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Neues Konzept "Blind Booking"
Hotel-Suche: Lass dich überraschen!
- 03. Juli 2014 2 Min.

"SURPRICE Hotels" bietet Zimmer in 1000 Destinationen weltweit an, natürlich auch in der Stadt der Liebe
Bereits seit längerem ist das Prinzip "Blind Booking" in den USA erfolgreich – seit ein paar Monaten kann man auf diese Art auch in Deutschland Hotels mit einem Rabatt von bis zu 60 Prozent buchen.
Die Online-Hotelsuche kann ja schon etwas kompliziert und nervig sein, besonders für Pfennigfuchser. Ein Start-up-Unternehmen aus Berlin will hier mit einem neuen Konzept Kunden anlocken, die richtig gute Zimmer wollen, aber am liebsten weniger zahlen. "SURPRICE Hotels" bedient sich daher dem Konzept des "Blind Booking".
Dieses Prinzip hat nichts mit einer Sehbehinderung zu tun, sondern funktioniert folgendermaßen: Der Kunde kann angeben, wo und wann er übernachten will und erhält dann eine Auswahl an Hotels, allerdings in anonymisierter Form. Man erfährt etwa die Info "Sehr gut bewertetes Hotel in Köln-Deutz". Man muss dabei nicht die Katze im Sack kaufen: Die Beschreibungen enthalten mehrere Fotos mit Innnenansichten des Hotels sowie Kritiken von anderen Nutzern, auch solchen, die in anderen Portalen wie HRS oder hotel.de abgegeben worden sind. Außerdem erfährt man beispielsweise, ob der öffentliche Nahverkehr leicht erreichbar ist, ob Haustiere erlaubt sind oder ob ein Frühstück inklusive ist.
Doppelte Geld-zurück-Garantie
Den Endpreis und die Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis erfährt man ebenfalls sofort. Man weiß nur nicht, wie das Hotel heißt. Der Name wird erst nach einer verbindlichen Buchung angegeben. Sollte der Kunde das gebuchte Hotelzimmer später doch noch auf einer anderen Seiten günstiger finden, erstattet der Anbieter die doppelte Differenz zurück. Insgesamt stehen Hotels in mehr als 1000 Destinationen weltweit mit vorrangig drei Sternen und positiven Bewertungen zur Auswahl.
Dieses neue Prinzip hat Vorteile für Kunden und Hotelbesitzer: Hoteliers können so eine bessere Auslastung erzielen, ohne seine Zimmer öffentlich verramschen zu müssen – denn darüber würden viele Geschäftsreisende ihre Nase rümpfen. Der Kunde erhält dafür einen Mega-Rabatt.
Das Angebot richtet nach Angaben von "SURPRICE Hotels" vor allem an "erlebnisorientierte Privatreisende, die das entsprechende Hotel für den regulären Preis nicht gebucht hätten". In den USA hat sich diese Art der Buchung längst etabliert. Und auch der neue Anbieter aus Berlin ist ein halbes Jahr nach dem Start bereits auf Expansionskurs: Neben Deutsch und Englisch ist die Seite inzwischen auch auf Polnisch verfügbar. Auch eine mobile Website ging Anfang Juli online. (cw)
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