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Kommentare zu:
Video: 135 Sekunden CSD-Aufklärung


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Jung68er*Anonym
#3 jayjayjayAnonym
  • 05.07.2014, 14:37h
  • Danke CSD eV, dass ihr selbst beweist, nichts verstanden zu haben, was dann auch mal wieder erklärt, warum die meisten CSDs so dermaßen unpolitisch, kommerziell, weiß, männerdominiert und bürgerlich sind. #Slowclap

    Vorm Stonewall Inn "demonstrierten" nicht "Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten".
    Trans*Personen und Inter*Personen sind _keine_ sexuellen Minderheiten. Viele davon sind auch Teil von sexuellen Minderheiten (wenn lesbisch, bi, schwul, asexuell o.ä.), aber Geschlecht =/= Begehren.

    Die, die damals den Aufstand starteten und ausfochten waren vor allem Trans*Personen und Sexworker_innen, viele davon People of Color. Klar, waren auch Lesben, Bisexuelle und Schwule dabei, auch viele weiße, aber nicht primär. Es ist schade, dass diese immer zuerst genannt werden und es dann aussieht, als hätten ein paar weiße Cis-Schwule die Revolte angefangen. Auslöserin war übrigens vermutlich ein_e Butch.
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#4 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.07.2014, 19:13h
  • Antwort auf #3 von jayjayjay
  • Man merkt, dass Du von den 'Stonewall Riots' 1969 in New York absolut KEINEN DUNST hast, Schätzen! Fakt ist 1.: DIEJENIGEN, die sich bei den Stonewall Riots der willkürlichen Polizeigewalt widersetzt und sich gewehrt haben - was schließlich zu den Straßenkämpfen führte, waren keine - wie Du behauptest (Zitat von Dir): " Die, die damals den Aufstand starteten und ausfochten waren vor allem Trans*Personen und Sexworker_innen, viele davon People of Color. Klar, waren auch Lesben, Bisexuelle und Schwule dabei, auch viele weiße, aber nicht primär. Es ist schade, dass diese immer zuerst genannt werden und es dann aussieht, als hätten ein paar weiße Cis-Schwule die Revolte angefangen." (Zitat Ende) - sondern verdammt noch mal TUNTEN! Wenn Du's nicht glaubst, dann lies die Fakten gefälligst mal in den History-Büchern zu diesem Thema durch.
    Fakt ist 2. dass deine Behauptung Trans*Personen und Inter*Personen angeblich keine sexuelle Minderheit wären eine glatte LÜGE ist, Schätzchen! Was sind sie denn Deiner Meinung nach DANN, häh?! Die Mehrheit oder was? Sag mal, denkst Du eigentlich noch selbst oder überlässt Du das grundsätzlich den Pferden, weil die einen größeren Kopf haben.
    Trans*Personen und Inter*Personen - oder wie es verdammt nochmal RICHTIG heißt, TRANSSEXUELLE, TRANSGENDER, TRANSIDENTE und INTERSEXUELLE, sind SEHR WOHL EINE SEXUELLE MINDERHEIT! Sie gehören genau wie die Schwulen, Lesben und Bisexuellen zur LGBTI-Community! Oder für was glaubst so ein ignoranter Lügner wie DU eigentlich, steht das 'T' und das 'I'?! Für TRANSSEXUELL und INTERSEXUELL!
    Außerdem merkt man Deinem hirnlosen BlaBla mehr als deutlich an, dass Du WEDER von 'Stonewall', noch von der 'LGBTI-Community', noch von der Geschicht der Schwulen- und Lesbenbewegung, noch von Transsexualität, noch von Intersexualität auch nicht EINEN SCHIMMER hast.
    Aber den absoluten Vogel der Ammenmärchen hast Du ja echt mit Deiner letzten Behauptung aufgestellt. (Zitat von Dir): "Auslöserin war übrigens vermutlich ein_e Butch."(Zitat Ende). Idiotischer und verlogener geht's ja wohl nicht mehr, oder?!
    Es waren TUNTEN, Schätzchen! TUNTEN! Nicht mehr, nicht weniger! Du hast doch wahrscheinlich
    nicht mal einen Dunst, was eine Butch überhaupt ist... Also, ab mit Dir vor ein GEDRUCKTES Lexikon - und bild Dich gefälligst mal wirklich, bevor Du uns hier irgendwelche Lügenmärchen auftischen willst!
    Dass Du Dich für diesen geistigen Dünnpfiff nicht schämst... Ist ja wirklich ekelhaft, sowas!
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#5 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.07.2014, 19:19h
  • Ich finde den Video-Clip zwar persönlich etwas knapp - aber für die "Erst-Auflärung" eines Heteros eigentlich ganz gut gelungen.
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#6 jayjayjayAnonym
  • 08.07.2014, 12:26h
  • Antwort auf #4 von Robby69
  • Sorry, nur weil du lauter schreist, hast du leider nicht Recht. K.A. woher dein Wunsch oder dein Halbwissen kommt, vielleicht solltest du mal n bisschen zu Stonewall recherchieren. Dann würdest du auch Tunten nicht mit Trans*Frauen verwechseln. (Wenn du das überhaupt so starr zuordnen möchtest, für ein paar der Beteiligten waren die Kategorien - auch Zeitgeist bedingt - eher fließend.)
    Als Ausgangspunkt des Protests werden bspw. schon sowohl eine Trans*Frau of Color (Sylvia Rivera) als auch ein_e Butch bzw. Trans*Mann (möglicherweise Storme DeLarverie, wurde nie 100% identifiziert) angeführt.

