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Kommentare zu:
CSD Berlin: Selbst Kreuzberg schlägt Aktionsbündnis


#79 sperlingAnonym
  • 24.06.2014, 13:44h
  • Antwort auf #77 von Miguel53de
  • aus dem ankündigungstext von einsfestival zur csd-sendung gestern:

    >"Der Christopher Street Day ist der wichtigste schwul-lesbische Feiertag. Benannt wurde er nach der Straße im New Yorker Greenwich Village, in der am 28. Juni 1969 Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten in einer friedlichen Parade öffentlich gegen Razzien, Gewalt und Polizeiwillkür protestierten."

    www.einsfestival.de/sendungen/sendung.jsp?ID=12299711860

    jaja, eine "friedliche parade" also...

    in der anmoderation vor ort war dann auch schon nicht mehr von "sexuellen minderheiten" die rede, sondern nur noch von "schwulen".

    der gründungsmythos der lgbtiq-bewegung wird seit einigen jahren - ob bewusst oder aus unwissenheit - einer posthumen säuberungsaktion unterzogen. nur selten wird erwähnt, wer dort wirklich aktiv war und auf welche weise.

    offenbar schämt man sich heute der damaligen hauptprotagonist_innen und ihrer strategien.

    sollte man dann aber nicht vielleicht ehrlicher weise damit aufhören, sich auf sie zu berufen?

    ich warte nur darauf, dass es irgendwann heißen wird: "der csd erinnert an die friedliche parade, mit der regenbogenfamilien in alltagskleidung 1969 in new york für eheöffnung, steuerliche gleichstellung und adoptionsrecht demonstrierten."

    und es ist sicher nur eine frage der zeit, bis irgendwann sogar der entscheidende positive beitrag der christlichen kirchen zu dieser friedlichen entwicklung "entdeckt" wird...
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#78 FoXXXynessEhemaliges Profil
#77 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 06:53hOttawa
  • Antwort auf #67 von RoGer
  • RoGer, die "Tunten" damals in New York haben nicht einfach nur auf der Strasse demonstriert. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes zurueckgeschlagen! Sie haben eine Menge der Polizisten, die sie seit Jahren immer wieder drangsalierten, verspotteten, verhafteten, verpruegelten, in der Bar Stonewall eingeschlossen und Feuer gelegt!
    Nur ein paar Wenigen verdanken diese Polizisten, dass sie ueberlebt haben. Ich vermute mal, zumindest mit vollen Hosen! Und das goenne ich ihnen. Sie hatten es nicht besser verdient.
    Diese GEWALTTAT von der Seite der Unterdrueckten hatte allerdings zur Folge, dass endlich die Gewalt von Seiten der Polizei schlagartig beendet wurde. Es wurde miteinander gesprochen. Zumindest in New York.
    Zum ersten Mal war die blindwuetige Gewalt eines Staates mit seinen Politikern und seinen Buetteln als das entlarvt worden, was es war. Die ungerechte und brutale Unterdrueckung einer Minderheit. Das war der Anfang der Veraenderung in zivilisierten Laendern. Diese Veraenderung und dieser Kampf sind lange nicht vorbei. Schon gar nicht in Deutschland, wo verbale Gewalt auch von der Politik und der aktuellen Regierung nach wie vor ungestraft ausgeuebt werden kann und ausgeuebt wird.
    Und doch ist seither viel geschehen. Und das darf, ebenso wie der Anlass dieses alljaehrlichen CSD, auch gefeiert werden. Neben aller politischen Brisanz.
    Das zu erkennen, das faellt manchen Kleingeistern, die z.B. nicht wie ich noch zur Zeit des totalen Paragrafen 175 aufgewachsen sind, offenbar einfach zu schwer. Sie kennen nicht dieses Gefuehl der Befreiung, das ich 1993 in New York den ersten CSD meines Lebens erlebte und bei dem ich gluecklich ueber die ausgelassene Stimmung war. Perplex darueber, dass dort eine Liza Minelli auftrat.
    Und jetzt stehen da Leute auf und verlangen ernsthaft, es duerfe keine Dragqueen mitlaufen, weil das ein falsches Bild gaebe. Fordern, ohne selbst aktiv zu gestalten.
    Es waren eben nicht die Alltagskleidungs-tragenden Durchschnittsmenschen, die unsere Welt fuer uns veraendert haben. Es waren die Schrillen. Die Bunten. Die Minderheit in der Minderheit. Es ist nicht nur legitim, dass das "Schraege" beim CSD dabei ist. Drags sind die wahren Queens dieser Veranstaltung. Sie auszuschalten waere ein erneuter Gewaltakt. Diesmal aus der Community selbst heraus und damit noch eine Schueppe grausamer!
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#76 Miguel53deProfil
#75 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 06:17hOttawa
  • Antwort auf #58 von m123
  • Ist Dir schleierhaft? Ach was. Ich bin nicht der einzige hier, der Dich mehrfach in der Vergangenheit darauf aufmerksam gemacht hat, dass Du in Deinen Kommentaren eine unangenehme Art von Verachtung gegenueber bestimmten Menschen zeigst. Ich hatte Dich mehrfach aufgerufen, Deine deutlich sichtbare Abneigung gegenueber aelteren Schwulen "Deinem Friseur" zu erzaehlen (bildlich gesprochen), aber nicht hier in der Runde.
    Allein Dein erster Satz belegt zudem mein Bild von Dir als juengerer Mensch mit dem Wesen eines alten Mannes, ehemals Lehrer vielleicht, der hartnaeckig darauf besteht, dass er und er allein Recht hat.
    "Schauen WIR uns doch mal Deinen Kommentar an." Guetiger Gott. Otto antwortete darauf: "Wer sind diese Vier? Vielleicht die vier Jahreszeiten...?"
    Das ist die Sprache eines gnaedigen Herrn. Nicht die eines jungen, nachdenklichen Menschens.
    Und darueber, ob Du hier jemanden beleidigst oder nicht, erspare ich mir weitere Kommentare. Deine eigenen Worte sprechen fuer sich. Und die vielen roten Kaestchen fuer die Reaktionen darauf.
    Ich will mich auch gar nicht erneut mit der Frage beschaeftigen, wann Du aufhoerst zu fordern: "Man muesste..." Und sagst: "Ich wuerde..." Mich interessiert an Dir allenfalls noch, wann Du endlich startest, selbst aktiv zu werden und Deine eigenen Forderungen organisatorisch in die Hand nimmst und genau den CSD auf die Beine stellst, den Du so beschreist (und der in Berlin ja stattgefunden hat, ohne Deine Beteiligung und nach wie vor ohne ein Wort von Dir dazu).
    Alles in allem denke ich laengst, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren. Und das sage ich nicht mit Freude oder Schadenfreude. Eher mit Bedauern und ein bisschen Mitleid.
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#74 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 05:55hOttawa
  • Antwort auf #54 von Löndungr
  • Das trifft genau den Kern. Der CSD ist eine politische Veranstaltung. Gott sei Dank bunter, als gewerkschaftliche Demonstrationen. Die haben selbstverstaendlich auch ihre Berechtigung. Ich habe selbst mehrfach daran teilgenommen. Sind aber etwas voellig anderes.
    Diese Demonstration richtet sich an saemtliche politische Parteien. Gegen Willkuer - und Ungerechtigkeit. Zum Teil auch gegen die Versuche religioeser Unterdrueckung. Sie steht fuer den Kampf um Respekt UND fuer volle Gleichberechtigung.
    Jeder Mensch kann an dieser Demonstration teilnehmen und seine Solidaritaet bekunden. Egal ob er einer Partei, einer Religion oder was auch immer anhaengt. Ob da Frau Merkel oder Kardinal Meissner mitmarschieren, ein Timm Johannes mit einem Foto von Oliver 43, ein Bad Homburg im Priestergewandt, ein m123 in Alltagskleidung, eine Dragqueen auf high heals oder wer und wie auch immer, ist deren persoenliche Entscheidung. Das belegt auf alle Faelle die bunte Vielfalt der Menschen, die sich fuer die Ziele und Absichten des CSD einsetzen.
    Die direkte Beteiligung von Parteien oder Religioesen Organisationen mit Wagen oder Gruppen halte ich indessen - genau wie Du - fuer bedenklich. Eigentlich sogar fuer ein bisschen pervers.
    Du beschreibst es sehr schoen, wenn Du fragst, was die offizielle CDU, die offizielle SPD dort zu suchen haben. Und das nicht allein deshalb, weil sie in Wahrheit nichts fuer die Ziele des CSD tun. Sie vor allem SIND aus guten Gruenden diejenigen, an die sich die Demonstration richtet! Und sie sind dafuer verantwortlich, wenn es immer noch viele Gruende fuer diese Demonstration gibt. Ich stelle mir nur mal bildlich vor, die Katholische Kirche sei ebenfalls mit einem Wagen vertreten. Ich meine so ein Bischof in rotem Rock mit weisser Bluse drueber, ein Kardinal in Violett. Umringt von Priester in schwarzen und Moenchen in braunen Kutten... Das gaebe gewiss ein buntes Bild ab! Aber damit will ich es mit dem Spass hier auch bewenden lassen. Denn lustig geht - leider - anders.
    Wie ich schon sagte. Die Beteiligung von Parteien am CSD hat etwas von Perversion! Du hast Recht.
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#73 TheDadProfil
#72 TheDadProfil
  • 23.06.2014, 22:29hHannover
  • Antwort auf #43 von m123
  • ""Ich träume nicht von einer schwulen Welt in Alltagskleidung,""..

