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Streit um modernes Profil
CDU-Vize: "Großstadt besteht nicht nur aus Christopher Street Day"
- 23. Juni 2014 1 Min.

Trotz Wahlverlusten keine Gleichstellung: Armin Laschet am Sonntag im "Bericht aus Berlin"
Im "Bericht aus Berlin" des ARD-Hauptstadtstudios sprach sich Armin Laschet, der CDU-Landesvorsitzende in NRW, gegen programmatische Änderungen in der Homopolitik aus.
Angesprochen auf die Großstadtstrategie der Union, meinte der Oppositionsführer im nordrhein-westfälischen Landtag: "Großstadt besteht nicht nur aus Christopher Street Day". Laschet, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU ist, sagte weiter: "Eine große Stadt ist vielfältiger als diese Themen und deshalb, glaube ich, müssen wir nicht die Programmatik ändern, sondern das, was wir schon entwickelt haben, den Menschen besser erklären."
Zuvor hatte der "Großstadtbeauftragte" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kai Wegner, einen Kurswechsel gefordert: "Wir müssen Angebote schaffen für gleichgeschlechtliche Lebensformen", sagte der aus Berlin stammende Abgeordnete im "Bericht aus Berlin".
Hintergrund der Diskussion: In Deutschlands zehn größten Städten stellt die Union keinen Oberbürgermeister mehr, von den 30 größten Städten werden nur noch Dresden, Wuppertal, Münster, Augsburg, Mönchengladbach und Aachen von CDU-Politikern regiert. Zuletzt fiel am Sonntag vor einer Woche Düsseldorf bei der OB-Stichwahl an die SPD. (mize)
Links zum Thema:
» Video: Armin Laschet im Bericht aus Berlin vom 22.06.2014















Nur klerikal-reaktionäre Figuren wie Laschet wollen nicht begreifen, dass nicht nur in Großstädten, sondern überall das Grundgesetz gilt, für das alle BürgerInnen gleich sind.
Für den sind gleiche Rechte für ehemalige Volksschädlinge immer noch die 'Legalisierung des Bösen' (Ratzinger).
Dass seine Partei damit stärkste Kraft ist, zeigt, dass Vergangenheit hierzulande nur oberflächlich bewältigt wurde.
Wenn überhaupt.