel optimistischer als zeit.de. Auf Zeit.de kann man lesen, dass nach 5 Jahren nur noch 50 % der Leute leben. Und das auch nur mit elendiger Chemotherapie und Knochenmarkspenden. Also eine wirklich schreckliche Krankheit, viel schlimmer als HIV heutzutage.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#19 DavidJacobEhemaliges Profil
  • 21.06.2014, 03:19h

  • Ich findes es geradezu abstoßend, wie hier manche kommentieren. Wie kann man so asozial sein? Ich hoffe, euer Hass frisst euch irgendwann auf. Dann sprechen wir noch mal über Karma..!!

    Herrn Westerwelle alles Gute und viel Kraft.

    Und an die lieben Verschwörungstheoretiker: Ruft doch Scully und Mulder an. Vielleicht machen die dafür ne X Akte auf...*kopfschüttel*
  • Antworten » | Direktlink »
#20 Miguel53deProfil
#21 Miguel53deProfil
  • 21.06.2014, 06:46hOttawa
  • Antwort auf #11 von Oliver43
  • Oder die katholische Kirche. Oder die Evangelikalen. Oder die Homoheiler. Oder der Timm Johannes. Oder Eva Braune. Oder doch Mutti, die Schwule schon immer gehasst hat? Oder, oder. Ein ungeloestes Raetsel fuer immer.
    Koennen Sie nicht einfach nur mal "Gute Besserung" sagen und ansonsten die Klappe halten? Geht das nicht in ihren Kopf?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#22 Harry1972Profil
  • 21.06.2014, 09:04hBad Oeynhausen
  • Ja genau... wünschen wir jemandem einfach mal gute Besserung, der durch seine politische Arbeit maßgeblich zum aktuellen Hassklima und Selbstmorden queerer Jugendlicher beigetragen hat. Nö, ohne mich.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 stephan
  • 21.06.2014, 09:51h
  • Ja, wünschen wir Guido Westerwelle einfach alles Gute, baldige Genesung, ihm und seinem Mann, ihren Freunden und Familien viel Kraft die Belastungen der nächsten Zeit durchzustehen!
  • Antworten » | Direktlink »
#24 FrageAnonym
#25 daVinci6667
  • 21.06.2014, 10:50h
  • Antwort auf #22 von Harry1972

  • Können wir schon.

    Wir meinen mit guter Besserung einfach noch was anderes. Wir wünschen auch seinem Charakter, seiner Politik und seinem Umgang mit der eigenen Homosexualität gute Besserung!

    Wenn ich das mit einschliesse kann ich mit gutem Gewissen, voller Überzeugung und mit ganzem Herzen gute Besserung wünschen ohne zu heucheln.

    In diesem Sinne möge er diese Krankheit bitte besiegen und möglichst bald gesund werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#26 Sabelmann
  • 21.06.2014, 11:13h
  • Sorry,aber so mancher Kommentar hier ist unter aller Sau!
    Hier geht es um ein Menschenleben und so mancher regt sich auf was er als Politiker getan oder nicht getan hat.Man kann über seine "Arbeit" sagen was man will,aber was hat das hier verloren?Ist man heutzutage nicht mehr fähig zu differenzieren?
    Schwule sind um nix besser als Heteros.
    Teilweise genauso menschenverachtend!
    Herrn Westerwelle (und allen anderen Kranken)wünsche ich die Kraft und Zuversicht sein Leiden zu überwinden und eine vollständige Genesung!
  • Antworten » | Direktlink »
#27 AufgepasstAnonym
#28 goddamn liberalAnonym
#30 Oliver43Anonym
  • 21.06.2014, 11:40h
  • Antwort auf #21 von Miguel53de
  • @Miguel53de
    "Koennen Sie nicht einfach nur mal "Gute Besserung"

    --> Das habe ich bereits in meinem ersten Statement gemacht, als ich dies als eine traurige Nachricht beschrieb. Aber das überlesen Legastechniker ("bin mal gespannt, ob du den Fehler bemerkst") wie du immer.

    Ansonsten Mutti konnte immer gut mit Westerwelle, aber das hast du wiedermal nicht mitbekommen.

    Und Eva Brunne als vorbildliche lutherische lesbische Bischöfin, die mit Regenbogenfamilie in Stockholm, in der LGBT-freundlichen lutherischen Schwedischen Kirche leubt und arbeitet, dürfte Herrn Westerwelle wohl eher zu einem Gottesdienst bei den Lutheranern eingeladen haben. Es gibt nunmal sehr liberale und LGBT freundliche christliche Kirchen.

    Sehr traurig, das mit Herrn Westerwele so ein hervorragender und für Deutschland so wichtiger Politiker, nunmehr erkrankt ist.