    ""sehe ich einen rein politischen Massenprotest mit Schildern und Schlachtrufen für Gleichstellung in Alltagskleidung ""..

    Das Dein beharren auf diese schon heteronormativen daherkommenden Floskeln ""rein politisch"" und ""Alltagskleidung"" eine Form von manischer Echolallie erreicht, solltest Du dir mal von Deinem Haus-Psychologen erklären lassen..

    Mindestens 97 % aller Teilnehmer der Berliner CSD´s (und zwar aller Drei!) kamen in Alltagskleidung daher, und etliche haben Transparente herumgetragen..

    Deine Fokussierung auf wenige Bilder im TV die für Dich abstossende Bilder zeigten, zeigt wie Recht Monster Baby hat, und die behauptete mangelnde Solidarität mit anderen Teilnehmern als Schwulen springt einen förmilch aus jedem Deiner Sätze entgegen..

    Für Dich sind alle Drag Queens Schwule in Frauenkleidern, was z.B. die Existenz von Drag Kings ignoriert, die vorzugsweise in ALLTAGSKLEIDUNG daherkommen..

    Das erkennt der durchschnittliche Sesselfurzer bei ausführlichen 28 Sekunden Berichterstattung in der Tagesschau allerdings nicht sofort..

    Komm von Deinem hohem Ross herunter !
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#71 TheDadProfil
  • 23.06.2014, 22:12hHannover
  • Antwort auf #40 von m123
  • Wie willst du dich umgeschaut haben, wenn Du nicht hingehst ?

    Die Anteile der Teilnehmer die im Fummel erscheinen haben wir hier schon mehrfach diskutiert, und ich habe weit über 100 CSD´s besucht, und weiß daher wovon ich rede, im gegensatz zu jemandem, der den Arsch nicht auf die Straße bekommt, ob mit oder ohne handgemaltes Transparent..

    Übrigens nervst du einfach nur mit Deiner Pauschalierung, auch wenn Du sie "Gesamtstimmung" nennst..

    ""Ich habe nur gesagt, dass es UNKLUG ist das zu tun,""..

    Unklug ist es per Double-Bind-Argumentation von anderen zu verlangen, wozu Mann selbst nicht bereit ist, weil Mann die Idee CSd insgesamt für nicht zielführend hält, denn würden alle so rumlaufen wie von Dir gefordert, würdest Du dich aus reinem Oppotunismus darüber beschweren, das die Demo nicht wahrgenommen würde..

    Behalt Deine Ansichten darüber für Dich, hier stimmst du wohl niemanden um..

    Organisier Deine eigene Demo, und wir diskutieren dann danach den Erfolg..
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#69 reiserobbyEhemaliges Profil
#68 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.06.2014, 13:45h
  • Neben den kleinlichen Luxus-Streitereien sollte sich - gerade auch die Berliner LGBTI*-Community - bewusst machen, dass wir die Freiheit haben auf einen CSD zu gehen oder eben nicht. In vielen Regionen der Welt ist es nicht möglich so bunt und vielfältig auf die Straße zu gehen und auch in Deutschland war es bis in die 70-iger Jahre nicht möglich (in einigen Regionen ist es noch heute schwierig sich offen als LGBTI* zu zeigen ohne mit Benachteiligungen zu rechnen). Diese Freiheit gilt es zu verteidigen, auch gegen Angriffe aus der Community selbst. Wenn die Freiheit nicht mehr als solche erkannt und geschätzt wird, ist sie in Gefahr.
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#67 RoGerAnonym
  • 23.06.2014, 12:46h
  • An alle die Alltagsbekleidungs-Fetischisten und Dragqueen-Kritiker: Nur mal für die richtige historische Einordnung sei klargestellt, dass der CSD neben einer Demonstration in Bezug auf aktuelle Politik auch ein Feiertag in Bezug auf die Aufstände in der namensgebenden Straße in New York ist. Und dort waren es eben auch (manche Historiker sagen sogar VOR ALLEM) schrille Dragqueens und Transen die gegen Polizeiwillkür auf die Straße gegangen sind und die sich durchaus auch mit Gewalt in ihrem Fummel widersetzt haben. Von den ganzen Ledertunten, Strichern und anderen "Asozialen" und "Ausgegrenzten" die zu jener Zeit in dem Viertel unterwegs waren ganz zu schweigen. Also ist es durchaus legitim, am CSD mit Fummel und Schrill und Schräg zu demonstrieren. Übrigens mal ganz abgesehen davon, dass eine Welt die nur aus Alltagskleidung besteht eine ziemlich langweilige wäre. Ich war übrigens (das muss ich zugeben) dieses Jahr ganz langweilig in Jeans und T-Shirt beim CSD. Aber das wird nicht wieder vorkommen...
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#66 sperlingAnonym
  • 23.06.2014, 12:24h
  • Antwort auf #60 von m123
  • >"Du benutzt das Wort "Transsexuelle". Das Wort lehne ich ab. Richtig ist die Verwendung des Wortes "Transidente". "

    und es ist auch dann noch objektiv "richtig", wenn dir hier eine transsexuelle erklärt, weshalb sie das wort "transident" ablehnt? redet diese arme person dann also "falsch" über sich selbst?

    dieser fall ist typisch für deine grundhaltung, andere sichtweisen einfach apodiktisch für nichtig zu erklären, statt dich mit ihnen auseinanderzusetzen.

    das niedliche ist wirklich, dass du kaum jemals auf gegenargumente eingehst, sondern einfach stur deinen sermon wiederholst, aber allen anderen vorwirfst, deine argumente nicht zu verstehen.

    ich verstehe deine argumente sehr gut. ich teile sie aber nicht. und ich habe widerholt gegenargumente geliefert, die du einfach ignorierst.

    das grundproblem besteht weiterhin darin, dass du einige grundannahmen ("die rechtliche gleichstellung ist alles, worum es geht" / "toleranz wird unmöglich, wenn man menschen mit verwirrender vielfalt konfrontiert" / "politik und frohsinn schließen einander aus") zu objektiver realität erklärst und aus irgendeinem grund vollkommen unfähig bist, zu begreifen, dass deine sichtweise nicht mehr ist als das: EINE von MEHREREN möglichen sichtweisen.
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#65 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.06.2014, 11:23h
  • Antwort auf #44 von m123
  • '...Wenn du keine Sachargumente hast, um meine Argumente zu widerlegen, dann hör bitte auf falsche Behauptungen über mich aufzustellen....'