    Zu sexuelle Minderheiten: Na klar sind trans*- und inter*Personen (ich gehör dazu, also schreib mir mal nicht vor, wie ich mich zu bezeichnen habe) Teil von LGBT (auch wenn das I ständig fehlt). Aber wir sind keine _sexuelle_ Minderheit, denn Geschlechtsidentität ist in den meisten Fällen unabhängig von der sexuellen Identität. Ein Trans*Mann kann bspw. ebenso hetero sein (dann ist er kein Teil einer sexuelle Minderheit, trotzdem einer (gender) Minderheit) wie bi oder schwul, dann wäre er zusätzlich noch Teil einer sexuellen Minderheit.
    Beides einfach als "sexuelle Minderheiten" zusammenzufassen ist Teil des andauernden Problems, Trans* und Inter* zwar ständig unter LGBT(i) zu subsumieren, aber stets nur die scheule Perspektive darzustellen und 'TI' bestenfalls mitzunennen, ohne auf die Besonderheiten und Unterschiede einzugehen .

    Ich verstehe nicht, warum du dich so aufregst, liegt vielleicht dran, dass weiße Schwule und Tunten es gewöhnt sind, die Stoneewall Riots für sich gepachtet zu haben und das Narrativ dahingehend zu beeinflussen, dass es aller Realität zum Trotz auch so bleibt.
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#7 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.07.2014, 14:04h
  • Antwort auf #6 von jayjayjay

  • Selten so viel Schwachsinn in so wenigen Zeilen gelesen. Bevor Du hier weiter Lügen verbreitest, lies lieber mal die Artikel auf queer.de, bzw das Sachbuch 'Smash the church, smash the state' VON DEN INITIATOREN DER STONEWALL-RIOTS! Überall kannst Du nachlesen, dass es TUNTEN waren - und keine von Dir phantasierten Transfrauen! - die die Riots angezettelt haben!
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
#9 wiederholungAnonym
#10 sperlingAnonym
  • 08.07.2014, 14:52h
  • Antwort auf #7 von Robby69
  • sorry, robby, aber hier irrst du.

    jayjayjay hat recht damit, dass die verschiedenen beteiligten der stonewall riots mit "nur tunten und nichts anderes" wirklich nicht angemessen beschrieben werden. auch stimmt es, dass es schwierig ist, die heutigen definitionen von trans*/drag*/inter* den damaligen akteur_innen eindeutig zuzuordnen. aber "tunten" - nein, das trifft es nicht, jedenfalls bestimmt nicht für alle.

    >"Überall kannst Du nachlesen"

    nö. das meiste, was ich dazu gelesen habe und was ich als einigermaßen gewissenhaft recherchiert einordne, sagt genau das, was jayjayjay beschreibt.

    warum genau ist dir das beharren auf "tunten" eigentlich so wichtig?
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#11 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.07.2014, 15:20h
  • Antwort auf #10 von sperling

