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Kommentare zu:
Eheverbot für Schwule und Lesben auch in Kentucky verfassungswidrig


#1 FelixAnonym
  • 02.07.2014, 16:19h

  • Toll, dass es dort weiter geht. Wobei das ja noch nicht die Eheöffnung ist, sondern erst mal nur nur das Verbot deren Verbots.
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#2 Simon HAnonym
  • 02.07.2014, 17:07h

  • "In Amerika stehen sogar ehrliche und historisch gewachsene Glaubensgrundsätze nicht über den verfassungsgemäßen Grundrechten derer, die bei Referenden keine Mehrheit erhalten"

    Sehr richtig! Es gibt Grundsätze wie z.B. Grundrechte und Grundprinzipien wie das demokratische Gleichheitsprinzip, die über persönlichen Vorstellungen, religiösen Anschauungen, etc. stehen. Und die man auch nicht von aktuellen Mehrheiten abhängig machen kann.

    In anderen Bereichen (z.B. Hautfarbe, Herkunft, etc.) ist das selbstverständlich. Es wird höchste Zeit, dass diese Grundsätze auch für die sexuelle Identität und Orientierung gelten.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.07.2014, 17:08h
  • Herrlich! Und was sagt Kentucky Schreit Ficken zu diesem Urteil: "Gefickt eingeschädelt!"
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#4 m123Anonym
  • 02.07.2014, 17:39h
  • Entscheidend wird sein, wann ein solcher Fall vor den US Supreme Court und wann der US Supreme Court auf nationaler Ebene endgültig darüber entscheiden wird.

    Es ist im Grunde sicher, dass der US Supreme Court irgendwann im Jahr 2015 die Ehe in den gesamten USA öffnen wird. Die Frage ist nur ob das bereits Anfang 2015, Mitte 2015 oder Ende 2015 passieren wird. Die meisten rechnen mit Mitte 2015.

    Bis dahin wird es immer wieder Meldungen über weitere US-Bundesstaaten geben, die die Ehe öffnen werden und teilweise die Entscheidung noch bis zum Urteil des US Supreme Court aussetzen.

    Man muss die Geschwindigkeit der Gleichstellung an der Zeitachse messen. Schon seit mehreren Jahren sind mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung für die Eheöffnung, d. h. für gleiche Rechte für homosexuelle Menschen. Daher ist es kein besonderer Erfolg mehr, wenn erst 2015 die Ehe geöffnet wird. Ein besonderer Erfolg wäre es gewesen, wenn dies bereits früher zu einer Zeit passiert wäre, wo mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung gegen die Eheöffnung war.

    Dass die Eheöffnung in Deutschland trotz Zweidrittelmehrheit in der Bevölkerung für die Eheöffnung immer noch nicht da ist und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht kommen wird, ist eine außerordentlich krasse Niederlage. Auch in Deutschland wird die Eheöffnung irgendwann kommen. Aber der damit verbundene Erfolg muss ebenfalls an der Zeitachse gemessen werden. Und da ist es bereits jetzt eine krasse Niederlage.

    Die Niederlande haben die Ehe im Jahr 2001 geöffnet. Im Nachbarland Deutschland gibt es 13 Jahre später im Jahr 2014 noch nichtmals gleichgestellte eingetragene Partnerschaften. Wer beim Gleichstellungsprozess in Deutschland von einem Erfolg spricht, der hat wirklich Tomaten auf den Augen. Der Gleichstellungsprozess in Deutschland geht mit minimaler Geschwindigkeit und nur durch Urteile des höchsten deutschen Gerichts voran, trotz Zweidrittelmehrheit in der Bevölkerung für die Eheöffnung und trotz einer seit 2005 bestehenden Mehrheit von Abgeordneten im Bundestag, die "eigentlich" für die Eheöffnung sind. Wer darin keine historische Niederlage für Gleichstellung sieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Wenn dann irgendwann im Jahr 2020 (hoffentlich is das nicht zu optimistisch) die Ehe in Deutschland geöffnet wird, dann werden einige jubeln und das als Erfolg feiern. Ich dagegen werde traurig sein, dass es erst so spät passiert.