    Ich wünsche Ihm viel Kraft und viel Glück, damit er die Krankheit überwindet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#32 TheDadProfil
  • 21.06.2014, 11:58hHannover
  • Antwort auf #24 von Frage
  • Merkst DU nicht das seine Art zu kommentieren, für die ganzen evangelischen Splitter-Sekten zu werben, und Zusammenhänge zu Zimmern die fernab jeder Realität liegen, Reklame für die Union zu betreiben, ja gar Homophobisten zu hefieren die URSACHE für diese Faker sind ?

    Hinzu kommt seine Weigerung sich hier ordentlich anzumelden, und die Tatsache unter verschiedenen Nicks Kommentare zu posten, die Inhaltlich und vom Stil so wenig voneinander abweichen, das jedem Leser binnen Sekunden der Verurschacher ins Auge springt, und sich daher die Frahe stellt, wozu Mann hier unter verschiedenen Nicks posten sollte ?

    Hat Mann mehrere Meinungen, mehrere Statements zu ein und derselben Sache zu vertreten ?
    Dann kann Mann seine Ambivalenz deutlich in einem Kommentar darstellen, ohne vorzuspiegeln, eine größere Anzahl an User vertrete hier gleiches oder ähnliches..

    Ein Arsch bleibt ein Arsch, auch wenn Mann ihm Ohren anklebt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#33 TheDadProfil
  • 21.06.2014, 12:07hHannover
  • Antwort auf #17 von giliatt
  • ""Typisierenlassen durften und dürfen wir Schwule uns sehr wohl!!!""..

    Ja klar..
    Zumal seitdem sich die Firmen inklusive der DRK und den Blutspende-Diensten diese "Dienstleistung" von den Spende-Willigen bezahlen lassen..

    Wie pervers kann Mann wirtschaftliche Interessen noch verschleiern..

    Wenn es dann aber an die Spende geht wird der Schwule Mann über den üblichen Fragebogen und die Erhebung der Anamnese von der Spende ausgeschlossen..

    Daran hat sich nichts geändert..

    Vielleicht holt Herrn Westerwelle genau diese Praxis nun selbst ein, eine Praxis die von allen Unions-geführten Regierungen im Bund und den Ländern immer aufrecht erhalten wurde..

    Die Frage die sich dann hier stellt lautet nämlich nicht, wie viele HIV und/oder HEP-Infektionen durch diese Spenden-Praxis verhindert wurden, sondern wie viele Empfänger genau deshalb nicht die richtige Spende bekamen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#34 So WhatAnonym
  • 21.06.2014, 12:40h
  • Antwort auf #17 von giliatt

  • Yep, typisieren lassen darfst Du Dich, mehr nicht.

    Einem Bekannten von mir ist es passiert, dass er Jahre nach einer Typisierungsaktion angerufen wurde, dass er für jemanden als Spender in Frage käme. Das änderte sich allerdings schlagartig, als er bei der dann fälligen Untersuchung die MSM Frage wahrheitsgemäß beantwortet hat. Wir haben nie erfahren, ob für den unbekannten Erkrankten ein anderer Spender gefunden wurde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#35 Oliver43Anonym
  • 21.06.2014, 13:11h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • @TheDad
    "Hinzu kommt seine Weigerung sich hier ordentlich anzumelden, und die Tatsache unter verschiedenen Nicks Kommentare zu posten"...

    Das schreibt hier der Richtige in der Runde. Selbst nicht angemeldet zu sein und dann solche einen Satz posten, ist kaum an Lächerlichkeit bei dir zu überbieten. Aber diffamiere ruhig weiter, überlese Inhalte und zimmere Dir deine eigene Wahrheit, die aber mit der Realität nichts zu schaffen hat.

    Wie immer lebt unser AtheistenDad in seiner eigenen Traumwelt, die aus Agitation und Diffamierung besteht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#36 TheDadProfil
  • 21.06.2014, 13:33hHannover
  • Antwort auf #30 von Oliver43
  • Die mangelhafte Wertschätzung die Du diversen Gruppen in dieser Gesellschaft entgegenbringst, neben Legathenikern und Singles die hier nur Exemplarisch genannt sind, setzt sich unverändert fort in der Reklame für irgendwelche Splitter-Sekten, die irgendwen zu irgendwas einladen würden, um dann genau was zu tun ?

    Die Leukämie "fortbeten" ?

    Wenn das ginge würde ich täglich auf die Knie sinken um Dir das Maul zu stopfen !

    Komm von Deinem hohem Ross runter, und lerne die Ansichten der Menschen zu schätzen und zu kritisieren, ohne darauf zu verweisen, das Deine Ansichten die einzig richtigen wären..