  • In sämtlichen Sach- und Fachbüchern - auch das von mir erwähnte - und in den Berichten im Internet steht nun mal, dass die Initiatoren - also diejenigen, die sich als erstes gegen die Polizei gewehrt damit die Riots ausgelöst haben, Tunten waren. Danach haben bei den darauf folgenden Straßenkämpfen auch andere Schwule, Lesben usw. mitgemischt. Ich habe nie gesagt, dass bei den Riots nur Tunten gekämpft haben. das hast Du mißverstanden. Mir gehts lediglich um historische Fakten. Übrigens ist bei dem Film 'Vito' auch Archiv-Material von damals mit dabei, da wird auch noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich an dem betreffenden Abend vor dem Stonewall Inn Tunten ihrer Verhaftung und der Polizeiwillkür widersetzt haben und so die Riots ausgelöst haben. - In dem betreffenden Buch kommen mehrere an den Riots beteiligte und die bereits erwähnten Initiatoren der Riots zu Wort. Und die müssen es ja wohl wissen, wie's war. - Was das andere von Dir angesprochene Thema angeht: Ja, die Interpretation ist vielfältig, ohne Frage. Aber seine Behauptun. TransPersonen und Intersexuelle seien keine SEXUELLE Minderheit und würden auch nicht zu unserer Community gehören, ist nun mal schlicht und einfach eine Lüge. Nicht mehr, nicht weniger.
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#12 TheDadProfil
  • 08.07.2014, 15:25hHannover
  • Antwort auf #7 von Robby69
  • ..und an "jayjayjay"..

    Ihr solltet aufhören Euch darüber zu streiten, denn mMn habt ihr beide Recht..

    Damals nutzte man aber die Begriffe anders, und zudem auch noch andere Begriffe zur Beschreibung..

    Ich hatte einmal das Vergnügen auf dem HH-CSD auf dem Wagen des PULVERFASS mitzufahren, und führte dabei ein sehr intensives Gespräch mit einem "Damendarsteller", wie sich dieser Mensch selbst nannte..

    Viele Menschen die sich Heute Transident oder Trans-sexuell nennen, nanten sich damals vor allem in dieser Szene Transen, oder Fummel-Trinen, viele ließen sich zur "Geschlechtsangleichung" Brüste machen, teilweise kastrieren, manche gar den Penis amputieren, weil es keine vernünftigen und vor allem bezahlbaren Operationen gab, um auch als Frau zu leben..
    Das war dann eben nur in diesen "Kreisen" möglich, und wird sicher in New York der späten Sechziger nicht anders gewesen sein..

    Medizin-Technische Möglichkeiten machen heute vieles möglich, was damals unmöglich erschien, und irgendwie finde ich es eigentlich egal WAS für Menschen da den ersten Pumps auf die Polizei geworfen hat, hauptsache, sie haben getroffen, und dafür sollten wir ihnen dankbar sein..

    Doch was ganz sicher nicht geht, und auch da habt Ihr beide Recht :
    Zu verschweigen das schon damals Vielfalt unter den Beteiligten herschte, denn die Schwulen-Bars in New York gehörten zu den ersten wo auch Rassen-Schranken fielen, und neben den Menschen der Community auch Hetero´s gern gesehene Gäste waren..
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#13 sperlingAnonym
  • 08.07.2014, 16:22h
  • Antwort auf #11 von Robby69
  • >"In sämtlichen Sach- und Fachbüchern"

    mit verlaub: offenbar hast du nicht "sämtliche" fachbücher gelesen, denn ich habe wirklich vielfach was anderes gelesen.

    jayjayjays beitrag über die zugehörigkeit zur community hast du wohl irgendwie in den falschen hals bekommen. dreh bitte mal ein bisschen runter und lies dir den noch mal in ruhe durch, das lohnt sich nämlich.
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#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.07.2014, 16:49h
  • Antwort auf #13 von sperling

  • LOL! Sorry, hab natürlich mit 'sämtliche' nicht alle zu dem Thema erschienen gemeint, sondern 'sämtliche', die ich gelesen habe (sind inzwischen 10 Stück). Hab ich vergessen, dazu zu schreiben. - Was die Sache mit TransPersonen und Intersexuellen angeht, da schreibt er wortwörtlich und schwarz auf weiß, dass diese keine 'sexuelle Minderheit' wären. Und das ist nun mal eine Lüge. Da gibts auch nichts zu rütteln.
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#15 sperlingAnonym
  • 08.07.2014, 18:10h
  • Antwort auf #14 von Robby69
  • lies noch mal genauer, denn der entscheidende punkt ist dir weiterhin nicht klar geworden.

