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Kommentare zu:
CSD Berlin: Selbst Kreuzberg schlägt Aktionsbündnis


#61 giliattAnonym
  • 23.06.2014, 03:03h
  • Lieber Micha Schulze:

    "Viel Feind, viel Ehr", sagt man.
    Viel Quälgeist auch.

    Auch wenn Quälgeister vielfach aus dem Rahmen fielen, irrte man vielfach nicht, sondern fiel - oder VIEL - schon deutlich aus dem Rahmen.

    Das ist schwullesbische VIELfalt.

    Küsschen und kicher....
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  • Anm. d. Red.: Danke "fielmals"! ;-)
#62 So WhatAnonym
  • 23.06.2014, 06:26h
  • Antwort auf #60 von m123
  • Mich hat es doch sehr gewundert, dass es bis Nummer 37 gedauert hat, bis der erwartbare Kommentar kam.

    Wenn Dir der politische Protest verdammt nochmal so wichtig ist, dann geh hin und organisiere ihn und schreib hier nicht auch noch stolz, dass man nicht weiß, wer Du bist.

    So bleibt nur der Eindruck von jemandem, der ständig rumheult, weil er seinen Willen nicht bekommt.
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#63 OliverZiAnonym
  • 23.06.2014, 08:37h
  • Der "klassische" Berliner CSD muss aufpassen, dass ihm nicht das Gleiche wie der Love Parade passiert. Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, kann ich mir gut vorstellen, dass -diesem- CSD der Status als Demonstration aberkannt wird.
    Die Loveparade war auch mal eine Demo für Frieden und Toleranz und Gedöns (im guten Sinne).
    Das wäre dann nahezu das Ende, weil der CSD dann auf eigene Kosten den Müll entsorgen müsste und auch so ziemlich alle anderen Kosten selbst zu tragen hat.
    Und der Senat würde sich auch nicht zu derbe die Finger verbrennen (wobei denen das in Berlin ohnehin traditionell vollkommen egal ist - bei so einer Ballung an Inkompetenz, mag man schon an einen Sabotageakt der Stadt Bonn glauben, die sauer ist, ihren Hauptstadtstatus verloren zu haben und Agenten eingeschleust hat :D), weil es ja jetzt eine wirklich politische Ersatzveranstaltung gibt.

    Meine erste Wahl wäre auch der kleine politische CSD im Botschaftsviertel. So wie Dresden eben. Klein aber dem eigenen Anspruch gerecht werdend.
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#64 passendAnonym
#65 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.06.2014, 11:23h
  • Antwort auf #44 von m123
  • '...Wenn du keine Sachargumente hast, um meine Argumente zu widerlegen, dann hör bitte auf falsche Behauptungen über mich aufzustellen....'

    Ich habe Sachargumente, da ich am 'großen' Berliner CSD teilgenommen habe - und zwar in 'Alltagskleidung' und mit einem politischen Statement, wie übrigens viele andere auch. Der Eindruck von offen lebenden LGBTI* entsteht an 365 Tagen im Jahr durch den Umgang mit dem Umfeld, in dem sie sich bewegen und nicht am CSD. Manches gefällt mir am CSD auch nicht, aber Menschen verhalten sich eben nicht immer so wie man es sich selbst vorstellt, sie sind - glücklicherweise - verschieden und nicht gleichgeschaltet. Ich bin es einfach auch leid, dass die Drag Queens dafür herhalten müssen, angeblich das Ansehen des Durchschnittsschwulen zu schaden. Der Beginn der LGBTI*-Gleichstellungsbewegung bei den Stonewall Riots wurde gerade auch von Drag Queens initiiert, da sie sich die erniedrigende Behandlung durch Polizeiübergriffe nicht mehr gefallen lassen wollten. Hätten sie sich damals nicht gewehrt, würden wir heute vielleicht nicht über die Sinnhaftigkeit von CSD's diskutieren - weil es sie nicht geben würde. Ärgerlich finde ich, dass du dein Urteil vom CSD anscheinend auf einige Sekunden zusammengeschnittenes TV-Material gründest und damit das Engagement von tausenden Teilnehmer/innen einfach wegwischt. Wäre, hätte, könnte bringt in puncto Gleichstellung nichts. Wenn du die Realität verändern willst, dann stelle was auf die Beine anstatt andere in ihrem Engagement zu diskreditieren - das ist ein persönlicher Angriff, der kommt dann eben auch so zurück.