    Ich habe Sachargumente, da ich am 'großen' Berliner CSD teilgenommen habe - und zwar in 'Alltagskleidung' und mit einem politischen Statement, wie übrigens viele andere auch. Der Eindruck von offen lebenden LGBTI* entsteht an 365 Tagen im Jahr durch den Umgang mit dem Umfeld, in dem sie sich bewegen und nicht am CSD. Manches gefällt mir am CSD auch nicht, aber Menschen verhalten sich eben nicht immer so wie man es sich selbst vorstellt, sie sind - glücklicherweise - verschieden und nicht gleichgeschaltet. Ich bin es einfach auch leid, dass die Drag Queens dafür herhalten müssen, angeblich das Ansehen des Durchschnittsschwulen zu schaden. Der Beginn der LGBTI*-Gleichstellungsbewegung bei den Stonewall Riots wurde gerade auch von Drag Queens initiiert, da sie sich die erniedrigende Behandlung durch Polizeiübergriffe nicht mehr gefallen lassen wollten. Hätten sie sich damals nicht gewehrt, würden wir heute vielleicht nicht über die Sinnhaftigkeit von CSD's diskutieren - weil es sie nicht geben würde. Ärgerlich finde ich, dass du dein Urteil vom CSD anscheinend auf einige Sekunden zusammengeschnittenes TV-Material gründest und damit das Engagement von tausenden Teilnehmer/innen einfach wegwischt. Wäre, hätte, könnte bringt in puncto Gleichstellung nichts. Wenn du die Realität verändern willst, dann stelle was auf die Beine anstatt andere in ihrem Engagement zu diskreditieren - das ist ein persönlicher Angriff, der kommt dann eben auch so zurück.

    P.S.: '... Ihr versucht immer mir das Wort im Mund herumzudrehen ...'

    Vielen Dank, dass du den Pluralis Majestatis benutzt, aber du kannst einfach du zu mir sagen.
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#64 passendAnonym
#63 OliverZiAnonym
  • 23.06.2014, 08:37h
  • Der "klassische" Berliner CSD muss aufpassen, dass ihm nicht das Gleiche wie der Love Parade passiert. Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, kann ich mir gut vorstellen, dass -diesem- CSD der Status als Demonstration aberkannt wird.
    Die Loveparade war auch mal eine Demo für Frieden und Toleranz und Gedöns (im guten Sinne).
    Das wäre dann nahezu das Ende, weil der CSD dann auf eigene Kosten den Müll entsorgen müsste und auch so ziemlich alle anderen Kosten selbst zu tragen hat.
    Und der Senat würde sich auch nicht zu derbe die Finger verbrennen (wobei denen das in Berlin ohnehin traditionell vollkommen egal ist - bei so einer Ballung an Inkompetenz, mag man schon an einen Sabotageakt der Stadt Bonn glauben, die sauer ist, ihren Hauptstadtstatus verloren zu haben und Agenten eingeschleust hat :D), weil es ja jetzt eine wirklich politische Ersatzveranstaltung gibt.

    Meine erste Wahl wäre auch der kleine politische CSD im Botschaftsviertel. So wie Dresden eben. Klein aber dem eigenen Anspruch gerecht werdend.
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#62 So WhatAnonym
  • 23.06.2014, 06:26h
  • Antwort auf #60 von m123
  • Mich hat es doch sehr gewundert, dass es bis Nummer 37 gedauert hat, bis der erwartbare Kommentar kam.

    Wenn Dir der politische Protest verdammt nochmal so wichtig ist, dann geh hin und organisiere ihn und schreib hier nicht auch noch stolz, dass man nicht weiß, wer Du bist.

    So bleibt nur der Eindruck von jemandem, der ständig rumheult, weil er seinen Willen nicht bekommt.
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#61 giliattAnonym
  • 23.06.2014, 03:03h
  • Lieber Micha Schulze:

    "Viel Feind, viel Ehr", sagt man.
    Viel Quälgeist auch.

    Auch wenn Quälgeister vielfach aus dem Rahmen fielen, irrte man vielfach nicht, sondern fiel - oder VIEL - schon deutlich aus dem Rahmen.

    Das ist schwullesbische VIELfalt.

    Küsschen und kicher....
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  • Anm. d. Red.: Danke "fielmals"! ;-)
#60 m123Anonym
  • 23.06.2014, 02:50h
  • Antwort auf #45 von Miguel53de
  • 'Dass es heute gewisse Freiheiten fuer "nicht heterosexuelle" Menschen gibt, verdanken wir dem mutigen Kampf der Dragg-Queens. Sie auszuladen ist da so ein Ding.'

    'anstaendiger und zuechtig gekleideter Schwuler und Lesben'

    Ich hatte von Alltagskleidung gesprochen. Damit meine ich Kleidung mit der jemand im Alltag rumläuft. Wenn jemand im Alltag als Dragqueen herumläuft ist das auch Alltagskleidung. Aber ihr würdet mir mit Sicherheit auch widersprechen, wenn ich nun sage, dass ich der Überzeugung bin, dass wohl kaum jemand, der sich beim CSD extrem kleidet, auch im Alltag so herumlaufen wird. Ich finde, dass die Menschen uns Schwule und Lesben so sehen sollten wie wir im Alltag auch sind. Das baut Vorurteile ab und erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass manche Menschen ihre Meinung ändern und für eine rechtliche Gleichstellung sind. Denn es ist nunmal Realität, dass Menschen vor allem deswegen gegen die rechtliche Gleichstellung sind, weil sie negative Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben haben. Wenn wir klug wären, dann würden wir erkennen, dass sich diese Vorurteile

    Du benutzt das Wort "Transsexuelle". Das Wort lehne ich ab. Richtig ist die Verwendung des Wortes "Transidente".

    Natürlich sollten auch Transidente bei einem rein politischen Protest in Alltagskleidung erscheinen, so wie sie auch im Alltag auf die Straße gehen. Du behauptest, dass ich Transidente nicht akzeptieren würde, wenn ich sie als solche erkenne. Woher nimmst du das? Das genaue Gegenteil ist der Fall. Auch Transidente werden in Deutschland immer noch diskriminiert und sollten für ihre Rechte zusammen mit uns rein politisch demonstrieren.

    Wie du siehst steckt dein Kommentar voller falscher Behauptungen über mich. Aber macht nur weiter so. Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt.

    KLUG ist es das zu tun, was zu SCHNELLER rechtlicher Gleichstellung führt. Schnell wird es nur gehen, wenn wir in kurzer Zeit einen enormen Druck auf die Politik ausüben, der so groß ist, dass die Politik unser Anliegen nicht mehr ignorieren kann. Und wenn ihr aus den vergangenen Jahren nichts gelernt habt, dann tut ihr mir leid. Wenn ihr so weitermacht, dann garantiere ich euch, werdet ihr bis mindestens 2018 rechtlich ungleich behandelt. Und wenn ihr das möchtet, dann ist das eure Entscheidung. Ich möchte es nicht. Aber wenn die Mehrheit der Homosexuellen ungleich behandelt werden will, dann könnt ihr gerne den CSD weiter so machen und weiterhin keine sonstigen rein politischen Proteste machen. Dann möchte ich euch aber auch bitten mit dem ständigen Geheule über die rechtliche Diskriminierung aufzuhören. Denn wenn man auf der einen Seite sich weigert rein politisch zu demonstrieren und auf der anderen Seite sich über rechtliche Diskriminierung seitens der Politik hier in den Kommentaren aufregt, was medial sowieso kaum Beachtung findet, und wenn ihr auf den facebook-Seiten der Parteien fast gar nicht aktiv seid, hier aber die ganze Zeit, dann passt das nicht zusammen.

    Und ja, wenn man das nüchtern betrachtet, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass ihr euch sehr unklug verhaltet, wenn ihr gleiche Rechte haben wollt. So wie ihr euch verhaltet werdet ihr eure gleichen Rechte in den nächsten Jahren nicht bekommen. Es geht um die Klugheit des Verhaltens um ein Ziel zu erreichen, nicht darum was grundsätzlich richtiges oder falsches Verhalten ist. Versteht ihr? Ich wette ihr versteht es immer noch nicht. Viel Spaß beim Weiteraufmeinenkommentarenrumhacken und falschebehauptungenübermichoderdasvonmirgesagteaufstellen. Euer kleines Waldmäuschen, wie ihr mich so unheimlich "passend" nennt, ohne dass ihr den geringsten Schimmer habt wer ich bin.
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#59 DENIALProfil
  • 23.06.2014, 02:24hBerlin
  • Die Lösung: noch mehr Riesenegos! Noch mehr Spaltung! DENIAL wird Euch retten!