    ich teile zwar nicht jayjayjays ansicht, dass das wort "sexuelle identität" nur die sexuelle orientierung beinhaltet ("sexuell" heißt für mich "das geschlecht betreffend" und nicht "die sexualität betreffend", aber das ist vielleicht auch ein wenig geschmackssache), aber ich finde es doch sinnvoll, mehr darauf zu achten, dass man die interessen aller lgbt*iq nicht einfach über einen kamm scheren kann, weil es doch einige spezielle probleme der verschiedenen gruppen gibt, die die jeweils anderen gruppen nicht haben.

    aus jayjayjays kommentar geht nicht hervor, dass er trans* als nicht zur community zugehörig ansieht, sondern ausdrücklich das gegenteil.
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#16 sperlingAnonym
  • 08.07.2014, 18:21h
  • Antwort auf #14 von Robby69
  • ps: es geht bei identitäts-fragen meistens nicht um lüge oder wahrheit, sondern um verschiedene definitionen, an denen natürlich auch verschiedene perspektiven hängen. im zweifelsfall lernen wir am meisten, wenn wir verschiedenen leuten und ihren definitionen erst einmal genau zuhören, statt nur mit unseren bekannten definitionshämmern auf alles zu hauen, was sich (noch) bewegt.
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#17 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.07.2014, 19:57h
  • Antwort auf #15 von sperling
  • Doch, genau das tut es. Hier noch mal das Zitat aus seinem Kommentar Nr.3: "Trans*Personen und Inter*Personen sind _keine_ sexuellen Minderheiten." -

    Also, wieso bitte behauptest Du dann das Gegenteil? Wozu soll das gut sein?! Das ist mir echt nicht klar. Du braucht seinen Kommentar (Nr. 3) - und seinen darauf folgenden - doch nur zu lesen. Ich meine, mehr als mit Copy + Paste einfügen kann ich die entsprechende Stelle seines Kommentars nicht. - Lesen mußt Du schon selbst.
    Seine mehr als fragwürdige - oder ums klar und deutlich zu sagen 'unwahre' - Aussage kann schließlich jeder hier nachlesen.
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#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 08.07.2014, 20:20h
  • Antwort auf #16 von sperling
  • Bei Identitätsfragen magst Du recht haben - aber was seine "Definition" von Trans*Personen oder Intersexuellen angeht, dass ist meiner Meinung nach echt zum Kotzen. - Ich meine, nur weil ER persönlich der Ansicht ist, Trans*Personen wären so und so zu definieren, heißt das noch nicht, dass diese Ansicht die alleine richtige und selig machende ist. - Oder auch, wie er Intersexuelle definiert...
    Mal eine einfache Frage an Dich: Wie erklärst Du bitte den ganzen Transsexuellen, Transidenten, Transgender und Intersexuellen in Deutschland - oder sonstwo auf der Welt - dass sie plötzlich nur wegen der idiotischen Behauptung eines gewissen jayjayjay auf einmal nicht mehr eine 'sexuelle Minderheit' darstellen und - wie er in seinem zweiten Kommentar behauptet, dass angeblich bei LGBTIs das 'I' fehlen würde, dann hat dieser User keinen einzigen meiner Kommentare wirklich GELESEN. Denn ich schreibe und spreche grundsätzlich von LGBTI und nicht nur von LGBT. - Das mal zum einen. Zum anderen kann er absolut nicht beurteilen, wie ich denke, fühle etc. da er mich nicht kennt und daher auch nicht weiß, welche Freunde ich habe oder mit welchen Themen ich mich auskenne oder nicht. Ein sehr guter Freund/sehr gute Freundin - je nachdem wie man es betrachten möchte - ist intersexuell - und ein verdammt netter Mensch. Genauso wie in meinem engsten Freundeskreis etliche Transsexuelle dabei sind. - Also: Woher nimmt er sich die Borniertheit heraus, mir irgendeinen Blödsinn zu unterstellen, nur weil dieser User nicht akzeptieren will/kann, dass es durchaus andere Leute gibt, die sehr wohl wissen, wovon sie reden. Im Übrigen finde ich es nebenbei bemerkt schon eine ziemliche Frechheit von ihm, mir zu unterstellen, ich würde ihm vorschreiben, wie er sich bezeichnen soll. - Da kann man echt nur sagen 'sag mal, geht's noch???'. Wenn er sich als Inter*Person bezeichnen will - von mir aus. Seine Sache. Aber deshalb hat er noch lange nicht das Recht, mir abzusprechen, dass ich diese Leute als Intersexuelle bezeichne - denn das tun die meisten Betroffenen SELBST. - Also, warum sollte das falsch sein?! Ich sehe keinen einzigen rationalen Grund dafür. Im Übrigen ist es auch ziemlich auffällig, dass die verschiedenen Gruppen der Trans*Personen und Intersexuellen - sowohl auf den Homepages etc. sich selbst immer als sexuelle Minderheit sehen und auch im persönlichen Gespräch sich so bezeichnen. Genauso wie ich bis heute noch keinen einzigen Intersexuellen kennengelernt habe, der sich selbst nicht als 'Intersexuelle/Intersexuellen' bezeichnet hat. - Also, was ist eigentlich sein Problem??? Wenn er sich nicht als 'Intersexueller' sondern als 'Inter*Person' bezeichnen will, kann er es doch tun, oder?! Aber ich lasse mir nicht vorschreiben - weder von ihm noch von jemand anderem - wie ich etwas zu bezeichnen habe.
    Ich denke, es hat keinen Sinn, sich in irgendwelche Streitereien über irgendwelche Begriffe zu versteigen, da es - wie 'The Dad' schon bemerkte - da sehr viele Möglichkeiten, etwas zu sehen oder zu bezeichnen gibt.
    Also bitte bleib ruhig und erklär ihm lieber mal, dass eine 'Butch' (im ursprünglichen Sinne) absolut nichts mit Trans*Mann zu tun hatte, da es sich bei einer 'Butch' im Amerika der 60er Jahre lediglich um eine - wie wir heute sagen würden - Kampflesbe handelte. - Das weiß ich übrigens aus erster Hand, da mein Ex (aus San Diego) mir das mal erklärt hat.
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#19 sperlingAnonym
  • 08.07.2014, 22:54h
  • Antwort auf #18 von Robby69
  • ich glaube immer noch, dass du da einiges einfach missverstanden hast und jayjayjays beitrag auch ein wenig zu sehr auf dich persönlich bezogen hast.