    Dann könnten wir zu einem Dialog gelangen..

    So bleibt es dabei Dir zu widersprechen, wo es nur geht..

    Anbei die Liste der orthographischen, semantischen und rhetorischen Fehler Deines Elaborates :

    ""Legastechniker""
    Nun ja..Witzloser Witz..Wertschätzung : NULL !

    ""Ansonsten Mutti konnte immer gut mit Westerwelle"",
    Satzstellungsfehler, Interpunktionsfehler fehlender Artikel..

    ""wiedermal""
    Populär-sprachliches Konstrukt..

    ""vorbildliche lutherische lesbische""
    Interpunktionsfehler, Aufzählung..

    ""die mit Regenbogenfamilie""
    Richtig : die in..

    ""in der LGBT-freundlichen lutherischen Schwedischen Kirche""
    Behauptung, fehlender, sachlicher Beweis..

    ""leubt""
    Flüchtigkeitsfehler, geschenkt..

    ""und arbeitet""
    Was "arbeitet" eigentlich eine Bischöfin ?
    Fehlender, sachlicher Beweis..

    ""dürfte""
    Spekulation, fehlender, sachlicher Beweis..

    ""Es gibt nunmal""
    Floskel.. Versuchte Beweisführung durch häufige Wiederholung gelingt allerdings nicht..

    ""sehr liberale und LGBT freundliche christliche Kirchen.""..
    Spekulation..Durch Behauptung der Freundlichkeit gelinkt kein Beweis, weil diese keine Taten ersetzt..

    ""Politiker, nunmehr""
    Satzstellungfehler, Interpunktionsfehler kombiniert mit Floskel zur unterstellten Unverzichtbarkeit in der Funktion..
    Fern jeder Realität..

    Ergebnis : Sechs, setzen..
    Fazit : Mann kann hier unterstellen, Du schreibst, wie Du sprichst..

    Das macht es sicher schwierig Dir im Alltag zu begegnen, und erklärt das Insel-Dasein in der Spießer-Umgebung, in die Du dich mit der Gartenzwerg-Idylle gerne einbringst um der Hetero-Umgebung zu beweisen das Schwule genauso blöd sein können, wie es sich die Masse der Bevölkerung immer noch vorstellt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#37 UffbasseAnonym
#38 daVinci6667
  • 21.06.2014, 14:11h
  • Antwort auf #33 von TheDad

  • "Die Frage die sich dann hier stellt lautet nämlich nicht, wie viele HIV und/oder HEP-Infektionen durch diese Spenden-Praxis verhindert wurden, sondern wie viele Empfänger genau deshalb nicht die richtige Spende bekamen ?"

    Sehr, sehr richtig TheDad. Vorallem auch Aufgund der Tatsache das heute selbst wenn der Spender HIV/HEP hatte, die Lebenserwartung nicht mehr sooooo viel tiefer ist.

    Damit will ich keinesfalls diese Krankheiten verharmlosen. Doch für den Empfänger bedeutet es im Extremfall eben weiter LEBEN zu können oder zu sterben.

    Und noch etwas gilt es zu thematisieren: In wohl so machem heterosexuellen Hirn spuckt da noch was anderes rum, auch wenn das nicht explizit geäussert wird, nämlich die Angst durch eine Spende oder ein Spenderorgan schwul oder zumindest "verschwult" zu werden!!!!

    Da schiebt man halt lieber eine tatsächliche oder eingebildete höhere statistische Krankheitswahrscheinlichkeit vor!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 Das Achte GebotAnonym
#40 TheDadProfil
  • 21.06.2014, 14:33hHannover
  • Antwort auf #35 von Oliver43
  • ""Das schreibt hier der Richtige in der Runde. Selbst nicht angemeldet zu sein und dann solche einen Satz posten, ist kaum an Lächerlichkeit bei dir zu überbieten.""..

    Kannst Du diesen Satz Bitte noch einmal vor dem Hintergrund verdeutlichen, das hier angemeldete Nicks ROT aufleuchten und über ein anklickbares Profil verfügen ?