    Am 17. Juli ist CHRISTOPHER STREET DENIAL:
    der 4. CSD, noch kürzer als der Kreuzberger, noch langweiliger als die Funktionärs-Parade, noch egomanischer als der Berliner CSD! Ein sich selbst zersplitterndes Heilungsritual. Ein neuer selbstberufener schwuler Messias.

    Folgen, Liken und Abspalten:

    www.facebook.com/CSDenial2014
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#58 m123Anonym
  • 23.06.2014, 02:19h
  • Antwort auf #46 von Miguel53de
  • Schauen wir uns doch mal deinen Kommentar an und analysieren wir wieviel Wahrheit dadrin steckt.

    Du behauptest ich hätte Probleme mit Menschen, die nicht haargenau so sind wie ich selbst. Diese Behauptung von dir ist natürlich falsch. Ich habe mit keinem Menschen ein Problem, der niemand anderem schadet. Worauf du deine absurde Behauptung begründen willst, dass ich ein Problem mit Tunten oder Älteren hätte, ist mir schleierhaft.

    Du behauptest ich halte mich für jung. Worauf begründest du deine Behauptung? Ich kann das nicht erkennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#57 m123Anonym
  • 23.06.2014, 02:12h
  • Antwort auf #51 von Miguel53de
  • Nö, Party feiern ist nicht politisch.

    Politisch demonstrieren und Druck auf die Politik ausüben, das ist politisch.

    Ich würde solche Menschen, die "Jesus hates Faggs!" schreiben einfach ignorieren. Nichts hassen die Homo-Hasser mehr als dass man sie einfach ignoriert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#56 m123Anonym
  • 23.06.2014, 02:10h
  • Antwort auf #53 von Miguel53de
  • Du behauptest ich beleidige hier andere Kommentatoren. Du behauptest etwas, was ich nie getan habe.

    Dann behauptest du ich hätte keine Ideen für Veränderungen. Du behauptest damit schon wieder etwas, was einfach nicht stimmt. Fakt ist, dass ich nun schon zum x-ten Mal gesagt hab, dass meine Idee für Veränderung ein rein politischer Protest in Alltagskleidung mit Schildern und Schlachtrufen für rechtliche Gleichstellung ist.

    Und im Übrigen verdrehst du meine Worte so, dass du denkst du könntest mir was unterstellen, was ich nie gesagt habe.
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#55 gartenzwerginAnonym
#54 LöndungrAnonym
  • 23.06.2014, 01:15h
  • Über die Form kann man streiten bis in die Nacht der Tage. Ewig. Prides sehen überall auf der Welt ein bißchen mehr nach Karneval aus als die Kundgebungen der Bestattungsunternehmergewerkschaft. Es geht denke ich auch nicht so sehr darum sich selbst im Kostüm (oder Abwesenheit davon) jedes anderen Teilnehmers wiederzufinden, sondern bei aller Diversität ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Für diese Vielfalt. Und für ein bißchen Lebensfreude. Zumindest solange ich keine Krawatte tragen muß.

    Mein Kritikpunkt ist die Teilnahme von politischen Parteien. Warum? Was soll das überhaupt bedeuten? Soll das eine Geste der Solidarität sein? Welche Form von Solidarität mit uns hat bittesehr denn die CDU in den letzten Legislaturperioden geleistet? Wieviel von 100% sind von dem Ohrenschmeicheln der SPD konsequent umgesetzt worden?

    Das ist doch als wenn beim Castortransport die Vertreter der Atomindustrie in der ersten Reihe stehen und Werbung für saubere Kernkraftwerke machen.

    Sind wir mit den derzeitigen uns betreffenden Gesetzen zufrieden? Nein. Wollen wir daß sie geändert werden? Ja. Welche politische Instanz macht Gesetze? Die Legislative ist der Bundestag.

    Deshalb sollte, wenn so ein CSD ein Protest ist gegen die aktuellen Zustände ist, keine im Bundestag vertretene Partei dabei erlaubt sein (die anderen lohnen auch nicht der Mühe).
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Miguel53deProfil
  • 23.06.2014, 00:56hOttawa
  • Antwort auf #43 von m123
  • Ich will noch mal resuemieren. In diesen Kommentaren beschwoerst Du Deinen Standpunkt. Bezeichnest aber alle anderen als unbelehrbar. Du fuehlst Dich angegriffen, beleidgst aber hier andere Kommentatoren auf eine Weise, die unertraeglich ist. Beschreibst ein Ereignis, das Du lediglich aus den Berichten wahrnimmst, ohne zu erkennen, dass diese Art der Berichterstattung ein Teil des Widerstandes gegen gleiche Rechte ist. Ist Dir nicht klar, dass in einem Bericht immer das Bunte und Skandaloese rausgestellt wird, selbst wenn nur eine einzige Drag-Queen dabei waere? Ein CSD mit lauter "sauberen" Menschen, genau wie von Dir gefordert, gab es doch in Berlin. Warum warst Du nicht dabei? Und warum ignorierst Du den Bericht innerhalb dieses Artikels? Warum hast Du Dich nicht fuer eine flammende Rede beim offiziellen CSD angemeldet?
    Du forderst und forderst, ohne einen einzigen Hinweis darauf, wo und wie Du Dich persoenlich und aktiv einbringst. In Planungen, Ideen, Veraenderungen usw. Nicht ein Wort.
    Wenn es etwas gibt, das hier dumm und duemmer und hochnotpeinlich ist, dann sind das Deine sich immer weiter steigernden Tiraden.
    Komm endlich runter von Deinem hohen Ross und hoer auf, Dich derartig aufzuspielen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#52 restless legs*Anonym
  • 23.06.2014, 00:50h
  • Antwort auf #47 von lachmawida
  • twitter.com/Marco_Schreyl/status/475647211297320960

    twitter.com/PeerCGN/status/475670700448317443

    *syndrom

    PeerCGNPeer
    @PeerCGN Twitter
    5 days
    @Marco_Schreyl ich freu mich auf Dich sexy Marco.Mach Dir keine Sorgen, Du siehst immer noch viel besser aus als der Grünschnabel Daniel ;-)
    14 June 14 GMT - Via Twitter for Android - Reply - Retweet - Favorite

    PeerCGNPeer
    @PeerCGN Twitter
    3 days
    @Marco_Schreyl @WDR2 ...klingt so schwülstig, wie eine Nachricht aus der Aktuellen Kamera :-)
    16 June 14 GMT - Via Twitter for Android - Reply - Retweet - Favorite

    PeerCGNPeer
    @PeerCGN Twitter
    1 day
    @Marco_Schreyl @hr1 ...so smart, so sexy, so heiß. Meine Mom hätte ihn gern als Schwiegersohn! ;-)
    18 June 14 GMT - Via Twitter for Android - Reply - Retweet - Favorite

    PeerCGNPeer
    @PeerCGN Twitter
    1 day
    @Marco_Schreyl ...habe das mal weg gemacht. Bitte künftig Zurückhaltung üben, Marco! ;-)
    18 June 14 GMT - Via Twitter for Android - Reply - Retweet - Favorite

    PeerCGNPeer
    @PeerCGN Twitter
    13 hours
    @PatrickD2008 @Marco_Schreyl oh Mann. Ein Königreich für einen Nachmittag.. aber ein Originalautogramm reicht ja für den Anfang auch erstmal
    19 June 14 GMT - Via Twitter for Android - Reply - Retweet - Favorite

