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Kommentare zu:
CSD Berlin: Selbst Kreuzberg schlägt Aktionsbündnis


#71 TheDadProfil
  • 23.06.2014, 22:12hHannover
  • Antwort auf #40 von m123
  • Wie willst du dich umgeschaut haben, wenn Du nicht hingehst ?

    Die Anteile der Teilnehmer die im Fummel erscheinen haben wir hier schon mehrfach diskutiert, und ich habe weit über 100 CSD´s besucht, und weiß daher wovon ich rede, im gegensatz zu jemandem, der den Arsch nicht auf die Straße bekommt, ob mit oder ohne handgemaltes Transparent..

    Übrigens nervst du einfach nur mit Deiner Pauschalierung, auch wenn Du sie "Gesamtstimmung" nennst..

    ""Ich habe nur gesagt, dass es UNKLUG ist das zu tun,""..

    Unklug ist es per Double-Bind-Argumentation von anderen zu verlangen, wozu Mann selbst nicht bereit ist, weil Mann die Idee CSd insgesamt für nicht zielführend hält, denn würden alle so rumlaufen wie von Dir gefordert, würdest Du dich aus reinem Oppotunismus darüber beschweren, das die Demo nicht wahrgenommen würde..

    Behalt Deine Ansichten darüber für Dich, hier stimmst du wohl niemanden um..

    Organisier Deine eigene Demo, und wir diskutieren dann danach den Erfolg..
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#72 TheDadProfil
  • 23.06.2014, 22:29hHannover
  • Antwort auf #43 von m123
  • ""Ich träume nicht von einer schwulen Welt in Alltagskleidung,""..

    ""sehe ich einen rein politischen Massenprotest mit Schildern und Schlachtrufen für Gleichstellung in Alltagskleidung ""..

    Das Dein beharren auf diese schon heteronormativen daherkommenden Floskeln ""rein politisch"" und ""Alltagskleidung"" eine Form von manischer Echolallie erreicht, solltest Du dir mal von Deinem Haus-Psychologen erklären lassen..

    Mindestens 97 % aller Teilnehmer der Berliner CSD´s (und zwar aller Drei!) kamen in Alltagskleidung daher, und etliche haben Transparente herumgetragen..

    Deine Fokussierung auf wenige Bilder im TV die für Dich abstossende Bilder zeigten, zeigt wie Recht Monster Baby hat, und die behauptete mangelnde Solidarität mit anderen Teilnehmern als Schwulen springt einen förmilch aus jedem Deiner Sätze entgegen..

    Für Dich sind alle Drag Queens Schwule in Frauenkleidern, was z.B. die Existenz von Drag Kings ignoriert, die vorzugsweise in ALLTAGSKLEIDUNG daherkommen..

    Das erkennt der durchschnittliche Sesselfurzer bei ausführlichen 28 Sekunden Berichterstattung in der Tagesschau allerdings nicht sofort..