    in #6 steht:
    >"Na klar sind trans*- und inter*Personen [...] Teil von LGBT."

    von "gehören nicht zur community" war nicht die rede. jayjayjay definiert trans* aber nicht als "sexuelle minderheit", sondern als "gender"-minderheit.

    dass ich das nicht eins zu eins nachvollziehen möchte, es aber trotzdem sehr richtig finde, deutlich auf die unterschiedlichen perspektiven von selbstdefinitionen und auch auf unterschiedliche alltags- und politische probleme hinzuweisen, statt alles in eine einzige schwule soße zu tunken, das hatte ich auch schon gesagt.

    jayjayjay hat nicht dir persönlich vorgeworfen, das "I" wegzulassen. schön, dass du es einschließt. aber dass es oft von anderen weggelassen wird ist doch eine tatsache.
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#20 daVinci6667
#21 Robby69Ehemaliges Profil
  • 09.07.2014, 09:47h
  • Antwort auf #20 von daVinci6667

  • Danke für Dein liebes Statement, 'daVinci'! Ich hatte mich schweren Herzens abgemeldet, weil es bei mir beruflich ziemlich turbulent war und ich nicht wusste, wann ich überhaupt wieder dazu kommen würde, zu posten. Zum Glück hat sich das schneller geklärt, als ich dachte, so dass ich hier wieder kommentieren kann. Viele Grüße Robby
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#22 Robby69Ehemaliges Profil
  • 09.07.2014, 16:30h
  • Antwort auf #19 von sperling
  • Damit, dass das 'I' von etlichen bei LGBTI weggelassen wird, gebe ich Dir recht. Und ich finde es auch nicht richtig. Denn sie gehören genau wie alle anderen zur Community. -
    Ich gebe zu, dass ich seine Interpretation (im Kommentar Nr. 3), wie er Trans* oder Intersexuelle definiert vielleicht mißverstanden habe. Allerdings muß ich ganz ehrlich sagen, dass ich mit seiner Definition - 'nur' als Gender-Minderheit - nicht allzuviel anfangen kann. Es ist so, wenn man z.B. mit Transsexuellen redet (egal ob Mann-zu-Frau- oder Frau-zu-Mann-Transexuellen), haben sich bisher alle, mit denen ich mich unterhalten habe oder befreundet bin als 'sexuelle Minderheit' gesehen haben. So wie wir Schwulen halt auch im Vergleich zu den Heteros. -
    Deshalb habe ich jayjayjays Interpretation so aufgefasst, dass er - da er ja Trans*Personen und Intersexuelle nicht als 'sexuelle Minderheit' ansieht - Trans*Personen und Intersexuelle auch nicht zur Community der LGBTIs zählt. - Für mich ist seine Definition des ganzen halt auch deshalb so unlogisch, da es nun mal TransSEXUELLE und InterSEXUELLE heißt. Auch wenn er es für sich selbst vielleicht 'deklarieren' möchte.