    de.wikipedia.org/wiki/Krethi_und_Plethi
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#51 Miguel53deProfil
#50 Miguel53deProfil
  • 23.06.2014, 00:30hOttawa
  • Antwort auf #39 von m123
  • Und doch hoerst Du nicht auf, rumzunoelen. Geh und organisier!
    Und weil Du ja als Einziger so klug bist, Guy auf Deiner Seite hast, leg, legt los. Dann hast Du auch keine Zeit mehr, andere Menschen zu beleidigen. Waere zu begruessen als Nebenfolge.
    Wir wrten gespannt auf Updates!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#49 ErikAnonym
#48 Miguel53deProfil
#46 Miguel53deProfil
  • 22.06.2014, 23:55hOttawa
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Ach das tut mal gut! m123 hat viele Probleme mit Menschen, die nicht haargenau so sind, wie er selbst. Also nicht aelter. Nicht tuntig. Nicht...
    Das ist schon ziemlich ermuedend und tot langweilig. Er haelt sich fuer jung. Ist aber im Denken ganz erschreckend alt. Und nicht bereit, auch nur ein Stueckchen von einmal gefassten Meinungen abzuweichen.
    Da ist so eine Gegenrede Labsal fuer die Seele.
    Danke.
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#45 Miguel53deProfil
  • 22.06.2014, 23:43hOttawa
  • Antwort auf #16 von Guy Fawkes
  • Na bitte. Da hat unser m123 doch schon einen Partner fuer die Organisation des "wahren" CSD. Dann legt mal los.
    Nur noch mal erinnert. Dass es heute gewisse Freiheiten fuer "nicht heterosexuelle" Menschen gibt, verdanken wir dem mutigen Kampf der Dragg-Queens. Sie auszuladen ist da so ein Ding. Aber Ihr bekommt das sicher hin. Auch, dass es trotzdem nicht langweilig wird, wie offenbar beim Zug mit Wowi.
    Haltet uns bitte auf dem Laufenden, ok? Ich schaue mit grosser Zuvetsicht auf einen ueberzeugenden, mitreissenden, anstaendigen und ermutigende, altrenativen und politischen Protestzug tausender anstaendiger und zuechtig gekleideter Schwuler und Lesben. Transsexuelle bitte nur, wenn man sie nicht als solche erkennt. Das koennte ja falsch gedeutet werden.
    Und zum Spasshaben und Lachen geht Ihr mit Eurem Zug anschliessend in Euren Keller. Der wird gewiss gross genug sein.
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#44 m123Anonym
  • 22.06.2014, 23:05h
  • Antwort auf #41 von Monster_Baby
  • Wenn du keine Sachargumente hast, um meine Argumente zu widerlegen, dann hör bitte auf falsche Behauptungen über mich aufzustellen. In meiner Welt kommen alle Menschen vor, ausnahmslos. Solidarität hab ich mit allen Menschen, die niemandem schaden. Ich lehne nur die Mittel Party, Tanzen, Sektflasche in der Hand, etc. ab, weil ich der Überzeugung bin, dass das nicht gleichstellungsfördernd wirkt und dass kein Anlass zum Feiern besteht, wenn sexuelle Minderheiten noch diskriminiert werden.

    Es ist im Übrigen auch auffällig, dass ihr tatsächliche keine Sachargumente habt. Wie wolltet ihr auch argumentieren, dass ein bisheriger Gleichstellungsgegner durch die tanzend-torkelnden Dragqueens mit Sektflasche in der Hand zu einem Gleichstellungsbefürworter wird?

    Ihr versucht immer mir das Wort im Mund herumzudrehen und zu behaupten ich hätte etwas gesagt, was ich gar nicht gesagt habe. Und das tut ihr nur deswegen, weil ihr keine Sachargumente dafür habt, wie eure selbstgerechte Selbstinszenierungstanzsaufparty namens CSD die rechtliche Gleichstellung EFFEKTIV (!!!) und SCHNELLER (!!!) voranbringen sollte. Oder ihr schießt gegen mich persönlich, wenn euch auf der Sachebene kein Argument mehr einfällt.
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#43 m123Anonym
  • 22.06.2014, 22:53h
  • Antwort auf #41 von Monster_Baby
  • Ich träume nicht von einer schwulen Welt in Alltagskleidung, sondern von gleichen Rechten. Und um die gleichen Rechte schnellstmöglich zu bekommen, sehe ich einen rein politischen Massenprotest mit Schildern und Schlachtrufen für Gleichstellung in Alltagskleidung als ein weitaus effektiveres Mittel zum Ziel. Wenn das Ziel erreicht ist, dann kann ich die Art und Weise wie der CSD derzeit begangen wird (Party, tanzen, Saufen, schrill verkleiden) ja verstehen, denn dann besteht ja auch ein Anlass für eine Party. Solange dieses Ziel der rechtlichen Gleichbehandlung aber noch nicht erreicht ist, solange ist jede öffentliche Party ein zeichen für die heterosexuelle Mehrheit sich nicht mehr um die rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Menschen zu kümmern. Wenn die Menschen sehen wie ausgelassen die Menschen auf dem CSD feiern, dann denkt die Mehrheit, dass es den Homosexuellen doch schon gut genug geht. Die meisten wissen ja noch nichtmals dass wir noch rechtlich diskriminiert werden. Wenn die homosexuellen aber massenweise rein politisch in Alltagskleidung mit Schildern und Schlachtrufen für die Gleichstellung auf die Straße gehen würden, dann würde auch der heterosexuellen Mehrheit viel bewusster, dass dort noch eine Gleichstellungsnotwendigkeit besteht.

    Ihr tut mir alle leid wie ihr mit Zähnen euren verkommenen Party-Kommerz-CSD verteidigt. Ich könnte kotzen. Ihr seid einfach unbelehrbar was die Wahl der Mittel zur rechtlichen Gleichstellung betrifft. ABER HÖRT DANN GEFÄLLIGST AUF IN DER SONSTIGEN JAHRESZEIT RUMZUHEULEN, DASS DIE SPD EUCH NOCH DISKRIMINIERT, WENN IHR AM CSD LIEBER PARTY ALS POLITISCHEN PROTEST MACHEN WOLLT!!!!
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#41 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 22.06.2014, 21:30h
  • Antwort auf #40 von m123
  • '...sondern die Gesamtstimmung auf dem CSD beschrieben und wie der CSD in den Medien wahrgenommen wird...'

    Na dann versauere doch vor der Glotze und glaube den Bildern, die dir das Öffentlich-Rechtliche in ein paar Sekunden vorsetzt. Frust und Verachtung bringen sowieso niemandem etwas, also bleib lieber zuhause und träume von einer schwulen Welt in Alltagskleidung. Lesben, Bi's und Transmenschen scheinen in deiner Welt ohnehin nicht zu existieren. Solidarität scheinst du - wenn überhaupt - ja sowieso nur für dich selbst zu haben.
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#40 m123Anonym
  • 22.06.2014, 21:05h
  • Antwort auf #38 von TheDad
  • Ich habe auch nicht pauschalisiert, sondern die Gesamtstimmung auf dem CSD beschrieben und wie der CSD in den Medien wahrgenommen wird.

    Und wenn du dir die Berichterstattung anschaust, dann wirst du feststellen, dass da ganz viele Leute im Fummel rumlaufen, mit Alkoholflasche in der Hand, zu Musk tanzend und feiernd. Du wirst kaum jemanden sehen, der im Alltagsoutfit mit Schild in der Hand politisch gegen die rechtliche Ungleichbehandlung protestiert.
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#39 m123Anonym
  • 22.06.2014, 21:01h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Na super, TheDad verteidigt einen CSD, der die Politik nicht unter Druck setzt. Wie dumm! Wenn du wirklich denkst dass der CSD ein großes politisches Signal ist, dann lebst du in deiner ganz eigenen Fantasiewelt. Träum weiter! Auf diese Weise werden wir noch Ewigkeiten von der Politik diskriminiert werden.

    Ich habe nicht gesagt, dass man sich auf der Straße nicht anders präsentieren darf. Ich habe nur gesagt, dass es UNKLUG ist das zu tun, WENN man die Gleichstellung schneller haben will und wenn die Gleichstellung noch nicht erreicht ist. Oder glaubst du ernsthaft, dass sich plötzlich mehr Leute für ein volles Adoptionsrecht für Schwule und Lesben aussprechen, wenn sie wie etwa gestern um 20 Uhr bei der Tagesschau zu den Worten "Schwule und Lesben" die schrillsten Dragqueens zeigen, weil sich auf dem CSD die schrillsten Dragqueens inszenieren und wie für Selbstinszenierer typisch jede Fernsehkamera suchen um sich vor der Fernsehkamera herumzuräkeln?

    Wenn, wie du behauptest, der Fummel und das Dragkostüm ein Alltagsoutfit ist, warum seh ich das dann nie im Alltag auf der Straße? Warum seh ich das immer nur beim CSD??? Du kannst mir nicht erzählen, dass wie die Leute auf der Parade herumlaufen deren Alltagsoutfit ist. Never! Für mich ist klar, der CSD wird jedes Jahr von Leuten dazu benutzt um ihre im Alltag unterdrückte Seite selbst zu inszenieren. Zum CSD kommen sie alle rausgekrochen mit ihrem karnevalesken Selbstinszenierungstrieb. Dagegen kann man grundsätzlich natürlich nichts sagen, es ist ansich total ok, aber es ist dennoch in höchstem Maße UNKLUG, WENN man schnelle rechtliche Gleichstellung haben will!