    Mir erschließt sich das so nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#41 Sabelmann
#42 GesundheitAnonym
#43 wm 2014Anonym
#44 KraftAnonym
  • 22.06.2014, 04:31h
  • Gut, daß er gläubig ist, das sollte ihm in dieser schwierigen Situation sehr helfen.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 Miguel53deProfil
  • 22.06.2014, 04:42hOttawa
  • Antwort auf #18 von vulkansturm
  • Ich glaube, der Kommentar war nicht auf Westerwelle gemuenzt.
    Doch zur Sache selbst. Da hast Du leider Recht, was die Heilungschancen angeht. Das sieht nicht rosig aus. Selbst wenn ein Spender gegunden wird, der 100% passt, heisst das nicht, es funktioniert auch. Im letzten Jahr ist ein guter Freund gestorben, der nach einer Spende soweit geheilt war, dass er wieder arbeitete. Nur wenige Monate spaeter ging es wieder los. Bis zum dann schnellen Ende.
    Nur drei Tage spaeter starb eine ehemalige
    Kollegin mit 34 Jahren. Nur zwei Wochen nach der Diagnose.
    Westerwelle war fuer mich immer ein Feindbild. Auch in Zeiten, als die Medien sich um und ueber ihn foermlich ueberschlugen. Doch angesichts dieser Krankheit sollte man das einfach schweigend respektieren!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#46 Miguel53deProfil
  • 22.06.2014, 04:52hOttawa
  • Antwort auf #30 von Oliver43
  • Falls das nun echt und kein Fake ist. Im ersten Kommentar steht das Bdauern plus abwegiger Verschwoerungstheorie. Und die wird dann spaeter noch mal gesteigert und wirklich dahin gekotzt.
    Ich moechte im uebrigen darauf hinweisen, dass wir uns nicht Duzen. Es gibt Menschen, mit denen wuerde ich das grundsaetzlich nicht tun!
    Und noch mal, falls diese Beitraege echt und vom selben Schreiber sind: der allerste Satz waere mehr als genug gewesen. Jeder weitere Satz danach war peinlich.
    Der Inhalt und die Form in dieser Entgegnung lassen mich allerdings an ein satyrisches Fake denken. Wenn es das ist, muss ich nunmehr sagen, es ist glaenzend gelungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#47 stromboliProfil
  • 22.06.2014, 08:54hberlin
  • beim durchskrollen der beiträge mich selbst gefragt: was ist dein standpunkt ..

    irgendwie tut mir jeder leid er erkrankt , der angst um sein leben, seine zukunft haben muss.

    Es bewirkt oft auch eine läuterung..
    Vieles was zuvor so eindeutig, so rational und "mehrheitsbestimmt war , wird plötzlich in frage gestellt.

    Sicher, der ex-abgeordnete- ex minister -ex parteivorsitzende ruht auf einem fetten polster öffentlicher anteilnahme und diätengemäßer abgeordnetenvergütungen.
    Überlebensmittel in genügendem maße, dass er sich zudem mittels einer stiftungsidee in neoliberaler manier steuerlich vergünstigen lässt.
    Wie siehts aber bei alle denen aus, die opfer seiner marktliberalen ideologie geworden sind, die zwar an gleichen krankheitssyntomen leiden, aber den kampf um die wirtschaftliche-soziale eigenständigkeit verloren haben.

    All jene, die vom otto-normalverdiener abgestiegen sind in die unteren regionen der sozialen neidwirtschaft. angestachelt von guido , der den begriff des sozialschmarozens erfand und parteipolitisch die "eigenverantwortung" kultivierte.

    Was denken all jene hiv-erkrankten, die in die soziale falle der frührentnerversorgung gerieten, die um jeden pfennig zusätzlicher aufwendungen nun mit antrag für antrag gegen die ämter kämpfen müssen.

    Schlußendlich , was denken all jene schwulen , welche dank guido zwar einen homosexuellen aussenminister bekamen, aber einen, der ebenso sichtbar sich für schwule interessen einsetzte, wie vormals H.von Brentano.

    Ja, wo ist meine empathie, mein mitleiden.
    An der person westerwelle kann ich es nicht fest machen, am geschehen, am er/leiden sehr wohl.

    Möge westerwelle hier seine katharsis erleben, sich sein blick so den gesamtgesellschaftlichen sozialen dimensionen hinter der krankheit öffnen, die andere vor ihm ohne seine empathie und hilfe durchschreiten mussten.

    Insoweit wünsche ich ihm heilung, aber keinen gnadengang.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 gatopardo
  • 22.06.2014, 09:04h
  • Antwort auf #44 von Kraft
  • 13.März2014: OP meiner stark gutartig vergrösserten Prostata mit Schlauch über den Harnleiter, was heute zwar Routine ist, aber doch auch schiefgehen kann.Die überaus liebe und einfühlsame spanische Chirurgin fragte mich, ob ich denn beten möchte, dass alles gut ginge, worauf ich ihr antwortete, dass ich Agnostiker sei und mich auf die Wissenschaft und das Universum verliesse, das es schon richten würde. Es gab keinerlei Zwischenfälle und in einer Stunde war ich operiert und habe heute eine ganz andere Lebensqualität. Nein, ich weiss nicht, welche imaginäre Macht uns da in einer "schwierigen Situation" beistehen sollte ? Westerwelle wird es auch nur dank äusserst gut entwickelter Behandlung schaffen und sein Glaube nützt ihm gar nichts !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#49 daVinci6667
  • 22.06.2014, 11:15h
  • Antwort auf #48 von gatopardo

  • Wenn Mann sich das vorstellt wie einem da durch die Harnleiter...
    da wird es einem schon alleine bei der Vorstellung schlecht. Auch wenns heute reine Routine ist.