    Ich weiß, dass sich die Art und Weise, wie sich zum Beispiel Intersexuelle definieren jetzt nicht unbedingt mit der sexuellen Ausrichtung was zu tun haben muß - aber natürlich kann. Mein intersexueller Freund z.B. hat sowohl männliche als auch weibliche innere Geschlechtsorgane und einen sogenannten 'Mikropenis'. Seine Eltern haben gleich nach der Geburt eine angleichende Operation machen lassen, weil sie unbedingt ein 'Mädchen' haben wollten und haben auch einen 'Mädchen'-Vornamen in seinen Pass eintragen lassen. Er selbst hat sich nie so gesehen, sondern immer als Junge, später als Mann. In der Pubertät haben seine Eltern ihm zwangsweise eine Hormontherapie verpassen lassen, was dazu geführt hat, dass ihm Brüste gewachsen sind und der Bartwuchs stoppte, obwohl er einen Stimmbruch hatte. Trotz allen "Anstrengungen" seiner Eltern hat er sich nie als Frau definiert und sich selbst als schwul angesehen - und er kommt auch jetzt nicht gerade 'weiblich' rüber. Wenn man's nicht weiß, käme man nie auf die Idee, dass da auch noch weibliche Geschlechtsorgane 'zusätzlich' da sind - wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf. -

    Das Transsexuelle von ihrer Sexualität her hetero, schwul, lesbisch oder auch bi sein können, weiß ich. -
    Was Stonewall betrifft: Da hat halt eine 'Butch' überhaupt nichts mit einer Tunte oder einem Transmann zu tun, da eine 'Butch' in Amerika in den 60ern eben nichts weiter als eine 'Kampflesbe' war. Das mit der 'Butch', die nicht sehr korrekten Aussagen zu dem Transvestiten Syliva Rivera und dass jayjayjay 'Akteure' bei Stonewall sehr schnell 'gewechselt' haben, hat mich ziemlich auf die Palme gebracht, das gebe ich zu. Grins...

    Hier noch ein Zitat von jayjayjay aus seinem Kommentar Nr. 6 in Bezug auf Stonewall: "Als Ausgangspunkt des Protests werden bspw. schon sowohl eine Trans*Frau of Color (Sylvia Rivera) als auch ein_e Butch bzw. Trans*Mann (möglicherweise Storme DeLarverie, wurde nie 100% identifiziert) angeführt."

    Und die Stelle aus dem Buch "Smash the church, smash the state" (S. 172) die sich auf Sylvia Rivera bezieht, die ich hier kurz zitiere:
    "Originally named Ray Rivera Mendoza, Sylvia Rivera was born in the Bronx on July 2, 1951, reputedly in the backseat of a taxicab. When Rivera was 3 years old and already abandoned by her father, her mother committed suicids, and she went to live with her grandmother. As a child, Rivera was bullied for being effeminate. By the time she was 11, she had dropped out of school, left home, adopted a new name and begun to work as a transvestite prostitute in Times Square. She also began using hard drugs and was repeatedly arrested for infractions such as loitering, prostitution and heroin possession. 'The early '60s was not a good time for drag queens, effiminate boys or boys that wore makeup like we did', she later recalled. 'Back then we were beat up by the police, by everybody.' In June 1969, at age of 17, Rivera was among the drag queens and local street youth who took part in the riots following a police raid at the Stonewall Inn in Greenwich Village - the event popularly regarded as sparking the gay-liberation movement." ...
    (Soweit zum ersten Teil. - Danach wird über ihr Engagement berichtet, dass sie zum Beispiel der 'Gay Liberation Front - kurz GLF - und später der 'Gay Activists Alliance' beigetreten ist. - und ihr späterer Werdegang. -
    Soweit in diesem Buch beschrieben - und auch anhand ihrer Zitate - kann man feststellen, dass sich Sylvia Rivera immer als Transvestit - sprich Tunte - und als Schwuler gesehen hat. - Nie als Trans*Frau, wie jayjayjay schreibt. Desweiteren hat sie sich dieses "Sylvia" eben als "Künstlernamen" - oder wenn Du so willst 'Tuntennamen' gegeben. Sie hat keinerlei Geschlechtsumwandlung oder ähnliches gemacht und hat auch sie selbst auch immer als Transvestit bezeichnet. -
    Der letzte Absatz zu Rivera (S. 174) steht noch ein meiner Meinung nach sehr interessanter Punkt: "She was one of more than 100 people arrested at memorial march for Matthew Shepard in 1998, and following the 2001 murder of transgender prostitute Amanda Milan, she revived STAR, changing 'Transvestite' in the acronym to 'Transgender'."
    Denn dieser Absatz erklärt auch, wieso Sylvia Rivera seit ein paar Jahren oder auch jetzt mit dem Begriff 'Transgender' in Verbindung gebracht wird. - Aber wie gesagt, bis zu diesem Zeitpunkt hat Syliva Rivera aka Ray Rivera Medonza sich als 'Transvestit' bezeichnet.