    Jedes Jahr ist es dieselbe Scheiße. Jedes Jahr wird für einen kurzen Moment die Sau rausgelassen, und der Rest des Jahres wird dann rumgejammert, dass man diskriminiert wird. Buhuuu. Tja, wenn man jedes Jahr die Sau rauslässt anstatt rein politisch zu demonstrieren, dann werden sie auch noch in zehn Jahren diskriminiert werden. Jedes Jahr geht die politische Botschaft total unter. Und jedes Jahr werden wir weiterhin diskriminiert, weil der CSD nicht als politischer Protest wahrgenommen wird, sondern weil der CSD als ein Karneval von Selbstinszenierern im Fummel und mit Sektflasche in der Hand warhgenommen wird. Der CSD ist verkommen zu einer Veranstaltung, bei dem einige auf der Straße öffentlich die Sau rauslassen wollen. Und wenn man dann noch obendrein SPD und CDU mitrollen lässt, dann zeigt das die totale Verkommenheit des CSD. Dumm, dümmer, CSD.
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#38 TheDadProfil
  • 22.06.2014, 20:08hHannover
  • Antwort auf #37 von m123
  • ""All diese Punkte machen den CSD in meinen Augen zu einer lächerlichen, unpolitischen Veranstaltung, die ich in dieser Form einfach nicht unterstützen kann.""..

    Unterstützung hat auch niemand von Dir verlangt !

    Aber ICH verlange von Dir das Mindestmaß an Achtung für die Menschen aufzubringen, und sie nicht PAUSCHAL als "" hackedicht"" gesoffene, ""bis zur Unkenntlichkeit weggeschminkt, weggefeiert, weggesungen, weggetanzt und weggesoffen""
    zu bezeichnen !

    Denn PAUSCHALIERUNGEN sind der Grund dafür, das es diesen CSD überhaupt gibt !
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#37 m123Anonym
  • 22.06.2014, 19:15h
  • Das ist aus dem CSD geworden:

    - schrille Selbstinszenierung einiger Kamerageiler, die sich ständig in den Mittelpunkt stellen
    - Party
    - laute Musik
    - Tanzen
    - hackedicht saufen mit Alkoholflasche in Hand

    Hinter all diesen Punkten wird die politische Forderung nach gleichen Rechten bis zur Unkenntlichkeit weggeschminkt, weggefeiert, weggesungen, weggetanzt und weggesoffen.

    In allen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen zum CSD waren als Hintergrundbild mal wieder Dragqueens zu sein, während im vorgelesenen Text von "Schwulen" die Rede war. Aufgrund dieser alljährlichen Bild-Wort-Verlinkung von Dragqueens und Schwulen im Fernsehen vor Millionen Zuschauern braucht man sich nicht wundern, dass Vorurteile gegenüber Schwulen nicht schneller abgebaut werden.

    Dass CDU und SPD sogar mit einem eigenen Wagen ihre heuchlerische politische Propaganda mit Segen der CSD-Veranstalter verbreiten dürfen, während CDU und SPD im Bundestag gegen gleiche Rechte stimmen, das ist zum Kotzen. Die CSD-Veranstaler sollten sich dafür schämen die SPD und die CDU zum CSD zugelassen zu haben.

    Wenn dann auch noch einige Schwule splitternackt öffentlich auf der Straße auf dem CSD erscheinen, dann ist das einfach nur dümmlich.

    All diese Punkte machen den CSD in meinen Augen zu einer lächerlichen, unpolitischen Veranstaltung, die ich in dieser Form einfach nicht unterstützen kann.
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#35 BaskervilleAnonym
  • 22.06.2014, 17:13h
  • <>

    Ums mal ironisch zu kommentieren:
    Die CDU bekennt sich ja schließlich seit Jahren "ehrlich" zu ihrer diskriminierenden Meinung - ganz im Gegensatz zur SPD, die alles verspricht und am Ende doch nur abnickt. Also, wer ist da der größere Lügenbaron?
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#34 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#33 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 22.06.2014, 16:28h
  • Den Leuten aus den Parteien, die hier nölen sei gesagt: Die deutsche Parteienlandschaft als Speerspitze der Bewegung darzustellen, entbehrt jeglichen Bezug zur gesellschaftlichen Realität. Selbst die Piratenpartei ist lediglich der organisierte Vorsatz von Netzaktivisten.
    Fortschritte werden immer noch von außen an die Parteien herangetragen. Etwas mehr Demut stünde deshalb den Parteien sehr gut.
    Gerne können demokratisch integre Parteien den CSD unterstützen, zur etwaigen Reformierung eines CSDs braucht man sie gewiss nicht. Wie an anderer Stelle erwähnt, dann könnte man auch einen Igel zum A. abwischen als adäquat anpreisen.
    Ein CSD e.V. sollte Initiativen und Gruppen integrieren, die sich für die Bewegung einsetzen und vor allem auch weiterhin den Parteien lauthals und deutlich die Leviten lesen.
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#32 MArioAnonym
#31 stromboliProfil
  • 22.06.2014, 16:01hberlin
  • Antwort auf #17 von peter sven
  • na da trennt sich doch was eh nicht zusammengehört..
    ich möchte ja auch nicht an deiner seite gesehen werden, so man vom sehen auf etwaige inhalte schließen kann..

    ich denke, wir können so "miteinander" leben!
    Ihr weiter am gängelband von parteien und stichwortgebern.
    Dort jene, die eben ideenreichtum auf ihr aussehen beschränken aber so immerhin vom mainstream unterschiedbar bleiben.
    Immerhin so erfolgreich sind, liest man die "beiträge" von @m123...
    Also lieber eine loveparade, als einen staatstragenden umzug mit jenen parteien, die auf unserem rücken ihre kleinlichen auseinandersetzungen führen aber sich vom dummen mittläufer einmal pro jahr feiern lassen.
    Da noch mal Robin#13 zitiert: " Eigentlich halte ich sehr viel davon, den CSD wieder politischer zu machen. Denn es gibt allen Grund dazu! Aber: An der Seite von Manuela Schwesig und anderen Lügnern und Betrügern von der SPD [ .. cdu-fdp und auch grüne..nicht auslassend.] will ich dann doch nicht demonstrieren. Ich lass mich doch nicht von denen einspannen, um von deren Wahlbetrug abzulenken...

    Tja
    und dort die "verrückten , die schmuddelkinder, die uneinordbaren...
    immerhin mit dem kopf voller ideen und forderungen.

    Btw.., sei sicher die "grünen" haben kreuzbergs strassen längst verloren, die waren eindeutig bei deinem umzug der neuentdeckten bürgerlichen mitte zu gast.
    Und das partygäste auf den angesagteren partys auch uneingeladen auftauchen, ist ja nichts neues..der rest von euch versackte dann an der siegessäule
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#28 TheDadProfil
  • 22.06.2014, 15:31hHannover
  • Antwort auf #6 von m123
  • ""Wer völlig nackt zum CSD erscheint""..

    Das macht niemand..
    Die ziehen sich vor Ort aus, aber das kannst Du natürlich nicht wissen..

    ""der will sich selbst nur inszenieren""..

    Richtig heißt es :
    "der will nur sich selbst inszenieren"..
    Genau dazu ist ein CSD da..

    ""bedient mal wieder das Klischee von Schwulen in den Medien""..

    Klischees müssen bedient, Vorurteile mit Leben erfüllt werden um zu zeigen, wie unsinnig sie sind..

    ""glitzerndsten, tuntigsten, draggigsten Fummel wirft""..

    Welch billiges Bonmot..
    Allerdings zeigt "draggigsten" sehr gut was Du von diesen Menschen hältst, und das ist Dein ureigenes Problem, die mangelhafte Solidarität auch mit Menschen die so völlig anders leben als Du..

    ""der wird garantiert in der Tagesschau gezeigt""..

    Oder auch nicht..
    Die TAGESSCHAU und die wegen des WM-Spieles der Nationalmannschaft verkürzten TAGESTHEMEN schafften es glatt, die Berichterstattung über die DREI Berliner CSD´s auf satte 28 Sekunden, in Worten ACHTUNDZWANZIG SEKUNDEN zu begrenzen !

