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US-Vizepräsident
Biden: LGBT-Rechte wichtiger als regionale "Kultur"
- 25. Juni 2014 1 Min.

(Bild: Center for American Progress Action Fund)
US-Vizepräsident Joe Biden hält die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben für ein allgemein gültiges Menschenrecht, das nicht mit Verweis auf lokale Traditionen verwehrt werden darf.
Bei einer Rede im United States Naval Observatory, einer Forschungseinrichtung der US-Marine in Washington D.C., erklärte der demokratische Politiker, dass LGBT-Rechte ein Muss für zivilisierte Länder seien: "Mir ist egal, was Ihre Kultur ist", sagte Biden nach Angaben der Nachrichtenagentur AP. "Unmenschlichkeit ist Unmenschlichkeit ist Unmenschlichkeit. Vorurteile sind Vorurteile sind Vorurteile".
Daher kürze die Obama-Regierung Entwicklungshilfegelder, sollten Staaten die Rechte von Homosexuellen missachten. Der 71-Jährige spielte damit auf die vor wenigen Tagen angekündigte Kürzung der Hilfen für Uganda an (queer.de berichtete). Der afrikanische Staat hatte zuvor Gesetze gegen Schwule und Lesben verschärft.
"Wer sich inhuman verhält, muss einen Preis dafür zahlen", sagte der Vizepräsident weiter. Er bezeichnete den Kampf für die Gleichbehandlung von Homosexuellen als "das wichtigste Bürgerrechtsthema unserer Zeit".
Am selben Tag erklärte auch Susan Rice, die nationale Sicherheitsberaterin des Weißen Hauses, der Schutz von Homosexuellen vor weltweiter Diskriminierung sei gegenwärtig eine der schwierigsten Herausforderungen für die Vereinigten Staaten. (dk)