    Das die Begriffe transsexuell, transgender usw. heute teilweise sehr verschieden definiert werden, stelle ich gar nicht in Abrede. Nur bei manchen Dingen, denke ich halt doch, dass man sich wenigstens an das historisch belegte halten sollte und nicht so wie jayjayjay einfach nach 'Gutdünken' was schreiben sollte, nur weil's einem so vielleicht besser in den Kram paßt. -

    Und was das 'Stonewall Inn' betrifft, das war nun mal eine GAY Bar und keine Transsexuellen- oder Lesben-Bar oder sonst was. Es war einfach eine schwule Cruising-bar, mehr nicht, und die meisten Besucher waren Tunten, der 'Rest' andere Schwule. -
    jayjayjay schreibt zu Stonewall in seinem Kommentar Nr. 3: "Die, die damals den Aufstand starteten und ausfochten waren vor allem Trans*Personen und Sexworker_innen, viele davon People of Color. Klar, waren auch Lesben, Bisexuelle und Schwule dabei, auch viele weiße, aber nicht primär. Es ist schade, dass diese immer zuerst genannt werden und es dann aussieht, als hätten ein paar weiße Cis-Schwule die Revolte angefangen. Auslöserin war übrigens vermutlich ein_e Butch."
    Und das stimmt halt einfach nicht. Das habe ich eben klargestellt. Wieso diese einfache Tatsache jayjayjay dann gleich so aggressiv werden läßt, weiß ich nicht. - Ich habe ihn schließlich nicht persönlich in seiner sexuellen Identität oder so angegriffen, sondern lediglich die Fakten zu Stonewall geschrieben.

    Aber wie auch immer, das haben wir ja bereits diskutiert. Grins.
    In diesem Sinne...
    Viele Grüße

    Robby
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#24 sperlingAnonym
#25 PerspektivagentAnonym
  • 11.07.2014, 13:28h
  • Antwort auf #23 von Parteischule
  • Der religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, erklärte gemeinsam mit dem Kölner Bürgermeister Andreas Wolter (Grüne), die Wahl biete "die Chance einer doppelten Versöhnung:
    für die Menschen von Köln mit dem erzbischöflichen Stuhl von Köln und für den Kardinal mit dem Kölner Karneval".

    Woelki sei "ein Konservativer, aber er hat in Berlin gezeigt, dass er auf die Menschen zugehen kann, den Menschen als geistiger Hirte und nicht als rechthaberischer Dogmatiker begegnet".

    Die Katholiken in Köln warteten auf "ein Episkopat der Dialogbereitschaft" in einem der wichtigsten deutschen Bistümer.

    Weiter erklärten die beiden Grünen-Politiker, durch sein Engagement für sozial Benachteiligte und die Aufnahme von Flüchtlingen habe Woelki die christliche Botschaft der Nächstenliebe in den Vordergrund gerückt.

    "Er hat damit im mehrheitlich säkularen Berlin Sympathien für die katholische Kirche geweckt."

    Ebenso habe seine Begegnung mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) nach seiner Berufung zum Erzbischof von Berlin gezeigt, "dass für ihn Dialog, Respekt und Achtung keine leeren Worte sind", so Beck und Wolter.
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