    Mehr Desinteresse zeigst nicht einmal Du..

    ""Ich würde mir einen CSD mit mehr als einer Million Teilnehmern wünschen""..

    ""Ich würde"" ?

    Entscheide Dich doch endlich mal..

    ""ich wünsche mir"" hieße es deshalb richtig..

    Und einen CSD mit mehr als 1 Millione Teilnehmer gab es bereits..
    An dem hast Du auch nicht teilgenommen, weil ?

    Deine Double-Bind-Argumentation darauf ausgelegt ist, Veränderungen zu fordern, die andere Menschen erreichen sollen indem sie sich nach Deinen Vorschriften verhalten..

    Das funtkioniert nicht, und wird nie funktionieren !

    ""die in Alltagskleidung""..

    Da ist sie wieder..
    Die eingeschränkte Sicht..
    Das nicht-wahrnehmen wollen, das ""Alltagskleidung"" auch Lack und Leder, Pumps und Fummel, Netzshirts und Shorts sein können, und die Leute das tragen, worin sie sich WOHL FÜHLEN, und nicht das, was Dir persönlich gefällt..

    ""Es gibt soviele andere Möglichkeiten räumlicher und zeitlicher Natur, um Party zu machen. Warum ausgerechnet beim CSD???""..

    Weil sich die Menschen dort treffen, und die Zeit dazu haben, denn nach 3 Stunden ist die DEMO VORBEI, und Mann DARF sogar auf einer Demo fröhlich sein, und tanzen, und singen, und lachen, und weinen, und freundlich sein, und, und, und..

    ""Ich würde""..

    Du WÜRDEST schon wieder..
    Dabei hast Du nicht einmal den Anstand den anderen ihre WÜRDE zu lassen, und kommst stattdessen mit Verachtung für ihr persönliches Engagement daher..

    Weniger "ich würde" und mehr "ich werde" würde Dir gut zu Gesicht stehen !

    Und wo Du gerade Martin Luther King ansprichst..

    Seine berühmten Worte lauten :
    ""I have a Dream""..

    Und nicht :
    "Once upon a Time, a Man in his Chair dreamed a Dream of a big, great progressive protest and demonstration of invisible Menkind"..
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#27 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.06.2014, 15:22h
  • Ich bin einmal gespannt, ob Berlin nächstes Jahr wieder einen dreigeteilten CSD feiert!
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#26 Benedictus
  • 22.06.2014, 15:22h
  • Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber ich finde allein die Vorstellung unerträglich, dass die schwule Gemeinschaft, die sowieso schon eine Minderheit in der heterosexuellen Gesellschaft darstellt, sich aufgrund kleinlicher Streiterein auseinanderdividiert und nun mehrere getrennte CSDs in einer Stadt veranstaltet, so dass Schwule genötigt werden, sich zu positionieren und zu entscheiden, welchen dieser CSDs sie besuchen und unterstützen.

    Es ist wirklich traurig, dass wir bei all der Vielfalt, die unsere Szene nun mal ausmacht, unsere Gemeinsamkeiten offenbar nicht mehr sehen wollen. Warum soll ein CSD nicht sowohl politisch korrekt als auch spaßig und kommerziell sein? Sowohl provozierend als auch nüchtern? Auflehnend und angepasst zugleich? Warum benötigt es mehrere CSDs, um diese Vielfalt abzubilden? Stattdessen wird die Wahrnehmung eines CSD noch verzerrter, je nach dem, von welchem CSD die Medien berichten. Also wenn Prominente auf dem einen CSD auftauchen und bei dem anderen nicht, werden die anderen CSDs nicht mehr wahrgenommen? Wird nun in zukünftigen CSDs ein Kampf um prominente Gesichter losgetreten? Ich sehe es schon kommen.

    Und dass die in- und ausländischen Touristen den gewohnten CSD besuchen werden, war irgendwie auch vorherzusehen. Sponsoren und Spender werden vermutlich auch genau überlegen müssen, welche Veranstaltung sie unterstützen, was die Sache nur unnötig verkompliziert und für die gemeinsame Sache strategisch gesehen eher nachteilig ist.

    Konkurrierende Loveparaden (damals) in Berlin? Konkurrierende Karnevalszüge in Köln? In Rio? Konkurrierende Oktoberfeste in München?
    Konkurrierende Nothing Hill Carnivals in London?
    Unvorstellbar. Ich finde die schwule Community, auch wenn sie sich offensichtlich nicht mehr als solche sieht, tut sich keinen Gefallen damit.
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#25 FuZZZynessAnonym
#24 jemandAnonym
#22 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 22.06.2014, 13:46h
  • Antwort auf #18 von Lars3110
  • na bis nächstes Jahr fließt noch viel Wasser die Spree hinunter - vielleicht haben sich die unnützen Streitereien dann wieder gelegt und die große Berliner-LGBTI*-Gemeinde feiert dann wieder zusammen mit Freund/innen und Besuchern auf einem großen CSD. Ich bin beim viel geschmähten großen kommerziellen CSD mitgelaufen, hatte viel Spaß und trotzdem auch den Eindruck, dass viele mit kleinen oder großen Transparenten unterschiedlichste politische Themen angesprochen haben. Hatte Gespräche am Rand mit Besucherinnen und Einheimischen auch über die Zukunft des CSD und die wünschte sich eine Zukunft für den CSD. Auch wenn es Fehlentwicklungen wie Kommerzialisierung usw. gibt, ist es trotzdem ein Tag an dem Vielfalt und Lebensfreude gefeiert wird. Vielleicht sollte die LGBTI*-Gemeinde etwas großzügiger mit sich selbst sein - leben und leben lassen. Vielfalt zulassen anstatt sie zu verurteilen.
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#20 reiserobbyEhemaliges Profil
#19 ClementineAnonym
  • 22.06.2014, 13:25h
  • Antwort auf #13 von Robin
  • Ich find es auch eine politische Aussage, sich nicht mehr vor den Karren der Politik spannen zu lassen und bin daher zum fast parteifreien CSD am Kudamm gegangen. Es stink mir schon lange, wie sich die Parteien sowohl auf dem Straßenfest als auch beim CSD breit machen und meist nichts gemein haben mit den Forderungen der Community.
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#18 Lars3110
  • 22.06.2014, 11:53h
  • Lieber Micha Schulze,

    dass sich jetzt auch noch queer.de bemüßigt fühlt, den Streit am Laufen zu halten, ist sehr enttäuschend. Ich hatte ja gehofft, dass mit dem gestrigen Tag das traurige Kapitel geschlossen wird.
    Aber nein, Sie gießen auch noch Öl ins Feuer.
    Nicht nur, dass Sie hier mit Zahlen und subjektiven Eindrücken so jonglieren, dass der von Ihnen favorisierte Kreuzberger am besten abschneidet, nein Sie vergleichen auch noch Äpfel mit Birnen.
    Sie haben auch unterschlagen, dass der Kreuzberger CSD erst angefangen hat, als der Ku'damm schon blitzblank gesäubert war.
    Auch haben die meisten der Besucher ihn nicht als Alternative, sondern als Ergänzung/als Straßenfest gesehen, dank schneller U-Bahn-Verbindung vom Nollendorfplatz.

    Ich könnte jetzt auch mit meinen persönlichen Eindrücken kommen, und zwar dass sich vor der Bühne in der Motzstraße durchgängig mehr Menschen aufgehalten haben als vor der Hauptbühne des CSD e.V., aber deutlich weniger als vor jedem Bierstand mit Technobums.

    Was aber ganz deutlich war, ist, dass in diesem Jahr INSGESAMT sehr viel weniger Leute auf der Straße waren, als in all den Jahren davor. Und da kann man auch die Leute mitzählen, die zum Kreuzberger CSD gegangen sind, NACHDEM die anderen Veranstaltungen vorbei waren.