    Komm von Deinem hohem Ross herunter !
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#73 TheDadProfil
#74 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 05:55hOttawa
  • Antwort auf #54 von Löndungr
  • Das trifft genau den Kern. Der CSD ist eine politische Veranstaltung. Gott sei Dank bunter, als gewerkschaftliche Demonstrationen. Die haben selbstverstaendlich auch ihre Berechtigung. Ich habe selbst mehrfach daran teilgenommen. Sind aber etwas voellig anderes.
    Diese Demonstration richtet sich an saemtliche politische Parteien. Gegen Willkuer - und Ungerechtigkeit. Zum Teil auch gegen die Versuche religioeser Unterdrueckung. Sie steht fuer den Kampf um Respekt UND fuer volle Gleichberechtigung.
    Jeder Mensch kann an dieser Demonstration teilnehmen und seine Solidaritaet bekunden. Egal ob er einer Partei, einer Religion oder was auch immer anhaengt. Ob da Frau Merkel oder Kardinal Meissner mitmarschieren, ein Timm Johannes mit einem Foto von Oliver 43, ein Bad Homburg im Priestergewandt, ein m123 in Alltagskleidung, eine Dragqueen auf high heals oder wer und wie auch immer, ist deren persoenliche Entscheidung. Das belegt auf alle Faelle die bunte Vielfalt der Menschen, die sich fuer die Ziele und Absichten des CSD einsetzen.
    Die direkte Beteiligung von Parteien oder Religioesen Organisationen mit Wagen oder Gruppen halte ich indessen - genau wie Du - fuer bedenklich. Eigentlich sogar fuer ein bisschen pervers.
    Du beschreibst es sehr schoen, wenn Du fragst, was die offizielle CDU, die offizielle SPD dort zu suchen haben. Und das nicht allein deshalb, weil sie in Wahrheit nichts fuer die Ziele des CSD tun. Sie vor allem SIND aus guten Gruenden diejenigen, an die sich die Demonstration richtet! Und sie sind dafuer verantwortlich, wenn es immer noch viele Gruende fuer diese Demonstration gibt. Ich stelle mir nur mal bildlich vor, die Katholische Kirche sei ebenfalls mit einem Wagen vertreten. Ich meine so ein Bischof in rotem Rock mit weisser Bluse drueber, ein Kardinal in Violett. Umringt von Priester in schwarzen und Moenchen in braunen Kutten... Das gaebe gewiss ein buntes Bild ab! Aber damit will ich es mit dem Spass hier auch bewenden lassen. Denn lustig geht - leider - anders.
    Wie ich schon sagte. Die Beteiligung von Parteien am CSD hat etwas von Perversion! Du hast Recht.
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#75 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 06:17hOttawa
  • Antwort auf #58 von m123
  • Ist Dir schleierhaft? Ach was. Ich bin nicht der einzige hier, der Dich mehrfach in der Vergangenheit darauf aufmerksam gemacht hat, dass Du in Deinen Kommentaren eine unangenehme Art von Verachtung gegenueber bestimmten Menschen zeigst. Ich hatte Dich mehrfach aufgerufen, Deine deutlich sichtbare Abneigung gegenueber aelteren Schwulen "Deinem Friseur" zu erzaehlen (bildlich gesprochen), aber nicht hier in der Runde.
    Allein Dein erster Satz belegt zudem mein Bild von Dir als juengerer Mensch mit dem Wesen eines alten Mannes, ehemals Lehrer vielleicht, der hartnaeckig darauf besteht, dass er und er allein Recht hat.
    "Schauen WIR uns doch mal Deinen Kommentar an." Guetiger Gott. Otto antwortete darauf: "Wer sind diese Vier? Vielleicht die vier Jahreszeiten...?"
    Das ist die Sprache eines gnaedigen Herrn. Nicht die eines jungen, nachdenklichen Menschens.
    Und darueber, ob Du hier jemanden beleidigst oder nicht, erspare ich mir weitere Kommentare. Deine eigenen Worte sprechen fuer sich. Und die vielen roten Kaestchen fuer die Reaktionen darauf.
    Ich will mich auch gar nicht erneut mit der Frage beschaeftigen, wann Du aufhoerst zu fordern: "Man muesste..." Und sagst: "Ich wuerde..." Mich interessiert an Dir allenfalls noch, wann Du endlich startest, selbst aktiv zu werden und Deine eigenen Forderungen organisatorisch in die Hand nimmst und genau den CSD auf die Beine stellst, den Du so beschreist (und der in Berlin ja stattgefunden hat, ohne Deine Beteiligung und nach wie vor ohne ein Wort von Dir dazu).
    Alles in allem denke ich laengst, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren. Und das sage ich nicht mit Freude oder Schadenfreude. Eher mit Bedauern und ein bisschen Mitleid.
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#76 Miguel53deProfil
#77 Miguel53deProfil
  • 24.06.2014, 06:53hOttawa
  • Antwort auf #67 von RoGer
  • RoGer, die "Tunten" damals in New York haben nicht einfach nur auf der Strasse demonstriert. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes zurueckgeschlagen! Sie haben eine Menge der Polizisten, die sie seit Jahren immer wieder drangsalierten, verspotteten, verhafteten, verpruegelten, in der Bar Stonewall eingeschlossen und Feuer gelegt!
    Nur ein paar Wenigen verdanken diese Polizisten, dass sie ueberlebt haben. Ich vermute mal, zumindest mit vollen Hosen! Und das goenne ich ihnen. Sie hatten es nicht besser verdient.
    Diese GEWALTTAT von der Seite der Unterdrueckten hatte allerdings zur Folge, dass endlich die Gewalt von Seiten der Polizei schlagartig beendet wurde. Es wurde miteinander gesprochen. Zumindest in New York.
    Zum ersten Mal war die blindwuetige Gewalt eines Staates mit seinen Politikern und seinen Buetteln als das entlarvt worden, was es war. Die ungerechte und brutale Unterdrueckung einer Minderheit. Das war der Anfang der Veraenderung in zivilisierten Laendern. Diese Veraenderung und dieser Kampf sind lange nicht vorbei. Schon gar nicht in Deutschland, wo verbale Gewalt auch von der Politik und der aktuellen Regierung nach wie vor ungestraft ausgeuebt werden kann und ausgeuebt wird.
    Und doch ist seither viel geschehen. Und das darf, ebenso wie der Anlass dieses alljaehrlichen CSD, auch gefeiert werden. Neben aller politischen Brisanz.
    Das zu erkennen, das faellt manchen Kleingeistern, die z.B. nicht wie ich noch zur Zeit des totalen Paragrafen 175 aufgewachsen sind, offenbar einfach zu schwer. Sie kennen nicht dieses Gefuehl der Befreiung, das ich 1993 in New York den ersten CSD meines Lebens erlebte und bei dem ich gluecklich ueber die ausgelassene Stimmung war. Perplex darueber, dass dort eine Liza Minelli auftrat.
    Und jetzt stehen da Leute auf und verlangen ernsthaft, es duerfe keine Dragqueen mitlaufen, weil das ein falsches Bild gaebe. Fordern, ohne selbst aktiv zu gestalten.
    Es waren eben nicht die Alltagskleidungs-tragenden Durchschnittsmenschen, die unsere Welt fuer uns veraendert haben. Es waren die Schrillen. Die Bunten. Die Minderheit in der Minderheit. Es ist nicht nur legitim, dass das "Schraege" beim CSD dabei ist. Drags sind die wahren Queens dieser Veranstaltung. Sie auszuschalten waere ein erneuter Gewaltakt. Diesmal aus der Community selbst heraus und damit noch eine Schueppe grausamer!
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#78 FoXXXynessEhemaliges Profil
#79 sperlingAnonym
  • 24.06.2014, 13:44h
  • Antwort auf #77 von Miguel53de
  • aus dem ankündigungstext von einsfestival zur csd-sendung gestern:

    >"Der Christopher Street Day ist der wichtigste schwul-lesbische Feiertag. Benannt wurde er nach der Straße im New Yorker Greenwich Village, in der am 28. Juni 1969 Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten in einer friedlichen Parade öffentlich gegen Razzien, Gewalt und Polizeiwillkür protestierten."

    www.einsfestival.de/sendungen/sendung.jsp?ID=12299711860

    jaja, eine "friedliche parade" also...

    in der anmoderation vor ort war dann auch schon nicht mehr von "sexuellen minderheiten" die rede, sondern nur noch von "schwulen".

    der gründungsmythos der lgbtiq-bewegung wird seit einigen jahren - ob bewusst oder aus unwissenheit - einer posthumen säuberungsaktion unterzogen. nur selten wird erwähnt, wer dort wirklich aktiv war und auf welche weise.

    offenbar schämt man sich heute der damaligen hauptprotagonist_innen und ihrer strategien.

    sollte man dann aber nicht vielleicht ehrlicher weise damit aufhören, sich auf sie zu berufen?

    ich warte nur darauf, dass es irgendwann heißen wird: "der csd erinnert an die friedliche parade, mit der regenbogenfamilien in alltagskleidung 1969 in new york für eheöffnung, steuerliche gleichstellung und adoptionsrecht demonstrierten."

    und es ist sicher nur eine frage der zeit, bis irgendwann sogar der entscheidende positive beitrag der christlichen kirchen zu dieser friedlichen entwicklung "entdeckt" wird...
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