    P.S.: '... Ihr versucht immer mir das Wort im Mund herumzudrehen ...'

    Vielen Dank, dass du den Pluralis Majestatis benutzt, aber du kannst einfach du zu mir sagen.
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#66 sperlingAnonym
  • 23.06.2014, 12:24h
  • Antwort auf #60 von m123
  • >"Du benutzt das Wort "Transsexuelle". Das Wort lehne ich ab. Richtig ist die Verwendung des Wortes "Transidente". "

    und es ist auch dann noch objektiv "richtig", wenn dir hier eine transsexuelle erklärt, weshalb sie das wort "transident" ablehnt? redet diese arme person dann also "falsch" über sich selbst?

    dieser fall ist typisch für deine grundhaltung, andere sichtweisen einfach apodiktisch für nichtig zu erklären, statt dich mit ihnen auseinanderzusetzen.

    das niedliche ist wirklich, dass du kaum jemals auf gegenargumente eingehst, sondern einfach stur deinen sermon wiederholst, aber allen anderen vorwirfst, deine argumente nicht zu verstehen.

    ich verstehe deine argumente sehr gut. ich teile sie aber nicht. und ich habe widerholt gegenargumente geliefert, die du einfach ignorierst.

    das grundproblem besteht weiterhin darin, dass du einige grundannahmen ("die rechtliche gleichstellung ist alles, worum es geht" / "toleranz wird unmöglich, wenn man menschen mit verwirrender vielfalt konfrontiert" / "politik und frohsinn schließen einander aus") zu objektiver realität erklärst und aus irgendeinem grund vollkommen unfähig bist, zu begreifen, dass deine sichtweise nicht mehr ist als das: EINE von MEHREREN möglichen sichtweisen.
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#67 RoGerAnonym
  • 23.06.2014, 12:46h
  • An alle die Alltagsbekleidungs-Fetischisten und Dragqueen-Kritiker: Nur mal für die richtige historische Einordnung sei klargestellt, dass der CSD neben einer Demonstration in Bezug auf aktuelle Politik auch ein Feiertag in Bezug auf die Aufstände in der namensgebenden Straße in New York ist. Und dort waren es eben auch (manche Historiker sagen sogar VOR ALLEM) schrille Dragqueens und Transen die gegen Polizeiwillkür auf die Straße gegangen sind und die sich durchaus auch mit Gewalt in ihrem Fummel widersetzt haben. Von den ganzen Ledertunten, Strichern und anderen "Asozialen" und "Ausgegrenzten" die zu jener Zeit in dem Viertel unterwegs waren ganz zu schweigen. Also ist es durchaus legitim, am CSD mit Fummel und Schrill und Schräg zu demonstrieren. Übrigens mal ganz abgesehen davon, dass eine Welt die nur aus Alltagskleidung besteht eine ziemlich langweilige wäre. Ich war übrigens (das muss ich zugeben) dieses Jahr ganz langweilig in Jeans und T-Shirt beim CSD. Aber das wird nicht wieder vorkommen...
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#68 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.06.2014, 13:45h
  • Neben den kleinlichen Luxus-Streitereien sollte sich - gerade auch die Berliner LGBTI*-Community - bewusst machen, dass wir die Freiheit haben auf einen CSD zu gehen oder eben nicht. In vielen Regionen der Welt ist es nicht möglich so bunt und vielfältig auf die Straße zu gehen und auch in Deutschland war es bis in die 70-iger Jahre nicht möglich (in einigen Regionen ist es noch heute schwierig sich offen als LGBTI* zu zeigen ohne mit Benachteiligungen zu rechnen). Diese Freiheit gilt es zu verteidigen, auch gegen Angriffe aus der Community selbst. Wenn die Freiheit nicht mehr als solche erkannt und geschätzt wird, ist sie in Gefahr.
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#69 reiserobbyEhemaliges Profil

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