    Und das ist das Traurige.

    queer.de sollte sich in seiner Berichterstattlung demnächst eher darauf konzentrieren, den weiteren Verlauf positiv zu unterstützen, damit so ein Scheiß wie gestern nicht noch einmal passiert.
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#17 peter svenAnonym
  • 22.06.2014, 11:29h
  • ein herr berger ist peinlich, aber das erklärt sich aus seiner biographie, wer sich jahrzehnte versteckt , der holt jetzt eben nach was andere mit 20-25 machen.

    aber davon abgesehen, nur weil wir halt schwul sind, heißt das noch lange nicht, das weiter egmeiensamkeiten bestehen.

    mit diesen linksgrünen schwulen kreuzbergern eint mich zum beispiel null. mit dem 0,8,15 partyschwulen auch nichts .
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#16 Guy FawkesAnonym
#15 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#14 FinnAnonym
  • 22.06.2014, 10:34h
  • Toll, dass Thomas Hitzlsperger dabei war. Das war ein deutliches Zeichen!

    Hoffentlich ist der auch in Köln dabei um dort auch ein Zeichen zu setzen... Die Massen würden ihm zujubeln...
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#13 RobinAnonym
  • 22.06.2014, 10:26h
  • "Die übergroße Mehrheit der Lesben und Schwulen marschiert zum Berliner CSD lieber zu hämmernden Beats mit der Deutschen Bank und Daimler als mit Transparenten, dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig."

    Eigentlich halte ich sehr viel davon, den CSD wieder politischer zu machen. Denn es gibt allen Grund dazu!

    Aber:
    An der Seite von Manuela Schwesig und anderen Lügnern und Betrügern von der SPD will ich dann doch nicht demonstrieren. Ich lass mich doch nicht von denen einspannen, um von deren Wahlbetrug abzulenken...
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#12 BlnchrisProfil
  • 22.06.2014, 08:45hBerlin
  • Den Vergleich zwischen Kreuzberg-CSd ab (!!!!) 16 Uhr und dem von Aktionsbündnis hinkt etwas...ich weiss von vielen, mit den ich beim Aktionsbündnis CSD war, die sind dann noch nach Kreuzberg gefahren....also kamen von diesem CSd noch etliche Teilnehmer dazu...
    und das der "normale/ur-" CSD weniger politische Aussagen hat, wunderte mich dann nicht mehr...wenn man weiss, dass ein gewisser Herr vom CSD e.V. doch eher anderes im Sinn hat, mal von der geplanten Namensänderung -die dann ultra-kurzfristig zurück gezogen wurde- absieht, im hintergedanken hat....
    aber so kann sich Berlin auf eine "neue" ähnliche Loveparade (viele nackte Körper) ja freuen
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#11 stromboliProfil
  • 22.06.2014, 08:17hberlin
  • "Das Witzige dabei: Nur wenige haben den Ex-Fußballprofi hier überhaupt erkannt."

    witzig so etwas erwähnen zu müssen...
    > name dropping < nennt man es, wenn man permanent seit an seit mit einem "prominenten gesehen werden will.

    Der wird sich im kreise seiner freunde wohlgefühlt haben.

    Ansonsten: die ku(h)damm demonstranten hatten ihren farbenrausch, der nicht mal versucht seinen spaß zu verstecken, was man ebenso politisch werten kann.

    Die "alternativen" trugen brav ihre vom veranstalter vorgefertigten protestplakate, was auch nicht mehr als punktesammeln hinsichtlich der angestrebten politischen prägnanz bedeutete, zeigt es doch, wie politisch man ist wird einem politisches statement quasi in den mund gelegt..
    Man überlässt das denken den andern.

    Und in kreuzberg war wie immer alles kraut und rüben, drunter und drüber.
    Aber eben voller kleiner lichtblicke die eindeutig aus den eigenen vorstellungen der vortragenden gewachsen war.. siehe der richtungsweisende spruch: "Analverkehr statt Kapitalverkehr"
    So geistig gestärkt und gewärmt, konnte selbst der platzregen mir und meinem angeschlagenen gemüt nichts anhaben...
    klein aber fein!
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#10 MArioAnonym
  • 22.06.2014, 08:11h
  • Antwort auf #7 von Na ich
  • Ja, Berger ist mir auch eingefallen, denn manch einer landet nach seinem Outing schnell auf dem Cover des unsäglichen Männermgazins oder gibt schnell den Quotenschwulen beim Promi-Dinner. Aber Hitzlsberger? Nix dergleichen. Außerdem hat er sich ja DIE ZEIT für sein Outing ausgesucht. Hallooo? DIE ZEIT! Kann er bitte einen Lebenswerk-preis für das High-Class-Outing überhaupt bekommen?!

    Kann denn jemand entziffern, was auf seinem Shirt auf dem Foto steht?
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#9 Miguel53deProfil
  • 22.06.2014, 07:32hOttawa
  • Antwort auf #6 von m123
  • Dann kotz doch. Und wenn Du fertig bist, liest Du den Artikel noch mal. Vielleicht verstehst Du ihn dann besser.
    Und fuers naechste Jahr machst Du Dich an die Arbeit, gruendest einen Klub um Dich herum und organisierst den von Dir gewuenschten Umzug selbst.
    Viel Erfolg
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#8 LeiderAnonym
#7 Na ichAnonym
  • 22.06.2014, 01:11h
  • Antwort auf #2 von MArio
  • Kann ja nicht jeder so selbstverliebt, wie David Berger sein. Der Männer-Magazin-Chef-Redakteur muss sich ja ständig in den Vordergrund spielen und benimmt sich wie der geilste Schwule überhaupt. Von dem kommt ja auch nichts mehr - der ruht sich auf seiner Vergangenheit aus. Heiße Luft - aufgeblasen, wie sein Körper.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#6 m123Anonym
  • 22.06.2014, 00:22h
  • Wer völlig nackt zum CSD erscheint, der will sich selbst nur inszenieren, in den Mittelpunkt stellen und bedient mal wieder das Klischee von Schwulen in den Medien. Peinlich!

    Wer sich in den glitzerndsten, tuntigsten, draggigsten Fummel wirft, der wird garantiert in der Tagesschau gezeigt, will sich in den Mittelpunkt stellen und bedient mal wieder das Klischee von Schwulen in den Medien. Nicht peinlich, aber unklug!

    Ich würde mir einen CSD mit mehr als einer Million Teilnehmern wünschen, die in Alltagskleidung mit Schildern in der Hand und Protestschlachtrufe für die völlige rechtliche Gleichstellung aktiv werden. Ein solcher Massenprotest wäre sehr viel sinnvoller und effektiver als eine große Party, wo man mit Sektflasche in der Hand halbnackt und hackedicht in schrillem Outfit zu Technobeats auf Stöckelschuhen tanzt.

    Ich versteh die ganzen Leute nicht, die den CSD als Party missbrauchen. Es gibt soviele andere Möglichkeiten räumlicher und zeitlicher Natur, um Party zu machen. Warum ausgerechnet beim CSD??? Solange es noch keine gleichen Rechte gibt, ist mir überhaupt nicht zum Feiern zumute. Ich würde wütend vor das Bundeskanzleramt ziehen und mit Schildern und Schlachtrufen die rechtliche Gleichstellung verlangen!!! Das wäre das Richtige!

    Dass CDU und SPD mitrollen durften empfinde ich als das Dümmste, was es beim CSD jemals gab. Das ist so wie wenn Politiker in den USA, die damals die Rassentrennung aufrechterhalten wollten, bei der Protestbewegung rund um Martin Luther King Jr. hätten mitmachen dürfen. CDU und SPD haben auf dem CSD nichts mehr verloren, aber wie ich prognostiziert hab, lecken die CSD-Veranstalter den politischen Parteien, die die Diskriminierung von Homosexuellen in Deutschland aufrechterhalten, auch noch die Füße und erlauben ihnen ihre politische, heuchlerische Propaganda auf dem CSD zu verbreiten. ICH KÖNNTE KOTZEN!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 David77Anonym
#3 Dont_talk_aboutProfil
  • 21.06.2014, 23:56hFrankfurt
  • Hitzlsberger scheint sich auf seinem ersten CSD nicht wirklich wohl zu fühlen. Vielleicht war es schon sein letzter
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#2 MArioAnonym
  • 21.06.2014, 23:53h
  • wer hätte das gedacht, dass es ein fussballspieler sein würde, der stil beweist: keine reißerische talkshow-runde macht und sich dem mainstream entsagt.
  • Antworten » | Direktlink »
#1 nischenfunkAnonym

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