    Umso schöner ist deine OP so gut verlaufen und deine Lebensqualität heute wieder um so vieles besser! Ich freue mich mit Dir!

    Alles Gute &
    Lieber Gruss
    daVinci6667
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#50 gatopardo
  • 22.06.2014, 11:42h
  • Antwort auf #49 von daVinci6667
  • Ach wie lieb von Dir ! Ja, mir hatten sich vor der OP auch immer die Haare gesträubt, wenn ich daran dachte, was man alles durch den Schlauch im Schwanz reingeschoben kriegt. Da man bei Rückenmarksnarkose alles mitkriegt, hört man das gruselige Abschleifen an der Prostata. Aber man hat ja erfreulicherweise vorher eine Beruhigungsspritze erhalten, um den OP-Vorgang mit mehr Leichtigkeit zu ertragen. Ja ich habe mich sogar mit Frau Doktor unterhalten können. Ich denke, dass es sich bei Westerwelles Erkrankung um eine erheblich ernstere Angelegenheit handelt und ich wünsche ihm, dass er alles mit Erfolg übersteht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 stromboliProfil
#52 gatopardo
  • 22.06.2014, 16:42h
  • Antwort auf #51 von stromboli
  • Danke mein Lieber. Habe ich in den letzten Monaten geschwiegen ? Eigentlich hat die OP nicht wesentlich zu grösseren Veränderungen in meinem Leben beigetragen. Ich erinnere mich an Deine OP, die weitaus komplizierter war, wonach Du hier im Forum ziemlich lange weg vom Fenster warst. Aber Du weisst ja, dass wir unverwüstlich sind....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#53 Kosten ohne EndeAnonym
  • 22.06.2014, 17:10h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Danke für die Info, passt aber zu denen.

    Schon vor vielen Jahren bekam man vom DRK ein (mutmasslich miserables) Frühstück (oder auch mal einen 20-Mark-Schein) fürs Blutspenden (natürlich nicht, wenn die Grund zu der Annahme hatten, dass man schwul war); dieselbe Blutspende, in derselben oder einer kleineren Menge, wurde dann je nach Blutgruppe gern auch mal für ca. 1300 DM (vor ca. 25-30 Jahren: das war noch richtig Geld damals) ans Krankenhaus verkauft (das sich seinerseits alles wieder bei deiner Krankenkasse zurückholt); klar, das Abzapfen und die gekühlte Aufbewahrung ein paar Wochen und sonstiges bisschen "Processing" kostet ja auch ca. 1280 DM, und ich bin der Osterhase.

    Andererseits müssen aber die Millionengehälter der DRK-Bonzen von irgendwas bezahlt werden.

    Zurück zum Thema: Herr Dr. Westerwelle war mit absoluter Sicherheit einer der zynischsten Politiker, die BRD jemals seit 1945 hatte, und das will etwas heissen beim Zynismusdurchseuchungsgrad der BRD-Politikerfauna.

    Und wer jetzt ach so traurig ob des schlimmen Schicksals des bestens privatversicherten Herrn Doktor ist, der frage sich, wie es ggf. ihm ergänge, hätte er, GKV-zwangsminimalversichert, ein Problem; ich habe genügend GKV-Versicherte nur aufgrund der Kosten elendig verrecken gesehen; der Trick für deine Kasse ist nämlich der, dass sich bei rechtswidriger Weigerung Kostenübernahme deren "Problem" biologisch löst, und dann sozialrechtlich kein "Beschwerter" mehr da ist: Selbst wenn Klage eingereicht war, ist mit deinem Exitus die Sache ausgestanden, und die Kasse hat wieder etwas mehr Geld für ihre Bonzengehälter.

    So läuft's Business.

    Glaubt irgendwer, der Herr Doktor Bundesaussenminister und Vizekanzler a.D. täte irgendwas für dich, wenn du bis zur Lippe in der Scheisse stecktest?

    Hätte der liebe Herr Mronz eigentlich ggf. Anspruch auf Witwenpension, auf Steuerzahlers Kosten und ohne Anrechnung seiner eigenen Einkünfte? Und rechnet mal aus, was der Vorgänger, Herr Scheel, den BRD-Steuerzahler bislang schon gekostet hat: Das sind Abermillionen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#54 Wie goldigAnonym
  • 22.06.2014, 17:19h
  • Antwort auf #46 von Miguel53de
  • Du bist ja süss, weisst darauf hin, "dass wir uns nicht duzen" - naja, kommst ja auch aus Bonn, PLZ 53, sicher einer von den überbezahlten Nichtstuern mit Ministerialzulage.