    In meinen Augen ist die Tatsache, dass homosexuelle Menschen in Deutschland immer noch rechtlich diskriminiert werden ohne dass die Bevölkerung dagegen auf die Barrikaden geht ein absoluter Beweis für die Homosexuellenfeindlichkeit und den Mangel an Ungerechtigkeitsempfinden in unserer Gesellschaft. Das Eis ist dünn.
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#5 GeorgFalkenhagenProfil
#6 YannickAnonym
  • 02.07.2014, 19:12h
  • Wenn jemand die Ehe nicht öffnen will, ist das das eine. Dass die aber auch noch ihren Willen für alle Zeit festschreiben wollen, egal wie in Zukunft die Menschen darüber denken, ist der Geist des Totalitarismus.
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#7 PeerAnonym
  • 02.07.2014, 20:04h
  • Antwort auf #4 von m123
  • Das wäre natürlich das beste, wenn der Supreme Court US-weit die Ehe öffnen würde.

    Aber da bin ich mir nicht so sicher... Die USA sind halt ein gespaltenes Land.

    Sie hätten dazu bereits bei der letzten Entscheidung die Gelegenheit gehabt und haben aber ganz bewusst jedem Bundesstaat die Entscheidung überlassen. Sie würden mit einer US-weiten Öffnung ja ihre eigene Argumentation ad absurdum führen.
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#8 SkandaljustizAnonym
  • 02.07.2014, 20:05h
  • Es gibt auch so etwas eine internationale Rechtsentwicklung - hallo, Bundesverfassungsgericht!

    Angesichts der beispiellosen Geschichte der Verfolgung und Ermordung von Schwulen in diesem Lande - aufrechterhalten durch Politik und Justiz der BRD in Gestalt des Paragrafen 175 - ist es eine Schande, dass das Bundesverfassungsgericht seit Jahren nicht dem Beispiel anderer Länder gefolgt ist und das Eheverbot einschließlich Adoptionsverbot unmissverständlich für verfassungswidrig erklärt hat.

    Angesichts der faschistoiden, rechten Allianzen, die inzwischen schon wieder ganz offen ihre Auslöschungsfantasien und -forderungen gegen Homosexuelle verbreiten (denn nichts anderes ist z. B. die Forderung nach Unsichtbarmachung von LGBTI-Menschen, ihrer Sexualität und ihren Familien im Bildungswesen) muss endlich Schluss sein mit dem Verschleppen, Verzögern und der zynischen Salami-Taktik, die die Betroffenen immer wieder dazu zwingt, jede einzelne Erniedrigung in langwierigen Gerichtsprozessen zu beseitigen.

    Das BVerfG soll - wenn die rechte Allianz, die hierzulande (dank Unterstützung durch die "S"PD) regiert, schon demonstrativ demokratie- und menschenfeindliche Politik betreibt - endlich seiner angeblichen Aufgabe gerecht werden und die Menschenwürde der Betroffenen schützen!
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#10 AlexAnonym
#11 dritter juliAnonym
#12 tuckyAnonym
#13 botoxAnonym
  • 04.07.2014, 12:06h
  • Antwort auf #9 von vierter juli
  • Stimmt nicht, behauptet jetzt zumindest eine Studie der Marketingfirma DDB, die rechtzeitig zum Unabhängigkeitstag heute am 4. Juli mehr als 7.000 Amerikaner befragt hat.

    Die meisten Amerikaner leben den amerikanischen Traum, erkennen ihn aber nur nicht!

    "A new study shows that a majority of Americans are living the American Dreameven if they largely don't realize it."

    www.cnbc.com/id/101807990

    Die USA und die Wall Street haben am Donnerstag die Nachricht gefeiert, dass die US-Wirtschaft im Juni 288.000 neue Jobs produzierte. Die Millennials, die 40% der Arbeitslosen in den USA stellen, finden die monatlichen Job-Berichte sicher alles andere als grandios. Der Anteil der erwerbsfähigen Amerikaner mit einer Festanstellung an der Gesamtbevölkerung fiel im jüngsten Monat auf ein 36-Jahrestief bei 62,8%.

    Das sind 4,6 Mio. Mitglieder der jungen Generation, die die US-Gesellschaft einfach so wegwirft. Dass die Europäer ihre junge Generation ebenfalls mit Schulden überladen, vor ihrer Nase die Arbeitswelt verrammeln und den Planeten verschmutzen, macht das nicht schöner, im Gegenteil.
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