    Ansonsten ist es schon ein Hammer, wenn jemand innerhalb der "schwulen Community" auf Siezen besteht, es aber völlig normal findet, dass wir hier in fast jedem zweiten Post Beleidigungen lesen dürfen, die durchaus strafrechtlich von Belang wären, gälte hier nicht "Paragraph 51 für alle": kennst du ja noch, wenn du nicht aus Bonn kommst, sondern schon so alt bist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#55 TheDadProfil
  • 22.06.2014, 19:59hHannover
  • Antwort auf #53 von Kosten ohne Ende
  • ""Und rechnet mal aus, was der Vorgänger, Herr Scheel, den BRD-Steuerzahler bislang schon gekostet hat: Das sind Abermillionen.""..

    Nun ja..
    Der Herr Scheel war mal Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und von 1969 bis 1974 Bundesminister des Auswärtigen sowie Vizekanzler, und dann mal Bundespräsident..

    Damit hat er wohl mehr bewirkt als sein Nachfolger im Amt des Aussenministers..

    Ob Herr Mronz ein Anrecht auf Pension hätte, ist nicht einfach zu beantworten, weil das abhängig von eigenen Einkommen, eigenen Pensionsansprüchen, und der "wirtschaftlichen Not" ist, in der er sich befinden könnte..
    Und außerdem ist es irgendiwe ein bißchen Geschmacklos das Fell zu verteilen bevor die Katze erlegt ist..

    Sollte das immer noch nicht ganz deutlich geworden sein :
    Selbstverständlich wünsche ich Herrn Westerwelle auf persönlicher Ebene alles Gute und jede erdenkliche Möglichkeit die Erkrankung zu überleben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#56 giliattAnonym
  • 23.06.2014, 00:38h
  • Ich lenke ein:
    Was ich unter *17 schrieb zur Spendenpraxis betraf einen Vorgang aus 1991. Da fragte man uns nicht nach dem Sexualverhalten der Spender. Zwischenzeitlich - 2005 - gab es eine Änderung der Richtlinien der Bundesärztekammer, die seitdem "Risikogruppen" von der Spende ausschließen, was ich so generell in dieser Form für Unsinn halte.

    Bei Spenderblut, das ein täglich verwendeter Massenartikel in der Medizin ist, habe ich noch ein wenig Verständnis für diese Sicherheitsbedenken.

    Nicht so bei der Typisierung zur Knochenmarkspende.Die Trefferquote des Findens eines geeigneten Spenders ist überaus gering. Wurde Übereinstimmung festgestellt, wird der in Betracht kommende Spender gründlich untersucht. Da ist es doch völlig "conchita", mit wem er ins Bett geht. Hier zählen mal tatsächlich die inneren Werte, ob er nämlich mit irgendwas infiziert ist, was die Behandlung des Patienten gefährdet und dann die Inanspruchnahme der Knochenmarkspende ausschließt.

    Ich bin seit 1957 schwul. Ich bin seit 1991 typisiert bei der DKMS. Und ich wünsche mir, dass ich einem Menschen helfen kann mit den paar Zellen, die man aus meinem Gerippe heraussaugt.

    Unlängst arg in Verruf geraten ist das Spenden von Organen, Blut, Knochenmark und weiterer menschlicher Ersatzteile durch die Kungelwirtschaft in einigen Kliniken. Das darf uns aber nicht abhalten. Denn jede Spende kann ein Leben retten.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 giliattAnonym
  • 23.06.2014, 01:27h
  • Habe eben die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspendedatei, um eine Stellungnahme gebeten.
    Mal sehen, was dabei herausbrät.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.
  • Antworten » | Direktlink »
#58 Miguel53deProfil
  • 23.06.2014, 05:01hOttawa
  • Antwort auf #54 von Wie goldig
  • Klar komme ich aus Bonn und bin ein reicher Bonze. Ich war immer ein ueberbezahlter Nichtstuer mit Ministerialzulage, die ich selbstverstaendlich auch heute noch bekomme. Aber wie. Und ich schaeme mich nicht einmal. Dafuer habe ich ja auch mit 13 Jahren angefangen zu arbeiten und 51 Jahre und 3 Monate lang in die Rentenkasse-, dazu noch 43 Jahre und 9 Monate in die Zusatzkasse eingezahlt. Aber immer zuhause auf der faulen Haut gelegen oder meinem Ministerialbuero geschlafen.
    Und in der Tat verbiete ich es mir von gewissen Leuten geduzt zu werden. Ich verbiete mir die koerperliche und verbale Naehe dieser Menschen sehr strickt. Waehrend ich im Allgemeinen schnell zum Du neige.
    Ich empfinde so manche Beitraege hier als Beleidigung. Selbst dann, wenn sie keine direkte Beschimpfung oder Verbal-Attacke enthalten. Weiss allerdings nicht, wo ich je behauptet habe, ich empfaende das als normal.
    Und doch denke ich, dass dieses Forum gerade deshalb interessanter ist, als in der ZEIT oder anderen Blattern, weil man sich hier immer wieder - verbal - begegnet. Dort aber nur Zufallsbegegnungen hat und deshalb sehr eingeschraenkt diskutiert und eine Ecke boesartiger dazu.
    Was aber dennoch nicht bedeutet, dass ich mich mit Jedermann hier gemein machen will.
    Doch was reden wir, angesichts einer Erkrankung des ersten offen schwulen deutschen Aussenministers. Der erste schwule Aussenminister - von Brentano - wars ja nur insgeheim. Ja, so alt bin ich schon, dass ich das weiss. Und sogar dem Alten von Rhoendorf bin ich als Kind einmal beim Kirchgang begegnet.
    Ich denke, die Diskussion um Westerwelle ist ganz bunt und interessant, von den - vielleicht gefakten und satirisch gedachten - Verschwoerungstheorien eines Mehrfach-Alias einmal abgesehen. Ob man ihn - den Westerwelle - einfach nur bedauern soll. Oder ob es erlaubt ist, das nicht zu tun, angesichts seiner politischen Historie.
    Ansonsten ist alles und auch wieder nichts goldig. Oder auch alles oder nichts putzig. Mit Gruessen von der anderen Seite des Atlantik. Einem Land, wo Gay rights vollkommen selbstverstaendlich geworden sind. Und wo ich meinen Reichtum bei der Gartenarbeit oder im Pool geniesse.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#59 UweBerlinProfil
#60 ChristineAnonym
  • 23.06.2014, 17:36h
  • Alles Gute und viel Kraft wünsche ich Guido Westerwelle und seinem Ehemann von Herzen!
    Unabhängig davon, welche Behandlungsmethoden bei welchem Patienten auch immer angewandt werden, blicke ich bei der DKMS nicht durch.
    Hier ein Welt-online-Artikel zum Thema
    Knochenmarkspende:
    www.welt.de/politik/deutschland/article129385475/Mehr-Knochenmarkspender-wegen-Westerwelle.html

    Menschen, die sich "explizit als homosexuell bezeichnen würden, müssen leider abgelehnt werden" als Spender, auch wenn die DKMS selbst definitiv nicht dieser Meinung wäre. Da verstehe ich nun rein gar nichts mehr hinter dieser Logik.
    Ich bin registrierte (potentielle) Knochenmarkspenderin, evaluierte potentielle Lebendorganspenderin - ohne Probleme. Vor etlichen Jahren wurde ich aber als Blutspenderin für eins meiner eigenen Kinder abgelehnt, weil man in Eilfällen lieber auf sichere Blutspenden von Langzeitspendern zurückgreift und die eigenen Eltern einen Seitensprung oder riskantes Sexualerhalten ja schamhaft voreinander oder den Ärzten verschweigen könnten, wenns schnell gehen soll und man keine lange Zeit fürs ausführliche Blut-Testen mehr hat. Fand ich einerseits nachvollziehbar, aber auch sehr schade. Wenn man nun aber für einen Knochenmarkspende-Empfänger die eine passende Nadel im Heuhaufen unter Millionen sucht, ist es völlig bekloppt, von vornherein schwule Männer als Knochenmarkspender abzulehnen. Warum werden gesunde Männer, deren Blut man immer noch testen kann, bevor tatsächlich eine Spende stattfindet, vom Lebenretten ausgeschlossen?
    Das Ganze ist unlogisch und völlig absurd!
    Im Übrigen ist auch das Spenden von Nabelschnurblut nach der Geburt eine wundervolle Möglichkeit, ohne großen Aufwand anderen zu helfen!
  • Antworten » | Direktlink »
#61 FaktencheckAnonym
#62 AmericanaAnonym
  • 23.06.2014, 22:52h
  • Antwort auf #58 von Miguel53de
  • "Einem Land, wo Gay rights vollkommen selbstverstaendlich geworden sind. Und wo ich meinen Reichtum bei der Gartenarbeit oder im Pool geniesse."

    Und wieder gibt es zwei Möglichkeiten, die eine wäre, dass du dein Gastland aber nicht gerade gut kennst, denn sonst könntest du nicht solch einen Unfug behaupten.

    Oder du hast deinen Pool im Keller, in CDN ist es nämlich kalt; und südlich der U.S. gelten Homorechte auch nicht viel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#63 gatopardo
  • 24.06.2014, 10:33h
  • Antwort auf #62 von Americana
  • Eigentlich schätze ich die Kommentare von Miguel53de, war aber ebenfalls verunsichert wegen dessen Aussage zu den komplett erreichten Gleichstellungen (in USA ?), die ja auch dort noch immer nicht erreicht wurden. Es sei denn, er lebt in Kanada, aber dort würde ich ihn bei dortigen Temperaturen eher nicht am Schwimmbad in der Sonne orten. Käme vielleicht noch Uruguay oder Argentinien in Frage, dort geniesst man ja wie auch hier im "Mutterland" alle die genannten Vorteile.
    Miguelito bonito: Klär´uns mal auf !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#64 daVinci6667
#65 Ferrante
  • 24.06.2014, 15:26h
  • Das tut mir sehr leid für Hrn. Westerwelle. Aber nicht nur leidet man(n) als Politiker wohl generell unter Dauerstress bis hart an die Grenze, sondern er selbst erschien mir auch immer als gehemmt bzw sich selbst viel Druck machend.

    Aber wie ich sehe, geht es in den Kommentaren ja wieder munter um Gott und die Zicken-Welt
  • Antworten » | Direktlink »
#66 gatopardo
#69 Miguel53deProfil
  • 27.06.2014, 23:03hOttawa
  • Antwort auf #62 von Americana
  • Da klaere ich doch gern auf, auch Dich, lieber Gatopardo. Ich lebe in Kanada, in der Umgebung von Ottawa und bin hier auch verheiratet. Was das Klima angeht, gibt es bei uns alles. Milde Fruehlinge, heisse Sommer, sanft Herbste - Indian Summer satt - und harte Winter. Ich habe Temperaturen zwischen -40 bis +40 erlebt. Ob Ihr es glaubt oder nicht.
    Der Winter 2013/14 war der haerteste, scheereichste und laengste seit 1978/79. Und doch. Jetzt ist unser Pool waermer als das Mittelmeer. Der Garten schon ein Blumenmeer, obwohl meine Sonnenblumen erst im Juli bluehen. Da habe ich jede Menge, teilweise bis fast vier Meter hoch.
    Das mit dem Reichtum war natuerlich nicht ernst gemeint. Und doch auch nicht falsch, angesichts meines "reichen" Lebens, wenn ich die menschliche Zuneigung und das doch grosszuege Umfeld sehe, in dem ich lebe. Nicht davon zu reden, wie selbstverstaendlich hier Gay-Rights sind und man ohne Bedenken von seinem Ehemann sprechen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#70 gatopardo
  • 28.06.2014, 10:48h
  • Antwort auf #69 von Miguel53de
  • Danke Miguelito. Nun weiss ich über Dein Umfeld besser bescheid. Nun ja, es scheint, als gäbe es bei Euch Sommertemperaturen, die man wegen Unkenntnis kanadischer Verhältnisse eher am Mittelmmer ansiedelt.
    Natürlich haben wir hier in 1000m Höhe auch schon mal Wintertemperaturen mit etwas Schnee und sogar unter null, aber das ist höchst selten. Von -40ºC habe ich nicht einmal aus den Pyrenäen gehört. Es scheint dennoch, dass unser beider Leben ähnlich verlaufen ist , denn auch ich habe ein "reiches" Leben in Verantwortung und Harmonie gelebt und lebe es immer noch, wie Du es beschreibst. Ja und Homo-Rechte sind auch in Spanien längst selbstverständlich und ich kenne niemanden weder in der Nachbarschaft noch im Familien- und Freundeskreis, der sich an meiner Ehe mit einem Spanier stossen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#71 giliattAnonym
  • 01.07.2014, 01:47h
  • Antwort auf #67 von FoXXXyness
  • *56 und *57
    Habe inzwischen Antwort von der DKMS.

    Man verweist auf die Richtlienie der Bundesärztekammer aus 2005 und ist damit nicht einverstanden.

    Zugehörige von Risikogruppen sind von der Knochenmarkspende demnach ausgeschlossen.

    Zu den Risikogruppen gehören aber auch heterosexuelle Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern. Also nicht nur Prostituierte und Puffgänger, sondern auch Leute, die alles bespringen, was bei "drei" nicht auf die Palme geflüchtet ist.

    Grundsätzlich schwulendiskriminierend ist diese Regelung also nicht.
    Vermutlich gibt es da auch ein "Don`t ask, don`t tell".

    Wir müssen darauf hinwirken, dass die Sexualpraktiken diesbezüglich differenzierter betrachtet werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »

» zurück zum Artikel